Archiv | Blaulicht

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Kürten: Senior fällt auf Betrugsmasche herein – fünfstelliger Geldbetrag verloren

02 Juli 2025 von Felix Morgenstern

In Kürten ist ein 78-jähriger Mann Opfer eines dreisten Betrugs geworden. Wie die Polizei mitteilt, hat der Senior einem unbekannten Täter eine größere Geldsumme überwiesen, nachdem ihm per E-Mail eine vermeintliche Auszahlung von 170.000 Euro in Aussicht gestellt worden war.

Symbolbild

Unter Druck gesetzt und zur Zahlung bewegt

Der Betrüger hatte den Mann per E-Mail kontaktiert und behauptet, ihm stehe eine hohe Geldsumme zu – allerdings nur, wenn er zuvor selbst einen bestimmten Betrag überweise. In der Hoffnung auf den Gewinn und durch den Druck, den der Täter ausübte, tätigte der 78-Jährige schließlich zwei Überweisungen. Der Schaden beläuft sich laut Polizei auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag.

Erst später wurde der Senior misstrauisch und meldete sich am Montagabend (30. Juni) auf der Polizeiwache in Bergisch Gladbach, um Anzeige zu erstatten.

Polizei warnt erneut vor Betrugsmaschen

Die Polizei nimmt diesen Fall erneut zum Anlass, vor derartigen Betrugsmaschen zu warnen. „Kein seriöses Unternehmen verlangt von Ihnen Vorabzahlungen, um angebliche Gewinne auszuzahlen“, betonen die Ermittler. Wer eine verdächtige Nachricht erhält, sollte sich keinesfalls unter Druck setzen lassen und im Zweifel immer erst Rücksprache mit der Polizei oder Angehörigen halten.

Beratung gegen Betrug

Für alle Bürgerinnen und Bürger bietet die Polizei Rhein-Berg über ihr Fachkommissariat Kriminalprävention kostenlose Beratungen zu typischen Betrugsmaschen an. Termine können telefonisch unter 02202 205-444 oder per E-Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de vereinbart werden.

Damit möchte die Polizei helfen, gerade ältere Menschen besser zu schützen und dafür zu sensibilisieren, nicht auf solche Tricks hereinzufallen.

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E-Scooter

Overath: E-Scooter-Fahrer prallt gegen Pkw – Zwei Verletzte

01 Juli 2025 von Felix Morgenstern

Am Montagnachmittag (30. Juni) kam es in Overath zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein 16-jähriger E-Scooter-Fahrer und eine Autofahrerin verletzt wurden. Die Mucher Straße (L 312) musste für die Unfallaufnahme rund eine Stunde voll gesperrt werden.

E-Scooter

Zusammenstoß beim Überqueren der Fahrbahn

Gegen 17:00 Uhr war der 16-Jährige aus Lohmar mit einem E-Scooter auf einem kleinen Waldweg neben der Mucher Straße unterwegs. Auf Höhe einer Brücke wollte er die Fahrbahn überqueren, um auf dem gegenüberliegenden Geh- und Radweg weiterzufahren.

Dabei übersah er jedoch eine 48-jährige Frau aus Overath, die mit ihrem Kia aus Richtung Overath kommend in Richtung Marialinden unterwegs war. Die Pkw-Fahrerin war auf der Landstraße vorfahrtsberechtigt.

Jugendliche wird durch die Luft geschleudert

Beim Zusammenstoß wurde der E-Scooter-Fahrer zunächst auf die Motorhaube des Kia aufgeladen und anschließend zu Boden geschleudert. Er blieb am rechten Fahrbahnrand verletzt liegen. Nach einer Erstversorgung durch Rettungskräfte wurde er mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Auch die 48-jährige Autofahrerin erlitt Verletzungen und wurde vorsorglich zur weiteren Untersuchung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit – Polizei stellt Scooter sicher

Der Kia war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Den E-Scooter stellten die Beamten als Beweismittel sicher. Der entstandene Sachschaden wird auf einen unteren vierstelligen Betrag geschätzt.

Straße für eine Stunde gesperrt

Für die Dauer der Rettungs- und Aufräumarbeiten blieb die Mucher Straße im Bereich der Unfallstelle in beide Fahrtrichtungen für etwa eine Stunde gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.

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Wermelskirchen: Motorradfahrer bei Auffahrunfall schwer verletzt

30 Juni 2025 von Felix Morgenstern

Am Sonntagnachmittag (29. Juni) kam es auf der L 101 bei Wermelskirchen-Lüdorf zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Ein 23-jähriger Motorradfahrer prallte auf das Heck eines abbiegenden Autos und zog sich dabei schwere Verletzungen zu.

