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Bergische Kommunen setzen starkes Signal für die Wuppertalbahn

24 September 2025 von Felix Morgenstern

Am Freitag, 19. September 2025, nutzten die Landräte und Oberbürgermeister des Bergischen Landes den „Tag der Schiene“ im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche für eine besondere Vorstandssitzung. Die Kommunale Arbeitsgemeinschaft Bergisch Land (KAG) traf sich beim Förderverein Wupperschiene e.V., um die Fortschritte beim Reaktivierungsprojekt der Wuppertalbahn hautnah zu erleben.

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Fahrt mit historischem Zug und Bus

Die Sitzungsteilnehmer unter Leitung von Landrat Stephan Santelmann (Rheinisch-Bergischer Kreis) begaben sich auf eine Reise mit der historischen Eisenbahn von Wuppertal-Oberbarmen nach Beyenburg und weiter im Oldtimer-Bus nach Radevormwald-Dahlerau. So konnten sie sich vor Ort einen Eindruck verschaffen, wie weit das Projekt zur Wiederbelebung der Strecke 2703 fortgeschritten ist.

„Heute setzen wir ein sichtbares Signal für die Wuppertalbahn. Das Projekt verbindet Mobilität, Tourismus und Stadtentwicklung auf einmalige Weise“, betonte Santelmann.

Regionale Bedeutung des Projekts

Mit Santelmann (go.Rheinland) und Wuppertals Oberbürgermeister Uwe Schneidewind (VRR) waren gleich zwei Verbandsvorsteher der großen ÖPNV-Aufgabenträger in Nordrhein-Westfalen vertreten. Beide unterstrichen die Notwendigkeit, Mobilitätsprojekte verbandsübergreifend anzugehen.

Im Fokus stand auch die Verknüpfung von Stadt und ländlichem Raum. Besonders die Umnutzung alter Industriegelände – etwa der ehemaligen Tuchfabriken in Radevormwald – verdeutliche, wie eng Mobilität, Wirtschaftsförderung und Regionalentwicklung zusammenspielen.

Potenzial für Tourismus und Naherholung

Thorsten Alexander Kaja, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft Wuppertalbahn, stellte die bisherigen Fortschritte vor. Ziel sei es, die Strecke nicht nur für den Museumsbahnverkehr, sondern auch perspektivisch für Personen- und Güterverkehr zu nutzen. Gastronomieangebote, E-Bike-Stationen und touristische Infrastruktur könnten die Region zusätzlich stärken.

Auch Gabi Wilhelm, Geschäftsführerin von „Das Bergische“, hob den Mehrwert hervor: „Die landschaftlich reizvolle Strecke bietet enorme Chancen für den Tourismus. Sie verbindet Mobilität und Freizeitgestaltung mit dem Erhalt kulturellen Erbes.“

Stimmen aus den Kommunen

  • Tim Kurzbach, Oberbürgermeister von Solingen, sah in der Initiative den Beweis, „dass die Bergischen aus alten Strukturen immer wieder Neues schaffen“.
  • Burkhard Mast-Weisz, Oberbürgermeister von Remscheid, betonte den Gewinn für die Region: „Es gibt so viele Schätze zu entdecken – von Museen bis zu historischen Industrieanlagen.“
  • Thomas Hendele, Landrat des Kreises Mettmann, verwies auf die besondere Förderlage: „Zwischen Rheinischem Revier und Ruhrgebiet müssen wir uns als Region immer wieder aktiv positionieren.“

Vertrauen in die Zukunft

Am Ende der Veranstaltung zeigte sich KAG-Vorsitzender Stephan Santelmann zuversichtlich: „Das Projekt Wuppertalbahn hat das Potenzial, zum touristischen Leuchtturm zu werden. Wir werden es in unseren Netzwerken weiter intensiv unterstützen.“

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Leverkusen reduziert Zahl der Martinszüge drastisch – Kritik von Schulen und Kitas

11 September 2025 von Felix Morgenstern

Leverkusen – Die Stadt Leverkusen hat angekündigt, die Zahl der Martinszüge deutlich zu reduzieren. Künftig soll es nur noch einen Umzug pro Stadtteil geben. Bisher fanden in der Stadt bis zu 160 kleinere Martinszüge statt, organisiert von Schulen und Kitas.

