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Abriss von Schwimmbad und Sporthalle Mohnhalle sorgt für Ärger bei Schulleitung

Abriss von Schwimmbad und Sporthalle Mohnhalle sorgt für Ärger bei Schulleitung

29 März 2023 von Darian Lambert

Ruine Schwimmbad Mohnweg

Die geplante Abbruch- und Neubaumaßnahme des Schwimmbads und der Sporthalle Mohnhalle sorgt für Unmut bei der Schulleitung der Fröbel-Schule in Bergisch Gladbach. Schulleiter Philipp Nagel äußerte gegenüber Landrat Stephan Santelmann seine Bedenken bezüglich der Beeinträchtigung der Schule durch den Baukomplex direkt an den Schulhof angrenzend.

Insbesondere der Lärm und der verkleinerte Schulhof seien besorgniserregend, da die Schülerinnen und Schüler der Förderschule sich leichter durch Lärm ablenken ließen und einen ausgeprägten Bewegungsdrang hätten. Auch die veralteten Leitungen im Schulgebäude, die der Errichtung eines LAN-Netzes entgegenstehen, seien ein Problem.

Allerdings stieß die Pressemitteilung des Landrats bei der Stadtverwaltung auf Überraschung. Es gäbe einen guten Kontakt zur Schulleitung und es habe bereits Gespräche auf hoher Ebene gegeben. Zudem habe die Stadt aufgrund der örtlichen Gegebenheiten bereits in der Planung des Abbruchs Kontakt zur Immissionsschutzbehörde zum Kreis aufgenommen und die entsprechenden Anforderungen abgestimmt.

Die Stadtverwaltung plant neben organisatorischen auch abschirmende Maßnahmen, um den Baulärm weiter zu reduzieren. Die Fassadenbereiche zur Schule werden 8 Meter hoch eingerüstet und mit Schallschutzkassetten bestückt, um den Lärm und Staub zu reduzieren. Auch verschiedene Systeme zur Bewässerung sind vorgesehen, um den Staubschutz zu erhöhen.

Allerdings nennt die Stadt keinen konkreten Fertigstellungstermin für das Bauprojekt, da die Bädergesellschaft als Bauherrin zuständig ist. Die Fertigstellung soll laut Manfred Habrunner, Geschäftsführer der Bädergesellschaft, frühestens Ende 2025 erfolgen. Das marode Bad war bereits zu Beginn der Corona-Pandemie im Oktober 2020 stillgelegt worden und wird seitdem nicht mehr genutzt.

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Gestaltungsbeirat mit neuen Gesichtern

29 März 2023 von Darian Lambert

Der Bergisch Gladbacher Gestaltungsbeirat geht in die nächste Wahlperiode. Seit 2015 tagt der Beirat regelmäßig, um Bauvorhaben auf ihre städtebaulichen, architektonischen und gestalterischen Aspekte zu prüfen. In seiner Sitzung am 28. März hat der Rat der Stadt für eine weitere fünfjährige Wahlperiode gestimmt. Zwei Mitglieder scheiden nach acht Jahren aus dem Beirat aus, während zwei neue Mitglieder, Andrea Bachmann und Markus Schmale, hinzukommen werden.

v.l. Dezernent Ragnar Migenda; Matthias Fritzen, Architekt und Vorsitzender;
Barbara Reiff-Sagroda, Geschäftsführerin; Regina Stottrop, Stadtplanerin; Friedhelm Terfrüchte, Landschaftsarchitekt. Rechts die beiden scheidenden Mitglieder Bernadette Heiermann, Architektin, und Michael Arns, Architekt

Der Gestaltungsbeirat hat in den letzten Jahren bei vielen Bauprojekten erhebliche Qualitätssteigerungen erreicht, indem er Empfehlungen zur gestalterischen Optimierung abgibt. Die Mitglieder des Gremiums verfügen über eine hohe Fachkompetenz und sind schnell in der Lage, Stärken und Schwächen eines geplanten Bauprojektes zu erkennen.

Insbesondere vor dem Hintergrund, dass Baukultur und gestalterische Qualität in einer Stadt langfristige Auswirkungen haben, ist eine nachhaltige Stadtplanung eine unabdingbare Voraussetzung für notwendige Transformationsprozesse, denen auch Bergisch Gladbach aktuell unterworfen ist. Der Gestaltungsbeirat übernimmt darin ein gutes Stück Verantwortung, die gemeinsame Lebenswelt aller Bergisch Gladbacher zu gestalten.