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Motorradfahrer übersieht abbremsenden Pkw

Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 57-jähriger Mann aus Wermelskirchen gegen 15:00 Uhr mit seinem BMW auf der L 101 von Dabringhausen in Richtung Odenthal-Altenberg unterwegs. In Höhe Lüdorf wollte er nach links in die gleichnamige Straße abbiegen. Dafür setzte er den Blinker und bremste sein Fahrzeug bis zum Stillstand ab.

Ein 23-jähriger Motorradfahrer aus Bergisch Gladbach, der mit seiner KTM hinter dem BMW fuhr, erkannte das offenbar zu spät. Trotz eines Ausweichversuchs konnte er den Zusammenstoß nicht mehr verhindern und prallte gegen das Heck des Pkw.

Schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht

Durch die Wucht des Aufpralls stürzte der junge Mann in den angrenzenden Grünstreifen und verletzte sich dabei schwer. Ein alarmierter Rettungswagen brachte ihn nach der Erstversorgung vor Ort in ein Krankenhaus. Lebensgefahr bestand nach ersten Angaben nicht.

Sachschaden von rund 4.000 Euro

Das Motorrad war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Auch am BMW entstand Sachschaden. Insgesamt wird dieser auf rund 4.000 Euro geschätzt.

Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. In diesem Zusammenhang wird erneut darauf hingewiesen, stets auf ausreichenden Sicherheitsabstand und volle Aufmerksamkeit im Straßenverkehr zu achten, um solche Unfälle zu vermeiden.

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Sattelzugmaschine (Mercedes-Benz)

Schwerer Unfall bei Overath: Sattelzug kollidiert mit Transporter – Zwei Verletzte

27 Juni 2025 von Felix Morgenstern

Am Donnerstagmorgen (26. Juni) kam es auf der Landesstraße 312 zwischen Overath und Marialinden zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein Sattelzug stieß in einer Kurve mit einem entgegenkommenden Transporter zusammen. Zwei Personen wurden verletzt – eine davon schwer.

Sattelzugmaschine (Mercedes-Benz)

Auflieger gerät in den Gegenverkehr

Gegen 07:30 Uhr war ein 57-jähriger Lkw-Fahrer mit seinem Sattelzug auf der Mucher Straße aus Richtung Marialinden in Richtung Overath unterwegs. In einer S-Kurve verlor der Auflieger des Fahrzeugs offenbar aufgrund der abschüssigen Strecke die Bodenhaftung und geriet auf die Gegenfahrbahn.

Dort kollidierte der Auflieger wenig später mit einem entgegenkommenden VW-Transporter, der von einem 23-jährigen Mann aus Overath gesteuert wurde. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Transporter nach rechts von der Fahrbahn gedrängt und prallte gegen eine Leitplanke.

Fahrer schwer verletzt – Beifahrer leicht verletzt

Der 23-jährige Fahrer des Transporters erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen, sein 18-jähriger Beifahrer wurde leicht verletzt. Beide wurden von den Rettungskräften vor Ort erstversorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Sattelzugs blieb unverletzt.

Hoher Sachschaden – Straße gesperrt

Der Transporter wurde bei dem Unfall erheblich beschädigt und war nicht mehr fahrbereit. Er musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Während der Unfallaufnahme blieb die Mucher Straße für etwa zweieinhalb Stunden voll gesperrt, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in der Region führte.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Insbesondere wird geprüft, ob überhöhte Geschwindigkeit oder ein technischer Defekt am Auflieger zum Kontrollverlust geführt haben könnten.

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Unfallstelle Kreuzung Sonne nach Kollision

Frontalzusammenstoß in Wermelskirchen: Zwei Verletzte bei Kreuzungsunfall

26 Juni 2025 von Felix Morgenstern

Am späten Mittwochnachmittag (25. Juni) kam es auf der Landesstraße 101 in Wermelskirchen zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem zwei Menschen verletzt wurden. Der Unfall ereignete sich gegen 17:00 Uhr im Bereich der Kreuzung Sonne.

Abbiegevorgang mit Folgen

Eine 48-jährige Frau aus Wermelskirchen befuhr mit ihrem Mitsubishi die L 101 aus Richtung Kreckersweg in Richtung Dreibäumen. An der Kreuzung beabsichtigte sie, nach links auf die L 157 in Richtung Hinterhufe abzubiegen. Dabei übersah sie offenbar einen entgegenkommenden BMW, der von einem 34-jährigen Wermelskirchener gesteuert wurde.

