Wermelskirchen, 16. Mai 2025 – Ein schwerer Auffahrunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen hat am Donnerstagvormittag auf der Dellmannstraße für Verkehrschaos gesorgt. Eine 76-jährige Autofahrerin wurde schwer verletzt, der entstandene Sachschaden liegt im unteren fünfstelligen Bereich.
Pkw VW der Unfallverursacherin
Auffahrkollision an roter Ampel
Der Unfall ereignete sich gegen 10:50 Uhr auf der Dellmannstraße in Fahrtrichtung Burscheid, nahe der Einmündung zur Burger Straße. Eine 76-jährige Wermelskirchenerin erkannte offenbar zu spät, dass mehrere Fahrzeuge vor ihr an einer roten Ampel warteten, und fuhr mit ihrem VW auf das Heck eines Opels auf, der von einem 29-jährigen Wermelskirchener gesteuert wurde.
Kettenreaktion mit vier Fahrzeugen
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Opel auf den davor wartenden Chevrolet eines 91-jährigen Leichlingers geschoben. Auch dieser prallte infolgedessen auf einen Hyundai, der von einem 75-jährigen Mann aus Wermelskirchen gelenkt wurde. Alle Fahrer blieben bis auf die Unfallverursacherin unverletzt.
Schwerverletzte Fahrerin ins Krankenhaus gebracht
Die 76-Jährige erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen und wurde nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Ihr VW war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Straße zeitweise gesperrt
Während der Unfallaufnahme musste die Dellmannstraße zeitweise komplett gesperrt werden. Die Feuerwehr Wermelskirchen sicherte die Unfallstelle und nahm ausgelaufene Betriebsstoffe auf. Eine Fachfirma übernahm anschließend die Reinigung der Fahrbahn.
Polizei schätzt Schaden auf über 10.000 Euro
Nach ersten Schätzungen der Polizei beläuft sich der Gesamtschaden an den vier beteiligten Fahrzeugen auf einen Betrag im unteren fünfstelligen Bereich. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.
Overath, 15. Mai 2025 – Nach einem Verkehrsunfall zwischen zwei Radfahrern in Overath sucht die Polizei dringend nach Zeugen. Einer der Beteiligten entfernte sich unerlaubt vom Unfallort, obwohl Sachschaden und eine Verletzung entstanden sind.
Symbolbild
Zusammenstoß auf Geh- und Radweg vor Polizeiwache
Der Vorfall ereignete sich am Mittwochvormittag (14. Mai) gegen 10:30 Uhr direkt vor der Polizeiwache Overath/Rösrath. Ein 53-jähriger Overather war mit seinem Rennrad auf dem linksseitigen Geh- und Radweg der Hoffnungsthaler Straße in Fahrtrichtung Rösrath unterwegs. Vor ihm fuhr ein weiterer Radfahrer, den er überholen wollte.
Plötzlicher Schlenker führt zu Sturz
Trotz Klingelns und eines Überholhinweises kam es beim Überholvorgang zu einem Unfall: Der unbekannte Radfahrer machte plötzlich einen Schlenker nach links und touchierte das Rennrad. Beide Radfahrer stürzten – der Overather fiel auf die Straße, der andere in den Grünstreifen.
Unbekannter verweigert Personalienaustausch
Der 53-Jährige half dem älteren Mann auf und äußerte die Absicht, den Schaden über die Versicherung zu regeln. Doch der etwa 60- bis 70-jährige Mann verweigerte den Austausch von Personalien, stieg kommentarlos auf sein Fahrrad und fuhr in Richtung Rösrath davon.
Der Overather verletzte sich leicht und begab sich selbstständig in ärztliche Behandlung. An seinem Rennrad entstand ein Sachschaden von über 1.000 Euro.
Beschreibung des flüchtigen Radfahrers
Der unbekannte Radfahrer wird wie folgt beschrieben:
Etwa 60 bis 70 Jahre alt
1,75 bis 1,78 Meter groß
Graue Haare
Verband an der linken Hand
Unterwegs mit einem Citybike
Auffällig: eckiger Spiegel am linken Lenkerende
Polizei bittet um Hinweise
Das Verkehrskommissariat der Polizei Rhein-Berg hat die Ermittlungen wegen Unfallflucht aufgenommen. Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang oder zur Identität des flüchtigen Radfahrers machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 zu melden.
