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Ein Waldrettungspunkt in Bergisch Gladbach

Schnellere Hilfe im Wald: Feuerwehr Bergisch Gladbach installiert 30 neue Rettungspunkte

08 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach hat einen weiteren wichtigen Schritt für mehr Sicherheit in den heimischen Wäldern getan: Ab sofort stehen im gesamten Stadtgebiet 30 fest installierte Waldrettungspunkte zur Verfügung. Sie sollen im Notfall eine schnellere Ortung und Rettung von verletzten oder vermissten Personen ermöglichen – besonders in schwer zugänglichen Gebieten wie dem Königsforst, der Hardt, dem Gierather Wald und rund um Nußbaum.

Ein Waldrettungspunkt in Bergisch Gladbach

Orientierungshilfe für Einsatzkräfte und Bürger

Bergisch Gladbach zählt mit rund 3.270 Hektar Waldfläche zu den waldreichsten Städten der Region – fast 40 Prozent der Gesamtfläche sind bewaldet. „Gerade hier ist ein verlässliches Orientierungssystem entscheidend“, betont Jörg Köhler, Leiter der Feuerwehr Bergisch Gladbach. „Die Waldrettungspunkte helfen uns, im Notfall wertvolle Minuten zu sparen. Sie zeigen den schnellsten befahrbaren Weg zur Einsatzstelle und erleichtern so die Zuführung unserer Fahrzeuge.“

Auch Felix Müller, Abteilungsleiter Gefahrenvorbeugung und Einsatzplanung, sieht darin einen wichtigen Fortschritt: „Die Punkte sind ein zentraler Bestandteil unserer Strategie, Einsätze in Waldgebieten besser zu koordinieren. Sie machen Rettung und Brandbekämpfung effektiver und sicherer.“

So funktioniert das System

Die Waldrettungspunkte sind mit eindeutigen Kennnummern versehen und an befahrbaren Wegen installiert. Wer einen Notfall meldet, kann den nächstgelegenen Punkt angeben – die Leitstelle hat für jeden eine detaillierte Wegbeschreibung hinterlegt. So können Einsatzkräfte sofort die richtige Zufahrt wählen. Innerhalb von zehn Minuten Fußweg ist von jedem Waldweg aus entweder ein Rettungspunkt oder eine Straße erreichbar.

Über die Website map.rettungspunkte-forst.de

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Verfolgungsjagd in Overath endet im Blumenkübel – Motorradfahrer festgenommen

08 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

Ein 27-jähriger Mann hat sich in der Nacht zu Mittwoch (8. Oktober) eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert – und das mit einem gestohlenen Motorrad. Die Flucht endete schließlich unsanft in einem Blumenkübel in einer Sackgasse.

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Flucht vor der Polizei durch mehrere Ortschaften

Gegen 00:35 Uhr bemerkten Polizisten der Wache Overath/Rösrath auf der Bergischen Landstraße in Rösrath einen Motorradfahrer, dessen Kennzeichen nicht lesbar angebracht war. Zudem fuhr der Mann auffällig unsicher. Als die Beamten ihn anhalten wollten, gab der Fahrer Gas und floh in Richtung Untereschbach.

Er missachtete gleich mehrfach rote Ampeln, zunächst an der Kreuzung Hoffnungsthaler Straße/Opladener Straße, dann erneut an der Einmündung Sportplatzstraße. Über die Katzemicher Straße und den Birkenweg setzte der Motorradfahrer seine Flucht fort – stets mit leicht überhöhter Geschwindigkeit. In einer Sackgasse am Sonnenweg verlor er schließlich die Kontrolle, kollidierte mit einem Blumenkübel und stürzte.

Doch damit war die Verfolgung noch nicht vorbei: Der Mann flüchtete zu Fuß in ein angrenzendes Waldstück, wo er wenig später von weiteren Einsatzkräften gestellt und festgenommen wurde.

Gestohlenes Motorrad und Drogen im Spiel

Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Polizisten fest, dass das Kennzeichen nicht zum Motorrad gehörte – die Maschine war in Köln als gestohlen gemeldet. Der Fahrer, der weder Schlüssel noch Fahrzeugpapiere vorweisen konnte, stand offenbar unter dem Einfluss mehrerer Drogen sowie Alkohol. Ein freiwilliger Test reagierte positiv auf Cannabis, Amphetamine und Alkohol.

