Archiv | Lokal

Unfall in Overath: Pferdegespann verursacht Chaos, Besitzer leicht verletzt

Unfall in Overath: Pferdegespann verursacht Chaos, Besitzer leicht verletzt

18 April 2023 von Darian Lambert

In Overath kam es am Sonntagmorgen (16.04.) zu einem spektakulären Planwagenunfall, bei dem der 54-jährige Pferdebesitzer leicht verletzt wurde. Das Unglück ereignete sich gegen 10:45 Uhr auf dem Steinhofplatz, als die beiden Pferde des Overathers plötzlich durchgingen und mit dem angehängten Planwagen über den Platz in Richtung Hauptstraße rannten.

Der Pferdebesitzer versuchte noch, seine Tiere zu stoppen, indem er sich ihnen in den Weg stellte, wurde jedoch von den Pferden umgestoßen und von dem Planwagen eine kurze Strecke mitgeschliffen. Schließlich wurde er von dem Gefährt überrollt. Glücklicherweise wurde der 54-Jährige nur leicht verletzt und konnte nach einer ambulanten Behandlung im Krankenhaus wieder entlassen werden.

Während ihrer Flucht beschädigten die Pferde zwei geparkte Autos, ein Kleinkraftrad, eine Hauswand und ein Verkehrsschild, bevor sie zum Stehen kamen. Die Tiere konnten schließlich gesichert werden, bevor sie die Hauptstraße erreichten. Auf dem Planwagen befanden sich zum Zeitpunkt des Unfalls keine Personen, und auch die Pferde blieben bei dem Vorfall unverletzt.

Die genaue Ursache für das Durchgehen der Pferde ist derzeit noch ungeklärt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Kommentare (0)

"Karte kühler Orte" in Bergisch Gladbach: Bürger beteiligen sich rege an Aktion zur Identifikation von kühlen Plätzen

„Karte kühler Orte“ in Bergisch Gladbach: Bürger beteiligen sich rege an Aktion zur Identifikation von kühlen Plätzen

17 April 2023 von Darian Lambert

Die Stadt Bergisch Gladbach hat eine erfolgreiche Aktion gestartet, um kühle Orte in der Stadt zu identifizieren und öffentlich zugänglich zu machen. Die „Karte kühler Orte“ ist eine Initiative der städtischen Klimaschutzmanagerinnen Jana Latschan und Heike Behrendt und wird von den Abteilungen StadtGrün und Geodatenmanagement unterstützt. Ziel ist es, an extrem heißen Tagen öffentlich zugängliche Orte zu identifizieren, an denen sich Bürgerinnen und Bürger abkühlen können.

Bereits Anfang März hatte die Stadt einen Aufruf gestartet, um Vorschläge von Bürgern, Organisationen und Einrichtungen zu sammeln. Die Resonanz ist bisher sehr vielversprechend: Der Entwurf der Karte verzeichnet bereits über 80 Einträge, darunter Schattenplätze, Kirchen und städtische Gebäude. Die Initiatorinnen sind zufrieden mit dem Auftakt und danken allen Beteiligten für ihre rege Beteiligung.

Um noch mehr kühle Orte zu identifizieren, erinnern Latschan und Behrendt an die laufende Aktion und bitten um weitere Meldungen. Besonders interessant sind gut erreichbare kühle Orte in Siedlungsbereichen und Innenräumen. Vorschläge können bis Ende April online unter https://arcg.is/1evGuX eingereicht werden. Auch nach diesem Datum bleibt die Möglichkeit, weitere Orte zu melden.

Die fertige Karte soll rechtzeitig zum Beginn der heißen Tage vorgestellt werden und für alle online abrufbar sein. Die Klimaschutzmanagerinnen betonen, dass nicht nur ältere Menschen, Kleinkinder oder Menschen mit Vorerkrankungen von dem Angebot profitieren sollen, sondern alle Bewohnerinnen und Bewohner von Bergisch Gladbach.

Weitere Informationen und Tipps zum Thema Klimaanpassung finden Sie auf der städtischen Webseite unter https://www.bergischgladbach.de/klimaanpassung.aspx. Um an der Umfrage teilzunehmen, besuchen Sie https://arcg.is/1evGuX.

