In Rösrath haben bislang unbekannte Täter über die Weihnachtstage einen Firmenwagen aufgebrochen und hochwertige Arbeitsmaschinen entwendet. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
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Einbruch auf Firmengelände an der Hauptstraße
Der Transporter der Marke Ford stand zwischen Dienstag, 23. Dezember, 14.30 Uhr, und Montagmorgen, 29. Dezember, 8 Uhr, auf dem Gelände einer Elektrofirma an der Hauptstraße. In diesem Zeitraum verschafften sich die Täter gewaltsam Zugang zu dem Fahrzeug. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde die Schiebetür des Transporters beschädigt, um an den Innenraum zu gelangen.
Täter entwenden komplette Werkzeugausstattung
Aus dem Firmenfahrzeug wurden sämtliche Maschinen entwendet. Welche Geräte genau gestohlen wurden und wie hoch der entstandene Schaden ist, konnte zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht abschließend geklärt werden. Für den betroffenen Betrieb bedeutet der Diebstahl jedoch nicht nur einen finanziellen Verlust, sondern auch mögliche Einschränkungen im laufenden Arbeitsbetrieb.
Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung
Die Polizei Rhein-Berg hat eine Strafanzeige aufgenommen und die Ermittlungen eingeleitet. Da sich die Tat über mehrere Tage erstreckte, hoffen die Ermittler auf Zeuginnen und Zeugen, die insbesondere während der Weihnachtstage verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Umfeld der Hauptstraße beobachtet haben.
Hinweise nimmt das zuständige Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg unter der Rufnummer 02202 205-0 entgegen.
In Bergisch Gladbach ist es am späten Montagabend zu einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr gekommen. Zwei bislang unbekannte Personen haben eine Seitenscheibe eines fahrenden Linienbusses beschädigt. Die Polizei ermittelt und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
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Angriff auf fahrenden Bus in der Kalkstraße
Der Vorfall ereignete sich am 29. Dezember gegen 22.15 Uhr in der Kalkstraße. Die Busfahrerin bemerkte nach eigenen Beobachtungen zwei dunkel gekleidete Personen am Straßenrand. Kurz darauf wurde ein unbekannter Gegenstand gegen den Bus geworfen. In Höhe eines Geschäfts für Tierbedarf hörte die Fahrerin einen lauten Knall.
Bei einer kurzen Kontrolle stellte sie fest, dass die hintere Seitenscheibe auf der linken Fahrzeugseite zerbrochen war. Die mutmaßlichen Täter entfernten sich anschließend zu Fuß in Richtung des Busbahnhofs.
Polizei leitet Ermittlungen ein
Die Fahrerin alarmierte umgehend die Polizei über den Notruf. Mehrere Streifenwagen fahndeten im Nahbereich, konnten jedoch keine Tatverdächtigen mehr antreffen. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand, Fahrgäste befanden sich offenbar nicht in unmittelbarer Nähe der beschädigten Scheibe.
Die Polizei nahm eine Strafanzeige wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr auf. Die Ermittlungen hat das zuständige Verkehrskommissariat übernommen.
Zeugen werden gesucht
Die Polizei Rhein-Berg bittet Zeuginnen und Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, sich zu melden. Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat unter der Rufnummer 02202 205-0 entgegen.
Während viele Menschen den Heiligabend im Kreis ihrer Familien verbringen, bleibt die Feuerwehr Bergisch Gladbach auch an den Weihnachtsfeiertagen uneingeschränkt einsatzbereit. Auf allen Feuer- und Rettungswachen im Stadtgebiet ist der Betrieb rund um die Uhr sichergestellt, damit im Notfall schnelle Hilfe gewährleistet werden kann.
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Bürgermeister besucht Feuer- und Rettungswachen an Heiligabend
Am Morgen des 24. Dezember machte sich Bürgermeister Marcel Kreutz gemeinsam mit Feuerschutzdezernent Thore Eggert sowie der Feuerwehrführung ein Bild von der Lage vor Ort. Der Besuch auf den ständig besetzten Wachen ist eine feste Tradition, die Kreutz von seinem Vorgänger übernommen hat. Begleitet wurde er unter anderem von Feuerwehrleiter Jörg Köhler, seinem Stellvertreter Frank Haag und Benjamin Severin-von Polheim.