Wie die Polizei weiter mitteilte, besitzt der 27-Jährige keinen gültigen Führerschein und hat keinen festen Wohnsitz. Nach seiner Festnahme wurde er wegen der Verletzungen, die er bei dem Sturz erlitten hatte, in ein Krankenhaus gebracht, wo ihm auch eine Blutprobe entnommen wurde.

Ermittlungen laufen

Das gestohlene Motorrad wurde sichergestellt, ebenso das falsche Kennzeichen. Gegen den Mann wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet – unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Fahrens unter Drogen- und Alkoholeinfluss, Urkundenfälschung, Hehlerei und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

Die Polizei prüft nun, ob der 27-Jährige für weitere Diebstähle und Verkehrsdelikte in der Region verantwortlich ist.

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Kreise üben den Ernstfall: Veterinärämter proben Ausbruch einer Rinderseuche

07 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

Wie funktioniert die Zusammenarbeit, wenn plötzlich eine gefährliche Tierseuche ausbricht? Um genau das zu testen, haben sieben Kreise aus dem rechtsrheinischen Regierungsbezirk Köln und Südwestfalen – darunter der Rheinisch-Bergische Kreis – eine gemeinsame Großübung durchgeführt. Simuliert wurde ein Ausbruch der BHV1-Erkrankung, einer hoch ansteckenden Viruskrankheit bei Rindern.

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„Tierseuchen machen keinen Halt an Kreisgrenzen“, betonte Dr. Thomas Mönig, Kreisveterinär des Rheinisch-Bergischen Kreises. „Ohne eingespielte Zusammenarbeit zwischen den Veterinärämtern und den unterstützenden Organisationen ist eine effektive Bekämpfung unmöglich.“

Praxisnahe Übung mit echten Einsatzabläufen

Im Mittelpunkt der Übung stand ein realistisches Szenario: Ein Tierarzt meldete verdächtige Symptome bei Rindern – Atemnot, Fieber, Schwäche. Für die Tierärzte der Veterinärämter bedeutete das: sofortiges Handeln. Sie nahmen Blutproben, organisierten den Transport in das Labor und leiteten erste Sperr- und Hygienemaßnahmen ein.

Besonderes Augenmerk lag auf dem Ein- und Ausschleusen des Personals in betroffene Betriebe – ein entscheidender Schritt, um die Einschleppung oder Verbreitung gefährlicher Viren wie der Maul- und Klauenseuche zu verhindern.

Zusammenarbeit mit dem Technischen Hilfswerk

Auch das Technische Hilfswerk (THW) Bergisch Gladbach war Teil der Übung. Gemeinsam mit dem THW Krefeld wurde auf dem Gelände der Kreisstraßenmeisterei in Kürten eine Fahrzeugdesinfektionsschleuse aufgebaut. Dort wird im Ernstfall jedes Fahrzeug dekontaminiert, bevor es einen betroffenen Betrieb verlässt.

Darüber hinaus beteiligten sich auch Landwirte aus der Region, die zuvor gezielt eingebunden worden waren. Mit ihrer Hilfe konnten die Einsatzkräfte die möglichen Wege eines Virus in und zwischen landwirtschaftlichen Betrieben nachvollziehen.

Interkommunale Zusammenarbeit bewährt sich

Bereits seit 2011 gibt es eine vertragliche Vereinbarung zwischen den beteiligten Landkreisen, sich im Tierseuchenfall gegenseitig zu unterstützen. Solche Übungen finden jährlich abwechselnd in einem der Kreise statt. „Nur durch regelmäßiges Training können wir sicherstellen, dass im Ernstfall jeder Handgriff sitzt“, erklärte Dr. Mönig.

In früheren Jahren stand bereits der Umgang mit der Afrikanischen Schweinepest auf dem Übungsplan. Jetzt zeigte sich erneut, dass die Veterinärämter und Einsatzkräfte im Bergischen Land und darüber hinaus gut auf eine mögliche Tierseuchengefahr vorbereitet sind – und dass Zusammenarbeit über Kreisgrenzen hinweg der Schlüssel zur erfolgreichen Krisenbewältigung ist.

