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Platzwunde am Kopf nach Sturz auf das Pflaster

14 Juni 2014 von Darian Lambert

Am Samstag Abend wurde eine junge Frau in der Nähe des Konrad Adenauer Platzes vom Pech verfolgt. Die Frau stürzte plötzlich und zog sich eine Platzwunde am Kopf und Verletzungen an der Hand zu. Sie wurde Helfern noch an der Unfallstelle erstversorgt und kam dann ins Krankenhaus.

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City wird zur Fanmeile

12 Juni 2014 von Darian Lambert

Aktivisten haben über Nacht den Driescher Kreisel zur WM Fanmeile umgestaltet. Die Stadtverwaltung drückt hierbei ausnahmsweise beide Augen zu. Zwar sei die Aktion nicht ganz in Ordnung, werde aber geduldet. Wenn es allerdings Nachahmer geben sollten, dann müsste für die Nutzung von öffentlichen Flächen ein ordnungsgemäßer Antrag gestellt werden.

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Hängeschnurbaum wird zum Kunstwerk

12 Juni 2014 von Darian Lambert

Haengeschnurbaum1Wenn ein Baum abgestorben ist, wird er normalerweise ohne viel Aufhebens abgesägt. Nicht so der japanische Hängeschnurbaum, der zur Zeit noch leblos und unbelaubt an der Einfahrt zum Parkplatz Buchmühle steht. Um die 100 Jahre alt muss er wohl sein; die Bemühungen in den letzten Jahren, ihn zu retten, schlugen fehl. Allerdings ist er von eigentümlicher Schönheit: Sein Stamm und die Äste bilden skurril-knorrige Verformungen, die insbesondere jetzt, da er keine Blätter mehr trägt, umso deutlicher zum Vorschein kommen.

Ein natürliches Kunstobjekt, befand StadtGrün-Leiter Wolfgang Leuthe und hatte die Idee, das Holz einem Künstler zur Verfügung zu stellen, um daraus eine Skulptur zu schaffen. Wer war dafür besser geeignet als der Bergisch Gladbacher Holzbildhauer Georg Becker? Gesagt – getan: Becker war begeistert von der Idee. „Es ist eine große Herausforderung für mich, diesem Objekt meine künstlerische Prägung zu geben. Der Baum ist schon in seiner natürlichen Form eine ganz außergewöhnliche Erscheinung.“  Er will ohne Honorar den Baum an Ort und Stelle bearbeiten und das fertige Werk anschließend der Stadt schenken. Beckers Spezialität: Die Struktur des Holzes durch Abschälen der Rinde, gezielte Schnitte und Freilegen von besonderen Wuchsformen zu betonen.

Stadtbaurat Stephan Schmickler war von den Plänen ebenfalls sehr angetan und sorgte für die interne planerische Abstimmung, denn das Buchmühlengelände gehört nach wie vor zum Regionale 2010-Bereich. Der Plan: Georg Becker wird den Hängeschnurbaum an Ort und Stelle, also ungefällt,  bearbeiten. Dafür nimmt er sich Zeit bis Ende Juli, so lange, bis die Schausteller zur Laurentiuskirmes anrücken.

Anschließend wird der Baum in seiner ganzen neuen Pracht zunächst an einen anderen Ort gebracht. Hans-Wolfgang Zanders als Hausherr des benachbarten Kulturhauses hat bereits sein Einverständnis gegeben, das Kunstwerk dorthin zu „verpflanzen“. Auf lange Sicht soll es in jedem Fall dem öffentlichen Raum erhalten bleiben. Wo der Baum zur Zeit steht, wird er nicht verbleiben können: Die Gesamtplanung für den Buchmühlenpark sieht an dieser Stelle einen Großbaum vor, und zuvor wird die Baugrube des neuen Hochwasserentlastungskanals dort entlang laufen.

Georg Becker hat schon feste Vorstellungen, wie er den Baum gestalten möchte: Er beabsichtigt, den Stamm als Spirale zu gestalten, somit eine Form zu wählen, die symbolhaft für die Entstehung des Lebens steht. Das Thema der verschlungenen Äste will er aufgreifen und bearbeiten. Ab dem 12. Juni 2014 ist er vor Ort bei der Arbeit, voraussichtlich immer am Vormittag, etwa von 9 bis 13 Uhr. Anwohner und Interessierte sind herzlich willkommen, ihm bei der Arbeit zuzuschauen. Der Künstler ist es gewohnt, öffentlich zu arbeiten: „Es ist mir an einem Dialog mit interessierten Menschen gelegen.“ Er hat mehrfach an öffentlichen Symposien teilgenommen, zuletzt 2013 in der Bourgogne, wo aus seiner Hand zwei Skulpturen für eine antike Römerstraße nahe den Ausgrabungsfeldern von Alesia entstanden. Im August wird Becker dann in Erftstadt wiederum einen 100jährigen Baum kunstvoll bearbeiten, diesmal eine Eiche.

