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Verkettung von Autounfällen auf der Höhestraße: Frau erschrickt und verursacht mehrere Kollisionen

Verkettung von Autounfällen auf der Höhestraße: Frau erschrickt und verursacht mehrere Kollisionen

15 Mai 2023 von Darian Lambert

Ein alltäglicher Morgen wurde am Mittwoch, dem 10. Mai, auf der Höhestraße in Burscheid zur Szene einer Kette von Autounfällen. Eine 49-jährige Frau aus Burscheid war gegen 5:50 Uhr in Richtung Hauptstraße unterwegs, als sie sich vor einem entgegenkommenden Lkw erschreckte. In einem reflexartigen Ausweichmanöver lenkte sie ihren Opel nach rechts und touchierte dabei einen am Straßenrand geparkten VW.

49-jährige touchiert mehrere geparkte Fahrzeuge

Der Schrecken führte jedoch zu weiteren Zwischenfällen. Nachdem die Fahrerin ihren Wagen wieder nach links lenkte, verlor sie erneut die Kontrolle und kollidierte mit einem weiteren am Fahrbahnrand geparkten Honda. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser Honda auf einen davor geparkten Ford aufgeschoben.

Die Fahrerin des Opels wurde leicht verletzt und mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Nach einer ambulanten Behandlung konnte sie das Krankenhaus jedoch wieder verlassen.

Die Unfallserie hatte schwerwiegende Folgen für die beteiligten Fahrzeuge. Der Opel der Burscheiderin und der VW, den sie zuerst touchierte, waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der durch die Kollisionen verursachte Sachschaden an den vier beteiligten Fahrzeugen wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.

Aufgrund der Unfallaufnahme musste die Höhestraße für einige Zeit vollständig gesperrt werden. Dieser Vorfall unterstreicht einmal mehr die Bedeutung von defensivem Fahren und der ständigen Wachsamkeit im Straßenverkehr.

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Schwerer Brand in Bärbroich: Einfamilienhaus völlig zerstört - Feuerwehrmann schwer verletzt

Schwerer Brand in Bärbroich: Einfamilienhaus völlig zerstört – Feuerwehrmann schwer verletzt

14 Mai 2023 von Darian Lambert

In den frühen Morgenstunden des Samstags wurde die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises über eine starke Rauchentwicklung aus einem Einfamilienhaus im Stadtteil Bärbroich von Bergisch Gladbach informiert. Kurz darauf rückten die Feuerwachen 1 und 2, die Einheit 8 aus Herkenrath, der Einsatzführungsdienst (B-Dienst) und ein Rettungswagen zur Einsatzstelle aus.

Das Feuer im Stadtteil Bärbroich von Bergisch Gladbach

Schon auf der Anfahrt stellten die Einsatzkräfte eine starke Rauchentwicklung fest. Bei Eintreffen vor Ort gaben besorgte Nachbarn an, dass unklar sei, ob sich noch Personen in dem sonst unbewohnten Gebäude befänden. Die Alarmstufe wurde daraufhin auf „Feuer mit Menschenleben in Gefahr“ erhöht und zusätzliche Feuerwehr- und Rettungsdienstkräfte wurden alarmiert.

Ein tragischer Zwischenfall ereignete sich auf dem Weg zum Einsatz: Ein 21-jähriger Feuerwehrmann verunfallte mit seinem Fahrrad und erlitt dabei schwere Gesichtsverletzungen. Er wurde umgehend in eine Spezialklinik nach Köln gebracht. Glücklicherweise besteht keine Lebensgefahr.

Das Feuer im Stadtteil Bärbroich von Bergisch Gladbach

Vor Ort in Bärbroich begann ein aufwändiger Löscheinsatz. Ein Betreten des Gebäudes war aufgrund der intensiven Brandausbreitung nicht möglich. Mittels Drehleiter und mehreren Einsatztrupps unter Atemschutz kämpften die Feuerwehrleute gegen die Flammen und konnten ein Übergreifen auf umliegende Gebäude, Bäume und Sträucher verhindern.

