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Jugendliche raubten Kind das Handy

Jugendliche raubten Kind das Handy

16 Oktober 2017 von Gregor Herzfeld

Nachdem ein erster Raubversuch am Busbahnhof gescheitert war, weil das Opfer flüchten konnte, hatte eine Gruppe Jugendliche am Freitagnachmittag einem 12-Jährigem sein Smartphone geraubt.

Gegen 16.30 Uhr sprachen am Freitag (13.10.) aus Leverkusen stammende Jugendliche (16 -14 Jahre) einen 14-jährigen Leichlinger am Busbahnhof Am Stadtpark an. Erst hatten sie nach Geld gefragt, dann nach der Uhrzeit. Als er Beides verneinte, forderten sie ihn auf, die Uhrzeit von seinem Handy abzulesen. Der Leichlinger reagierte nicht darauf, sondern flüchtete in Richtung einer Tankstelle. Die Gruppe folgte dem 14-Jährigen und drehte erst ab, als dieser an der Neukirchener Straße den Tankstellenshop erreichte.

Daraufhin gingen sie in Richtung Am Hammer und trafen an einer Schule auf zwei 12-Jährige. Wieder fragten sie nach der Uhrzeit. Nachdem einer auf die Armbanduhr schaute, forderten sie direkt nach einem Handy. Dieses entrissen sie aus der Hand des Schülers und flüchteten in Richtung Stadtpark.

Zeugen erkannten die Täter im Park wieder und informierten die Polizei, die gerade den ersten Raubversuch aufnahm. Nach einer kurzen Flucht konnten alle beteiligten Personen gestellt werden.

Davon nahmen die Beamten zwei 16-Jährige vorläufig fest. Nach einer Vernehmung durch die Kriminalpolizei wurden die Jugendlichen an ihre Erziehungsberechtigten übergeben. Einen von ihnen erwartet neben dem Strafverfahren wegen schweren Raubs zusätzlich ein Verfahren wegen Widerstand gegen Polizeibeamte, weil er auf der Polizeiwache noch versucht hatte, einen Polizisten zu schlagen.

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Großkontrolle - Polizei findet viele Drogen bei Autofahrern

Großkontrolle – Polizei findet viele Drogen bei Autofahrern

16 Oktober 2017 von Gregor Herzfeld

Großkontrolle Bergisch Gladbach 12.10.2017

Erschreckende Bilanz und Täuschungsversuch mit Fremdurin bei Großkontrolle

Am Donnerstag hat die Polizei Rhein-Berg an der Frankenforster Straße in Bergisch Gladbach erneut eine großangelegte Drogenkontrolle im Straßenverkehr durchgeführt. Insgesamt 33 Beamte waren an dem Einsatz beteiligt. Neben zivilen Kräften unterstützen 18 Seminarteilnehmer für Drogen im Straßenverkehr die örtliche Kreispolizeibehörde. Eine Ärztin für Blutproben war ebenfalls vor Ort.

Nach nur vier Stunden Kontrolle (13 -17 Uhr) an einem Donnerstagnachmittag (12.10.) war die Gesamtbilanz ernüchternd. Insgesamt bei acht Fahrern schlug ein Schnelltest an. Die acht Blutproben nahm die Ärztin ausschließlich Männern im Alter zwischen 19-56 Jahren ab. Darunter waren vier Kölner, zwei Bergisch Gladbacher und ein Siegener.

Ein 19-Jähriger aus Polen stimmte einem Drogenvortest zu. Anstatt seinem eigenen Urin versuchte er in einem Döschen mitgeführtes Fremdurin abzugeben, was den Beamten aber auffiel. Da er nicht in Deutschland lebt, musste er eine Sicherheitsleistung in Höhe von circa 550 Euro zahlen.

Neben dem Verdacht der Drogenfahrten kamen 15 Handyverstöße, 3 Gurtverstöße und vier Anzeigen wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis hinzu. Die Polizisten untersuchten die vorgelegten Dokumente zum Teil mit einem speziellen Gerät und stellten eine Totalfälschung eines italienischen Führerscheines fest. Neben der Anzeige Fahren ohne Führerschein bekommt der Fahrer nun auch eine Anzeige wegen Urkundenfälschung. Der gefälschte Führerschein wurde sichergestellt.