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Verschärfte Sicherheitsauflagen als Grund

Nach bundesweiten Vorfällen gelten für öffentliche Veranstaltungen strengere Sicherheitsvorgaben. Zufahrts- und Überfahrschutz sowie eine engmaschige Begleitung durch Polizei oder Ordner müssen gewährleistet sein. „Das können wir organisatorisch und personell nicht mehr für alle Züge leisten“, teilte die Stadtverwaltung mit. Bereits 2024 konnten von 160 Zügen nur 60 von der Polizei begleitet werden – und das unter weniger strikten Regeln.

Enttäuschung bei Schulen und Kitas

Viele Einrichtungen zeigen sich enttäuscht und fühlen sich überrumpelt, da sie erst am Mittwoch (10. September) informiert wurden. „Der eigene Martinszug war jedes Jahr ein Höhepunkt – mit Laternen, Liedern und dem Zusammenhalt von Kindern, Eltern und Lehrkräften. Das fällt jetzt weg“, heißt es von mehreren Schulen.

Auch Kitas kritisieren die Entscheidung. Eine Erzieherin aus Wiesdorf betonte: „Für die Kleinsten ist der Zug rund um die eigene Einrichtung überschaubar und sicher. In einem großen Umzug geht diese vertraute Atmosphäre verloren.“

Zukunft des größten Zuges unklar

Besonders im Fokus steht der größte Martinszug der Stadt in Schlebusch, den die Werbe- und Fördergemeinschaft traditionell organisiert – inklusive Martinsfeuer und Gratis-Weckmännern. Der Antrag liegt bereits bei der Stadt. Ob der Zug stattfinden kann, hängt von der Erfüllung der neuen Auflagen ab.

Verwaltung setzt auf Kooperation

Nach den Plänen der Stadt sollen Schulen und Kitas künftig gemeinsame Anträge stellen, wenn sie einen Umzug in ihrem Stadtteil durchführen möchten. Viele Einrichtungen reagierten mit Krisensitzungen und denken über Alternativen nach. Im Gespräch sind Martinsfeste auf dem Schulhof – allerdings ohne Umzug.

Kritiker befürchten, dass mit der Einschränkung ein Stück gelebter Tradition dauerhaft verloren geht.

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Auftakt zur Herbstsaison: Bergischer Wandertag und Bergische Wanderwochen starten

26 August 2025 von Felix Morgenstern

Rösrath/Bergisches Land – Mit dem Bergischen Wandertag am Samstag, 6. September, beginnt im Bergischen Land die diesjährige Herbst-Wandersaison. Einen Tag später startet das umfangreiche Programm der Bergischen Wanderwochen, die bis zum 28. September mehr als 200 Veranstaltungen bieten.

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Wandertag auf dem Bergbauweg

In diesem Jahr führt der Bergische Wandertag die Teilnehmenden auf den Bergbauweg (Streifzug Nr. 15) in Rösrath. Gestartet wird um 10 Uhr am Rathausplatz in Hoffnungsthal. Auf einer rund 12 Kilometer langen Strecke erleben die Wandernden über 2000 Jahre Bergbaugeschichte.

Begleitet von Naturparkführer Guido Wagner und Gästeführerin Karin Wedde-Mühlhausen geht es in zwei Gruppen auf abwechslungsreichen Wegen und Pfaden. Unterwegs vermitteln die Guides spannende Einblicke in Technik, regionale Geschichte und Legenden des Bergbaus. Ein Höhepunkt ist die Rast am historischen Förderturm am Lüderich: Dort können die Teilnehmenden nicht nur Wissenswertes erfahren, sondern auch an einer geführten Besteigung teilnehmen oder Hammer und Eisen selbst ausprobieren.

Zum Abschluss wartet in Hoffnungsthal eine Führung durch den alten Luftschutzstollen. Die Anmeldung für den Wandertag erfolgt online über die Homepage von Radio Berg.

„Stadt Land Fluss trifft Bergische Wanderwochen“

Direkt im Anschluss laden vom 7. bis 28. September die Bergischen Wanderwochen unter dem Motto „Stadt Land Fluss trifft Bergische Wanderwochen“ zu mehr als 200 Veranstaltungen ein. Gemeinsam mit dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) und der Biologischen Station Oberberg ist ein vielfältiges Programm entstanden – von Familienangeboten über Kräuterwanderungen bis hin zu sportlichen Kombinationen wie dem beliebten Duathlon aus Wandern und Kanufahren.

