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Libellen hautnah erleben: Exkursion an der Großen Dhünn-Talsperre lädt zur Entdeckungsreise ein

01 Juli 2025 von Felix Morgenstern

Sie sind schillernd, wendig und faszinieren seit jeher Naturfreunde: Libellen gehören zu den eindrucksvollsten Bewohnern unserer Gewässerlandschaften. Am 12. Juli 2025 laden die Biologische Station Rhein-Berg und der Wupperverband zu einer besonderen Entdeckungstour an die Ufer der Großen Dhünn-Talsperre ein. Die Veranstaltung ist Teil des abwechslungsreichen Programms zum 95-jährigen Jubiläum des Wupperverbands.

Spannende Einblicke in die Welt der Libellen

Von 14:00 bis 16:00 Uhr dreht sich bei der Libellenpirsch alles um die „Juwelen der Lüfte“. Nach einer Einführung durch den Libellenexperten Wolfgang Schäfer, der über die heimischen Arten, ihre Lebensweise und die Bedeutung für das Ökosystem berichtet, informiert Tobias Mika vom Wupperverband über die Naturschutzmaßnahmen an der Talsperre. Dazu gehört unter anderem der Bau von Tümpeln, die wertvolle Lebensräume für Libellen und andere Wasserbewohner schaffen.

Anschließend geht es gemeinsam auf Pirsch, um die schillernden Insekten in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten.

Mitmachen und Natur genießen

Die Exkursion richtet sich an Erwachsene und Jugendliche ab 10 Jahren, die Freude an Naturbeobachtungen haben. Wer mag, kann gerne Fernglas, Lupe, Kescher oder Bestimmungsbücher mitbringen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung jedoch erforderlich, da die Plätze begrenzt sind.

Anmeldungen nimmt Nadine Pletscher von der Biologischen Station Rhein-Berg entgegen:
📧 rhein-berg@bs-bl.de
📞 02205 / 9498940 (telefonisch vormittags).

Der genaue Treffpunkt wird nach Anmeldung bekanntgegeben. Sollte die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden oder das Wetter nicht mitspielen, muss die Veranstaltung leider ausfallen.

Weitere Aktionen zum Jubiläumsjahr

Die Libellen-Exkursion ist nur eine von vielen Veranstaltungen, mit denen der Wupperverband 2025 seinen 95. Geburtstag feiert. Das ganze Jahr über können Interessierte bei spannenden Terminen mehr über Gewässer, Natur- und Hochwasserschutz in der Region erfahren. Eine Übersicht aller Angebote findet sich auf der Webseite des Wupperverbands:
👉 www.wupperverband.de/termine/veranstaltungen

So wird das Jubiläumsjahr nicht nur zum Anlass zum Feiern, sondern auch zur Einladung, die heimische Natur mit neuen Augen zu sehen.

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Abenteuer an der Dhünn: Aqualon lädt Kinder und Jugendliche zur Entdeckerwoche 2025 ein

01 Juli 2025 von Felix Morgenstern

Die „Bergische WasserkompetenzRegion :aqualon e.V.“ lädt auch 2025 wieder kleine und große Forscher ein, die faszinierende Wasser-Landschaft rund um die Große Dhünn-Talsperre zu erkunden. Vom 21. Juli bis 1. August 2025 findet die beliebte Aqualon-Entdeckerwoche statt – ein spannendes und kostenloses Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche, das Natur, Technik und Abenteuer verbindet.

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Runter vom Sofa, rein ins Dhünntal

Zehn abwechslungsreiche Veranstaltungen stehen auf dem Programm, die neugierigen Köpfen die Natur- und Wasserwelt rund um das Dhünntal näherbringen. Ob als Wasserdetektive, beim Bau von Nisthilfen für Wildbienen oder auf Schatzsuche mit GPS-Geräten – langweilig wird es garantiert nicht. Ziel ist es, die besondere Bedeutung der Wasserlandschaft und der Trinkwassertalsperre spielerisch zu vermitteln.

