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Wildschwein zieht Auto aus dem Verkehr

Wildschwein zieht Auto aus dem Verkehr

16 Oktober 2017 von Gregor Herzfeld

Ein Wildschwein hat diesen Peugot auf dem Gewissen

Eine böse Überraschung erlebte am Donnerstagmorgen (12.10.) ein Rösrather auf der Landstraße (Friedrich-Offermann-Straße) zwischen Forsbach und Bensberg.

Er war mit seinem Kleintransporter Citroen um 07.15 Uhr in Richtung Bensberg in dem Waldgebiet unterwegs. Plötzlich rannte ein Wildschwein von links nach rechts mit voller Wucht vor die Fahrertür. Der Citroen wurde dabei erheblich beschädigt – der Schaden wird auf mehrere Tausend Euro geschätzt. Der 45-jährige Fahrer erlitt nach ersten Erkenntnissen leichtere Verletzungen. Er begab sich selbständig in ärztliche Behandlung. Ein Jäger holte das tote Wildschein ab.

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GGS Uferstraße als „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert

GGS Uferstraße als „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert

16 Oktober 2017 von Gregor Herzfeld

Als erste Grundschule im Nordkreis und sogar als eine von nur wenigen im gesamten Regierungsbezirk Köln ist die Städtische Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Uferstraße jetzt als „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert worden. Diese Auszeichnung bekommen Schulen, die sich in besonderem Maße für das Forschen in den sogenannten MINT-Disziplinen, also in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik engagieren. „Durch die spielerische Vermittlung von wissenschaftlichen Phänomenen wollen wir die Kinder mehr für die naturwissenschaftlichen Fächer begeistern“, sagt Sophia Tiemann, Leiterin des Amtes für Bildung beim Rheinisch-Bergischen Kreis. Bei der Zertifizierungsfeier gratulierten weiterhin Schulrat Christoph Lützenkirchen und Bürgermeister Frank Steffes. Die beiden zeigten sich begeistert von den Leistungen der Schüler. „Ich bin sehr stolz, dass wir die erste Schule im Nordkreis haben, die diese Zertifizierung bekommen hat. Man merkt, wie viel Spaß den Kindern das Forschen macht“, findet der Rathauschef aus Leichlingen. Auf der Bühne zeigten die engagierten Schüler nicht nur in einem Schullied, was sie musikalisch drauf haben, sondern auch in einem Experiment, was sie im Unterricht erforscht haben. Dabei kam es beim Versuch „Backpulver Vulkan“ zu einem Ausbruch durch das Zufügen von Backpulver in den Vulkankrater. Für Schulleiterin Waltraud Lotz ist das Forschen in den MINT-Disziplinen ein wichtiger Unterrichtsinhalt: „Ich bin stolz, dass die Kinder und Kollegen mit ihrem Engagement so gut mitgemacht haben. Wir wollen in Zukunft jeden Tag forschen“.

Viele Lehrer an der Grundschule Uferstraße haben unterschiedliche Workshops besucht, in denen sie gelernt haben, wie sie naturwissenschaftliche Phänomene kindgerecht und spannend vermitteln können. Organisiert wurden diese vom MINT-Netzwerk Rhein-Berg in Kooperation mit den außerschulischen Lernort-Partnern :aqualon und :metabolon. Die Fortbildungen griffen beispielsweise Themen wie „Wasser in Natur und Technik“, „Forschen mit Sprudelgas“ und „Technik – Kräfte und Wirkungen“ auf. Im Mittelpunkt steht dabei stets das selbstständige Experimentieren, Ausprobieren und Forschen der Schüler. Diese werden dazu angeleitet, Phänomene, Zusammenhänge und Hintergründe zu hinterfragen und eigene Lösungsansätze zu entwickeln. So werden sie selbst zu kleinen Forschern und nehmen ihren Alltag mit anderen Augen wahr. „So eine Auszeichnung ist nicht selbstverständlich. Da steckt sehr viel intensive Arbeit mit den Schülern dahinter“, bringt es Schulrat Christoph Lützenkirchen auf den Punkt.

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Großkontrolle - Polizei findet viele Drogen bei Autofahrern

Großkontrolle – Polizei findet viele Drogen bei Autofahrern

16 Oktober 2017 von Gregor Herzfeld

Großkontrolle Bergisch Gladbach 12.10.2017

Erschreckende Bilanz und Täuschungsversuch mit Fremdurin bei Großkontrolle

Am Donnerstag hat die Polizei Rhein-Berg an der Frankenforster Straße in Bergisch Gladbach erneut eine großangelegte Drogenkontrolle im Straßenverkehr durchgeführt. Insgesamt 33 Beamte waren an dem Einsatz beteiligt. Neben zivilen Kräften unterstützen 18 Seminarteilnehmer für Drogen im Straßenverkehr die örtliche Kreispolizeibehörde. Eine Ärztin für Blutproben war ebenfalls vor Ort.

