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25 Jahre „Kölle putzmunter“: Ehrenamtliches Engagement hält Köln sauber

05 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Die stadtweite Sauberkeitsaktion „Kölle putzmunter“ blickt auf ein besonders erfolgreiches Jahr zurück. Allein im vergangenen Jahr beteiligten sich 23.630 Freiwillige an insgesamt 552 Sammelaktionen und befreiten das Stadtgebiet von achtlos entsorgtem Müll. Damit unterstreicht die Aktion erneut ihre große Bedeutung für die Köln – umso mehr, da „Kölle putzmunter“ 2026 sein 25-jähriges Jubiläum feiert.

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25 Jahre Engagement für ein sauberes Stadtbild

Seit dem Start der Initiative haben sich über 200.000 Menschen ehrenamtlich engagiert. Bei mehr als 5.000 Aktionen im gesamten Stadtgebiet wurde die Sauberkeit nachhaltig verbessert. Dieses langjährige Engagement zeigt, wie stark das Verantwortungsbewusstsein vieler Kölnerinnen und Kölner für ihre Stadt ausgeprägt ist.

Starke Partnerschaft hinter der Aktion

Getragen wird „Kölle putzmunter“ von einer breiten Veranstaltergemeinschaft. Dazu gehören die Stadt Köln, die AWB Köln, die AVG Köln, der Kölner Express sowie „Der Grüne Punkt“. Gemeinsam bedanken sich die Organisatoren bei allen Helfenden für ihren kontinuierlichen und vorbildlichen Einsatz.

Neues Logo zum Jubiläumsjahr 2026

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens erhält die Aktion im kommenden Jahr ein neues Erscheinungsbild. Mit einem neuen Logo soll die erfolgreiche Initiative modernisiert und zugleich ihre lange Tradition gewürdigt werden.

Mitmachen leicht gemacht

Die Veranstalter rufen auch zum Start ins neue Jahr zur Teilnahme auf. Ob Freundeskreis, Familie, Schule, Kindertagesstätte, Verein oder Unternehmen – alle können sich beteiligen. Die Anmeldung erfolgt unkompliziert online, der Sammelort kann frei gewählt werden, sei es im eigenen Veedel oder an einem anderen öffentlichen Ort. Alternativ ist auch eine Teilnahme an bereits geplanten Sammelaktionen möglich.

Unterstützung durch die AWB Köln

Damit das Engagement möglichst einfach bleibt, stellt die AWB Köln allen Teilnehmenden kostenfrei Müllsäcke und Handschuhe zur Verfügung. Nach Abschluss der Sammelaktionen übernimmt sie zudem die fachgerechte Entsorgung der eingesammelten Abfälle. Im Gegensatz zu den Anfangsjahren der Aktion können Sammelzeitpunkte heute flexibel gewählt und individuell angemeldet werden.

Ziel: Stadtsauberkeit dauerhaft im Bewusstsein verankern

Auch nach 25 Jahren verfolgt „Kölle putzmunter“ ein klares Ziel: Stadtsauberkeit soll dauerhaft im Bewusstsein aller Menschen verankert werden, die sich in Köln aufhalten. Unter dem Motto „…und alle machen mit!“ soll der verantwortungsvolle Umgang mit Abfällen zur Selbstverständlichkeit werden. Mit gemeinsamer Tatkraft kann Köln im Jubiläumsjahr 2026 noch sauberer und damit lebenswerter werden.

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Photovoltaik-Förderung der Stadt Köln startet – Anträge für 2026 ab sofort möglich

05 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Die Köln setzt den Ausbau erneuerbarer Energien konsequent fort und startet erneut ihre Photovoltaik-Förderprogramme. Ab sofort können Anträge für das Jahr 2026 in den Programmen „Photovoltaik – klimafreundliches Wohnen in Köln“ sowie „Photovoltaik – klimafreundliches Arbeiten in Köln“ online gestellt werden. Insgesamt stehen dafür acht Millionen Euro aus dem städtischen Fördertopf zur Verfügung.

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Breites Förderangebot für Privatpersonen und Unternehmen

Die Förderprogramme richten sich an eine breite Zielgruppe. Unterstützt werden sowohl private Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohnimmobilien als auch Unternehmen, Gewerbebetriebe und gemeinnützige Organisationen. Ziel ist es, den Einstieg in die Solarenergie zu erleichtern und Investitionen in eine nachhaltige Energieversorgung attraktiver zu machen.