Kommentare (0)

Brand in Gewerbebetrieb in Bergisch Gladbach – Feuerwehr verhindert Schlimmeres

Brand in Gewerbebetrieb in Bergisch Gladbach – Feuerwehr verhindert Schlimmeres

17 April 2023 von Darian Lambert

Brand Gronau

Am heutigen Montag um 10:35 Uhr wurde die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises über einen Brand in einem Gewerbebetrieb an der Hermann-Löns-Straße im Stadtteil Gronau von Bergisch Gladbach informiert. Sofort wurden die hauptamtlich besetzten Feuerwachen 1 und 2 sowie die ehrenamtlichen Löschzüge Refrath, Paffrath/Hand und Stadtmitte zum Einsatzort geschickt.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass es in einem Kühlhaus des Gewerbebetriebs brannte. Die Mitarbeiter hatten nach ersten eigenen Löschversuchen das Gebäude selbstständig verlassen können, und glücklicherweise wurde niemand verletzt.

Brand Gronau

Die Feuerwehr begann unmittelbar mit den Löscharbeiten. Zwei Trupps unter schwerem Atemschutz bekämpften den Brandherd in einer Zwischendecke des Kühlhauses. Um den Brand effektiv zu bekämpfen, musste die Zwischendecke mit technischem Gerät aufwändig geöffnet werden. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte eine Ausbreitung des Feuers verhindert werden.

Nachdem das Feuer gelöscht war, wurde das Gebäude mit Hochleistungslüftern entraucht. Ein modernes Feuerwehr-Entlüftungssystem minimierte den Schaden durch Brandrauch. Gegen 12:15 Uhr wurde die Einsatzstelle an die Eigentümer übergeben.

Für die Dauer des Einsatzes musste die Hermann-Löns-Straße teilweise vollgesperrt werden. Die Feuerwehr war mit 39 Einsatzkräften vor Ort, während weitere 10 Einsatzkräfte den Grundschutz für das Stadtgebiet sicherstellten.

Eingesetzte Einheiten waren unter anderem Feuer- und Rettungswache 1 und 2, B-Dienst 1 (Einsatzführungsdienst), A-Dienst (Einsatzleitungsdienst), Löschzüge Paffrath/Hand, Stadtmitte und Refrath, ein Rettungswagen sowie die Polizei.

Kommentare (0)

Deutsche Bahn präsentiert Ausbaupläne für S11-Teilabschnitt in Bergisch Gladbach

Deutsche Bahn präsentiert Ausbaupläne für S11-Teilabschnitt in Bergisch Gladbach

17 April 2023 von Darian Lambert

Die Deutsche Bahn (DB) hat ihre Pläne zum Ausbau der S-Bahn-Linie S11 im Teilabschnitt Bergisch Gladbach (Planfeststellungsabschnitt 2.2, Bergisch Gladbach Bahnhof – Tannenbergstraße) veröffentlicht. Ab heute, Montag, den 17. April 2023, sind die Pläne im Rathaus Bensberg öffentlich zugänglich, und Bürgerinnen und Bürger sowie Interessensverbände können sie einsehen und Einwände erheben.

Die Unterlagen sind bis zum 16. Mai im Rathaus Bensberg, Zimmer E06 – E12, einsehbar. Die Pläne sind zudem online auf der Website des Eisenbahnbundesamts (EBA) unter eba.bund.de/anhoerung verfügbar. Einwände können bis zum 15. Juni beim EBA oder bei der Stadtverwaltung Bergisch Gladbach schriftlich oder mündlich vorgebracht werden.

Falls Einwände erhoben werden, prüft das EBA diese und wägt zwischen allen Interessen ab. Anschließend erarbeitet die Behörde entsprechende Lösungen. Der Planfeststellungsbeschluss, der das Baurecht erteilt, wird erst nach Abschluss dieses Prozesses erlassen.

Die DB informiert zudem über die detaillierten Pläne bei einer öffentlichen Bürgerinformationsveranstaltung am Montag, den 24. April um 18:30 Uhr im Spiegelsaal des Bürgerhauses Bergischer Löwe. Fachleute der DB Netz AG stehen vor Ort für Fragen zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Ausbau der S11 finden Interessierte online unter www.sbahnkoeln.de und www.bergischgladbach.de/ausbau-s11.