Wertschätzung für Einsatzkräfte im Dienst
Wie in den vergangenen Jahren lud der Bürgermeister die Wachabteilungen zu einem gemeinsamen Frühstück ein. Der persönliche Austausch stand dabei im Vordergrund. Mit dem Besuch wollte Kreutz seine Anerkennung für die Arbeit der Einsatzkräfte ausdrücken, die an 365 Tagen im Jahr – auch an Feiertagen – für die Sicherheit der Bevölkerung sorgen.
Feiertagsdienst gehört zum Berufsalltag
Für die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst ist der Dienst an Heiligabend Teil des Berufsalltags. Bei der Dienstplanung wird, soweit möglich, auf die familiären Situationen der Beschäftigten Rücksicht genommen. Dennoch bleibt die Einsatzbereitschaft oberste Priorität, um jederzeit auf Notfälle reagieren zu können.
Weihnachten auf der Wache – wenn es das Einsatzgeschehen erlaubt
Sofern es die Einsatzlage zulässt, bereiten sich die Wachbesatzungen am Abend auf ein gemeinsames Weihnachtsessen vor. Allerdings kann dieses jederzeit durch Einsätze unterbrochen werden – ein Umstand, der für die Feuerwehr zum Alltag gehört.
Dank auch an die ehrenamtlichen Kräfte
Besonderer Dank galt auch den zahlreichen ehrenamtlichen Mitgliedern der Feuerwehr Bergisch Gladbach. Viele von ihnen verbringen den Heiligabend bei ihren Familien, stehen jedoch in Bereitschaft und können im Bedarfsfall jederzeit alarmiert werden.
Wünsche für ein sicheres Weihnachtsfest
Zum Abschluss richtete die Feuerwehr Bergisch Gladbach Weihnachtsgrüße an die Bürgerinnen und Bürger der Stadt und wünschte ein ruhiges, besinnliches und vor allem sicheres Fest.
Zum Jahreswechsel 2025/26 bereitet sich die Feuerwehr Bergisch Gladbach erneut auf eine deutlich erhöhte Zahl von Einsätzen vor. Erfahrungsgemäß führen Silvesterfeuerwerk, Alkoholkonsum und winterliche Witterungsverhältnisse zu Bränden, Verletzungen und Verkehrsunfällen. Besonders häufig werden brennende Balkone, Müllcontainerbrände sowie Verletzungen durch Feuerwerkskörper gemeldet.
Silvester in der Innenstadt von Bergisch Gladbach
Die Feuerwehr appelliert daher an die Bevölkerung, umsichtig zu handeln und Risiken zu vermeiden. Jede verhinderte Verletzung entlaste den Rettungsdienst und sorge dafür, dass Hilfe dort schnell ankommt, wo sie dringend gebraucht wird.
Zusätzliche Einsatzkräfte ab dem frühen Abend
Um auf mögliche Einsatzspitzen vorbereitet zu sein, stockt die Feuerwehr Bergisch Gladbach ihre personellen und technischen Ressourcen deutlich auf. Neben den regulär besetzten Feuer- und Rettungswachen werden ab 18 Uhr zusätzliche Einheiten aktiviert.
Mehrere ehrenamtliche Einheiten besetzen die Feuerwehrhäuser in der Stadtmitte, in Herkenrath sowie in Paffrath/Hand. Die Einheiten Refrath und Schildgen halten jeweils eine Staffel in Rufbereitschaft vor. Zusätzlich steht ein weiterer Einsatzführungsdienst zur Koordination größerer Einsatzlagen bereit.
Auch der Rettungsdienst wird verstärkt: Zwischen 19:30 Uhr und 7:30 Uhr ist ein zusätzlicher Rettungswagen im Stadtgebiet im Einsatz, um medizinische Notfälle schneller versorgen zu können.
Feuerwerkskörper als häufige Unfallursache
Ein Großteil der Silvestereinsätze ist laut Feuerwehr vermeidbar. Brände und schwere Verletzungen entstehen häufig durch unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern. Besonders gefährlich sind illegale oder selbst gebaute Böller, deren Sprengkraft nicht kalkulierbar ist.
Die Feuerwehr weist darauf hin, dass Erwachsene eine besondere Verantwortung tragen und Kinder sowie Jugendliche über die Gefahren aufklären sollten. Unachtsamkeit könne innerhalb weniger Sekunden zu schweren Verletzungen oder Bränden führen.
