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An 20 Schulen wird geplant oder gebaut

An 20 Schulen wird geplant oder gebaut

28 Mai 2022 von Darian Lambert

32 Schulen befinden sich in Trägerschaft der Stadt Bergisch Gladbach, zwei berufsbildende Schulen des Berufsschulverbandes kommen hinzu. Verwaltung und Politik legen großen Wert auf Qualität, Sicherheit und Funktionstüchtigkeit der Schulgebäude; zur Pflege und Erhaltung sind ständig vielfältige Arbeiten auszuführen. Zur kommenden Sitzung des Ausschusses für Schule und Gebäudewirtschaft am 2. Juni informiert die städtische Hochbauabteilung nun über den aktuellen Sachstand der Schulsanierungen bzw. der Planungen zu Sanierungsarbeiten.

Laufende Bau- oder Sanierungsmaßnahmen:

Derzeitige Leuchtturmprojekte in Bergisch Gladbach sind der Neubau der Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Bensberg und die Generalsanierung des Nicolaus-Cusanus-Gymnasiums. Bei der GGS Bensberg ist der Bauantrag jetzt eingereicht, parallel erfolgt die Ausführungsplanung. Der Abriss des Altbaus geht Anfang Juni los, die Rohbauarbeiten sind für Herbst geplant.

Sanierung und Teilneubau des Nicolaus-Cusanus-Gymnasiums schreiten ebenfalls voran: Die Rohbauten für den Nordtrakt und den Übergang zum Mitteltrakt gehen der Vollendung entgegen. Der Mitteltrakt wird zurzeit statisch und brandschutztechnisch untersucht, in Verwaltungstrakt und Aula hat der Ausbau begonnen. Die Gesamtbaukosten werden derzeit nach aktuellem Kenntnisstand geprüft.

Das Albertus-Magnus-Gymnasium in Bensberg erhielt zusätzliche Container für die Oberstufe und eine Lautsprecheranlage. Bauendabnahme und Brandschutzabnahme stehen kurz bevor. Die Sanierung der Sporthalle wird voraussichtlich Ende Juni fertig.


Das Schulzentrum Kleefeld erhält einen Erweiterungsbau. Hier rechnet die Hochbauabteilung in Kürze mit der Baugenehmigung.

Die GGS Katterbach hat für die OGS Zuwachs in Form von Containerbauten erhalten. Innenausbau und Kanalbau laufen, die Gebäudetechnik steht vor der Beauftragung.  Ein Angebot für eine Dachkonstruktion ist in Bearbeitung.

Auch die Gewerbliche Berufsschule zeigt Handlungsbedarf: Hier wird zurzeit die Lehrküche erneuert, Arbeiten an der Gebäudetechnik und Brandschutzmaßnahmen stehen vor dem Abschluss. Auch die Sanierung der Hausmeisterwohnung wird Mitte des Jahres fertig. An der Kaufmännischen Berufsschule wurde der Eingang saniert; es wird außerdem eine Gefährdungsanalyse und ein Brandschutzkonzept erstellt.

An der Katholischen Grundschule (KGS) Bensberg wird die Hausmeisterwohnung Ende Juni fertig; die Schule soll außerdem einen barrierefreien Haupteingang erhalten. An der Grundschule Schildgen geht der Kanalbau dem Ende entgegen, und die Sanierung der Sporthalle Feldstraße ist auch in Kürze abgeschlossen.


Gewährleistungsarbeiten/Mängelbeseitigung:

Im Rahmen der Generalsanierung der Otto-Hahn-Schulen stehen noch Mängelbeseitigungen aus; die städtische Hochbauverwaltung hat hierzu eine Liste erstellt, die abzuarbeiten ist, und befindet sich mit der Schulleitung in ständigem Austausch.

In der Turnhalle des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums in Heidkamp haben sich Mängel an der neuen Prallwand gezeigt; die Halle ist nur eingeschränkt nutzbar. Es handelt sich um einen Gewährleistungsmangel, bei dem umfangreicher Klärungsbedarf mit Sachverständigen, Architekten und Hersteller besteht.

Aktuelle Planungen:

Für die GGS An der Strunde muss der nächste Bauabschnitt noch in Abstimmung mit dem Brandschutzsachverständigen geplant werden. Zu prüfen sind in diesem Kontext Brandschutzsanierung, Behinderten-WC, Aufzug, Dachsanierung, Kabelverlegung, Akustikdecken. Geprüft werden auch die Umstellung auf LED-Leuchten sowie eine Aufstockung, um zusätzlichen Raumbedarf abzudecken.

