Die Bergisch Gladbach kündigt die Erneuerung des Gehwegs im Bereich zwischen den Straßen „An der Wallburg“ und „Neuer Traßweg“ an. Der Baubeginn ist für Ende Februar 2026 vorgesehen. Witterungsbedingte Verzögerungen sind jedoch möglich. Der Abschluss der Arbeiten ist im Laufe des Frühjahrs geplant.
Vollständige Erneuerung unter Vollsperrung
Im Zuge der Maßnahme wird der betroffene Gehwegabschnitt vollständig erneuert. Aus technischen Gründen können die Arbeiten ausschließlich unter Vollsperrung durchgeführt werden. Für Fußgängerinnen und Fußgänger wird eine Umleitung über den „Neuer Traßweg“ eingerichtet und entsprechend ausgeschildert.
Parkflächen zeitweise eingeschränkt
Während der Bauzeit werden außerdem Teile der Parkflächen gegenüber dem Kindergarten Kippenkausen als Baustelleneinrichtungsfläche genutzt. Diese Stellplätze stehen vorübergehend nicht zur Verfügung.
Information für Anwohnende
Die beauftragte Baufirma wird die Anwohnenden rechtzeitig vor Beginn der Arbeiten über den genauen Starttermin, den Bauablauf sowie zuständige Ansprechpersonen informieren.
Die Stadt bittet alle Betroffenen um Verständnis für die unvermeidbaren Einschränkungen und dankt für ihre Geduld während der Bauphase.
Unter dem Motto „Wer klug ist, sorgt vor“ geht die Betreuungsbehörde auch 2026 wieder auf Tour durch das Stadtgebiet von Bergisch Gladbach. Mit Vorträgen, Workshops und Infoständen informiert sie Bürgerinnen und Bürger rund um die Themen Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Betreuungsrecht – kostenlos, wohnortnah und ohne große Hürden.
Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, Menschen frühzeitig für die eigene Vorsorge zu sensibilisieren. Wer rechtzeitig festlegt, wer im Ernstfall Entscheidungen treffen darf und welche medizinischen Maßnahmen gewünscht oder abgelehnt werden, schafft Klarheit für sich selbst und entlastet zugleich Angehörige.
Auftakt im PROgymnasium
Den Startschuss bildet am 2. März 2026 von 10 bis 11.30 Uhr eine Informationsveranstaltung zum Thema Patientenverfügung im PROgymnasium Bensberg e. V.. Referentin ist Claudia Freudenberger. Interessierte erhalten hier grundlegende Informationen dazu, wie eine Patientenverfügung rechtssicher formuliert wird und welche Aspekte dabei besonders zu beachten sind.
Einführung und Diskussion in der VHS
Am 10. März 2026 folgt von 18 bis 19.30 Uhr in der VHS Bergisch Gladbach die Veranstaltung „Vorsorgevollmacht und Betreuungsrecht – Einführung mit Diskussion“. Referentin Andrea Winkelmann erläutert, wie eine Vorsorgevollmacht erstellt wird, wann eine gesetzliche Betreuung erforderlich wird und welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
In Kooperation mit der Betreuungsbehörde bietet die VHS am 23. März 2026 von 18 bis 19.30 Uhr zudem die Veranstaltung „Patientenverfügung – Einführung und Workshop“ an. Auch hier referiert Claudia Freudenberger. Neben einer Einführung in das Thema besteht die Möglichkeit, konkrete Fragen zu klären und individuelle Aspekte zu besprechen. Eine Anmeldung ist ebenfalls nicht notwendig.
Weitere Station im Gemeindezentrum Kippekausen
Ein weiteres Informationsangebot ist für den 27. April 2026 von 16 bis 18 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum Kippekausen am Rittersteg 1 geplant. Die Veranstaltung wird von Andrea Winkelmann durchgeführt und bietet Raum für persönliche Fragen sowie vertiefende Informationen rund um Vorsorgevollmacht und Betreuungsrecht.
