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Kalte Temperaturen bieten optimale Bedingungen für Thermografie: Aktion bis Ende Februar verlängert

15 Februar 2018 von Gregor Herzfeld

Rheinisch-Bergischer Kreis. Der Winter ist zurück und sorgt mit seinen frostigen Temperaturen für optimale Bedingungen, um Wärmebilder von Häusern anzufertigen. Daher wurde die Thermografie-Aktion noch bis zum 28. Februar verlängert. Interessierte können sich über das Klimaschutzmanagement des Rheinisch-Bergischen Kreises (Simon Möser: klimaschutz@rbk-online.de, 02263/805 554) dazu anmelden.

Die Aktion wird dieses Jahr erstmalig gemeinsam durch den Rheinisch-Bergische Kreis, die Verbraucherzentrale sowie die Energieversorger BEW, BELKAW und AggerEnergie angeboten. Unterstützt wird sie durch das Bergische Energiekompetenzzentrum und die Kreishandwerkerschaft Bergisches Land

So läuft die Thermografie-Aktion ab
Nach der Anmeldung wird über das zuständige Energie-Versorgungsunternehmen ein Thermograf beauftragt. Dieser fertigt in einer kalten Nacht die Außenaufnahmen des Gebäudes an. Die Bewohnerinnen und Bewohner werden hierdurch nicht gestört – dennoch wird der Eigentümer einige Tage vorher über den Termin informiert. Im Anschluss daran bekommen die Teilnehmenden der Aktion eine umfangreiche Dokumentation mit mindestens sechs Wärmebildern ihrer Immobilie. Zusätzlich dazu haben sie die Möglichkeit, die Bilder durch einen Energieberater auswerten zu lassen. Die Kosten dafür liegen bei 60 Euro.

Wer keine Gelegenheit hat, eine der beiden Veranstaltungen zu besuchen, kann sich auch auf der Homepage des Rheinisch-Bergischen Kreises, www.rbk-direkt.de, unter dem Stichwort „Thermografie“ über das Angebot der Thermografie-Aktion informieren.

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Ponyhof Sonnenschein wird geschlossen

Ponyhof Sonnenschein wird geschlossen

13 Februar 2018 von Darian Lambert

Nach dem Anhörungsverfahren der städtischen Bauaufsicht an die Betreiberin des Ponyhofs in Klein Hohn ist eine Entscheidung gefallen. Der Betreiberin wurde mit Verfügung vom 5. Februar 2018 aufgegeben, den Betrieb innerhalb der nächsten zwölf Wochen einzustellen.

Das Anhörungsverfahren war im August 2017 gestartet worden. Grund waren mehrere Beschwerden aus der Nachbarschaft. Mit Schreiben vom 8. November 2017 hat die Betreiberin, von ihrem Anwalt vertreten, Stellung genommen. Diese Stellungnahme wurde anschließend von der städtischen Bauaufsicht geprüft. Als Ergebnis ist festzuhalten, dass eine weitere Duldung des Ponyhofs rechtlich ausgeschlossen ist.

Für den Betrieb eines Ponyhofs liegt keine bauordnungsrechtliche Genehmigung vor. Diese kann auch nicht erteilt werden, da es hierfür keine Rechtsgrundlage gibt. Es kann auch keine Rechtsgrundlage für die Erteilung einer solchen Genehmigung, beispielsweise aufgrund der Änderung des Bauplanungsrechts (Außenbereichssatzung nach § 35 BauGB bzw. Änderung des Flächennutzungsplans) geschaffen werden.

Die Betreiberin hatte durch eine Facebook-Umfrage erkennen lassen, nach einem neuen Standort zu suchen – womöglich in Kürten, Overath oder Rösrath.

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Feuer im Mediterana treibt Gäste in Badesachen auf Strasse

Feuer im Mediterana treibt Gäste in Badesachen auf Strasse

29 Januar 2018 von Darian Lambert

Ein kleines Feuer im Technikraum des Mediterana führte zu einer unfreiwilligen Abkühlung der ca. 500 Gäste.