„Wir wollen Kinder und Jugendliche dafür begeistern, wie wertvoll unsere Natur und das Wasser sind“, betont der Verein. „Dabei dürfen Forschergeist, Spaß und kleine Abenteuer nicht fehlen.“

Die Highlights der Entdeckerwoche

  • 21. & 29. Juli: „Lautlose Jagd – auf den Spuren von Batman“: Spannendes über Fledermäuse erfahren und ihre nächtliche Welt kennenlernen.
  • 22. Juli: Bau von Nisthilfen für Wildbienen – aktiver Beitrag zum Artenschutz.
  • 23. Juli: Landwirtschaft hautnah – Besuch auf einem Bauernhof und was das mit Wasser zu tun hat.
  • 24. Juli: Technik zum Anfassen bei den „kleinen Sensenschmieden“ im Freudenthaler Sensenhammer.
  • 25. Juli: Mit GPS-Geräten auf Schatzsuche im Eifgental.
  • 30. Juli: Alles dreht sich ums Thema Wasser.
  • 31. Juli: Gleich zwei Events: Biberspuren entdecken und eine Führung durch den Staudamm am Bömberg inklusive der Ausstellung „Wasser verbindet“.
  • 1. August: „Gewässersafari“ – unterwegs auf der Suche nach wilden Tieren in und an der Dhünn.

Mitmachen ist kinderleicht

Das Entdeckerprogramm ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich, da die Teilnehmerzahlen begrenzt sind. Alle Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es online unter:
👉 www.aqualon-verein.de/entdeckerwoche-2025.aspx

Die Veranstalter freuen sich schon jetzt auf zahlreiche neugierige Naturfreunde, die im Sommer 2025 gemeinsam die Dhünn-Landschaft entdecken – und vielleicht ein kleines bisschen zu Wasserbotschaftern von morgen werden.

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Auf Entdeckungsreise im Dhünntal: Aqualon startet Wanderprogramm 2025

28 Juni 2025 von Felix Morgenstern

Die „Bergische WasserkompetenzRegion :aqualon e.V.“ lädt Natur- und Heimatinteressierte am Samstag, 5. Juli, zu einer besonderen Wanderung ein. Unter dem Motto „Drei Seen“ führt die rund vierstündige Tour entlang der Vorsperren und der Hauptsperre im Dhünntal und verspricht spannende Einblicke in Natur, Wasserwirtschaft und Geschichte.

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Zwischen Wasser, Wald und Geschichte

Die Wanderung startet um 10 Uhr am Wanderparkplatz Hutsherweg in Kürten-Weiden und wird von Karin Wedde-Mühlhausen von der IG „Wir Bergischen“ geleitet. Auf der rund 10,5 Kilometer langen Strecke lernen die Teilnehmer nicht nur die Funktion der größten Trinkwassertalsperre Nordrhein-Westfalens kennen, sondern erfahren auch, welche Rolle der Schutzzonenwald für Natur- und Artenschutz spielt.

Dabei geht es von der Dhünnhochfläche hinunter zur Vorsperre Große Dhünn und weiter durch idyllische Waldgebiete zur Vorsperre Kleine Dhünn. Immer wieder öffnen sich dabei reizvolle Ausblicke über die Wasserflächen und die sanften Hügelketten rund um die Große Dhünn-Talsperre.

Zudem bietet die Tour historische Rückblicke in die Entwicklung des Dhünntals und erklärt, wie sich das Tal durch den Bau der Talsperre verändert hat.

Wanderung mit Gebärdensprachdolmetscherin

Besonders inklusive gestaltet sich das Angebot dadurch, dass die Wanderung von einer Gebärdensprachdolmetscherin begleitet wird. So können auch gehörlose oder hörbeeinträchtigte Gäste die spannenden Erläuterungen verfolgen. Auf der Facebook-Seite von Aqualon steht hierzu ein Video in Deutscher Gebärdensprache bereit.

Praktische Hinweise und Anmeldung

Die Veranstalter empfehlen wettergerechte Kleidung, festes Schuhwerk, etwas Proviant und – wer hat – ein Fernglas. Die Teilnahme ist kostenlos, allerdings ist aufgrund begrenzter Plätze eine Anmeldung erforderlich. Interessierte können sich telefonisch unter 02293 90 15 27 oder per E-Mail an tourenprogramm@aqualon-verein.de anmelden. Die Geschäftsstelle ist montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr erreichbar.