Acht Hinweise für einen sicheren Jahreswechsel
Um Unfälle und Brände zu vermeiden, gibt die Feuerwehr Bergisch Gladbach konkrete Sicherheitstipps für die Silvesternacht:
Feuerwerkskörper dürfen ausschließlich von Personen ab 18 Jahren verwendet werden. Die Gebrauchsanweisungen der Hersteller sind unbedingt zu beachten, Feuerwerk darf niemals in geschlossenen Räumen gezündet werden. Das Abbrennen ist außerdem in der Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Altenheimen sowie Fachwerk- oder Reetdachhäusern untersagt.
Wichtig ist zudem, ausreichend Sicherheitsabstand einzuhalten und niemals auf Menschen oder Gebäude zu zielen. Blindgänger sollten keinesfalls erneut entzündet werden. Erlaubt ist ausschließlich geprüftes Feuerwerk, illegale Knallkörper oder Eigenbauten sind strikt zu vermeiden.
Feuerwerkskörper sollten sicher gelagert und nicht körpernah in Jacken- oder Hosentaschen getragen werden. Balkone sollten vorab von brennbaren Gegenständen befreit, Fenster und Türen geschlossen werden, um Funkenflug zu verhindern.
Im Notfall gilt: Bei Bränden oder Unfällen umgehend den Notruf 112 wählen.
Feuerwehr wünscht sicheren Start ins Jahr 2026
Die Feuerwehr Bergisch Gladbach bedankt sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern für umsichtiges Verhalten und wünscht einen sicheren und unfallfreien Start ins neue Jahr. Rücksicht und Vorsicht tragen maßgeblich dazu bei, Einsatzkräfte zu entlasten und Leben zu schützen.
Ein riskantes Überholmanöver hat am Sonntagabend auf der Scherfbachtalstraße (L 296) in Odenthal zu einem schweren Verkehrsunfall geführt. Ein 18-jähriger Autofahrer verlor dabei die Kontrolle über sein Fahrzeug, das sich überschlug und auf dem Dach liegen blieb. Der junge Mann wurde nur leicht verletzt, der Sachschaden ist jedoch erheblich.
Pkw Toyota nach Überholmanöver
Überholmanöver kurz vor Kurve endet im Schleudern
Der Unfall ereignete sich gegen 19.30 Uhr außerhalb geschlossener Ortschaften in Fahrtrichtung Höffe. Nach bisherigen Erkenntnissen setzte der 18-jährige Fahrer aus Kürten mit seinem Toyota kurz vor einer Kurve zum Überholen an und passierte dabei den Pkw einer 43-jährigen Fahrerin aus Bergisch Gladbach. Im anschließenden Kurvenbereich geriet das Fahrzeug ins Schleudern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich mehrfach.
Winterglätte offenbar entscheidender Faktor
Nach ersten Ermittlungen der Polizei könnte nicht angepasste Geschwindigkeit bei winterlichen Straßenverhältnissen unfallursächlich gewesen sein. Zum Unfallzeitpunkt herrschte Glätte auf der Fahrbahn, was die Kontrolle über das Fahrzeug zusätzlich erschwert haben dürfte. Die Polizei prüft nun den genauen Hergang sowie mögliche weitere Einflussfaktoren.
Fahrer nur leicht verletzt – Fahrzeug Totalschaden
Trotz der Schwere des Unfalls hatte der 18-Jährige Glück im Unglück: Er zog sich lediglich leichte Verletzungen zu und konnte das Fahrzeug selbstständig verlassen. Eine Rettungswagenbesatzung versorgte ihn noch an der Unfallstelle. Der Pkw hingegen wurde stark beschädigt und musste abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 25.000 Euro geschätzt.
Führerschein sichergestellt und Straße zeitweise gesperrt
Aufgrund des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung durch grob verkehrswidriges und rücksichtsloses Fahren stellten die Einsatzkräfte den Führerschein des jungen Fahrers sicher. Während der Unfallaufnahme und der Bergung des Fahrzeugs musste die Scherfbachtalstraße zeitweise gesperrt werden, was zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen führte.
Polizei mahnt zu angepasster Fahrweise
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass insbesondere bei winterlichen Bedingungen erhöhte Vorsicht geboten ist. Glätte, eingeschränkte Sicht und kurvige Strecken erhöhen das Unfallrisiko deutlich – insbesondere bei riskanten Überholmanövern außerhalb geschlossener Ortschaften.