Präsenz auf den Wochenmärkten
Darüber hinaus ist die Betreuungsbehörde auch 2026 wieder auf den Wochenmärkten vertreten. Geplant sind Infostände am 21. Mai in Bensberg, am 10. Juli in Refrath sowie am 15. Juli in der Stadtmitte – jeweils von 9 bis 12 Uhr. Vor Ort informiert das Team über die Erteilung von Vollmachten, das Betreuungsrecht und die Patientenverfügung und steht für individuelle Gespräche zur Verfügung.
Überblick online
Eine Übersicht über alle Themen, Termine und weiterführende Informationen finden Interessierte auf der Internetseite der Betreuungsbehörde der Stadt Bergisch Gladbach.
Mit ihrem mobilen Informationsangebot setzt die Betreuungsbehörde ein klares Zeichen: Vorsorge ist kein Tabuthema, sondern ein wichtiger Schritt zu mehr Selbstbestimmung – und sie beginnt am besten rechtzeitig.
Köln. Die Stadt Köln hat den Mobilitätsausschuss über den aktuellen Stand der Weiterentwicklung des Stadtbahnnetzes informiert. Zahlreiche Projekte sollen den öffentlichen Nahverkehr in den kommenden Jahren leistungsfähiger und barriereärmer machen. Gleichzeitig macht die Verwaltung deutlich: Ohne gesicherte Finanzierung bleiben viele Zeitpläne unter Vorbehalt.
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Finanzlage erschwert Planung
Nach Angaben des Dezernats für Mobilität stellt die angespannte Haushaltslage sowohl die Stadt als auch die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) vor große Herausforderungen. Steigende Kosten im ÖPNV erschweren es den Kommunen zunehmend, Betrieb und Ausbau aus eigenen Mitteln zu finanzieren.
Im Rahmen des Ergebnissicherungskonzepts der Stadtwerke Köln wird derzeit diskutiert, dass die KVB ein festgelegtes maximales jährliches Defizit nicht überschreiten dürfen. Welche konkreten Auswirkungen dies auf den Ausbau des Netzes haben wird, ist noch offen.
Projekte bis 2035
Trotz finanzieller Unsicherheiten plant die Stadt mehrere zentrale Maßnahmen bis zum Jahr 2035:
Ausbau der Ost-West-Achse – längere 90-Meter-Züge auf der Linie 1 zur Kapazitätserhöhung
Bahnsteigverlängerungen auf den Linien 4, 13 und 18 für 70-Meter-Züge
Verlängerung der Linie 7 bis Köln-Zündorf Süd (Ranzeler Straße)
Stadtbahnanbindung von Rondorf und Meschenich („StadtBahn Süd“)
Mehr Barrierefreiheit durch höhere Bahnsteige und neue Aufzüge an Haltestellen
Diese Maßnahmen sollen vor allem das Fahrgastaufkommen besser bewältigen und den Zugang zum Nahverkehr erleichtern.
Perspektiven nach 2035 und 2040
Darüber hinaus plant die Stadt langfristige Erweiterungen des Netzes:
neue Stadtbahnanbindung „Mülheim Süd“ sowie Stammheim/Flittard
linksrheinische Gürtelverlängerung der Linie 13
Verlängerung der Linie 17 über Niederkassel nach Bonn mit Anschluss an die Linie 7
Weitere politische Prüfaufträge werden derzeit noch bewertet und sind noch nicht als konkrete Projekte definiert.
Fazit
Die Stadt verfolgt weiterhin ambitionierte Ziele für den Ausbau des Stadtbahnnetzes. Entscheidend bleibt jedoch die Finanzierung: Erst wenn diese gesichert ist und Prioritäten festgelegt sind, lassen sich verbindliche Zeitpläne festlegen.
Rheinisch-Bergischer Kreis. Die Polizei zieht nach den Rosenmontagszügen am 16. Februar eine durchweg positive Bilanz: Trotz zahlreicher Veranstaltungen blieb es im gesamten Kreisgebiet überwiegend ruhig – auch wenn das nasskalte Wetter für deutlich geringere Besucherzahlen sorgte.
