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Erstes Urteil im Kölner Drogenkrieg: Vier Jahre Haft für Komplizen

11 Juli 2025 von Felix Morgenstern

Köln – Der brutale Streit um geraubtes Cannabis in Köln beschäftigt weiterhin Polizei und Justiz. Nun hat das Landgericht Köln das erste Urteil in einer ganzen Serie von Verfahren gefällt. Ein 30-jähriger Iraker wurde wegen Beihilfe zu einer Geiselnahme zu einer Haftstrafe von vier Jahren verurteilt.

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Waffen und Geld für die Entführung organisiert

Der Angeklagte hatte nach Überzeugung des Gerichts eine entscheidende Rolle dabei gespielt, dass zwei Personen in Bochum in eine Falle gelockt werden konnten. Er nahm Waffen und Bargeld entgegen und gab sie weiter, damit andere Täter damit die geplante Entführung umsetzen konnten. Ziel war es, das spätere Geiselnahme-Opfer und dessen Partnerin ohne Misstrauen in ein Auto zu locken.

Die Staatsanwaltschaft hatte wegen der Schwere der Tat fünfeinhalb Jahre Gefängnis gefordert. Das Gericht blieb mit vier Jahren unter dieser Forderung, erkannte aber klar die Beihilfe zu einer schweren Straftat.

Misshandlungen im Keller einer Villa

Die beiden Entführten wurden im Juli vergangenen Jahres von Bochum nach Köln verschleppt. In Rodenkirchen brachte man sie in den Keller einer Villa, wo sie gefoltert und unter Druck gesetzt wurden. Videoaufnahmen, die das Gericht während des Prozesses zu sehen bekam, dokumentieren die brutalen Szenen der Misshandlung. Die Täter wollten damit offenbar Angst und Schrecken verbreiten und weitere Angehörige der Opfer zur Zahlung von Geld zwingen.

Hintergrund: 350 Kilo Cannabis verschwunden

Hintergrund der brutalen Geiselnahme war offenbar ein geplatzter Drogendeal. Die Geiselnehmer sollen vermutet haben, dass das Paar aus Bochum in den Diebstahl von rund 350 Kilogramm Cannabis verwickelt war. Mit Gewalt und Drohungen versuchten sie, an Informationen oder ein Lösegeld zu kommen.

Weitere Prozesse stehen bevor

Das Verfahren gegen den 30-Jährigen ist erst der Auftakt in einer ganzen Reihe von Gerichtsprozessen rund um diesen Fall. Aktuell laufen noch zwei weitere Prozesse, in denen mutmaßliche Mitglieder dieser Gruppe angeklagt sind. In einigen Wochen sollen zudem weitere Verfahren starten, die ebenfalls Teile dieses kriminellen Netzwerks betreffen.

Polizei und Justiz unter Druck

Die Serie von Geiselnahmen, Drogenraub und Gewaltverbrechen hat die Sicherheitsbehörden in Köln in Alarmbereitschaft versetzt. Ermittler gehen davon aus, dass es noch weitere Beteiligte gibt. Die Polizei arbeitet mit Hochdruck daran, das Netzwerk hinter diesen Straftaten vollständig aufzudecken. Für Köln gilt dieser Fall mittlerweile als eines der spektakulärsten Beispiele für die Verflechtung von Organisierter Kriminalität und Drogengeschäften.

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Burscheid/Remscheid: Polizei startet wieder Präventionsaktionen auf der Balkantrasse

11 Juli 2025 von Felix Morgenstern

Auch in diesem Jahr setzen die Polizei und ihre Partner auf Aufklärung: Unter dem Motto „Gemeinsam auf der Trasse! Aber sicher!“ finden in den kommenden Wochen wieder mehrere Präventionsveranstaltungen entlang des beliebten Panorama-Radwegs Balkantrasse statt. Mit dabei sind neben den Verkehrssicherheitsberaterinnen und -beratern der Kreispolizeibehörden Rhein-Berg, Wuppertal und Oberbergischer Kreis auch die örtlichen Verkehrswachten.