Alljährlich haben wir eine Grippe-Saison, die von Anfang Oktober bis Ende April gerechnet wird. Die eigentliche Grippe-Welle beginnt in der Regel im Januar und dauert meistns bis März, so dass die letzten Monate im Jahre eine gute Zeit sind, sich gegen die Grippe impfen zu lassen. Die Mehrzahl der Krankenversicherungen übernimmt dabei die Kosten. Dieses Jahr setzt die Welle weltweit früher ein und es mit höheren Infektionszahlen zu rechnen, insbesondere auch wieder in den Schulen.
In diesem Winter ist unter anderem wieder mit dem Subtyp H3N2 der Linie A des Influenza-Virus zu rechnen, der schon seit Jahrzehnten bekannt ist. Die für dieses Jahr vorgesehene Mischung von Grippe-Impfstoff berücksichtigt leider nicht die neue seit Sommer 2025 auftretende Subkladde K dieses Subtyps. Trotzdem hilft die Impfung gegen einen schweren Verlauf, Krankenhausaufenthalten und Komplikationen wie zum Beispiel Lungenentzündung. Das ist der Grund, warum alle Experten (WHO, RKI, ECDC, CDC) dringend zur Grippe-Impfung raten, besonders für Risikogruppen
Besonders empfohlen wird die Impfung für Personen ab 60 Jahren, chronisch Kranken, Schwangeren, Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen sowie medizinischem Personal und Menschen, die Risikopersonen betreuen, die saisonalen Influenza-Impfung. Aber auch für alle anderen Menschen ist die Impfung einer schweren Erkrankung vorzuziehen. Jetzt gerade ist noch nicht zu spät für eine Impfung!
An der Katharina-Henoth-Gesamtschule im Kölner Stadtteil Höhenberg zeigt sich täglich ein Problem, das weit über die Schule hinausreicht: Viele Schülerinnen und Schüler kommen hungrig in den Unterricht. Für manche ist das Mittagessen in der Mensa die einzige warme Mahlzeit des Tages – andere verzichten ganz darauf oder teilen sich das Essen mit Mitschülern. Der Hunger wirkt sich spürbar auf Konzentration, Lernfähigkeit und das soziale Miteinander aus.
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Hunger als Teil des Schulalltags
Lehrer Numan Sarrac kennt diese Situationen seit Jahren. Seit 15 Jahren unterrichtet er an der Schule und erlebt, wie eng schulische Leistungen und die soziale Lage der Familien miteinander verbunden sind. Immer wieder wird deutlich, dass fehlende Mahlzeiten nicht nur ein gesundheitliches, sondern auch ein pädagogisches Problem darstellen. Kinder, die hungrig sind, können dem Unterricht oft kaum folgen und ziehen sich zurück.
Petition für ein kostenloses Schulessen
Aus diesen Erfahrungen heraus hat Sarrac eine landesweite Petition gestartet. Sein Ziel: ein kostenloses Mittagessen für alle Kinder in Nordrhein-Westfalen. Innerhalb kurzer Zeit haben mehr als 12.000 Menschen das Anliegen unterstützt. Die Forderung trifft einen Nerv, ist jedoch politisch umstritten. Fachleute schätzen, dass ein flächendeckendes kostenloses Schulessen Kosten von rund zwei Milliarden Euro pro Jahr verursachen würde. Für Sarrac ist dies dennoch eine notwendige Investition, um Kinderarmut wirksam zu bekämpfen und gleiche Bildungschancen zu schaffen.
Schulen versuchen gegenzusteuern
An der Katharina-Henoth-Gesamtschule wird bereits versucht, den akuten Bedarf abzufedern. Mithilfe privater Spenden bietet die Schule ein kostenloses Frühstück an. Dieses Angebot lindert die Not am Morgen, ersetzt jedoch keine verlässliche Mittagsversorgung. Auch die Schulleitung sieht langfristigen Handlungsbedarf und plädiert zumindest für kostenlose Mahlzeiten an Schulen in sozial besonders belasteten Stadtteilen.
