Archiv | Lokal

Sturm Burglind hinterlässt Gefahrenstellen im ganzen Kreis

04 Januar 2018 von Darian Lambert

Der Refrather Weg in Bergisch Gladbach muss bis mindestens Freitag komplett gesperrt werden.

Seit heute Morgen (03.01.) gegen 05.45 Uhr gehen zahlreiche Meldungen über Gefahrenstellen ein. Hauptsächlich handelte es sich um umgefallene Bäume. Den größten Anteil hat dabei die Stadt Bergisch Gladbach. Hier gingen bis heute Mittag 45 Meldungen ein, in Overath 7 und in Rösrath 5. In Kürten, Burscheid, Wermelskirchen und Odenthal war es jeweils nur ein Anruf. Die Autobahnanschlussstellen waren auch betroffen. Hier wurden 6 Gefahrenstellen gemeldet. Auch für andere Behörden (Leverkusen, Köln, Lohmar und Lindlar) nahm die Gladbacher Leitstelle Anrufe entgegen.

In vielen Fällen meldeten die Bürger umgefallene Bäume, die oft Straßen versperrten. Teilweise wurden die Bäume von der Feuerwehr beseitig, doch auch Bürger packten mit an. In Bensberg zum Beispiel holten Anwohner ihre Motorsägen heraus und befreiten ein paar Autos von einer Kiefer. Bürger in anderen Ortschaften mussten etwas länger warten, bis ihre Autos von Bäumen befreit wurden. Auch Dachziegel vielen auf eine Motorhaube, Äste lagen als Hindernisse auf Fahrbahnen, eine Baustellenabsicherung flog herum, Stromleitungen wurden von Bäumen heruntergerissen. Die kuriosesten Sturmschäden waren wohl, dass ein Trampolin auf der Fahrbahn in Herkenrath lag, ein Gartenhaus plötzlich auf dem Zaun eines Anwohners landete und ein umgestürzter Altkleidercontainer. Auch Unfälle blieben nicht aus. An der Autobahnanschlussstelle in Moitzfeld fuhr ein Lkw-Fahrer in einen umgestürzten Baum. Vor einem fahrenden Streifenwagen in Obereschbach fiel eine Tanne um. Der Polizeibeamte konnte zwar noch bremsen, landete aber mit dem Streifenwagen auf dem umgekippten Baum. Die Feuerwehr konnte den Wagen wieder befreien.

Die letzte Meldung von heute Mittag betrifft leider sehr viele Pendler und Anwohner in Bergisch Gladbach. Der Refrather Weg muss wegen der Gefahr von umstürzenden Bäumen im Bereich Robert-Schuman-Straße und der Straße Auf der Kaule bis mindestens Freitag komplett gesperrt werden.

Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger um besondere Vorsicht. Auch wenn der Sturm nachlässt, bleibt die Gefahr von abknickenden Bäumen und Ästen. Auch locker gewordene Dachziegel könnten herunterfallen.

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Gesundheitsamt gibt Entwarnung: Abkochgebot für Trinkwasser im Bergisch Gladbacher Stadtteil Hebborn aufgehoben

27 Dezember 2017 von Gregor Herzfeld

Das Gesundheitsamt des Rheinisch-Bergischen Kreises hebt ab sofort das Abkochgebot für das Trinkwasser im Bergisch Gladbacher Stadtteil Hebborn auf und gibt damit Entwarnung. Die letzten Proben aus dem Leitungsnetz des Versorgers BELKAW ergaben ein mikrobiologisch einwandfreies Ergebnis, wodurch das Trinkwasser nun wieder uneingeschränkt genutzt werden kann. Allerdings wird in der sogenannten Druckzone 2, wo in der vergangenen Woche die Verunreinigung mit Enterokokken aufgetreten ist, das Wasser weiterhin gechlort. Diese Maßnahme wird fortgesetzt, bis weitere Untersuchungen abgeschlossen sind, was mindestens bis Mitte Januar dauern wird. Die Chlorung geschieht weiterhin mit einer nur geringen Dosierung von bis zu 0,3mg Chlor/Liter Trinkwasser entsprechend der Trinkwasserverordnung und ist gesundheitlich unbedenklich. Es kann dabei allerdings zu einer unbedenklichen Geruchsbelästigung kommen – besonders bei warmem Wasser.