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Mehr Sicherheit und Rücksichtnahme auf der Trasse

Die Balkantrasse verbindet Leverkusen, Burscheid, Wermelskirchen und Remscheid und wird täglich von zahlreichen Spaziergängern, Joggern, Radfahrern und E-Scooter-Fahrern genutzt. Ziel der Aktion ist es, bei allen Nutzerinnen und Nutzern für gegenseitige Rücksichtnahme und sicheres Verhalten zu werben.

An Informationsständen klärt die Polizei über Verkehrsregeln, die richtige Helmnutzung und die besonderen Sicherheitsanforderungen verschiedener Verkehrsmittel auf. Zudem stehen die Experten für Fragen zur Verfügung und möchten mit den Menschen ins Gespräch kommen.

Start in Burscheid

Die Auftaktveranstaltung findet am Dienstag, 15. Juli 2025, von 09:00 bis 15:00 Uhr in Burscheid an der Montanusstraße nahe der Gaststätte „Alter Bahnhof“ statt.

Weitere Termine sind bereits geplant:

  • Donnerstag, 24. Juli 2025, in Remscheid-Bergisch Born am sogenannten Dreiwegeeck
  • Dienstag, 19. August 2025, erneut in Burscheid an der Montanusstraße

Auch diese Veranstaltungen laufen jeweils von 09:00 bis 15:00 Uhr.

Einladung an alle Trassennutzer

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Infostände zu besuchen und sich rund um das Thema Verkehrssicherheit zu informieren. Sollte eine Veranstaltung wetterbedingt abgesagt werden müssen, will die Polizei kurzfristig darüber informieren.

Mit der Aktion wollen die Behörden dafür sorgen, dass die Balkantrasse weiterhin ein Ort bleibt, an dem sich alle sicher und wohl fühlen können.

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Einbruch in Wermelskirchen: Schmuck und Bargeld gestohlen

11 Juli 2025 von Felix Morgenstern

In Wermelskirchen ist es am Donnerstag (10. Juli) zu einem Wohnungseinbruch gekommen, bei dem Unbekannte Schmuck, eine Uhr sowie Bargeld in vierstelliger Höhe entwendeten. Die Polizei sucht nun dringend nach Zeugen.

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Terrassentür eingeschlagen

Die Tat ereignete sich in einem Mehrfamilienhaus an der Berliner Straße. Nach Angaben der Bewohnerin hatte sie ihre Wohnung am Morgen gegen 09:30 Uhr verlassen. Als sie gegen 15:00 Uhr zurückkehrte, bemerkte sie den Einbruch sofort: Die Glasscheibe ihrer Terrassentür war eingeschlagen, die Wohnung durchwühlt.

Bei der ersten Überprüfung stellte die Frau fest, dass die Täter Bargeld, mehrere Schmuckstücke sowie eine Uhr entwendet hatten. Die genaue Schadenshöhe ist noch nicht bekannt, dürfte jedoch im vierstelligen Bereich liegen.

Polizei sucht Zeugen

Die Polizei nahm eine Strafanzeige auf und führte in der Wohnung eine Spurensicherung durch. Das Kriminalkommissariat bittet nun Anwohner und mögliche Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

Tipps zum Einbruchschutz

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang auch darauf hin, dass Bürgerinnen und Bürger sich jederzeit kostenlos und unverbindlich zum Thema Einbruchschutz beraten lassen können. Die Experten der Kriminalprävention sind unter 02202 205-444 oder per E-Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de erreichbar. Sie geben Tipps, wie sich Wohnungen und Häuser wirksam gegen Einbrecher sichern lassen.

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Motorrad (Triumph)

Overath: Motorradfahrer bei Alleinunfall schwer verletzt

11 Juli 2025 von Felix Morgenstern

Am Donnerstagabend (10. Juli) kam es auf der Kreisstraße 38 zwischen Burghof und Kreutzhäuschen in Overath zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 61-jähriger Motorradfahrer aus Köln verlor gegen 22:00 Uhr in einer Rechtskurve kurz vor der Einmündung Gut Ennenbach die Kontrolle über seine Maschine und stürzte.

