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Hobbyimker Markus Bollen initiiert stadtweites Bienenweide-Projekt mit viel Unterstützung aus der Stadtgesellschaft

30 November 2017 von Gregor Herzfeld

Fotograf und Hobbyimker Markus Bollen hat mit Unterstützern aus der Stadtgesellschaft von Bergisch Gladbach das Projekt „Unsere Stadt deckt den Bienen den Tisch. Jede Blüte zählt!“ gestartet. Beim Pressetermin an der Nikolauskirche im Atelier des Fotografen informierten die Initiatoren und Beteiligten über die Idee und die weiteren Schritte.

Das Insektensterben stoppen

Wissenschaftler haben in Feldversuchen gemessen, dass die Menge der Insekten seit 1982 um 80 Prozent zurückgegangen ist. Das war für den Naturfreund Markus Bollen der Auslöser, Initiative zu ergreifen und die Aktion „Bienenweide“ zu starten.  Verschiedene Faktoren führen dazu, dass insbesondere Wildbienen weniger Lebensraum finden. Die Not der Bienen, geeignete Blüten zu finden, nimmt zu. Mit den Insekten schwindet auch die Nahrungsgrundlage für Vögel oder Fledermäuse. Es gibt zu wenig Blühstreifen.

„Wir benötigen die Unterstützung aus der Bürgerschaft“, erläutert Bürgermeister Lutz Urbach. Gefragt seien Bürgerinnen und Bürger, die über Grünflächen in Privatgärten oder über Wiesenflächen verfügen, sowie Unternehmen und Einrichtungen mit gestaltbaren Freiflächen. Die Stadtverwaltung Bergisch Gladbach macht es vor und wird Anfang 2018 eine Fläche für die Samenmischungen mit insektenfreundlichen Pflanzen zur Aussaat vorbereiten. Das Saatgut wird dann im April in die Erde eingebracht.

Neues Projekt von „Wir für Bergisch Gladbach“

Mit im Boot ist auch der Verein „Wir für Bergisch Gladbach“. Vorstandsmitglied Gabriele Gieraths plant schon, beim nächsten Spielplatzaufräumtag auch ein Wiesenstück für die spezielle Blumenmischung vorzubereiten. Zudem möchte der Verein das Projekt stadtweit im wahrsten Sinne des Wortes „streuen“. „Ob am Putztag oder bei der Kneipennacht oder anderen Aktivitäten des Vereins: Wir möchten alle für das wichtige Thema sensibilisieren, denn schließlich ist es unsere gemeinsame Natur, der geholfen werden muss“, erklärt Gabriele Gieraths.

„Das Engagement der Stadt Bergisch Gladbach begrüße ich ausdrücklich“, stellt Landrat Stephan Santelmann fest. „Auch andere Kommunen sind bereits in dieser Thematik aktiv, wie etwa in Oberodenthal, um nur ein Beispiel zu nennen, wo sich die Menschen ehrenamtlich für Bienen engagieren.“

Oberodenthal hat bereits vor drei Jahren mit Erfolg ein Bienenweide-Projekt ins Leben gerufen. Pionier ist hier Michael Melchior von der Dorfgemeinschaft Oberodenthal, der sehr zufrieden ist mit der Resonanz auf das Bienenprojekt. Das ganze Dorf macht mit. „Es geht aber nicht nur um die Honigbiene“, betont Melchior. Von dem Projekt sollen auch die vielen anderen Insekten profitieren, so auch Wildbienen. „Jede Blüte zählt“, so lautet sein Slogan, der auch in Bergisch Gladbach verwendet wird.