An der GGS Moitzfeld sind Kanalsanierung und Überdachung des Pausenhofs vorgesehen. Der Bauantrag ist eingereicht. Geprüft wird auch eine Verbesserung der Raumakustiken durch Wandabsorber; hierzu haben bereits Versuche und Messungen stattgefunden.

Die GGS Gronau soll eine Überdachung der OGS-Container erhalten; hier werden zurzeit die Kosten geprüft. Das Grobkonzept für eine dreizügige Interimsschule auf dem gegenüberliegenden Grundstück wird weiter verfolgt; eingeplant ist ein modulares Raumkonzept, das nach Freizug des Geländes zügig umgesetzt werden kann.

An der KGS Steinbreche in Refrath wurde ein Grobkonzept für einen zwei- bis dreizügigen Interimsbau erstellt. An welchem Platz dieser genau entstehen soll, steht noch nicht fest.

Die KGS Taubenstraße soll einen Anbau erhalten; hier steht die Wirtschaftlichkeitsuntersuchung an. Geplant werden auch die Offenlegung des Bachlaufs, die Entwässerung und das energetische Gesamtkonzept.

In der Nelson-Mandela-Gesamtschule stehen Umbaumaßnahmen in der Verwaltung an; auch die Unterrichts- und Freizeitbereiche werden baulich angepasst. Die Planungen sind noch nicht abgeschlossen.

Bei der KGS Sand werden Kostenaufstellungen u.a. für Dachsanierung, Fassadendämmung, Fenstersanierungen, Innensanierungen mit Malerarbeiten sowie WC-Sanierungen erarbeitet.

Weitere Sanierungsarbeiten oder -planungen stehen an folgenden Schulen an:

Die GGS Heidkamp erhält eine komplett neue Heizungsanlage; die Planung ist angelaufen. Die GGS Hand soll eine Mensa erhalten; hier wurden bereits Grundlagenermittlungen angestellt.

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Stadtverwaltung legt Handlungskonzept Wohnen vor

Stadtverwaltung legt Handlungskonzept Wohnen vor

24 Mai 2022 von Darian Lambert

Beschlussvorschlag zur Öffentlichkeitsbeteiligung

Der Rat der Stadt Bergisch Gladbach hatte bereits im Zusammenhang mit dem neuen Flächennutzungsplan beschlossen, auch ein Handlungskonzept Wohnen für das Stadtgebiet zu erstellen. Hintergrund ist der erhebliche Mangel insbesondere an öffentlich gefördertem – preisgünstigem – Wohnraum, dessen Schaffung durch geeignete Vorgaben stärker vorangebracht werden soll.

Beauftragt wurde ein Bonner Beratungsbüro mit einer Wohnraumanalyse und der Erstellung des Handlungskonzeptes, dessen Entwurf nun in der Sitzung des Ausschusses für Soziales, Wohnen, Demographie und Gleichstellung am 19. Mai der Politik zur Beratung vorliegt. Die Entscheidung obliegt dem Stadtentwicklungs- und Planungsausschuss am 8. Juni. Anschließen soll sich an die Beschlussfassung im politischen Raum auch eine Öffentlichkeitsbeteiligung, bei der die Bürgerinnen und Bürger, Politik und Wohnungswirtschaft ihre Anregungen und Bedenken anbringen können.

Die Analyse des Wohnungsmarktes zeigt besorgniserregende Ergebnisse: Für bestimmte Bevölkerungsschichten, so etwa geringverdienende Alleinerziehende und Singles, gibt es so gut wie keine Angebote mehr auf dem Mietmarkt. Mietsteigerungen von knapp 15 Prozent und Preissteigerungen für Eigentumswohnungen von 42 Prozent im betrachteten Zeitraum von 2015 bis 2019 sprechen eine deutliche Sprache. 

Für diese Bevölkerungsgruppen besteht also ein faktischer Wohnungsnotstand. Den sinkenden Zahlen der geförderten Wohnungen ist im Rahmen der städtischen Möglichkeiten entgegenzuwirken. Im Handlungskonzept Wohnen wurden entsprechend Ziele und Maßnahmen formuliert.

Die sozial gerechte Bodennutzung ist dabei kein Akt des guten Willens, sondern im Baugesetzbuch verankert: Die Bauleitplanung einer Kommune ist so auszurichten, dass eine dem Wohl der Allgemeinheit dienende sozialgerechte Bodennutzung unter Berücksichtigung der Wohnbedürfnisse der Bevölkerung gewährleistet ist.

