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Verrutsche Fußmatte verursachte Unfall

Verrutsche Fußmatte verursachte Unfall

28 November 2016 von Darian Lambert

vuglbensberger24112016Am Donnerstagnachmittag (24.11.) gegen 14:30 Uhr war eine verrutschte Fußmatte Auslöser für den Unfall. Zwei Autofahrer mussten kurz vor der Kreuzung Lerbacher Weg anhalten, weil die Ampel auf Rot wechselte. Ein nachfolgender Klein-Lkw konnte nicht mehr rechtzeitig angehalten werden. Der 43-jährige Fahrer aus Köln gab später an, die Fußmatte hätte eine vollständige Bremsung verhindert.

Eine 49-Jährige und ein 44-Jähriger, beide aus Bergisch Gladbach, erlitten als Beifahrer leichte Verletzungen und konnten das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Der 59-jährige Fahrer von einem Bergisch Gladbacher Seat musste vorsorglich im Krankenhaus bleiben. Der Schaden belief sich auf mehrere Tausend Euro, der Seat musste abgeschleppt werden.

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Rheinisch-Bergischer Kreis informiert am 30. November über Neubau der Aggerbrücke in Overath-Vilkerath

25 November 2016 von Darian Lambert

Die Aggerbrücke in Overath-Vilkerath wird ab dem 2. Quartal 2017 durch ein neues Bauwerk ersetzt. Schon jetzt dürfen nur Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von bis 3,5 Tonnen die Querung passieren, da diese sehr in die Jahre gekommen ist. Während der Bauarbeiten können Fußgänger und Radfahrer die Agger aber weiter passieren, dann kommt eine Behelfsbrücke zum Einsatz, die eine Verbindung zum Ortskern von Vilkerath herstellt. Fahrzeuge können die Stelle dann nicht mehr passieren. Über die Baumaßnahme und deren Verlauf informiert der Rheinisch-Bergsiche Kreis alle Interessierten am 30. November, von 18 bis 20 Uhr, im Sportheim des SC Vilkerath, Zur Kaule, in Overath-Vilkerath.

Eine Sanierung der Brücke ist unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht möglich. Dies wurde nicht zuletzt durch ein Gutachten deutlich.

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Runder Tisch keine häusliche Gewalt

21 November 2016 von Darian Lambert

Hilfsmöglichkeiten für Stalking-Opfer diskutiert

„Jährlich sterben laut Polizeistatistik bundesweit nach einer Trennung 300 Frauen durch den gewalttätigen ehemaligen Lebenspartner“, weiß die Gleichstellungsbeauftragte des Rheinisch-Bergischen Kreises, Brunhilde Fink. Aufgrund dieser bedrückenden Zahlen und um Hilfsmöglichkeiten zu diskutieren, initiierte der Runde Tisch keine häusliche Gewalt im Rheinisch-Bergischen Kreis die Tagung „Beziehungsstalking nach Trennung und häuslicher Gewalt“. Daran nahmen 80 Fachleute von Beratungsstellen, Frauenhäusern, Polizei und Justiz im Bergisch Gladbacher Kreishaus teil. Stalking-Opfer leiden unter beharrlichem Terror – permanente Verfolgung, Belästigung und Bedrohung greifen massiv in das tägliche Leben ein. Besonders gefährdet sind Frauen, die sich von ihrem Partner trennen und die schon in der Beziehung Gewalt erlebt haben. Oft fühlen sie sich dem Stalker ausgeliefert und sehen keine Möglichkeit, sich zu entziehen. Eine Studie hat ergeben, dass die Täter zu 86 Prozent Männer und die Opfer zu 87 Prozent Frauen sind. Hoffnung auf mehr Schutz für die betroffenen Frauen macht derzeit ein Gesetzentwurf, dem das Bundeskabinett bereits zugestimmt hat. Dieser soll es ermöglichen, dass Stalker leichter zur Verantwortung gezogen werden können.