„Ich freue mich, dass es so ein großes ehrenamtliches Engagement für die Bienen in unserer Region gibt“, sagt der Landrat. Dieses möchten alle Beteiligten gerne mit Rat und Tat unterstützen. „Unsere Naturschutzbehörde und die Biologische Station Rhein-Berg stehen mit ihrer Expertise den Ehrenamtlichen gerne beratend zur Verfügung. Wichtig ist es aus meiner Sicht, dass für die Einsaat regionales Saatgut zur Verwendung kommt, da dieses an die Verhältnisse des Bergischen Landes angepasst ist und die heimische Tierwelt besonders davon profitiert.“

StadtGrün plant mit Saatgut und Bienenkörben

Lars Winking ist Fachmann für die Abteilung StadtGrün in Bergisch Gladbach. Er und seine Kollegen beschäftigen sich seit rund drei Jahren mit dem Thema Wiesen auf städtischen Flächen. „Es gibt beispielsweise an der Schnabelsmühle Flächen, die wir mit speziellen Saatmischungen eingesät haben.“ Zukünftig wird es, so der Landschaftsarchitekt, mehr und mehr Blumenwiesen im Stadtgebiet geben.

Insbesondere bei der Planung und Umsetzung des Stadtgartens im InHK Bensberg wird der ökologische Aspekt in der Planung mitunter zentrales Thema sein. Neben Blumenwiesen wird es mit einer hohen Wahrscheinlichkeit auch Bienenkörbe geben. „Derzeit befinden wir uns in der Abstimmung mit örtlichen Imkern“, erläutert StadtGrün-Experte Winking. „Der Weg, den wir eingeschlagen haben, ist richtig und wichtig. Am Ende zählt jedes kleine Mosaik für unsere heimischen Insekten.“ Neben der Planung müssen solche Flächen bereits vor der Einsaat vorbereitet und darüber hinaus gepflegt werden. Daher werden Einsaat- und Schnittzeitpunkte gemeinsam mit den Kolonnen von StadtGrün optimiert, um einen möglichst langen Blühaspekt – ohne unerwünschte Wildkräuter – erreichen zu können.

Bürgerinnen und Bürger, die in ihrer Nachbarschaft städtische Flächen sehen, die sie für eine Blumenwiese geeignet halten, können sich gerne die städtische Pressestelle wenden. Entweder telefonisch: 02202 – 142419 oder per Mail: pressebuero@stadt-gl.de.
Am besten ist, wenn eine Patenschaft für die Fläche übernommen, das Saatgut wird gestellt.

Zahlreiche Sponsoren unterstützen

Neben diesen Unterstützern konnte Markus Bollen bereits zahlreiche Geldgeber gewinnen. Für die Vertreter der Bensberger Bank und der Badischen Beamtenbank war schnell klar, dass dieses Umweltprojekt gefördert werden muss.

Die Bensberger Bank hatte schon als Spenderin einer Schleuder für den Imkerverein ihr Interesse an dem Thema gezeigt. Unternehmer Rolf Kürten von K-L Druck in Frankenforst hat auch sofort eine Förderung zugesagt.
Auch Ehrenbürgerin Roswitha Bethe engagiert sich. Ihren Garten, in dem auch zwei Bienenvölker stehen, hat sie schon bienenfreundlich umgestaltet. Die Bethe Stiftung wird alle Spenden verdoppeln. Bei Birgit Althaus von der Victor-Rolff-Stiftung ging der Antrag um Förderung von Markus Bollen ein. Die Stiftung fördert Projekte zum Naturschutz im Regierungsbezirk Köln und war hier der erste Geldgeber der Aktion.

Praktische Unterstützung gibt es von Christoph Demmer als Leiter der Lebenshilfe Werkstätten in Refrath. „Die Initiative hat Saatgut in großen Säcken gekauft, die nun in kleine Tütchen umgefüllt werden muss, das erledigt das Team der Lebenshilfe“, erläutert Demmer.

Außerdem hat die Werkstatt unter der Leitung des Garten- und Landschaftsbauers Dominic Schneider ein Team behinderter Menschen, die mit viel Elan auch die Vorbereitung der Flächen erledigen können. „Natürlich nicht kostenlos, aber zu einem fairen Preis.“ Lutz Urbach wusste schon ganz begeistert von einem Einsatz in seinem Garten zu berichten.