Hintergrund

Der Eisenbahnknoten Köln ist einer der am stärksten frequentierten Bereiche im Streckennetz der Deutschen Bahn. Prognosen für das Jahr 2025 erwarten eine weitere Zunahme der Zugzahlen im Personen- und Güterverkehr. Um diesen Engpass zu bewältigen, sind umfangreiche Baumaßnahmen geplant, darunter der Ausbau der S-Bahn-Stammstrecke (Köln Messe/Deutz – Köln Hauptbahnhof – Köln Hansaring) sowie die Modernisierung der Leit- und Sicherungstechnik.

Die geplanten Maßnahmen sollen eine dichtere Zugfolge ermöglichen als bisher und somit die Kapazität des Eisenbahnknotens erhöhen. Dazu sind der Neubau eines zusätzlichen Mittelbahnsteigs sowohl am Kölner Hauptbahnhof als auch in Köln Messe/Deutz vorgesehen. So kann in beiden Richtungen abwechselnd an zwei Bahnsteigkanten gehalten werden, wodurch die nächste S-Bahn schneller folgen kann.

Zusätzlich ist geplant, die Strecke der S 11 zwischen Köln-Dellbrück und Bergisch Gladbach zweigleisig auszubauen. Dieser Ausbau umfasst auch den Neubau neuer Bahnsteige in Bergisch Gladbach und Duckterath. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, den Eisenbahnknoten Köln zukunftsfähig zu gestalten und den wachsenden Verkehrsanforderungen gerecht zu werden.

Kommentare (0)

Einbruch in Schreibwarengeschäft in Odenthal: Polizei sucht Zeugen

Einbruch in Schreibwarengeschäft in Odenthal: Polizei sucht Zeugen

17 April 2023 von Darian Lambert

In der Nacht zu Sonntag (16.04.) wurde ein Schreibwarengeschäft in der Altenberger-Dom-Straße in Odenthal Ziel eines Einbruchs. Gegen 02:10 Uhr löste die Alarmanlage des Geschäfts aus, woraufhin die Polizei verständigt wurde.

Unter Anwendung von massiver Gewalt schoben die unbekannten Täter die Türe auf.

Als die Beamten eintrafen, waren die unbekannten Täter jedoch bereits verschwunden. Die Eingangstür des Geschäfts stand angelehnt, und die Polizei stellte Hebelmarken im Bereich des Schließmechanismus fest. Eine Schiebetür, die zum Verkaufsraum führte, war gewaltsam aufgedrückt worden, und das Glas der Tür wies mehrere Risse auf. Im Verkaufsraum wurden durchwühlte Regale und Schränke vorgefunden.

Der Geschäftsinhaber wurde informiert und erschien ebenfalls am Tatort. Offenbar wurden Tabakwaren und Münzgeld in unbekannter Höhe entwendet. Der verursachte Sachschaden wird auf einen unteren vierstelligen Betrag geschätzt.

Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und den Zentralen Erkennungsdienst für die Spurensicherung hinzugezogen. Die Kriminalpolizei sucht nun nach Zeugen, die in der Nacht zum Sonntag verdächtige Beobachtungen im Umfeld des Tatortes gemacht haben. Hinweise können beim Kriminalkommissariat 2 unter der Rufnummer 02202 205-0 abgegeben werden.

Kommentare (0)

Frontalzusammenstoß in Rösrath: Drei Verletzte und hoher Sachschaden

Frontalzusammenstoß in Rösrath: Drei Verletzte und hoher Sachschaden

14 April 2023 von Darian Lambert

Am Donnerstag, dem 13. April, kam es auf der Hauptstraße in Rösrath zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw. Bei dem Frontalzusammenstoß wurden zwei Personen schwer und eine Person leicht verletzt. Der entstandene Sachschaden ist beträchtlich.

Verkehrsunfall mit drei Verletzten auf der Hauptstraße

Der Unfall ereignete sich gegen 17:00 Uhr, als ein 63-jähriger Rösrather mit seinem Ford in Richtung Hoffnungsthal fuhr. Plötzlich verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet in den Gegenverkehr, wo er frontal mit dem Daimler eines 58-jährigen Rösrathers kollidierte. Dieser war gemeinsam mit seiner 26-jährigen Beifahrerin in Richtung Rösrath unterwegs.

Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr wurden umgehend zum Unfallort entsandt. Der 63-jährige Unfallverursacher gab an, dass er vermutlich aufgrund eines Sekundenschlafes die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hätte.