Am Samstag gegen 20.23 Uhr wurde die Feuerwehr Bergisch Gladbach durch die automatische Brandmeldeanlage zum Mediterana an die Saaler Mühle alarmiert. Zunächst wurden planmäßig die Kräfte der Feuerwachen Nord und Süd sowie ein Rettungswagen entsendet. Zeitgleich begann das Personal des Mediterana vorschriftsmäßig mit der Räumung des Gebäudes.

Die kurze Zeit später eintreffenden ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr stellten eine starke Verrauchung in einem Technikraum im 2. Untergeschoss des Gebäudes fest. Daraufhin wurden zusätzliche die ehrenamtlichen Einheiten Refrath und Bensberg zur Einsatzstelle alarmiert sowie der Löschzug Stadtmitte zur Sicherstellung des Brandschutzes im restlichen Stadtgebiet auf der Feuerwache Nord positioniert. Aufgrund der langen Wege zum eigentlichen Brandherd und der starken Verrauchung gestalteten sich die Erkundung als auch die Brandbekämpfung recht zeitaufwendig. Daher war es auch lange unklar was und in welchen Mengen im Keller brennt und vor allem welche Auswirkungen dies auf die öffentlichen Teile des Mediterana haben würde.

Das eigentliche Feuer war dann schnell gelöscht, es hatten unter großer Rauchentwicklung einige in einem Technikraum gelagerten Gegenstände Feuer gefangen.

Neben der Brandbekämpfung unterstützten Feuerwehr und Rettungsdienst die Kräfte des Mediterana bei der Räumung und der Betreuung der Gäste. Einige Gäste konnten im Foyer oder anderen peripheren Räumen untergebracht werden, zahlreiche Gäste mussten sich aber zunächst auch ins Freie begeben. Es wurden unter anderem Decken und Handtücher zum Schutz vor der Kälte ausgegeben.

Gegen 21.10 konnten alle Gäste wieder zurück ins Gebäude geführt werden. Gegen 21:40 Uhr war der Einsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst dann beendet. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt, lediglich ein Gast musste kurz auf Grund von internistischen Problemen vom Rettungsdienst behandelt werden, konnte aber vor Ort bleiben.

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Gruppe prügelt mit Eisenstange auf zwei Männer ein

Gruppe prügelt mit Eisenstange auf zwei Männer ein

25 Januar 2018 von Gregor Herzfeld

Die Polizei sucht Zeugen: Am Mittwochabend gegen 22.20 Uhr sind zwei junge Zuwanderer von einer Gruppe Männer erst im Linienbus angepöbelt und später in Heidkamp mit einer Eisenstange verprügelt worden.

Gegen 22.20 Uhr waren vorgestern (24.01.) zwei Bergisch Gladbacher (19 und 20 Jahre alt) in einem Linienbus nach Bensberg unterwegs. An der Haltestelle „Markt“ (Konrad-Adenauer-Platz) stieg eine größere Personengruppe hinzu und setzte sich in die Nähe der zwei jungen Männer. Schon während der Fahrt provozierte die Gruppe und es entbrannten Streitgespräche. Die späteren Opfer stiegen in Höhe des Berufskollegs an der Bensberger Straße aus. Die Gruppe folgte ihnen. Als der Bus abfuhr, drängten sie die beiden Zuwanderer in eine Ecke. Ohne Vorwarnung zog laut Zeugenaussagen einer der Gruppe eine Stange oder Schlagstock und schlug auf beide Opfer ein.

Der 20- und 19-Jährige mussten später im Krankenhaus behandelt werden.

Der Haupttäter soll circa 20 Jahre alt sein, circa 170-180 cm groß und eine Kappe getragen haben. Die übrigen Täter werden südost- und südeuropäisch beschrieben. Sachdienliche Hinweise auch vor der Busfahrt bitte an die Polizei Rhein-Berg unter der Rufnummer 02202 205-0.