Auf der Veranstaltung referierten Dr. Heike Küken-Beckmann TU Darmstadt, Rebecca Bermel, Leiterin des Interventionszentrums gegen Häusliche Gewalt Südpfalz, und Roland Hertel, Sozialdienst der Justiz bei der Staatsanwaltschaft Landau und Vorsitzender der BAG Täterarbeit Häusliche Gewalt. In den Vorträgen wurde unter anderem die Psychologie des Stalkings thematisiert. Weiterhin ging es um Möglichkeiten, wie sich Frauen als Opfer von Belästigung und Bedrohung durch den Trennungsstalker schützen können. Auch die aktuellen Veränderungen, die der Gesetzentwurf mit sich bringen könnte, wurden besprochen. Die aus den Vorträgen und der anschließenden Diskussion gewonnen Erkenntnisse, wollen die Fachleute nun in ihre tägliche Arbeit einfließen lassen.

Über den Runden Tisch keine häusliche Gewalt
Neben der Vernetzung verschiedener Institutionen, Behörden und unterschiedlicher Berufsgruppen, ist die Sensibilisierung für das Thema häusliche Gewalt und seinen vielfältigen Facetten ein Schwerpunkt der Arbeit des Runden Tischs keine häusliche Gewalt im Rheinisch-Bergischen Kreis. Seit 2002 arbeitet der Zusammenschluss in der Region kontinuierlich an einer Verbesserung der Hilfsangebote für Frauen und Mädchen, die häusliche Gewalt erleben.

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Verfolgungsjagt endet an einer Straßenlaterne

Verfolgungsjagt endet an einer Straßenlaterne

18 November 2016 von Darian Lambert

verfolgungasselbornerweg14112016Die Flucht vor der Polizei endete für einen 28-jährigen Overather am Montagnachmittag (14.11.) in Bergisch-Gladbach Herkenrath. Dabei kippte sein Opel Astra auf die Seite.

Gegen 16:30 Uhr fiel der Astra in Overath-Heiligenhaus auf. Beamte mit einem Zivilwagen wollten den Wagen auf der Durbuscher Straße anhalten und gaben Anhaltezeichen. Diese ignorierte der 28-Jährige und beschleunigte. Auch Blaulicht und Martinshorn konnten ihn nicht zum Anhalten bewegen.

Vielmehr bog er von der Hohkeppeler Straße nach links in Richtung Brodhausen ab. Bei der stark abschüssigen und kurvenreichen Strecke kam es zu einem leichten Unfall mit einem entgegenkommenden BMW. Dabei entstand circa 3.000 Euro Schaden an dem BMW, aber der Overather hielt trotzdem nicht an.

In Immekeppel ging es rechts in Richtung Lindlar weiter. Der weitere Fluchtweg führte über Obersteeg, Klefhaus ins Dürschtal. Von dort aus wieder bergauf nach Bärbroich und weiter bis Herkenrath. Auf dem Asselborner Weg wurde ein Bordstein für den Astra-Fahrer zum Verhängnis. In einer Linkskurve kippte das Auto zur Seite und prallte vor eine Laterne. Nur durch Zufall blieben der 28-Jährige und seine beiden Begleiter (23/w und 31/m) unverletzt.

Bei der Überprüfung des Overathers wurde schnell klar, warum er nicht anhalten wollte. Er pustete zwar nur 0,4 Promille, hatte aber nach eigenen Angaben Drogen konsumiert. Der Astra war nicht zugelassen, die Kennzeichen waren gefälscht und einen Führerschein hatte der 28-Jährige auch keinen mehr.

Nach zwei Blutproben konnte er seinen Heimweg zu Fuß antreten. Ihn erwartet jetzt ein umfangreiches Strafverfahren.

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Zu jedem Menschen bleibt Erinnerung

Zu jedem Menschen bleibt Erinnerung

15 November 2016 von HVD-Bergischland

007Wir wissen, dass unser Leben begrenzt ist – so hat es die Natur eingerichtet. Es ist aber ein menschlicher Wunsch, die Erinnerung an verstorbene Menschen wach zu halten und ihrer mit persönlichen Worten zu gedenken. Seit vielen Jahren führt der Humanistische Verband Wuppertal / Bergisches Land im November eine gemeinsame Humanistische Gedenkfeier für religionsfreie Menschen durch.

010-kopieDazu werden die Angehörigen all derjenigen Verstorbenen noch einmal eingeladen, für die die Feiersprecher des Humanistischen Verbandes im zurückliegenden Jahr eine würdevolle Trauerfeier gestaltet haben.