Nach einer Erstbehandlung vor Ort wurden alle drei Unfallbeteiligten in nahegelegene Krankenhäuser gebracht. Der 58-jährige Fahrer des Daimlers und seine Beifahrerin erlitten schwere Verletzungen und wurden stationär aufgenommen. Der 63-jährige Unfallverursacher konnte das Krankenhaus nach einer ambulanten Behandlung seiner leichten Verletzungen wieder verlassen.

Der Führerschein des 63-jährigen Rösrathers wurde beschlagnahmt, und ihm droht nun ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung und Straßenverkehrsgefährdung infolge körperlicher Mängel. Der Gesamtsachschaden an beiden Fahrzeugen wird auf einen unteren fünfstelligen Betrag geschätzt. Beide Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Für die Unfallaufnahme und die anschließende Räumung der Unfallstelle war die Hauptstraße für rund 90 Minuten vollständig gesperrt.

Kommentare (0)

Neuer Bouleplatz im Buchmühlenpark lädt zum gemeinsamen Spielen ein

Neuer Bouleplatz im Buchmühlenpark lädt zum gemeinsamen Spielen ein

14 April 2023 von Darian Lambert

Am 19. April um 12:00 Uhr eröffnet der neue Bouleplatz im Buchmühlenpark im östlichen Stadtzentrum von Bergisch Gladbach. Die Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an der Eröffnungsfeier teilzunehmen und den neuen Treffpunkt kennenzulernen.

Stadtentwicklungs- und Klimaschutzdezernent Ragnar Migenda wird die Anwesenden begrüßen, gefolgt von Dr. Gabriele Rieband, Vorsitzende des Seniorenbeirats. Nach der offiziellen Einweihung des Platzes eröffnet Spielleiterin Gisela Biesenbach ein Einweihungsturnier, bei dem Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit haben, selbst die Kugel zu werfen. Für das leibliche Wohl stehen Getränke und Süßigkeiten bereit.

Initiiert wurde der Bouleplatz vom Seniorenbeirat, der sich für die Schaffung eines zentrumsnahen Treffpunkts einsetzte, der Begegnung und Aktivität fördert. Nach erfolgreicher Umsetzung des Projekts steht der Platz nun allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. In Zusammenarbeit mit der Begegnungsstätte Mittendrin und dem Seniorenbeirat sollen künftig jeden zweiten Sonntag im Monat kleine Turniere ausgetragen werden.

Die neue Anlage kann auch außerhalb der offiziellen Veranstaltungen von Boule-Enthusiasten genutzt werden. Wer keine eigene Ausrüstung besitzt, kann sich Boule-Kugeln bei der Begegnungsstätte Mittendrin gegen eine Gebühr von 1 Euro und die Hinterlegung von 5 Euro Pfand ausleihen.

Die Realisierung des Bouleplatzes wurde durch die Sponsoren Hendrik van Elst, Fa. Ludwig Krämer und VR-Bank eG Bergisch Gladbach-Leverkusen ermöglicht. Dezernent Ragnar Migenda wird die Schenkungen bei der Einweihungsfeier im Namen der Stadt Bergisch Gladbach dankend entgegennehmen.

Boule, auch als Pétanque bekannt, ist ein französisches Freizeit- und Wettkampfspiel, das auf Sand- oder Schotterplätzen gespielt wird. Ziel des Spiels ist es, die eigenen Metallkugeln so nah wie möglich an einer kleinen Zielkugel, dem „Cochonnet“ oder „Schweinchen“, zu platzieren. Hier eine kurze Einführung in die Spielregeln:

  1. Spielfeld: Boule wird auf einer ebenen Fläche gespielt, die entweder aus Sand, Kies oder Schotter besteht. Die Größe des Spielfeldes variiert, ist jedoch normalerweise etwa 4 Meter breit und 12 bis 15 Meter lang.
  2. Mannschaften: Boule kann in verschiedenen Formationen gespielt werden, beispielsweise 1 gegen 1 (Tête-à-tête), 2 gegen 2 (Doublette) oder 3 gegen 3 (Triplette). Jeder Spieler hat in der Regel zwei oder drei Kugeln, abhängig von der Formation.
  3. Spielbeginn: Zu Beginn des Spiels wird eine kleine Zielkugel, das „Cochonnet“, von einem Spieler aus dem startenden Team auf das Spielfeld geworfen. Das Cochonnet muss dabei eine Entfernung von 6 bis 10 Metern vom Abwurfpunkt (Kreis) und mindestens 1 Meter von den Spielfeldrändern entfernt landen.
  4. Kugelwurf: Die Spieler werfen ihre Kugeln von innerhalb des Abwurfpunkts (Kreis) aus und versuchen, sie so nah wie möglich an das Cochonnet zu platzieren. Die Kugeln dürfen dabei rollen oder fliegen, je nach Wurftechnik. Das erste Team beginnt und wirft seine erste Kugel. Anschließend ist das gegnerische Team an der Reihe.
  5. Wechsel: Solange ein Team weiter vom Cochonnet entfernt liegt als das gegnerische Team, muss es weiter werfen. Wenn ein Team keine Kugeln mehr hat oder eine Kugel näher am Cochonnet platziert wurde, ist das andere Team an der Reihe.
  6. Punktevergabe: Nachdem alle Kugeln geworfen wurden, erhält das Team, dessen Kugel am nächsten zum Cochonnet liegt, Punkte. Ein Punkt wird für jede Kugel vergeben, die näher am Cochonnet liegt als die beste Kugel des gegnerischen Teams. Das Spiel wird fortgesetzt, bis ein Team insgesamt 13 Punkte erreicht hat.

Boule ist ein geselliges Spiel, das in Parks, auf Plätzen und in Clubs gespielt wird. Es ist leicht zu erlernen und kann von Menschen aller Altersgruppen und Fitnesslevels gespielt werden.

Kommentare (0)

Erhalt des historischen Charakters der Gronauer Waldsiedlung im Fokus von Stadt und Anwohnern

Erhalt des historischen Charakters der Gronauer Waldsiedlung im Fokus von Stadt und Anwohnern

14 April 2023 von Darian Lambert

Die Gronauer Waldsiedlung, ein historisch wertvolles und vielseitiges Wohngebiet, steht im Mittelpunkt von Diskussionen zwischen Verwaltung, Politik und Anwohnern. Die Beteiligten möchten den unverwechselbaren Charakter der Siedlung bewahren und die weitere Entwicklung in der Umgebung so gestalten, dass die Identität der Siedlung nicht beeinträchtigt wird. Dies geschieht vor dem Hintergrund eines steigenden Siedlungsdrucks, insbesondere durch die Entwicklung des Zanders Areals in der Nähe.

Die Gartensiedlung Gronauer Wald ist geprägt durch ihre heterogene Baustruktur, die im Laufe der Jahrzehnte von verschiedenen Architekten entwickelt wurde. Trotzdem sind verbindende Elemente und bauliche Besonderheiten vorhanden, die den Siedlungscharakter prägen. Ein hoher Grünanteil und die freistehenden Einzel- und Doppelhäuser ermöglichen einzigartige Blickbeziehungen in die grünen Innenbereiche.

Um den besonderen Charakter der Siedlung zu erhalten, werden verschiedene städtebauliche Instrumente eingesetzt. Dazu gehören eine Denkmalbereichssatzung, eine Gestaltungsfibel, eine Erhaltungssatzung und eine Baumschutzsatzung. Diese Regelungen sollen dazu beitragen, dass Eigentümer und Bewohner bei baulichen Vorhaben die historische Gestalt der Siedlung berücksichtigen und erhaltenswerte Gebäude sowie Grünflächen geschützt werden.

Die Stadtplanungsabteilung und der Freundeskreis Gartensiedlung Gronauer Wald arbeiten gemeinsam daran, den historischen Charakter der Waldsiedlung zu erhalten. Bei drohenden Fehlentwicklungen wird die Stadt aktiv und setzt die städtebaulichen Instrumente ein, um die Siedlung in ihrer Form zu bewahren.

Weitere Informationen zu den verschiedenen städtebaulichen Instrumenten finden Sie auf der Homepage der Stadtplanung unter https://www.bergischgladbach.de/stadtplanung.aspx.

Kommentare (0)

63-Jährige Autofahrerin mit knapp 3 Promille Alkohol im Blut erwischt

63-Jährige Autofahrerin mit knapp 3 Promille Alkohol im Blut erwischt

14 April 2023 von Darian Lambert

Am Dienstag (11.04.) wurden Polizeibeamte gegen 13:00 Uhr zu einer Burscheider Tankstelle in der Höhestraße gerufen, nachdem eine offensichtlich alkoholisierte Frau eine Flasche Wodka gekauft, sich in ihr Auto gesetzt und losgefahren war. Dank des Zeugen, der sich das Kennzeichen des Fahrzeugs merken konnte, konnte die 63-jährige Frau wenig später an ihrer Wohnanschrift in Wermelskirchen aufgespürt werden.