„Wir haben viele Klassiker wie unsere Übernachtungstouren oder die beliebten Kräutertouren im Programm – aber auch neue Highlights wie den frisch eröffneten Hexenpfad in Kürten-Olpe und den Rotary-Wanderweg in Nümbrecht“, erklärt Mareike Rottmann, Produktmanagerin Aktiv bei Das Bergische.

Breites Angebot für alle Generationen

Ob After-Work-Tour, kulinarische Wanderung oder Gesundheits- und Historikthemen – das Programm richtet sich an alle Altersgruppen und bietet ideale Möglichkeiten, das Bergische Land auf vielfältige Weise kennenzulernen.

Weitere Informationen zum Bergischen Wandertag und das vollständige Programm der Bergischen Wanderwochen finden Interessierte unter: www.bergische-wanderwochen.de

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Kölsches Doppeljubiläum: 777 Jahre Dom und 77 Jahre FC gefeiert

19 August 2025 von Felix Morgenstern

Köln – Ein außergewöhnlicher Tag für die Stadt Köln: Am 15. August wurden gleich mehrere Jubiläen gefeiert – 777 Jahre Kölner Dom, 77 Jahre 1. FC Köln und 55 Jahre Bläck Fööss. Passend dazu fand im Dom die traditionelle ökumenische Fanandacht zur Eröffnung der neuen Fußballsaison statt.

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Tradition und Emotion im Dom

Zum elften Mal kamen Fans des FC zur Andacht zusammen, die mittlerweile fester Bestandteil des Saisonauftakts ist. Hunderte hatten sich im Dom eingefunden, viele von ihnen mit Trikots und Schals in den Vereinsfarben. Unter ihnen auch Clemens, ein kölsches Urgestein: „We pray for our club“, erklärte er lachend neugierigen Touristen, die von der besonderen Atmosphäre überrascht waren.

Auch internationale Gäste waren vor Ort. Veronique und Maxim aus Belgien zeigten sich beeindruckt. „Vielleicht sollten wir so etwas auch mal bei uns machen“, meinte Maxim schmunzelnd.

Ein Schal verbindet Dom und FC

Besondere Aufmerksamkeit galt dem neuen FC-Trikot, das erstmals vorgestellt wurde. Schwarz, mit Ornamenten des Doms und dem Geißbocklogo, dazu ein passender Schal – beides verkauft sich bereits in den ersten Stunden tausendfach. Mehr als 7.000 Exemplare des Trikots fanden sofort Abnehmer. Ein Teil der Erlöse geht an den Dombauverein.

Mark, ein Fan der ersten Stunde, war einer der ersten Käufer: „Ich bin stolz, dass ich es gleich heute tragen kann. Dieser Tag ist einmalig.“

Musik, Predigt und Hymne

Die Andacht wurde begleitet von Predigten, Fürbitten und kölscher Musik. Die Bläck Fööss, die selbst ihr 55-jähriges Bestehen feiern, präsentierten ein eigens komponiertes Jubiläumslied für Dom und FC. Der Auftritt sorgte für Gänsehaut und donnernden Applaus.

Zum Höhepunkt griff Organist Wolf-Rüdiger Spieler in die Tasten und spielte die FC-Hymne auf der Domorgel – ein Erlebnis, das die Besucher zu einem lautstarken Mitsingen bewegte. „Es gibt wohl niemanden hier, den die Hymne kaltlässt“, so ein Besucher gerührt.

Vorfreude auf den Saisonstart

Auch sportlich richten sich die Blicke nach vorne: Am Sonntag tritt der FC um 15:30 Uhr im DFB-Pokal in Regensburg an. Nach dem Aufstieg in die Bundesliga sind Hoffnung und Erwartungen in Köln groß. Für viele war die Andacht ein emotionaler Start in eine Saison, die unter ganz besonderen Vorzeichen steht.

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Bunt, laut, politisch: Tausende ziehen beim CSD durch Köln

07 Juli 2025 von Felix Morgenstern

Am Sonntag hat in Köln die große Parade zum Höhepunkt des Cologne Pride stattgefunden. Unter dem Motto „Für Queerrechte. Viele. Gemeinsam Stark.“ zogen rund 60.000 Teilnehmende auf Festwagen oder zu Fuß durch die Innenstadt. Trotz Regens säumten Hunderttausende die Straßen, wenn auch nicht ganz so viele wie die 1,2 Millionen im vergangenen Jahr.