In folgenden Straßen wird weiterhin gechlort:
Akazienweg, Alte Wipperfürther Str., Am Broich, Am Eichenberg, Am Grünen Weiher, Am Heidetor, Am Kamelsbuckel, Am Mühlenberg, Am Reiferbusch, Am Steinberg, Am Steinernen Kreuz, Am Urnenfeld, Am Vogelherd, Am Wapelsberg, Amselweg, An der Engelsfuhr, An der Flora, An der Strunde, Auf dem Horn, Auf dem Kirchenfeld, Auf dem Lichmich, Buschhorner Weg, Dr.-Robert-Koch-Str., Eichenweg, Engelsgut, Eschenweg, Föhrenhöfchen, Fuchskaule, Gemarkenweg, Gerstenschlag, Gertrudenstr., Haferbusch, Hannenbusch, Hauptstr., Hebborner Berg, Hebborner Feld, Hebborner Kirchweg, Hebborner Str., Heiligenstock, Hornstr., Hubertusstr. Im Aspert, Im Drosselhain, Im Kleefeld, In den Stämmen, In der Schlade, Irlenfelder Weg, Jägerhof, Jägerstr., Johannesstr., Kalmüntener Str., Keltenweg, Kürtener Str., Langemarckweg, Laurentiusstr., Lochermühle, Meisenweg, Mutzer Feld, Mutzer Heide, Mutzer Str., Nußbaum, Nußbaumer Berg, Nußbaumer Feld, Nußbaumer Garten, Nußbaumer Str., Nußbaumer Winkel, Odenthaler Str., Olpensgut, Paffrather Str., Pannenberg, Pappelweg, Peter-Landwehr-Str., Platanenweg, Reuterstr., Roggenacker, Romaneyer Str. , Römerfeld, Rommerscheider Str., Sonnenweg, Theodorstr., Töpferweg, Überm Rost, Unterboschbach, Unterhebborn, Voiswinkeler Str., Vollmühlenweg, Waldstr., Weizenfeld, Zaunkönigweg, Zum Waschbach.

Für Fragen rund um die Verkeimung und Chlorung kann man sich an den BELKAW- Kundenservice unter der Telefonnummer 02202 2855 800 wenden.

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Ahmadiyya-Jugend räumt am Neujahrsmorgen wieder die Innenstadt auf

27 Dezember 2017 von Gregor Herzfeld

Der letzte Böller ist gezündet, die Feierlaune verraucht, und nach der Silvesternacht bricht der erste Morgen des neuen Jahres an. Unübersehbar liegen überall die Reste der Knallkörper, Raketen, Sektflaschen und Mitternachtsimbisse herum. Die Kollegen der Stadtreinigung haben eine Menge Arbeit vor sich – und sind froh über die ehrenamtliche Hilfe, die auch in diesem Jahr wieder auf den Plan tritt. Es ist in Bergisch Gladbach bereits eine schöne Tradition geworden, dass die örtliche Gruppe der Ahmadiyya Muslim Jugendorganisation im Rahmen einer bundesweiten Aktion am Neujahrsmorgen in der Innenstadt im Einsatz ist, um die von den Feiernden hinterlassenen Reste zu beseitigen. So wird es auch am 1. Januar 2018 wieder sein. Der Abfallwirtschaftsbetrieb unterstützt die Jugendlichen gerne bei Ihrer Aktion und stellt der Gruppe das erforderliche Hilfsmaterial zur Verfügung. Die gesammelten Abfälle werden am Konrad-Adenauer-Platz zusammengetragen und von der Stadtreinigung abgefahren.