Weniger Besucher wegen Wetter
Nach Einschätzung der Einsatzkräfte lockte die Witterung spürbar weniger Menschen an die Zugstrecken als in den vergangenen Jahren. Die Stimmung der Anwesenden blieb dennoch ausgelassen.
Störungsfrei verliefen die Umzüge in:
Odenthal-Eikamp
Odenthal-Blecher
Bergisch Gladbach-Herkenrath
Overath-Steinenbrück
Rösrath-Mitte
In Kürten-Dürscheid sprach die Polizei vorsorglich zwei Platzverweise aus. Straftaten wurden jedoch nicht festgestellt.
Auch Dabringhausen ohne Zwischenfälle
Beim Zug in Wermelskirchen-Dabringhausen bestätigte der Einsatzleiter ebenfalls eine geringere Besucherzahl. Ein polizeiliches Einschreiten war nicht erforderlich, und nach bisherigen Erkenntnissen kam es auch dort zu keinen Straftaten.
Positive Gesamtbilanz der Session
Aus Sicht der Polizei verlief damit die gesamte Karnevalssession im Rheinisch-Bergischen Kreis mit ihren zahlreichen Umzügen „ganz überwiegend sehr friedlich“.
Für das kommende Jahr wünschen sich die Einsatzkräfte eine ähnlich ruhige Lage – allerdings mit besserem Wetter für die Karnevalisten.
Kürten-Bechen – Nach dem Karnevalszug an Weiberfastnacht (12. Februar) hat die Polizei im Rheinisch-Bergischen Kreis eine überwiegend positive Bilanz gezogen. Im Vergleich zu den Vorjahren registrierten die Einsatzkräfte deutlich weniger Störungen und Straftaten.
Eine Rolle spielte dabei vermutlich auch das schlechte Wetter: Vor Beginn des Zuges versammelten sich weniger Jecken entlang der Strecke. Dennoch kam es insbesondere im Bereich „Esel“ – dem Parkplatz am Kreisverkehr Kölner Straße/Odenthaler Straße – zu einer größeren Ansammlung alkoholisierter Jugendlicher und Heranwachsender.
Gegen 13.40 Uhr meldete das Kürtener Ordnungsamt eine achtköpfige Gruppe, die durch aggressives und provokantes Verhalten auffiel. Die Polizei sprach gezielt mit den Beteiligten (Gefährderansprache). Anschließend trat die Gruppe nicht mehr störend in Erscheinung, blieb aber unter Beobachtung.
Weitere Vorfälle im Tagesverlauf:
14.25 Uhr: Ein Mann wurde beim Zünden von Pyrotechnik beobachtet. Die Beamten fanden weiteres Material und stellten es sicher. Es wurde eine Strafanzeige gefertigt.
15.40 Uhr: Ein 20-Jähriger warf Wurfmaterial gezielt auf Zugteilnehmende und schubste Umstehende in Richtung der Wagen. Er erhielt einen Platzverweis für die Dauer des Zuges.
15.50 Uhr: Eine körperliche Auseinandersetzung sowie Sachbeschädigung an einem Auto auf der Odenthaler Straße wurden gemeldet. Die Beteiligten waren beim Eintreffen der Polizei bereits verschwunden. Nach Zeugenaussagen wurden Anzeigen wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung erstattet.
16.30 Uhr: Eine zuvor des Platzes verwiesene Person wurde erneut angetroffen und kurzzeitig in Gewahrsam genommen.
Trotz dieser einzelnen Einsätze hatte die Polizei insgesamt deutlich weniger zu tun als in den Jahren zuvor. Neben der Witterung habe auch die erhöhte Polizeipräsenz sowie die gute Zusammenarbeit mit Sicherheitsdiensten und dem Ordnungsamt dazu beigetragen.
Die Polizei kündigte an, auch bei den kommenden Karnevalszügen mit zahlreichen Kräften präsent zu sein, damit die Feierlichkeiten weiterhin fröhlich und friedlich verlaufen.