Einer der zentralen Punkte des Handlungskonzeptes sieht vor, dass im Rahmen eines jeden neuen Bebauungsplans mit Wohnnutzung die Quote von 30 % geförderten Wohnungsbaus zu erfüllen ist. Dies kann durch den Zwischenerwerb neu zu entwickelnder Baugebiete durch die Stadt oder durch Kooperationsvereinbarungen mit Bauträgern sichergestellt werden.

Verwaltungsvorstand Ragnar Migenda ist überzeugt, dass die Stadt mit dem Handlungskonzept Wohnen den richtigen Weg einschlägt: „Ein ‚Weiter so‘ funktioniert in unserer Stadt nicht mehr. Mit dem Handlungskonzept Wohnen nimmt die Kommune das Heft wieder in die Hand. Zwischenerwerb und Kooperationsmodell gewährleisten, dass trotz fehlender städtischer Grundstücke zum Wohnungsbau die gesteckten Ziele erreicht werden können. Das ist sozial gerecht und nachhaltig.“

Mit Abschluss der Öffentlichkeitsbeteiligung im Sommer 2022 ist vorgesehen, das Handlungskonzept mit den Anregungen der Öffentlichkeit erneut in die politische Beratung einzubringen und als städtebauliches Entwicklungskonzept dem Rat zum Beschluss vorzulegen. Damit können die dort festgelegten wohnungspolitischen Ziele rechtssicher und verbindlich angewendet werden.

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Öffnung der Freibäder - Rettungsschwimmer gesucht

Öffnung der Freibäder – Rettungsschwimmer gesucht

24 Mai 2022 von Darian Lambert

Nachdem bereits einige Sonnentage Vorboten des nahenden Sommers waren, stehen nun auch die Freibäder in Bergisch Gladbach in den Startlöchern.

Die Becken sind mit frischem Wasser gefüllt, die im Verborgenen installierte Technik funktioniert einwandfrei und auch die Freiflächen und Liegewiesen wurde einladend zurechtgemacht. Ganz sorgenfrei kann Manfred Habrunner, Geschäftsführer der Bäderbetriebsgesellschaft, dennoch nicht die Pforten im Kombibad Paffrath und im Freibad Milchborntal öffnen. „Trotz intensiver Bemühungen ist unser Personalstamm nur knapp besetzt, daher werden wir den Badbetrieb in diesem Sommer zunächst nur mit Einschränkungen stemmen können.“

Rettungsschwimmer gesucht

Wer Interesse an einer Mitarbeit als Rettungsschwimmer und Wasseraufsicht hat, kann sich gerne auf der Webseite der Bäder unter www.baeder-gl.de informieren. Die Stadt Bergisch Gladbach sucht dringend Rettungsschwimmer für die Aufsicht in den Bädern. Der Geschäftsführer der Bädergesellschaft Manfred Habrunner wurde wegen unzureichender Personalressourcen bei den städtischen Bädern durch Teile des Stadtrates kritisiert worden.

Manfred Habrunner

Im Kombibad Paffrath öffnet das Freibad pünktlich zu Christi Himmelfahrt am Donnerstag (26. Mai 2022). Außer an Feiertagen ist das Bad wie gewohnt von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Wie bereits in den Vorjahren praktiziert, wird dann das Hallenbad getrennt vom Freibad betrieben. „Ein Wechsel als Freibadbesucher in das Hallenbad und umgekehrt wird dann nicht möglich sein“, erklärt Manfred Habrunner. Das Freibad Milchborntal öffnet seine Tore ein paar Tage später am Mittwoch (1. Juni 2022). Hier gilt es, die eingeschränkten Öffnungszeiten zu beachten. Bei trockenem Wetter hat das Bad dann von 13 bis 20 Uhr geöffnet. „Ich empfehle allen Badegästen, sich vorab über die Webseite zu informieren. Unsere Freibadampel gibt ihnen schnell Auskunft“, erläutert Habrunner weiter.

Die Eintrittspreise bleiben auch in diesem Jahr stabil. Erwachsene zahlen in Paffrath 5,90 Euro, Kinder und Jugendliche 4 Euro. Im Freibad Milchborntal kostet der Eintritt 4,50 Euro für Erwachsene und 3,50 Euro für Kinder und Jugendliche.