Nach nur vier Stunden Kontrolle (13 -17 Uhr) an einem Donnerstagnachmittag (12.10.) war die Gesamtbilanz ernüchternd. Insgesamt bei acht Fahrern schlug ein Schnelltest an. Die acht Blutproben nahm die Ärztin ausschließlich Männern im Alter zwischen 19-56 Jahren ab. Darunter waren vier Kölner, zwei Bergisch Gladbacher und ein Siegener.

Ein 19-Jähriger aus Polen stimmte einem Drogenvortest zu. Anstatt seinem eigenen Urin versuchte er in einem Döschen mitgeführtes Fremdurin abzugeben, was den Beamten aber auffiel. Da er nicht in Deutschland lebt, musste er eine Sicherheitsleistung in Höhe von circa 550 Euro zahlen.

Neben dem Verdacht der Drogenfahrten kamen 15 Handyverstöße, 3 Gurtverstöße und vier Anzeigen wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis hinzu. Die Polizisten untersuchten die vorgelegten Dokumente zum Teil mit einem speziellen Gerät und stellten eine Totalfälschung eines italienischen Führerscheines fest. Neben der Anzeige Fahren ohne Führerschein bekommt der Fahrer nun auch eine Anzeige wegen Urkundenfälschung. Der gefälschte Führerschein wurde sichergestellt.

Zwei Anzeigen wurden außerdem gefertigt, weil die Betriebserlaubnis aufgrund technischer Veränderungen erloschen war. Zwei weitere Fahrzeuge hatten mangelhafte Bereifungen. Weil ein Kind nicht ordnungsgemäß gesichert war, wurde die Weiterfahrt zunächst gestoppt. Auch hier wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen geschrieben.

Bei einem Alleinerziehenden schlug der Schnelltest neben Drogen, auch positiv auf weitere Medikamente und Alkohol an. Die Polizei setzte darüber das Jugendamt in Kenntnis.

„Insgesamt ist es für einen Nachmittag unter der Woche einfach erschreckend“, resümiert Einsatzleiter Ralf Brünig. Abschließend sagt er: „Wir werden weiter kontrollieren.“

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Anmeldetermine Grundschulen

15 Oktober 2017 von HVD-Bergischland

In diesen Tagen finden die Anmeldungen für die Grundschule statt. Interessierte Eltern können sich bei Infoveranstaltungen oder dem „Tag der Offenen Tür“ ein Bild von der zukünftigen Schule ihres Kindes machen und z.B. den Schulweg erkunden. Wichtige Schritte im Leben der Kinder!

Bei der Aufnahme an der Grundschule wird meist nach der Konfessionszugehörigkeit gefragt – für die Zuordnung zum Religionsunterricht. Aber bei dieser Gelegenheit dürfen Eltern ihr Kind auch einfach davon abmelden. Schwierig wird es bei einer Bekenntnis-Grundschule, wenn die nächste Gemeinschaftsgrundschule ganz in der Nähe liegt.

Ebenfalls könnte gleich bei der Einschulung die Abmeldung vom sog. „Schulgottesdienst“ erfolgen. Der hätte an sich im Stundenplan auch nichts verloren. Häufig wird der Eindruck erweckt, dass die Teilnahme an einem „Einschulungsgottesdienst“ verbindlich sein könnte. Ist aber freiwillig!

Eltern fragen nach einer „Bekenntnis-unabhängigen Feier zur Einschulung“. Die gibt es bislang nicht. Wenn aber genügend Interesse besteht, sollte das möglich sein!

Gut wäre ein Runder Tisch „Ethikunterricht an Grundschulen“. Dann gäbe es Möglichkeiten zum Austausch mit anderen Betroffenen und zu gemeinsamen Schritten.

Mehr Infos unter
www.Pro-Ethik-NRW.de
www.HuS-NRW.de

Wir helfen weiter: Humanistischer Verband im Bergischen Land
HVD-Wuppertal@gmx.de

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Feuer in Flüchtlingsunterkunft

Feuer in Flüchtlingsunterkunft

14 Oktober 2017 von Gregor Herzfeld

Bereits auf der Anfahrt konnten die ersteintreffenden Kräfte eine starke Rauchentwicklung aus Richtung der Einsatzstelle ausmachen. Der Betreiber der Einrichtung (DRK) hatte bei Eintreffen der Feuerwehr bereits vorbildlich die Bewohner aus dem Gefahrenbereich geführt und teilte mit, dass sich keine Person mehr im Gebäude befinden.