Denn bereits jetzt kann losgelegt werden. Handelt es sich um eine kleinere Fläche bis 100 Quadratmeter, sollte man diese umgraben und glatt einebnen, eventuell aufkeimende Unkräuter können so vor der Einsaat noch untergefräst werden. Handelt es sich um eine bereits vorhandene Rasenfläche, so ist es auch möglich auf dieser eine Blumenwiese anzulegen. Dort sollte man folgendermaßen vorgehen: Man fräst oder vertikutiert eine ausgesuchte Fläche mehrmals vor der Einsaat ohne sie jedoch zu düngen. Die verbleibende Rasenfläche kann weiterhin gedüngt und gemäht werden. Für Robert Kargl als Vorsitzender des Bienenzuchtvereins Bergisch Gladbach ist das Projekt eine tolle Sache: „Wir benötigen diese Hilfe aufs gesamte Stadtgebiet verteilt, daher helfen auch nicht nur wenige, sondern es müssen viele mitmachen.“

Gärtnermeister Adolf Zirden, auch Mitglied des Imkervereins  hat detailliert aufgeschrieben, welche Blumen günstig und welche ungünstig sind:
„Man sollte darauf achten, wie viel Gräser und Wildblumen in Prozenten in der Mischung enthalten sind. Vor allem sollte man darauf achten, dass möglichst niedrig wachsende Grasarten in der Mischung vorkommen. Meistens finden wir Lolium = Deutsches Weidegras in den Mischungen. Lolium ist ein hochwachsendes Gras und könnte die Kräuter und Blumen überwuchern.“

Ab sofort verschenken die Beteiligten Blumensamenmischungen der Firma Rieger-Hofmann mit den Namen „Schmetterlings- und Wildbienensaum“, „Feldblumenmischung“, „Dachbegrünung“ und „Blühende Landschaft West“ solange der Vorrat reicht.
Sobald die eigenen Tütchen der Aktion „Jede Blüte zählt“ kreiert sind, werden diese ebenfalls verschenkt. Beispielsweise im Sozialstand auf dem Weihnachtsmarkt am 22. Dezember 2017. Die Beschenkten werden um eine Spende gebeten, die von der Bethe-Stiftung verdoppelt wird. Mit dem Geld werden dann weitere Pflanzenmischungen angeschafft, damit auf weiteren Flächen Bienenweide ausgesät werden kann. Außerdem können natürlich alle, denen das Thema am Herzen liegt, Spenden auf das Konto des Imkervereins mit Stichwort „Bienenweide“ überweisen, diese werden auch von der Bethe-Stiftung verdoppelt.
Der Pressetermin fand im Atelier von Markus Bollen statt und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden umrahmt von großformatigen Bildern von Blumenwiesen.

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Entlastung durch E-Lastenrad

28 November 2017 von Gregor Herzfeld

Kommunales Mobilitätsmanagement schafft „Zweitwagen auf zwei Rädern“ an – zu mieten an der Radstation

Ein Lastenpedelec kann vieles: die Einkäufe nach Hause bringen, die Kinder für die Fahrradtour einpacken, den Heckenschnitt entsorgen, den Sack Zement vom Baumarkt schleppen. Daniel Euler, Mobilitätsmanager bei der Stadt Bergisch Gladbach, ist stolz, nun ein solches Gefährt angeschafft zu haben und den Bürgerinnen und Bürgern zum Mieten und Ausprobieren zur Verfügung zu stellen.

Es handelt sich um das Modell i:SY E-car:go mit einem zulässigen Gesamtgewicht von  190 kg. Die Ladefläche besteht aus Holz mit Wangen rundum, die transportierte Last ist also sicher verstaut. Durch den 250 Watt starken Unterstützungsmotor kann das Gefährt auch in topographisch anspruchsvollen Regionen eingesetzt werden, wie zum Beispiel im Bensberger Raum.