Die Ahmadiyya ist eine islamische Gemeinschaft, die 1889 in Indien gegründet wurde. Sie setzt sich eigenen Angaben zufolge für Frieden, Toleranz, Menschenrechte und die Trennung von Politik und Religion ein. Die Jugendorganisation der Ahmadiyya hat das Selbstverständnis, mit Hilfsaktionen „ein Zeichen für bürgerschaftliches Engagement und die Verbundenheit zum Heimatort“ zu setzen. Die Neujahrsputzaktionen finden in 240 Städten und Gemeinden Deutschlands statt. In Bergisch Gladbach helfen die Jugendlichen schon seit fast 20 Jahren regelmäßig am Neujahrsmorgen.

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Verkeimung des Trinkwassers in Bergisch Gladbacher Innenstadt

19 Dezember 2017 von Darian Lambert

Gesundheitsamt ordnet vorübergehendes Abkochgebot an

Bei einer Untersuchung des Trinkwassers wurde in Bergisch Gladbach eine Verunreinigung des Trinksystems der BELKAW mit Enterokokken festgestellt. Enterokokken sind Bakterien, die eine Verunreinigung des Trinkwassers anzeigen.Diese mikrobiologische Verunreinigung kann beim Menschen beispielsweise zu Magen-Darm-Beschwerden, Durchfall und Erbrechen führen. Zunächst bis kommenden Dienstag gilt von nun an ein vorbeugendes Abkochgebot für das Trinkwasser. Dann liegen die Ergebnisse einer Beprobung vor des Belkaw-Trinkwassernetzes vor. Bei gesundheitlichen Beschwerden wird empfohlen, den Hausarzt aufzusuchen. Sobald das Wasser wieder uneingeschränkt nutzbar ist, wird dies umgehend bekannt gegeben.

Die Ursache für die Verunreinigung wird zurzeit durch die BELKAW als zuständiger Versorger geklärt und Maßnahmen zur Behebung der Störung sind bereits eingeleitet. Es ist eine Chlorung eingeleitet worden. Hierdurch kann es vorübergehend zu einem unbedenklichen Chlorgeruch, insbesondere des Warmwassers kommen.

Trinkwasser bis auf weiteres abkochen
Um eventuelle Erkrankungen zu vermeiden, soll das Wasser für die folgenden Zwecke sprudelnd abgekocht werden:

· Zubereitung von Nahrung insbesondere für Säuglinge, Kleinkinder, alte und kranke Menschen,

· Abwaschen von Salaten, Gemüse und Obst,

· Herstellen von Eiswürfeln zur Kühlung von Getränken,

· Zähne putzen und

· medizinische Zwecke (Reinigung von Wunden, Nasenspülung, Inhalation etc.)

Das abgekochte Wasser ist unbedenklich und kann ganz normal weiter verwendet werden. Für die Körperpflege (waschen, duschen, baden) muss das Wasser nicht abgekocht werden. Dabei sollte man lediglich darauf achten, dass das Wasser nicht getrunken wird oder auf offene Wunden kommt. Für Haustiere und Vieh wird kein abgekochtes Wasser benötigt, ebenso wenig wie für die Toilettenspülung.

In folgenden Straßen wird gechlort:
Akazienweg, Alte Wipperfürther Str., Am Broich, Am Eichenberg, Am Grünen Weiher, Am Heidetor, Am Kamelsbuckel, Am Mühlenberg, Am Reiferbusch, Am Steinberg, Am Steinernen Kreuz, Am Urnenfeld, Am Vogelherd, Am Wapelsberg, Amselweg, An der Engelsfuhr, An der Flora, An der Strunde, Auf dem Horn, Auf dem Kirchenfeld, Auf dem Lichmich, Buschhorner Weg, Dr.-Robert-Koch-Str., Eichenweg, Engelsgut, Eschenweg, Föhrenhöfchen, Fuchskaule, Gemarkenweg, Gerstenschlag, Gertrudenstr., Haferbusch, Hannenbusch, Hauptstr., Hebborner Berg, Hebborner Feld, Hebborner Kirchweg, Hebborner Str., Heiligenstock, Hornstr., Hubertusstr. Im Aspert, Im Drosselhain, Im Kleefeld, In den Stämmen, In der Schlade, Irlenfelder Weg, Jägerhof, Jägerstr., Johannesstr., Kalmüntener Str., Keltenweg, Kürtener Str., Langemarckweg, Laurentiusstr., Lochermühle, Meisenweg, Mutzer Feld, Mutzer Heide, Mutzer Str., Nußbaum, Nußbaumer Berg, Nußbaumer Feld, Nußbaumer Garten, Nußbaumer Str., Nußbaumer Winkel, Odenthaler Str., Olpensgut, Paffrather Str., Pannenberg, Pappelweg, Peter-Landwehr-Str., Platanenweg, Reuterstr., Roggenacker, Romaneyer Str. , Römerfeld, Rommerscheider Str., Sonnenweg, Theodorstr., Töpferweg, Überm Rost, Unterboschbach, Unterhebborn, Voiswinkeler Str., Vollmühlenweg, Waldstr., Weizenfeld, Zaunkönigweg, Zum Waschbach.