Leichlingen, 14. Mai 2025 – Ein Feuer auf einem Bahndamm hat am Montagabend für einen größeren Einsatz der Feuerwehr und eine vorübergehende Sperrung der Bahnstrecke gesorgt. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung und bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung.
Feuer am Bahndamm
Feuerwehreinsatz am Bahndamm
Gegen 18:30 Uhr wurde die Feuerwehr Leichlingen alarmiert. Zwischen der Landwehrstraße und dem Stockberg war ein Brand im Bereich des Bahndamms ausgebrochen. Beim Eintreffen der Polizei war das Feuer bereits gelöscht. Die Feuerwehr war mit zahlreichen Kräften rund zwei Stunden im Einsatz.
Grillreste als mögliche Brandursache
Am Brandort fanden die Einsatzkräfte eine Holzbank sowie zurückgelassene Grillutensilien. Offenbar hatten dort zuvor unbekannte Personen gegrillt. Der Verdacht liegt nahe, dass dies die Ursache für das Feuer war.
Zeuge beobachtet verdächtigen Mann
Ein Zeuge aus einem angrenzenden Schrebergarten gab an, einen Mann gesehen zu haben, der kurz nach dem Ausbruch des Feuers mit hoher Geschwindigkeit in einem schwarzen BMW-Cabriolet davonfuhr. Beim Vorbeifahren soll der Unbekannte noch gerufen haben, dass er die Feuerwehr verständigt habe.
Beschreibung des Mannes
Der gesuchte Mann wird wie folgt beschrieben:
Etwa 25 bis 30 Jahre alt
1,80 bis 1,90 Meter groß
Blonde Haare, kein Bart
Bekleidet mit einem roten T-Shirt
Unterwegs in einem schwarzen BMW Cabriolet
Die Polizei bittet diesen Mann dringend, sich als möglicher Zeuge unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden. Auch andere Personen, die Hinweise zum Vorfall geben können, werden gebeten, sich zu melden.
Sachschäden und Streckensperrung
Das Feuer beschädigte nicht nur die Böschung und dortige Bepflanzung, sondern auch Teile des angrenzenden Schrebergartens. Der Gesamtschaden wird auf einen mittleren vierstelligen Betrag geschätzt. Die betroffene Bahnstrecke war zeitweise komplett gesperrt.
Am Dienstagmittag (13. Mai) kam es in Wermelskirchen-Dabringhausen zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen verletzt wurden. Gegen 12:35 Uhr war ein 63-jähriger Taxifahrer aus Wermelskirchen gemeinsam mit einem neunjährigen Fahrgast auf der Hilgener Straße (K 18) in Richtung Burscheid-Hilgen unterwegs, als er in einer Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor.
Kollision mit Baumstumpf verursacht hohen Sachschaden
Der Toyota verließ die Fahrbahn nach links, durchfuhr einen Grünstreifen und kollidierte dort mit einem Baumstumpf. Der Aufprall war so heftig, dass der Wagen um die eigene Achse geschleudert wurde und anschließend zum Stillstand kam. Die genaue Unfallursache ist derzeit noch unklar.
Fahrer und Kind leicht verletzt
Sowohl der Fahrer als auch sein neunjähriger Passagier erlitten nach bisherigen Erkenntnissen leichte Verletzungen. Beide wurden noch an der Unfallstelle vom Notarzt versorgt und anschließend mit einem Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Straße vorübergehend gesperrt
Das erheblich beschädigte Fahrzeug musste durch ein Fachunternehmen geborgen und abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt. Während der Bergungsarbeiten war die Hilgener Straße kurzzeitig voll gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
Am Montagabend (13. Mai) wurde die Feuerwehr Bergisch Gladbach gegen 22:10 Uhr zu einem Dachstuhlbrand in den Stadtteil Kippekausen alarmiert. Der Brand war auf einer Baustelle in der Straße „Alter Traßweg“ ausgebrochen. Ein in Renovierung befindliches, unbewohntes Einfamilienhaus stand in Flammen.