Nach bisherigen Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass die Fahrerin die Geschwindigkeit des herannahenden BMW unterschätzte und dessen Vorfahrt missachtete. Im Kreuzungsbereich kam es zur Kollision beider Fahrzeuge.

Zwei Verletzte – Fahrer schwer verletzt

Durch den Zusammenstoß wurden beide Autofahrer verletzt. Die Fahrerin des Mitsubishi konnte nach ambulanter Versorgung das Krankenhaus noch am selben Tag verlassen. Der BMW-Fahrer hingegen erlitt schwerere Verletzungen und musste stationär aufgenommen werden. Lebensgefahr bestand laut ersten Informationen nicht.

10.000 Euro Sachschaden – Straße gesperrt

An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden in geschätzter Höhe von rund 10.000 Euro. Beide Pkw waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Die Unfallstelle blieb für etwa zwei Stunden voll gesperrt, um Rettungs- und Aufräumarbeiten zu ermöglichen.

Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Zeugen, die weitere Angaben zum Ablauf machen können, werden gebeten, sich beim zuständigen Verkehrskommissariat zu melden.

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Einbruch in Arztpraxis in Bergisch Gladbach – Polizei sucht Zeugen

24 Juni 2025 von Felix Morgenstern

Am vergangenen Wochenende kam es in der Fußgängerzone von Bergisch Gladbach zu einem Einbruch in die Kellerräume einer Arztpraxis. Die Täter drangen offenbar durch eine geöffnete Tiefgarage in das Gebäude ein und durchwühlten dort mehrere Spinde. Entwendet wurde nach bisherigen Erkenntnissen nichts – dennoch ermittelt nun die Kriminalpolizei.

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Zugang über Tiefgarage – Büroräume durchsucht

Wie die Polizei am Montagabend (23. Juni) mitteilte, wurde der Einbruch gegen 18:00 Uhr gemeldet. Die Täter verschafften sich unbefugt Zutritt zu einem Gebäudekomplex in der Hauptstraße und gelangten über die geöffnete Tiefgarage in den Keller, wo sich die Praxisräume befinden.

In den Büroräumen der Praxis öffneten sie gewaltsam mehrere Spinde. Die Beamten fanden zahlreiche durchwühlte Unterlagen und Dokumente am Boden verteilt vor. Hinweise auf entwendete Gegenstände gibt es bislang nicht.

Tatzeitraum liegt über das Wochenende

Der Einbruch muss sich nach bisherigen Ermittlungen zwischen Freitag (20. Juni) gegen 16:00 Uhr und Montagabend ereignet haben. In diesem Zeitraum war die Praxis offenbar nicht besetzt, was die Täter ausnutzten.

Polizei bittet um Hinweise

Das zuständige Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer im genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen rund um die Fußgängerzone oder die Tiefgarage gemacht hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

Sensible Bereiche im Visier

Einbrüche in medizinische Einrichtungen wie Arztpraxen sind besonders sensibel, da häufig persönliche Daten und vertrauliche Dokumente betroffen sein können. Auch wenn in diesem Fall nach aktuellem Stand nichts gestohlen wurde, prüft die Polizei, ob ein gezielter Zugriff auf Informationen beabsichtigt war.

Die Ermittlungen dauern an.

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Van des Unfallbeteiligten

Bergisch Gladbach: Quadfahrer bei Unfall auf Kürtener Straße schwer verletzt

24 Juni 2025 von Felix Morgenstern

Am Dienstagmorgen (24. Juni) kam es auf der Kürtener Straße (L 286) in Bergisch Gladbach zu einem schweren Verkehrsunfall. Dabei wurde ein 38-jähriger Quadfahrer verletzt und musste stationär ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Van des Unfallbeteiligten

Vorfahrt missachtet: Zusammenstoß an Einmündung

Gegen 07:15 Uhr wollte ein 19-jähriger Fahrer eines Toyota-Vans aus dem Hombacher Weg nach links auf die Kürtener Straße einbiegen. Dabei hätte er dem fließenden Verkehr auf der bevorrechtigten Kürtener Straße die Vorfahrt gewähren müssen – so ist es durch entsprechende Beschilderung geregelt.

Beim Einfahren in die Straße kam es zur Kollision mit einem von links kommenden Quadfahrer, der mit seiner Kymco-Maschine in Richtung Herrenstrunden unterwegs war. Der 38-jährige Mann aus Bergisch Gladbach konnte den Zusammenstoß trotz eines eingeleiteten Bremsmanövers nicht verhindern.

Quadfahrer verletzt ins Krankenhaus gebracht

Der Quadfahrer erlitt bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen. Nach einer Erstversorgung durch den alarmierten Notarzt wurde er per Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert, wo er stationär aufgenommen wurde. Der junge Van-Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt.