Die Polizisten stellten bei der Frau deutliche Anzeichen für Alkoholkonsum fest. Sie gab zu, alkoholisiert zur Tankstelle gefahren zu sein. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholvortest ergab einen Wert von rund 2,7 Promille.

Die Beschuldigte wurde zur Polizeiwache Burscheid gebracht, um eine ebenfalls freiwillige Blutprobe entnehmen zu lassen. Anschließend durfte sie die Wache wieder verlassen. Ihr Führerschein wurde beschlagnahmt, und ihr wurde das Führen jeglicher fahrerlaubnispflichtiger Kraftfahrzeuge untersagt. Sie muss nun mit einer Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr rechnen. Die Polizei hat die Ermittlungen in diesem Fall aufgenommen.

0,2 – 0,5 Promille:

  • Leichte Beeinträchtigung der Konzentration und Aufmerksamkeit
  • Verminderte Kritik- und Urteilsfähigkeit
  • Erhöhte Risikobereitschaft
  • Verlängerte Reaktionszeit

0,5 – 1,0 Promille:

  • Deutliche Beeinträchtigung von Seh- und Hörleistung
  • Erhöhte Müdigkeit und verlangsamte Reaktionsfähigkeit
  • Verminderte Koordination und Gleichgewichtsstörungen
  • Schwierigkeiten bei der Entfernungseinschätzung und Geschwindigkeitsanpassung

1,0 – 2,0 Promille:

  • Stark verminderte Reaktionszeit und Wahrnehmung
  • Schwere Gleichgewichts- und Orientierungsstörungen
  • Einschränkungen beim Lenken und Steuern des Fahrzeugs
  • Verlust der Selbstkontrolle und erhöhte Aggressivität

2,0 – 3,0 Promille:

  • Schwere motorische Störungen und Koordinationsschwierigkeiten
  • Unzureichende Reaktionsfähigkeit auf Verkehrssituationen
  • Erhebliche Beeinträchtigung der Seh- und Hörleistung
  • Desorientierung und Verwirrtheit

Über 3,0 Promille:

  • Akute Vergiftungserscheinungen und möglicher Bewusstseinsverlust
  • Erhebliches Risiko für einen schweren Verkehrsunfall
  • Unfähigkeit, ein Fahrzeug sicher zu steuern

Bereits geringe Mengen Alkohol können die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Daher ist es ratsam, auf Alkohol zu verzichten, wenn man sich ans Steuer setzen möchte.

Kommentare (0)

Zeugen gesucht: Verletzter Fahrradfahrer in Lebensgefahr in Schildgen

Zeugen gesucht: Verletzter Fahrradfahrer in Lebensgefahr in Schildgen

13 April 2023 von Darian Lambert

Am Mittwochnachmittag (12.04.) wurden Rettungsdienst, Notarzt und Polizei zur Altenberger-Dom-Straße in Schildgen gerufen, nachdem Zeugen dort einen gestürzten Fahrradfahrer gemeldet hatten. Die Rettungskräfte und Polizisten fanden auf dem Gehweg gegenüber der Einmündung zur Schlebuscher Straße einen 63-jährigen Mann aus Odenthal vor, der neben seinem Fahrrad lag und nicht ansprechbar war.

Die vor Ort befindlichen Zeugen, die Erste-Hilfe-Maßnahmen bei dem Verletzten leisteten, konnten keine Angaben zu einem möglichen Unfall- oder Sturzgeschehen machen. Ersten Erkenntnissen zufolge ereignete sich der Vorfall wahrscheinlich zwischen 15:15 Uhr und 15:20 Uhr. Der 63-Jährige wurde ins Krankenhaus gebracht und schwebt in Lebensgefahr.

Das Verkehrskommissariat der Polizei Rhein-Berg sucht nun nach Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall machen können, um die Umstände des Sturzes zu klären. Hinweise werden unter der Rufnummer 02202 205-0 entgegen genommen. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Aufklärung dieses tragischen Ereignisses.

Kommentare (0)

Advertise Here
Advertise Here
März 2026
M D M D F S S
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031