Zur Brandbekämpfung schickte Einsatzleiter Walter Tillenkamp mehrere Feuerwehrkräfte unter Atemschutz in das Gebäude vor. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr blieb das Feuer auf den aus drei Containern bestehenden Gemeinschaftsraum der Anlage beschränkt. Allerdings kam es in Teilen des Gebäudes zu einer starken Verrauchung. Das gesamte Gebäude wurde durch Einsatzkräfte der Feuerwehr kontrolliert. Nach ca. 20 Minuten war der Brand unter Kontrolle.

Bei den Löscharbeiten wurden zusätzlich Hochleistungslüfter eingesetzt um das Gebäude zu entrauchen. Gegen 15 Uhr war der Brand durch die Feuerwehr gelöscht und die Einsatzstelle konnte an die Polizei und das Deutsche Rote Kreuz als Betreiber der Unterkunft übergeben werden.

Das Feuer zerstörte einen Gemeinschaftsraum inkl. Mobiliar und Einrichtungsgegenstände sowie einige Kinderwagen. Wohnräume wurden durch das Feuer nicht in Mitleidenschaft gezogen und können weiterhin genutzt werden.

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Fische ködern leichtgemacht – jetzt zur nächsten Fischereiprüfung im Dezember 2017 anmelden

14 Oktober 2017 von Gregor Herzfeld

Jeder Angler braucht einen Fischereischein. Voraussetzung dafür ist es, mindestens 13 Jahre alt zu sein und die Fischerprüfung abgelegt zu haben. Hier steht neben dem fachgerechten Umgang mit Fischen auch der Tierschutz im Vordergrund. Angeln ohne Berechtigung ist in Deutschland verboten und kann streng bestraft werden.

Die nächste Fischerprüfung bei der unteren Fischereibehörde des Rheinisch-Bergischen Kreises findet am 4. Dezember 2017 um 9 Uhr statt. Je nach Teilnehmerzahl gibt es einen zweiten Prüfungstag am 5. Dezember, um 8 Uhr. Prüfungsort ist der große Sitzungssaal des Kreishauses Heidkamp, Am Rübezahlwald 7, in Bergisch Gladbach. Anmeldungen werden noch bis zum 6. November entgegengenommen. Das Anmeldeformular finden Sie auf der Homepage des Kreises, www.rbk-direkt.de unter dem Suchbegriff: „Fischerprüfung“. Die Prüfungsgebühr beträgt 50 Euro, das Mindestalter für die Zulassung zur Prüfung ist 13 Jahre.

In der Prüfung werden verschiedene Themenkomplexe wie Fischkunde, Gewässerkunde, Fischhege, Naturschutz, Gerätekunde, Gesetzeskunde, Fisch-Erkennung sowie Zusammenstellung und Zusammenbau von Angelgerät abgefragt.

Wer an der Fischerprüfung teilnehmen möchte, kann bei folgenden Anbietern Vorbereitungskurse besuchen:
• Angelgeräte Wichterich, Sattlerweg 8, Bergisch Gladbach-Bensberg
Vorbereitungskurs in Bergisch Gladbach-Refrath
Vorherige Anmeldung erforderlich im Geschäft oder per Telefon unter 02204 56688.
• Rainer Pritschins, Telefon: 0221 2972415, E-Mail: pritschins@gmx.de, Internet: www.angelpruefung-mit-erfolg.de

 

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Glockenspiel am Bergischen Löwen läutet den Herbst ein

Glockenspiel am Bergischen Löwen läutet den Herbst ein

14 Oktober 2017 von Gregor Herzfeld

Das Glockenspiel am Bürgerhaus Bergischen Löwen spielt mehrmals täglich unterschiedliche Melodien, von denen einige ganzjährig sind und andere sich im Jahreslauf ändern.

Das ganzjährige Liedgut wird täglich um 10:01 Uhr, 12:31 Uhr, 15:01 Uhr und 17.31 Uhr gespielt und umfasst die drei traditionellen, deutschen Lieder: „Verstohlen geht der Mond auf“, „Feinsliebchen du sollst nicht barfuß gehen“ und „Kein schöner Land“.