009Die Humanistische Gedenkfeier am Sonntag, dem 13. Nov. 2016, in der Trauerhalle des Kommunal-Friedhofes Lohsiepenstraße in Wuppertal-Ronsdorf bot für alle Beteiligten den erwarteten würdevollen Rahmen.

Zum Programm gehörten eine Gedenkansprache, eine musikalische Umrahmung und Rezitationen. Diese lagen in den Händen unserer Feiersprecher.

Die Programmfolge der letzten Gedenkfeier kann hier abgerufen werden.

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alle Fotos: Anja Schreiner

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Schreiende Frau verbrachte Nacht in einer Zelle

Schreiende Frau verbrachte Nacht in einer Zelle

10 November 2016 von Darian Lambert

Eine 54-Jährige hat in der letzten Nacht in einem Mehrfamilienhaus zu herumgeschrien, dass niemand zur Ruhe kommen konnte. Daher musste die Frau mit zur Wache.

Der Ehemann konnte die 54-Jährige nicht mehr beruhigen. Sie schrie in der letzten Nacht (10.11., 05.00 Uhr) in der Wohnung ständig laut herum. Sie benutzte dabei derbe Kraftausdrücke, die scheinbar unkontrolliert aus ihr heraussprudelten. Auch die anderen Mieter in dem Haus an der Straße Löhe fühlten sich gestört. Da sie sich nicht einmal von den hinzugerufenen Polizeibeamten beruhigen lassen wollte, musste die Frau mit zur Wache. Aber selbst in der Zelle schrie sie weiter unentwegt herum. Daher verbrachte sie mehrere Stunden dort, während sich ihr Alkoholspiegel ein wenig abbauen konnte. Gegen 13.00 Uhr wurde sie von ihrem Mann abgeholt. Auf dem Weg zum Auto schimpfte sie in gewohnter Weise weiter.

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Zwei gewerbsmäßige Diebe festgenommen

Zwei gewerbsmäßige Diebe festgenommen

04 November 2016 von Darian Lambert

polizei-passat-frontDie Polizei hat zwei Ladendiebe festgenommen, die scheinbar Ware aus mehreren Baumärkten gestohlen haben, um sie anschließend weiter zu verkaufen.

Zwei Mitarbeiter eines Baumarktes am Biberweg beobachteten gestern (03.11.) gegen 15.15 Uhr zwei Männer, die sich Ware in die Jacken steckten. Als die Männer den Kassenbereich passierten, ohne die Ware zu bezahlen, wurden sie gestellt. Doch einer wehrte sich mit Leibeskräften und verlor dabei sogar die Ware. Bei seinem Fluchtversuch verletzte er sich leicht. Insgesamt hatten die Täter Beute von mehreren 100 Euro gemacht.

Beide wurden vorläufig festgenommen.

Den Mitarbeitern war nebenbei auch ein Fahrzeug auf dem Parkplatz aufgefallen. Hierbei handelte es sich um einen grünen Opel. In dem Wagen befanden sich mehrere Einkaufstüten, ebenfalls gefüllt mit technischen Geräten sowie eine Liste mehrerer Baumärkte in NRW. Da es sich offensichtlich hier um das Fluchtfahrzeug der Beiden handelte, wurden der Wagen sowie auch die Vielzahl an elektronischen Kleingeräten sichergestellt. Die Ermittler versuchen nun, die Geräte (z.B. Zeitschaltuhren, Lasermessgeräte, Mobiltelefon, Navigationsgerät und eine Powerbank) den aufgelisteten Baumärkten zuzuordnen.

Die Männer aus Dortmund und Hövelhof sind im Alter von 32 und 39 Jahren. Sie sind der Polizei bereits aus anderen Diebstählen bekannt. Daher wird vermutet, dass die beiden Täter gewerbsmäßig auf Diebestour gehen und damit ihren Lebensunterhalt bestreiten.

Der Staatsanwalt hat U-Haftbefehl beantragt. Daher werden beide heute dem Haftrichter vorgeführt.