Das vollständige Tourenprogramm 2025 mit weiteren spannenden Angeboten findet sich online unter:
👉 www.aqualon-verein.de/tourenprogramm-2025.aspx

So wird die Wanderung im Dhünntal nicht nur zu einem Naturerlebnis, sondern auch zu einer Reise in die Wasserkompetenz der Region – und macht die Bedeutung des Dhünngebiets für Umwelt und Versorgung auf anschauliche Weise erlebbar.

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REGIONALE 2025: Grünes Licht für sieben neue Projekte im Bergischen RheinLand

27 Juni 2025 von Felix Morgenstern

Die REGIONALE 2025 nimmt weiter Fahrt auf: Der Lenkungsausschuss hat in seiner Sitzung am 26. Juni sieben neue Projekte mit dem begehrten A-Status ausgezeichnet. Damit steht fest: Sie werden im Bergischen RheinLand umgesetzt. Im Fokus stehen dabei Klimaschutz, Ressourcenschonung, Gesundheitstourismus und gesellschaftliches Miteinander – kurzum: das gute Leben in der Region.

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Modellregion für nachhaltige Entwicklung

Landrat Jochen Hagt (Oberbergischer Kreis), Vorsitzender des Lenkungsausschusses, lobte die Qualität und Innovationskraft der ausgewählten Vorhaben: „Diese Projekte zeigen, wie nachhaltige Entwicklung konkret aussehen kann – sie setzen Impulse, nutzen Bestehendes neu und erhöhen die Lebensqualität.“

Auch Landrat Stephan Santelmann (Rheinisch-Bergischer Kreis) freut sich über die Projektgenehmigung: Besonders das Vorhaben „Klimaresilientes Odenthal“ als Teil der Bergischen WasserkompetenzRegion :aqualon hebt er hervor: „Odenthal wird damit Vorbild für viele andere Kommunen in NRW.“

Die neuen A-Projekte im Überblick

  • Klimaresilientes Odenthal – :aqualon 2.0
    In der Gemeinde Odenthal wird ein Modellraum für wasserorientierte, klimaresiliente Siedlungsentwicklung geschaffen. Wissenschaft, Verwaltung und Bürger entwickeln gemeinsam Maßnahmen gegen die Folgen des Klimawandels.
    (Projektträger: :aqualon e.V.)
  • in.return – Plattform für Sharing-Economy
    Die TH Köln fördert mit Partnern ein Modellprojekt, das kleine und mittlere Unternehmen bei Ressourcenteilung, KI-Nutzung und Wissenstransfer unterstützt – ein Impuls für nachhaltige Wertschöpfung.
    (Projektträger: TH Köln, Innovation Hub)
  • WärmeEngel
    Am Standort Lindlar wird überschüssige Abwärme aus Blockheizkraftwerken über mobile Speicher für die Heizung von Schulen genutzt – ein Vorzeigeprojekt für die Wärmewende.
    (Projektträger: Oberbergischer Kreis, BAV, TH Köln)
  • Bergisch Balance – Gesundheitsregion mit Weitblick
    In Kooperation mit Kurorten wie Reichshof-Eckenhagen und Nümbrecht entsteht eine ganzheitliche Tourismus- und Gesundheitsstrategie für Körper, Geist und Seele.
    (Projektträger: Das Bergische GmbH)
  • Villa Much
    Ein neuer Begegnungsort für Menschen aller Generationen – getragen von starkem ehrenamtlichem Engagement.
    (Projektträger: Villa Much e.V.)
  • Bürgerzentrum Windeck (BüZe)
    Das Bürgerzentrum Dattenfeld wird modernisiert und als Ort der Begegnung gestärkt.
    (Projektträger: Bürgerzentrum Windeck e.V.)
  • Grube Silberhardt
    In Windeck wird das Besucherbergwerk zum montanhistorischen Zentrum ausgebaut – ein attraktives touristisches und kulturelles Angebot.
    (Projektträger: Gemeinde Windeck, Förderverein Bergbautradition)

Weitere Projekte rücken näher

Neben den sieben A-Projekten wurden drei weitere Vorhaben in den B-Status hochgestuft – darunter die Alte Schule Eichhof-Sülze in Kürten, die künftig als Dorfgemeinschaftshaus genutzt werden soll. Ein mobiles Begegnungsangebot in Engelskirchen erhielt den C-Status und wird weiterentwickelt.