Sachschaden und Sperrung

An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe mehrerer tausend Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die Einmündung an der Kürtener Straße für etwa eine Stunde vollständig gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.

Polizei mahnt zur Vorsicht an Einmündungen

Gerade an vielbefahrenen Landesstraßen wie der L 286 kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen an Einmündungen. Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere beim Abbiegen die Vorfahrtregelungen strikt zu beachten und auf herannahende Fahrzeuge – auch kleinere wie Motorräder oder Quads – besonders zu achten.

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Rösrath: Verfolgungsfahrt mit drei Motorrädern – Fahrer weiterhin flüchtig

21 Juni 2025 von Felix Morgenstern

In der Nacht zu Donnerstag (19. Juni) kam es in Rösrath zu einer gefährlichen Verfolgungsfahrt mit drei Motorradfahrern. Die Polizei wollte die Gruppe kontrollieren, doch die Fahrer flüchteten mit teils halsbrecherischer Geschwindigkeit durch das Stadtgebiet. Zwei der Maschinen trugen keinerlei Kennzeichen. Die Polizei bittet nun um Zeugenhinweise.

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Kontrollversuch eskaliert – Fahrer flüchten vor Polizei

Gegen 00:25 Uhr fiel einer Polizeistreife im Rahmen der Verkehrsüberwachung eine Gruppe von drei Motorradfahrern auf, die in der Otto-Brenner-Straße unterwegs waren. Auffällig: Zwei der Motorräder führten kein Kennzeichen, bei einem dritten war nur die Städtekennung „SU“ (Siegburg) erkennbar.

Als die Beamten die Gruppe anhalten wollten, ignorierten die Fahrer sämtliche Anhaltezeichen und ergriffen die Flucht. Mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit fuhren sie über die Straße Pannhof in die Sülztalstraße. Dabei missachteten sie rote Ampeln und erreichten innerorts Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h.

Sichtkontakt abgerissen – Fahndung ohne Erfolg

Auf Höhe des Sülztalplatzes verloren die Beamten den Sichtkontakt zu den flüchtigen Fahrern. Eine sofort eingeleitete Fahndung im Nahbereich blieb erfolglos. Die Polizei geht aktuell davon aus, dass es sich um sogenannte „Supermoto“-Maschinen handelt, die oft für ihre Wendigkeit und hohe Beschleunigung bekannt sind.

Verdacht auf verbotenes Kraftfahrzeugrennen

Aufgrund der gefährlichen Fahrweise wurde eine Strafanzeige wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens (§ 315d StGB) gefertigt. In diesem Zusammenhang ermittelt nun das Verkehrskommissariat der Polizei Rhein-Berg.

Polizei bittet um Mithilfe

Die Polizei sucht dringend nach Zeugen, die Hinweise zu den Fahrern, den Motorrädern oder möglichen Abstellorten geben können. Wer Beobachtungen gemacht hat oder die Fahrzeuge in der Nacht gesehen hat, wird gebeten, sich unter 02202 205-0 an das Verkehrskommissariat zu wenden.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor der enormen Gefahr, die von solchen illegalen Fahrmanövern im Straßenverkehr ausgeht – insbesondere bei nächtlichen Fluchten mit hoher Geschwindigkeit.

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Motorraddiebstahl in Bergisch Gladbach vereitelt – Zwei Tatverdächtige festgenommen

20 Juni 2025 von Felix Morgenstern

In der Nacht zum Mittwoch (18. Juni) hat ein aufmerksamer Zeuge in Bergisch Gladbach-Hand einen mutmaßlichen Motorraddiebstahl beobachtet und die Polizei verständigt. Die Beamten konnten wenig später zwei 18-jährige Tatverdächtige festnehmen. Die beiden Männer hatten offenbar versucht, ein Motorrad aus einer Tiefgarage zu stehlen und mit einem nicht zugelassenen Transporter zu fliehen.

Symbolbild

Zeuge alarmiert Polizei – Verdächtige fliehen im Transporter

Gegen 02:10 Uhr meldete sich ein Anwohner bei der Polizei. Er hatte beobachtet, wie zwei junge Männer ein Motorrad der Marke BMW aus einer Tiefgarage an der Willy-Brandt-Straße schoben. Kurz darauf stiegen sie in einen weißen Transporter und fuhren mehrmals langsam durch die umliegenden Straßen – ein Verhalten, das dem Zeugen verdächtig erschien.

Dank der genauen Personenbeschreibung konnte eine Polizeistreife auf der nahegelegenen Hermann-Löns-Straße einen weißen Opel-Transporter mit auswärtigem Kennzeichen anhalten. Die beiden Insassen passten exakt auf die Beschreibung.