Dachstuhlbrand im Stadtteil Kippekausen in Bergisch Gladbach
Dachstuhl steht beim Eintreffen in Flammen
Als die ersten Einheiten der Feuerwachen 1 und 2, der Löschzug Refrath, der Einsatzführungsdienst sowie ein Rettungswagen wenige Minuten nach Alarmierung eintrafen, bestätigte sich die dramatische Lage: Der Dachstuhl des Gebäudes brannte bereits lichterloh. Weil das Haus verschlossen war, musste die Feuerwehr sich gewaltsam Zutritt verschaffen.
Umfangreicher Löscheinsatz – Verstärkung nötig
Um eine Ausbreitung der Flammen zu verhindern, wurde umgehend ein kombinierter Innen- und Außenangriff eingeleitet. Zusätzlich kam die Drehleiter der Feuerwache 2 zum Einsatz. Wegen vermuteter Glutnester in der Dachisolierung wurde die Alarmstufe erhöht. Der Löschzug Bensberg rückte zur Unterstützung an.
Um den Grundschutz für das restliche Stadtgebiet sicherzustellen, wurde parallel der Löschzug Paffrath/Hand in Bereitschaft versetzt und besetzte die verwaiste Feuerwache 1.
„Feuer aus“ nach rund einer Stunde
Gegen 23:15 Uhr konnte die Einsatzleitung „Feuer aus“ melden. Zur Absicherung wurden weitere Kontrollen auf versteckte Glutnester durchgeführt. Der gesamte Einsatz war gegen 00:20 Uhr beendet, die Einsatzstelle wurde anschließend an die Polizei übergeben. Verletzt wurde niemand.
Technischer Fehler bei Pressealarm
Die Feuerwehr entschuldigte sich für den verspäteten SMS-Presseruf, der aufgrund eines technischen Versehens erst gegen 23:20 Uhr versendet wurde.
Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte im Einsatz – ihr schnelles Eingreifen verhinderte eine Ausbreitung der Flammen und damit weiteren Schaden.
Bergisch Gladbach – Am Montagmittag (12. Mai) kam es im Stadtteil Kaule zu einem Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Dabei wurden drei Personen leicht verletzt, ein Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit. Der Vorfall ereignete sich gegen 12:40 Uhr auf der Kölner Straße in Fahrtrichtung Bensberg, kurz vor der Kreuzung Neuenweg.
Symbolbild
Rotlicht übersehen – Auffahrunfall mit Kettenreaktion
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei erkannte ein 48-jähriger Fahrer eines VW zu spät, dass die beiden vorausfahrenden Fahrzeuge – ein VW, gefahren von einem 64-jährigen Mann, und ein Ford, gelenkt von einer 56-jährigen Frau – aufgrund einer roten Ampel abbremsten. Der 48-Jährige fuhr auf den Ford auf, der wiederum auf den vorderen VW geschoben wurde. Alle drei Fahrzeugführer – alle wohnhaft in Bergisch Gladbach – wurden bei dem Unfall leicht verletzt.
Sachschaden im vierstelligen Bereich – ein Fahrzeug abgeschleppt
An den drei Pkw entstand ein Gesamtschaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Besonders betroffen war das Fahrzeug des Unfallverursachers, das nicht mehr fahrbereit war und von einem Abschleppdienst entfernt werden musste.
Sekundenschlaf als mögliche Unfallursache
Während der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise darauf, dass der 48-jährige Unfallverursacher möglicherweise unter Sekundenschlaf gelitten hat. Die Polizei leitete daraufhin ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ein und stellte den Führerschein des Mannes sicher.
Polizei appelliert an Verkehrssicherheit
Die Polizei Rhein-Berg weist in diesem Zusammenhang erneut auf die Gefahren von Übermüdung am Steuer hin. Bereits wenige Sekunden Unaufmerksamkeit können schwerwiegende Folgen haben – sowohl für die Betroffenen als auch für andere Verkehrsteilnehmer.