Daniel Euler sieht in dem städtischen „Prototyp“ eine Chance, mehr Bergisch Gladbacher Bürgerinnen und Bürger vom Auto aufs Fahrrad zu bringen, auch wenn mehr als eine Aktentasche zu transportieren ist: „Ein solches Lastenrad kann durchaus den Zweitwagen ersetzen und damit unsere angespannte Verkehrslage entlasten.“ Das städtische Mobilitätskonzept, das im letzten Jahr vom Rat verabschiedet wurde, hat die Steigerung des Radverkehrs bis 2030 im Stadtgebiet um 4 Prozentpunkte zum Ziel.

Das Lastenfahrrad wird zum kleinen Preis – 8 Euro für bis zu drei Stunden Nutzung – an der Radstation zur Leihe bereitgestellt. Euler: „So muss man nicht sofort kaufen – bei einer Investition von knapp 4.000 Euro eine gute Gelegenheit, erst einmal zu testen, wie gut man damit zurechtkommt.“ Roland Neuschil von IN VIA, Leiter der Radstation, freut sich ebenfalls über den Zuwachs im Angebot: „Die Einrichtung bekommt damit einen Hingucker, der die Menschen auch auf die Vorteile unserer Station aufmerksam macht.“

Die Stadt Bergisch Gladbach muss das Fahrzeug ebenfalls nicht selbst finanzieren, das Geld stammt aus dem Förderprojekt „Kommunales Mobilitätsmanagent“ des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg, für den Bergisch Gladbach Modellstadt  ist.  Wupsi und Rheinisch-Bergischer Kreis helfen ebenfalls bei der Finanzierung über Werbeaufdrucke auf den Wangen der Fahrrad-Ladefläche. Natürlich darf dort auch das städtische Logo „clever.vernetzt.mobil“ nicht fehlen, sowie Hinweise auf weitere Vereine und Einrichtungen, die mit dem städtischen Mobilitätsmanagement verbunden sind.

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Verkehrsausschuss spricht sich für Einstieg in Wasserstofftechnologie aus

22 November 2017 von Gregor Herzfeld

Anschaffung von 15 Bussen mit umweltfreundlichem Antrieb geplant

Die ersten Wasserstoffbusse sollen ab Anfang des Jahres 2020 durch den Rheinisch-Bergischen Kreis rollen und Menschen umweltfreundlich durch die Region bringen. Damit soll der Ausstoß von Schadstoffen im Linienverkehr reduziert werden und der Rheinisch-Bergische Kreis trägt einen Teil dazu bei, mögliche Fahrverbote in den Ballungsgebieten zu verhindern. Der Ausschuss für Verkehr und Bauen gab auf seiner Sitzung am Mittwochabend daher ein klares Votum dafür ab, 15 Wasserstoffbusse durch die kreiseigene Gesellschaft Regionalverkehr Köln (RVK) anschaffen zu lassen und eine Wasserstofftankstelle zu errichten. Diese soll nach den derzeitigen Plänen in Wermelskirchen entstehen. Zehn Busse werden im Nordkreis verkehren, die anderen fünf sollen im Bereich Rösrath und Bergisch Gladbach zum Einsatz kommen. Den Wasserstoff erhalten die Busse am Flughafen Köln/Bonn. Auf seiner Sitzung am 30. November trifft der Kreisausschuss eine Dringlichkeitsentscheidung zu diesen Themen, damit auf der Gesellschafterversammlung der RVK am 12. Dezember das Vorhaben in die Wege geleitet werden kann.

Für die Anschaffung von Bussen und dem der Bau der Tankstelle stehen Fördermittel zur Verfügung, die die Verkehrsgesellschaft beantragt. Diese betragen knapp 6,4 Millionen Euro. Über einen Zeitraum von zehn Jahren fallen für das Projekt jährliche Kosten von circa 600.000 Euro an, die der Rheinisch-Bergische Kreis übernehmen wird. Darin sind auch Wartungskosten für den Bus und die Tankstelle enthalten.