Zwei Anzeigen wurden außerdem gefertigt, weil die Betriebserlaubnis aufgrund technischer Veränderungen erloschen war. Zwei weitere Fahrzeuge hatten mangelhafte Bereifungen. Weil ein Kind nicht ordnungsgemäß gesichert war, wurde die Weiterfahrt zunächst gestoppt. Auch hier wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen geschrieben.

Bei einem Alleinerziehenden schlug der Schnelltest neben Drogen, auch positiv auf weitere Medikamente und Alkohol an. Die Polizei setzte darüber das Jugendamt in Kenntnis.

„Insgesamt ist es für einen Nachmittag unter der Woche einfach erschreckend“, resümiert Einsatzleiter Ralf Brünig. Abschließend sagt er: „Wir werden weiter kontrollieren.“

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EG "Faust" holt den letzten Tatverdächtigen in Rumänien ab

EG „Faust“ holt den letzten Tatverdächtigen in Rumänien ab

14 Oktober 2017 von Gregor Herzfeld

EPHK Hermann Terjung, PD Gerhard Wallmeroth u. KHK Ingo Gebhardt (Leiter der EG) von links

Der sechste und damit letzte Tatverdächtige der Ermittlungsgruppe „Faust“ konnte in Rumänien festgenommen werden.

Im Dezember 2015 berichtete die Polizei RheinBerg im Rahmen einer Pressekonferenz über einen spektakulären Fahndungserfolg. Die sechs Beamten (4x RheinBerg, 2x Bochum) konnten mit umfangreichen Ermittlungen und akribischer Kleinarbeit ein Beziehungsgeflecht einer Tätergruppe aufzeigen, die im Bereich Herne und Gelsenkirchen ihren Aufenthaltsort hatte. Von dort aus startete die Bande ihre Einbruchsserien, die mindestens 27 Behörden im Land NRW betrafen.

Inzwischen sind fünf Täter zu Freiheitsstrafen zwischen 5 und 6 Jahren verurteilt worden. Der sechste wurde noch mit internationalem Haftbefehl gesucht. Die rumänische Polizei konnte jetzt den 27-jährigen Rumänen festnehmen. Zwei Beamte der Kriminalpolizei RheinBerg sind aktuell auf dem Rückflug von Bukarest. Der 27-Jährige wird dann auch einem deutschen Haftrichter vorgeführt. In Anbetracht der anderen Verurteilungen ist auch hier eine mehrjährige Haftstrafe zu erwarten.

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U-Haft nach Diebstahl

11 Oktober 2017 von Gregor Herzfeld

Der polizeilich bekannte 38-Jährige wurde gestern (09.10. gegen 15.45 Uhr) beim Diebstahl beobachtet und festgenommen.

Polizisten beobachteten gestern einen Mann, der ihnen bereits aus anderen Verfahren bekannt war, beim Öffnen der Autotür eines parkenden Pkws auf einem Parkplatz eines Supermarktes. Der 38-Jährige kniete zunächst vor der Tür, öffnete sie, beugte sich in den Wagen und durchsuchte diesen offensichtlich. Dann machte er die Tür wieder zu und flüchtete. Kurz darauf konnte er in der Nähe in einem Hauseingang der Hauptstraße gestellt werden. Der von ihm zu diesem Zeitpunkt mitgeführte Rucksack gehörte nachweislich dem Halter des parkenden Pkws.

Daraufhin wurde der Mann, der keinen festen Wohnsitz hat und in den letzten Jahren über 100-mal polizeilich aufgefallen war, vorläufig festgenommen und heute dem Haftrichter vorgeführt. Dieser schickte den 38-Jährigen in U-Haft.

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Linie 1 in Refrath Mann unter KVB-Bahn eingeklemmt

Linie 1 in Refrath Mann unter KVB-Bahn eingeklemmt

06 Oktober 2017 von Darian Lambert

An der Haltestelle Refrath in Bergisch Gladbach hat es einen schweren Verkehrsunfall gegeben. Ein Mann wurde von der Bahn erfasst und unter der Bahn eingeklemmt. Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr versuchen derzeit, den Mann zu befreien. Laut Auskunft der Rettungskräfte ist der Mann ansprechbar. Die nähere Umgebung wurde abgesperrt.

