Archiv | Lokal

Woman at rally holding sign for equal pay and fair treatment.

„Equal Pay Day“: Verdi ruft zu Warnstreiks in Kitas und Kliniken auf

07 März 2025 von Felix Morgenstern

In zahlreichen Städten Nordrhein-Westfalens haben am Donnerstag Beschäftigte aus Kitas, Kliniken und sozialen Einrichtungen ihre Arbeit niedergelegt. Mit den Warnstreiks zum „Equal Pay Day“ setzt die Gewerkschaft Verdi ein Zeichen für mehr Lohngerechtigkeit für Frauen.

Arbeitsniederlegungen in Kitas, Kliniken und sozialen Diensten

In vielen NRW-Städten, darunter Köln, Bonn, Leverkusen, Essen, Duisburg und Münster, kam es zu Streikaktionen. Besonders betroffen waren Branchen, in denen überwiegend Frauen arbeiten – darunter Kitas, Pflegeeinrichtungen und soziale Dienste. Auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) beteiligte sich an den Protesten in den Kindertagesstätten.

Unter dem Motto „Die Welt steht still, wenn wir die Arbeit niederlegen“ versammelten sich Tausende Beschäftigte zu Kundgebungen, unter anderem in Köln und Dortmund.

Verdi fordert gerechte Bezahlung für systemrelevante Berufe

Die Gewerkschaft macht auf die Lohnungleichheit zwischen Frauen und Männern aufmerksam. Laut Verdi sind viele Frauen im öffentlichen Dienst nicht nur beruflich gefordert, sondern auch durch die Versorgung von Kindern oder die Pflege von Angehörigen zusätzlich belastet.

Christine Behle, stellvertretende Verdi-Vorsitzende, betonte:
„Es ist an der Zeit, dass Frauen für ihre unverzichtbare Arbeit gerecht entlohnt werden.“

Warnstreiks setzen Tarifverhandlungen unter Druck

Seit vier Wochen kommt es immer wieder zu Warnstreiks in verschiedenen Kommunen und Fachbereichen. Bereits am Donnerstag hatten sich mehr als 4.000 Beschäftigte aus 50 Gesundheitseinrichtungen am Protest beteiligt – mit spürbaren Auswirkungen.

In den Mühlenkreiskliniken mussten rund 100 geplante Operationen abgesagt werden. Pressesprecher Christian Busse erklärte:
„Das Krankenhaus-Geschehen war heute doch merklich beeinflusst. Alle elektiven, das heißt planbaren Operationen, wurden im Grunde abgesagt.“

Auch in anderen Städten kam es zu Einschränkungen im Krankenhausbetrieb, in der Kinderbetreuung und in sozialen Einrichtungen.

Arbeitgeber kritisieren Streiks – Verhandlungen laufen weiter

Die kommunalen Arbeitgeber kritisierten die Arbeitsniederlegungen scharf. Sie argumentieren, dass Warnstreiks vor allem Bürgerinnen und Bürger treffen, indem sie die Gesundheitsversorgung, Kinderbetreuung und den Nahverkehr belasten.

Verdi fordert:

  • 8 Prozent mehr Lohn, mindestens aber 350 Euro mehr pro Monat
  • Höhere Zuschläge für ungünstige Arbeitszeiten
  • Drei zusätzliche freie Tage

Die Arbeitgeber halten diese Forderungen für nicht finanzierbar. Die dritte Verhandlungsrunde im Tarifstreit findet am 14. März in Potsdam statt. Dort soll eine tragfähige Lösung gefunden werden – allerdings erfordert dies Kompromissbereitschaft auf beiden Seiten.

Kommentare (0)

Variety of instruments being in plastic case, ready for active use by repairman

Serie von Pkw-Aufbrüchen in Burscheid und Wermelskirchen – Täter stehlen Werkzeuge

07 März 2025 von Felix Morgenstern

Unbekannte Täter haben in der Nacht auf Donnerstag (6. März) in Burscheid-Hilgen und Wermelskirchen-Dabringhausen mehrere Fahrzeuge aufgebrochen. Dabei entwendeten sie hochwertige Werkzeuge und Maschinen im Wert von mehreren tausend Euro. Die Polizei ermittelt und bittet um Hinweise.