Für Fragen rund um die Verkeimung und Chlorung kann man sich an den BELKAW- Kundenservice unter der Telefonnummer 02202 2855 800 wenden. Das Gesundheitsamt steht gegebenenfalls auch bei Fragen unter 02202 132242 zur Verfügung.

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Kommunales Integrationszentrum des Rheinisch-Bergischen Kreises fördert Übersetzungsleistungen

13 Dezember 2017 von Darian Lambert

Die kreisangehörigen Kommunen, Schulen, Kindergärten und Beratungsstellen erhalten jetzt Unterstützung für die professionelle Sprachmittlung für Zugewanderte. Dafür stellt das Kommunale Integrationszentrum des Rheinisch-Bergischen Mittel des Landes Nordrhein-Westfalen zur Verfügung. Diese können von den Institutionen beispielweise für das Dolmetschen bei Veranstaltungen, Beratungsterminen und weiteren Gelegenheiten beantragt werden. Das Kommunale Integrationszentrum beauftragt dann einen Dienstleister und übernimmt die entsprechenden Kosten. So soll ein wichtiges Signal für die Chancengleichheit gesetzt und die gesellschaftliche Partizipation von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte gesteigert werden.

Daneben soll auch das ehrenamtliche Engagement weiter gefördert werden. Künftig können Initiativen, in denen ehrenamtliche Helfer übersetzen, hierfür eine Aufwandsentschädigung erhalten.

Weitere Informationen geben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kommunalen Integrationszentrums unter 02202 13-2175 oder per E-Mail an dolmetschpool@rbk-online.de.

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Erstmalig gemeinsame Thermografie-Aktion vieler Partner

12 Dezember 2017 von Gregor Herzfeld

Erstmalig findet in diesem Jahr eine gemeinsame Thermografie-Aktion vieler Partner statt, die den gesamten Rheinisch-Bergischen Kreis und große Teile des Oberbergischen Kreises umfasst. Hierfür ziehen der Rheinisch-Bergische Kreis, die Verbraucherzentrale sowie die Energieversorger BEW, BELKAW und AggerEnergie an einem Strang. Unterstützt werden sie dabei durch das Bergische Energiekompetenzzentrum und die Kreishandwerkerschaft Bergisches Land. „Es ist schön, dass wir den Menschen in der Region ein gutes Angebot aus einer Hand machen können. Die Übersichtlichkeit der Angebote hat sich dadurch deutlich verbessert und auch die Konditionen sind sehr gut“, freut sich Simon Möser, Klimaschutzmanager des Rheinisch-Bergischen Kreises, der die Aktion betreut.