Die Beschaffung der Busse ist Teil einer langfristigen Strategie. Bis zum Jahr 2020 sollen die ersten mit Wasserstoff betriebenen Fahrzeuge durch den Kreis rollen. Die Flotte soll bis 2030 kontinuierlich ausgebaut werden.

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Ungewöhnlich schön: Modenschau „Baltic Style“ mit Kleidung aus Marijampole

Ungewöhnlich schön: Modenschau „Baltic Style“ mit Kleidung aus Marijampole

17 November 2017 von Gregor Herzfeld

Wann?                Freitag, 24. November 2017, ab 14.00 Uhr
Wo?                 Boutique „Charisma“, Vürfels 64, Bergisch Gladbach-Refrath

Marijampole ist seit 1989  Partnerstadt der Stadt Bergisch Gladbach. Die Armut und Arbeitslosigkeit dort ist nach wie vor groß und die Unterstützung aus Bergisch Gladbach höchst willkommen.

Schon seit mehreren Jahren veranstaltet der Arbeitskreis für die Städtepartnerschaft mit Marijampole mit wechselnden Kooperationspartnern die Modenschau „Baltic Style“. Damit werden Frauen in Marijampole unterstützt, die eigene Kleidungsstücke herstellen und zum Verkauf anbieten. In diesem Jahr haben sich die Organisatoren mit der Second-Hand-Boutique „Charisma“ in Refrath zusammengetan, die am Freitag, dem 24. November ihre Wiedereröffnung feiert. Um 14.00 Uhr steht die Modenschau der Litauer Designerinnen auf dem Programm, die wieder für Überraschungen und viel Zuspruch sorgt, so ist sich Ingrid Koshofer sicher: „Das ist einfach ungewöhnlich schöne Mode, die die Handwerkerinnen aus dem Frauencentrum in Marijampole entwerfen und eigenhändig produzieren.“ Die Models, die die Kleider, Schals und Umhänge vorführen, machen dies ehrenamtlich und haben genau wie das Publikum eine Menge Spaß daran.

Natürlich können die Kleidungsstücke käuflich erworben werden, und das zu ebenso ungewöhnlich günstigen Preisen. Die Aktionen der letzten Jahre waren in dieser Hinsicht sehr erfolgreich. Die Kreationen aus Marijampole wurden zum allergrößten Teil in kurzer Zeit verkauft. Ingrid Koshofer hofft auch in diesem Jahr auf ein gutes Ergebnis der Modenschau: „Für die Käuferinnen in Bergisch Gladbach mögen die Sachen ein Schnäppchen sein, aber für die Frauen in Litauen ist das Geld, das wir hier einnehmen, ein wertvoller Zusatzverdienst, den sie bitter benötigen.“

 

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Manga-Workshop in der Stadtteilbücherei Bensberg

17 November 2017 von Gregor Herzfeld

Man nehme 1 Blatt Papier, 1 Stift, zeichne 1 Kugel und 1 Zwiebel, ziehe noch ein paar gezielte Striche und schon hat man ein „Pikachu“ gezeichnet.
In die Welt der „Mangas“ tauchten am 15. November 2017 sechzehn Kinder und Jugendliche in der Stadtteilbücherei Bensberg gemeinsam mit Alexandra Völker ein. Die erfahrene „Mangaka“ (Mangazeichnerin) reiste mit einem Koffer voller Stifte und  Mangafiguren an. Während mit Begeisterung gezeichnet und ausgemalt wurde, erfuhren die Teilnehmer etwas über die Grundbegriffe der Manga-Kunst. Tipps zum Zeichenmaterial und Anregungen zur Gestaltung einer eigenen Mangafigur wurden gleich auf einem Lesezeichen umgesetzt, dass sich jeder Teilnehmer selbst gestalten und natürlich mit nach Hause nehmen durfte.
Auch die frisch eingetroffenen Mangas in den Regalen der Stadtteilbücherei Bensberg wurden von den Manga-Zeichnern begutachtet und direkt ausgeliehen.
 „Das war ein voller Erfolg“, resümiert Andrea Görgen aus der Stadtbücherei und träumt schon jetzt von einer Manga-Veranstaltung in den Ferien.
Wer nun auch einmal Lust hat in die Welt der Comics und Mangas einzusteigen, ist herzlich eingeladen im Bestand der Stadtbücherei zu stöbern und Manga-Neuheiten und Comic-Klassiker für sich zu entdecken. Die Neuanschaffungen, sowie die Comic-Veranstaltung im Oktober und der Manga-Workshop sind Teil eines kreisweiten Projektes an dem sich die Stadtbücherei Bergisch Gladbach beteiligt hat und das von der Fachstelle für öffentliche Bibliotheken und vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert wurde.