Symbolbild

Erster Einbruch in Burscheid: Transporter aufgebrochen und Werkzeugtasche gestohlen

Der erste Vorfall wurde der Polizei am Donnerstagmorgen gegen 6:30 Uhr gemeldet. Unbekannte Täter brachen in der Altenberger Straße in Burscheid-Hilgen einen am Straßenrand geparkten Toyota-Transporter auf.

Dabei wurde die hintere Ladetür massiv beschädigt. Die Täter entwendeten eine Werkzeugtasche mit Kleinwerkzeug sowie mehrere elektronische Maschinen. Laut Angaben des Fahrzeugnutzers war der Transporter zuletzt um 0:00 Uhr verschlossen abgestellt worden.

Weitere Einbrüche in Wermelskirchen-Dabringhausen

Etwa 10 Kilometer entfernt, in der Straße Arnzhäuschen in Dabringhausen, meldeten Zeugen am selben Morgen zwei weitere Fahrzeugaufbrüche.

Zunächst wurde ein Peugeot-Transporter einer dort ansässigen Firma aufgebrochen. Da das Fahrzeug jedoch am Vorabend geleert wurde, gingen die Täter hier offenbar leer aus.

Anders sah es bei einem Toyota-Pkw aus, der direkt neben dem angegriffenen Transporter abgestellt war. Der Besitzer hatte sein Fahrzeug am 5. März gegen 18:00 Uhr geparkt. Am nächsten Morgen stellte er fest, dass die Fahrertür offen stand und Werkzeuge aus dem Kofferraum fehlten.

Polizei ermittelt und sucht Zeugen

Insgesamt beläuft sich der Schaden durch die gestohlenen Werkzeuge und Maschinen auf mehrere tausend Euro. Die Polizei hat in allen Fällen Strafanzeigen aufgenommen und sucht nun nach Hinweisen.

Zeugen, die in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Umfeld der Tatorte bemerkt haben, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg unter Tel. 02202 205-0 zu melden.

Kommentare (0)

Auf der Baustelle

Einbruch auf Baustelle in Bergisch Gladbach: Werkzeuge und Maschinen gestohlen

06 März 2025 von Felix Morgenstern

Unbekannte Täter haben in der Nacht auf Dienstag (5. März) eine Baustelle in Bergisch Gladbach-Refrath heimgesucht und dabei hochwertige Werkzeuge sowie Maschinen im Wert von mehreren tausend Euro entwendet. Die Polizei ermittelt und sucht nach Zeugen.

Symbolbild

Baustelle in Refrath Ziel von Dieben

Gegen 6:00 Uhr wurde die Polizei zu einer Baustelle in der Straße Vürfels gerufen. Nach bisherigen Erkenntnissen waren die Täter in der Nacht eingebrochen und hatten sich Zugang zum im Rohbau befindlichen Gebäude mit mehreren Etagen verschafft.

Die Baustelle war zuletzt am Vorabend gegen 18:00 Uhr von Handwerkern verlassen worden. Erst am Morgen fiel auf, dass Werkzeuge und Maschinen von zwei verschiedenen Firmen gestohlen worden waren.

Hoher Schaden – Polizei sucht Zeugen

Der Wert der entwendeten Gegenstände beläuft sich auf mehrere tausend Euro. Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und prüft derzeit, ob es Spuren gibt, die auf die Täter hinweisen.

Um den Einbruch aufzuklären, bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung: Wer im Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Baustelle bemerkt hat, wird gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg unter Tel. 02202 205-0 zu melden.