Nach einigen Stunden konnte der Besitzer des Hauses kontaktiert werden. Glücklicherweise wurde niemand mehr vermisst. Das Feuer war gegen 10 Uhr unter Kontrolle, doch die Nachlöscharbeiten werden voraussichtlich noch bis in den Nachmittag andauern. Das Gebäude erlitt einen Totalschaden.

Die Unterstützung der Anwohner für die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei war bemerkenswert. An der Einsatzstelle wurden zahlreiche Hilfsangebote mit Kaffee, kalten Getränken und Snacks bereitgestellt.

Das Feuer im Stadtteil Bärbroich von Bergisch Gladbach

Aufgrund des hohen Kräftebedarfs wurden weitere Einheiten alarmiert, darunter das Technische Hilfswerk (THW) Bergisch Gladbach und eine weitere Einheit der Feuerwehr Overath. Insgesamt waren zu Spitzenzeiten 50 Einsatzkräfte mit 15 Fahrzeugen vor Ort.

Parallel zu den Löscharbeiten in Bärbroich musste die Feuerwehr zu einem weiteren Einsatz ausrücken: In Hebborn hatte ein Rauchmelder aufgrund von angebranntem Essen im Backofen Alarm geschlagen. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte eine Brandausbreitung verhindert werden.

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Hubschrauber landet am Konrad-Adenauer-Platz

Hubschrauber landet am Konrad-Adenauer-Platz

12 Mai 2023 von Darian Lambert

Spektakulärer Einsatz nahe dem Gladbacher Rathaus: Wegen eines medizinischen Notfalls musste am Donnerstagabend ein Bundespolizei-Hubschrauber landen.

Notarzt und Rettungswagen wurden am Donnerstag gegen 20 Uhr zu einem Notfall an die Hauptstrasse zum Löwencenter gerufen. Ein schwerwiegender internistischer Notfall war eingetreten, so dass der Notarzt mit einem Hubschrauber der Bundespolizei eigenflogen wurde.

Der Pilot entschied sich, auf dem nahe gelegenen Marktplatz vor dem Rathaus zu landen.

Der Patient ein 28-jähriger Mann wurde einer Stunde Reanimation leider für tot erklärt.

Die Polizei sicherte den Bereich um die Landestelle ab. Durch den Landeplatz auf dem Marktplatz gab es eine große Anzahl an Schaulustigen, die sich aber nach Angaben der Polizei an die Anweisungen hielten.

Hintergrund:

Was ist eigentlich ein internistischer Notfall?

Ein internistischer Notfall bezieht sich auf medizinische Notfallsituationen, die in den Bereich der Inneren Medizin fallen. Die Innere Medizin ist ein weit gefasster Begriff, der eine Vielzahl von Krankheiten und Zuständen umfasst, die die inneren Organe des Körpers betreffen. Dazu gehören Herz, Lunge, Magen-Darm-Trakt, Nieren, Leber, Blut und das endokrine System, das Hormone produziert.

Ein internistischer Notfall kann sich auf eine Vielzahl von Bedingungen beziehen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf:

  1. Herz-Kreislauf-Notfälle: Dazu gehören Herzinfarkt, schwere Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen und andere lebensbedrohliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
  2. Atemwegs- und Lungennotfälle: Beispiele sind akute Atemnot, Asthmaanfall, Lungenembolie oder ein Pneumothorax (Kollaps der Lunge).
  3. Gastrointestinale Notfälle: Dazu gehören schwere Gastroenteritis, Magen-Darm-Blutungen, akute Pankreatitis und akute Appendizitis.
  4. Nieren- und urologische Notfälle: Dazu gehören akutes Nierenversagen, schwere Harnwegsinfektionen und Nierenkoliken durch Nierensteine.
  5. Endokrine Notfälle: Beispiele sind ein diabetisches Koma (Hyperglykämie oder Hypoglykämie), Schilddrüsenstürme und Nebennierenkrise.
  6. Hämatologische Notfälle: Dazu gehören schwere Anämien, Leukämien und andere Bluterkrankungen.
  7. Infektiöse Notfälle: Dazu gehören schwere Sepsis, Meningitis und Pneumonie.

