Archiv | Blaulicht

Unfall in Odenthal

Schwerer Unfall in Odenthal – Vier Menschen verletzt, Verdacht auf Alkoholeinfluss

29 September 2025 von Felix Morgenstern

Odenthal. Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Altenberger-Dom-Straße hat am Sonntagnachmittag (28.09.) vier Menschen schwer verletzt. Eine 50-jährige Beifahrerin aus Bergisch Gladbach schwebte zeitweise in Lebensgefahr. Gegen die Unfallverursacherin wird nun wegen Verdachts auf Alkohol am Steuer ermittelt.

Unfall in Odenthal

Frontalzusammenstoß mit drei Fahrzeugen beteiligt

Nach bisherigen Ermittlungen der Polizei bog eine 62-jährige Odenthalerin gegen 15:45 Uhr mit ihrem Mercedes von der Altenberger-Dom-Straße nach links in die Bergstraße ab. Dabei übersah sie offenbar den entgegenkommenden Renault eines 50-jährigen Remscheiders. Beide Fahrzeuge kollidierten nahezu frontal.

Die Wucht des Aufpralls schleuderte den Renault gegen einen Porsche, der an der Bergstraße wartete, um auf die Altenberger-Dom-Straße einzubiegen.

Mehrere Schwerverletzte – Frau musste reanimiert werden

Die 62-jährige Fahrerin des Mercedes sowie ihre 63 Jahre alte Beifahrerin wurden schwer verletzt. Auch der Renault-Fahrer erlitt schwere Verletzungen. Für seine 50-jährige Beifahrerin aus Bergisch Gladbach war die Situation dramatisch: Sie musste noch am Unfallort von Rettungskräften reanimiert werden, bevor sie in eine Klinik gebracht wurde.

Der Porsche-Fahrer und seine Beifahrerin blieben unverletzt.

Straßensperrung bis in den Abend

Die Altenberger-Dom-Straße sowie die Bergstraße mussten für mehrere Stunden vollständig gesperrt werden. Ein spezialisiertes Unfallaufnahmeteam aus dem Oberbergischen Kreis sicherte vor Ort die Spuren. Drei Fahrzeuge wurden beschlagnahmt und abgeschleppt. Der Sachschaden wird auf einen mittleren fünfstelligen Betrag geschätzt.

Verdacht auf Alkohol am Steuer

Gegen die mutmaßliche Unfallverursacherin wird nun ermittelt. Da der Verdacht bestand, dass die 62-Jährige unter Alkoholeinfluss stand, wurde ihr im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung und Straßenverkehrsgefährdung.

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Zwei Fahrer in Bergisch Gladbach aus dem Verkehr gezogen

26 September 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Bei Verkehrskontrollen am Donnerstag (25.09.) hat die Polizei im Rheinisch-Bergischen Kreis gleich zwei Autofahrer aus dem Verkehr gezogen, die unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol standen. Beide Männer müssen nun mit Strafverfahren rechnen.

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Pickup-Fahrer ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss

Am Vormittag, gegen 11:35 Uhr, kontrollierten Beamte des Verkehrsdienstes einen Pickup der Marke Ram auf der Mülheimer Straße in Gronau. Der Fahrer, ein 35-jähriger Bergisch Gladbacher, zeigte Anzeichen für Drogenkonsum. Ein Vortest bestätigte den Verdacht, woraufhin eine Blutprobe angeordnet wurde.

Besonders brisant: Der Mann konnte keinen gültigen Führerschein vorweisen – seine Fahrerlaubnis war bereits erloschen. Nach der Blutprobe im Krankenhaus durfte er seinen Weg nur noch zu Fuß fortsetzen. Gegen ihn wird nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis unter Betäubungsmitteln ermittelt.

28-Jähriger fährt mit 1,3 Promille

Am Abend, gegen 22:30 Uhr, stoppten Beamte der Polizeiwache Overath in der Straße Schlehecken einen Audi. Der Fahrer, ein 28-Jähriger aus Rösrath, wirkte stark alkoholisiert. Ein Atemtest ergab rund 1,3 Promille – deutlich über der Grenze der absoluten Fahruntüchtigkeit.