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„Zurück in den Job nach Krankheit“ – Infoveranstaltung unterstützt Arbeitgeber beim Wiedereinstieg

07 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

Der Weg zurück ins Berufsleben nach einer längeren Krankheit ist oft steinig – sowohl für Betroffene als auch für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Um Orientierung zu bieten und offene Fragen zu klären, lädt das Netzwerk „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ am Mittwoch, 30. Oktober, zu einer kostenlosen Infoveranstaltung im Großen Sitzungssaal des Kreishauses Heidkamp ein.

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Von 9.30 bis 13 Uhr geben Fachleute aus Medizin, Sozialversicherung und Arbeitswelt praxisnahe Einblicke und stehen für individuelle Fragen zur Verfügung. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie gelingt ein nachhaltiger und gesunder Wiedereinstieg in den Job – für beide Seiten?

Austausch in Gesprächsecken

Das Konzept der Veranstaltung setzt bewusst auf Dialog: In drei Gesprächsecken informieren Expertinnen und Experten persönlich und offen über Unterstützungsangebote, rechtliche Rahmenbedingungen und praktische Schritte der beruflichen Wiedereingliederung. Dabei wird beleuchtet, wer Betroffene und Unternehmen in welcher Phase unterstützt und welche Leistungen zur Verfügung stehen.

Eingeladen sind Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, Personalverantwortliche, Schwerbehindertenvertretungen sowie alle, die berufliche Teilhabe begleiten oder fördern.

Netzwerk für Inklusion und Teilhabe

Das Netzwerk „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ bringt regelmäßig Partnerinnen und Partner aus verschiedenen Bereichen zusammen, um den Austausch zu stärken und Lösungen für eine inklusive Arbeitswelt zu fördern. Zum Netzwerk gehören der Rheinisch-Bergische Kreis, Die Kette e. V., die Bundesagentur für Arbeit Bergisch Gladbach, das Jobcenter Rhein-Berg, die Stadt Bergisch Gladbach, der Landschaftsverband Rheinland und die Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft (RBW).

Gemeinsam setzen sie sich dafür ein, dass Menschen nach gesundheitlichen Krisen eine faire Chance auf Rückkehr in den Beruf erhalten – und Betriebe die notwendige Unterstützung bekommen, um diesen Prozess erfolgreich zu gestalten.

Weitere Informationen, das detaillierte Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es online unter: https://t1p.de/2s4ge

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Zwei Männer nach Einbruchsversuch in Bergisch Gladbach gestellt

07 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

In der Nacht zu Montag (06. Oktober) hat die Polizei in Bergisch Gladbach zwei mutmaßliche Einbrecher festgenommen. Die Männer im Alter von 27 und 46 Jahren sollen versucht haben, in eine Gartenlaube einzubrechen und anschließend mehrere Fahrzeuge zu öffnen.

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Zeugin alarmiert die Polizei

Gegen 00:30 Uhr beobachtete eine aufmerksame Zeugin in der Carl-von-Ossietzky-Straße zwei Männer, die sich an einer Gartenlaube zu schaffen machten. Nachdem der Einbruchsversuch offenbar scheiterte, zogen die Verdächtigen weiter und probierten, in der Umgebung Autotüren und Garagen zu öffnen.

Die Zeugin reagierte geistesgegenwärtig und alarmierte sofort die Polizei. Mehrere Streifenwagen fahndeten nach den beschriebenen Personen – mit Erfolg.

Tatverdächtige in der Nähe gestellt

In der Theodor-Fliedner-Straße trafen die Einsatzkräfte kurz darauf zwei Männer an, auf die die Beschreibung der Zeugin genau passte. Bei der Kontrolle fanden die Beamten zahlreiche Werkzeuge, die typischerweise für Einbrüche verwendet werden. Diese wurden als Beweismittel sichergestellt.

Die beiden Tatverdächtigen stammen aus Bergisch Gladbach. Sie erhielten einen Platzverweis und wurden nach Aufnahme der Personalien zunächst wieder entlassen.