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Stimmungsvolles Feuerwerk beendet Pfingstkirmes 2014

10 Juni 2014 von Darian Lambert

Den offiziellen Schlusspunkt der Gladbacher Stadtkirmes bildete das Höhenfeuerwerk am Dienstag  Abend. Tausende Besucher wollten die stimmungsvollen Bilder wieder möglichst aus allernächste Nähe erleben und versammelten sich auf dem Konrad Adenauer Platz und auf der Hauptstraße. Vom Quirlsberg aus ließen die Schausteller die Raketen steigen. „Das ist ja wie Silvester“, sagte ein begeistertes Mädchen vor dem Bergischen Löwen zu ihren Eltern. Wegen des gut 20-minütigen Feuerwerks waren die Kirmeszelte nahezu wie leer gefegt, füllten sich aber wenige Minuten später wieder. Nach dem leuchtenden Spektakel über der Stadt folgte breiter Applaus.

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Zwischenfall auf Pfingstkirmes

10 Juni 2014 von Darian Lambert

Am Montagabend kurz vor dem Unwetter im Bergischen kam es gegen 20:50 Uhr zu einem Zwischenfall auf dem Konrad Adenauer Platz. Ein Besucher brach am Eingang des Jahrmarktes unvermittelt zusammen und ging zu Boden. Die Gladbacher leisteten vorbildlich sofort erste Hilfe. Es stellte sich heraus, dass der junge Mann einen epileptischen Anfall hatte. Das Musik und Lichtspiel der Kirmes hatte diesen augenscheinlich hervorgerufen. Die ca. 3 Minuten später eingetroffenen Rettungskräfte vom Marienkrankenhaus nahmen den Epileptiker zu weiteren Untersuchung sicherheitshalber mit.

Kurz darauf gegen 21 Uhr musste die Kirmes wegen des einsetzenden Unwetters die Stände schließen und das Fahrgeschäft einstellen.

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Gartenbrand in Hebborn

09 Juni 2014 von Darian Lambert

Im hinteren Gartenbereich eines Einfamilienhauses an der Reuterstraße brannte in der Nacht zum Pfingstmontag eine Gartenlaube in voller Ausdehnung. Das Feuer war bereits auf angrenzende Bäume übergegriffen. Ein Wintergarten und der Giebel eines angrenzenden Wohnhauses wurde bereits durch die Hitze erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Es drohte ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus sowie eine Ausdehnung des Feuers auf weitere Bäume.

Einsatzleiter Walter Tillenkamp setzte von der Reuterstraße aus mehrere Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung ein. Die Kräfte der Feuer- und Rettungswache Süd wurden durch einen Garten von der Hebborner Straße aus zum Schutz der Bäume eingesetzt.
Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Feuers auf weitere Gebäude und Bäume verhindert werden. In der Gartenlaube befanden sich 2 Propangasflaschen, wo bereits das Gas mit einer Flamme ausströmte.

Die Gartenlaube brannte fast vollständig nieder. Der Wintergarten des Nachbarhauses wurde erheblich beschädigt. Die angrenzenden Wohnhäuser können  weiterhin bewohnt werden. Personen wurden nicht verletzt.

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Spektakulärer Porsche-Unfall an der A4

05 Juni 2014 von Darian Lambert

Ein spektakulärer Unfall hat sich in der Nacht zu Donnerstag auf der A4 in Richtung Köln ereignet. Gegen 1.45 Uhr war ein 52-jähriger Porschefahrer in der Ausfahrt Refrath von der Fahrbahn abgekommen.

Das Fahrzeug geriet in die Leitplanke und touchierte ein Brückengeländer sowie einen Ampelmast. Dabei löste sich der Motorblock vom Fahrzeug. Zum Glück ist der Fahrer nur leicht verletzt worden – wegen Verdacht auf Alkohol musste er eine Blutprobe abgeben.

An dem Porsche entstand Totalschaden. Weil Betriebsstoffe ausliefen, war auch die Feuerwehr im Einsatz – die Sperrung der Ausfahrt Refrath dauerte rund neun Stunden.