Zuschüsse bis zu 10.000 Euro möglich

Im Rahmen der aktuellen Programme sind Förderpauschalen von bis zu 10.000 Euro je Antrag möglich. Gefördert werden verschiedene Maßnahmen, darunter Steckersolargeräte für Balkone oder Terrassen, größere Photovoltaikanlagen auf Dächern sowie Batteriespeicher zur Erhöhung des Eigenverbrauchs. Auch Anlagen auf Gebäuden von Vereinen und sozialen Einrichtungen können bezuschusst werden.

Förderung auch für Kleingärten vorgesehen

Ein besonderer Fokus liegt auf der Ausweitung der Solarenergie im gesamten Stadtgebiet. Deshalb sind Photovoltaikanlagen und Steckersolargeräte auch im Geltungsbereich der Kölner Kleingartenordnung förderfähig. Damit sollen auch Kleingärtnerinnen und Kleingärtner die Möglichkeit erhalten, einen Beitrag zur klimafreundlichen Stromerzeugung zu leisten.

Laufzeit der Programme bis Ende 2026

Die Förderprogramme sind vorbehaltlich der gesamtstädtischen Haushaltslage bis zum 31. Dezember 2026 vorgesehen. Eine Antragstellung ist jedoch nur möglich, solange ausreichend Fördermittel zur Verfügung stehen. Bei hoher Nachfrage kann es daher zu einer vorzeitigen Ausschöpfung der Mittel kommen.

Online-Antrag und weitere Informationen

Die Antragstellung erfolgt ausschließlich online. Detaillierte Informationen zu den Fördervoraussetzungen, den einzelnen Förderbausteinen sowie zum Antragsverfahren stellt die Stadt Köln auf ihrer Internetseite bereit. Interessierte finden dort auch Hinweise zu technischen Anforderungen und zu den notwendigen Unterlagen für eine erfolgreiche Antragstellung.

Mit der Neuauflage der Photovoltaik-Förderung verfolgt die Stadt Köln das Ziel, den lokalen Klimaschutz weiter voranzubringen, den Ausbau erneuerbarer Energien zu beschleunigen und Bürgerinnen und Bürger aktiv an der Energiewende zu beteiligen.

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02 Verkehrsunfall Kürten Linienbus

Linienbus rutscht in Kürten einen Hang hinunter – drei Menschen verletzt

05 Januar 2026 von Felix Morgenstern

In Kürten ist es am Freitagmorgen (02.01.) zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem Linienbus gekommen. Gegen 7.50 Uhr verunglückte das Fahrzeug auf der Bergstraße infolge witterungsbedingter Fahrbahnverhältnisse. Drei Personen wurden verletzt, eine davon schwer.

02 Verkehrsunfall Kürten Linienbus

Bus kommt ins Rutschen und stürzt Böschung hinab

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der Linienbus die Bergstraße, als er auf der glatten Fahrbahn ins Rutschen geriet. Nach einem Stoß gegen die Bordsteinkante kippte der Bus auf die Seite und rutschte anschließend eine Böschung hinunter in Richtung Wipperfürther Straße. Unterhalb der Böschung kam das Fahrzeug schließlich auf dem Dach liegend zum Stillstand und verkeilte sich mit dem Dach eines dortigen Restaurants.

Busfahrer schwer verletzt – Fahrgäste glimpflicher davon gekommen

Der 47-jährige Busfahrer aus Bergisch Gladbach erlitt bei dem Unfall schwere, jedoch nicht lebensgefährliche Verletzungen. Er wurde nach der Erstversorgung am Unfallort in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Zwei Fahrgäste im Alter von 46 und 17 Jahren aus Kürten wurden leicht verletzt und ebenfalls zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert.

Bergung dauert an – Verkehrsbehinderungen möglich

Zur Höhe des entstandenen Sachschadens können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Die Bergung des verunglückten Linienbusses gestaltet sich aufwendig und wird voraussichtlich bis in die Mittagsstunden andauern. In diesem Zusammenhang kann es zu zeitweisen Sperrungen der Bergstraße sowie zu Verkehrsbehinderungen kommen. Die Polizei bittet Verkehrsteilnehmer, den Bereich nach Möglichkeit zu umfahren.