Kommentare (0)

Ford mit eingeschlagener Seitenscheibe

Einbruchserie in Bergisch Gladbach: Scheiben von drei Pkw eingeschlagen – Tankkarten gestohlen

06 März 2025 von Felix Morgenstern

In Bergisch Gladbach haben Unbekannte in der Nacht auf Dienstag (5. März) drei geparkte Fahrzeuge aufgebrochen. Während ein Auto offenbar unberührt blieb, wurden aus zwei anderen Pkw Tankkarten entwendet. Die Polizei ermittelt und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Carsharing-Fahrzeug beschädigt – Täter bleiben ohne Beute

Der erste Vorfall wurde am frühen Morgen gegen 6:50 Uhr entdeckt: Eine Zeugin bemerkte an einem in einer Parktasche am Fahrbahnrand abgestellten weißen Ford eine eingeschlagene Beifahrerscheibe.

Das Fahrzeug gehört zu einem Carsharing-Anbieter, doch trotz des Einbruchs wurde augenscheinlich nichts gestohlen. Der Sachschaden liegt dennoch bei mehreren hundert Euro. Die Polizei nahm eine Strafanzeige wegen des versuchten besonders schweren Falls des Diebstahls auf. Der Halter wurde informiert, um das Fahrzeug zu sichern.

Zwei weitere Einbrüche am Busbahnhof – Tankkarten entwendet

Am Nachmittag meldeten Zeugen zwei weitere beschädigte Fahrzeuge am Busbahnhof in der Stationsstraße. Auch hier handelte es sich um Ford-Modelle, bei denen jeweils die Scheibe der Fahrertür eingeschlagen wurde.

Nach ersten Erkenntnissen standen die Pkw bereits seit dem Vorabend (4. März, 18:00 Uhr) an ihrem Abstellort. Anders als beim ersten Einbruch wurde hier Beute gemacht: Aus beiden Fahrzeugen entwendeten die Täter je eine Tankkarte des Unternehmens UTA.

Der entstandene Sachschaden an allen drei Fahrzeugen beträgt mehrere hundert Euro.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei hat in allen Fällen Strafanzeigen wegen schweren Diebstahls aus Kraftfahrzeugen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. Wer verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe der Tatorte beobachtet hat, kann sich unter Tel. 02202 205-0 an das Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg wenden.

Kommentare (0)

Member of security guard team working on public event, unrecognizable male person from behind

Sicherheit an Karneval: Polizei zieht überwiegend positive Bilanz

04 März 2025 von Felix Morgenstern

Trotz erhöhter Alarmbereitschaft aufgrund von Terrordrohungen sind die Karnevalsfeierlichkeiten in Nordrhein-Westfalen bislang weitgehend ruhig und ausgelassen verlaufen. Besonders in den Hochburgen Köln und Düsseldorf feierten die Jecken unter strengen Sicherheitsvorkehrungen ohne größere Zwischenfälle.

Großer Polizeieinsatz für ein sicheres Karnevalstreiben

Die Sicherheitsbehörden hatten sich bereits lange im Vorfeld intensiv auf die närrischen Tage vorbereitet. Tausende Polizisten waren landesweit im Einsatz, um die Veranstaltungen abzusichern. NRW-Innenminister Herbert Reul machte im Vorfeld deutlich, dass man sich von Bedrohungen nicht einschüchtern lassen dürfe: „Wir dürfen uns von diesen Typen unsere Art zu leben nicht kaputt machen lassen.“

Trotz der erhöhten Präsenz von Sicherheitskräften war die Stimmung in den Karnevalshochburgen ausgelassen. Bei strahlendem Sonnenschein tanzten und schunkelten kostümierte Jecken auf den Straßen – ein Zeichen dafür, dass der Karneval nicht von Angst, sondern von Lebensfreude geprägt ist.

Bombendrohung in Essen-Kupferdreh – Rosenmontagszug abgesagt

Während in den meisten Städten der Karneval störungsfrei verlief, musste der Rosenmontagszug in Essen-Kupferdreh kurzfristig abgesagt werden. Eine Bombendrohung ging rund 30 Minuten vor Zugbeginn beim Veranstalter ein.

Nach Rücksprache mit der Polizei entschied dieser, die Veranstaltung nicht stattfinden zu lassen. Die bereits versammelten Karnevalisten wurden umgehend per Lautsprecherdurchsagen informiert.

Die Polizei nahm umgehend die Ermittlungen auf und leitete ein Strafverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten ein.