Ein strukturelles Problem mit landesweiter Dimension
Die Schule in Höhenberg weist den höchsten sozialen Belastungsindex in Köln auf. Ein Großteil der Schülerinnen und Schüler stammt aus Familien mit geringem Einkommen, viele sind auf staatliche Unterstützung angewiesen. Landesweit gilt etwa jedes fünfte Kind in Nordrhein-Westfalen als armutsgefährdet. Der Blick nach Köln zeigt damit exemplarisch ein gesamtgesellschaftliches Problem: Schulhunger ist kein Einzelfall, sondern Ausdruck wachsender Kinderarmut.
Die Petition für kostenloses Schulessen hat die Debatte neu angestoßen. Sie macht deutlich, dass es nicht nur um Ernährung geht, sondern um Bildungsgerechtigkeit, Teilhabe und die Frage, wie viel soziale Verantwortung Politik und Gesellschaft übernehmen wollen.
Unter dem Motto „Gestalten – Partizipieren – Verbinden“ feierte der GPV Rheinisch-Bergischer Kreis sein einjähriges Bestehen und präsentierte Erfolge in der Vernetzung von Hilfsangeboten für Menschen mit psychischen Erkrankungen.
Meilenstein für die gemeindepsychiatrische Versorgung
Im Kreishaus Heidkamp wurde das einjährige Bestehen des Gemeindepsychiatrischen Verbunds (GPV) im Rheinisch-Bergischen Kreis gefeiert. Die Veranstaltung stand unter dem Zeichen intensiver Zusammenarbeit, Austausch und Zukunftsplanung. „Mit dem GPV haben wir ein starkes Fundament gelegt für eine zukunftsfähige Zusammenarbeit in der gemeindepsychiatrischen Versorgung“, betonte Gesundheitsdezernent Jürgen Langenbucher. Ziel sei es, bestehende Hilfsangebote besser zu vernetzen und Versorgungslücken zu schließen.
Hilfe für die Seele – direkt vor Ort
Der GPV ist ein freiwilliger Zusammenschluss von inzwischen 14 Partnern, die im Bereich der sozialpsychiatrischen Versorgung aktiv sind – darunter soziale Einrichtungen, Kliniken, Beratungsstellen und Behörden. Er koordiniert niedrigschwellige, wohnortnahe Hilfen für Menschen mit psychischen Erkrankungen, ihre Angehörigen sowie Fachkräfte. Dabei geht es nicht nur um medizinische Versorgung, sondern auch um soziale, präventive und rehabilitative Maßnahmen – mit dem Ziel, soziale Teilhabe, Lebensqualität und Selbstständigkeit der Betroffenen zu stärken.
Digitale Netzwerkkarte macht Hilfe sichtbar
Besonders hervorgehoben wurde der digitale Sozialatlas „Motiv Mensch“, der als interaktive Netzwerkkarte die Vielzahl an Angeboten im Kreis sichtbar macht. Ergänzt wird das Angebot durch Informationsflyer sowie Inhalte auf der Webseite des Rheinisch-Bergischen Kreises. So erhalten Betroffene und Angehörige schnell Orientierung und Zugang zu passenden Hilfsangeboten.
Landesweite Förderung und hohe Qualitätsstandards
Der GPV wird durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW im Rahmen des Projekts „Verankerung von Gemeindepsychiatrischen Verbünden in NRW“ gefördert. Die Qualität der Arbeit orientiert sich an den Standards der Bundesarbeitsgemeinschaft der GPVen, in der der Verbund Mitglied ist.
Breite Unterstützung im Kreis
Zu den Kooperationspartnern gehören unter anderem das Gesundheitsamt, Alpha e.V., Caritas, Diakonie, Die Kette e.V., das Evangelische Krankenhaus Bergisch Gladbach, das Klinikum Oberberg sowie das Jobcenter Rhein-Berg. Die enge Zusammenarbeit über Sektorengrenzen hinweg ist ein zentrales Element des Erfolgsmodells.
Fazit: Gemeinsam für mehr psychische Gesundheit
Mit dem GPV wurde im Rheinisch-Bergischen Kreis ein zukunftsweisendes Netzwerk geschaffen, das Menschen mit psychischen Erkrankungen auf vielfältige Weise unterstützt – verlässlich, vernetzt und nah am Menschen.
