Am Donnerstagabend (10. Juli) kam es auf der Kreisstraße 38 zwischen Burghof und Kreutzhäuschen in Overath zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 61-jähriger Motorradfahrer aus Köln verlor gegen 22:00 Uhr in einer Rechtskurve kurz vor der Einmündung Gut Ennenbach die Kontrolle über seine Maschine und stürzte.
Motorrad (Triumph)
Vermutlich Wildwechsel Ursache des Unfalls
Nach ersten Ermittlungen könnte ein Wildwechsel der Auslöser gewesen sein. Der Motorradfahrer geriet mit seiner Triumph in der Kurve nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit dem Bordstein. Durch den Aufprall stürzte er und rutschte auf den angrenzenden Gehweg.
Schwer verletzt ins Krankenhaus
Der 61-Jährige zog sich bei dem Unfall schwere Verletzungen zu. Rettungskräfte versorgten ihn zunächst vor Ort, bevor er zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht wurde.
Sein Motorrad wurde bei dem Unfall erheblich beschädigt und musste abgeschleppt werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme sperrte die Polizei die K38 im Bereich der Unfallstelle zeitweise.
Die Polizei bittet in diesem Zusammenhang alle Verkehrsteilnehmer um erhöhte Aufmerksamkeit, insbesondere in den Abend- und Nachtstunden, wenn mit Wildwechsel verstärkt zu rechnen ist.
Am Dienstag kam es in Bergisch Gladbach zu zwei Wohnungseinbrüchen in einem Mehrfamilienhaus an der Oberheidkamper Straße. Die bislang unbekannten Täter nutzten den Zeitraum zwischen 13:30 Uhr und 15:00 Uhr, um sich Zugang zu dem Haus zu verschaffen. Wie genau sie ins Gebäude gelangten, ist derzeit noch unklar.
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Zwei Wohnungen aufgebrochen
Anschließend brachen die Einbrecher die Eingangstüren von zwei Wohnungen auf und durchsuchten diese systematisch nach Wertgegenständen. In einem Fall entwendeten sie dabei einen niedrigen dreistelligen Bargeldbetrag. In der zweiten Wohnung konnte zunächst nicht festgestellt werden, ob und was genau gestohlen wurde.
Die Polizei hat in beiden Fällen Strafanzeigen aufgenommen und eine Spurensicherung durchgeführt.
Polizei bittet um Hinweise
Das Kriminalkommissariat 2 in Bergisch Gladbach hat die Ermittlungen übernommen und bittet mögliche Zeugen, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden, wenn sie verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können.
Zudem weist die Polizei darauf hin, dass Bürgerinnen und Bürger sich jederzeit kostenlos und unverbindlich zum Thema Einbruchschutz beraten lassen können. Die Spezialisten der Kriminalprävention sind unter der Rufnummer 02202 205-444 oder per E-Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de erreichbar.
Mit solchen Beratungen will die Polizei helfen, das Risiko eines Einbruchs zu senken und Wohnhäuser besser zu sichern.
Am Dienstagabend (8. Juli) kam es in Odenthal zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem drei Menschen verletzt wurden. Unter den Betroffenen ist auch ein fünfjähriger Junge, der wie eine weitere Fahrerin schwere Verletzungen erlitt.
Unfall Funkenhof
Unfall in einer Rechtskurve
Nach ersten Erkenntnissen war gegen 18:40 Uhr ein 18-jähriger Fahrer aus Bergisch Gladbach mit seinem Mercedes auf der Bergisch Gladbacher Straße im Ortsteil Funkenhof unterwegs. Auf dem Beifahrersitz befand sich der fünfjährige Junge. In einer Rechtskurve verlor der junge Fahrer offenbar auf der nassen Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er geriet auf die Gegenfahrbahn und prallte dort zunächst gegen eine Leitplanke.
Im gleichen Moment kam ihm eine 21-jährige Frau aus Odenthal entgegen, die mit ihrem Kia in Richtung Odenthal fuhr. Sie konnte nicht mehr ausweichen und stieß mit der Beifahrerseite des Mercedes zusammen.
