25 Oktober 2016 von Darian Lambert

Horror-Clown wurde in Hebborn gesichtet Bild: Fotolia
Eine 13-Jährige hat am Montagabend (24.10.) in Hebborn einen Horror-Clown mit Baseballschläger gesehen und hat sofort umgedreht.
Das Mädchen war gegen 18:40 Uhr mit dem Fahrrad auf der Straße Am Heidetor neben dem Hebborner Friedhof unterwegs. Am Waldrand erkannte sie einen maskierten Clown, der einen Baseballschläger in der Hand hielt. Die 13-Jährige reagierte intuitiv richtig – sie drehte und fuhr auf einem Umweg nach Hause. Von dort aus wurde die Polizei informiert. Leider konnte der Maskierte in dem Bereich nicht mehr gefunden werden.
Die Polizei RheinBerg lobt in diesem Zusammenhang ausdrücklich das vorausschauende Verhalten des Mädchens. Denn sie hat sich genau so verhalten, wie ein Einzelner reagieren könnte, wenn er auf einen sogenannten Horror-Clown trifft. Heldentum ist in diesen Fällen nicht angezeigt. Bei erkannten Gefahren sollte diesen aus dem Weg gegangen werden. Einer Gefahr bewusst aus dem Wege zu gehen, ist kein Zeichen von Feigheit, sondern zeugt von einem gesunden Menschenverstand.
Aber auch wenn sie keine unmittelbare Gefahr für sich oder andere sehen gilt: Wählen sie sofort den kostenfreien Notruf 110 und geben sie so der Polizei die Möglichkeit, den oder die Maskierten zu überprüfen.
Wenn der Gefahr nicht ausgewichen werden kann, versuchen sie Öffentlichkeit zu erzeugen. Lautes Schreien und eine Gemeinschaft mit anderen Passanten schaffen, kann den vermeintlichen Angreifer eventuell in die Flucht schlagen. In letzter Konsequenz ist eine Flucht immer einer körperlichen Auseinandersetzung vorzuziehen.
24 Oktober 2016 von Darian Lambert
Zwischen Samstag und Sonntag (23.10.) sind Unbekannte in ein Wohnhaus auf der Straße Weide eingedrungen.
Am Sonntag bemerkten die Geschädigten gegen 17:00 Uhr eine zerstörte Scheibe einer Terrassentür. Unbeschädigt war die Scheibe am Samstag gegen 13:00 Uhr.
Innen durchwühlten die Einbrecher alle Räume. Ob sie dabei Beute machen konnten, ist noch ungeklärt. Die Spurensicherer der Polizei haben ihre Arbeit aufgenommen. Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeugen beobachtet haben, melden sich bitte unter 02202 205-0 bei der Polizei RheinBerg.
24 Oktober 2016 von Darian Lambert
Gleich zwei Frauen sind am Donnerstag (20.10.) im Stadtgebiet unter Drogeneinfluss aufgefallen.
Gegen 09:30 Uhr ist ein BMW auf der Straße In der Auen in Refrath angehalten worden. Den Beamten fiel zunächst eine unzulässige Rad/Reifenkombination auf, die nicht eingetragen war. Bei der näheren Überprüfung der 30-jährigen Fahrerin aus Bergisch Gladbach ergaben sich eindeutige Anzeichen für Drogenkonsum, den die 30-Jährige auch einräumte.
Gegen 15:30 Uhr überprüften die Beamten eine 33-jährige Leverkusenerin auf der Leverkusener Straße in Schildgen. Auch bei der Polo-Fahrerin zeigten sich Anzeichen für einen Drogenkonsum. Ein Vortest bestätigte in diesem Fall den Verdacht.
Bei beiden Frauen entnahm ein Arzt eine Blutprobe und die Weiterfahrt wurde untersagt. Beide erwartet nun ein Bußgeldverfahren mit mehreren Hundert Euro Bußgeld und einem Fahrverbot.
19 Oktober 2016 von Darian Lambert
Am Dienstagabend (18.10.) ist die Polizei zu einem Verkehrsunfall in Voiswinkel gerufen worden.
Ein 16-Jähriger fuhr gegen 20:30 Uhr mit seinem Kleinkraftrad gegen einen geparkten Audi. Dabei entstand circa 3.000 Euro Sachschaden.
Während der Unfallaufnahme auf der Mutzbroicher Straße fiel starker Alkoholgeruch bei dem jungen Mann auf. Ein Vortest bestätigte den Verdacht – er pustete weit über ein Promille. Daraufhin entnahm ihm ein Arzt eine Blutprobe und sein Führerschein wurde sichergestellt.