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Gleich zu Beginn der Demo wurde auf der Deutzer Brücke deutlich, dass es nicht nur Grund zum Feiern gibt. Angesichts der aktuellen Lage sprach der Cologne-Pride-Sprecher sinnbildlich davon, der Regen seien die Tränen der queeren Community über die Situation, in der sie sich derzeit befinde. Dennoch zeigten sich die Teilnehmenden bunt, vielfältig und voller Lebensfreude.

Viele Prominente und Institutionen dabei

Zahlreiche Politikerinnen und Politiker nutzten den CSD, um ihre Solidarität mit der queeren Community zu zeigen. Neben Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker, die zum letzten Mal in ihrer Amtszeit dabei war, reisten auch Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas, Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach, die FDP-Europaabgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann und CDU-Staatsministerin Serap Güler aus Berlin an.

Auch der 1. FC Köln setzte ein starkes Zeichen. Mit dabei waren rund 300 Mitarbeitende und Fans, darunter Präsident Werner Wolf, Geschäftsführer Philipp Türoff, Stadionsprecher Michael Trippel und Spieler wie Kapitän Timo Hübers.

Am Kölner Rathaus wehte die Regenbogenfahne und viele Gruppen, Parteien, Gewerkschaften sowie Unternehmen waren mit Wagen und Fußgruppen vertreten. Die Polizei sprach von 250 Gruppen und 90 Festwagen, die sich durch die Innenstadt bewegten.

Kritik am Bundestag – Solidarität aus Köln

Für Diskussionen sorgte, dass am Deutschen Bundestag in Berlin keine Regenbogenflagge gehisst wurde. NRW-Kulturministerin Ina Brandes erklärte, sie hätte sich dieses Symbol der Unterstützung gewünscht. Auch Karl Lauterbach machte deutlich, dass gerade in Zeiten zunehmender Anfeindungen Solidarität wichtig sei.

Eine kleine Delegation aus Kölns Partnerstadt Rio de Janeiro war ebenfalls beim CSD dabei. Der brasilianische Karnevalsmoderator Milton Reis da Cunha Junior berichtete von schwierigen Bedingungen für queere Menschen in seinem Heimatland, lobte aber die offene und solidarische Atmosphäre in Köln.

Party und Protest auf drei Bühnen

Bereits seit Freitag hatte der Cologne Pride ein 60-stündiges Programm geboten: Auf drei Bühnen gab es Musik, politische Diskussionen, Comedy und Performances. Eine Chillout-Area lud zum Verweilen ein.

Trotz der ausgelassenen Stimmung und farbenfrohen Kostüme stand der politische Protest im Vordergrund. Der Veranstalter ColognePride betonte, dass die Rechte queerer Menschen gerade in diesem Jahr besonders im Fokus stünden. Die Community sieht sich vermehrten Anfeindungen und steigenden Fallzahlen queerfeindlicher Straftaten ausgesetzt.

Polizei mit großem Aufgebot – friedlicher Verlauf

Angesichts der Größe der Veranstaltung war die Polizei mit deutlich mehr Kräften als üblich vor Ort. Einsatzleiter Gregor Eisermann erklärte, dass man den CSD als Symbol für eine offene Lebensweise besonders schützen wolle, da dies nicht ins Weltbild von Extremisten passe. Tatsächlich verlief der Tag weitgehend friedlich. Die Polizei musste hauptsächlich den Verkehr regeln – und lobte die Teilnehmenden für ihre Rücksichtnahme und ihr umsichtiges Verhalten.

Mit dem Christopher Street Day erinnert Köln wie viele andere Städte an den Aufstand in der New Yorker Christopher Street im Jahr 1969. Damals wehrten sich Schwule, Lesben und Transpersonen gegen Polizeigewalt im „Stonewall Inn“ – der Beginn einer weltweiten Bewegung für Gleichberechtigung. In Deutschland gilt der CSD in Köln, neben Berlin, als einer der größten seiner Art.