Es ist wichtig zu beachten, dass internistische Notfälle eine sofortige medizinische Versorgung erfordern, um lebensbedrohliche Komplikationen zu vermeiden. Bei Anzeichen eines internistischen Notfalls sollte unverzüglich der Rettungsdienst kontaktiert werden.

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Aufbau der Sofortschule in Refrath beginnt: Verkehrsbeeinträchtigungen auf der Straße "In der Auen" erwartet

Aufbau der Sofortschule in Refrath beginnt: Verkehrsbeeinträchtigungen auf der Straße „In der Auen“ erwartet

12 Mai 2023 von Darian Lambert

Nach dem erfolgreichen Aufbau der Sofortschule in Hebborn beginnen am Montag, dem 15. Mai, die Arbeiten an der Sofortschule in Refrath. Der Prozess, der die Anlieferung und den Aufbau der Module beinhaltet, wird voraussichtlich bis zum 2. Juni dauern.

Sebastian Rolko, Geschäftsführer der städtischen Schulbau GmbH, dankte der Schulgemeinschaft für ihre Unterstützung und Geduld während der Arbeiten in Hebborn. Mit Blick auf das bevorstehende Projekt in Refrath äußerte er Optimismus, dass auch hier der Prozess reibungslos verlaufen wird.

Um den Aufbau zu ermöglichen, wird die Schwerfelstraße zwischen der Asternstraße und dem Veilchenweg vollständig gesperrt. Hauseingänge bleiben jedoch über einen provisorischen Gehweg fußläufig erreichbar.

Zunächst wird während des genannten Zeitraums ein Mobilkran auf der Baustelle aufgestellt. Danach werden die Module in etwa stündlichen Abständen von großen Tiefladern an den gesperrten Abschnitt geliefert. Der Kran nimmt dann die Module auf und setzt sie direkt an ihrem vorgesehenen Ort ab.

Die Sperrung wurde von der zuständigen Ordnungsbehörde genehmigt. Die Zufahrt für Einsatzfahrzeuge wie Feuerwehr und Rettungsdienst bleibt nach Absprache mit den Behörden gewährleistet. Unvermeidbare Fahrten zu den von der Sperrung betroffenen Häusern können nur in Absprache mit der Bauleitung erfolgen. Betroffene Anwohner werden gesondert über ihren Briefkasten informiert.

Der Zugang zum Haupteingang der Schule über die Schwerfelstraße wird während der Arbeiten über den Lehrerparkplatz und das Schulgelände erfolgen. Der Lehrerparkplatz muss für Fahrzeuge freigehalten werden. Eltern der Schulkinder werden gebeten, Anfahrten mit dem PKW in der Nähe der Sperrung zu vermeiden, um Staus zu verhindern und ihre Kinder nicht zu verunsichern.

Stephan Hinzen, Projektleiter der Schulbau GmbH, appellierte an die Schulgemeinschaft und die Anwohner, während der Arbeiten besondere Rücksicht zu nehmen. Nur so könne ein schneller und sicherer Aufbau der Schule gewährleistet werden.

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Stadt Bergisch Gladbach bietet kostenfreie Energieberatungen in Rathäusern an

Stadt Bergisch Gladbach bietet kostenfreie Energieberatungen in Rathäusern an

11 Mai 2023 von Darian Lambert

Die Stadt Bergisch Gladbach hat in Zusammenarbeit mit dem Rheinisch-Bergischen Kreis das Angebot für eine kostenfreie Initial-Energieberatung verlängert. Dies ist eine Reaktion auf die anhaltend hohen Energiepreise und die starke Nachfrage nach Beratungsterminen. Ziel ist es, Mieterinnen und Mieter sowie Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer dabei zu unterstützen, ihre eigenen Energiekosten zu senken.