Bergisch Gladbach. Am Dienstagnachmittag (10.02.) hat sich im Stadtteil Bensberg in Bergisch Gladbach ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem zwei Frauen verletzt wurden – eine von ihnen schwer.
Kreislaufprobleme beim Abbiegen
Nach bisherigen Erkenntnissen war eine 86-jährige Bergisch Gladbacherin gegen 14:40 Uhr mit ihrem VW auf der Kölner Straße in Fahrtrichtung Bensberg unterwegs. Nach eigenen Angaben wollte sie nach rechts in die Straße Kaule abbiegen, als sie plötzlich Kreislaufprobleme bekam.
Dabei erfasste sie zunächst eine Fahrradfahrerin, die auf dem Radweg ebenfalls in Fahrtrichtung Bensberg unterwegs war. Anschließend verwechselte die Seniorin offenbar Gas- und Bremspedal.
Pkw fährt auf Gehweg und kollidiert mit Fußgängerin
In der Folge geriet das Fahrzeug auf einen Gehweg und stieß dort mit einer 72-jährigen Fußgängerin zusammen. Der Pkw riss zudem einen Briefkasten aus dem Boden, prallte gegen einen Mülleimer und kam schließlich an einer Hecke zum Stillstand.
Die 37-jährige Fahrradfahrerin aus Bergisch Gladbach wurde leicht verletzt. Die 72-jährige Fußgängerin erlitt schwere Verletzungen. Beide Frauen wurden zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht.
Auch die 86-jährige Autofahrerin wurde vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert.
Ermittlungen und Führerschein sichergestellt
Die Polizei hat Ermittlungen gegen die Seniorin aufgenommen. Ihr wird unter anderem Straßenverkehrsgefährdung infolge körperlicher Mängel sowie fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen. Der Führerschein der Frau wurde sichergestellt.
Das beschädigte Fahrzeug wurde abgeschleppt. Während der Unfallaufnahme musste die Kölner Straße in beide Richtungen gesperrt werden.
In Köln engagieren sich mehr als 200.000 Menschen freiwillig für das Gemeinwohl. Sie sind in ganz unterschiedlichen Bereichen aktiv – vom Sport über Hilfs- und Rettungsdienste, Umwelt- und Naturschutz bis hin zu sozialen, kulturellen und generationenübergreifenden Projekten. Dieses vielfältige Engagement würdigt die Stadt Köln auch im kommenden Jahr mit dem Ehrenamtspreis „KölnEngagiert 2026“.
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Ehrenamtspreis wird seit 2001 vergeben
Der Kölner Ehrenamtspreis wird bereits seit 2001 verliehen und hat sich als feste Größe der Anerkennungskultur in der Stadt etabliert. Nach dem 25-jährigen Jubiläum im vergangenen Jahr schreibt Oberbürgermeister Torsten Burmester den Preis auch für 2026 erneut aus. Ziel ist es, Menschen und Organisationen sichtbar zu machen, die sich in besonderer Weise für das Zusammenleben in Köln einsetzen.
Bewerbungen und Vorschläge möglich
Für den Ehrenamtspreis können ehrenamtlich Engagierte, Initiativen, Vereine, Projekte sowie auch Unternehmen vorgeschlagen werden. Ebenso ist eine Selbstbewerbung möglich. Damit möchte die Stadt ein möglichst breites Spektrum an Engagement abbilden und unterschiedlichen Formen des freiwilligen Einsatzes Raum geben.
Peter Brings ist Ehrenamtspate 2026
Im Rahmen einer Pressekonferenz stellte der Oberbürgermeister zudem den Ehrenamtspaten für das Jahr 2026 vor. Diese Rolle übernimmt Peter Brings, Sänger, Musiker und Mitbegründer der Kölner Band Brings.