REGIONALE 2025 als Motor der Region

Insgesamt befinden sich mittlerweile 85 Projekte im Qualifizierungsprozess. Sie alle eint das Ziel, das Bergische RheinLand ökologisch, sozial und wirtschaftlich zukunftsfähig zu gestalten. Die neuen A-Projekte stehen beispielhaft für diesen Weg – und machen, wie Jochen Hagt betont, „Lust auf Zukunft“.

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Trotz Eskapade: FC-Stürmer Lemperle könnte im Saisonfinale spielen

16 Mai 2025 von Felix Morgenstern

Eine Woche vor dem entscheidenden Aufstiegsspiel sorgt Tim Lemperle für Schlagzeilen abseits des Rasens. Nach einer alkoholreichen Partynacht inklusive körperlicher Auseinandersetzung ist sein Einsatz gegen Kaiserslautern zwar fraglich – ausgeschlossen ist er aber nicht.

Symbolbild, nicht echt

Trainer Funkel hält sich Entscheidung offen

FC-Trainer Friedhelm Funkel will die Situation in Ruhe bewerten. Ob Lemperle am Sonntag im entscheidenden Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern aufläuft, lässt der Coach noch offen: „Wir müssen gucken, ob er überhaupt einsatzfähig ist. Sollte dies der Fall sein, fällt es in meine Befugnis, darüber zu entscheiden, ob er dann auch spielt.“

Lemperle habe bereits wieder leicht individuell trainiert. Seine Gesichtsverletzungen – unter anderem ein Nasenbeinbruch – seien laut Funkel „nicht das Schwerwiegendste“. Zuvor will er aber ein persönliches Gespräch mit dem Spieler führen. „Danach schauen wir, wie es weitergeht. In aller Ruhe und ohne Hektik.“

Auseinandersetzung mit Fan – Ermittlungen laufen

Klar ist inzwischen auch, wie es zu Lemperles Verletzung kam. Der 22-Jährige hatte am Sonntagabend auf einem Partyschiff in Köln-Rodenkirchen gefeiert – mit über zwei Promille Alkohol im Blut. Dabei kam es zu einem Streit mit einem anderen Gast, der selbst FC-Fan ist. Nach Angaben seines Anwalts habe dieser Lemperle wegen seines Verhaltens – darunter unangemessene Annäherungen an Frauen – aufgefordert zu gehen.

Später trafen beide erneut aufeinander, der Streit eskalierte, Lemperle wurde geschlagen. Die Polizei bestätigte ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung. Der mutmaßliche Täter, ein Handwerksmeister aus Köln, meldete sich über seinen Anwalt – dieser spricht von Notwehr. Auch der Beschuldigte soll verletzt worden sein.

Lemperles Anwalt weist Vorwürfe zurück

Tim Lemperles Rechtsanwalt Mathias Huse bestreitet die gegen seinen Mandanten erhobenen Vorwürfe. Lemperle sei „Opfer einer Straftat geworden und nicht unerheblich verletzt“ worden. Zwar sei der Spieler „stark alkoholisiert“ gewesen, doch die Darstellungen zum Ablauf der Nacht seien „falsch und entsprechen nicht den Tatsachen“, so Huse.

Die Polizei Köln bestätigte, dass Lemperle bislang noch nicht vernommen wurde. Weitere öffentliche Aussagen sollen in Anbetracht des laufenden Verfahrens nicht erfolgen.