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Nils Politt gewinnt rund um Köln

Nils Politt gewinnt rund um Köln

22 Mai 2022 von Darian Lambert

Ein großes Radsportfest im Rheinaufhafen hat einen würdigen Sieger gefunden. Nils Politt gewinnt die 104. Auflage von Rund um Köln in beeindruckender Manier.

Sieger Nils Politt (Deutschland / Team Bora – hansgrohe) – Foto Copyright: ROTH-FOTO

BORA hansgrohe war die dominierende Mannschaft bei Rund um Köln. Vor allem Nils Politt war anzumerken, dass er sein Heimrennen unbedingt gewinnen wollte.

Mit dem offiziellen Rennbeginn in Höhenhaus zeigten sich zwar wie erwartet angriffslustige Continental-Teams, und es bildete sich eine sechsköpfige Ausreißergruppe um die jungen Fahrer Jan-Marc Temmen und Jon Knolle. Doch der zwischenzeitlich auf 4 Minuten angestiegene Vorsprung hielt nur bis zum ersten Anstieg am Agathaberg. Danach hielten BORA hansgrohe und DSM das Tempo weiter hoch, und im weiteren Verlauf teilte sich das Feld in zwei große Gruppen.

Rund 55 Kilometer vor dem Ziel, zog Politt das Tempo an und nur Teamkollege Danny van Poppel sowie Nikas Arndt von DSM konnten folgen. 5 Kilometer vor dem Ziel fuhr Politt die finale Attacke, der keiner folgen konnte. Spätestens hier war klar, dass der Lokalmatador es nicht auf einen Zielsprint ankommen lassen wollte. Er siegte mit 13 Sekunden Vorsprung vor van Poppel, dem es noch gelang, den in Köln lebenden Nikias Arndt auf den 3. Platz zu verweisen. Sam Bennett als Fünfter rundete das erfolgreiche Abschneiden von BORA hansgrohe ab.

„Das war ein überragendes Rennen mit tollem Publikum an der Strecke. Endlich wieder internationaler, spannender, hochklassiger und emotionaler Radsport in Köln. Dass Nils auch noch das Rennen gewonnen hat, rundet einen perfekten Tag ab“, sagt André Greipel zu seiner Premiere als Sportlicher Leiter.

Insgesamt 3.270 Teilnehmer starteten bei den Velodoms und genossen das tolle Wetter im Bergischen Land, wo an zahlreichen Eventpoints tausende Zuschauer die Sportler anfeuerten.

Der Termin für das nächste Jahr steht auch schon fest. Es ist der 21. Mai 2023.

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Brandgeruch im Krankenhaus sorgt für Großeinsatz am VPH

Brandgeruch im Krankenhaus sorgt für Großeinsatz am VPH

16 Mai 2022 von Darian Lambert

Bergisch Gladbach – Die Feuer- und Rettungsleitstelle des
Rheinisch-Bergischen Kreises wurde heute Nacht um 3:59 Uhr über Notruf 112 über
Brandgeruch in einem EDV-Raum des Vinzenz Pallotti Hospitals im Stadtteil
Bockenberg von Bergisch Gladbach informiert.

Die Leitstelle entsandte aufgrund der Meldung umfangreiche Einheiten an die
Einsatzstelle. Alarmiert wurden die beiden Feuerwachen 1 und 2, die Einheiten 7
(Stadtmitte), 8 (Herkenrath), 9 (Bensberg), 10 (Refrath), den
Einsatzführungsdienst (B-Dienst), den Leitungsdienst (A-Dienst) sowie zwei
Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug an die Einsatzstelle.

Bei Eintreffen der ersten Kräfte konnte ein leichter Brandgeruch in der 4. Etage
des Krankenhauses bestätigt werden. Vorsorglich wurden Patienten aus diesem
Bereich in ein anderes Bauteil verlegt. Das gesamte Gebäude wurde von der
Feuerwehr kontrolliert. Eine Ursache für den Brandgeruch konnte nicht gefunden
werden.

Die Einsatzstelle konnte gegen 5:00 Uhr an den Betreiber übergeben werden.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach war mit 46 Einsatzkräfte und 16 Fahrzeugen im
Einsatz.

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82-Jähriger überschlägt sich mit PKW in Refrath

82-Jähriger überschlägt sich mit PKW in Refrath

24 April 2022 von Darian Lambert

Laut Polizei „durch sein Handy abgelenkt“

Schwer verletzt worden ist am Freitagnachmittag ein 82 Jahre alter Autofahrer, der in Refrath mit seinem Auto auf der Dolmanstraße überschlagen hatte.