Ermittlungen zu weiteren Taten

Die Polizei prüft derzeit, ob die beiden Männer auch für ähnliche Vorfälle verantwortlich sind. Am Wochenende waren in Bergisch Gladbach-Kaule mehrere versuchte Fahrzeugaufbrüche gemeldet worden, die nach einem ähnlichen Muster abliefen.

Gegen die beiden Verdächtigen wurde eine Strafanzeige wegen des versuchten besonders schweren Falls des Diebstahls erstattet.

Die Polizei lobt das schnelle Handeln der Zeugin: „Durch die aufmerksame Reaktion und den sofortigen Anruf bei der Polizei konnte möglicherweise eine ganze Serie weiterer Taten verhindert werden“, so ein Sprecher der Polizei Rhein-Berg.

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Großeinsatz im Königsforst: Feuerwehr rettet vermissten 70-Jährigen nach nächtlicher Suche

06 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

Ein stundenlanger Sucheinsatz im Königsforst endete am späten Samstagabend glücklich: Feuerwehr und Polizei konnten einen 70-jährigen Mann retten, der sich im dichten Wald verirrt hatte. Der Senior hatte gegen 19:30 Uhr selbst über den Notruf 112 Hilfe gerufen, nachdem ihm während eines Spaziergangs schwindelig geworden war und er die Orientierung verloren hatte.

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Handyortung führt zunächst nicht zum Erfolg

Nach dem Notruf ortete die Leitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises das Handy des Mannes und entsandte umgehend ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuer- und Rettungswache 2 sowie einen Rettungswagen zur vermuteten Position. Doch am angegebenen Ort fehlte von dem Vermissten jede Spur.

Daraufhin wurde die Suche massiv ausgeweitet: Neben weiteren Einsatzfahrzeugen kamen die Drohneneinheit des Löschzugs Schildgen (LZ 5) und Einsatzkräfte aus Refrath (LZ 10) hinzu. Auch die Polizei beteiligte sich mit einem Hubschrauber, einem Diensthundeführer und zwei Streifenwagen.

Die dichte Bewaldung im Königsforst erschwerte den Einsatz erheblich. Sowohl die Wärmebildkamera der Feuerwehrdrohne als auch die technischen Ortungssysteme des Hubschraubers waren durch das geschlossene Blätterdach nur eingeschränkt nutzbar.

Rettung nach vier Stunden intensiver Suche

Trotz der schwierigen Bedingungen blieb der Kontakt zum Vermissten über das Mobiltelefon bestehen. Gegen 23:30 Uhr konnte der Mann schließlich den Suchhubschrauber hören und den Einsatzkräften seine Position beschreiben. Kurz darauf wurde er von einem Fahrzeug des Löschzugs Refrath entdeckt und sicher zum Rettungswagen gebracht.

Der 70-Jährige war leicht unterkühlt und erschöpft, aber ansprechbar. Nach einer medizinischen Erstversorgung wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr lobte die besonnene Reaktion des Mannes, der durch seinen Notruf und den anhaltenden Kontakt zur Leitstelle entscheidend zur erfolgreichen Rettung beigetragen hatte.

Über 40 Einsatzkräfte im Einsatz

Rund vier Stunden lang suchten Feuerwehr und Polizei den weitläufigen Königsforst ab. Beteiligt waren die Feuer- und Rettungswache 2, der Löschzug Schildgen mit der Drohneneinheit, der Löschzug Refrath sowie mehrere Polizeieinheiten.

Der Einsatz endete gegen Mitternacht – mit einem glücklichen Ausgang für alle Beteiligten.

„Gerade bei Dunkelheit und in unübersichtlichem Gelände zählt jede Minute. Der Mann hatte Glück, dass er sein Handy dabeihatte und die Einsatzkräfte so schnell alarmierte“, betonte ein Feuerwehrsprecher nach dem Einsatz.

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Die Einsatzstelle im Stadtteil Lustheide

Zimmerbrand in Lustheide: Zwei Menschen verletzt, Wohnung unbewohnbar

02 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

Ein schwerer Zimmerbrand hat am Mittwochmittag (01.10.2025) im Stadtteil Lustheide in der Straße „Vürfels“ für einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdiensten gesorgt. Zwei Bewohner wurden verletzt, einer davon schwer.