Aufstiegsspiel rückt in den Fokus

Trotz des Zwischenfalls könnte Lemperle im sportlich entscheidenden Moment eine zentrale Rolle spielen. Der Stürmer ist mit zehn Treffern und sechs Vorlagen der Topscorer der Kölner – zuletzt bereitete er beim 2:1-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg beide Treffer vor. Doch der Zwischenfall kommt zur Unzeit: Am Sonntag (15:30 Uhr) entscheidet sich, ob der FC direkt aufsteigt. Bei einem Sieg oder Remis gegen Kaiserslautern wäre der Aufstieg sicher.

Kapitän Timo Hübers machte nach dem Training am Mittwoch klar, dass der Fokus nun einzig auf dem Spiel liegt: „Wir können am Sonntag aufsteigen, daher stellt mir bitte Fragen zum Sportlichen.“

Lemperle verlässt Köln im Sommer

Unabhängig vom Ausgang der Saison ist klar: Tim Lemperle wird den FC im Sommer verlassen. Medienberichten zufolge hat der Offensivspieler bereits bei der TSG Hoffenheim unterschrieben. Die aktuelle Situation dürfte seinem Abschied allerdings einen faden Beigeschmack verleihen.

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MuseumMobil macht Station in Bergisch Gladbach – Landesgeschichte hautnah erleben

09 Mai 2025 von Felix Morgenstern

Das mobile Ausstellungsprojekt MuseumMobil des Hauses der Geschichte Nordrhein-Westfalen ist vom 9. bis 18. Mai vor dem LoewenCenter in Bergisch Gladbach zu sehen. In einem speziell eingerichteten Container wird die Geschichte Nordrhein-Westfalens auf anschauliche und interaktive Weise erlebbar gemacht – mit 53 ausgewählten Exponaten, Zeitzeugenvideos und digitalen Angeboten.

Architektonisches Erbe Gottfried Böhms im Fokus der Eröffnung

Den Auftakt der Ausstellung begleitete eine Podiumsdiskussion mit der Kunsthistorikerin Dr. Alexandra Apfelbaum, Dr. Stefan Knecht vom Bergischen Geschichtsverein sowie Moderatorin Laura Geyer. Im Mittelpunkt stand das architektonische Werk von Gottfried Böhm, der unter anderem das Bürgerhaus Bergischer Löwe, das Rathaus Bensberg und die Herz-Jesu-Kirche in Schildgen prägte. Ein besonderer Moment war die Übergabe von Arbeitsproben des Malermeisters Gregor Douteil, die aus der Zusammenarbeit mit Böhm stammen und künftig Teil der Museumssammlung werden.

Ausstellung täglich geöffnet – Geschichte zum Anfassen und Mitmachen

Der MuseumMobil-Container ist täglich von 10 bis 18 Uhr für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Neben realen Objekten, Fotografien und Dokumenten bietet die Ausstellung digitale Inhalte über Tablets sowie Interviews mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen. Damit soll Landesgeschichte nicht nur gezeigt, sondern auch aktiv vermittelt und greifbar gemacht werden.

„Sammelsamstag“ – Bürgerinnen und Bürger als Teil der Sammlung

Ein Highlight der Aktion ist der sogenannte „Sammelsamstag“ am 17. Mai. Von 14 bis 17 Uhr sind Bürgerinnen und Bürger eingeladen, ihre eigenen Erinnerungsstücke und Geschichten aus der Zeit nach der Landesgründung 1946 mitzubringen. Die Übergabe findet im Bürgerhaus Bergischer Löwe statt. Ziel ist es, die Sammlung des Hauses der Geschichte NRW mit persönlichen Objekten aus der Region zu erweitern.

Ein Projekt für alle Generationen

Der Rheinisch-Bergische Kreis und das Haus der Geschichte NRW wollen mit diesem Projekt Menschen aller Altersgruppen ansprechen. Landrat Stephan Santelmann betont die Relevanz: „Diese Ausstellung bietet die Möglichkeit, die Geschichte unseres Landes auf anschauliche Weise zu entdecken und zu verstehen – und sie aktiv mitzugestalten.“

Weitere Informationen gibt es online unter: www.hdg.nrw.de oder direkt beim Rheinisch-Bergischen Kreis.