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Libellen hautnah erleben: Exkursion an der Großen Dhünn-Talsperre lädt zur Entdeckungsreise ein

01 Juli 2025 von Felix Morgenstern

Sie sind schillernd, wendig und faszinieren seit jeher Naturfreunde: Libellen gehören zu den eindrucksvollsten Bewohnern unserer Gewässerlandschaften. Am 12. Juli 2025 laden die Biologische Station Rhein-Berg und der Wupperverband zu einer besonderen Entdeckungstour an die Ufer der Großen Dhünn-Talsperre ein. Die Veranstaltung ist Teil des abwechslungsreichen Programms zum 95-jährigen Jubiläum des Wupperverbands.

Spannende Einblicke in die Welt der Libellen

Von 14:00 bis 16:00 Uhr dreht sich bei der Libellenpirsch alles um die „Juwelen der Lüfte“. Nach einer Einführung durch den Libellenexperten Wolfgang Schäfer, der über die heimischen Arten, ihre Lebensweise und die Bedeutung für das Ökosystem berichtet, informiert Tobias Mika vom Wupperverband über die Naturschutzmaßnahmen an der Talsperre. Dazu gehört unter anderem der Bau von Tümpeln, die wertvolle Lebensräume für Libellen und andere Wasserbewohner schaffen.

Anschließend geht es gemeinsam auf Pirsch, um die schillernden Insekten in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten.

Mitmachen und Natur genießen

Die Exkursion richtet sich an Erwachsene und Jugendliche ab 10 Jahren, die Freude an Naturbeobachtungen haben. Wer mag, kann gerne Fernglas, Lupe, Kescher oder Bestimmungsbücher mitbringen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung jedoch erforderlich, da die Plätze begrenzt sind.

Anmeldungen nimmt Nadine Pletscher von der Biologischen Station Rhein-Berg entgegen:
📧 rhein-berg@bs-bl.de
📞 02205 / 9498940 (telefonisch vormittags).

Der genaue Treffpunkt wird nach Anmeldung bekanntgegeben. Sollte die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden oder das Wetter nicht mitspielen, muss die Veranstaltung leider ausfallen.

Weitere Aktionen zum Jubiläumsjahr

Die Libellen-Exkursion ist nur eine von vielen Veranstaltungen, mit denen der Wupperverband 2025 seinen 95. Geburtstag feiert. Das ganze Jahr über können Interessierte bei spannenden Terminen mehr über Gewässer, Natur- und Hochwasserschutz in der Region erfahren. Eine Übersicht aller Angebote findet sich auf der Webseite des Wupperverbands:
👉 www.wupperverband.de/termine/veranstaltungen

So wird das Jubiläumsjahr nicht nur zum Anlass zum Feiern, sondern auch zur Einladung, die heimische Natur mit neuen Augen zu sehen.

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Abenteuer an der Dhünn: Aqualon lädt Kinder und Jugendliche zur Entdeckerwoche 2025 ein

01 Juli 2025 von Felix Morgenstern

Die „Bergische WasserkompetenzRegion :aqualon e.V.“ lädt auch 2025 wieder kleine und große Forscher ein, die faszinierende Wasser-Landschaft rund um die Große Dhünn-Talsperre zu erkunden. Vom 21. Juli bis 1. August 2025 findet die beliebte Aqualon-Entdeckerwoche statt – ein spannendes und kostenloses Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche, das Natur, Technik und Abenteuer verbindet.

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Runter vom Sofa, rein ins Dhünntal

Zehn abwechslungsreiche Veranstaltungen stehen auf dem Programm, die neugierigen Köpfen die Natur- und Wasserwelt rund um das Dhünntal näherbringen. Ob als Wasserdetektive, beim Bau von Nisthilfen für Wildbienen oder auf Schatzsuche mit GPS-Geräten – langweilig wird es garantiert nicht. Ziel ist es, die besondere Bedeutung der Wasserlandschaft und der Trinkwassertalsperre spielerisch zu vermitteln.