Thermografie – gut für Umwelt und Geldbeutel
Allein 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs im Rheinisch-Bergischen Kreis werden im Bereich Wärme verursacht. Daher ist die Thermografie ein bedeutender Aspekt bei der energetischen Sanierung von Häusern. „Gleichzeitig ist das ein wichtiger Schritt zur Energiewende“, betont Oliver Rakow, Abteilungsleiter Vetrieb und Energie der BEW: Die Aktion wird durch den Rheinisch-Bergischen Kreis bereits seit vielen Jahren angeboten. Neu ist das gemeinsame Vorgehen. So erhalten die Bürgerinnen und Bürger in der Region ein unabhängiges Angebot für eine qualitativ hochwertige Thermografie. Der Preis dafür ist bei allen Energieversorgern derselbe – je nach Vertragsart zwischen 99 und 109 Euro. Zunächst werden mit Hilfe von Wärmebildern die Schwachstellen von Häusern aufgedeckt. Dies sind beispielsweise Wärmebrücken, undichte Fenster oder Türen oder aber mangelnde Dämmung von Wänden, Rollladenkästen oder Wintergärten. „Der Verlust von Wärme und Energie ist etwas sehr abstraktes. Anhand der Bilder wird das Thema für die Kunden viel anschaulicher“, so Kerstin Lehrhoff von der Belkaw. Auf Grundlage der Bilder werden dann passgenaue Sanierungspläne erstellt. So können die Wünsche und die finanziellen Möglichkeiten des Haushalts berücksichtigt werden. „Dadurch werden Ressourcen geschont und man leistet einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz“, erklärt Rüdiger Härtel von der AggerEnergie, „denn die Energie wird durch die Sanierungsmaßnahmen effizienter eingesetzt.“ Natürlich wird so auch der eigene Geldbeutel entlastet, da die Kosten für Energie sinken. Davon profitiert natürlich auch das regionale Handwerk. „Es ist wichtig, dass bei den Sanierungsarbeiten eine hohe Qualität vorherrscht. Dafür steht das Handwerk vor Ort“, betont Marcus Otto, Vorsitzender der Kreishandwerkerschaft.

So läuft die Thermografie-Aktion ab
Bis zum 31. Januar können sich Interessierte über das Klimaschutzmanagement des Rheinisch-Bergischen Kreises für die Thermografie-Aktion anmelden (Simon Möser: klimaschutz@rbk-online.de, 02263/805 554). Über das zuständige Energie-Versorgungsunternehmen wird dann ein Thermograf beauftragt. Dieser fertigt in einer kalten Nacht die Außenaufnahmen des Gebäudes an. Die Bewohnerinnen und Bewohner werden hierdurch nicht gestört – dennoch wird der Eigentümer einige Tage vorher über den Termin informiert. Im Anschluss daran bekommen die Teilnehmenden der Aktion eine umfangreiche Dokumentation mit mindestens sechs Wärmebildern ihrer Immobilie. Zusätzlich dazu haben sie die Möglichkeit, die Bilder durch einen Energieberater auswerten zu lassen. Die Kosten dafür liegen bei 60 Euro.

Informationsveranstaltung rund um das Thema Thermografie und Energetische Sanierung

Die Möglichkeit zur Klärung der letzten offenen Fragen erhalten die Bürgerinnen und Bürger am 17. Januar im Bergischen Energiekompetenzzentrum auf :metabolon oder am 24. Januar 2018 in den Räumlichkeiten der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land. Die Informationsveranstaltungen beginnen jeweils um 18 Uhr.

Gruppenfoto: (v.l.n.r:) Oliver Rakow, Abteilungsleiter Vertrieb und Energie, Marketing BEW, Rüdiger Härtel, Leiter Privatkunden AggerEnergie, Simon Möser, Klimaschutzmanager des Rheinisch-Bergischen Kreises,Kerstin Lehrhoff, Belkaw, Christoph Gubert, Volksbank Kürten, Marcus Otto, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Florian Bublies, Energieberater der Verbraucherzentrale, Anne Hölzer, Leiterin des Amtes für Standortentwicklung und regionale Projekte Rheinisch-Bergischer Kreis, Richard Orth, Effizienzmanager des Oberbergischen Kreises

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Bürgerpartei GL will Einbrechern das Handwerk legen

Bürgerpartei GL will Einbrechern das Handwerk legen

11 Dezember 2017 von Darian Lambert

Vorsorge ist besser als Nachsorge ist die Devise am kommenden Donnerstag im Rathaus. Der Zeitpunkt könnte kaum besser gewählt sein. Eine Einbruchsserie mit 6 Einbrüchen an einem Tag schaffte es vor winigen Tagen in die Schlagzeilen der Gladbacher Tageszeitungen. Damit soll nun Schluss sein. Die Bürgerpartei GL läd ins Rathaus ein um aus erster Hand Informationen zu Vorbeugemöglichkeiten zu erhalten und den Fachleuten der Polizei Fragen zum Themenbereich Wohnungseinbruch zu stellen.
Die Einladung der Brügerpartei GL im Wortlaut:
Wohnungseinbrüche
Polizeitipps gegen Einbrecher
 