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STADTRADELN 2025 im Rheinisch-Bergischen Kreis: Jetzt anmelden und Kilometer sammeln

28 April 2025 von Felix Morgenstern

Eine nachhaltige Mobilität, Klimaschutz, der Spaß an Bewegung und das eigene Wohlbefinden stehen im Mittelpunkt der bundesweiten Kampagne STADTRADELN. Auch in diesem Jahr beteiligt sich der Rheinisch-Bergische Kreis gemeinsam mit allen acht Städten und Gemeinden am Wettbewerb – vom 26. Mai bis zum 15. Juni.

Mitmachen und Radkilometer sammeln

Mitmachen können alle, die im Rheinisch-Bergischen Kreis wohnen, arbeiten, die Schule besuchen oder einem Verein angehören. Jeder geradelte Kilometer zählt – egal ob auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder auf Ausflügen. Die Kilometer können über die STADTRADELN-App oder über die Website www.stadtradeln.de erfasst werden und werden automatisch der jeweiligen Kommune und dem Kreis gutgeschrieben.

STADTRADEL-STARS gesucht

Für alle, die sich einer besonderen Herausforderung stellen möchten, gibt es die Möglichkeit, als „STADTRADEL-Star“ teilzunehmen. Diese Teilnehmerinnen und Teilnehmer verzichten im Aktionszeitraum komplett auf das Auto – auch als Beifahrer. Wer Interesse hat, kann sich bei seiner Kommune oder beim Rheinisch-Bergischen Kreis melden. Weitere Informationen gibt es unter www.stadtradeln.de/star.

Teil der Mobilitätskampagne „Einfach besser ankommen“

Das STADTRADELN ist ein Baustein der kreisweiten Mobilitätskampagne „Einfach besser ankommen“, die dazu einlädt, neue Mobilitätsangebote im Alltag zu nutzen. Weitere Informationen rund um das STADTRADELN finden Interessierte unter www.stadtradeln.de/rheinisch-bergischer-kreis oder www.rbk-mobil.de.

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Neue Dom-Beleuchtung in Köln: Energiesparende LEDs sorgen für schärfere Konturen – Naturschützende üben Kritik

24 April 2025 von Felix Morgenstern

Seit Ostersonntag erstrahlt der Kölner Dom in einem neuen Licht. Punkt 21 Uhr wurden 700 LED-Leuchten aktiviert, die das Wahrzeichen der Stadt mit präzisem Licht ausleuchten. Die neue Technik ersetzt die veraltete Halogen-Beleuchtung und bringt zahlreiche Vorteile mit sich: deutlich weniger Energieverbrauch, längere Lebensdauer der Leuchten und eine feinere Ausleuchtung architektonischer Details.

„Jetzt können einzelne Konturen wie das filigrane Strebewerk viel deutlicher hervorgehoben werden“, schwärmt Dombaumeister Peter Füssenich. Entwickelt wurde das Beleuchtungskonzept von einem international tätigen Lichtplanungsbüro gemeinsam mit der Dombauhütte. Für die neue Installation wurden zwölf Kilometer Kabel verlegt und zahlreiche Testläufe in nächtlichen Stunden durchgeführt.

Eine lange Geschichte des Lichts

Die Beleuchtung des Doms hat eine lange Tradition. Schon 1836 wurde die damals noch unvollendete Kathedrale bei einem Besuch des preußischen Kronprinzen beleuchtet. In den 1920er-Jahren entschied sich die Stadt, den Dom regelmäßig an Festtagen zu erhellen. Während der Energiekrise im Jahr 2022 wurde die Ausleuchtung vorübergehend stark reduziert.

Mit der neuen Lichttechnik geht man nun den Spagat zwischen Tradition und Nachhaltigkeit – zumindest aus Sicht der Domverantwortlichen.

Kritik von Umweltverbänden wegen Lichtverschmutzung

Nicht alle begrüßen das neue Lichtkonzept. Der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) kritisiert die Lichtverschmutzung durch die neue Anlage. Obwohl die Beleuchtung ab 1 Uhr nachts stark heruntergefahren wird, befürchten Umweltschützende negative Auswirkungen auf Algen, Fledermäuse und Insekten rund um den Dom.