Die unabhängige Energieberatung kann individuelle Möglichkeiten und Maßnahmen aufzeigen, um die Energiekosten zu senken und Fehlinvestitionen zu vermeiden. Dabei können verschiedenste Themen behandelt werden, wie zum Beispiel der Stromverbrauch von Geräten, die Senkung der Heizkosten, Maßnahmen zur Wärmedämmung, effiziente Heizsysteme oder Fördermittel.

Die Initialberatung, die abwechselnd im Rathaus Stadtmitte und Bensberg stattfindet, wird nach den Sommerferien 2023 fortgeführt. Sie ist für die Bürgerinnen und Bürger kostenfrei. Jede Beratung dauert etwa 30-45 Minuten und wird von zertifizierten Energie-Effizienz-Experten herstellerunabhängig, neutral und unverbindlich durchgeführt. Dieses Angebot ist besonders für Bürgerinnen und Bürger interessant, die am Anfang ihrer Maßnahme stehen und eine fachliche Einschätzung benötigen.

Die Beratungsschwerpunkte umfassen unter anderem die energetische Bewertung von Gebäuden für Einzel-Sanierungsmaßnahmen und Effizienzhaus-Sanierungskonzepte, Beratung für Heizungserneuerung, Solarthermie und Photovoltaik sowie Beratung für Lüftungskonzepte.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich ab sofort online unter www.rbk-direkt.de/energieberatung-in-den-kommunalen-rathaeusern.aspx anmelden.

Ziel der Energieberatung ist beispielsweise die planvolle energetische Sanierung eines Gebäudes, verbunden mit dem Zweck Heizkosten zu sparen, den Wohnkomfort zu erhöhen sowie den Wert der Immobilie und die Umwelt zu entlasten.

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Wupperverband und Rheinisch-Bergischer Kreis verstärken Sensibilisierung für Wasserschutzzone um die Große Dhünn-Talsperre

Wupperverband und Rheinisch-Bergischer Kreis verstärken Sensibilisierung für Wasserschutzzone um die Große Dhünn-Talsperre

10 Mai 2023 von Darian Lambert

Der Rheinisch-Bergische Kreis und der Wupperverband setzen sich auch in diesem Jahr verstärkt für das Thema Wasser- und Naturschutz rund um die Große Dhünn-Talsperre ein. Ab dem 18. Mai werden an besucherstarken Tagen regelmäßige Kontrollen durchgeführt, um Ausflügler über die geltenden Schutzregelungen zu informieren. Die Große Dhünn-Talsperre ist eine bedeutende Trinkwassertalsperre in der Region und beherbergt eine empfindliche Tier- und Pflanzenwelt.

Um die Talsperre ist daher eine Wasserschutzzone 1 eingerichtet. In dieser Zone ist Wandern nur auf dem öffentlich zugänglichen Wegenetz erlaubt und auf dem Gewässer ist kein Freizeitsport zugelassen. Das Betreten der Schutzzone 1 rund um das Gewässer und das Verlassen der Wanderwege ist untersagt. Leider halten sich nicht alle Besucherinnen und Besucher an diese Regeln, und immer häufiger werden Menschen auch in der Wasserschutzzone 1 angetroffen.

Das Ziel der vermehrten Kontrollen ist es, Menschen direkt anzusprechen, die sich trotz des Verbots in der Schutzzone 1 aufhalten. Die Besucherinnen und Besucher sollen für die Besonderheiten der Schutzzone sensibilisiert und über deren Bedeutung aufgeklärt werden. Bei schweren oder wiederholten Verstößen können auch Bußgelder verhängt werden. Der Rheinisch-Bergische Kreis bittet darum, die Vorgaben einzuhalten.