Die Einsatzstelle im Stadtteil Lustheide

Verletzte Bewohner

Gegen 12:50 Uhr alarmierte ein Anwohner die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte fanden diese einen schwer verletzten Bewohner vor dem Haus. Er wurde sofort medizinisch versorgt und später in ein Krankenhaus gebracht. Ein weiterer Bewohner klagte über Atembeschwerden und musste ebenfalls ins Krankenhaus transportiert werden.

Umfangreicher Löscheinsatz

Im Obergeschoss des Zweifamilienhauses stießen die Einsatzkräfte auf einen ausgedehnten Zimmerbrand. Dieser konnte durch einen kombinierten Innen- und Außenangriff schnell unter Kontrolle gebracht werden. Anschließend wurden Dachstuhl und Fassade überprüft, um eine mögliche Brandausbreitung auszuschließen.

Während der Löscharbeiten war die Straße „Vürfels“ zwischen den Einmündungen „In der Auen“ und „Flurstraße“ voll gesperrt. Um den Brandschutz im Stadtgebiet sicherzustellen, besetzte der Löschzug 9 aus Bensberg vorübergehend die Feuer- und Rettungswache 2.

Wohnung unbewohnbar

Die betroffene Wohnung ist nach dem Brand unbewohnbar. Die Einsatzstelle wurde gegen 16:00 Uhr an die Polizei übergeben, die nun die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen hat.

Insgesamt waren Kräfte der Feuer- und Rettungswachen 1 und 2, der Löschzug Refrath, der Einsatzführungsdienst sowie mehrere Rettungswagen im Einsatz.

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Einbruch in Rösrather Schule – Musikbox gestohlen

02 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

In Rösrath-Forsbach ist es zu einem Einbruch in einer Schule an der Bensberger Straße gekommen. Die Täter erbeuteten unter anderem eine Musikbox. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise.

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Entdeckung am frühen Morgen

Am Mittwochmorgen (1. Oktober) betrat der Schulleiter gegen 7:10 Uhr das Gebäude. Sofort fiel ihm auf, dass mehrere Schränke geöffnet worden waren. Neben kleineren Gegenständen fehlte auch eine Musikbox. Nach seinen Angaben hatte er die Schule am Vortag gegen 15:30 Uhr ordnungsgemäß verlassen und abgeschlossen.

Rätselhafter Zugang

Überraschend für die Ermittler: An Türen und Fenstern konnten bislang keine typischen Hebelspuren festgestellt werden. Wie die Täter ins Gebäude gelangten, ist daher noch unklar. Die Polizei veranlasste eine Spurensicherung am Tatort und ermittelt wegen Einbruchdiebstahls.

Polizei bittet um Hinweise

Wer in der Nacht zum Mittwoch verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Umfeld der Schule gesehen hat, soll sich beim Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg melden. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 02202 205-0 entgegen.

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2025-10-01 Klassenhaus DBG_werk.um Architekten Darmstadt(1)

Montagebeginn am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium: Neue Unterrichtsräume entstehen aus Holzmodulen

01 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

Am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium (DBG) in Bergisch Gladbach startet in diesen Tagen die Montage der ersten Module für den geplanten Erweiterungsbau. Mit der Anlieferung der vorgefertigten Holzmodule per Schwerlast-LKW nimmt das Bauprojekt nun sichtbar Gestalt an. Während der Anlieferungsphase kommt es rund um die Baustelle vorübergehend zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Die städtische Schulbau GmbH bittet Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis.

Neue Räume für das G9-System

Das neue Klassenhaus soll spätestens zum Sommer 2026 in Betrieb gehen. Hintergrund ist der wachsende Raumbedarf, der durch die Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium (G9) entsteht. Bürgermeister Frank Stein bezeichnete das Projekt als „starkes Signal für die Leistungsfähigkeit der Verwaltung und der Schulbau GmbH“. Es zeige, dass die Stadt wichtige Bauaufgaben effizient und zukunftsorientiert umsetzen könne.