Die Planer verweisen dagegen auf die gezielte Ausleuchtung, bei der im Vergleich zur alten Technik deutlich weniger Fläche beleuchtet werde. Damit, so argumentieren sie, reduziere sich auch der Einfluss auf die Tierwelt. Zudem wird auf den deutlich geringeren Energieverbrauch der LED-Leuchten verwiesen.

Eklat bei Pressekonferenz

Für Aufsehen sorgte am Sonntagabend ein Vorfall bei einer Pressekonferenz des BUND: Der Chef des Lichtplanungsunternehmens unterbrach die Veranstaltung lautstark und warf den Umweltschützenden Unwissenheit vor. Erst nach wiederholten Aufforderungen beruhigte sich die Situation.

Trotz der Diskussionen um Umweltaspekte zeigt sich die Stadt Köln überzeugt vom neuen Konzept – sowohl in ästhetischer als auch in energetischer Hinsicht. Der Dom, so die Verantwortlichen, werde nicht nur schöner, sondern auch nachhaltiger beleuchtet.

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Mit dem Bergischen WanderBus ins Grüne: Saisonstart am 12. April

10 April 2025 von Felix Morgenstern

Bergisches Land – Wanderfreunde aufgepasst: Am 12. April 2025 startet der Bergische WanderBus in die neue Saison und bringt bis zum 5. Oktober an 62 Betriebstagen wieder Naturbegeisterte bequem zu den schönsten Routen im Bergischen Wanderland. Die Verbindung bietet nicht nur entspannte Anfahrten ohne Parkplatzsorgen, sondern auch maximale Flexibilität bei der Routenplanung.

Bereits seit 16 Jahren ist das Angebot ein fester Bestandteil der regionalen Wanderinfrastruktur – und beliebter denn je. Im vergangenen Jahr nutzten 1.698 Fahrgäste den Service – ein Anstieg um neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Flexibel wandern ohne Auto

Der WanderBus fährt im Zwei-Stunden-Takt zwischen Bergisch Gladbach, Odenthal und Wermelskirchen. Besonders praktisch: Die erste und letzte Fahrt startet und endet an der S-Bahn-Station Bergisch Gladbach, was auch Gästen aus Köln oder dem Umland eine stressfreie Anreise ermöglicht. „Der Bus ist mehr als nur ein Transportmittel – er ist eine Einladung, die Schönheit der Region auf nachhaltige Weise zu entdecken“, sagt Dr. Marcel Frank, Geschäftsführer der Regionalverkehr Köln GmbH.

Preiswert und unkompliziert

Die Fahrt kostet je nach Strecke zwischen 3,70 und 6,70 Euro. Wer ein Deutschlandticket oder ein anderes VRS-Ticket besitzt, kann den WanderBus ohne Aufpreis nutzen.

Highlights entlang der Strecke

Der Bus bringt Wanderer direkt zu beliebten Zielen wie dem Altenberger Dom, der Klosterlandschaft Altenberg, dem Eifgenbachtal oder Teilstücken des als „Deutschlands schönster Wanderweg 2024“ ausgezeichneten Bergischen Wegs. Auch der barrierearme Komfortspazierweg rund um Altenberg ist angebunden – ideal für Menschen mit Gehbeeinträchtigungen.

Ein weiterer Höhepunkt ist der 13,5 Kilometer lange Klosterlandschaftsweg, der mit interaktiven Stationen die Geschichte der Zisterziensermönche lebendig macht.