Nach Polizeiangaben, war der Mann aufgrund von Ablenkung durch sein Mobiltelefon mit seinem Auto gegen einen geparkten Pkw gefahren und hatte sich anschließend mit seinem eigenen Fahrzeug überschlagen.

Ein weiterer Verkehrsteilnehmer regierte direkt. Er schnitt den Gurt des 82-Jährigen aus mit einem Messer durch und hatte so den Verunglückten aus einer eingeklemmten Lage retten können.

Der 82-jährige Bergisch Gladbacher war schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden. Polizei und Teams der örtlichen Feuerwehr waren innerhalb von Minuten vor Ort und konnten Hilfe direkt leisten.

Die Dolmanstraße war während der Rettung und der anschließenden Unfallaufnahme zeitweise gesperrt was zu einem größeren Verkehrschaos in Refrath führte.

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Impftermine der mobilen Impf-Teams der Feuerwehr Bergisch

Impftermine der mobilen Impf-Teams der Feuerwehr Bergisch

26 Juli 2021 von Gregor Herzfeld

Es können sich Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren an
den folgenden Orten und Zeiten gegen COVID-19 impfen lassen:

Montag, 26.07.2021:

9:00 Uhr bis 14:00 Uhr Bürgerhaus Bergischer Löwe, Bergisch Gladbach-Stadtmitte,
Konrad-Adenauer-Platz 12:00 Uhr bis 20:00 Uhr Burscheid, Marktplatz vor der
Bücherei, Am Markt

Dienstag, 27.07.2021:

9:00 Uhr bis 14:00 Uhr Edeka Hetzenegger, Bergisch Gladbach-Sand, Herkenrather
Str. 70 12:00 Uhr bis 20:00 Uhr Edeka Hetzenegger, Kürten-Dürscheid,
Wipperfürther Str. 165

Mittwoch, 28.07.2021:

9:00 Uhr bis 14:00 Uhr Herz-Jesu-Kirche, Bergisch Gladbach-Schildgen,
Altenberger-Dom-Str. 12:00 Uhr bis 20:00 Uhr Rathaus Wermelskirchen, Innenhof,
Telegrafenstraße 29-33

Donnerstag, 29.07.2021:

9:00 Uhr bis 14:00 Uhr Busbahnhof Bergisch Gladbach-Bensberg, Steinstraße 12:00
Uhr bis 20:00 Uhr Penny Markt, Odenthal, In der Hofer Aue

Freitag, 30.07.2021:

9:00 Uhr bis 14:00 Uhr Feuerwehrhaus Refrath, Steinbreche 2 12:00 Uhr bis 20:00
Uhr Edeka Breidohr, Rösrath, Hauptstraße 104

Samstag, 31.07.2021:

9:00 Uhr bis 14:00 Uhr Kaufland Bergisch Gladbach-Stadtmitte, Refrather Weg 1
12:00 Uhr bis 20:00 Uhr Hagebaumarkt Quintus, Overath, Probsteistraße 18

NEU: Sonntag, 01.08.2021

12:00 Uhr bis 18:00 Uhr Bistro Lanzelot in Leichlingen, Im Brückerfeld 1-3

In den mobilen Impfzentren wird der mRNA-Impfstoff von BioNTech verimpft.
Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, ihren Personalausweis mitzubringen,
Jugendliche unter 18 Jahren sollten zudem eine Einverständniserklärung der
Eltern vorlegen. Darüber hinaus kann ein vorhandener Impfausweis mitgebracht
werden.

Zusätzlich können sich Bürgerinnen und Bürger montags bis sonntags von 9 bis
12.30 Uhr ohne ohne Termin im Impfzentrum des Rheinisch-Bergischen Kreises
impfen lassen.

Aufgrund der Unwetterlage im Land und der Urlaubszeit sind die Kräfte der
Feuerwehr Bergisch Gladbach aktuell begrenzt verfügbar. Das Organisationsteam
der Feuerwehr freut sich sehr, dass Mitglieder der Ehrenabteilung der Feuerwehr
Bergisch Gladbach bei der Durchführung der Impfaktionen tatkräftig unterstützen.

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Fahrerflucht in Bergisch Gladbach

Fahrerflucht in Bergisch Gladbach

17 Juli 2021 von Darian Lambert

Mitten in der Nacht am 12.7.2021 kam es in Paffrath zu einem großen Knall. Eine betrunkene Fahrerin ist einem stehenden Fahrzeug mit voller Wucht reingefahren und ist in Richtung Paffrather Straße geflüchtet. Dabei wurden die Nachbarn aus Ihrem Schlaf gerissen und versuchten die flüchtende Person ausfindig zu machen.