Aufgrund des Unfalls fahren die Bahnen der Linie 1 derzeit nur bis / ab Brück.

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Seniorin Opfer von Trickdieben

Seniorin Opfer von Trickdieben

24 September 2017 von Darian Lambert

Eine 93-Jährige ist am Dienstagmittag (19.09.) Opfer von zwei Trickdieben geworden.

Gegen 14:00 Uhr klingelte es an der Haustür in Torringen. Ein junger Mann erzählte der Frau, das Dach ihres Hauses wäre undicht und müsse neu eingedeckt werden. Zusammen mit einem Begleiter ging man zusammen ins Haus, um den vermeintlichen Schaden zu begutachten.

Die Geschädigte übergab den beiden Betrügern einen größeren Bargeldbetrag, weil diese Material einkaufen wollten. Nachdem die Täter gegangen waren, bemerkte die Seniorin, dass auch das restliche Bargeld aus ihrem Haus fehlte. Offensichtlich hatte dies der Begleiter bei günstiger Gelegenheit gestohlen.

Beide Männer waren circa 20-30 Jahre alt, etwa 180cm groß und hatten eine normale Statur. Der eine hatte dunkelblonde bis braune kurze Haare, war glatt rasiert und wirkte wie ein Deutscher (Erscheinungsbild/Sprache). Er trug eine Blue-Jeans und dunkle Oberbekleidung. Sein Begleiter war dunkel gekleidet.

Gesucht werden jetzt Zeugen die die beiden Männer im Bereich Weidenbuscher Weg/Rotdornbusch/Hufer Weg – eventuell auch mit einem Auto – beobachtet haben oder gar selber Opfer geworden sind. Hinweise bitte unter 02202 205-0.

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei ausdrücklich vor solchen „Haustürgeschäften“ mit vermeintlichen Handwerkern. Seriöse Handwerksunternehmer würden sich nie vorab Bargeld für eine Materialbeschaffung aushändigen lassen. Wenn Unbekannte vor ihrer Tür stehen, und diese sich nicht zweifelsfrei ausweisen können, suchen sie sich Unterstützung von Nachbarn oder Familienangehörigen. Lassen sie Fremde nie unbeaufsichtigt in ihrem Haus.

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Drogen im Straßenverkehr - Unfall mit zwei Leichtverletzten

Drogen im Straßenverkehr – Unfall mit zwei Leichtverletzten

04 Januar 2017 von Darian Lambert

Zur Mittagszeit hat ein junger Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug in einer Kurve verloren. Zwei Personen wurden verletzt. Der 18-Jährige stand unter Drogeneinfluss.

Am Dienstag (3.01.) war ein Wermelskirchener mit zwei Kürtenerinnen (17 und 20J) in einem BMW auf der Wipperfürther Straße aus Richtung Kürten in Richtung Bergisch Gladbach unterwegs. In Dürscheid verlor er in einer Rechtskurve die Kontrolle über den BMW. Das Fahrzeug geriet ins Schleudern. Schlussendlich stieß es mit der Seite gegen einen Zigarettenautomaten. Glücklicherweise befand sich zu diesem Zeitpunkt niemand auf dem Bürgersteig. Bei der Unfallaufnahme stellten die Streifenpolizisten bei dem Wermelskirchener Verdachtsmomente von Drogenkonsum fest. Ein Vortest bestätigte dies. Der 18-Jährige räumte später den Konsum von Betäubungsmitteln ein.

Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Zudem gab er seinen Führerschein ab. Die 17-Jährige Beifahrerin und der Fahrer verletzten sich leicht. Der BMW musste abschleppt werden. Es entstanden insgesamt am Pkw und Automat circa 7000 Euro schaden.