Rund um die Talsperre gibt es ein großes Netz an Wanderwegen. Der 40 Kilometer lange Talsperrenweg ermöglicht eine ganzjährige Umrundung der Großen Dhünn-Talsperre. Viele markierte Rundwege bieten Möglichkeiten für unterschiedlich lange Wanderungen und Spaziergänge. Es wird empfohlen, nicht ausschließlich auf Wander-Apps zu vertrauen, da diese häufig auch verbotene Wege in der Wasserschutzzone 1 als begehbar anzeigen. Eine Übersichtskarte und Details zu den Wanderwegen gibt es unter www.dasbergische.de.

Ein Flyer, herausgegeben vom Wupperverband und der Biologischen Station Rhein-Berg, informiert über die Schutzwürdigkeit der Tier- und Pflanzenwelt: https://www.wupperverband.de/internet/mediendb.nsf/gfx/med_HVAL-C48K3E_4FE3A2/$file/2021_Flyer_GrDhuennTsp_Schutzzone_web.pdf

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Drei Einbrüche in Firmen in Bergisch Gladbach – Polizei sucht Zeugen

Drei Einbrüche in Firmen in Bergisch Gladbach – Polizei sucht Zeugen

08 Mai 2023 von Darian Lambert

Im Stadtteil Heidkamp von Bergisch Gladbach kam es in der Nacht vom 4. auf den 5. Mai zu einer Einbruchsserie, bei der insgesamt drei Firmen betroffen waren. Die unbekannten Täter hebelten zwischen 19:00 Uhr am Donnerstag und 06:00 Uhr am Freitag ein Bürofenster einer Firma in der Hüttenstraße auf und entwendeten einen Tresor mit einem Bargeldbetrag im niedrigen vierstelligen Bereich sowie drei Fahrzeugschlüssel.

Mit einem der gestohlenen Schlüssel entwendeten die Einbrecher einen schwarzen Mercedes Benz 200 Kombi mit dem amtlichen Kennzeichen GL-RD779 vom Firmenparkplatz. Der Pkw, dessen Wert im unteren fünfstelligen Bereich liegt, wurde von der Polizei zur Fahndung ausgeschrieben.

In unmittelbarer Nähe des ersten Tatortes kam es im gleichen Zeitraum zu einem weiteren Einbruch auf einem Firmengelände in der Richard-Seiffert-Straße. Dort haben zwei Firmen räumlich getrennte Arbeitsbereiche, die aus separaten Büros und Werkstätten bestehen. Die Täter brachen gewaltsam in eine der Werkstätten ein und durchsuchten die angrenzenden Büro- und Verkaufsräume. Entwendet wurden zwei Brecheisen, zwei Nagelschusspistolen und ein geringer Bargeldbetrag.

Über den gemeinsamen Hof gelangten die Einbrecher anschließend in einen Büroraum einer dritten Firma, aus dem sie ebenfalls einen Bargeldbetrag im unteren vierstelligen Bereich stahlen.

Die Polizei hat in allen drei Fällen Anzeigen wegen besonders schweren Diebstahls aufgenommen und den Erkennungsdienst zwecks Spurensicherung informiert. Zeugen, die in dem genannten Tatzeitraum verdächtige Beobachtungen im Umfeld der Hüttenstraße oder der Richard-Seiffert-Straße gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 bei der Polizei Rhein-Berg zu melden.