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500 Mutige springen an Neujahr für den guten Zweck ins kalte Wasser

02 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Rund 500 unerschrockene Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben das neue Jahr mit einem besonderen Erlebnis begonnen: Am Fühlinger See wagten sie am Neujahrstag den Sprung in das nur etwa vier Grad kalte Wasser. Trotz eisiger Temperaturen war die Stimmung ausgelassen, denn das gemeinsame Ziel stand klar im Vordergrund: helfen und Solidarität zeigen.

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Intensive Vorbereitung auf die Kälte

Bereits vor dem Gang ins Wasser bereiteten sich die Schwimmerinnen und Schwimmer sorgfältig vor. In Badekleidung versammelt, absolvierten sie Aufwärm- und Dehnübungen, um den Körper auf die extreme Kälte einzustellen. Auch zahlreiche Neulinge stellten sich erstmals der Herausforderung des Neujahrsschwimmens.

Kontrollierter Gang ins eiskalte Wasser

Nach etwa 20 Minuten Vorbereitung ging die Gruppe geschlossen ins Wasser. Statt eines hektischen Sprungs wählten die Teilnehmenden einen ruhigen, kontrollierten Einstieg. Die meisten blieben rund zwei Minuten im See, nur wenige verließen das Wasser vorzeitig. Einige besonders Hartgesottene hielten sogar länger durch und wirkten anschließend ruhig und entspannt.

Gesundheitlicher und sozialer Ansatz

Organisiert wurde das Neujahrsschwimmen von Christoph Geiger, der großen Wert auf eine sichere Durchführung legte. Neben dem gesundheitlichen Aspekt verfolgte die Veranstaltung vor allem ein soziales Ziel: Der Erlös aus den Startgeldern kommt dem Kölner Kältebus zugute.

Unterstützung für obdachlose Menschen

Der Kölner Kältebus hilft in den Wintermonaten obdachlosen Menschen mit warmen Getränken, Kleidung und medizinischer Erstversorgung. Durch das Neujahrsschwimmen am Fühlinger See wurde diese wichtige Arbeit unterstützt. So wurde der Start ins Jahr 2026 nicht nur zu einem außergewöhnlichen Erlebnis für die Teilnehmenden, sondern auch zu einem Zeichen gelebter Solidarität.

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Diebstahl aus Transporter in Wermelskirchen – Polizei bittet um Hinweise

02 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Diebstahl aus Van in der Wirtsmühler Straße

Unbekannte Täter haben in Wermelskirchen einen Van aufgebrochen und daraus zahlreiche Gegenstände entwendet. Die Tat ereignete sich im Zeitraum zwischen dem Nachmittag des 29. Dezember 2025 und kurz nach Mitternacht am 1. Januar 2026 in der Wirtsmühler Straße.

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Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich die Täter unbemerkt Zugang zu dem Fahrzeug und flüchteten anschließend unerkannt. Der entstandene Sachschaden liegt im hohen vierstelligen Bereich. Welche Gegenstände genau entwendet wurden, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.

Die Polizei hat ein Strafverfahren eingeleitet und bittet Zeuginnen und Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen in der Wirtsmühler Straße in Wermelskirchen gemacht haben, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 zu melden.

Fahrt unter Cannabiseinfluss in Leichlingen

In der Silvesternacht kontrollierten Polizeibeamte gegen 3.15 Uhr eine 17-jährige Fahrzeugführerin aus Leichlingen auf der Fasanenstraße.

Im Rahmen der Verkehrskontrolle ergaben sich Hinweise auf eine Beeinflussung durch berauschende Mittel. Ein Drogentest verlief positiv auf Cannabis. Da die Jugendliche aufgrund ihres Alters noch in der Probezeit ist, erwartet sie nun eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Weitere Maßnahmen wurden eingeleitet.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass das Führen von Kraftfahrzeugen unter dem Einfluss von Drogen ein erhebliches Risiko für die Verkehrssicherheit darstellt und konsequent geahndet wird – insbesondere bei Fahranfängerinnen und Fahranfängern.

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Ein Teil der Einsatzkräfte der Feuerwehr Bergisch Gladbach konnte das Feuerwerk zwischen den Einsätzen im Kreise der Kollegen mitverfolgen.