„Wir wollen Kinder und Jugendliche dafür begeistern, wie wertvoll unsere Natur und das Wasser sind“, betont der Verein. „Dabei dürfen Forschergeist, Spaß und kleine Abenteuer nicht fehlen.“

Die Highlights der Entdeckerwoche

  • 21. & 29. Juli: „Lautlose Jagd – auf den Spuren von Batman“: Spannendes über Fledermäuse erfahren und ihre nächtliche Welt kennenlernen.
  • 22. Juli: Bau von Nisthilfen für Wildbienen – aktiver Beitrag zum Artenschutz.
  • 23. Juli: Landwirtschaft hautnah – Besuch auf einem Bauernhof und was das mit Wasser zu tun hat.
  • 24. Juli: Technik zum Anfassen bei den „kleinen Sensenschmieden“ im Freudenthaler Sensenhammer.
  • 25. Juli: Mit GPS-Geräten auf Schatzsuche im Eifgental.
  • 30. Juli: Alles dreht sich ums Thema Wasser.
  • 31. Juli: Gleich zwei Events: Biberspuren entdecken und eine Führung durch den Staudamm am Bömberg inklusive der Ausstellung „Wasser verbindet“.
  • 1. August: „Gewässersafari“ – unterwegs auf der Suche nach wilden Tieren in und an der Dhünn.

Mitmachen ist kinderleicht

Das Entdeckerprogramm ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich, da die Teilnehmerzahlen begrenzt sind. Alle Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es online unter:
👉 www.aqualon-verein.de/entdeckerwoche-2025.aspx

Die Veranstalter freuen sich schon jetzt auf zahlreiche neugierige Naturfreunde, die im Sommer 2025 gemeinsam die Dhünn-Landschaft entdecken – und vielleicht ein kleines bisschen zu Wasserbotschaftern von morgen werden.

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Auf Entdeckungsreise im Dhünntal: Aqualon startet Wanderprogramm 2025

28 Juni 2025 von Felix Morgenstern

Die „Bergische WasserkompetenzRegion :aqualon e.V.“ lädt Natur- und Heimatinteressierte am Samstag, 5. Juli, zu einer besonderen Wanderung ein. Unter dem Motto „Drei Seen“ führt die rund vierstündige Tour entlang der Vorsperren und der Hauptsperre im Dhünntal und verspricht spannende Einblicke in Natur, Wasserwirtschaft und Geschichte.

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Zwischen Wasser, Wald und Geschichte

Die Wanderung startet um 10 Uhr am Wanderparkplatz Hutsherweg in Kürten-Weiden und wird von Karin Wedde-Mühlhausen von der IG „Wir Bergischen“ geleitet. Auf der rund 10,5 Kilometer langen Strecke lernen die Teilnehmer nicht nur die Funktion der größten Trinkwassertalsperre Nordrhein-Westfalens kennen, sondern erfahren auch, welche Rolle der Schutzzonenwald für Natur- und Artenschutz spielt.

Dabei geht es von der Dhünnhochfläche hinunter zur Vorsperre Große Dhünn und weiter durch idyllische Waldgebiete zur Vorsperre Kleine Dhünn. Immer wieder öffnen sich dabei reizvolle Ausblicke über die Wasserflächen und die sanften Hügelketten rund um die Große Dhünn-Talsperre.

Zudem bietet die Tour historische Rückblicke in die Entwicklung des Dhünntals und erklärt, wie sich das Tal durch den Bau der Talsperre verändert hat.

Wanderung mit Gebärdensprachdolmetscherin

Besonders inklusive gestaltet sich das Angebot dadurch, dass die Wanderung von einer Gebärdensprachdolmetscherin begleitet wird. So können auch gehörlose oder hörbeeinträchtigte Gäste die spannenden Erläuterungen verfolgen. Auf der Facebook-Seite von Aqualon steht hierzu ein Video in Deutscher Gebärdensprache bereit.

Praktische Hinweise und Anmeldung

Die Veranstalter empfehlen wettergerechte Kleidung, festes Schuhwerk, etwas Proviant und – wer hat – ein Fernglas. Die Teilnahme ist kostenlos, allerdings ist aufgrund begrenzter Plätze eine Anmeldung erforderlich. Interessierte können sich telefonisch unter 02293 90 15 27 oder per E-Mail an tourenprogramm@aqualon-verein.de anmelden. Die Geschäftsstelle ist montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr erreichbar.

Das vollständige Tourenprogramm 2025 mit weiteren spannenden Angeboten findet sich online unter:
👉 www.aqualon-verein.de/tourenprogramm-2025.aspx

So wird die Wanderung im Dhünntal nicht nur zu einem Naturerlebnis, sondern auch zu einer Reise in die Wasserkompetenz der Region – und macht die Bedeutung des Dhünngebiets für Umwelt und Versorgung auf anschauliche Weise erlebbar.