Auch Schulbaudezernent Thore Eggert betonte die Bedeutung des Projekts: „Die schnelle Realisierung ist entscheidend, um rechtzeitig zum Start der G9-Jahrgänge moderne Unterrichtsräume zur Verfügung zu stellen.“

Schnelle Montage dank Modulbauweise

Der Neubau entsteht in moderner Modulbauweise. Die einzelnen Gebäudeteile werden industriell vorgefertigt und vor Ort in kurzer Zeit zusammengesetzt. Projektleiter Peter Hingst erklärt: „Durch diese Bauweise entfällt der langwierige Schwerlastverkehr, der bei konventionellen Baustellen üblich ist. Schon nach etwa vier Wochen wird die Zahl der Anlieferungen deutlich sinken.“ Anschließend konzentrieren sich die Arbeiten auf den Innenausbau und die Gestaltung der Außenflächen – mit deutlich weniger Belastung für die Nachbarschaft.

Nachhaltig und modern geplant

Das neue Klassenhaus ist nicht nur funktional, sondern auch ökologisch durchdacht. Der Bau setzt auf Holzmodule und nachhaltige Architektur. Damit schafft die Stadt Bergisch Gladbach nicht nur dringend benötigte Unterrichtsräume, sondern leistet zugleich einen Beitrag zum klimafreundlichen Bauen.

Mit der Fertigstellung im Sommer 2026 erhält das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium einen modernen Erweiterungsbau, der langfristig den steigenden Anforderungen im Schulbereich gerecht wird.

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Rheinisch-Bergischer Kreis feiert Ehrenamt in der Geflüchtetenhilfe

01 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

Das Ehrenamt ist ein zentraler Pfeiler für Integration und Vielfalt im Rheinisch-Bergischen Kreis. Ohne den tatkräftigen Einsatz freiwilliger Helferinnen und Helfer wäre die Unterstützung für Geflüchtete kaum in dem Maße möglich, wie sie aktuell geleistet wird. Um dieses Engagement zu würdigen, luden mehrere Institutionen zu einem großen Ehrenamtsfest nach Bergisch Gladbach ein.

Dank an die „Brückenbauer“

Die Aktion Neue Nachbarn für den Rheinisch-Bergischen Kreis, der Fachdienst für Integration und Migration der Caritas Rhein-Berg, die Stadt Bergisch Gladbach, der Jugendmigrationsdienst Rhein-Berg sowie das Kommunale Integrationszentrum des Kreises organisierten das Fest im „Engel am Dom“. Rund 90 Ehrenamtliche aus dem gesamten Kreisgebiet folgten der Einladung.

„Die Ehrenamtlichen leisten einen unschätzbaren Beitrag zur Integration, fördern das Miteinander und stärken den sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Sie sind nicht nur Helferinnen und Helfer, sondern bauen Brücken. Dafür bedanken wir uns alle“, betonte Björn Hesse, Leiter des Kommunalen Integrationszentrums.

Vielfältige Unterstützung im Alltag

Ob Begleitung bei Behördengängen, Hilfe beim Ausfüllen von Anträgen, Vermittlung von Sprachkenntnissen oder Unterstützung bei der Suche nach einem Schulplatz – die ehrenamtlich Engagierten übernehmen zahlreiche Aufgaben. Nicht selten sind sie auch einfach Gesprächspartner und geben den Ankommenden das Gefühl, willkommen zu sein.

Gerade in Zeiten globaler Krisen und steigender Flüchtlingszahlen zeigt sich, wie unverzichtbar die freiwillige Arbeit ist. Sie ergänzt die professionellen Strukturen und trägt entscheidend dazu bei, dass Integration vor Ort gelingt.

Begegnung und Vernetzung

Das Ehrenamtsfest bot nicht nur Raum für Dank und Anerkennung, sondern auch für Austausch. Bei Getränken und internationalem Essen kamen die Gäste ins Gespräch, schmiedeten Pläne für gemeinsame Projekte und stärkten ihr Netzwerk. Denn viele Initiativen gelingen am besten, wenn sie partnerschaftlich umgesetzt werden.

Mit dem Fest wurde einmal mehr deutlich: Integration ist keine Einbahnstraße, sondern ein gemeinschaftliches Projekt, bei dem die Ehrenamtlichen eine tragende Rolle spielen.

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