Professionelle Vorbereitung zahlt sich aus – ruhige Silvesternacht in Bergisch Gladbach

02 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Der Jahreswechsel 2025/2026 ist für Feuerwehr und Rettungsdienst in Bergisch Gladbach insgesamt ruhig verlaufen. Dank frühzeitiger und umfassender Einsatzvorbereitungen konnten die erwarteten Herausforderungen der Silvesternacht souverän bewältigt werden. Neben den regulär besetzten Feuer- und Rettungswachen waren zusätzlich die Feuerwehrhäuser in der Stadtmitte, in Herkenrath sowie in Paffrath/Hand durch ehrenamtliche Einheiten besetzt. Darüber hinaus wurde ein zusätzlicher Rettungswagen in Dienst gestellt, um auf ein mögliches erhöhtes Einsatzaufkommen reagieren zu können.

Ein Teil der Einsatzkräfte der Feuerwehr Bergisch Gladbach konnte das Feuerwerk zwischen den Einsätzen im Kreise der Kollegen mitverfolgen.

Gut vorbereitete Einsatzkräfte

Die getroffenen organisatorischen Maßnahmen sorgten dafür, dass Feuerwehr und Rettungsdienst jederzeit handlungsfähig blieben. Die zusätzliche personelle und materielle Verstärkung stellte sicher, dass auch bei parallelen Einsätzen ausreichend Kräfte zur Verfügung gestanden hätten – eine Situation, die in dieser Nacht jedoch glücklicherweise nicht eintrat.

Einsatzbilanz in der Silvesternacht

Zwischen 22 Uhr und 6 Uhr arbeiteten Feuerwehr und Rettungsdienst insgesamt 20 Einsätze ab. Davon entfielen neun auf den Brandschutz und elf auf den Rettungsdienst. Im Vergleich zum Vorjahr blieb insbesondere das Einsatzaufkommen im Rettungsdienst deutlich unter dem Niveau der Silvesternacht 2024/25.

Bei den Brandschutzeinsätzen handelte es sich überwiegend um kleinere Einsatzlagen, darunter brennende Abfallbehälter und sonstige Kleinbrände. Größere Schadensereignisse oder zeitkritische Paralleleinsätze blieben aus. Bereits im Laufe des Tages hatte die Feuerwehr sechs Einsätze zu bewältigen, von denen drei auf einen unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern zurückzuführen waren.

Witterung begünstigt ruhiges Einsatzgeschehen

Die nasskalte Witterung mit Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt trug offenbar dazu bei, dass sich vergleichsweise wenige Menschen im öffentlichen Raum aufhielten. Dies wirkte sich positiv auf das Einsatzaufkommen aus. Über die gesamte Nacht hinweg bewegte sich das Einsatzgeschehen in einem erwartbaren und gut beherrschbaren Rahmen.

Achtlos entsorgtes Feuerwerk sorgt für zusätzliche Einsätze

Trotz des insgesamt ruhigen Verlaufs registrierte die Feuerwehr eine wiederkehrende Problematik: In mehreren Straßen des Stadtgebiets brannten zurückgelassene Feuerwerksbatterien, die nach dem Abbrennen unbeaufsichtigt am Straßenrand abgestellt worden waren. Diese Kleinbrände führten zu vermeidbaren Brandschutzeinsätzen. Die Feuerwehr weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Feuerwerksreste nach der Nutzung vollständig abgelöscht und ordnungsgemäß entsorgt werden sollten.

Dank an die Einsatzkräfte

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach bedankt sich ausdrücklich bei allen Einsatzkräften der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes für ihren engagierten und professionellen Einsatz zum Jahreswechsel.

Wünsche zum neuen Jahr

Abschließend richtet die Feuerwehr Bergisch Gladbach ihre Neujahrswünsche an die Bevölkerung und wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern ein gesundes, sicheres und glückliches Jahr 2026.

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Ruhiger Jahreswechsel im Rheinisch-Bergischen Kreis – Polizei zieht positive Bilanz

02 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Der Jahreswechsel 2025/2026 ist im Rheinisch-Bergischen Kreis aus polizeilicher Sicht überwiegend ruhig verlaufen. Zwischen 18 Uhr am Silvesterabend und 6 Uhr am Neujahrsmorgen registrierte die Polizei insgesamt 69 Einsätze – und damit etwas weniger als im Vorjahr, als noch 74 Einsätze zu verzeichnen waren. In den meisten Städten und Gemeinden setzte sich damit der bereits im vergangenen Jahr erkennbare positive Trend fort.