Die Dame kam nicht sehr weit und ist mit Ihrem geschädigten Wagen direkt ins Auge gefallen.

Eine Zeugin konnte somit das Kennzeichen der Polizei mitteilen, folglich konnte die Polizei die flüchtende Person auf der B506 aufhalten

Durch eine Blutprobe im Krankenhaus stellten die Polizisten einen Alkoholpegel in Höhe von 1,6 Promille fest und die junge 20-jährige Dame gab zu, keinen Führerschein zu besitzen.


Gegen Sie wurde nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit und Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.

Da die Fahrzeughalterin nichts von der Fahrt wusste und die Fahrerin den Wagen unberechtigt genutzt hat, kam auch noch der Straftatbestand des unbefugten Gebrauchs von Kraftwagen hinzu.

Der entstandene Sachschaden bei beiden Autos wird auf 10.000 Euro geschätzt.

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Rat setzt Öffnung der Bäder durch

Rat setzt Öffnung der Bäder durch

02 Juli 2021 von Gregor Herzfeld

Die Öffnung des Zanders-Bads für die Schwimmvereine in den Ferien hat der Rat nach Kritik des Stadtsportbunds in mehr als eine Stunde Debatte durchgesetzt. Manfred Habrunner, Geschäftsführer der Bäderbetriebsgesellschaft, verwies auf Personalnot, kam letztlich dann doch in Erklärungsnot als im Rat bekannt wurden, dass die zu besetzenden Stellen nicht vernünftig inseriert wurden. Habrunner ist seit 2005 Geschäftsführer der Bäder GmbH nachdem seine Karriere bei den Volksbanken endete. Er ist verheiratet mit einer Sekretärin des Bürgermeisterbüros.

Die Ampelkoalition und die Bürgerpartei GL wollten Habrunner per Beschluss verpflichten sofort Personal zu rekrutieren und die Bäder insbesondere das Zandersbad zu öffnen. CDU, Teile der SPD und auch Bürgermeister Stein widersprachen. Nach einer Sitzungsunterbrechung sichterte Habrunner auf den Druck des Rats hin zu das erforderliche Personal über einen Personalvermittler zu rekrutieren. Im Gegenzug verzichtete der Rat auf einen formellen Beschluss.

Geschäftsführer der städtischen Bädergesellschaft, Manfred Habrunner

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Für Zanders ging das Licht endgültig aus

Für Zanders ging das Licht endgültig aus

02 Mai 2021 von Darian Lambert

Am 1. März 2021 hat die Zanders Paper GmbH beim Amtsgericht Köln Insolvenz angemeldet. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Dr. Mark Boddenberg von der Kanzlei Eckert Rechtsanwälte bestellt. Der Sanierungsexperte stellte am 30. April 2021 fest, dass es auch seitens des letzten verbliebenen potentiellen Betreibers kein tragfähiges Finanzierungskonzept zur Fortführung des Papierunternehmens gibt. Taner Durdu erklärte hierzu: „Die Stadt stand immer an unserer Seite. Letztlich hat einzig und allein der Investor diese Entwicklung zu verantworten.“

 „Das ist ein schwarzer Tag für Bergisch Gladbach“ mit diesen Worten reagiert Bürgermeister Frank Stein auf die Information, dass der Insolvenzverwalter keine Fortführungsperspektive für die Papierfirma Zanders in der Bergisch Gladbacher Stadtmitte sieht. 

Die das Ende für die Papierfabrik Zanders kam für die Lokalpolitik nicht überraschend. Die Bürgerpartei GL machte mit Ihrer Haushaltsrede auf das unvermeidbare Ende von Zanders bereits vor einigen Wochen aufmerksam und forderte von der Politik den Beschäftigten und den Bürgern die Wahrheit zu sagen und nicht weiter mit falschen Versprechungen Wahlkampf zu machen.

Bürgermeister Stein kündigt an, dass sich die Stadt jetzt in Absprache mit dem Betriebsrat, der Werksleitung und den Insolvenzexperten dafür einzusetzen wird, dass die Beschäftigten eine berufliche Perspektive erhalten. Von Jobbörsen über Qualifizierungs- und Vermittlungsprogramme bis hin zu einer Transfergesellschaft sei vieles vorstellbar.

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