Die beiden neuen Mitglieder des Beirats, Andrea Bachmann und Markus Schmale, haben viel Erfahrung in klassischer Projektarbeit unter Einbeziehung von Nachhaltigkeitsaspekten. Sie passen sowohl fachlich als auch persönlich gut zu dem bestehenden Beirats-Team und der gelebten Beratungskultur. Die beiden neuen Mitglieder werden in der kommenden Sitzung am 9. Mai erstmals aktiv werden.

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Einbruch in Burscheid: Bewohner melden Tageswohnungseinbruch in Hilgen

Einbruch in Burscheid: Bewohner melden Tageswohnungseinbruch in Hilgen

28 März 2023 von Darian Lambert

Am Sonntag, den 26.03., ereignete sich in der Straße Lamersbusch in Hilgen ein Einbruch in ein freistehendes Einfamilienhaus. Gegen 14:30 Uhr meldeten die Bewohner den Vorfall der Polizei. Zuvor hatten sie das Haus für etwa zwei Stunden verlassen.

Die Täter nutzten die Gelegenheit und hebelten die Terrassentür im rückwärtigen Bereich des Hauses auf. Anschließend durchsuchten sie das Schlafzimmer im Erdgeschoss und hebelten eine Verbindungstür zur Diele auf, um auch die weiteren Wohnräume im Obergeschoss nach Wertgegenständen zu durchsuchen.

Aktuell liegen keine Hinweise auf die Täter oder das Diebesgut vor. Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und den zentralen Erkennungsdienst zur Durchführung einer Spurensicherung informiert.

Zeugen, die im genannten Zeitraum etwas Verdächtiges im Umfeld der Straße Lamersbusch bemerkt haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 an die Polizei Rhein-Berg zu wenden.

Einbrüche in Wohnhäuser sind leider keine Seltenheit und stellen für die betroffenen Bewohner oft einen erheblichen emotionalen und materiellen Schaden dar. Die Polizei Rhein-Berg weist darauf hin, dass Haus- und Wohnungsinhaber durch einige einfache Maßnahmen die Sicherheit ihres Eigentums erhöhen können. Dazu gehört zum Beispiel das Verriegeln von Türen und Fenstern, auch wenn das Haus nur kurzzeitig verlassen wird. Zudem können Alarmanlagen und Bewegungsmelder dazu beitragen, Einbrecher abzuschrecken.

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Demos für Kinderrechte werden zu Verkehrsbeeinträchtigungen führen

Demos für Kinderrechte werden zu Verkehrsbeeinträchtigungen führen

28 März 2023 von Darian Lambert

In Bergisch Gladbach werden am Mittwoch, den 29. März 2023, drei Versammlungen zum Thema „Kinderrechte“ stattfinden, die von örtlichen Grundschulen angemeldet wurden. Dabei werden jeweils etwa 250 bis 350 Teilnehmer erwartet, die in Form von Aufzügen ihre Meinung kundtun werden. Die Versammlungen finden in Moitzfeld, Hebborn und Heidkamp statt und dauern voraussichtlich von 9:15 Uhr bis 11:00 Uhr.

Die Polizei warnt vor Verkehrsbeeinträchtigungen und -verzögerungen auf den Aufzugwegen, um die Sicherheit der Teilnehmer zu gewährleisten. Die betroffenen Straßen sind: Diakonissenweg, L289, Parkplatz des Edeka-Marktes in Moitzfeld; Odenthaler Straße, Alte Wipperfürther Straße, Reuterstraße und Jägerstraße in Hebborn; Martin-Luther-Straße, Lerbacher Weg, Bensberger Straße und Oberheidkamper Straße in Heidkamp.

Da es sich um ein sensibles Thema handelt, werden die Behörden ein wachsames Auge auf die Versammlungen haben, um sicherzustellen, dass alles friedlich verläuft und niemand zu Schaden kommt. Die Polizei bittet die Verkehrsteilnehmer, die betroffenen Straßen zu meiden oder auf alternative Routen auszuweichen, um Verkehrsbehinderungen zu vermeiden.

Die Teilnehmer haben das Recht auf friedlichen Protest und das Ziel ist es, das Bewusstsein für die Kinderrechte zu schärfen. Die örtlichen Grundschulen, die die Versammlungen angemeldet haben, hoffen, dass ihre Botschaft gehört wird und dass sich die Menschen für die Rechte der Kinder einsetzen werden.

Es bleibt abzuwarten, wie die Versammlungen verlaufen werden und ob sie zu einem breiteren Dialog über das Thema führen werden. Es ist jedoch sicher, dass sie am Mittwoch in Bergisch Gladbach für Verkehrsbeeinträchtigungen sorgen werden.