Auch in diesem Fall ordnete die Polizei eine Blutprobe an. Der Führerschein des Mannes wurde beschlagnahmt, seine Weiterfahrt unterbunden. Er muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten.

Polizei setzt auf Kontrollen zur Verkehrssicherheit

Beide Vorfälle verdeutlichen, wie wichtig regelmäßige Verkehrskontrollen sind, um die Sicherheit auf den Straßen zu gewährleisten. Die Polizei kündigte an, auch weiterhin gezielt auf Alkohol- und Drogensünder im Straßenverkehr zu achten.

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Einbruch in Overather Jugendzentrum – Bargeld und Spielekonsole entwendet

25 September 2025 von Felix Morgenstern

Overath. Unbekannte Täter sind in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in ein Jugendzentrum an der Hauptstraße eingebrochen. Sie erbeuteten Bargeld sowie eine Spielekonsole. Der entstandene Sach- und Diebstahlsschaden wird derzeit auf einen niedrigen vierstelligen Betrag geschätzt.

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Mitarbeiterin entdeckt den Einbruch

Am Mittwochmittag (24.09.), gegen 12:30 Uhr, wollte eine Mitarbeiterin das Jugendzentrum wie gewohnt betreten. Dabei bemerkte sie sofort, dass eingebrochen worden war. Nach ihren Angaben hatte sie die Einrichtung am Vorabend gegen 21:45 Uhr verschlossen verlassen.

Die Täter verschafften sich Zutritt, indem sie eine Glasscheibe auf der Rückseite des Gebäudes einschlugen. Im Inneren wurden mehrere Türen gewaltsam geöffnet und verschiedene Räume durchsucht.

Beute und Schaden

Nach ersten Ermittlungen nahmen die Täter eine geringe Summe Bargeld aus einer Geldkassette sowie eine Spielekonsole mit. Ob weiteres Diebesgut entwendet wurde, ist bislang noch unklar.

Neben den entwendeten Gegenständen verursachten die Einbrecher durch eingeschlagene Scheiben und Hebelspuren erheblichen Sachschaden.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei Rhein-Berg hat den Tatort aufgenommen und Spuren gesichert. Nun werden Zeugen gesucht, die im Zeitraum zwischen Dienstagabend und Mittwochmittag verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Umfeld des Jugendzentrums bemerkt haben.

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Betrüger als falsche Handwerker unterwegs – Seniorin in Wermelskirchen um 800 Euro gebracht

24 September 2025 von Felix Morgenstern

Wermelskirchen. Dreist haben sich zwei unbekannte Männer am Dienstagvormittag (23.09.) in der Straße Hagenerberg als Handwerker ausgegeben und eine Seniorin um mehrere hundert Euro betrogen. Die Polizei ermittelt und warnt eindringlich vor dieser Masche.

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Vorgehensweise der Täter

Gegen 11:00 Uhr tauchten die beiden Männer unangekündigt an dem Einfamilienhaus der Seniorin auf. Unter dem Vorwand, Reparaturarbeiten durchführen zu müssen, tauschten sie kurzerhand die Regenrinne des Hauses aus – ohne vorher um Erlaubnis zu fragen.

Im Anschluss forderten die mutmaßlichen Betrüger 2.000 Euro für ihre angebliche Arbeit. Da die Frau lediglich 800 Euro Bargeld im Haus hatte, nahmen die Täter diesen Betrag an. Zudem boten sie an, die Seniorin zur Bank zu fahren, um das restliche Geld abzuheben. Dies lehnte die Rentnerin ab, woraufhin die Männer das Grundstück verließen.

Minderwertige Arbeit festgestellt

Die von den Tätern angebrachte Regenrinne wurde später durch Polizeibeamte begutachtet. Dabei stellten die Einsatzkräfte fest, dass es sich um minderwertiges Material handelte, das unsachgemäß verbaut worden war. Ob die Rinne überhaupt funktionstüchtig ist, bleibt fraglich.

Beschreibung der Täter

Die Seniorin beschrieb die Männer als etwa 30 Jahre alt. Sie sprach von einem südländischen Erscheinungsbild. Weitere Details sind bislang nicht bekannt.