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REGIONALE 2025: Grünes Licht für sieben neue Projekte im Bergischen RheinLand

27 Juni 2025 von Felix Morgenstern

Die REGIONALE 2025 nimmt weiter Fahrt auf: Der Lenkungsausschuss hat in seiner Sitzung am 26. Juni sieben neue Projekte mit dem begehrten A-Status ausgezeichnet. Damit steht fest: Sie werden im Bergischen RheinLand umgesetzt. Im Fokus stehen dabei Klimaschutz, Ressourcenschonung, Gesundheitstourismus und gesellschaftliches Miteinander – kurzum: das gute Leben in der Region.

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Modellregion für nachhaltige Entwicklung

Landrat Jochen Hagt (Oberbergischer Kreis), Vorsitzender des Lenkungsausschusses, lobte die Qualität und Innovationskraft der ausgewählten Vorhaben: „Diese Projekte zeigen, wie nachhaltige Entwicklung konkret aussehen kann – sie setzen Impulse, nutzen Bestehendes neu und erhöhen die Lebensqualität.“

Auch Landrat Stephan Santelmann (Rheinisch-Bergischer Kreis) freut sich über die Projektgenehmigung: Besonders das Vorhaben „Klimaresilientes Odenthal“ als Teil der Bergischen WasserkompetenzRegion :aqualon hebt er hervor: „Odenthal wird damit Vorbild für viele andere Kommunen in NRW.“

Die neuen A-Projekte im Überblick

  • Klimaresilientes Odenthal – :aqualon 2.0
    In der Gemeinde Odenthal wird ein Modellraum für wasserorientierte, klimaresiliente Siedlungsentwicklung geschaffen. Wissenschaft, Verwaltung und Bürger entwickeln gemeinsam Maßnahmen gegen die Folgen des Klimawandels.
    (Projektträger: :aqualon e.V.)
  • in.return – Plattform für Sharing-Economy
    Die TH Köln fördert mit Partnern ein Modellprojekt, das kleine und mittlere Unternehmen bei Ressourcenteilung, KI-Nutzung und Wissenstransfer unterstützt – ein Impuls für nachhaltige Wertschöpfung.
    (Projektträger: TH Köln, Innovation Hub)
  • WärmeEngel
    Am Standort Lindlar wird überschüssige Abwärme aus Blockheizkraftwerken über mobile Speicher für die Heizung von Schulen genutzt – ein Vorzeigeprojekt für die Wärmewende.
    (Projektträger: Oberbergischer Kreis, BAV, TH Köln)
  • Bergisch Balance – Gesundheitsregion mit Weitblick
    In Kooperation mit Kurorten wie Reichshof-Eckenhagen und Nümbrecht entsteht eine ganzheitliche Tourismus- und Gesundheitsstrategie für Körper, Geist und Seele.
    (Projektträger: Das Bergische GmbH)
  • Villa Much
    Ein neuer Begegnungsort für Menschen aller Generationen – getragen von starkem ehrenamtlichem Engagement.
    (Projektträger: Villa Much e.V.)
  • Bürgerzentrum Windeck (BüZe)
    Das Bürgerzentrum Dattenfeld wird modernisiert und als Ort der Begegnung gestärkt.
    (Projektträger: Bürgerzentrum Windeck e.V.)
  • Grube Silberhardt
    In Windeck wird das Besucherbergwerk zum montanhistorischen Zentrum ausgebaut – ein attraktives touristisches und kulturelles Angebot.
    (Projektträger: Gemeinde Windeck, Förderverein Bergbautradition)

Weitere Projekte rücken näher

Neben den sieben A-Projekten wurden drei weitere Vorhaben in den B-Status hochgestuft – darunter die Alte Schule Eichhof-Sülze in Kürten, die künftig als Dorfgemeinschaftshaus genutzt werden soll. Ein mobiles Begegnungsangebot in Engelskirchen erhielt den C-Status und wird weiterentwickelt.

REGIONALE 2025 als Motor der Region

Insgesamt befinden sich mittlerweile 85 Projekte im Qualifizierungsprozess. Sie alle eint das Ziel, das Bergische RheinLand ökologisch, sozial und wirtschaftlich zukunftsfähig zu gestalten. Die neuen A-Projekte stehen beispielhaft für diesen Weg – und machen, wie Jochen Hagt betont, „Lust auf Zukunft“.