296 Einbrüche wurden im vergangenen Jahr in Bergisch Gladbach registriert. Dies entspricht etwa einem Einbruch pro Tag. Die Polizei Bergisch Gladbach gibt auf Einladung der Bürgerpartei GL am Donnerstag den 14.12.2017 um 19:00 Uhr effektive Tipps gegen Wohnungseinbrüche. Langfingern soll so die Arbeit schwer gemacht werden.

                       

Im Rahmen ihrer offenen Mitgliederversammlung lädt die Bürgerpartei GL alle interessierten Bürger zu einer Veranstaltung rund um das Thema Einbruchsprävention ein. Kriminalhauptkommissar Bernhard Danger von der Polizei Bergisch Gladbach wird dabei in einem ca. 90 minütigen Vortrag über sinnvolle und effektive Sicherungsmöglichkeiten informieren. Darüber hinaus werden wertvolle Verhaltenstipps vermittelt.
Das man sich vor Einbrüchen schützen kann, zeigt die Erfahrung der Polizei: Weit über 40 % der Einbrüche bleiben im Versuchsstadium stecken, nicht zuletzt wegen sicherheitstechnischer Einrichtungen. Aber auch durch richtiges Verhalten und durch aufmerksame Nachbarn werden Einbrüche verhindert.


Da auch im Bergisch Gladbacher Raum in der „dunklen Jahreszeit“ erfahrungsgemäß die Einbruchszahlen steigen, bietet sich hier die Gelegenheit, aus erster Hand Informationen zu Vorbeugemöglichkeiten zu erhalten und den Fachleuten der Polizei Fragen zum Themenbereich Wohnungseinbruch zu stellen.


 
Termin:
Donnerstag, 14.12.2017 um 19:00 Uhr


Rathaus Stadtmitte,
Großer Ratssaal
Konrad-Adenauer-Platz 1

51465 Bergisch Gladbach

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Radarfalle eso 3.0 überwacht Frankenforster Straße

Radarfalle eso 3.0 überwacht Frankenforster Straße

04 Dezember 2017 von Darian Lambert

Heute schon geblitzdingst? Nein? Dafür reicht es meist ein wenig zu schnell die Frankenforster Straße in Refrath zu fahren. Hier postiert sich regelmäßig ein blauer Mercedes VAN. Mit im Gepäck: Das Messgerät ESO 3.0, ein Lichtschrankensystemen Für die Messungen werden Sensoren verwendet, die eine Lichtschranke bilden. Durchfährt ein Fahrzeug die Lichtschranken der Sensoren, erstellen diese jeweils ein Helligkeitsprofil. Die Messungen werden an einem Rechner weitergeleitet, der das Tempo in km/h im Rahmen einer Weg-Zeit-Messung ermittelt.

Der ESO-Blitzer und seine Messung gilt allgemeinhin als zuverlässig.

 

 

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Neun von 18 Spielhallen müssen schließen

03 Dezember 2017 von Gregor Herzfeld

Städtische Ordnungsbehörde verschickte Bescheide nach neuer Rechtslage

18 Spielhallen gab es bisher in Bergisch Gladbach, zukünftig bleibt noch die Hälfte übrig: Zum Stichtag 30.11.2017 endet die fünfjährige Übergangsfrist für mehrere Regelungen des „Ersten Glücksspieländerungsstaatsvertrages“ von 2012. So ist nach den Buchstaben dieses Gesetzeswerkes die Erteilung von Mehrfachkonzessionen bei Spielhallen nicht mehr zulässig; dies bedeutet, dass nur noch eine Spielhallenerlaubnis pro Gebäude oder Gebäudekomplex erteilt werden darf. Weiterhin soll ein Mindestabstand von 350 Metern Luftlinie von Spielhalle zu Spielhalle nicht unterschritten werden. In räumlicher Nähe zu öffentlichen Schulen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe dürfen Spielhallen überhaupt nicht betrieben werden.