Seit dem Herbstbeginn am 21. September werden Herbstlieder von den 18 Glocken geläutet. Bis zur Eröffnung des Weihnachtsmarkts in der Stadtmitte am Freitag, den 24. November, sind die Stücke zwei Gruppen eingeteilt. Die erste Herbstlieder-Gruppe ist täglich um 10:03 Uhr und 15:03 Uhr zu hören und umfasst die Lieder: „Bunt sind schon die Wälder“, „Hejo Spann‘ den Wagen an“ und „Auf, auf zum fröhlichen Jagen“. Die zweite Gruppe erklingt täglich um 13:33 Uhr und 17:33 Uhr und hier werden die beiden Lieder: „Das Laub fällt von den Bäumen“ und „Es kommt eine dunkle Wolk‘ herein“ gespielt.

Über das Glockenspiel:
Das Glockenspiel am Bergischen Löwen stammt aus dem Jahr 1980 und schlägt viermal am Tag – jeweils um 10:00, 12:30, 15:00 und 17:30 Uhr. Es wurde bis zur Umstellung auf digitale Technik von einer mechanischen Walze angetrieben, die lediglich das Abspielen von drei Liedern zuließ. Nach Installation der Computersteuerung, die 1994 von der Fa. G+H Isover gespendet wurde, war es erstmals möglich, auch zusätzliche Musikstücke einzuspielen. Seitdem erklingen neben den auf Anton Wilhelm von Zuccalmaglio zurückgehenden Weisen – „Verstohlen geht der Mond auf“, „Feinsliebchen, du sollst mir nicht barfuß gehn“ und „Kein schöner Land in dieser Zeit“ –  auch zu Frühjahr, Sommer und Herbst, zu Weihnachten und zu Karneval unterschiedliche Melodien.

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Milchbornbach wird fit für wandernde Lebewesen

11 Oktober 2017 von Gregor Herzfeld

Im Milchbornbach sollen Wasserlebewesen künftig wieder barrierefrei wandern können. Bisher hielten massive Betonstufen im Bachlauf kleine und größere Tiere davon ab, sich bachaufwärts zu bewegen. Diese Hindernisse werden nun entfernt. Wenn das Wetter mitspielt, soll ab Montag, dem 9. Oktober, die entsprechende Gewässerbaumaßnahme im Bereich nördlich des Sportplatzes Milchborntal realisiert werden. Die Bauzeit beträgt mehrere Wochen.

Die Maßnahme ist im Gewässerunterhaltungsplan der Stadt enthalten und ergibt sich aus den Vorgaben gemäß EU-Wasserrahmenrichtlinie. Die Arbeiten führt die Gewässerabteilung der Stadt in Eigenregie durch. Zum Einsatz kommen Hydraulikbagger und Motorschubkarre. Es werden nicht nur Einbauten entfernt, sondern die Bachsohle auch so umgestaltet, dass die Steigungen für die Lebewesen im Bach überwindbar sind. Dazu wurde vom Rheinisch-Bergischen Kreis eine Befreiung von den Verboten des „Landschaftsplanes Südkreis“ erteilt. Allerdings müssen die Baumaßnahmen außerhalb der Brut- und Laichzeiten durchgeführt werden.

Durch den Eingriff werden größere Bäume in der Umgebung nicht beeinträchtigt. Lediglich vier oder fünf kleine Erlen in Ufernähe müssen gefällt werden. Die Baustelleneinrichtung und die Lagerung von Material werden vorwiegend auf dem angrenzenden städtischen Parkplatz erfolgen. Während der Baumaßnahmen kann es zu Gewässereintrübungen kommen.

Für Rückfragen steht Bauleiter Dirk Maiwald vom städtischen Abwasserwerk unter Tel. 02202 141462 zur Verfügung.