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Gute Hygiene hilft gegen Grippeverbreitung

16 November 2017 von Gregor Herzfeld

Vorsorge treffen in der Erkältungszeit

Sobald der Winter naht, haben Erkältungskrankheiten Saison, viele Menschen klagen dann über Husten oder Schnupfen. Richtig schlimm wird es bei einer akuten Grippe („Influenza“). Ausgelöst wird diese durch das Influenzavirus, das hochgradig ansteckend ist. Typisch ist der plötzliche Beginn der Krankheit sowie hohes Fieber, ausgeprägte Kopf- und Gliederschmerzen, Halsschmerzen und Reizhusten. Die Krankheit bezeichnet man als „Tröpfcheninfektion“, da sie durch Husten, Niesen oder Sprechen von Erkrankten übertragen wird. Zudem kann die Grippe in großen Menschenansammlungen, an Türklinken oder beim Händeschütteln verbreitet werden. „Einen hundertprozentigen Schutz gegen Grippe gibt es leider nicht. Trotzdem hilft es, in die Armbeuge zu niesen, um das Virus nicht im Raum zu verteilen oder es auf die Hände zu übertragen“, rät Dr. Cornelia Scherzberg, Leiterin des Gesundheitsamtes im Rheinisch-Bergischen Kreis. Allgemein kann man dem Virus ein Stück weit vorbeugen, indem man sich regelmäßig die Hände wäscht, sich gesund ernährt oder an der frischen Luft bewegt.
Wer besonders anfällig ist, wie Senioren, Schwangere, Menschen mit erhöhten gesundheitlichen Gefährdungen oder angeborenen sowie Immundefekten oder einer HIV-Infektion, dem empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) die präventive, jährliche Grippeimpfung. Bei einer befürchteten Grippe ist es ratsam, zum Arzt zu gehen.

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Einbrecher bedienten sich mit Wein und Oliven

Einbrecher bedienten sich mit Wein und Oliven

08 November 2017 von Darian Lambert

Diebe brechen die Eingangstür eines Cafés auf. Sie stehlen unter anderem Lebensmittel.

Die Inhaberin des Cafés in der Schloßstraße hatte am 06.11. die Tür gegen 21.15 Uhr hinter sich zugezogen und verschlossen. Am nächsten Morgen (07.11.) gegen 08.20 Uhr musste sie feststellen, dass Einbrecher die Tür aufgebrochen hatten. Im Café selber hatten die Täter sich am Tresen und im Bereich der Küche zu schaffen gemacht. Sie stahlen ein Notebook, 2 Sixpacks Wein und auch vier Gläser Oliven.

Zeugen, die in der Nacht etwas Verdächtiges beobachtet haben, melden sich bitte unter der Rufnummer 02202 205-0 bei der Polizei.

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Stephan Santelmann tritt Landratsamt im Rheinisch-Bergischen Kreis an

Stephan Santelmann tritt Landratsamt im Rheinisch-Bergischen Kreis an

07 November 2017 von Gregor Herzfeld

Kreisdirektor Dr. Erik Werdel (r.) übergab Landrat Stephan Santelmann zum Einstand einen Strauß Blumen.