Karneval bleibt ein Fest der Lebensfreude

Trotz der besonderen Sicherheitslage zeigen die bisherigen Tage, dass sich die Menschen ihre Traditionen nicht nehmen lassen. Die Polizei bleibt weiterhin präsent, um auch die kommenden Veranstaltungen – insbesondere am Veilchendienstag – sicher zu begleiten.

Kommentare (0)

SONY DSC

Einbruch in Firmenfahrzeug in Burscheid – Werkzeuge und Maschinen gestohlen

04 März 2025 von Felix Morgenstern

In Burscheid haben unbekannte Täter während der Karnevalstage ein Firmenfahrzeug aufgebrochen und hochwertige Werkzeuge sowie Maschinen entwendet. Der Diebstahl wurde erst am Montagnachmittag (3. März) bemerkt.

Symbolbild

Gewaltsamer Aufbruch während der Karnevalstage

Die Polizei wurde am Montagnachmittag in die Straße „Straßerhof“ gerufen, nachdem der Diebstahl aus einem Firmenfahrzeug festgestellt worden war. Das betroffene Fahrzeug, ein Mercedes-Benz Sprinter, war zuletzt am Donnerstag (27. Februar) gegen 17:00 Uhr auf dem Firmengelände ordnungsgemäß abgestellt und verschlossen worden.

Unbekannte Täter hatten offenbar in den darauffolgenden Tagen die Schiebetür gewaltsam aufgebrochen und sich so Zugang zum Inneren verschafft.

Maschinen und Werkzeuge im Wert von mehreren Tausend Euro gestohlen

Aus dem Transporter wurden hochwertige Werkzeuge und Maschinen der Marke Makita entwendet. Der Schaden beläuft sich auf eine Summe im unteren vierstelligen Bereich.

Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Zeugen gesucht – Polizei bittet um Mithilfe

Das Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg sucht nach Zeugen, die in den vergangenen Tagen verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe des Tatorts bemerkt haben. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 02202 205-0 entgegen.

Kommentare (0)

Cropped photo of cheerful adult couple in funny accessories spending time together

Friedlicher Karnevalssonntag im Rheinisch-Bergischen Kreis – Tausende feiern ausgelassen

03 März 2025 von Felix Morgenstern

Bei strahlendem Sonnenschein haben zehntausende Jecken am Karnevalssonntag (2. März) im Rheinisch-Bergischen Kreis die Umzüge begleitet. Dank eines umfassenden Sicherheitskonzepts verliefen die Veranstaltungen größtenteils störungsfrei. Polizei, Ordnungsämter und Sicherheitsdienste sorgten für einen reibungslosen Ablauf – mit nur wenigen Zwischenfällen.

Bergisch Gladbach: Größter Zug im Kreis bleibt weitgehend ruhig

Der größte Karnevalszug der Region zog durch die Innenstadt von Bergisch Gladbach. Rund 85.000 Zuschauerinnen und Zuschauer säumten die Straßen, während bunt geschmückte Wagen, Fußgruppen und Musikkapellen für beste Stimmung sorgten. Trotz der großen Menschenmenge musste die Polizei nur einmal einen Platzverweis aussprechen.

Ermittelt wird jedoch in zwei Fällen: Eine Strafanzeige wegen Körperverletzung wurde aufgenommen, zudem leitete die Polizei ein Verfahren wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein. Ein Zuschauer hatte eine kostümierte Person mit einem Helm und aufgemaltem Hakenkreuz gemeldet. Abgesehen davon blieb die Veranstaltung friedlich.

Tausende feierten sicher in Overath, Rösrath und Heiligenhaus

In Overath-Mitte säumten rund 10.000 Menschen die Straßen und verfolgten den bunten Zug. Die Veranstaltung verlief vollkommen störungsfrei.

Auch in Heiligenhaus mit 5.000 Feiernden sowie in Immekeppel mit 3.000 Jecken konnte die Polizei ein positives Fazit ziehen – es gab keine nennenswerten Vorkommnisse.