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Einsatzaufkommen im Kreisgebiet leicht rückläufig

Den größten Anteil an Einsätzen gab es in Bergisch Gladbach mit 25 Meldungen, gefolgt von Leichlingen (11), Wermelskirchen und Overath (jeweils 9) sowie Rösrath (6). Weitere Einsätze verteilten sich auf Odenthal (5), Burscheid (3) und Kürten (1). Insgesamt lag die Einsatzbelastung in nahezu allen Kommunen unter oder auf dem Niveau des Vorjahres.

Nur wenige Brände und Feuerwerkseinsätze

Gemeinsam mit der Feuerwehr musste die Polizei lediglich zu vereinzelten kleineren Bränden ausrücken. Dabei handelte es sich überwiegend um brennende Mülltonnen oder -container sowie um glimmende Reste von Feuerwerkskörpern. Alle Vorfälle konnten schnell und ohne größere Schäden gelöscht werden.

Mehr Ruhestörungen, aber kaum Einschreiten notwendig

In acht Fällen wurde die Polizei wegen Ruhestörungen alarmiert, im Vorjahr waren es noch vier. Zudem meldeten Bürgerinnen und Bürger in 13 Fällen einen unsachgemäßen oder belästigenden Umgang mit Feuerwerk. In den meisten Situationen reichten jedoch Hinweise und Gespräche aus, sodass kein weiteres Einschreiten erforderlich war.

Keine Körperverletzungsdelikte in der Silvesternacht

Besonders positiv fällt ins Gewicht, dass in der gesamten Silvesternacht keine einzige Strafanzeige wegen Körperverletzung erstattet wurde. Im Vergleich dazu waren im Vorjahr noch sechs entsprechende Delikte registriert worden.

Verkehrskontrollen überwiegend unauffällig

Die üblichen intensiven Verkehrskontrollen verliefen größtenteils ohne Beanstandungen. Lediglich eine Fahrzeugführerin wurde gegen 3.15 Uhr in Leichlingen unter dem Einfluss berauschender Mittel angetroffen. Ihr wurde eine Blutprobe entnommen, ein Bußgeldverfahren folgt.

Alkoholunfall in Overath – Führerschein sichergestellt

Ein 30-jähriger Autofahrer aus dem Märkischen Kreis fiel durch einen Verkehrsunfall auf der Hauptstraße in Overath auf. Der Mann hatte alkoholisiert einen anderen Pkw touchiert. Da er einen Atemalkoholtest verweigerte, wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet und sein Führerschein beschlagnahmt. Insgesamt kam es in der Silvesternacht lediglich zu zwei weiteren Verkehrsunfällen mit geringem Sachschaden, Personenschäden wurden nicht verzeichnet.

Einbruch in Juweliergeschäft noch vor Mitternacht

Noch im alten Jahr, kurz vor 22 Uhr, wurde die Polizei wegen einer Alarmauslösung zu einem Juweliergeschäft in Bergisch Gladbach-Refrath gerufen. Die Einsatzkräfte nahmen einen 44-jährigen Tatverdächtigen noch im Geschäft auf frischer Tat fest und stellten das Diebesgut sicher. Der Mann verbrachte den Jahreswechsel im Polizeigewahrsam, die Ermittlungen dauern an. Es blieb die einzige freiheitsentziehende Maßnahme der Nacht.

Polizei wünscht friedliches Jahr 2026

Insgesamt zieht die Polizei Rhein-Berg eine positive Einsatzbilanz und wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern ein glückliches, gesundes und friedliches Jahr 2026.

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Ruhiger Start ins neue Jahr: Feuerwehr Bergisch Gladbach zieht positive Silvesterbilanz

Ruhiger Start ins neue Jahr: Feuerwehr Bergisch Gladbach zieht positive Silvesterbilanz

01 Januar 2026 von Darian Lambert

Während andernorts die Sirenen in der Silvesternacht kaum schwiegen, verlief der Jahreswechsel 2025/26 in Bergisch Gladbach vergleichsweise ruhig. Feuerwehr und Rettungsdienst waren gut vorbereitet – und wurden für ihre Planung belohnt.