Schwere Verletzungen und hoher Sachschaden
Die 21-Jährige erlitt bei der Kollision schwere Verletzungen und musste mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Auch der fünfjährige Beifahrer des Mercedes wurde schwer verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert. Der 18-jährige Fahrer kam mit leichten Verletzungen davon.
An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden, der von der Polizei auf mehr als 10.000 Euro geschätzt wird. Die Autos mussten nach dem Unfall abgeschleppt werden.
Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung
Gegen den 18-jährigen Fahrer des Mercedes wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung im Straßenverkehr ermittelt. Die Polizei untersucht derzeit die genauen Unfallumstände, insbesondere warum der junge Mann in der Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor.
Dieser Vorfall zeigt erneut, wie schnell bei schwierigen Straßenverhältnissen ein Moment der Unachtsamkeit oder eine falsche Geschwindigkeit zu schwerwiegenden Folgen führen kann. Die Polizei mahnt deshalb zu besonderer Vorsicht, vor allem bei regennassen Fahrbahnen.
Am frühen Dienstagmorgen (8. Juli) kam es in Bergisch Gladbach-Lustheide zu einem Verkehrsunfall, der glimpflich ausging, aber leicht hätte schlimmer enden können. Ein 26-jähriger Mann aus Pulheim war mit seinem Toyota auf der Straße „In der Auen“ unterwegs, als er offenbar für wenige Sekunden am Steuer einschlief.
Gegen 4:45 Uhr geriet der Wagen des jungen Fahrers auf der geraden Strecke nach rechts von der Fahrbahn ab. Dabei krachte er zunächst gegen ein Verkehrszeichen und stieß anschließend mit einem dahinter stehenden Baum zusammen. Der Aufprall war so heftig, dass der Baum abbrach und auf das Auto stürzte.
Kollision in Lustheide
Fahrer kommt mit leichten Verletzungen davon
Der 26-Jährige hatte Glück im Unglück: Er zog sich nur leichte Verletzungen zu und kam mit dem Schrecken davon. Sein Toyota wurde jedoch erheblich beschädigt. Der Sachschaden liegt nach ersten Schätzungen im mittleren vierstelligen Bereich. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden.
Feuerwehr räumt Unfallstelle
Da bei der Kollision Betriebsstoffe aus dem Fahrzeug austraten, rückte die Feuerwehr an. Sie kümmerte sich nicht nur um die auslaufenden Flüssigkeiten, sondern entfernte auch den auf dem Wagen liegenden Baum, um die Unfallstelle wieder freizumachen.
Unfallfahrer hatte kaum geschlafen
Der 26-Jährige räumte gegenüber der Polizei ein, er habe in der Nacht vor dem Unfall lediglich zwei Stunden geschlafen und sei am Steuer eingenickt. Ein Atemalkoholtest verlief negativ, auch auf andere berauschende Mittel gab es keine Hinweise.
Dennoch wurde der Führerschein des Mannes vorerst sichergestellt. Die Polizei leitete ein Verfahren wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung ein. Außerdem wurde sein Mobiltelefon zur Auswertung beschlagnahmt.
Die Polizei mahnt aus diesem Anlass erneut, übermüdet nicht ans Steuer zu gehen. Schon wenige Sekunden Sekundenschlaf können schwere Unfälle verursachen – nicht immer geht es so glimpflich aus wie in diesem Fall.
Erneut ist es im Rheinisch-Bergischen Kreis Betrügern gelungen, sich als angebliche Bankmitarbeiter auszugeben und so eine Seniorin um ihr Erspartes zu bringen. Eine 85-jährige Frau aus Leichlingen wurde am Mittwoch (2. Juli) Opfer dieser perfiden Masche.
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Anruf mit Schocknachricht
Am Vormittag klingelte bei der Leichlingerin das Telefon. Am anderen Ende meldete sich eine Frau, die sich als Mitarbeiterin der Sparkasse ausgab. Sie behauptete, dass eine Firma versuchen würde, mehrere tausend Euro vom Konto der Seniorin abzubuchen, und fragte die 85-Jährige aus, ob sie Bargeld zu Hause habe oder ob sie Geld bei der Bank abheben könne. Mit immer neuen Fragen zu Kontodaten und Bargeldvorräten setzte die Betrügerin ihr Opfer zunehmend unter Druck.