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Elektromobilität im Fokus: Neues Ladeinfrastrukturkonzept für Rheinisch-Bergischen Kreis und Leverkusen

Elektromobilität im Fokus: Neues Ladeinfrastrukturkonzept für Rheinisch-Bergischen Kreis und Leverkusen

08 Mai 2023 von Darian Lambert

Der Rheinisch-Bergische Kreis und die Stadt Leverkusen haben ein neues Ladeinfrastrukturkonzept vorgestellt, das den Bedarf an E-Ladesäulen für die Jahre 2025, 2030 und 2035 prognostiziert. Das Konzept, das im Zukunftsausschuss des Kreises diskutiert wurde, gibt den Städten und Gemeinden Handlungsempfehlungen, wie ein flächendeckendes Ladeinfrastruktur-Netz errichtet werden kann. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität ist als wichtiger Baustein im Integrierten Mobilitätskonzept des Rheinisch-Bergischen Kreises dargestellt.

Die zuständige Dezernentin Elke Reichert betonte die Bedeutung des Konzepts: „Für die Menschen in unserem Kreis ist der Umstieg auf E-Mobilität eine Möglichkeit, sich lokal emissionsfrei zu bewegen. Das Konzept ermöglicht einen bedarfsorientierten Ausbau der Ladeinfrastruktur und ist damit eine wichtige Planungsgrundlage.“

Auf Basis des Konzepts können die Städte und Gemeinden die Weiterentwicklung der Ladeinfrastruktur aktiv vorantreiben, wobei der Rheinisch-Bergische Kreis eine beratende und koordinierende Rolle einnimmt. Das Konzept soll zukünftig mit aktualisierten Daten fortgeschrieben werden.

Derzeit gibt es im Rheinisch-Bergischen Kreis und in Leverkusen 200 öffentliche Ladepunkte und 34 öffentliche Schnell-Ladepunkte. Für ländliche Gebiete wie Kürten, Odenthal und Overath prognostiziert das Konzept einen Bedarf von 99 Ladepunkten im Jahr 2025, 239 Ladepunkten im Jahr 2030 und 375 Ladepunkten im Jahr 2035. Für die Städte Bergisch Gladbach, Burscheid, Leichlingen, Leverkusen, Rösrath und Wermelskirchen (suburbane Gebiete) werden Bedarfe von 1.014 Ladepunkten im Jahr 2025, 2.125 Ladepunkten im Jahr 2030 und 2.914 Ladepunkten im Jahr 2035 ermittelt.

Die Analyse zeigt, dass der Großteil des prognostizierten Ladeinfrastrukturbedarfs durch private Ladepunkte gedeckt wird – rund 96 Prozent in ländlichen und etwa 90 Prozent in suburbanen Gebieten. Der Grund dafür ist sowohl praktischer als auch wirtschaftlicher Natur: Mit einer Ladesäule am eigenen Haushalt können E-Auto-Besitzer direkt vor der Haustür laden und für den eigenen Strom perspektivisch weniger zahlen als an einer öffentlichen Ladesäule.

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Blitzeinschlag löst Dachstuhlbrand in Bergisch Gladbach aus – Feuerwehr im Großeinsatz

Blitzeinschlag löst Dachstuhlbrand in Bergisch Gladbach aus – Feuerwehr im Großeinsatz

06 Mai 2023 von Darian Lambert

Am Freitagmittag gegen 14 Uhr wurde die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises über einen Blitzeinschlag in ein Wohngebäude im Stadtteil Kaule von Bergisch Gladbach alarmiert. Der Anrufer berichtete von einer starken Rauchentwicklung, woraufhin umgehend Einsatzkräfte der Feuerwachen 1 und 2, der Löschzüge 9 (Bensberg) und 10 (Refrath), der Einsatzführungsdienst (B-Dienst) und ein Rettungswagen zur Einsatzstelle im Neuenweg Ecke Henri-Dunant-Straße entsandt wurden.

Die Einsatzstelle im Stadtteil Kaule

Schon während der Anfahrt war die starke Rauchentwicklung für die ersteintreffenden Kräfte der Feuerwache 2 sichtbar. Glücklicherweise stellte sich bei ihrer Ankunft heraus, dass sich keine Personen mehr in dem Dreifamilienhaus in Gefahr befanden.