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Qualitätsoffensive im ÖPNV

11 Oktober 2017 von Darian Lambert

Takt von 30 Hauptlinien wird erhöht – Start zum Fahrplanwechsel

Einstimmig beschloss der Kreistag auf seiner Sitzung am Donnerstag den Öffentlichen Personennahverkehr flächendeckend zu verbessern. Im Mittelpunkt der Qualitätsoffensive steht, dass aus einem nachfrageorientierten ÖPNV ein angebotsorientierter wird. Den Menschen im Rheinisch-Bergischen Kreis soll dadurch der Umstieg in den Bus erleichtert werden. Das erweiterte Angebot trägt den geänderten Mobilitätsbedürfnissen der Menschen Rechnung. Heutzutage sind Arbeitszeiten flexibler, die Schultage länger und auch die Läden länger geöffnet. „Die Qualitätsoffensive bedeutet eine erhebliche Verbesserung für den ÖPNV im Rheinisch-Bergischen Kreis“, machte der CDU-Fraktionsvorsitzende Johannes Dünner deutlich und ergänzte, dass besonders die Verbindungen zum Schienenverkehr ausgebaut würden. Zudem brachte er seine Hoffnung zum Ausdruck, dass „möglichst viele Menschen das Angebot annehmen und nun den Bus nutzen, um so die gesamte Verkehrssituation zu entspannen.“ Für die Fraktion der GRÜNEN erklärte Hans-Jürgen Klein, dass er glücklich sei, dass ein 2015 begonnenes Vorhaben nun erfolgreich zum Abschluss gebracht wurde. Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Christiane Clemen lobte ebenfalls die Qualitätsoffensive, mahnte aber an, auch in der Stadt Leichlingen noch für Verbesserungen zu sorgen. Hier laufen noch die Gespräche zwischen der Kreisverwaltung und einem Verkehrsunternehmen.

Im Mittelpunkt der Qualitätsoffensive steht, die Taktung der Buslinien zu erhöhen. Dafür weitet der Rheinisch-Bergische Kreis die Hauptverkehrszeiten auf den Zeitraum von 6 bis 21 Uhr von montags bis freitags aus. Bislang galten diese nur von 6 bis 9 Uhr und von 16 bis 18 Uhr. Die Taktverdichtung von insgesamt 30 Hauptlinien im gesamten Kreisgebiet wird ab dem großen Fahrplanwechsel gelten, der am zweiten Dezember-Wochenende in Kraft tritt. Viele Linien verkehren dann bis zu dreimal die Stunde auf ihren Strecken. Sogar einen 15-Minuten-Takt bietet mit dem Fahrplanwechsel die Linie 455 und verbessert damit die Verbindung zwischen Bensberg-Busbahnhof an der Endhaltstelle der Linie 1 und dem TechnologiePark Bergisch Gladbach. Das erleichtert nicht zuletzt rund 2.500 Menschen, mit dem Bus leichter an ihren Arbeitsplatz zu kommen. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Qualitätsoffensive des ÖPNV ist die Verlängerung der Linie 454. Diese führte bislang vom Bensberger Busbahnhof nur bis in den Ortsteil Herkenrath. Jetzt fährt der Bus bis nach Kürten-Bechen und schließt die Menschen dort besser an die Kreisstadt und die Stadtbahnlinie 1 an.
Insgesamt kostet die Ausweitung des Angebots rund 1,5 Millionen Euro pro Jahr. Der Rheinisch-Bergische Kreis wird kontinuierlich die Anzahl der Fahrgäste zählen lassen, um den Erfolg der Qualitätsoffensive zu messen.

Die verbesserten Taktungen finden auf den Hauptverkehrslinien statt. Diese sind: 222, 227, 260, 263/265, 266, SB 40, 400, 420, 421, 423, 426, 427, 430, 431,432, 434, 435, 436, 437, 439, 450, 451, 452, 453, 454, 455, 456 und 556.

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Stadtverwaltung warnt vor E-Mails mit Schadsoftware

Stadtverwaltung warnt vor E-Mails mit Schadsoftware

11 Oktober 2017 von Darian Lambert

Seit Anfang Oktober sind E-Mails bei Bürgerinnen und Bürgern eingegangen, die den Anschein erwecken, dass es sich um Rechnungen der Stadt Bergisch Gladbach handelt.
Wenn die vermeintliche Rechnung geöffnet wird, werden die Computer der Empfänger mit einem Virus infiziert.

Die Stadtverwaltung warnt ausdrücklich davor, die Anhänge in den betreffenden E-Mails zu öffnen, da sie Rechnungen niemals per E-Mail verschickt, sondern dafür immer den Postweg wählt.

Des Weiteren weist die IT der Stadt darauf hin, dass es zwar möglich ist, den Namen des Absenders zu fälschen, aber bei solchen Mails auf die Absenderadresse geachtet werden sollte. Wenn die Stadt Bergisch Gladbach wirklich eine E-Mail verschickt, wird die Mail Adresse des Absenders immer auf @stadt-gl.de enden.

Betroffene, die eine solche Mail erhalten haben, können bei der Polizei den Eingang einer Viren-Mail anzeigen. Es wird allerdings dringend davon abgeraten, eine solche Mail zu sichern. Vielmehr sollte lediglich ein Screenshot vom Eingang gefertigt werden. Die Mail selbst sollte ungeöffnet in den Junk-Mail Ordner verschoben und dort gelöscht werden.

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