18 Oktober 2016 von Darian Lambert
Zeugen verständigen die Polizei in den frühen Morgenstunden (18.10.), da mehrere Mülltonnen gebrannt haben.
Gegen 03.30 Uhr ging ein Anruf bei der Polizei ein, dass ein Mülleimer in der Stationsstraße auf dem Bahnsteig 9 am Busbahnhof brennen würde. Schon kurz darauf, gegen 04.20 Uhr brannte schon wieder ein Mülleimer dort, diesmal auf dem Bahnsteig 8.
Fast gleichzeitig wurde gemeldet, dass es auch in der Paffrather Straße brennen würde. Zwischen Hausnummer 80 und 84 brannten dort mehrere Mülltonnen. Doch hier beschädigte das Feuer bereits die angrenzende Hauswand, bevor die Feuerwehr die Flammen vollständig löschen konnte.
Die Polizei sucht nun Zeugen, die in den Morgenstunden etwas beobachtet haben oder andere Hinweise zu den Bränden geben können. Diese werden unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegengenommen.
17 Oktober 2016 von Darian Lambert
Schon seit 2001 wird der Standort rund um das Rathaus unbemerkt von Kameras überwacht. Personen, die sich dort aufhalten, werden so grundlos und ohne ihr Wissen aufgezeichnet. Auch der Rathausflur und die Büros einiger Oppositionsparteien werden beobachtet.
NRW-Landesdatenschutzbeauftragter eingeschaltet
Der Landesdatenschutzbeauftragte machte den Bürgermeister schon vor einiger Zeit darauf aufmerksam, dass es für eine Überwachungsanlage einen stichhaltigen Grund geben müsse. Seit den letzten 10 Jahren gibt es aber keine kriminellen Handlungen wie Randale, die eine Überwachung rechtfertigen könnten.
Die Überwachung innerhalb des Rathauses muss für Besucher und Mitarbeiter offenkundig sein und Kameras müssen ausgeschildert werden. Bis heute ist das allerdings nicht geschehen. Die Überwachungskamera für den Parkplatz des Rathauses ist mittels eines Schildes ausgewiesen. Hierbei handelt es sich um einen nichtöffentlichen Bereich. Da das Schloss des Parkplatzes bereits beschädigt worden ist, ist die Überwachung teilweise zulässig. Eine weitere Kamera überwacht allerdings ausschließlich öffentlichen Raum. Begründet wird dies damit, auf diese Weise Schäden am Rathausgebäude zu vermeiden. Das stellt laut Datenschutzbeauftragtem aber einen Verstoß gegen geltendes Recht dar.
Der Datenschutzbeauftragte ist seither leider nicht weiter tätig geworden. Ob also die von ihm gerügten Mängel beseitigt und vorgeschlagenen Änderungen umgesetzt wurden, hat bis heute niemand geprüft.
Kritik in der letzten Ratssitzung
Der Bürgermeister und der zuständige Fachbereichsleiter wurden in der letzten Ratssitzung abermals mit der Videoüberwachung konfrontiert. Sie behaupteten jedoch, dass die Kameras seit Jahren nicht in Betrieb seien. Das stimmt so nicht. Die Überwachungsanlage wurde sogar im vergangenen Jahr modernisiert und verfügt nun unter anderem über Kameras von Monacor. Frank Samirae von der Bürgerpartei GL missbilligt die Vorgehensweise von Bürgermeister Lutz Urbach. Die heimliche Ausspähung „nach NSA-Manier“ der Bürger und Büros im Rathaus müsse sofort unterlassen werden.
Die Geräte der Überwachungsanlage sind während der Öffnungszeiten des Rathauses für jedermann zugänglich und unbeaufsichtigt. Auch können die aufgezeichneten Bilder und Videos über das Netzwerk der Stadtverwaltung intern von überall abgerufen und gespeichert werden. Es ist nicht klar, wo die aufgezeichneten Daten landen. Eine missbräuchliche Verwendung der Videoanlage, die durch einen Hausmeister oder anderen Mitarbeiter verhindert werden könnte, kann so nicht sichergestellt werden.
15 Oktober 2016 von Darian Lambert
Im Frühverkehr sind zwei Personen verletzt worden.