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Filmfestival „Nahaufnahme – In Vielfalt leben“ vom 7. bis 11. November 2016

27 Oktober 2016 von Darian Lambert

Vorhang auf zur „Nahaufnahme“! Fünfmal hat die Kino-Veranstaltungsreihe bereits in Bergisch Gladbach stattgefunden. In diesem Jahr heißt das Motto wieder „In Vielfalt leben“. In der Woche vom 7. bis 11. November werden Filme zum Thema Migration und Integration, Senioren und Menschen mit Behinderung im Kino-Center Schlosspassage und im Bürgerhaus Bergischer Löwe gezeigt – alle Filme werden durch Diskussionsrunden ergänzt. Außerdem steht wie in den letzten Jahren auch ein Puppenspiel im Bensberger Puppenpavillon auf dem Programm!

Die Idee der Inklusion zielt auf eine Gesellschaft, die all ihren Mitgliedern das Recht auf individuelle Entwicklung und Teilhabe zusichert – ein Themenkomplex, der alle gesellschaftlichen Bereiche durchdringt und in höchstem Maße auch kulturrelevant ist. Gezeigt werden Filme, die sich niveauvoll, kritisch, nachdenklich, aber auch unterhaltend mit dem Thema auseinandersetzen. Dabei sind:

Montag, 7. November 2016, 19:30 Uhr im Bergischen Löwen, Kultkino: „Unterwegs mit Jaqueline“
Dienstag, 8. November 2016, 15:00 Uhr im Kino-Center Schlosspassage, Seniorenkino: „Hello, I am David“
Mittwoch, 9. November 2016, 19:30 Uhr, im Kino-Center Schlosspassage: „Vincent will Meer“
Donnerstag, 10. November 2016, 19:30 Uhr, im Kino-Center Schlosspassage: „Just a kiss“
Freitag, 11. November 2015, 19:30 Uhr im Kino-Center Schlosspassage: „Mein Weg nach Olympia“

Das Besondere: Zu einigen Filmen werden Filmpaten begleitende Gespräche für das Publikum anbieten! Ganz im Sinne der Inklusion können alle Menschen an den Veranstaltungen teilnehmen – die Veranstaltungen finden in Gebäuden statt, die baulich barrierefrei sind. Die Filmvorführungen werden mit Technologien begleitet, die sich für unterschiedliche Arten der Sinnesbehinderung eignen – z.B. Gebärdensprachdolmetscher, Untertitel, Einsatz einer FM-Anlage. Bei „Hello, I am David“ sind die Smartphone-Apps „Greta“ (Audiodeskription) und „Starks“ (Untertitel) nutzbar.

Schulvorstellungen des Abendfilms sind jeweils am Vormittag nach Voranmeldung möglich. Die Kosten betragen 3 € pro Person. Ansprechpartner ist die Brunotte Filmtheater GmbH, Herr Brüggehagen, Tel.: 02204 40090010.

Das Kulturbüro, die Soziale Stadtentwicklung und die Behindertenbeauftragte der Stadt Bergisch Gladbach konnten auch in diesem Jahr auf die Zusammenarbeit mit vielfältigen Partnern zurückgreifen, die sich am Filmfestival beteiligen: die Brunotte Filmtheater GmbH, das Kultkino, das Bürgerhaus Bergischer Löwe, das Theater im Puppenpavillon, das städtische Seniorenbüro, die Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung e.V. Rheinisch-Bergischer Kreis / Köln-Porz, der Caritasverband für den Rheinisch-Bergischen-Kreis e.V. mit dem Projekt „Vielfalt. Viel wert.“ sowie der DJK SSV Ommerborn-Sand e.V. Gefördert wird das Filmfestival durch die Kultur- und Umweltstiftung der Kreissparkasse Köln.

Eröffnung mit Kuh „Jacqueline“
Vizebürgermeister Josef Willnecker wird das Filmfestival am Montag, dem 7. November um 19:30 Uhr im Bürgerhaus Bergischer Löwe eröffnen; anschließend wird der Film „Unterwegs mit Jaqueline“ gezeigt – eine französisch-marokkanische Produktion aus dem Jahre 2016. In dem Film geht es um den algerischen Bauer Fatah und seine abenteuerliche Reise nach Paris, wo er auf der Landwirtschaftsmesse die Kuh Jacqueline – seinen ganzen Stolz – präsentieren möchte. Auf diesem Weg trifft Fatah viele ungewöhnliche Menschen, die ihm dabei helfen, seinen Traum wahr werden zu lassen. Doro Dietsch moderiert an diesem Abend die Podiumsdiskussion.