Peter Brings steht seit Jahrzehnten auf den Bühnen der Stadt und darüber hinaus, engagiert sich aber ebenso kontinuierlich für gesellschaftliche und soziale Anliegen. Mit seiner Patenschaft soll das Ehrenamt zusätzliche Aufmerksamkeit erhalten und Menschen ermutigt werden, sich selbst zu engagieren oder bestehendes Engagement fortzuführen.
Zeichen der Wertschätzung für freiwilliges Engagement
Mit „KölnEngagiert 2026“ setzt die Stadt Köln erneut ein deutliches Zeichen der Anerkennung für den Einsatz der vielen Ehrenamtlichen. Der Preis soll nicht nur Dank ausdrücken, sondern auch zeigen, wie unverzichtbar freiwilliges Engagement für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Köln ist.
In Bergisch Gladbach-Moitzfeld ist es zwischen Mittwochnachmittag und Donnerstagnachmittag zu einem Diebstahl aus einem geparkten Pkw gekommen. Unbekannte Täter entwendeten dabei unter anderem einen Kinderwagen sowie eine Smartwatch.
Nach Angaben der Polizei hatte die betroffene Fahrzeughalterin ihren grauen Mercedes A 180 am Mittwoch (21. Januar) gegen 15 Uhr in der Max-Baermann-Straße abgestellt. Als sie am Donnerstag (22. Januar) gegen 16 Uhr zu ihrem Auto zurückkehrte, stellte sie fest, dass mehrere Gegenstände aus dem Fahrzeuginneren fehlten.
Neben dem Kinderwagen und der Smartwatch wurden auch Schminkartikel sowie die Zulassungsbescheinigung des Fahrzeugs gestohlen. Wie die Täter in den Pkw gelangten, ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und die Ermittlungen eingeleitet.
Polizei bittet um Hinweise
Die Polizei Rhein-Berg bittet Zeuginnen und Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen in der Max-Baermann-Straße oder deren Umfeld gemacht haben, sich zu melden. Hinweise werden unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegengenommen.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, Fahrzeuge nach Möglichkeit nicht als Aufbewahrungsort für Wertgegenstände zu nutzen und auch scheinbar alltägliche Gegenstände nicht sichtbar im Auto liegen zu lassen.
Die Unfallkommission der Stadt Bergisch Gladbach hat zwei neue Unfallschwerpunkte im Stadtgebiet identifiziert. Die Feststellung erfolgte in der Sitzung am Montag, 15. Dezember 2025. In der Kommission arbeiten die Straßenverkehrsbehörde, der städtische Straßenbaulastträger sowie die Polizei gemeinsam an der Analyse des Unfallgeschehens und an Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit.
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Häufung von Unfällen auf der Bensberger Straße
Erster neuer Unfallschwerpunkt ist die Bensberger Straße im Abschnitt zwischen dem Berufskolleg und dem Talweg. In diesem Bereich kommt es vermehrt zu Verkehrsunfällen zwischen abbiegenden Kraftfahrzeugen und Radfahrenden. Besonders das Abbiegeverhalten stellt hier ein erhöhtes Risiko dar.
Um die Verkehrssituation zu entschärfen, werden zusätzliche Fahrrad-Piktogramme auf der Fahrbahn aufgebracht. Zudem soll die Zufahrt zum Berufskolleg rot eingefärbt werden, um die Aufmerksamkeit der Autofahrenden zu erhöhen und auf querende Radfahrende hinzuweisen.
Refrather Weg ebenfalls betroffen
Als zweiter Unfallschwerpunkt wurde der Refrather Weg im Bereich des Finanzamts festgestellt. Auch hier ereignen sich regelmäßig Kollisionen unter Beteiligung von Radfahrenden. Die Stadtverwaltung plant daher eine Überarbeitung der Radverkehrsführung in diesem Abschnitt.
Vorgesehen ist, die Radinfrastruktur insbesondere an Einmündungen zu Zufahrten entlang der Strecke deutlicher zu markieren und zu beschildern. Die entsprechenden Planungen werden derzeit von der Abteilung für Mobilität und Stadtentwicklung erarbeitet.