Die Feuerwehr ging zügig zur Brandbekämpfung über, indem sie eine Drehleiter von außen einsetzte und mehrere Trupps das Gebäudeinnere durchsuchten. Um das Feuer zu löschen, musste die Dachhaut des Hauses teilweise gewaltsam geöffnet werden. Um 15 Uhr konnte schließlich „Feuer in Gewalt“ gemeldet werden. Dank des schnellen Einsatzes der Feuerwehr blieben zwei Wohnungen des Hauses unversehrt, während die betroffene Dachgeschosswohnung vorübergehend unbewohnbar ist.

Während des Einsatzes im Stadtteil Kaule wurden parallel Tragehilfe für einen Patiententransport in der Stadtmitte von Bergisch Gladbach und ein Verkehrsunfall auf der BAB4 gemeldet. Die Löschzüge 6 (Paffrath/Hand) und 7 (Stadtmitte) wurden daraufhin zu den Einsatzstellen alarmiert. Um den Brandschutz im Stadtgebiet sicherzustellen, besetzten die Einheiten 5 (Schildgen) und 8 (Herkenrath) die verwaisten Feuerwachen in der Stadtmitte und Bensberg.

Gegen 16 Uhr konnte „Feuer aus“ von der Einsatzstelle gemeldet werden. Eine Brandwache bleibt vor Ort. Insgesamt waren 43 Einsatzkräfte mit 12 Fahrzeugen im Einsatz, um den Brand erfolgreich zu bekämpfen und für die Sicherheit der Anwohner zu sorgen.

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Solarpotenzial entdecken: Neues Solardachkataster und Förderungen

Solarpotenzial entdecken: Neues Solardachkataster und Förderungen

05 Mai 2023 von Darian Lambert

Das Rheinisch-Bergische Kreis hat sein Solardachkataster aktualisiert und bietet Bürgern nun eine noch präzisere Möglichkeit, das Solarpotenzial ihrer Dächer zu prüfen. Mit Hilfe des Online-Tools können Interessierte herausfinden, ob ihre Dächer für den Einsatz von Solar- oder Photovoltaikanlagen geeignet sind. Das aktualisierte Kataster nutzt moderne Laserscandaten und ist unter www.solare-stadt.de/rbk abrufbar.

Elke Reichert, Umwelt- und Verkehrsdezernentin des Rheinisch-Bergischen Kreises, lobt den Service für die lokale Bevölkerung: „Dies ist eine großartige Möglichkeit für die Menschen, einfach herauszufinden, wie sie von Sonnenenergie profitieren können.“

Im Rahmen des Programms „Auf dem Weg zum Solarkreis – 1.000 Dächer bis 2025“ sind für das Jahr 2023 bereits alle vorgesehenen Fördermittel in Höhe von 383.000 Euro ausgeschöpft. Aufgrund der hohen Nachfrage wird das für 2024 und 2025 geplante Budget von 500.000 Euro ins laufende Jahr vorgezogen. Seit Anfang 2022 sind insgesamt 1.409 Anträge für eine Förderung eingegangen, von denen bereits 665 eine positive Rückmeldung erhalten haben.

Neben der Förderung von Solaranlagen erfreuen sich auch die kostenfreien Initial-Energieberatungen, die seit Februar in den Rathäusern der Kommunen angeboten werden, großer Beliebtheit. Die bisher 30 Termine waren alle ausgebucht, und für die kommenden Monate sind nur noch wenige Plätze verfügbar. Informationen zur Anmeldung für die Energieberatungen finden Interessierte unter https://www.rbk-direkt.de/energieberatung-in-den-kommunalen-rathaeusern..aspx.

Mit diesen Initiativen unterstreicht der Rheinisch-Bergische Kreis sein Engagement für erneuerbare Energien und zeigt, wie Bürgerinnen und Bürger dazu beitragen können, den Umstieg auf umweltfreundliche Energiequellen zu beschleunigen.

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