Ein Teil der Einsatzkräfte der Feuerwehr Bergisch Gladbach konnte das Feuerwerk zwischen den Einsätzen im Kreise der Kollegen mitverfolgen.

Wie jedes Jahr stellte Silvester besondere Anforderungen an die Einsatzkräfte. Neben den regulär besetzten Feuer- und Rettungswachen waren auch die Feuerwehrhäuser in der Stadtmitte, in Herkenrath sowie in Paffrath/Hand durch ehrenamtliche Einheiten besetzt. Zusätzlich ging ein weiterer Rettungswagen in Dienst, um auf ein mögliches Einsatzhoch reagieren zu können.

Zwischen 22 Uhr und 6 Uhr morgens rückten Feuerwehr und Rettungsdienst insgesamt zu 20 Einsätzen aus. Neun davon entfielen auf den Brandschutz, elf auf den Rettungsdienst. Im Vergleich zum Vorjahr blieb insbesondere der Rettungsdienst deutlich unter der damaligen Einsatzzahl. Größere Schadenslagen oder zeitkritische Paralleleinsätze blieben aus.

Bei den Brandeinsätzen handelte es sich überwiegend um kleinere Vorfälle wie brennende Mülltonnen oder Kleinbrände. Bereits am Silvestertag selbst kam es zu sechs Feuerwehreinsätzen, von denen drei auf den unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern zurückzuführen waren.

Begünstigt wurde das ruhige Einsatzgeschehen durch die äußeren Bedingungen: Nasskaltes Wetter knapp über dem Gefrierpunkt sorgte dafür, dass insgesamt weniger Menschen auf den Straßen unterwegs waren. Entsprechend blieb die Nacht für die Einsatzkräfte gut beherrschbar.

Einen kleinen Wermutstropfen gab es dennoch: In mehreren Straßen brannten zurückgelassene Feuerwerksbatterien, die nach dem Abbrennen unbeaufsichtigt am Straßenrand standen. Diese vermeidbaren Kleinbrände führten zu zusätzlichen Einsätzen – und hätten durch einfaches Ablöschen und korrektes Entsorgen verhindert werden können.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach bedankt sich bei allen Kräften der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes für ihren engagierten Einsatz zum Jahreswechsel. Gleichzeitig richtet sie einen Wunsch an die Bürgerinnen und Bürger: ein gesundes, sicheres und glückliches Jahr 2026.

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Zehn Jahre nach der Kölner Silvesternacht: Anhaltende Folgen für Menschen mit Migrationsgeschichte

31 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Zehn Jahre nach der Silvesternacht 2015 in Köln sind die Auswirkungen der Ereignisse für viele Menschen weiterhin spürbar. Besonders Menschen mit Migrationsgeschichte berichten, dass sich ihr Sicherheitsgefühl, ihr Alltag und ihre Wahrnehmung in der Gesellschaft seitdem nachhaltig verändert haben. Die Nacht gilt bis heute als gesellschaftlicher Wendepunkt – nicht nur für Köln, sondern für ganz Deutschland.

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Eine Zäsur für Stadt und Gesellschaft

In der Silvesternacht 2015/16 kam es rund um den Kölner Hauptbahnhof zu massenhaften sexuellen Übergriffen auf Frauen. In der Folge gingen etwa 1.200 Strafanzeigen ein, mehr als 500 davon wegen Sexualdelikten. Die Taten lösten bundesweit Entsetzen aus und führten zu intensiven politischen und gesellschaftlichen Debatten über Sicherheit, Migration und Integration.

Die Diskussionen wirkten weit über die Aufarbeitung der Straftaten hinaus. Begriffe wie Willkommenskultur, Asylpolitik und innere Sicherheit rückten in den Mittelpunkt öffentlicher Auseinandersetzungen. Studien und Erfahrungsberichte zeigen, dass Diskriminierung und pauschale Verdächtigungen gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund in den Jahren danach zugenommen haben.

Veränderte Wahrnehmung im Alltag

Viele Kölnerinnen und Kölner mit internationaler Familiengeschichte berichten, dass sie sich seit jener Nacht häufiger rechtfertigen oder distanzieren müssen. Für sie entstand das Gefühl, stärker beobachtet oder mit den Taten Einzelner in Verbindung gebracht zu werden. Gerade Menschen, die seit Jahrzehnten in Köln leben oder hier geboren sind, empfinden dies als schmerzhaft, da sie sich selbstverständlich als Teil dieser Stadt verstehen.