Stephan Santelmann hat heute sein Amt als Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises angetreten. Schon in den letzten zwei Wochen nahm er erste Termine in seiner neuen Rolle wahr. An seinem ersten Tag im Kreishaus wurde der Nachfolger von Dr. Hermann-Josef Tebroke, der für den Rheinisch-Bergischen Kreis in den Bundestag gewählt wurde, von Kreisdirektor Dr. Erik Werdel mit einem Blumenstrauß begrüßt.

„Ich freue mich riesig auf die neue Aufgabe“, sagt Stephan Santelmann. „Gemeinsam mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung möchte ich meinen Teil dazu beitragen, dass die Region weiter lebenswert bleibt und ihren Menschen vielfältige Perspektiven bietet.“ An seinen ersten Arbeitstagen möchte er unter anderem zunächst Kontakt mit den Bürgermeistern der Städte und Gemeinde auf. Ebenfalls ist es dem Landrat ein großes Anliegen, möglichst schnell die neuen Kolleginnen und Kollegen des Rheinisch-Bergischen Kreises kennenzulernen.

Stephan Santelmann wurde am 8. Oktober zum neuen Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises gewählt. Seine Amtszeit beträgt acht Jahre. Zuletzt war er Leiter des Amtes für Soziales und Senioren bei der Stadt Köln. Der gebürtige Hamburger ist studierter Politikwissenschaftler.

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Einbrecher auf frischer Tat festgenommen

Einbrecher auf frischer Tat festgenommen

06 November 2017 von Gregor Herzfeld

Ein Zeuge bemerkte gestern Nacht (05.11.) gegen 02.40 Uhr eine fremde Person auf dem Gelände einer Kindertagesstätte am Blumenweg. Sofort verständigte er die Polizei.

Der Einbrecher konnte von den Beamten am Tatort angetroffenen werden. Er weigerte sich zunächst, aus dem Gebäude zu kommen. Doch nachdem die Kindertagesstätte von mehreren Einsatzkräften umstellt war, kam der Täter mit erhobenen Händen heraus und ließ sich widerstandslos festnehmen.

Er hatte zunächst versucht, ein Fenster aufzuhebeln. Nachdem dies misslang, schlug er die Scheibe ein. Im Gebäude durchsuchte er verschiedene Behältnisse. Als die Polizei eintraf, versuchte er sich zu verstecken.

Der 29-jährige Rumäne, der keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, ist heute dem Haftrichter vorgeführt worden. Dieser erließ einen Haftbefehl.

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Führerschein am Vormittag weg

Führerschein am Vormittag weg

06 November 2017 von Gregor Herzfeld

Seinen Führerschein musste ein 74-jähriger Bergisch Gladbacher am Donnerstagvormittag (02.11.) abgegeben.

Der VW-Fahrer war gegen 11.30 Uhr auf dem Refrather Weg zwischen Refrath und Robert-Schuman-Straße unterwegs. Kurz vor dem Ortseingangsschild musste ein vorausfahrender Opel-Fahrer aus Bergisch Gladbach bremsen.

Der 74-Jährige realisierte dieses viel zu spät und fuhr auf. Nach eigenen Angaben fühlte er sich durch einen Hund in dem Kofferraum des Opel abgelenkt. Der Sachschaden blieb mit knapp 2.000 Euro gering.

Während der Unfallaufnahme fiel Alkoholgeruch bei dem 74-Jährigen auf. Ein Vortest bestätigte den Verdacht – er pustete 1,8 Promille. Nach einer Blutprobe ist sein Führerschein beschlagnahmt worden. Sollte die Analyse der Blutprobe den Vortest bestätigen, erwartet den Bergisch Gladbacher ein Strafverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung unter Alkoholeinfluss.

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