Breite Unterstützung für nachhaltigen Tourismus

Das Projekt ist eine Gemeinschaftsleistung des Rheinisch-Bergischen Kreises, der Tourismusorganisation Das Bergische, der Stadt Wermelskirchen, der Gemeinde Odenthal und der Regionalverkehr Köln GmbH. Christof Jochum, stellvertretender Bürgermeister von Odenthal, sieht im WanderBus „einen absoluten Mehrwert“ für die Region. Auch Mareike Rottmann von Das Bergische betont: „Der Tourismus ist ein entscheidender Wirtschaftsfaktor. Angebote wie der WanderBus stärken das Bergische als attraktives Reiseziel.“

Fahrtroute & Einschränkungen

Die Route führt über:
Odenthal Kirche – Altenberg – Schöllerhof – Limmringhausen – Lüdorf – Dabringhausen Mitte – Eifgen – Wermelskirchen Rathaus – Busbahnhof – Neuemühle

Wichtig: Die Haltestelle „Straußenfarm“ wird aufgrund von Hochwasserschäden bis Saisonende 2025 nicht direkt angefahren. Ein kurzer Fußweg ab der Haltestelle „Neuemühle“ ermöglicht jedoch weiterhin den Besuch.

Fazit

Mit dem Bergischen WanderBus wird das Erkunden der Natur zum komfortablen und klimafreundlichen Erlebnis. Ob Kurztrip, Tageswanderung oder Kultur-Ausflug – das Angebot verbindet Naturgenuss, Flexibilität und Nachhaltigkeit auf ideale Weise. Wer das Bergische Land aktiv erleben möchte, sollte sich dieses Serviceangebot nicht entgehen lassen.

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Kölner Seilbahn startet in die Saison – mit rot-weißer FC-Kabine

21 März 2025 von Felix Morgenstern

Nach viermonatiger Winterpause ist die Kölner Seilbahn seit heute wieder in Betrieb – und sie startet spektakulär in die neue Saison: Erstmals ist eine rot-weiße 1. FC Köln-Kabine mit an Bord. Für Fans des Traditionsvereins ein besonderes Highlight über den Dächern der Domstadt.

Jungfernfahrt für Geißbock-Kabine

Die neue FC-Gondel mit der Kabinennummer 32 wurde heute feierlich eingeweiht. Betriebsleiter Carlos Castro, selbst seit vielen Jahren eingefleischter FC-Fan, durfte sie als Erster in Bewegung setzen. Für ihn ein emotionaler Moment:

„Da schlägt mein FC-Herz höher. Ich bin jetzt 18 Jahre dabei – und in diesem Jahr haben wir es endlich geschafft.“

Mit einem großen Schlüssel öffnete Castro das Schiebetor und gab per Telefon das Startsignal an die Gegenseite in Deutz: „Hör mal, wir starten jetzt.“

Besondere Mitfahrer zur Einweihung

Zur Jungfernfahrt gesellten sich FC-Geschäftsführer Philipp Türoff sowie zwei Spielerinnen des FC-Frauenbundesliga-Teams. Für Türoff war es die erste Fahrt in der Seilbahn – und gleich ein ganz besonderer Moment:

„Köln ist unser Zuhause – und wenn man diese Stadt von oben erlebt, denkt man automatisch auch ein bisschen an den FC.“

Die auffällig knallrote Kabine mit Geißbock-Logo und roten Sitzen soll künftig regelmäßig im Fahrbetrieb unterwegs sein. Einsteigen ist Glückssache – aber wer die Chance hat, wird mit einem einzigartigen Blick über Stadt, Dom und Rhein belohnt.

Seilbahn-Start am Tag des Glücks

Die Eröffnung fiel nicht nur mit dem Frühlingsanfang, sondern auch mit dem Internationalen Tag des Glücks zusammen – ein gutes Omen, findet Carlos Castro:

„Was Schöneres kann man doch gar nicht haben, als hier in den Sonnenschein zu starten.“

Tradition mit Aussicht

Die Kölner Seilbahn wurde 1957 zur Bundesgartenschau eröffnet und ist heute nicht nur ein beliebtes Verkehrsmittel, sondern ein echtes Stück Stadtgeschichte. Mit 10 km/h gleiten die Gondeln etwa sechs Minuten über den Rhein – während unten der Verkehr auf der Zoobrücke stockt, genießen Fahrgäste oben den Blick auf blühende Wiesen, das Rheinufer und den Dom.

Und wer Glück hat, erwischt dabei die neue FC-Kabine – für Fans ein ganz besonderer Aufstieg.

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