Ruhiger Verlauf in Forsbach und Hoffnungsthal

Die Karnevalszüge in Rösrath-Forsbach und Rösrath-Hoffnungsthal lockten ebenfalls tausende Zuschauer an. In Forsbach feierten rund 3.000 Jecken, während in Hoffnungsthal etwa 2.000 Menschen an den Straßen standen. Beide Umzüge verliefen friedlich.

Rosenmontag als Höhepunkt der Session

Mit dem Rosenmontag erreicht der Karneval seinen Höhepunkt. Auch in den kommenden Tagen wird die Polizei bei den Zügen, unter anderem in Wermelskirchen-Dabringhausen und Rösrath-Mitte, präsent sein, um für Sicherheit zu sorgen. Die bisherige Bilanz zeigt: Die Jecken feiern fröhlich und ausgelassen – und dabei weitgehend friedlich.

Kommentare (0)

Einbrecher hebeln Fenster / Türe auf und steigen ins haus ein

Einbruch in Rösrath: Täter hebeln Türen auf und entwenden Schmuck

01 März 2025 von Felix Morgenstern

In Rösrath haben unbekannte Täter zwischen Dienstag (25. Februar) und Donnerstagmittag (27. Februar) ein Wohnhaus in der Straße „In den Schlämmen“ aufgebrochen. Sie durchwühlten mehrere Räume und entkamen mit Schmuck. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise.

Aufgehebelte Türen und durchwühlte Räume

Die Einbrecher verschafften sich gewaltsam Zutritt zum Haus, indem sie zwei Zugangstüren mit einem Hebelwerkzeug aufbrachen. Im Inneren durchsuchten sie Schränke und Kommoden auf der Suche nach Wertgegenständen. Zahlreiche Gegenstände wurden dabei auf dem Boden und den Betten verteilt zurückgelassen.

Schmuck entwendet – Schaden noch unklar

Nach ersten Erkenntnissen wurde Schmuck gestohlen, der genaue Wert des Diebesguts ist noch nicht bekannt. Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und eine Spurensicherung am Tatort veranlasst.

Polizei bittet um Hinweise und gibt Sicherheitstipps

Das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg sucht Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Wer Hinweise zu dem Einbruch geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

Um sich besser vor Einbrüchen zu schützen, bietet die Polizei eine kostenlose Beratung zur Einbruchsprävention an. Interessierte können sich an das Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz unter Tel. 02202 205-444 wenden.

Kommentare (0)

A frustrated man at his desk discovers an error while trying to pay online with his credit card and smartphone

Betrugsversuch in Burscheid: Falsche Bankmitarbeiter wollten Seniorin täuschen

01 März 2025 von Felix Morgenstern

In Burscheid versuchten Betrüger am Dienstag (27. Februar), eine 86-jährige Frau um ihre Bankkarte zu bringen. Durch eine geschickte Masche gaben sie sich als Bankmitarbeiter aus und forderten sensible Daten ein. Doch die Seniorin durchschaute den Trick rechtzeitig und verhinderte einen Betrug.

Anruf mit Schocknachricht – Betrüger verlangen Geheimzahl

Am Vormittag erhielt die 86-Jährige einen Anruf von einem vermeintlichen Sparkassen-Mitarbeiter. Der Mann am Telefon behauptete, es sei eine unberechtigte Abbuchung von 4.000 Euro von ihrem Konto vorgenommen worden. Um das Problem zu lösen, müsse er die Geheimzahl der Bankkarte erfahren und würde sich anschließend an die Polizei wenden.

Im Vertrauen auf die Echtheit des Anrufs nannte die Seniorin ihre PIN. Kurz darauf folgte jedoch der nächste Schritt des Betrugs.

Plötzlich an der Haustür: Ein zweiter Betrüger fordert die Karte

Fast zeitgleich klingelte es an der Haustür der Frau. Ein weiterer Mann stand vor ihr und gab sich ebenfalls als Sparkassen-Mitarbeiter aus. Er forderte sie auf, ihm ihre Bankkarte auszuhändigen.

Doch diesmal reagierte die Seniorin misstrauisch und verweigerte die Herausgabe. Der Betrüger zog daraufhin unverrichteter Dinge wieder ab.