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US-Amerikanische Schülergruppe zu Gast im Rathaus

04 Juni 2014 von Darian Lambert

AMG setzt Akzente durch neue Partnerschaft

usa-schueler-amgUS-Amerikanischer Besuch im Rathaus Stadtmitte. Am Mittwochvormittag empfing Bergisch Gladbachs 1. Stellvertretende Bürgermeisterin Ingrid Koshofer eine Schülergruppe aus dem US-Bundesstaat Pennsylvania zusammen mit ihren deutschen Gastgebern. Noch bis zum 22. Juni  bleiben die insgesamt 15 Schülerinnen und Schüler und zwei Betreuungslehrer der Partnerschule der Spring Grove Regional High School auf Einladung des Albertus-Magnus-Gymnasiums in Bergisch Gladbach.

„Ihr seid hier, um Brücken zu bauen, die Welt zu entdecken und Freundschaften zu pflegen“, begrüßte Koshofer die Gäste in Ihrer Rede im Großen Ratssaal und wies auf die Parallelen der wirtschaftlichen Standbeine beider Städte hin; auch in Spring Grove wird fleißig Papier produziert.

Über das Partnersuchforum des Pädagogischen Austauschdienstes haben die Lehrerinnen beider Schulen, Deanna Thatcher von der Spring Grove Regional High School und Svea Freudenstein vom AMG im Frühjahr 2012 zum ersten Mal Kontakt aufgenommen. Schnell wurde klar, dass beide Schulen ideale Partner für einen Austausch im Rahmen des „German-American Partnership Program“ waren. Ein solches Programm ist für alle Beteiligten am Albertus-Magnus-Gymnasium in Bensberg nichts Neues, da es über Jahrzehnte einen sehr erfolgreichen Austausch mit einer High School in Amherst, Massachusetts gab.

Zur großen Freude aller Beteiligten konnten Schülerinnen und Schüler des AMG im Herbst 2013 die neue Partnerschule in den USA besuchen und viele schöne Erfahrungen sammeln.
Auch der 16-jährige AMG-Schüler Konstantin Leißner nimmt am Austauschprogramm teil. „Für mich ist und bleibt Amerika das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Nach einem New York-Besuch zusammen mit der Familie im Jahr 2010 war für mich schnell klar, dass ich mir die Gelegenheit, im Rahmen eines Austausches auch mal am amerikanischen Familienleben teilhaben zu können, nicht entgehen lasse.“ Auch Schülerin Cora Burgwinkel schwärmt von Ihrem vierwöchigen US-Aufenthalt zusammen mit der AMG-Schülergruppe.

Im Mittelpunkt des Gegenbesuches der US-Amerikaner in Deutschland werden der Unterrichtsbesuch am AMG und das alltägliche Leben in den Gastfamilien in Bensberg und Umgebung stehen. Um diese interkulturelle Begegnung zu fördern und die Sprachkenntnisse der SchülerInnen zu vertiefen, werden die AmerikanerInnen nicht nur am Unterricht auch mit ihren Gastgebern Bergisch Gladbach genau erkunden und kennenlernen.

Auch die amerikanischen Gäste zeigen sich begeistert von den Vorzügen des Austauschs. „Ich möchte die deutsche Kultur kennenlernen, denn meine Vorfahren sind Deutsche“, freut sich die 15-jährige Hannah Sheffer. Ryan Joel (16 Jahre) sieht den Vorteil, durch den Besuch seine deutschen Sprachkenntnisse aufzubessern. „Ich war letzten Sommer im Rahmen einer zehntägigen Schulreise bereits in Berlin und Weimar. Jetzt möchte ich Deutschland nicht nur als Tourist, sondern auch als Gast in einer Familie erleben.“

Das Programm der US-Amerikaner sieht neben einer Stadt- und Domführung in Köln auch einen Besuch im Haus der Geschichte in Bonn vor. Vom 23. Juni bis 27. Juni schließt sich dann eine Fahrt mit deutschen und amerikanischen Schülern nach Berlin an.

Begleitet wird die amerikanische Schülergruppe von Lehrerin Deanna Thatcher und Lehrer Steven Richards. Seitens des AMG koordinieren die stellvertretende Schulleiterin Annegret Verroul,  Lehrerin Svea Freudenstein, Lehrer Dr. Detlef Klein und die Elternvertreterin Andrea Burgwinkel den Schüleraustausch.