Polizei bittet um Hinweise

Das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um sachdienliche Hinweise unter der Rufnummer 02202 205-0.

Warnung vor Betrugsmasche

Die Polizei warnt eindringlich vor sogenannten „falschen Handwerkern“. Diese suchen sich gezielt ältere Menschen aus, um durch überteuerte oder nicht erbrachte Arbeiten schnelles Geld zu machen.

Präventionstipps der Polizei:

  • Lassen Sie keine unbestellten Handwerker auf Ihr Grundstück oder in Ihr Haus.
  • Prüfen Sie immer den Auftrag: Seriöse Fachfirmen kündigen sich an und arbeiten nicht ungefragt.
  • Ziehen Sie im Zweifel Nachbarn oder Angehörige hinzu.
  • Rufen Sie im Verdachtsfall sofort die Polizei über den Notruf 110.

Weitere Informationen zu aktuellen Betrugsmaschen und wie man sich schützen kann, bietet die Kriminalprävention der Polizei Rhein-Berg unter Tel. 02202 205-444.

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Leichlingen: 70-Jährige fällt auf falschen „Microsoft-Mitarbeiter“ herein – vierstelliger Schaden

24 September 2025 von Felix Morgenstern

Leichlingen/Burscheid – Eine 70-jährige Leichlingerin ist Opfer eines Telefon- und Computerbetrugs geworden. Ein Unbekannter gab sich als Mitarbeiter von Microsoft aus und erbeutete so einen mittleren vierstelligen Betrag vom Konto der Seniorin.

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So lief die Masche ab

Am Montagabend (22.09.) erschien auf dem Computer der Frau eine Pop-up-Meldung mit der Aufforderung, eine Telefonnummer anzurufen. Am anderen Ende meldete sich ein Mann, der sich als „Microsoft-Support“ ausgab. Unter diesem Vorwand überredete er die Seniorin, ihm Fernzugriff auf ihren PC zu gewähren.
Kurz darauf stellte die Frau unberechtigte Abbuchungen über Kreditkarte und Girokonto fest. Eine Rückbuchung war nicht mehr möglich. Am folgenden Vormittag erstattete sie auf der Polizeiwache Burscheid Anzeige und ließ ihre Zahlungskarten sperren.

Polizei warnt vor Tech-Support-Betrug

Die Polizei weist erneut darauf hin: Microsoft ruft nicht unaufgefordert an und fordert keinen Fernzugriff auf private Geräte. Pop-up-Meldungen mit Support-Nummern sind ein häufiges Einfallstor für Täter.

Was Betroffene sofort tun sollten

  • Gespräch beenden/Pop-up schließen, keine Nummern anrufen.
  • Keinen Fernzugriff erlauben, keine Programme installieren.
  • Passwörter ändern, betroffene Karten/Konten umgehend sperren.
  • Belege sichern (Screenshots, Nummern, E-Mails) und Anzeige erstatten.

Für Beratung und Prävention steht die Kriminalprävention Rhein-Berg zur Verfügung: Tel. 02202 205-444, E-Mail gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de

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13-jährige Celina S. aus Bergisch Gladbach vermisst – Polizei bittet um Hinweise

23 September 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Seit Dienstag, 16. September, wird die 13-jährige Celina S. aus Bergisch Gladbach vermisst. Trotz intensiver Suchmaßnahmen konnte die Jugendliche bislang nicht gefunden werden. Die Polizei hat nun eine Öffentlichkeitsfahndung eingeleitet und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

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Beschreibung der Vermissten

Celina ist schlank, hat schulterlange, dunkelblonde Haare sowie grün-braune Augen. Sie trägt eine Brille und jeweils zwei Ohrstecker an beiden Ohren. Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens war sie mit einem schwarzen Pullover, einer schwarzen Hose, weißen Sneakern mit roter Schrift sowie einem schwarzen Fila-Rucksack bekleidet.

Ein Foto von Celina ist im Fahndungsportal NRW veröffentlicht und unter folgendem Link abrufbar: polizei.nrw/fahndung/181168

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Lenkraddiebstahl in Refrath: Täter schlagen nachts zu

22 September 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – In Refrath haben bislang unbekannte Täter in der Nacht auf Sonntag (21.09.) ein Auto aufgebrochen und gezielt das Lenkrad mit Airbag gestohlen. Der betroffene Mercedes-Benz stand verschlossen in der Einfahrt eines Einfamilienhauses an der Ackerstraße.