Freie Vorführungen für Kindergärten im Puppenpavillon – schon ausgebucht!
Auch die Kleinsten sind herzlich eingeladen! Für den Elementarbereich ist das Theater im Puppenpavillon genau das Richtige. Das Bühnenstück „Der verschwundene Zauberstein“ wird gleich viermal aufgeführt. Für die Kinder ist dieses Angebot kostenfrei, gefördert durch „Bürger für uns Pänz“, Bensberger Bank und die Stadtverkehrsgesellschaft Bergisch Gladbach mbH. Es sind bereits jetzt keine Plätze mehr frei.

Regionales Ereignis
Zum Filmfestival „Nahaufnahme“ gibt es ein Programmheft, das in den Stadthäusern und den Veranstaltungsorten ausliegt. Weitere Infos auch unter

https://www.bergischgladbach.de/filmfestival-nahaufnahme.aspx

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Bewerbung zur REGIONALE 2022/2025

27 Oktober 2016 von Darian Lambert

Der Oberbergische Kreis, der Rhein-Sieg-Kreis und der Rheinisch-Bergische Kreis bewerben sich gemeinsam um die Durchführung einer REGIONALE für das Bergische Rheinland. Sie beteiligen sich damit am Bewerbungsverfahren der Landesregierung NRW für die Ausrichtung der REGIONALE 2022/2025. Zur Erarbeitung der Bewerbung fand am 6. Oktober 2016 eine Auftaktveranstaltung auf :metabolon statt, die von den drei beteiligten Landräten, Dr. Hermann-Josef Tebroke, Jochen Hagt (Oberbergischer Kreis) sowie Sebastian Schuster (Rhein-Sieg-Kreis) gemeinsam eröffnet wurde. Diese bot für die 120 Vertreter aus Kommunen und Verbänden der Region die Gelegenheit, sich auszutauschen sowie einen ersten inhaltlichen Einblick in die REGIONALE-Bewerbung zu bekommen. Diese wird derzeit erarbeitet und in den nächsten Wochen durch die Kreise, den Region Köln/Bonn e.V. und die beauftragten Büros weiter konkretisiert. Im Rahmen einer Arbeitskonferenz am 26. Oktober sind die Kommunen, Verbände und Politik der Region eingeladen, sich aktiv zu beteiligen und ihre Ideen und Vorstellungen für das Bergische Rheinland einzubringen. Nach einem Bericht in den Konferenzen der Hauptverwaltungsbeamten und Beschlüssen durch die Kreistage soll die Bewerbung bis spätestens 9. Dezember 2016 beim Land eingereicht werden. Die Entscheidung über die Vergabe der REGIONALEN erfolgt im Frühjahr 2017 durch eine Fachjury des Landes Nordrhein-Westfalen.

Inhalte der Regionale-Bewerbung
In zwei Impuls-Vorträgen von Dr. Julian Petrin aus Hamburg und Prof. Dieter Prinz aus Kürten wurden bei der Auftaktveranstaltung zunächst das Spannungsfeld zwischen Metropole und ländlichem Umland sowie die daraus resultierenden Synergien und Kooperationspotenziale erörtert. Prof. Hartmut Welters und Dr. Wolfgang Wackerl, deren Büros mit der Erarbeitung der REGIONALE-Bewerbung beauftragt sind, stellten anschließend den derzeitigen Bearbeitungsstand vor. Das im Rahmen der REGIONALE avisierte Leitbild von stadtLAND-Innovationen für das „Bergische Rheinland“ soll demnach anhand von Handlungsfeldern weiter konkretisiert werden. Dazu gehören neben „Wohnen, Leben und Arbeiten“ auch die Themenschwerpunkte „Neue Arbeitsfelder und Innovationen“ (Wirtschaft) und „Ressourcen-Landschaft“ (Weiterentwicklung der qualitätvollen Kulturlandschaft). Verknüpft werden diese Themenbereiche durch das zentrale Handlungsfeld „Mobilität und Digitalisierung“, das innerhalb der Bewerbung eine besondere Stellung einnimmt. Denn eine moderne Infrastruktur bildet die Grundlage für die Zukunftsfähigkeit der Region und ist insbesondere vor dem Hintergrund der avisierten stadtLAND-Innovationen im Bergischen Rheinland zwingend notwendig, um städtische und ländliche Qualitäten näher zueinander zu bringen. Themenübergreifend soll es im Rahmen der REGIONALE auch um Fragen der regionalen Zusammenarbeit und der effektiveren Organisation bestehender Institutionen und Engagements gehen.