Auch Neuankömmlinge, die kurz nach 2015 nach Köln gezogen sind, schildern, dass die Ereignisse ihr Bild von Deutschland und ihr eigenes Sicherheitsgefühl beeinflusst haben. Vorsicht, Unsicherheit und ein wachsendes Bewusstsein für gesellschaftliche Spannungen begleiteten für viele den Start in ein neues Leben.

Zivilcourage und gesellschaftlicher Zusammenhalt

Neben der Erschütterung über die Taten selbst bleibt für viele die Frage nach Zivilcourage und Verantwortung präsent. Die Silvesternacht wird rückblickend nicht nur als Versagen einzelner Täter wahrgenommen, sondern auch als Moment, der Defizite im gesellschaftlichen Zusammenhalt sichtbar machte. Gleichzeitig entstand der Wunsch nach mehr Dialog, Begegnung und gegenseitigem Verständnis, um Vorurteile abzubauen und das Vertrauen wieder zu stärken.

Ein Thema, das bis heute nachwirkt

Auch ein Jahrzehnt später ist die Kölner Silvesternacht 2015 Teil des kollektiven Gedächtnisses. Die Folgen zeigen sich im Sicherheitsgefühl, im gesellschaftlichen Klima und im Alltag vieler Menschen. Für Betroffene ist sie zu einem Symbol geworden – für reale Gewalt, aber auch für pauschale Zuschreibungen und gesellschaftliche Brüche.

Die Auseinandersetzung mit den Ereignissen bleibt damit aktuell. Sie erinnert daran, wie wichtig differenzierte Debatten, rechtsstaatliche Aufarbeitung und ein respektvolles Miteinander sind, um langfristig Vertrauen und Zusammenhalt in einer vielfältigen Gesellschaft zu stärken.

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Mit 1,6 Promille unterwegs: Zeugin verhindert womöglich Schlimmeres in Bergisch Gladbach

30 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

In der Nacht zu Dienstag (30. Dezember) hat die Polizei in Bergisch Gladbach einen stark alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Dank des aufmerksamen Handelns einer Zeugin konnte der 31-Jährige gestoppt werden, bevor es zu einem Unfall kam.

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Auffälliges Verhalten am Drive-in

Gegen 0.50 Uhr fuhr der Mann mit seinem Mercedes den Drive-in-Schalter eines Schnellrestaurants an der Richard-Zanders-Straße an. Bereits dort fiel er der Kassiererin durch sein Verhalten auf. Er machte einen deutlich alkoholisierten Eindruck, was die Mitarbeiterin dazu veranlasste, die Fahrerin des nächsten Fahrzeugs auf die Situation aufmerksam zu machen.

Zeugin reagiert umsichtig

Die Zeugin handelte umgehend: Sie informierte die Polizei und folgte dem Mercedes-Fahrer, als dieser das Restaurant verließ und in Richtung Heidkamp weiterfuhr. Während der kurzen Nachfahrt beobachtete sie, dass der Wagen in deutlichen Schlangenlinien unterwegs war – ein klares Zeichen dafür, dass der Fahrer nicht mehr fahrtüchtig war.

Polizeikontrolle bestätigt starken Alkoholkonsum

Wenig später konnten die alarmierten Polizeibeamten den 31-jährigen Bergisch Gladbacher anhalten und kontrollieren. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht: Das Messgerät zeigte einen Wert von mehr als 1,6 Promille an. Damit lag der Mann deutlich über der Grenze der absoluten Fahruntüchtigkeit.

Führerschein beschlagnahmt, Anzeige folgt

Der Fahrer wurde zur Polizeiwache Bergisch Gladbach gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte er die Wache wieder verlassen. Seinen Führerschein stellten die Beamten jedoch sicher, zudem wurde ihm das Führen von Kraftfahrzeugen vorerst untersagt.

Gegen den 31-Jährigen wurde eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr gefertigt. Ihn erwarten nun strafrechtliche Konsequenzen, die neben einer Geld- oder Freiheitsstrafe auch eine längere Sperrfrist für die Neuerteilung der Fahrerlaubnis umfassen können.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, wie wichtig aufmerksame Mitmenschen sind. Das schnelle Eingreifen der Zeugin hat möglicherweise einen schweren Verkehrsunfall verhindert.

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