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Trotz Eskapade: FC-Stürmer Lemperle könnte im Saisonfinale spielen

16 Mai 2025 von Felix Morgenstern

Eine Woche vor dem entscheidenden Aufstiegsspiel sorgt Tim Lemperle für Schlagzeilen abseits des Rasens. Nach einer alkoholreichen Partynacht inklusive körperlicher Auseinandersetzung ist sein Einsatz gegen Kaiserslautern zwar fraglich – ausgeschlossen ist er aber nicht.

Symbolbild, nicht echt

Trainer Funkel hält sich Entscheidung offen

FC-Trainer Friedhelm Funkel will die Situation in Ruhe bewerten. Ob Lemperle am Sonntag im entscheidenden Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern aufläuft, lässt der Coach noch offen: „Wir müssen gucken, ob er überhaupt einsatzfähig ist. Sollte dies der Fall sein, fällt es in meine Befugnis, darüber zu entscheiden, ob er dann auch spielt.“

Lemperle habe bereits wieder leicht individuell trainiert. Seine Gesichtsverletzungen – unter anderem ein Nasenbeinbruch – seien laut Funkel „nicht das Schwerwiegendste“. Zuvor will er aber ein persönliches Gespräch mit dem Spieler führen. „Danach schauen wir, wie es weitergeht. In aller Ruhe und ohne Hektik.“

Auseinandersetzung mit Fan – Ermittlungen laufen

Klar ist inzwischen auch, wie es zu Lemperles Verletzung kam. Der 22-Jährige hatte am Sonntagabend auf einem Partyschiff in Köln-Rodenkirchen gefeiert – mit über zwei Promille Alkohol im Blut. Dabei kam es zu einem Streit mit einem anderen Gast, der selbst FC-Fan ist. Nach Angaben seines Anwalts habe dieser Lemperle wegen seines Verhaltens – darunter unangemessene Annäherungen an Frauen – aufgefordert zu gehen.

Später trafen beide erneut aufeinander, der Streit eskalierte, Lemperle wurde geschlagen. Die Polizei bestätigte ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung. Der mutmaßliche Täter, ein Handwerksmeister aus Köln, meldete sich über seinen Anwalt – dieser spricht von Notwehr. Auch der Beschuldigte soll verletzt worden sein.

Lemperles Anwalt weist Vorwürfe zurück

Tim Lemperles Rechtsanwalt Mathias Huse bestreitet die gegen seinen Mandanten erhobenen Vorwürfe. Lemperle sei „Opfer einer Straftat geworden und nicht unerheblich verletzt“ worden. Zwar sei der Spieler „stark alkoholisiert“ gewesen, doch die Darstellungen zum Ablauf der Nacht seien „falsch und entsprechen nicht den Tatsachen“, so Huse.

Die Polizei Köln bestätigte, dass Lemperle bislang noch nicht vernommen wurde. Weitere öffentliche Aussagen sollen in Anbetracht des laufenden Verfahrens nicht erfolgen.

Aufstiegsspiel rückt in den Fokus

Trotz des Zwischenfalls könnte Lemperle im sportlich entscheidenden Moment eine zentrale Rolle spielen. Der Stürmer ist mit zehn Treffern und sechs Vorlagen der Topscorer der Kölner – zuletzt bereitete er beim 2:1-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg beide Treffer vor. Doch der Zwischenfall kommt zur Unzeit: Am Sonntag (15:30 Uhr) entscheidet sich, ob der FC direkt aufsteigt. Bei einem Sieg oder Remis gegen Kaiserslautern wäre der Aufstieg sicher.

Kapitän Timo Hübers machte nach dem Training am Mittwoch klar, dass der Fokus nun einzig auf dem Spiel liegt: „Wir können am Sonntag aufsteigen, daher stellt mir bitte Fragen zum Sportlichen.“

Lemperle verlässt Köln im Sommer

Unabhängig vom Ausgang der Saison ist klar: Tim Lemperle wird den FC im Sommer verlassen. Medienberichten zufolge hat der Offensivspieler bereits bei der TSG Hoffenheim unterschrieben. Die aktuelle Situation dürfte seinem Abschied allerdings einen faden Beigeschmack verleihen.

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