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Polizei zieht Bilanz der Silvesternacht

Polizei zieht Bilanz der Silvesternacht

01 Januar 2017 von Darian Lambert

Zum Jahreswechsel 2016/2017 ist die Polizei RheinBerg lediglich zu 79 Einsätzen zwischen 18:00 und 06:00 Uhr ausgerückt. Obwohl wieder sehr gutes Wetter herrschte, lag die Einsatzzahl deutlich unter dem langjährigen Mittel von knapp 100 Einsätzen. Es war kein Einsatz aus dem Phänomenbereich „Sexualdelikte auf offener Straße“ zu bewältigen. Nur 11 Personen erhielten Platzverweise, in Gewahrsam wurde niemand genommen.

Der Schwerpunkt der Einsätze lag im Stadtgebiet Bergisch Gladbach. Hier waren ein Brand im Wohnpark Gronau, ein Raubdelikt am Busbahnhof Bensberg und eine Serie von Sachbeschädigungen in Paffrath besonders bemerkenswert.

Bereits gegen 22:35 Uhr rückten Feuerwehr und Polizei zu einem Brand auf der Mülheimer Straße aus. Im 3. Obergeschoss kam es zum Feuer auf einem Balkon, wobei der Brand auf einen Nachbarbalkon übergriff. Dabei entstand ein Schaden von mehreren tausend Euro. Eine 77-jährige Hausbewohnerin erlitt eine Rauchgasverletzung und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Gegen 01:00 Uhr trafen zwei Jugendliche auf eine Personengruppe am Busbahnhof Bensberg. Zwei Haupttäter gingen die Geschädigten unter Vorhalt eines Messers an und forderten das Handy. Sie bekamen aber nur mehrere Feuerwerkskörper, die sie sofort entzündeten. Der Messerträger war circa 175-180cm groß und trug dunkle Kleidung und ein dunkles Käppi. Der andere war etwa 185cm groß und trug helle bzw. graue Kleidung. Insgesamt bestand die Gruppe aus 6 oder 7 Personen – alle im Alter von 16-19 Jahren. Die einzige Frau hatte schulterlange, hellbraune Haare. Die anderen Männer waren auch knapp 180cm groß und trugen dunkle Kleidung.

Um kurz vor drei gingen mehrere Anrufe aus dem Bereich Borngasse und Clemensstraße ein. Eine Gruppe von fünf jungen Erwachsenen zog durch die Straße und trat mutwillig gegen die Spiegel von geparkten Autos. Bis zum Morgen sind bereits 10 Strafanzeigen aufgenommen worden. Ein Zeuge hat noch beobachtet, wie sich die Tätergruppe im Bereich Handstraße/Carl-von-Ossietzky-Straße/Franz-Hitze-Straße auflöste.

Auch in diesem Jahr war die Einsatzbelastung sehr unterschiedlich im Kreisgebiet verteilt (Vorjahreswerte in Klammern). Bergisch Gladbach 41 (41), Rösrath 9 (23), Overath 7 (2), Odenthal 4 (2), Kürten 5 (0), Burscheid 1 (3), Leichlingen 3 (12) und Wermelskirchen 9 (10).

11 Randalierer sind in der Nacht gemeldet worden. 8 Körperverletzungsdelikte wurden bearbeitet. Lediglich in 7 Fällen fühlten sich Anwohner in ihrer Nachtruhe gestört. Einbrecher nutzten in vier Fällen die Silvesternacht – davon zwei in Rösrath. Zusätzlich hatte die Polizei RheinBerg bereits drei Tatorte im Laufe des Tages in Rösrath aufgenommen. Im Bereich Verkehr war die Silvesternacht sehr ruhig – nur zwei Verkehrsunfälle mit Sachschaden mussten im gesamten Kreis aufgenommen werden. Ein 28-Jähriger ist in Rösrath unter Alkoholeinfluss aufgefallen und musste mit zur Blutprobe.

In Wermelskirchen stellte sich gegen 19:00 Uhr ein Einbruchalarm auf dem Quellenweg schnell als Fehlalarm heraus. Neben zwei Ruhestörungen fielen mehrere Randalierer gegen 01:00 Uhr auf der Kölner Straße auf, die größere Steine auf die Straße rückten. Die Polizeibeamten konnten dort selbständig wieder aufräumen. Unmittelbar nach Mitternacht rückten Polizei und Feuerwehr zu einem Brand in Hünger aus. Hier hatte offensichtlich ein Feuerwerkskörper einen geparkten Pkw in Brand gesetzt.