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Führerscheintausch: Geburtsjahrgänge 1965 bis 1970 betroffen

Führerscheintausch: Geburtsjahrgänge 1965 bis 1970 betroffen

27 März 2023 von Darian Lambert

In der Europäischen Union soll es ab dem Jahr 2033 einen einheitlichen Kartenführerschein geben. Aus diesem Grund werden sukzessive die alten Führerscheine gegen neue Kartenführerscheine ausgetauscht. Fahrerinnen und Fahrer, die in den Jahren 1965 bis 1970 geboren sind, müssen ihren alten Papierführerschein bis zum 19. Januar 2024 umtauschen.

Der Rheinisch-Bergische Kreis rät betroffenen Personen, bereits im Sommer vor Ablauf der Tauschfrist einen Antrag auf Umtausch zu stellen. Personen, deren Papierführerschein nicht durch den Rheinisch-Bergischen Kreis oder den ehemaligen Rhein-Wupper-Kreis ausgestellt wurde, sollten vor Antragstellung Kontakt mit der Ausstellungsbehörde aufnehmen, um eine schnellere Bearbeitung des Antrags zu ermöglichen.

Der Umtausch betrifft nicht nur Papierführerscheine, sondern auch alte Kartenführerscheine. Letztere müssen jedoch erst ab dem Jahr 2026 umgetauscht werden. Inhaberinnen und Inhaber einer Fahrerlaubnis, deren Geburtsjahr vor 1953 liegt, haben sogar bis zum 19. Januar 2033 Zeit für den Umtausch, sofern kein früheres Ablaufdatum auf ihrem Führerschein vermerkt ist.

Insgesamt müssen im Rheinisch-Bergischen Kreis bis zum Jahr 2033 rund 150.000 Inhaberinnen und Inhaber einer Fahrerlaubnis ihre alten Führerscheine umtauschen. Um das Verfahren möglichst reibungslos ablaufen zu lassen und die Anträge rechtzeitig bearbeiten zu können, wurden die Fristen gestaffelt. Bürgerinnen und Bürger können ihren Umtauschantrag entweder in der Fahrerlaubnisbehörde im Kreishaus oder in den lokalen Bürgerbüros stellen.

Weitere Informationen zu Fristen, Anträgen und Kontaktdaten finden Interessierte auf der Website https://t1p.de/id7a. Der Umtausch der alten Führerscheine ist bundesweit verpflichtend und betrifft alle Inhaberinnen und Inhaber einer Fahrerlaubnis.

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20-Jähriger unter Alkohol- und Drogeneinfluss versucht sich Polizeikontrolle auf E-Scooter zu entziehen

20-Jähriger unter Alkohol- und Drogeneinfluss versucht sich Polizeikontrolle auf E-Scooter zu entziehen

27 März 2023 von Darian Lambert

In der Nacht vom Montag, den 27. März, gegen 04:00 Uhr, versuchte ein 20-jähriger Mann aus Bergisch Gladbach sich einer Polizeikontrolle zu entziehen, während er auf einem E-Scooter unterwegs war. Eine Streifenwagenbesatzung der Polizeiwache Bergisch Gladbach wollte den Mann aufhalten, weil er den Gehweg der Mülheimer Straße befuhr, was verboten ist. Jedoch ignorierte der Fahrer die Anhaltezeichen der Polizei und fuhr auf die Fahrbahn, wo er unmittelbar vor dem Streifenwagen abbremsen musste, um eine Kollision zu vermeiden. Die Polizisten nahmen daraufhin fußläufig die Verfolgung auf und forderten weitere Unterstützung an. Der 20-Jährige konnte schließlich auf der Gierather Straße gestoppt werden, nachdem er erneut die Anhaltezeichen missachtet hatte.

Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Fahrer unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand. Ein Alkoholvortest ergab einen Wert von über 0,4 Promille. Der Mann wurde daraufhin zur Blutprobe gebeten und sein E-Scooter wurde sichergestellt. Ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs wurde eingeleitet.

Der Vorfall zeigt erneut, wie gefährlich es ist, unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen am Steuer zu sitzen. Auch wenn es sich hierbei um einen E-Scooter handelte, ist es wichtig zu betonen, dass alle Fahrzeuge im Straßenverkehr eine potenzielle Gefahr darstellen können, wenn sie nicht ordnungsgemäß und verantwortungsvoll gefahren werden. Die Polizei wird weiterhin ihre Bemühungen verstärken, um die Sicherheit auf den Straßen zu gewährleisten und Verstöße gegen die Verkehrsregeln zu ahnden.