Maßnahmen werden ein Jahr lang überprüft
Nach Umsetzung der vorgesehenen Maßnahmen will die Unfallkommission die Unfallentwicklung an beiden Örtlichkeiten mindestens ein Jahr lang intensiv beobachten. Ziel ist es, die Wirksamkeit der Veränderungen zu überprüfen und bei Bedarf weitere Verbesserungen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit vorzunehmen.
Appell an alle Verkehrsteilnehmenden
Die Stadt Bergisch Gladbach ruft alle Verkehrsteilnehmenden zu erhöhter Aufmerksamkeit und gegenseitiger Rücksichtnahme auf – insbesondere in den Bereichen der neu identifizierten Unfallschwerpunkte. Ein umsichtiges Fahrverhalten könne entscheidend dazu beitragen, Unfälle zu vermeiden und die Sicherheit für alle zu verbessern.
Wie erleben Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ihren Alltag in Bergisch Gladbach? Wo fühlen sie sich wohl – und wo sehen sie Verbesserungsbedarf? Genau diesen Fragen geht die Jugendbefragung 2026 der Stadt Bergisch Gladbach nach. Ziel ist es, ein realistisches Bild davon zu erhalten, was junge Menschen bewegt und was sie sich für ihre Stadt wünschen.
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Grundlage für neuen Kinder- und Jugendförderplan
Die Befragung ist ein zentraler Baustein für die Neuaufstellung des Kinder- und Jugendförderplans, der im Jahr 2026 erarbeitet wird. Mit den Ergebnissen möchte die Stadt ihre Angebote und Strukturen für junge Menschen künftig noch passgenauer ausrichten. Dabei steht die Beteiligung der Zielgruppe im Mittelpunkt: Die Lebensrealität junger Menschen soll nicht nur mitgedacht, sondern aktiv einbezogen werden.
Teilnahme freiwillig, anonym und datenschutzkonform
Um eine möglichst breite Beteiligung zu ermöglichen und gleichzeitig den Datenschutz zu gewährleisten, wird der Befragungslink über die Schulen an die Eltern weitergegeben. Nach Zustimmung der Eltern können die Kinder und Jugendlichen an der Online-Befragung teilnehmen.
Die Teilnahme ist freiwillig und vollständig anonym. Es werden keine Namen oder Kontaktdaten erhoben. Abgefragt werden lediglich grundlegende Angaben wie Alter, Geschlecht, Schulform und Wohnort. Rückschlüsse auf einzelne Personen sind ausdrücklich ausgeschlossen.
Befragung an allen Schulen im Stadtgebiet
Angeschrieben werden alle Grundschulen, Förderschulen sowie weiterführenden Schulen im gesamten Stadtgebiet. Neben dem ausführlichen Fragebogen stellt die Stadt zusätzlich eine verkürzte Version in leichter Sprache zur Verfügung, um möglichst vielen jungen Menschen eine Teilnahme zu ermöglichen.
Ergebnisse fließen direkt in die Planung ein
Die Stadt Bergisch Gladbach möchte mit der Jugendbefragung ein klares Signal setzen: Die Meinung junger Menschen zählt. Die ausgewerteten Ergebnisse sollen unmittelbar in die Entwicklung zukünftiger Angebote, Projekte und Maßnahmen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene einfließen.
Hintergrund: Kinder- und Jugendförderplan
Der bisherige Kinder- und Jugendförderplan für die Jahre 2021 bis 2025 wurde durch Beschluss des Jugendhilfeausschusses um das Jahr 2026 verlängert. Diese zusätzliche Zeit soll genutzt werden, um eine umfassende Beteiligung junger Menschen zu ermöglichen. Auf Basis der Befragungsergebnisse soll der neue Förderplan möglichst bedarfsgerecht und zukunftsorientiert aufgestellt werden.
Kurz gesagt: Die Stadt fragt nach – und junge Menschen gestalten mit, wie Bergisch Gladbach in Zukunft noch lebenswerter werden kann.