In Burscheid wurde nur eine einzige Ruhestörung gemeldet, die sich auch schon beim Eintreffen der Beamten erledigt hatte.

In Leichlingen gingen gegen 20:30 Uhr Anrufe ein, Jugendliche würden Baustellenabsicherungen im Bereich Unterberg verschieben. Tatsächlich konnten aber keine Beschädigungen festgestellt werden. Um kurz vor eins rückten Feuerwehr und Polizei in Herscheid aus. Ein Brandmelder hatte ausgelöst – aber auch hier zum Glück Fehlalarm. Eine Strafanzeige im Bereich Verkehr war zu fertigen, weil kurz vor Mitternacht ein Roller auf dem Schraffenberg auffiel, der nicht zugelassen war.

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Werkstatt aufgebrochen

Werkstatt aufgebrochen

28 Dezember 2016 von Darian Lambert

Diebe haben eine Werkstatt aufgebrochen und unter anderem Computerteile und rote Kennzeichen gestohlen.

Von Freitag (23.12.2016) 20.00 Uhr bis Samstag (26.12.) gegen 17.15 Uhr verschafften sich Unbekannte Zugang zum Gebäude einer Firma an der Robert-Schumann-Straße. Im Inneren traten sie die innnenliegende Tür zum Büroraum ein. Gestohlen haben die Diebe Drucker, Bildschirmmonitore, eine Überwachungskamera und anderes. Die Spinde der Mitarbeiter wurden ebenfalls aufgebrochen und durchsucht. Noch ist unklar, ob daraus auch etwas entwendet wurde.

Mit der Beute konnten die Diebe unerkannt flüchten.

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Feuer im Steakhaus La Venta

Feuer im Steakhaus La Venta

17 Dezember 2016 von Darian Lambert

Im bekannten Refrather Steakhaus La Venta ist am gestrigen Abend ein Feuer ausgebrochen. Ein großes Aufgebot von Feuerwehr und Polizei waren wegen eines Dachstuhlbrandes angerückt und hatten die Strasse „Vürfels“ gesperrt.

Die Brandursache ist noch nicht geklärt. Die Polizei hat das Objekt beschlagnahmt.

Die Feuerwehr wurde am Samstagabend um 20:59 Uhr per Notruf 112 über eine starke Rauchentwicklung aus dem Steakhaus La Venta informiert.  Der Anrufer teilte mit, dass sich noch Gäste des Restaurants im Erdgeschoss sowie vermutlich weitere Personen in den Wohnungen darüber befinden. Nach ersten Informationen soll es in der Abluftanlage des Hauses ein Feuer gegeben haben.

Das Feuer in der Abluftanlage wurde mittels Innen- und Außenangriff über zwei Drehleitern durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr bekämpft. Hierzu musste teilweise die Innenverkleidung im Innern des Restaurants gewaltsam geöffnet werden. Weiterhin musste eine Zwischendecke durch die Feuerwehr teilweise entfernt werden.

70 Personen hatten sich vor Eintreffen der Feuerwehr ins Freie begeben. Zwei Personen wurden nach Erkundung durch die Feuerwehr noch im Restaurant vermisst. 5 Personen erlitten  mittelschwere Verletzungen und mussten in die örtlichen Krankenhäuser verbracht werden. Ein weiterer Leichtverletzter wurde durch den Rettungsdienst vor Ort behandelt.

Die Wohnungen über dem Restaurant waren ebenfalls erheblich verraucht. Die Feuerwehr rettete zwei Katzen aus einer Wohnung.

Nach erfolgreicher Brandbekämpfung wurden das Restaurant und die Wohnungen mittels Hochdrucklüfter durch die Feuerwehr entraucht. Die Wohnungen sind vermutlich weiterhin bewohnbar. Im Restaurant entstand erheblicher Sachschaden.
Der Brandort wurde von den Einsatzkräften der Kreispolizeibehörde gesperrt und beschlagnahmt.

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