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Wurde Michael Schubek Opfer einer Intrige in der SPD?

Wurde Michael Schubek Opfer einer Intrige in der SPD?

21 Januar 2018 von Gregor Herzfeld

Die SPD erlebt in diesen Tagen schwere Zeiten in Bergisch Gladbach. SPD Bürgermeisterkandidat könnte nun Opfer einer parteiinternen Intrige geworden sein.

Das Krügerwerk in Bergisch Gladbach

Auf harsche Kritik von Anwohnern waren die Pläne der Firma Küger gestossen, ein neues Verwaltungsgebäude zu errichten neben dem Hochregallager. Daneben sollen zudem ein Parkhaus und ein kleines Gebäude für einen Kindergarten in freier Trägerschaft entstehen. Dieser soll auch für andere Betriebe im Gewerbegebiet Zinkhütte nutzbar sein. Die Bürgerinitiative „Neuborner Busch“ hatte sich gebildet und protestierte scharf gegen die Pläne.

Für die Pläne suchte die Firma Krüger den Dialog mit der Bürgerinitiative, welche den Dialog allerdings abgelehnt haben soll. Für Michael Schubeks Firma Solidarconsult war dies ein potentieller  Auftrag den Dialog mit den Bürgern zu organisieren. Also schrieb Schubek dem Firmenchef Marc Krüger per E-Mail, dass er gern mit seiner Firma Solidar-Consult den Dialogprozess in dieser Sache organisieren würde. Die E-Mail landete kurzerhand im digitalen Papierkorb.

Der SPD wurde diese E-Mail allerdings zugespielt und Michael Schubek zum Verhängnis. Die Genossen zeigten sich ob des Schubek-Angebotes entsetzt. Schubek reagierte auf die massive Kritik prompt und trat von seinem Posten als sachkundiger Bürger im Planungsausschuss zurück. Es ist wohlmöglich das politische Aus eines Mannes, der in Bergisch Gladbach für seine SPD Bürgermeister werden wollte. Fachliche Gründe hat es offenbar nicht gegeben für Schubeks Rückzug.

Eine Frage bleibt jedoch offen. Wer spielte der SPD die E-Mail von Michael Schubeks Firma Solidarconsult zu? Insider vermuteten hinter dem Manöver die Beteiligung vom Immobilienmakler Hinterecker und / oder von der SPD-Genossin Helene Hammelrath. Genau ließ sich dies jedoch nie ermitteln. Fakt ist: Der Top-Mann der Gladbacher SPD – ihr letzter Bürgermeisterkandidat – wurde von den eigenen Genossen in die Mangel genommen bis er das Handtuch warf. Eigenen Angaben zu Folge war seine Bürgermeisterschaftskandidatur schon von einem heftigen Streit mit den Genossen überlagert.

Der interne Streit unter Genossen hat in Bergisch Gladbach schon fast Tradition. Auch der ehemalige Gladbacher Bürgermeister Holger Pfleger (Bürgermeister 1989 bis 1994) lag mit seinen Parteigenossen am Ende ebenfalls über Kreuz.

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160 Einsatzstellen bei Sturm Friederike

160 Einsatzstellen bei Sturm Friederike

18 Januar 2018 von Gregor Herzfeld

Die Feuerwehr Bergisch Glabach hatte am heutigen Donnerstag rund 160 Einsatzstellen im Stadtgebiet abzuarbeiten.

„Wir haben neben unseren regulären Einsatzkräften 4 Erkunder im Einsatz, die die Einsatzstellen sichten und priorisieren. Trotz einiger Einsatzstellen mit hoher Priorität haben wir glücklicherweise bislang keine Verletzten zu beklagen. Das THW Bergisch Gladbach unterstützt uns mit 3 Fahrzeugen und 10 Einsatzkräften. Uns erreichen weiterhin neue Notrufe. Die Friedrich-Offermann-Straße konnte wieder für den Verkehr freigegeben werden.“ – so Elmar Schneiders, Pressesprecher der Feuerwehr.