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Stundungsvereinbarung zwischen Stadt Bergisch Gladbach und SV Bergisch Gladbach 09

14 Mai 2014 von Darian Lambert

Die Modalitäten für die Zahlung von 135.000 Euro zur Sanierung der Rasenfläche und dem Neubau eines Kunstrasenplatzes im Bergisch Gladbacher Stadion durch den Fußballverein SV Bergisch Gladbach 09 sind geklärt. Am Morgen unterzeichneten Kämmerer Jürgen Mumdey sowie die Vertreter des Traditionsvereins eine Stundungsvereinbarung. Demnach zahlt der Verein an die Stadt Bergisch Gladbach die ausstehende Summe im Zeitraum von zehn Jahren in monatlichen Raten zum angemessenen Zinssatz.

Rolf Menzel, Ex-Landrat, Vorsitzender des SV-09-Beirats und Verhandlungsführer des Vereins bei diesem Thema, zeigt sich erleichtert, dass diese Vereinbarung nun unterzeichnet werden konnte: „Ich denke, dass wir den einzig möglichen Weg gegangen sind. Im Rückblick hätte vieles anders laufen müssen, aber dies konnten wir jetzt nicht mehr ändern.“ Lieber schauen Menzel und der Vorsitzende der 09er, Patrick Duske, nach vorn: „Das Sportliche in der 1. Mannschaft stimmt aktuell, mit dem Testspiel gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag bieten wir den Fußballfreunden in der Region eine Attraktion“, resümiert Duske. Von städtischer Seite erklärt Stadt-Kämmerer Jürgen Mumdey: „Wir haben die Stundungsvereinbarung nach den Vorgaben des § 26 GemHVO geschlossen und konnten somit ein umfangreich diskutiertes Thema klären.“

Die Stadt Bergisch Gladbach hat im Jahr 2013 für 1,1 Millionen Euro die Naturrasenfläche und die Laufbahn in der BELKAW-Arena komplett saniert und im unteren Bereich der Stadionanlage einen Kunstrasenplatz gebaut. Die Vereine SV Bergisch Gladbach 09, TV Herkenrath, 1. FFC Bergisch Gladbach und der Stadtsportverband Bergisch Gladbach hatten eine Mitfinanzierung in unterschiedlicher Höhe zugesagt.

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Marktgalerie in Bensberg: Planung läuft – Verhandlung verschoben

08 Mai 2014 von Darian Lambert

Die Investoren der neuen Marktgalerie in der Bensberger Innenstadt bitten um Geduld. Obwohl der Baubeginn zum Jahresbeginn für Mitte Mai angedacht war, kann die Baumaßnahme noch nicht starten. Grund dafür ist, dass der grundbuchamtliche Vollzug der verschiedenen Grundstücksverträge noch aussteht.

Das Verwaltungsgericht Köln, das seit Herbst 2013 mit Klagen gegen die Baugenehmigung befasst ist, hat die mündliche Verhandlung, die ursprünglich für den 9. Mai 2014 angesetzt war, zum Wochenbeginn aufgehoben. Die Kammer begründet die Verschiebung damit, dass noch ein Gutachten eingeholt werden soll. Der neue Verhandlungstermin steht noch nicht fest.

Centerscape ist ein führender Investor, Entwickler, Eigentümer und Manager von Nahversorgungs-Einkaufszentren in allen wichtigen Märkten in Deutschland. Das Unternehmen wurde 2006 gegründet und besitzt ein großes Portfolio von qualitativ hochwertigen Einzelhandelsimmobilien. Für das Objekt in Bensberg konnten bereits verschiedene Einzelhändler, ein REWE-Supermarkt sowie Restaurantbetreiber gewonnen werden.

Die Interessengemeinschaft Bensberger Handel hat bereits eine Webcam eingerichtet, über die der Abriss des bestehenden Gebäudes sowie der Neubau der Marktgalerie verfolgt werden kann. Der Link dazu lautet: http://www.ibhbensberg.de/index.php/webcam

Zudem sind die Planungen und Abstimmungen mit der Marktvereinigung und der IBH so gut wie abgeschlossen. Sobald mit der Baustelle begonnen worden ist, werden die Marktstände in der Schlossstraße in neuer Weise aufgestellt: Vorgesehen ist, dass alle Stände, aus Richtung Kino kommend, beginnend am Wendehammer bis zur Einmündung Gartenstraße auf der rechten Seite aufgestellt werden. Da die Straße während des Wochenmarktes befahrbar bleibt, müssen die Stände umgedreht werden, so dass die Verkaufsfronten in Richtung Geschäftsfronten ausgerichtet sind. Die Aufreihung der Stände soll unter Berücksichtigung deren Tiefe so erfolgen, dass zu den Geschäftsfronten immer eine Mindestbreite von zwei Metern verbleibt.

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