Motorrad (Triumph)

Vermutlich Wildwechsel Ursache des Unfalls

Nach ersten Ermittlungen könnte ein Wildwechsel der Auslöser gewesen sein. Der Motorradfahrer geriet mit seiner Triumph in der Kurve nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit dem Bordstein. Durch den Aufprall stürzte er und rutschte auf den angrenzenden Gehweg.

Schwer verletzt ins Krankenhaus

Der 61-Jährige zog sich bei dem Unfall schwere Verletzungen zu. Rettungskräfte versorgten ihn zunächst vor Ort, bevor er zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht wurde.

Sein Motorrad wurde bei dem Unfall erheblich beschädigt und musste abgeschleppt werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme sperrte die Polizei die K38 im Bereich der Unfallstelle zeitweise.

Die Polizei bittet in diesem Zusammenhang alle Verkehrsteilnehmer um erhöhte Aufmerksamkeit, insbesondere in den Abend- und Nachtstunden, wenn mit Wildwechsel verstärkt zu rechnen ist.

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Bergisch Gladbach: Zwei Wohnungseinbrüche in Mehrfamilienhaus an der Oberheidkamper Straße

10 Juli 2025 von Felix Morgenstern

Am Dienstag kam es in Bergisch Gladbach zu zwei Wohnungseinbrüchen in einem Mehrfamilienhaus an der Oberheidkamper Straße. Die bislang unbekannten Täter nutzten den Zeitraum zwischen 13:30 Uhr und 15:00 Uhr, um sich Zugang zu dem Haus zu verschaffen. Wie genau sie ins Gebäude gelangten, ist derzeit noch unklar.

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Zwei Wohnungen aufgebrochen

Anschließend brachen die Einbrecher die Eingangstüren von zwei Wohnungen auf und durchsuchten diese systematisch nach Wertgegenständen. In einem Fall entwendeten sie dabei einen niedrigen dreistelligen Bargeldbetrag. In der zweiten Wohnung konnte zunächst nicht festgestellt werden, ob und was genau gestohlen wurde.

Die Polizei hat in beiden Fällen Strafanzeigen aufgenommen und eine Spurensicherung durchgeführt.

Polizei bittet um Hinweise

Das Kriminalkommissariat 2 in Bergisch Gladbach hat die Ermittlungen übernommen und bittet mögliche Zeugen, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden, wenn sie verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können.

Zudem weist die Polizei darauf hin, dass Bürgerinnen und Bürger sich jederzeit kostenlos und unverbindlich zum Thema Einbruchschutz beraten lassen können. Die Spezialisten der Kriminalprävention sind unter der Rufnummer 02202 205-444 oder per E-Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de erreichbar.

Mit solchen Beratungen will die Polizei helfen, das Risiko eines Einbruchs zu senken und Wohnhäuser besser zu sichern.

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Unfall Funkenhof

Schwerer Unfall in Odenthal: Drei Verletzte – darunter ein Kind

09 Juli 2025 von Felix Morgenstern

Am Dienstagabend (8. Juli) kam es in Odenthal zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem drei Menschen verletzt wurden. Unter den Betroffenen ist auch ein fünfjähriger Junge, der wie eine weitere Fahrerin schwere Verletzungen erlitt.

Unfall Funkenhof

Unfall in einer Rechtskurve

Nach ersten Erkenntnissen war gegen 18:40 Uhr ein 18-jähriger Fahrer aus Bergisch Gladbach mit seinem Mercedes auf der Bergisch Gladbacher Straße im Ortsteil Funkenhof unterwegs. Auf dem Beifahrersitz befand sich der fünfjährige Junge. In einer Rechtskurve verlor der junge Fahrer offenbar auf der nassen Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er geriet auf die Gegenfahrbahn und prallte dort zunächst gegen eine Leitplanke.

Im gleichen Moment kam ihm eine 21-jährige Frau aus Odenthal entgegen, die mit ihrem Kia in Richtung Odenthal fuhr. Sie konnte nicht mehr ausweichen und stieß mit der Beifahrerseite des Mercedes zusammen.