Betrüger holt Bargeld und Bankkarte ab
Schließlich kündigte die Anruferin an, einen Kollegen vorbeizuschicken, der das Bargeld angeblich auf Falschgeld überprüfen müsse. Kurze Zeit später erschien ein etwa 30 Jahre alter, schlanker Mann mit dunklen Haaren an der Haustür der Leichlingerin. Er stellte sich als „Herr Nowak“ von der Sparkasse vor. Die Seniorin händigte ihm daraufhin ihr Bargeld aus. Außerdem ließ sie sich dazu überreden, auch ihre Bankkarte herauszugeben, da diese angeblich beschädigt sei.
Nachdem der Mann mit Geld und Karte verschwunden war, schöpfte die Frau Verdacht und wandte sich an ihre Bank. Dort kam das böse Erwachen: Noch gegen 11 Uhr waren bereits weitere Beträge im unteren vierstelligen Bereich von ihrem Konto abgehoben worden.
Polizei warnt eindringlich
Die Polizei weist darauf hin, dass sich Betrugsfälle, bei denen Täter sich als Bankangestellte ausgeben, derzeit im gesamten Kreisgebiet häufen. „Echte Bankmitarbeiter würden niemals telefonisch zur Herausgabe von Bargeld oder Karten auffordern – und schon gar nicht jemanden vorbeischicken, um Bargeld abzuholen“, betont eine Sprecherin der Polizei Rhein-Berg.
Tipps gegen Betrug
Die Polizei appelliert dringend, bei solchen Anrufen stets misstrauisch zu sein, keine persönlichen Daten herauszugeben und niemals Geld oder Bankkarten an unbekannte Personen zu übergeben. Betroffene oder Angehörige, die unsicher sind oder Beratung wünschen, können sich an die Kriminalprävention unter 02202 205-0 oder per E-Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de wenden.
Mit gezielter Aufklärung hofft die Polizei, weitere Fälle dieser dreisten Betrugsmasche zu verhindern und insbesondere ältere Menschen besser zu schützen.
In der Nacht zum Mittwoch (3. Juli) kam es gleich zu zwei Einbrüchen in Wohnhäuser im Rheinisch-Bergischen Kreis. Während ein Einbruch in Kürten durch die Aufmerksamkeit der Bewohner scheiterte, hatten Einbrecher in Rösrath mehr Erfolg.
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Hund vertreibt Einbrecher in Kürten
Gegen 2:10 Uhr versuchten zwei bislang unbekannte Männer, durch ein gekipptes Fenster im Erdgeschoss eines Einfamilienhauses an der Wipperfürther Straße in Kürten-Miebach einzusteigen. Doch die Rechnung machten sie ohne den Hund der Hausbewohner: Das Tier schlug laut an und machte so die Bewohner auf das Geschehen aufmerksam. Nach einer direkten Ansprache durch einen Bewohner ergriffen die Täter ohne Beute die Flucht.
Videoaufzeichnungen aus dem Umfeld des Hauses liefern der Polizei Hinweise zur Beschreibung der Männer: Beide sollen zwischen 30 und 50 Jahre alt, etwa 1,70 bis 1,80 Meter groß und schlank gewesen sein. Einer trug weiße Oberbekleidung und eine blaue Hose, der andere ein schwarzes T-Shirt mit weißer Aufschrift.
Schmuck und Bargeld in Rösrath gestohlen
Nur wenig später, gegen 3:00 Uhr, brachen Unbekannte in ein Reihenhaus an der Katharina-Zinnicken-Straße in Rösrath ein. In Abwesenheit der Bewohner hebelten sie die Eingangstür auf und durchsuchten mehrere Räume nach Wertgegenständen. Dabei entwendeten sie nach ersten Erkenntnissen Schmuck und Bargeld in noch unbekannter Höhe.
Polizei bittet um Hinweise
An beiden Tatorten wurden Spurensicherungen durchgeführt und Strafanzeigen aufgenommen. Die Polizei bittet mögliche Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge in den betroffenen Bereichen bemerkt haben, sich unter Tel. 02202 205-0 beim Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg zu melden.