Am Sonntagnachmittag (11. Mai) wurde die Polizei gegen 16:45 Uhr zu einem Einbruch in einem Mehrfamilienhaus an der Kardinal-Schulte-Straße in Bergisch Gladbach-Bensberg gerufen. Ein aufmerksamer Zeuge hatte zuvor die Tat bemerkt und umgehend die Behörden informiert.
Symbolbild
Wohnung komplett durchwühlt
Unbekannte Täter hatten sich offenbar über ein Fenster Zutritt zur Erdgeschosswohnung verschafft. Bei Eintreffen der Polizeibeamten bot sich ihnen ein deutliches Bild des Einbruchs: Schränke, Schubladen und Kommoden waren durchwühlt, persönliche Gegenstände lagen verstreut in den Räumen.
Beute im fünfstelligen Bereich
Nach ersten Erkenntnissen entwendeten die Täter mehrere hochwertige Armbanduhren sowie einen Fahrzeugbrief. Der geschätzte Gesamtwert der gestohlenen Schmuckstücke liegt im unteren fünfstelligen Eurobereich. Ob weiteres Diebesgut abhandenkam, konnte zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht abschließend geklärt werden.
Polizei bittet um Hinweise
Das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg hat die Ermittlungen aufgenommen und eine Spurensicherung veranlasst. Zeugen, die in den vergangenen Tagen verdächtige Beobachtungen im Umfeld der Kardinal-Schulte-Straße gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.
Bei bestem Ausflugswetter führte die Polizei am Sonntag (11. Mai) zwischen 11:00 und 17:00 Uhr eine umfangreiche Kontrollaktion auf der L 101 in Höhe der Ortschaft Kreckersweg durch. Schwerpunkt der Maßnahme war die Kontrolle von Motorradfahrerinnen und -fahrern, die an diesem Tag zahlreich im Bergischen Land unterwegs waren.
Mischung aus Kontrolle und Prävention
Mehr als 100 Bikerinnen und Biker wurden zur Kontrollstelle auf dem Parkplatz vor dem alten Feuerwehrgerätehaus gelotst. Neben der Polizei waren auch ein Sachverständiger des TÜV Rheinland sowie zwei Rettungssanitäter im Einsatz. Interessierte konnten sich über Sicherheitsmaßnahmen informieren, darunter die Funktion und Vorteile von Airbag-Westen. Bei einem Kaffee fanden viele Gespräche zwischen Polizei und Verkehrsteilnehmenden statt.
Mehrere Verstöße festgestellt
Trotz des präventiven Charakters kam es zu zahlreichen Verstößen: Zwei Strafanzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis wurden eingeleitet, vier Verwarngelder direkt vor Ort erhoben. Sechs Ordnungswidrigkeitenverfahren – unter anderem wegen Alkohol am Steuer – kamen hinzu. Zudem stellte der TÜV bei elf Lautstärkemessungen fest, dass vier Motorräder und ein Pkw deutlich zu laut waren – die Betriebserlaubnisse erloschen daraufhin.
Fahrzeuge sichergestellt – Fahrten untersagt
Insgesamt mussten sechs Verkehrsteilnehmer ihre Fahrt beenden. Drei Motorräder und ein Pkw wurden zur Beweissicherung sichergestellt. Die Polizei betont, dass die Aktion nicht nur der Ahndung von Verstößen, sondern insbesondere der Verkehrssicherheit und Aufklärung diene. Weitere Kontrollen dieser Art sind für die Sommersaison bereits geplant.
RÖSRATH – Nach einem Einbruch in ein Einfamilienhaus im Eiserweg am Donnerstagmittag (08. Mai) konnte die Polizei zwei Tatverdächtige vorläufig festnehmen und die gestohlenen Gegenstände sicherstellen. Dank eines aufmerksamen Zeugen sowie einer raschen Nahbereichsfahndung war der Einsatz erfolgreich.