Nach Angaben des Besitzers war der Wagen gegen 02:00 Uhr noch unversehrt. Als er am Sonntagmittag gegen 13:00 Uhr zurückkehrte, stellte er den Schaden fest: Eine Seitenscheibe war eingeschlagen, das Lenkrad samt Airbag fehlte.

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Schaden im vierstelligen Bereich

Die Polizei geht davon aus, dass die Täter professionell vorgingen und gezielt auf das hochwertige Fahrzeugteil abzielten. Der entstandene Schaden wird auf einen unteren vierstelligen Betrag geschätzt. Besonders Airbags und Lenkräder sind bei organisierten Banden gefragt, da sie häufig weiterverkauft oder in gestohlene Fahrzeuge eingebaut werden.

Polizei sucht Zeugen

Die Polizei Rhein-Berg hat eine Strafanzeige wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen. Nun hoffen die Ermittler auf Hinweise aus der Bevölkerung.
Wer in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Refrath verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat, wird gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 3 unter Tel. 02202 205-0 zu melden.

Hintergrund: Lenkraddiebstähle nehmen zu

In den vergangenen Jahren häufen sich im Rheinisch-Bergischen Kreis und darüber hinaus Diebstähle von Fahrzeugteilen wie Lenkrädern, Navigationssystemen oder Airbags. Experten gehen davon aus, dass dahinter häufig überregional agierende Tätergruppen stehen. Fahrzeughalter werden daher von der Polizei regelmäßig sensibilisiert, besonders in Wohngebieten wachsam zu sein und Auffälligkeiten sofort zu melden.

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Ordnungsamt verhindert Enkeltrick: 90-Jähriger in Bensberg vor Geldübergabe bewahrt

19 September 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach/Königswinter – Mitarbeitende des Bergisch Gladbacher Ordnungsamts haben am Mittwochabend (18. September) einen mutmaßlichen Betrug vereitelt. Ein 90-jähriger Mann war kurz davor, Schmuck und einen mittleren fünfstelligen Geldbetrag an Unbekannte zu übergeben – nach einem Anruf eines falschen Polizisten.

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Anruf mit Schocknachricht

Gegen 16 Uhr meldete sich bei dem Senior in Königswinter ein Mann, der sich als Polizist ausgab. Er behauptete, der Sohn des 90-Jährigen habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht. Nur die sofortige Zahlung einer hohen Kaution könne die angebliche Untersuchungshaft verhindern. Unter Druck setzte der Senior Schmuck zusammen und hob bei seiner Bank einen größeren Geldbetrag ab.

Treffpunkt am Krankenhaus

Auf Anweisung der Täter fuhr der Mann zu einem vereinbarten Übergabeort: dem Parkplatz eines Krankenhauses in Bensberg. Während der Fahrt blieb er telefonisch mit dem vermeintlichen Beamten verbunden – ein typisches Muster solcher Schockanrufe.

Ordnungsamt greift ein

Am Treffpunkt sprach der 90-Jährige gegen 18 Uhr zwei Mitarbeitende des Ordnungsamts an. Die Beschäftigten erkannten die Masche sofort, klärten den Mann auf und alarmierten die Polizei. Tatverdächtige waren vor Ort nicht mehr anzutreffen. Der Senior erstattete Anzeige wegen versuchten Betrugs.

Polizei warnt: „Legen Sie auf und rufen Sie uns an!“

Die Polizei weist erneut darauf hin: Echte Polizeibeamte fordern niemals Kautionen oder Bargeld am Telefon. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, beenden Sie das Gespräch und wählen Sie selbstständig die 110 oder die örtliche Polizeidienststelle.

Für Beratung und Prävention steht die Kriminalprävention Rhein-Berg zur Verfügung:

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Trickbetrug in Rösrath: Seniorin um mehrere hundert Euro gebracht

18 September 2025 von Felix Morgenstern

Rösrath – Am Mittwochnachmittag (17. September) ist eine 80-jährige Frau Opfer eines Trickbetrügers geworden. Der Täter täuschte eine Notlage vor und erbeutete so mehrere hundert Euro.