Die Stadt Köln verstärkt ihr Engagement für bezahlbaren Wohnraum auf europäischer Ebene. Oberbürgermeister Torsten Burmester ist der EU-weiten Initiative „Mayors for Housing“ beigetreten. Das Bündnis vereint Bürgermeisterinnen und Bürgermeister großer europäischer Städte und setzt sich dafür ein, Wohnen als soziales Grundrecht zu verankern sowie Städten eine stärkere Rolle in der europäischen Wohnungspolitik und bei der Vergabe von Fördermitteln zu geben.
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Bezahlbarer Wohnraum als zentrales Zukunftsthema
Steigende Mieten und knapper Wohnraum stellen Köln ebenso wie viele andere Metropolen vor große Herausforderungen. Mit dem Beitritt zu „Mayors for Housing“ will die Stadt ihre Interessen gebündelt mit anderen Kommunen auf EU-Ebene vertreten. Der Austausch mit Städten, die vor ähnlichen Problemen stehen, soll dazu beitragen, neue Lösungsansätze zu entwickeln und bewährte Strategien zu teilen, um den Wohnungsmarkt langfristig zu entlasten.
Europäische Zusammenarbeit gewinnt an Bedeutung
Der Schritt Kölns fällt zeitlich mit der Vorstellung des europäischen Plans für mehr erschwinglichen Wohnraum durch die EU-Kommission zusammen. Dieser sieht unter anderem Investitionen in den Wohnungsbau sowie Anpassungen von EU-Beihilferegeln vor. Die Initiative „Mayors for Housing“ bewertet diesen Plan als wichtigen Meilenstein, betont jedoch zugleich, dass die bisherigen Finanzierungsinstrumente nicht ausreichen, um den hohen Investitionsbedarf in den Städten zu decken.
Starkes Netzwerk europäischer Metropolen
Zum Bündnis gehören unter anderem Städte wie Amsterdam, Athen, Dublin, Florenz, Lissabon sowie Kölns Partnerstadt Barcelona. Auch Leipzig ist als weiteres deutsches Mitglied vertreten. Gemeinsam setzen sich die Städte für eine dauerhafte Zusammenarbeit mit der EU-Kommission ein, um die geplanten Maßnahmen weiter zu konkretisieren und mit verbindlichen Regelungen zu hinterlegen.
Ziel: Entlastung des Wohnungsmarktes in Köln
Für Köln eröffnet die Mitgliedschaft die Chance, europäische Rahmenbedingungen aktiv mitzugestalten und von gemeinsamen Initiativen zu profitieren. Der Fokus liegt darauf, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, den Wohnungsmarkt zu stabilisieren und die Lebensqualität in der Stadt nachhaltig zu sichern.
Ein mutmaßlicher Einbrecher ist am Montagnachmittag (22. Dezember) in Overath kurz nach der Tat von der Polizei gestellt worden. Der Vorfall ereignete sich gegen 14.30 Uhr in einem Einfamilienhaus an der Mucher Straße – während sich die Bewohner im Haus aufhielten.
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Täter dringt durch Terrassentür ein
Nach Angaben der Hausbewohner beobachteten diese, wie ein unbekannter Mann durch eine auf Kipp stehende Terrassentür in das Gebäude eindrang. Der Einbruch dauerte nur wenige Minuten. Anschließend verließ der Mann das Haus und entfernte sich zu Fuß in Richtung Overather Innenstadt. Nach ersten Erkenntnissen entwendete er rund 70 Euro aus einer Geldbörse.
Schnelle Fahndung führt zum Erfolg
Unmittelbar nach dem Notruf entsandte die Polizei mehrere Streifenwagen zum Einsatzort und leitete eine Fahndung ein. Am Bahnhof Overath entdeckten Einsatzkräfte wenig später einen Mann, auf den die Täterbeschreibung der Bewohner zutraf. Der Verdächtige, ein 56-jähriger Mann ohne festen Wohnsitz, wurde kontrolliert und zur Polizeiwache Bergisch Gladbach gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder entlassen.
Ermittlungen laufen weiter
Die Polizei nahm eine Strafanzeige wegen Einbruchs auf und veranlasste eine Spurensicherung am Tatort. Auf Wunsch der Bewohner wurde zudem die Kriminalprävention eingeschaltet, um eine technische Beratung zum Einbruchschutz durchzuführen.
Das zuständige Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg bittet Zeuginnen und Zeugen, die im Zusammenhang mit dem Einbruch verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.