Unseren Informationen nach müsste der Höhepunkt des Sturmtiefs zwischenzeitlich am Stadtgebiet Bergisch Gladbach vorbeigezogen sein.

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Radeln in der Fußgängerzone soll bald erlaubt sein – aber vorsichtig!

Radeln in der Fußgängerzone soll bald erlaubt sein – aber vorsichtig!

17 Januar 2018 von Gregor Herzfeld

Bergisch Gladbach versteht sich als eine radfahrerfreundliche Stadt. Deshalb sollen immer mehr Möglichkeiten für Radfahrer geschaffen werden, bequem und sicher durch den Verkehr zu kommen. So wurde als eine der Maßnahmen des Mobilitätskonzeptes der Stadt im Jahre 2016 beschlossen, die Fußgängerzone in der Stadtmitte für den Fahrradverkehr testweise zu öffnen. Radler dürften dann das, was sie heute eh schon in starkem Umfang tun: nämlich die Hauptstraße und ihre Nebenstraßen im Bereich zwischen Driescher Kreisel und Forumpark als Radfahrstrecke nutzen.

Nun soll es soweit sein. Mit Beginn der Fahrradsaison, also im März/April 2018, könnte das bislang Verbotene legal werden. Anregungen für die Umsetzung holten sich Verwaltung und Politik bei einer Exkursion nach Brühl, wo die offene Fußgängerzone bereits gelebter Alltag ist. Noch ist allerdings nichts offiziell entschieden. Zur konkreten Umsetzung will sich die Stadtverwaltung in den kommenden Wochen die Zustimmung der politischen Gremien einholen.

Um die einzelnen Nutzergruppen der Fußgängerzone auf die neue Situation vorzubereiten und zu sensibilisieren, will die Stadtverwaltung im Vorfeld der Öffnung eine intensive Öffentlichkeitsarbeit betreiben, um auf das neue Miteinander aufmerksam machen. Denn ein Miteinander soll es sein und kein Gegeneinander. Dazu müssen die Regeln klar definiert sein: Die Fußgänger bestimmen den Verkehr und haben stets Vorrang, Radfahrer müssen Schrittgeschwindigkeit fahren. Menschen mit Behinderungen müssen den Leitstreifen gefahrlos nutzen können. All dies soll durch Hinweise und Beschilderung vor Ort, aber auch in den Medien kommuniziert und durch Polizei und Ordnungsbehörde kontrolliert werden.

Fakt ist, dass die Fußgängerzone auch unerlaubt bereits ausgiebig von Radfahrern genutzt wird. Ende Oktober 2017 wurde an drei Tagen gezählt und insgesamt über 1.000 Fahrradfahrten auf verbotenem Terrain erfasst. Auffälligkeiten durch Unfälle gibt es hingegen nicht zu verzeichnen.

Das Ergebnis der Zählung lässt auf der anderen Seite den Schluss zu, dass die Hauptstraße als Verbindungsachse eine hohe Attraktivität ausstrahlt. Was eindeutig für die Öffnung spricht – natürlich unter Berücksichtigung der bereits erwähnten Vorrechte für Fußgänger. Die Durchlässigkeit der bisher gesperrten Strecke würde somit also auch die Attraktivität des Radfahrens in Bergisch Gladbach insgesamt erhöhen. Umwege werden vermieden, die Barrierewirkung der Innenstadt entfällt, eine Fahrradkultur entsteht. Für die im unmittelbaren Umfeld wohnenden Bürgerinnen und Bürger (das sind knapp 49.000 Personen im Umkreis von 2,5 km Luftlinie) wird es wesentlich einfacher, mal kurz aufs Rad zu steigen, um die City zu besuchen.