Am Donnerstag (13.10) um 06.40 Uhr wollte ein 22-jähriger Bergisch Gladbacher auf dem Rather Weg aus Bensberg kommend, links auf die Autobahn A4 in Richtung Olpe auffahren. Beim Abbiegen übersah er den entgegenkommenden Opel. Bei dem heftigen Zusammenstoß wurden beide Fahrer verletzt. Im Opel befand sich auch ein Hund.
Der 60-Jährige aus Weilerswist und der Bergisch Gladbacher kamen leicht verletzt in ein Krankenhaus. Der Collie wurde in Absprache mit seinem Herrchen zur Betreuung in ein Tierheim gebracht. Beide Autos mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Gesamtschaden von circa 25.000 Euro.
10 Oktober 2016 von Darian Lambert
In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist eine angetrunkene Bergisch Gladbacherin falsch abgebogen und setzte nach dem Unfall ihre Fahrt fort.
Am Sonntagmorgen (09.10.) um 03.20 Uhr bog eine 66-Jährige an der Einmündung Wickenpfädchen verbotener Weise nach links auf die Straße Vürfelser Kaule, in Richtung Lustheide ab. Dabei nahm sie einem Overather BMW-Fahrer die Vorfahrt. Sie touchierte den BMW mit ihrem VW. Danach setzte die 66-Jährige ihre Fahrt ohne Anzuhalten fort. Der Overather drehte und erwischte die Flüchtige an der Ampel der Kreuzung Lustheide, auf der Linksabbiegerspur in Richtung Frankenforster Straße. Er und sein Mitfahrer sprachen die Bergisch Gladbacherin an. Diese blieb bis zum Eintreffen der Polizei wortlos im Auto sitzen.
Die Polizei stellte bei der 66-Jährigen Alkoholgeruch fest. Mit circa 1,6 Promille wurde ihr eine Blutprobe entnommen und der Führerschein beschlagnahmt.
09 Oktober 2016 von Darian Lambert
Bei einer Routinekontrolle in Refrath ist am Donnerstagmittag (06.10.) ein stark alkoholisierter Autofahrer aufgefallen.
Den 63-jährigen Bergisch Gladbacher überprüften die Beamten gegen 11:30 Uhr An der Wallburg. Seine Fahrweise war eher unauffällig, aber als er den Beamten gegenüber stand, fiel deutlicher Alkoholgeruch auf. Der Vortest bestätigte den Verdacht – er pustete über zwei Promille.
Ein Arzt entnahm ihm daraufhin eine Blutprobe. Den Heimweg musste der 63-Jährige zu Fuß antreten, nachdem sein Führerschein sichergestellt wurde.
08 Oktober 2016 von Darian Lambert

Elmar Rüther zwischen Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke und Abteilungsleiter Gerhard Wallmeroth
Landrat Dr. Tebroke ist glücklich, dass er heute Polizeidirektor Elmar Rüther als Nachfolger von Martin Münchhausen begrüßen durfte.
Der 57-jährige gebürtige Sauerländer übernimmt damit die größte Direktion der Polizei RheinBerg und wird Leiter der Direktion Gefahrenabwehr/Einsatz. Der erfahrene Polizist begann seine dienstliche Karriere in unserer Nachbarstadt Leverkusen. Mit dem Aufstieg in den gehobenen Dienst musste er nicht weit umziehen – sein nächster Dienstort war die Leitstelle in Köln, wo er Kommissar vom Dienst wurde.
Nach einer Qualifizierungsphase im Lagezentrum des Innenministerium und erfolgreicher Ausbildung an der Deutschen Hochschule der Polizei konnte er weiter am Rhein verweilen. Er übernahm im Jahr 1997 die Leitung der Polizeiinspektion Leverkusen. Die weitere Station war das Landeskriminalamt in Düsseldorf, wo er u.a. bei der Koordinierungsstelle für die Spielorte der WM 2006 tätig war.
Auch im Anschluss ließ er den Rhein nicht aus den Augen – im Jahr 2007 übernahm er den Aufbau der Landesleitstelle beim Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD NRW) in Duisburg. Diese leitete er bis 2009. Die letzten sieben Jahre leitete er das Dezernat für Technik beim LZPD.
Die Polizei RheinBerg ist froh, dass er nun vom Rhein an die Strunde abgebogen ist. Der passionierte Wanderer und Liebhaber guter Bücher hat sich sehr über den freundlichen Empfang in der Stadt an der Strunde gefreut und ist gespannt auf die nächsten Jahre im Rheinisch-Bergischen Kreis.