Schwere Verletzungen und hoher Sachschaden

Die 21-Jährige erlitt bei der Kollision schwere Verletzungen und musste mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Auch der fünfjährige Beifahrer des Mercedes wurde schwer verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert. Der 18-jährige Fahrer kam mit leichten Verletzungen davon.

An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden, der von der Polizei auf mehr als 10.000 Euro geschätzt wird. Die Autos mussten nach dem Unfall abgeschleppt werden.

Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung

Gegen den 18-jährigen Fahrer des Mercedes wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung im Straßenverkehr ermittelt. Die Polizei untersucht derzeit die genauen Unfallumstände, insbesondere warum der junge Mann in der Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor.

Dieser Vorfall zeigt erneut, wie schnell bei schwierigen Straßenverhältnissen ein Moment der Unachtsamkeit oder eine falsche Geschwindigkeit zu schwerwiegenden Folgen führen kann. Die Polizei mahnt deshalb zu besonderer Vorsicht, vor allem bei regennassen Fahrbahnen.

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Kollision in Lustheide

Bergisch Gladbach: Sekundenschlaf führt zu Unfall – Autofahrer prallt gegen Baum

08 Juli 2025 von Felix Morgenstern

Am frühen Dienstagmorgen (8. Juli) kam es in Bergisch Gladbach-Lustheide zu einem Verkehrsunfall, der glimpflich ausging, aber leicht hätte schlimmer enden können. Ein 26-jähriger Mann aus Pulheim war mit seinem Toyota auf der Straße „In der Auen“ unterwegs, als er offenbar für wenige Sekunden am Steuer einschlief.

Gegen 4:45 Uhr geriet der Wagen des jungen Fahrers auf der geraden Strecke nach rechts von der Fahrbahn ab. Dabei krachte er zunächst gegen ein Verkehrszeichen und stieß anschließend mit einem dahinter stehenden Baum zusammen. Der Aufprall war so heftig, dass der Baum abbrach und auf das Auto stürzte.

Kollision in Lustheide

Fahrer kommt mit leichten Verletzungen davon

Der 26-Jährige hatte Glück im Unglück: Er zog sich nur leichte Verletzungen zu und kam mit dem Schrecken davon. Sein Toyota wurde jedoch erheblich beschädigt. Der Sachschaden liegt nach ersten Schätzungen im mittleren vierstelligen Bereich. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden.

Feuerwehr räumt Unfallstelle

Da bei der Kollision Betriebsstoffe aus dem Fahrzeug austraten, rückte die Feuerwehr an. Sie kümmerte sich nicht nur um die auslaufenden Flüssigkeiten, sondern entfernte auch den auf dem Wagen liegenden Baum, um die Unfallstelle wieder freizumachen.

Unfallfahrer hatte kaum geschlafen

Der 26-Jährige räumte gegenüber der Polizei ein, er habe in der Nacht vor dem Unfall lediglich zwei Stunden geschlafen und sei am Steuer eingenickt. Ein Atemalkoholtest verlief negativ, auch auf andere berauschende Mittel gab es keine Hinweise.

Dennoch wurde der Führerschein des Mannes vorerst sichergestellt. Die Polizei leitete ein Verfahren wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung ein. Außerdem wurde sein Mobiltelefon zur Auswertung beschlagnahmt.

Die Polizei mahnt aus diesem Anlass erneut, übermüdet nicht ans Steuer zu gehen. Schon wenige Sekunden Sekundenschlaf können schwere Unfälle verursachen – nicht immer geht es so glimpflich aus wie in diesem Fall.

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Leichlingen: Seniorin fällt auf falsche Bankmitarbeiter herein – mehrere tausend Euro erbeutet

04 Juli 2025 von Felix Morgenstern

Erneut ist es im Rheinisch-Bergischen Kreis Betrügern gelungen, sich als angebliche Bankmitarbeiter auszugeben und so eine Seniorin um ihr Erspartes zu bringen. Eine 85-jährige Frau aus Leichlingen wurde am Mittwoch (2. Juli) Opfer dieser perfiden Masche.