Größtmögliche Sicherheit und wirksame Gefahrenprävention soll auch mit zwei weiteren Maßnahmen erreicht werden: Bei großen Veranstaltungen in der Fußgängerzone  (z.B. Markt, Kirmes, Weihnachtsmarkt, Stadtfeste, Bautage etc.) bleibt das Radfahren auch zukünftig verboten; auf diese Sonderregelungen soll per Hinweisschild aufmerksam gemacht werden. Fahrradabstellanlagen sollen außerdem nicht auf der Hauptstraße installiert werden, um unnötige Gefahrenpunkte zu vermeiden. Vielmehr sollen sie auf die umliegenden  Nebenstraßen ausgelagert werden.

Die Verwaltung wird die Öffnung der Fußgängerzone für den Radverkehr intensiv mit der Politik beraten. Erste Gelegenheit dazu besteht in der Sitzung des Inklusionsbeirates am 17. Januar 2018. Am 6. Februar soll im Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Infrastruktur und Verkehr der Beschluss folgen.

Positive Signale aus der Politik gab es bereits beim ersten „Runden Tisch Fahrradfreundliches Bergisch Gladbach“. Vertreten waren Politik, Verwaltung, Polizei sowie die Interessensverbände ADFC, ProVelo und VCD. Das Gremium sieht in der Attraktivierung der Innenstadt für Fahrradfahrer eine vielversprechende Maßnahme, um der nachhaltigen Verlagerung des Verkehrs vom Auto aufs Fahrrad ein Stück näher zu kommen. Wenn es gelingt, das Pkw-Aufkommen spürbar zu verringern, ist auch insgesamt eine bessere Erreichbarkeit der City zu erwarten. Die Mehrheit sprach sich für eine testweise Öffnung der Fußgängerzone aus. Auch die IG Stadtmitte hat sich positiv zur Öffnung der Fußgängerzone geäußert.

Die Testphase soll  zunächst ein Jahr umfassen. Danach wird unter Einbeziehung aller beteiligten Akteure Bilanz gezogen und über eine endgültige Regelung entschieden.

Der gleichlautende Text hängt auch als Word-Datei an. Außerdem erhalten Sie drei Fotos: Mobilitätsmanager Daniel Euler erprobt schon mal das Fahrradgefühl in der Fußgängerzone – zunächst aber noch ganz legal im Stand.

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Jugendschöffinnen und -schöffen gesucht

16 Januar 2018 von Darian Lambert

Für das Jugendschöffengericht in Bergisch Gladbach und die Jugendkammern beim Landgericht Köln werden zur Zeit die Vorschlagslisten der Wahlperiode 2019 bis 2023 für die Besetzung der Schöffenstellen aufgestellt.

Danach werden aus dem Zuständigkeitsbereich der Stadt Bergisch Gladbach für das gemeinsame Jugendschöffengericht der Amtsgerichtsbezirke Bergisch Gladbach und Wermelskirchen
–        9 Jugendhauptschöffen (5 weibliche und 4 männliche)
–        22 Jugendhilfsschöffen (11 weibliche und 11 männliche)
und für die Jugendkammer beim Landgericht Köln
–        7 Jugendhauptschöffen (4 weibliche und 3 männliche)
gesucht.

Wer kann Jugendschöffe/-schöffin werden?

Das Schöffenamt kann nur von Deutschen versehen werden. Die Bewerberin / der Bewerber muss in Bergisch Gladbach wohnen und zu Beginn der Amtsperiode am 01.01.2019 zwischen 25 und 69 Jahre alt sein.

Außerdem gibt es Ausschlussgründe nach dem Gerichtsverfassungsgesetz, so z.B. fehlende Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter, mangelnde gesundheitliche Eignung, Vermögensverfall, Verstoß gegen die Grundsätze der Menschlichkeit oder der Rechtsstaatlichkeit, Tätigkeit für die Staatssicherheit der ehemaligen DDR.