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Villa im Frankenforst brannte - Feuerwehr verhindert Schlimmeres

Villa im Frankenforst brannte – Feuerwehr verhindert Schlimmeres

26 März 2023 von Darian Lambert

Gebäudebrand Frankenforster Strasse

In den frühen Morgenstunden des 24. März 2023 wurde die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises über einen Brand in einem Wohngebäude an der Frankenforster Straße im Stadtteil Frankenforst von Bergisch Gladbach informiert. Die Leitstelle reagierte umgehend und entsandte die hauptamtlich besetzten Feuerwachen 1 und 2, den ehrenamtlichen Löschzug Refrath, einen Rettungswagen sowie den Einsatzführungsdienst (B-Dienst) der Feuerwehr Bergisch Gladbach zum Schadensort.

Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, konnte ein Zimmerbrand im 1. Obergeschoss festgestellt werden. Die Bewohner des Gebäudes hatten sich glücklicherweise bereits selbstständig in Sicherheit gebracht und wurden vom Rettungsdienst betreut. Zur weiteren ärztlichen Abklärung wurden sie in ein örtliches Krankenhaus gebracht.

Die Feuerwehr begann unmittelbar nach dem Eintreffen mit der Brandbekämpfung. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz ging über den Treppenraum vor und bekämpfte den Brandherd im 1. Obergeschoss. Dank des schnellen und professionellen Einsatzes der Feuerwehr konnte eine Ausbreitung des Feuers verhindert werden.

Im Anschluss an die Löscharbeiten wurde das Gebäude mittels Hochleistungslüftern entraucht und an die Polizei übergeben. Leider ist das Gebäude vorerst nicht bewohnbar.

Für die Dauer des Einsatzes musste die Frankenforster Straße teilweise vollgesperrt werden. Insgesamt waren 34 Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort.

Glücklicherweise kam bei dem Vorfall niemand zu Schaden. Die Brandursache ist noch unklar und wird von der Polizei ermittelt. Die Feuerwehr warnt in diesem Zusammenhang erneut vor der Gefahr von Bränden und appelliert an die Bevölkerung, Vorsicht im Umgang mit Feuer und elektrischen Geräten walten zu lassen.

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b-kirschner

Barbara Kirschner wird neue Fachbereichsleiterin für Bildung, Kultur, Schule und Sport

26 März 2023 von Darian Lambert

Barbara Kirschner

Barbara Kirschner ist die neue Fachbereichsleiterin für Bildung, Kultur, Schule und Sport in der Stadt Bergisch Gladbach. Sie wurde von der Findungskommission der Verwaltung einstimmig ausgewählt und von Bürgermeister Frank Stein am 21. März während der Sitzung des Hauptausschusses offiziell begrüßt. Kirschner ist bereits seit vielen Jahren im Bereich Bildung, Kultur und Sport tätig. Sie war zuletzt Fachbereichsleiterin in Velbert und hat in der Vergangenheit auch für die Stadt Mülheim an der Ruhr und die Gemeindeprüfungsanstalt NRW gearbeitet. Kirschner ist eine begeisterte Läuferin und Wanderin und mag Bergisch Gladbach wegen seiner grünen Umgebung. Obwohl die Situation in der Bergisch Gladbacher Schullandschaft nicht einfach ist, freut sie sich auf die Herausforderung und ist optimistisch. Kirschner tritt die Stelle im Gustav-Lübbe-Haus an, allerdings steht der genaue Dienstbeginn noch nicht fest.

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Bergisch Gladbacher Digitalisierungsprozess ist Forschungsgegenstand der Uni Potsdam

Bergisch Gladbacher Digitalisierungsprozess ist Forschungsgegenstand der Uni Potsdam

26 März 2023 von Darian Lambert

Die Stadt Bergisch Gladbach ist derzeit Teil eines länderübergreifenden Forschungsprojektes zum Thema Digitalisierung bei der Verwaltung. Zur Erinnerung: Im Smart City Index des Bitcom war die Stadt Bergisch Gladbach einst Schlusslicht auf Platz 80 (letzter Platz!!) beim Thema Digitalisierung. Letztes Jahr gelang es den Gladbachern sich auf Platz 66 hochzuarbeiten.

(v.l.) Fachdezernent Thore Eggert, CDO Marcel Böttcher, Doktorandin Justine Marienfeldt und Doktorand Jakob Kühler

Die Universität Potsdam hat den Transformationsprozess der Stadtverwaltung ins Visier genommen, um Einblicke in den digitalen Fortschritt zu erhalten. Im Rahmen dieses Projekts waren kürzlich zwei Promovierende der Universität Potsdam zu Besuch in Bergisch Gladbach, um den Digitalisierungsprozess der Stadtverwaltung genauer zu untersuchen.