In Bergisch Gladbach gibt es insgesamt 18 Spielhallen, wobei sich die Betriebe stark in der Stadtmitte konzentrieren. Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben – insbesondere des Mindestabstandsgebotes – ist die städtische Ordnungsbehörde gehalten, neun dieser Einrichtungen keine Erlaubnis mehr zu erteilen. „Wir haben nicht gewürfelt oder gelost, sondern nachvollziehbare Kriterien zur Auswahl der zu schließenden Betriebe herangezogen“, erklärt Fachbereichsleiter Peter Widdenhöfer das Verfahren. „So spielten ganz besonders die Bestandsdauer eine Rolle. Wer zuerst da war, hatte die besseren Chancen.“ Auch der ordnungsgemäße Betrieb wurde in die Abwägung mit einbezogen. Die Stadt verspricht sich von der Transparenz der Untersagungsgründe eine höhere Rechtssicherheit, so Widdenhöfer: „Wir gehen davon aus, dass die überwiegende Zahl der Unternehmer trotzdem klagen wird.“

Alle Bescheide sind in der zweiten Novemberhälfte 2017 verschickt worden. Binnen Monatsfrist können Rechtsmittel eingelegt werden. Es gilt für alle Betreiber allerdings eine Härtefallregelung: Die endgültige Schließung muss nicht am 1. Dezember, sondern innerhalb der nächsten sechs Monate erfolgen.

Eine weitere Vorgabe des Staatsvertrages betrifft die Außenwerbung der Betriebe: Sie dürfen sich nicht mehr „Kasino“, „Spielsalon“ oder „Glückspalast“ nennen, sondern als Bezeichnung des Unternehmens ist lediglich noch das Wort „Spielhalle“ zulässig. In Bergisch Gladbach wird diese Bestimmung schon seit 2015 umgesetzt.

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Qualitätsoffensive im ÖPNV startet am 10. Dezember

Qualitätsoffensive im ÖPNV startet am 10. Dezember

30 November 2017 von Gregor Herzfeld

Wilmund Opladen, Landrat Stephan Santelmann, Marc Kretkowski und Udo Wasserfuhr präsentierten die Qualitätsoffensive im ÖPNV.

Landrat Stephan Santelmann: „Wir vollziehen einen Paradigmenwechsel“

Für den ÖPNV im Rheinisch-Bergischen Kreis bricht ein neues Zeitalter an. Durch die Qualitätsoffensive, ab dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember, erhöht sich auf 30 Hauptlinien in der Region der Takt deutlich. So ist es montags bis freitags zwischen 6 Uhr und 21 Uhr viel leichter von A nach B zu gelangen. Für die Verbesserungen in Bergisch Gladbach, Burscheid, Kürten, Odenthal, Overath, Rösrath und Wermelskirchen engagieren sich die Politik des Rheinisch-Bergischen Kreises, die Kreisverwaltung in Abstimmung mit den Städten und Gemeinden sowie natürlich die Verkehrsunternehmen RVK und wupsi gemeinsam. „Wir vollziehen einen Paradigmenwechsel“, macht Landrat Stephan Santelmann deutlich, „und zwar von einem nachfrageorientierten zu einem angebotsorientierten ÖPNV. Ich hoffe, dass möglichst viele Menschen dies nutzen und in die Busse einsteigen.“ Die Verkehrsunternehmen RVK und wupsi fahren im Rahmen der Qualitätsoffensive pro Jahr mehr als eine Million zusätzliche Kilometer im Rheinisch-Bergischen Kreis.