Seniorin erstattet Anzeige – Polizei warnt erneut vor Betrugsmaschen

Nachdem sich die Seniorin über den Vorfall bewusst wurde, erstattete sie eine Strafanzeige bei der Polizei. Den Mann an ihrer Tür beschrieb sie als 20 bis 30 Jahre alt, mit kurzen braunen Haaren, westeuropäischem Erscheinungsbild, braunem Pullover und schwarzer Hose.

Die Polizei warnt erneut eindringlich vor solchen Betrugsversuchen. Sie rät dringend dazu:

  • Keine sensiblen Daten am Telefon preiszugeben, insbesondere keine Geheimzahlen oder Kontoinformationen.
  • Bankkarten, Bargeld oder Wertsachen niemals an Fremde zu übergeben, selbst wenn diese sich als Bankmitarbeiter, Polizisten oder Behördenvertreter ausgeben.
  • Bei verdächtigen Anrufen sofort aufzulegen und im Zweifel direkt bei der echten Bank oder Polizei nachzufragen.

Dank ihres besonnenen Handelns entging die Seniorin in Burscheid einem finanziellen Schaden. Die Ermittlungen der Polizei laufen, um die Betrüger zu identifizieren und weitere Vorfälle zu verhindern.

Kommentare (0)

AdobeStock_1033034878(1)

„Dubai-Schokolade“-Streit: Importeur setzt sich erneut vor Gericht durch

28 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Das Landgericht Köln bleibt bei seiner Einschätzung: Ein Großhändler darf eine mit Pistaziencreme und Teigfäden gefüllte Schokolade nicht mehr unter der Bezeichnung „Dubai-Schokolade“ verkaufen. Damit setzt sich der klagende Importeur erneut gegen den Vertrieb durch.

Herstellung in der Türkei – Irreführende Bezeichnung

Der Rechtsstreit dreht sich um die Frage, wann eine Schokolade den Namen „Dubai-Schokolade“ tragen darf. Die betroffene Süßware wird in der Türkei produziert. Laut Landgericht Köln sei die Bezeichnung daher irreführend, da sie fälschlicherweise eine Herkunft aus Dubai suggeriere.

Zwar wurde das Produkt ursprünglich in Dubai entwickelt, jedoch werde der Name von Verbrauchern als geografische Herkunftsangabe interpretiert, so die Argumentation des Gerichts. Um Missverständnisse zu vermeiden, könne das Produkt jedoch unter der Bezeichnung „Dubai-Style“ angeboten werden – dieser Zusatz sei für Verbraucher deutlich erkennbar.

Rechtsstreit begann mit Testkauf

Der Fall nahm seinen Anfang, als der klagende Importeur die Schokolade in einem Supermarkt erwarb und den Großhändler daraufhin abmahnte. Da dieser die Abmahnung nicht akzeptierte, landete der Streit vor Gericht – mit nun erneutem Erfolg für den Kläger.

Uneinheitliche Urteile in Deutschland

Nicht nur in Köln wird über die Namensgebung der Schokolade gestritten. Ähnlich entschied das Landgericht Bochum, das einem Online-Händler untersagte, die Süßware unter dieser Bezeichnung zu vertreiben.

Anders fiel jedoch das Urteil des Landgerichts Frankfurt aus: Dort argumentierte das Gericht, dass die Schokolade aus mehreren Bestandteilen bestehe, die aus verschiedenen Ländern stammen könnten. Zudem sei die Verpackung auf Deutsch beschriftet, sodass Verbraucher nicht zwingend eine Herkunft aus Dubai annehmen würden.

Hype um das Produkt flacht ab

Die „Dubai-Schokolade“ sorgte zwischenzeitlich für große Aufmerksamkeit – mit langen Warteschlangen vor Geschäften und einem regelrechten Hype um die exotische Süßigkeit. Doch unabhängig davon, wie weitere Gerichtsentscheidungen ausfallen werden, dürfte der große Ansturm auf das Produkt wohl nicht mehr zurückkehren.

Kommentare (0)

Advertise Here
Advertise Here
Juni 2026
M D M D F S S
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
2930