Justine Marienfeldt und Jakob Kühler begleiteten verschiedene Termine, um sich ein umfassendes Bild von der Tagesstruktur und den digitalen Entwicklungen in der Stadtverwaltung zu machen. Dabei wurden sie von den Projektpartnern der Stadtverwaltung mit vielen Informationen versorgt und konnten sich ein klares Bild von der Lage vor Ort machen.

Das Forschungsprojekt der Universität Potsdam hat den Titel „Digitale Transformation auf der lokalen Ebene der Verwaltung in Europa: Dynamics and Effects from a Cross-Countries and Over-Time Comparative Perspective (DIGILOG)“. Ziel des Projekts ist es, ein systematisches, intereuropäisches und vergleichendes Wissen über die digitale Transformation auf lokaler Ebene aufzubauen. Bergisch Gladbach wurde aufgrund seines transparenten Umgangs mit der digitalen Transformation und der E-Government-Strategie der Verwaltung ausgewählt.

Das Forschungsteam von DIGILOG suchte nach einer typischen Kommune, die repräsentativ für vergleichbare Städte ist. Bergisch Gladbach wurde ausgewählt, da es weder zu groß noch zu klein ist und nicht zu einer Modellregion oder Landeshauptstadt gehört. Die Stadtverwaltung beeindruckte das Forschungsteam durch ihr Engagement, Schritt für Schritt ihre eigene digitale Entwicklung voranzutreiben.

Die Promovierenden waren positiv überrascht von der Freundlichkeit und Offenheit, mit der sie in Bergisch Gladbach empfangen wurden. Die Stadtverwaltung beantwortete alle Fragen und trug so dazu bei, dass die beiden Forscher ein umfassendes Bild von der digitalen Transformation der Stadtverwaltung gewinnen konnten.

Das Forschungsprojekt von DIGILOG wird einen guten Überblick über den aktuellen Stand der Verwaltungsdigitalisierung im europaweiten Vergleich liefern. Der Vergleich soll aufzeigen, wie sich die Rahmenbedingungen und Digitalisierungsstände in den jeweiligen Ländern voneinander unterscheiden.

Für die Stadt Bergisch Gladbach ergeben sich durch die Teilnahme am Forschungsprojekt die Möglichkeit zur europaweiten Vernetzung mit kommunalen Akteuren, die in vergleichbarer Rolle wie die Stadtverwaltung an der digitalen Transformation beteiligt sind. Das Forschungsprojekt bietet somit nicht nur für die Forscher, sondern auch für die Stadt Bergisch Gladbach viele Vorteile.

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Fahrzeugaufbruch im Parkhaus: Zeuge stört Täter bei Tat

Fahrzeugaufbruch im Parkhaus: Zeuge stört Täter bei Tat

22 März 2023 von Gregor Herzfeld

Am vergangenen Sonntagabend ereignete sich ein Fahrzeugaufbruch in einem Parkhaus am Konrad-Adenauer-Platz. Gegen 17:30 Uhr schlug ein bislang unbekannter Täter die Scheibe eines Renault ein. Doch der Dieb hatte nicht mit der Aufmerksamkeit eines Zeugen gerechnet, der die Tat beobachtete und den Täter störte, sodass dieser flüchtete.

Der Zeuge gab an, gegen 17:30 Uhr einen lauten Knall gehört zu haben und dem Geräusch nachgegangen zu sein. Dabei erkannte er einen Mann in dunkler Kleidung, der gebückt an einem Fahrzeug hantierte. Als der Zeuge den Mann ansprach, flüchtete dieser über einen Treppenaufgang aus dem Parkhaus. Der Zeuge stellte daraufhin fest, dass die Scheibe des Fahrzeugs eingeschlagen war.

Die Polizei konnte den Fahrer des Renault umgehend ausfindig machen, der an Ort und Stelle erschien. Dabei stellte sich heraus, dass offenbar nichts aus dem Fahrzeug entwendet wurde. Der Täter konnte durch den Zeugen als dunkel gekleideter Mann mit einer Körpergröße von 170 bis 180 cm beschrieben werden. Er trug zudem eine Kappe.

Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und bittet nun um Hinweise von Zeugen, die etwas Auffälliges im Umfeld des Parkhauses beobachtet haben. Wer sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 3 unter der Rufnummer 02202 205-0 zu melden.

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