„Politik zog für Qualitätsoffensive an einem Strang“


Die geänderten Lebensumstände vieler Menschen sind ein wichtiger Grund für die Qualitätsoffensive. Besonders Arbeitszeiten bis in die Abendstunden, längerer Unterricht an den Schulen und nicht zuletzt der Wunsch, auch nach dem Restaurant- oder Kinobesuch mit dem Bus nach Hause zu fahren, sind Gründe, eine höhere Taktung und damit mehr Busfahrten anzubieten. „Der Politik ist es ein großes Anliegen, den ÖPNV zu stärken“, erklärt Wilmund Opladen, Vorsitzender des Verkehrsausschusses, „daher haben auch alle an einem Strang gezogen, um den Menschen dieses Angebot zu unterbreiten.“ Aber natürlich spielen auch ökologische Gesichtspunkte eine Rolle. Wenn mehr Menschen in den Bus einsteigen und der Individualverkehr verringert wird, führt dies zu einer Verbesserung der Luftqualität – ein wichtiger Aspekt in Zeiten, in denen Fahrverbote drohen. Auch auf den Straßen soll die Qualitätsoffensive zu einer Entlastung der Situation beitragen, wenn mehr Menschen in den Bus steigen.

Die verbesserte Qualität wird erreicht, indem die Busse in einer höheren Taktung verkehren. Daher werden die Hauptverkehrszeiten auf den Zeitraum von 6 bis 21 Uhr von montags bis freitags ausgeweitet. Bislang galten diese nur von 6 bis 9 Uhr und von 16 bis 18 Uhr. Dann verkehren viele Linien bis zu dreimal die Stunde auf ihren Strecken. Die Linie 454 fährt künftig über Bergisch Gladbach-Herkenrath hinaus bis nach Kürten-Bechen. „Wir verlängern die Stadtbahnlinie 1 auf der Straße bis nach Bechen“, sagt RVK-Prokurist Udo Wasserfuhr und unterstreicht damit, dass die Gemeinde Kürten nun deutlich besser angeschlossen ist. In einem 15-Minuten-Takt ist ab Dezember zudem die Linie 455 zwischen Bensberg-Busbahnhof an der Endhaltstelle der Linie 1 und dem TechnologiePark Bergisch Gladbach unterwegs. Damit kommen circa 2.500 Menschen mit dem Bus leichter an ihren Arbeitsplatz. Die Linien 426 und 427 verlängern künftig den Takt des S-Bahn-Netzes in die Region. Auf der Verbindung zwischen Kürten und dem Bergisch Gladbacher S-Bahnhof gibt es zukünftig immer mindestens einen 20-Minutentakt. Auch am Wochenende ist die Taktfrequenz zukünftig verdichtet. „Dadurch werden Kürten und Odenthal deutlich besser an den Schienenverkehr angebunden“, machte wupsi-Geschäftsführer Marc Kretkowski deutlich.

Von Wermelskirchen nach Köln durchgängig im 30-Minuten-Takt


Denn natürlich profitiert auch Odenthal von der Qualitätsoffensive. Die Linie 434 von Bergisch Gladbach über Odenthal und Schildgen nach Köln-Dünnwald bindet die Gemeinde im 20-Minutentakt in beide Richtungen an den Schienenverkehr an. Zum einen an die KVB-Linie 4 in Dünnwald, zum anderen an die S11 in Bergisch Gladbach. Die Linie 260 von Wermelskirchen über Burscheid und Leverkusen nach Köln fährt nun durchgängig im 30-Minuten-Takt und sorgt so für einen häufigeren Anschluss ans Gleis. Generell gelingt durch die Taktverdichtung eine bessere Anbindung an die Schiene, denn auch die Stadtbahnlinie 1 und die RB25 sind häufiger erreichbar.
Zur Kommunikation der Qualitätsoffensive haben die Partner zudem eine Kampagne entwickelt, um die Öffentlichkeit über die vielen neuen Möglichkeiten zu informieren. Im Mittelpunkt steht der Slogan „Der neue Takt für Deinen Bus – Klingt gut!“ Dafür wurden Flyer, Plakate und weitere Werbemaßnahmen entwickelt.

Insgesamt kostet die Ausweitung des Angebots rund 1,5 Millionen Euro pro Jahr. Der Rheinisch-Bergische Kreis wird zusammen mit den Verkehrsunternehmen kontinuierlich die Nutzung des neuen Angebotes verfolgen, um bei Bedarf gegebenenfalls auch nachzusteuern.

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