Transporter abgemeldet – Waffen und Werkzeug gefunden

Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Transporter seit Februar abgemeldet war und gefälschte TÜV-Plaketten trug. Die beiden Männer, beide 18 Jahre alt, waren nicht im Besitz eines Führerscheins und machten keine Angaben zu einem festen Wohnsitz.

Im Fahrzeug fanden die Beamten ein umfangreiches Sortiment an Einbruchswerkzeug, ein Messer und einen Teleskopschlagstock. Auch die Handys der Männer wurden sichergestellt. Das gestohlene Motorrad wurde ebenfalls aufgefunden und sichergestellt.

Polizei nimmt Tatverdächtige fest – mehrere Anzeigen folgen

Die mutmaßlichen Täter wurden vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache nach Bergisch Gladbach gebracht. Gegen sie wird nun wegen mehrfacher Delikte ermittelt, darunter besonders schwerer Diebstahl, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung sowie Verstoß gegen das Waffengesetz.

Das Verkehrskommissariat hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Die Polizei lobt ausdrücklich das aufmerksame Verhalten des Zeugen, das maßgeblich zur schnellen Festnahme beigetragen hat.

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Der verunfallte Pkw in Leichlingen

Schwerer Verkehrsunfall in Leichlingen: Reh auf der Fahrbahn – junger Fahrer schwer verletzt

18 Juni 2025 von Felix Morgenstern

In der Nacht zum Mittwoch (18. Juni) hat sich in Leichlingen ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein 20-jähriger Autofahrer aus Mettmann verlor beim Ausweichmanöver vor einem Reh die Kontrolle über sein Fahrzeug und überschlug sich. Während er schwere Verletzungen erlitt, kam sein 19-jähriger Beifahrer aus Langenfeld mit leichteren Blessuren davon. Die Polizei ermittelt nun zum genauen Unfallhergang.

Tier auf der Straße – Fahrer reagiert reflexartig

Der Unfall ereignete sich gegen 01:10 Uhr auf der Straße Junkersholz, einem kurvenreichen Streckenabschnitt mit Wald- und Böschungsbereichen auf beiden Seiten. Laut Aussage des Fahrers trat plötzlich ein Reh aus der linken Böschung auf die Straße und verweilte anschließend auf der rechten Fahrspur.

Der junge Mann bremste sofort und wich reflexartig nach links aus, um eine Kollision mit dem Tier zu verhindern. Dabei verlor er jedoch die Kontrolle über seinen Hyundai.

Schleuderfahrt mit Überschlag – Baum stoppt Fahrzeug

Das Auto geriet ins Schleudern, streifte zunächst die rechte Straßenseite, schleuderte dann nach links, wo es mit kleineren Bäumen in der Böschung kollidierte. In der Folge überschlug sich das Fahrzeug und schlug mit der Fahrzeugunterseite gegen einen größeren Baum, bevor es schließlich stark beschädigt zum Stillstand kam.

Fahrer im Krankenhaus – Beifahrer kommt glimpflich davon

Der 20-jährige Fahrer konnte nicht eigenständig aus dem Fahrzeug aussteigen. Rettungskräfte mussten ihn aus dem Wrack befreien. Er wurde mit schweren, jedoch nicht lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Auch sein 19-jähriger Beifahrer wurde zur weiteren Abklärung ärztlich behandelt, blieb aber weitgehend unverletzt.

Nach Angaben der Polizei stand der Fahrer nicht unter Alkohol- oder Drogeneinfluss. Hinweise auf überhöhte Geschwindigkeit liegen derzeit nicht vor.

Polizei sperrt Straße für mehrere Stunden

Für die Unfallaufnahme und Bergung des Fahrzeugs musste die Straße Junkersholz in beiden Fahrtrichtungen vollständig gesperrt werden. Erst gegen 04:15 Uhr konnte die Strecke wieder freigegeben werden. Am Fahrzeug entstand ein Totalschaden, der auf mehrere tausend Euro geschätzt wird.

Wildunfälle in ländlichen Regionen keine Seltenheit

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut auf die Gefahr durch Wildtiere auf Landstraßen hin – insbesondere in den frühen Morgenstunden oder nachts. Autofahrer sollten besonders in bewaldeten Bereichen und an unübersichtlichen Stellen ihre Geschwindigkeit anpassen und stets bremsbereit sein.

Zeugen werden gebeten, sich zu melden

Die Ermittlungen zum Unfallhergang führt das zuständige Verkehrskommissariat. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Angaben zur Wildtierzirkulation in dem Bereich machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

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