Gerade in der Urlaubszeit appelliert die Polizei zudem erneut, Häuser und Wohnungen sorgfältig zu sichern und bei längerer Abwesenheit Nachbarn um erhöhte Aufmerksamkeit zu bitten. So können Einbrüche oft schon im Vorfeld verhindert werden.
In Bergisch Gladbach haben bislang unbekannte Täter am frühen Dienstagmorgen (1. Juli) gleich zwei Firmen heimgesucht und dabei erheblichen Schaden angerichtet. Sowohl in Gronau als auch in Frankenforst wurden Fahrzeuge und Betriebsgebäude Ziel von Einbrüchen und Diebstählen.
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Fünf Transporter in Gronau aufgebrochen
Gegen 06:20 Uhr wurde die Polizei zu einem Firmengelände an der Hermann-Löns-Straße in Gronau gerufen. Mitarbeiter einer dort ansässigen Firma hatten festgestellt, dass in der Nacht mehrere Transporter aufgebrochen worden waren. Die Täter schlugen bei insgesamt fünf Fahrzeugen die Scheiben ein und durchwühlten die Ladeflächen nach wertvoller Beute.
Nach bisherigen Ermittlungen entwendeten die Einbrecher hochwertige elektronische Geräte und Maschinen der Marken Hilti und Honda im geschätzten Wert eines oberen vierstelligen Betrags. An einem weiteren Transporter stellten die Beamten ebenfalls Beschädigungen fest, hier blieb es offenbar beim Versuch. Laut Firmenangaben waren die Fahrzeuge am Montagnachmittag gegen 15:30 Uhr abgestellt worden.
Auch Firma in Frankenforst betroffen
Nur wenige Minuten zuvor, gegen 06:00 Uhr, waren Polizeibeamte bereits im Stadtteil Frankenforst im Einsatz. Unbekannte Täter hatten sich Zugang zu einem Firmengelände an der Ernst-Reuter-Straße verschafft und einen dort abgestellten Firmenwagen beschädigt. Offenbar scheiterten sie jedoch daran, in das Fahrzeug einzudringen.
Allerdings bemerkte der Firmeninhaber während der polizeilichen Aufnahme, dass die Täter in die angrenzende Werkhalle eingedrungen waren und dort verschiedene Geräte entwendet hatten. Der genaue Wert der Beute ist bislang noch unklar.
Polizei sucht dringend Zeugen
Die Polizei Rhein-Berg hat in beiden Fällen Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Zeugen, die in der Nacht zum Dienstag verdächtige Personen oder Fahrzeuge in Gronau oder Frankenforst bemerkt haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 bei der Polizei zu melden.
Gerade Handwerksbetriebe und Firmen mit Maschinenlagern und Fahrzeugflotten sollten jetzt besonders wachsam sein und zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen prüfen, um sich vor weiteren Einbrüchen zu schützen.
In Kürten ist ein 78-jähriger Mann Opfer eines dreisten Betrugs geworden. Wie die Polizei mitteilt, hat der Senior einem unbekannten Täter eine größere Geldsumme überwiesen, nachdem ihm per E-Mail eine vermeintliche Auszahlung von 170.000 Euro in Aussicht gestellt worden war.
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Unter Druck gesetzt und zur Zahlung bewegt
Der Betrüger hatte den Mann per E-Mail kontaktiert und behauptet, ihm stehe eine hohe Geldsumme zu – allerdings nur, wenn er zuvor selbst einen bestimmten Betrag überweise. In der Hoffnung auf den Gewinn und durch den Druck, den der Täter ausübte, tätigte der 78-Jährige schließlich zwei Überweisungen. Der Schaden beläuft sich laut Polizei auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag.
Erst später wurde der Senior misstrauisch und meldete sich am Montagabend (30. Juni) auf der Polizeiwache in Bergisch Gladbach, um Anzeige zu erstatten.
Polizei warnt erneut vor Betrugsmaschen
Die Polizei nimmt diesen Fall erneut zum Anlass, vor derartigen Betrugsmaschen zu warnen. „Kein seriöses Unternehmen verlangt von Ihnen Vorabzahlungen, um angebliche Gewinne auszuzahlen“, betonen die Ermittler. Wer eine verdächtige Nachricht erhält, sollte sich keinesfalls unter Druck setzen lassen und im Zweifel immer erst Rücksprache mit der Polizei oder Angehörigen halten.