Das Bergische Rheinland
Das Bergische Rheinland umfasst den rechtsrheinischen Raum der Region Köln/Bonn mit den Kommunen des Oberbergischen Kreises, des Rheinisch-Bergischen Kreises sowie dem östlichen Teil des Rhein-Sieg-Kreises. Die REGIONALE-Bewerbung wird federführend von den drei Kreisen erarbeitet. Die Region war bereits Teil der REGIONALE 2010 und möchte nun an die Projekte, Netzwerke und Erkenntnisse aus dieser Zeit anknüpfen. Vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen und Zukunftsfragen ist es Ziel der neuen REGIONALE, für das „stadtLAND“ des Bergischen Rheinlands die Lebensqualität nachhaltig zu sichern und die regionale Wertschöpfung zu steigern. Dabei sollen ländliche und städtische Qualitäten sich gegenseitig ergänzen. Die Region weist selbst ein hohes Entwicklungspotenzial und starke Eigendynamik auf. Sie bietet mit einer starken mittelständischen Wirtschaft (insbesondere im Bereich der verarbeitenden Industrie), attraktiven Landschaftsräumen und Ausflugszielen sowie einem funktionierenden gesellschaftlichen Miteinander einen attraktiven Lebens- und Arbeitsraum.
Gleichzeitig kann das Bergische Rheinland in besonderer Weise von Impulsen aus der nahegelegenen städtischen Rheinschiene profitieren. Im Zusammenspiel von Metropole und ländlichem Umfeld ergeben sich Chancen für ein „stadtLAND“, in dem neue Lösungen für die wichtigsten Themen der Zukunft beispielhaft qualifiziert und umgesetzt werden.

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Horror-Clown greift mit Baseballschläger an

Horror-Clown greift mit Baseballschläger an

26 Oktober 2016 von Darian Lambert

Grusel-Clown, Horror-Clown, Killer-Clown droht mit Baseball-Schlger 1Am Mittwochmorgen (26.10.) ist in Gronau ein 11-jähriger Junge von einem sogenannten „Horror-Clown“ angegriffen worden.

Der Junge war gegen 08:45 Uhr auf dem Fußweg zwischen Sieglindenweg und Schule Ahornweg unterwegs. Unmittelbar hinter der Unterführung sprang eine Person aus dem Gebüsch, der einen Baseballschläger in der Hand hielt. Wortlos griff er damit den 11-Jährigen an. Der Junge konnte einen Treffer im Oberkörperbereich verhindern, weil er sich gerade noch wegdrehen konnte.

Anschließend flüchtete der Junge zur Schule. Dort stellte sich später heraus, dass ein anderer Schüler bereits gegen 08:20 Uhr an der gleichen Stelle „erschreckt“ wurde. In diesem Fall kam es jedoch zu keiner Schlagbewegung.

Der Maskenträger war circa 180-185 cm groß. Die Horror-Maske hatte auffallend spitze Zähne und im Bereich der Ohren orange-rote Spirallocken. Der Täter trug am Oberkörper ein rot-blaues Lappenkostüm und eine weiße Hose.

Die Straftat wurde leider erst mit Verzug angezeigt, sodass Fahndungsmaßnahmen erfolglos waren. Für das eingeleitete Strafverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung sucht die Polizei RheinBerg noch Zeugen, die den Täter vor oder nach der Tat beobachtet haben. Hinweise bitte unter 02202 205-0.

In diesem Zusammenhang erneut der Appell der Polizei: Vermeiden sie die körperliche Auseinandersetzung und gehen sie der Gefahr aus dem Weg. Wählen sie schnellstmöglich den Notruf 110!

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