Auch berufliche Gründe können gegen die Berufung zum Jugendschöffen sprechen: So sollen weder Mitglieder der Bundes- oder Landesregierung berufen werden noch Richter oder Beamte der Staatsanwaltschaft, Rechtsanwälte, Vollstreckungs- und Vollzugsbeamte. Übrigens gehört nach den Buchstaben des Gesetzes auch der Bundespräsident zum ausgeschlossenen Personenkreis.

Wie und wo bewerben?

Bürgerinnen und Bürger aus Bergisch Gladbach, die die Voraussetzungen zum Schöffenamt besitzen, können sich ab sofort bis zum 28.02.2018 bewerben, und zwar schriftlich unter folgender Adresse: Stadt Bergisch Gladbach Fachbereich Jugend und Soziales, Postfach 20 09 20, 51439 Bergisch Gladbach. Ansprechpartner ist Herr Tritz. Per E-Mail ist er erreichbar unter S.Tritz@stadt-gl.de.

Der Jugendhilfeausschuss der Stadt Bergisch Gladbach entscheidet voraussichtlich in seiner Sitzung am 19. April 2018 über die Aufnahme in die Vorschlagsliste.

Nähere Informationen zur Schöffenwahl sind auch auf der städtischen Homepage unter www.bergischgladbach.de/jugendschoeffen zu finden. Hier stehen die entsprechenden Antragsformulare zum Download bereit.

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Veränderte Antragsfrist für Förderprogramme von Land und Landschaftsverband

15 Januar 2018 von Gregor Herzfeld

Vereine, Initiativen und Kultureinrichtungen, die auf eine Förderung durch das Land oder den Landschaftsverband hoffen, sollten ihre Anträge unbedingt innerhalb der Fristen einreichen. Nur so besteht die Chance, dass die eigenen Projekte gefördert werden.

Die Antragsfrist für eine Förderung durch den Landschaftsverband endet am 28. Februar – bis dahin müssen die Anträge dem Kulturbüro vorliegen. Dieses reicht die Unterlagen dann bearbeitet bis zum 31. März an den Landschaftsverband weiter. Bisher genannte andere Zeiträume sind nicht mehr gültig.

Für die Schulen, die sich im Kontext des Landesprogramms „Kultur und Schule“ engagieren möchten, ist wie in den Vorjahren auch der 31. März der Stichtag zur Abgabe. Da dieser 2018 auf Karsamstag fällt, ist der Gründonnerstag vor den Osterferien die letzte Möglichkeit, die Projektdatenblätter einzureichen.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an das Kulturbüro des Kreises, Telefon: 02202 13-2770 beziehungsweise per E-Mail an kultur@rbk-online.de

Weitere Infos gibt es auch auf der Homepage, www.rbk-direkt.de.

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Gut Lerbach - Milchtankstelle der neuesten Generation

Gut Lerbach – Milchtankstelle der neuesten Generation

07 Januar 2018 von Darian Lambert

Am Gut Lerbach gibt es Milch per Knopfdruck 24 Stunden am Tag / 7 Tage die Woche. Zusätzlich gibt es noch einige Käsesorten, Eier, Konfitüre, Eierlikör etc. an den Automaten zu erwerben. Gezahlt werden kann in bar und mittlerweile auch per Karte.

Das Gut Lerbach befindet sich am Stadtrand von Bergisch Gladbach.
Gut Lerbach, Oberlerbach 5, 51465 Bergisch Gladbach

Bereits in dritter Generation bewirtschaftet Michael van Elst den Hof in direkter Nachbarschaft vom Schlosshotel Lerbach. 65 Kühe hat der Landwirt in seinem Stall. Das Futter für die Tiere, Mais und Getreide, baut er selber an. Nur Kraftfutter kauft er noch dazu. Dabei achtet der Landwirt darauf, gentechnikfreies Futter zu kaufen.

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