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Anruf mit Schocknachricht

Am Vormittag klingelte bei der Leichlingerin das Telefon. Am anderen Ende meldete sich eine Frau, die sich als Mitarbeiterin der Sparkasse ausgab. Sie behauptete, dass eine Firma versuchen würde, mehrere tausend Euro vom Konto der Seniorin abzubuchen, und fragte die 85-Jährige aus, ob sie Bargeld zu Hause habe oder ob sie Geld bei der Bank abheben könne. Mit immer neuen Fragen zu Kontodaten und Bargeldvorräten setzte die Betrügerin ihr Opfer zunehmend unter Druck.

Betrüger holt Bargeld und Bankkarte ab

Schließlich kündigte die Anruferin an, einen Kollegen vorbeizuschicken, der das Bargeld angeblich auf Falschgeld überprüfen müsse. Kurze Zeit später erschien ein etwa 30 Jahre alter, schlanker Mann mit dunklen Haaren an der Haustür der Leichlingerin. Er stellte sich als „Herr Nowak“ von der Sparkasse vor. Die Seniorin händigte ihm daraufhin ihr Bargeld aus. Außerdem ließ sie sich dazu überreden, auch ihre Bankkarte herauszugeben, da diese angeblich beschädigt sei.

Nachdem der Mann mit Geld und Karte verschwunden war, schöpfte die Frau Verdacht und wandte sich an ihre Bank. Dort kam das böse Erwachen: Noch gegen 11 Uhr waren bereits weitere Beträge im unteren vierstelligen Bereich von ihrem Konto abgehoben worden.

Polizei warnt eindringlich

Die Polizei weist darauf hin, dass sich Betrugsfälle, bei denen Täter sich als Bankangestellte ausgeben, derzeit im gesamten Kreisgebiet häufen. „Echte Bankmitarbeiter würden niemals telefonisch zur Herausgabe von Bargeld oder Karten auffordern – und schon gar nicht jemanden vorbeischicken, um Bargeld abzuholen“, betont eine Sprecherin der Polizei Rhein-Berg.

Tipps gegen Betrug

Die Polizei appelliert dringend, bei solchen Anrufen stets misstrauisch zu sein, keine persönlichen Daten herauszugeben und niemals Geld oder Bankkarten an unbekannte Personen zu übergeben. Betroffene oder Angehörige, die unsicher sind oder Beratung wünschen, können sich an die Kriminalprävention unter 02202 205-0 oder per E-Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de wenden.

Mit gezielter Aufklärung hofft die Polizei, weitere Fälle dieser dreisten Betrugsmasche zu verhindern und insbesondere ältere Menschen besser zu schützen.

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Einbruchsserie in Kürten und Rösrath: Täter flüchten in einem Fall ohne Beute

04 Juli 2025 von Felix Morgenstern

In der Nacht zum Mittwoch (3. Juli) kam es gleich zu zwei Einbrüchen in Wohnhäuser im Rheinisch-Bergischen Kreis. Während ein Einbruch in Kürten durch die Aufmerksamkeit der Bewohner scheiterte, hatten Einbrecher in Rösrath mehr Erfolg.

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Hund vertreibt Einbrecher in Kürten

Gegen 2:10 Uhr versuchten zwei bislang unbekannte Männer, durch ein gekipptes Fenster im Erdgeschoss eines Einfamilienhauses an der Wipperfürther Straße in Kürten-Miebach einzusteigen. Doch die Rechnung machten sie ohne den Hund der Hausbewohner: Das Tier schlug laut an und machte so die Bewohner auf das Geschehen aufmerksam. Nach einer direkten Ansprache durch einen Bewohner ergriffen die Täter ohne Beute die Flucht.