Symbolbild, nicht echt
Einbruch während kurzer Abwesenheit
Die Bewohnerin des Hauses hatte ihr Haus gegen 12:00 Uhr nur kurzzeitig verlassen, um zur Garage zu gehen. Dabei ließ sie die Haustür angelehnt. Bei ihrer Rückkehr stellte sie fest, dass ein dreistelliger Bargeldbetrag, eine Armbanduhr und zwei Ringe aus dem Schlafzimmer fehlten. Umgehend informierte sie die Polizei.
Zeugenhinweis führt auf heiße Spur
Bereits vor der Meldung hatte ein Zeuge eine verdächtige Frau auf dem Grundstück in der Straße beobachtet. Als die Frau den Zeugen bemerkte, flüchtete sie in einem schwarzen Pkw in Richtung Kölner Straße. Die Polizei leitete sofort eine Nahbereichsfahndung ein.
Tatverdächtige gestellt – Beute sichergestellt
Nur wenig später wurde das beschriebene Fahrzeug, ein schwarzer Mercedes, im Bereich Sülztalstraße / Pannhof entdeckt und angehalten. Im Fahrzeug befanden sich eine 43-jährige Frau aus Köln, ein 20-jähriger Mann und ein 15-jähriger Jugendlicher. Alle drei erklärten sich mit einer Durchsuchung einverstanden. Die Beamten fanden im Auto mehrere Schmuckstücke und Bargeld, das zur Beschreibung der gestohlenen Gegenstände passte.
Die Geschädigte konnte die gefundenen Wertgegenstände eindeutig als ihr Eigentum identifizieren. Die Polizei stellte sowohl die Beute als auch das Fluchtfahrzeug als Tatmittel sicher.
Vorläufige Festnahmen und weitere Ermittlungen
Die 43-jährige Frau und der 20-jährige Mann wurden vorläufig festgenommen und ins Polizeigewahrsam nach Bergisch Gladbach gebracht. Der 15-jährige Mitfahrer wurde dem Jugendamt übergeben. Alle drei Tatverdächtigen sind bereits polizeilich wegen ähnlicher Delikte bekannt.
Das zuständige Kriminalkommissariat ermittelt nun wegen besonders schweren Diebstahls. Zeugen, die weitere Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 bei der Polizei Rhein-Berg zu melden.
In der Nacht auf Mittwoch (08. Mai) haben bislang unbekannte Täter vier hochwertige Fahrräder aus der Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses im Stadtteil Frankenforst in Bergisch Gladbach entwendet. Der Gesamtwert der gestohlenen Räder wird auf einen hohen vierstelligen Eurobetrag geschätzt.
Symbolbild, nicht die echten Fahrräder
Zugang durch beschädigtes Garagentor
Wie die Polizei mitteilt, wurde sie gegen 23:00 Uhr zur Straße Im Vogelsang gerufen. Dort schilderten die Bewohner, dass sich der Fahrradkeller innerhalb der Tiefgarage befindet und die vier Fahrräder vermutlich im Zeitraum zwischen 18:00 Uhr und 20:00 Uhr entwendet wurden. Eine Bewohnerin hatte die Garage gegen 18:00 Uhr verlassen. Als sie zwei Stunden später zurückkehrte, bemerkte sie einen Nachbarn, der am Garagentor arbeitete. Er gab an, dass das Tor beschädigt gewesen sei und er ein herausgefallenes Gitter wieder eingesetzt habe.
Erst im Anschluss wurde festgestellt, dass aus dem angrenzenden Fahrradkeller mehrere hochwertige Räder fehlten.
Polizei bittet um Hinweise
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und eine Strafanzeige gestellt. Das zuständige Kriminalkommissariat 2 in Rhein-Berg bittet Zeugen, die im Umfeld der Straße Im Vogelsang verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt haben, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.
Solche gezielten Diebstähle aus Tiefgaragen nehmen nach Angaben der Polizei zu – meist haben es die Täter auf teure E-Bikes oder hochwertige Sporträder abgesehen. Eigentümer werden daher aufgefordert, ihre Räder zusätzlich mit hochwertigen Schlössern zu sichern.