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Betrüger täuscht Notlage vor

Die Seniorin berichtete der Polizei, dass sie gegen 16:30 Uhr auf dem Parkplatz eines Supermarktes an der Hauptstraße von einem fremden Mann angesprochen wurde. Auf Englisch erklärte er, er sei Ire und ihm sei sein Rucksack mit Bargeld gestohlen worden. Für die Rückreise nach Irland benötige er dringend 500 Euro, um eine Fähre bezahlen zu können.

Die Frau ließ sich überreden und händigte dem Mann einen mittleren dreistelligen Geldbetrag aus. Anschließend stieg er in einen dunklen BMW mit irischem Kennzeichen und fuhr davon.

Beschreibung des Täters

Die Geschädigte beschrieb den Täter als

  • 30 bis 40 Jahre alt,
  • etwa 180 cm groß,
  • mit kurzen, leicht rötlichen Haaren,
  • bekleidet mit einem dunklen Pullover und einer dunklen Jeans.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei Rhein-Berg hat eine Strafanzeige aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. Wer den Mann oder den beschriebenen BMW im Bereich der Hauptstraße in Rösrath gesehen hat, soll sich unter Tel. 02202 205-0 beim Kriminalkommissariat Rhein-Berg melden.

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Innenminister Reul besucht Drogenszene am Kölner Neumarkt – „Erschreckend“

16 September 2025 von Felix Morgenstern

Köln – NRW-Innenminister Herbert Reul hat am Montag die Drogenszene am Kölner Neumarkt besucht und anschließend mit Bürgerinnen und Bürgern diskutiert. Sein Fazit fiel deutlich aus: Die Lage rund um den Drogenkonsumraum sei erschreckend und schwer in den Griff zu bekommen.

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Besuch im Drogen-Hotspot

Begleitet von Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Polizeipräsident Johannes Hermanns verschaffte sich Reul vor Ort ein Bild. Nicht weit entfernt warteten Abhängige vor dem Eingang des Drogenkonsumraums. Für viele Anwohner und Geschäftsleute ist die Situation seit Jahren ein Problem.

Daniel Niklas, Geschäftsführer eines nahegelegenen Sanitätshauses, schilderte beim Gespräch mit dem Minister seine Erfahrungen: „Es ist gut, dass jemand kommt und sich kümmert. Die Situation ist kaum noch beherrschbar.“ Er sprach von Streitigkeiten, Diebstählen und Vermüllung direkt vor den Haustüren.

„Keine einfachen Lösungen“

Reul betonte, er wolle nach einem kurzen Rundgang kein endgültiges Urteil fällen. Doch die Berichte hätten ihn erschreckt. „Es gibt keine einfachen Lösungen“, so der Innenminister. Ähnliche Probleme seien in vielen europäischen Städten zu beobachten.

Mit Blick auf Köln kritisierte er indirekt die politischen Verantwortlichen: „Ich weiß nicht, warum es so schwer ist, so etwas umzusetzen. Dafür braucht man stabile Mehrheiten – und die scheinen hier zu fehlen.“

Diskussion um neue Konzepte

Polizeipräsident Hermanns hatte bereits vorgeschlagen, einen weiteren Drogenkonsumraum in Köln-Kalk zu schaffen – direkt gegenüber dem Polizeipräsidium. Der Standort am Neumarkt sei ungeeignet. Zudem plädiert er dafür, die Abgabe von Drogen durch Ärzte zu ermöglichen, um die sogenannte Beschaffungskriminalität einzudämmen.

In Köln steckt diese Debatte noch in den Anfängen. Ein Blick in die Schweiz zeigt, wie es funktionieren kann: In Zürich ist es Abhängigen seit Jahren erlaubt, Drogen untereinander auszutauschen oder zu verkaufen – flankiert von einem breiten Hilfs- und Kontrollsystem.

Offene Fragen für Köln

Wie die Stadt Köln künftig mit der Situation am Neumarkt umgehen wird, bleibt offen. Klar ist jedoch: Das Thema wird Politik, Polizei und Anwohner weiterhin beschäftigen.

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