Beratung gegen Betrug
Für alle Bürgerinnen und Bürger bietet die Polizei Rhein-Berg über ihr Fachkommissariat Kriminalprävention kostenlose Beratungen zu typischen Betrugsmaschen an. Termine können telefonisch unter 02202 205-444 oder per E-Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de vereinbart werden.
Damit möchte die Polizei helfen, gerade ältere Menschen besser zu schützen und dafür zu sensibilisieren, nicht auf solche Tricks hereinzufallen.
Am Montagnachmittag (30. Juni) kam es in Overath zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein 16-jähriger E-Scooter-Fahrer und eine Autofahrerin verletzt wurden. Die Mucher Straße (L 312) musste für die Unfallaufnahme rund eine Stunde voll gesperrt werden.
E-Scooter
Zusammenstoß beim Überqueren der Fahrbahn
Gegen 17:00 Uhr war der 16-Jährige aus Lohmar mit einem E-Scooter auf einem kleinen Waldweg neben der Mucher Straße unterwegs. Auf Höhe einer Brücke wollte er die Fahrbahn überqueren, um auf dem gegenüberliegenden Geh- und Radweg weiterzufahren.
Dabei übersah er jedoch eine 48-jährige Frau aus Overath, die mit ihrem Kia aus Richtung Overath kommend in Richtung Marialinden unterwegs war. Die Pkw-Fahrerin war auf der Landstraße vorfahrtsberechtigt.
Jugendliche wird durch die Luft geschleudert
Beim Zusammenstoß wurde der E-Scooter-Fahrer zunächst auf die Motorhaube des Kia aufgeladen und anschließend zu Boden geschleudert. Er blieb am rechten Fahrbahnrand verletzt liegen. Nach einer Erstversorgung durch Rettungskräfte wurde er mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.
Auch die 48-jährige Autofahrerin erlitt Verletzungen und wurde vorsorglich zur weiteren Untersuchung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit – Polizei stellt Scooter sicher
Der Kia war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Den E-Scooter stellten die Beamten als Beweismittel sicher. Der entstandene Sachschaden wird auf einen unteren vierstelligen Betrag geschätzt.
Straße für eine Stunde gesperrt
Für die Dauer der Rettungs- und Aufräumarbeiten blieb die Mucher Straße im Bereich der Unfallstelle in beide Fahrtrichtungen für etwa eine Stunde gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.
Am Sonntagnachmittag (29. Juni) kam es auf der L 101 bei Wermelskirchen-Lüdorf zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Ein 23-jähriger Motorradfahrer prallte auf das Heck eines abbiegenden Autos und zog sich dabei schwere Verletzungen zu.
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Motorradfahrer übersieht abbremsenden Pkw
Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 57-jähriger Mann aus Wermelskirchen gegen 15:00 Uhr mit seinem BMW auf der L 101 von Dabringhausen in Richtung Odenthal-Altenberg unterwegs. In Höhe Lüdorf wollte er nach links in die gleichnamige Straße abbiegen. Dafür setzte er den Blinker und bremste sein Fahrzeug bis zum Stillstand ab.
Ein 23-jähriger Motorradfahrer aus Bergisch Gladbach, der mit seiner KTM hinter dem BMW fuhr, erkannte das offenbar zu spät. Trotz eines Ausweichversuchs konnte er den Zusammenstoß nicht mehr verhindern und prallte gegen das Heck des Pkw.
Schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht
Durch die Wucht des Aufpralls stürzte der junge Mann in den angrenzenden Grünstreifen und verletzte sich dabei schwer. Ein alarmierter Rettungswagen brachte ihn nach der Erstversorgung vor Ort in ein Krankenhaus. Lebensgefahr bestand nach ersten Angaben nicht.
Sachschaden von rund 4.000 Euro
Das Motorrad war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Auch am BMW entstand Sachschaden. Insgesamt wird dieser auf rund 4.000 Euro geschätzt.
Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. In diesem Zusammenhang wird erneut darauf hingewiesen, stets auf ausreichenden Sicherheitsabstand und volle Aufmerksamkeit im Straßenverkehr zu achten, um solche Unfälle zu vermeiden.