Videoaufzeichnungen aus dem Umfeld des Hauses liefern der Polizei Hinweise zur Beschreibung der Männer: Beide sollen zwischen 30 und 50 Jahre alt, etwa 1,70 bis 1,80 Meter groß und schlank gewesen sein. Einer trug weiße Oberbekleidung und eine blaue Hose, der andere ein schwarzes T-Shirt mit weißer Aufschrift.

Schmuck und Bargeld in Rösrath gestohlen

Nur wenig später, gegen 3:00 Uhr, brachen Unbekannte in ein Reihenhaus an der Katharina-Zinnicken-Straße in Rösrath ein. In Abwesenheit der Bewohner hebelten sie die Eingangstür auf und durchsuchten mehrere Räume nach Wertgegenständen. Dabei entwendeten sie nach ersten Erkenntnissen Schmuck und Bargeld in noch unbekannter Höhe.

Polizei bittet um Hinweise

An beiden Tatorten wurden Spurensicherungen durchgeführt und Strafanzeigen aufgenommen. Die Polizei bittet mögliche Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge in den betroffenen Bereichen bemerkt haben, sich unter Tel. 02202 205-0 beim Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg zu melden.

Gerade in der Urlaubszeit appelliert die Polizei zudem erneut, Häuser und Wohnungen sorgfältig zu sichern und bei längerer Abwesenheit Nachbarn um erhöhte Aufmerksamkeit zu bitten. So können Einbrüche oft schon im Vorfeld verhindert werden.

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Einbruchserie in Bergisch Gladbach: Diebe stehlen Werkzeuge und Maschinen aus Transportern und Werkhalle

02 Juli 2025 von Felix Morgenstern

In Bergisch Gladbach haben bislang unbekannte Täter am frühen Dienstagmorgen (1. Juli) gleich zwei Firmen heimgesucht und dabei erheblichen Schaden angerichtet. Sowohl in Gronau als auch in Frankenforst wurden Fahrzeuge und Betriebsgebäude Ziel von Einbrüchen und Diebstählen.

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Fünf Transporter in Gronau aufgebrochen

Gegen 06:20 Uhr wurde die Polizei zu einem Firmengelände an der Hermann-Löns-Straße in Gronau gerufen. Mitarbeiter einer dort ansässigen Firma hatten festgestellt, dass in der Nacht mehrere Transporter aufgebrochen worden waren. Die Täter schlugen bei insgesamt fünf Fahrzeugen die Scheiben ein und durchwühlten die Ladeflächen nach wertvoller Beute.

Nach bisherigen Ermittlungen entwendeten die Einbrecher hochwertige elektronische Geräte und Maschinen der Marken Hilti und Honda im geschätzten Wert eines oberen vierstelligen Betrags. An einem weiteren Transporter stellten die Beamten ebenfalls Beschädigungen fest, hier blieb es offenbar beim Versuch. Laut Firmenangaben waren die Fahrzeuge am Montagnachmittag gegen 15:30 Uhr abgestellt worden.

Auch Firma in Frankenforst betroffen

Nur wenige Minuten zuvor, gegen 06:00 Uhr, waren Polizeibeamte bereits im Stadtteil Frankenforst im Einsatz. Unbekannte Täter hatten sich Zugang zu einem Firmengelände an der Ernst-Reuter-Straße verschafft und einen dort abgestellten Firmenwagen beschädigt. Offenbar scheiterten sie jedoch daran, in das Fahrzeug einzudringen.

Allerdings bemerkte der Firmeninhaber während der polizeilichen Aufnahme, dass die Täter in die angrenzende Werkhalle eingedrungen waren und dort verschiedene Geräte entwendet hatten. Der genaue Wert der Beute ist bislang noch unklar.

Polizei sucht dringend Zeugen

Die Polizei Rhein-Berg hat in beiden Fällen Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Zeugen, die in der Nacht zum Dienstag verdächtige Personen oder Fahrzeuge in Gronau oder Frankenforst bemerkt haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 bei der Polizei zu melden.

Gerade Handwerksbetriebe und Firmen mit Maschinenlagern und Fahrzeugflotten sollten jetzt besonders wachsam sein und zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen prüfen, um sich vor weiteren Einbrüchen zu schützen.

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