In Obereschbach hat die Sanierung der östlichen Böschung des städtischen Betriebshofes begonnen. Das Gelände wurde vor zwei Jahren bezogen und die Böschung war seither ein Problem, da weite Teile massiv gesetzt waren und mehrere Meter abgerutscht sind. Der Auftrag für die Sanierung wurde bereits im November 2022 vergeben und die Vorbereitungen für die Baumaßnahme haben am 20. März begonnen.
Die Bauarbeiten werden voraussichtlich ein Jahr dauern und sollen in der kommenden Woche mit den ersten Erdarbeiten beginnen. Damit die Baustellenfahrzeuge gefahrlos ein- und ausfahren können, wird im Bereich der Einmündung zur Baustelle eine Ampel eingerichtet. Diese Bedarfsampel schaltet nur auf Rot, wenn ein Fahrzeug die Baustelle verlässt. Die Ampel befindet sich an der Overather Straße, aus Richtung Bensberg kommend ca. 60 Meter vor der Einfahrt zum Gewerbegebiet an der Heinz-Fröling-Straße.
Die Sanierungsarbeiten sind notwendig, um die Böschung des Betriebshofgeländes zu stabilisieren. Die Arbeiten umfassen unter anderem das Einbringen von Stützwänden und das Aufschütten von Material, um die Böschung zu stabilisieren. Der Betriebshof wird während der Bauarbeiten weiterhin in Betrieb sein.
Die Stadt Obereschbach bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Verkehrseinschränkungen während der Bauphase und um besondere Vorsicht im Bereich der Ampel.
Bergisch Gladbach bereitet sich auf Notfälle und Krisen vor und hat in der vergangenen Ausschusssitzung des Ausschusses für Infrastruktur und Umwelt, Sicherheit und Ordnung ihr Konzept zur Einrichtung von Notfallinformationspunkten (NIP) vorgestellt. Diese Anlaufstellen sollen im Falle von Krisen von der Feuerwehr betrieben werden und der Bevölkerung sowohl Informationen als auch Hilfeleistungen bieten, sowie die Möglichkeit geben, im Bedarfsfall Notrufe abzusetzen.
Um möglichst das komplette Stadtgebiet abzudecken, wurden zentrale Standorte gesucht, die möglichst in einem Radius von 1,5 Kilometern liegen. Es wurden sowohl stationäre als auch mobile NIPs in Moitzfeld und Refrath eingerichtet. Die Auswahl der Orte spielte eine wichtige Rolle, da die NIPs bei allen Schadenereignissen verfügbar sein sollen und auch bei Starkregen oder Hochwasser erreichbar sein müssen.
Die Notfallinformationspunkte befinden sich an verschiedenen Standorten in der Stadt. In Refrath sind sie in den Otto-Hahn-Schulen und auf dem Peter-Bürling-Platz eingerichtet, in Bensberg am Albertus-Magnus-Gymnasium und an der Johannes-Gutenberg-Realschule, in der Stadtmitte an der Nelson-Mandela-Gesamtschule, in Herkenrath an der städtischen Realschule und dem Gymnasium, in Sand an der katholischen Grundschule, in Paffrath und Hand im Schulzentrum im Kleefeld und im Nicolaus-Cusanus-Gymnasium. Für die Schildgener Bürgerinnen und Bürger wird das Gebäude des Bürgertreffs als Informationspunkt genutzt.
Neben den Notfallinformationspunkten werden auch drei Katastrophenschutzleuchttürme (KAT-L) geplant, die sich im Schulzentrum der Otto-Hahn-Schulen, in der Nelson-Mandela-Gesamtschule und im Schulzentrum im Kleefeld befinden werden. Diese Räumlichkeiten bieten genügend Platz, um viele Menschen auch kurzfristig vor Ort zu versorgen.
Die Stadtverwaltung wird für die Ausstattung der NIP neben den obligatorischen Dingen wie Stromgeneratoren und autarken Leuchtmitteln auch Büromaterialien und Kommunikationsmittel anschaffen. Die Kosten für die Ausstattung der NIP werden im Haushalt 2023 abgebildet und bestehende Fördermöglichkeiten sollen so weit wie möglich genutzt werden. Die Kosten belaufen sich auf rund 97.000€. Die finanziellen Mittel für die Ertüchtigung und Ausstattung der KAT-L sollen im Haushalt 2024/2025 abgebildet werden.
Die Einrichtung von Notfallinformationspunkten und Katastrophenschutzleuchttürmen zeigt, dass die Stadt Bergisch Gladbach die Bedeutung von präventiven Maßnahmen erkennt und sich auf mögliche Krisen und Notfälle vorbereitet. Die Bürgerinnen und Bürger können sich nun sicherer fühlen, da sie im Falle von Notfällen auf schnell erreichbare Anlaufstellen zurückgreifen können.
Im Vordergrund: der Mercedes-Benz der Leichlingerin. Im Hintergrund: der Mercedes-Benz des Leverkuseners und der Ford.
In Leichlingen kam es am Donnerstagabend zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen und drei verletzten Personen. Gegen 19:45 Uhr wurde der Polizei ein Unfall im Einmündungsbereich Koltershäuschen/Freienhalle gemeldet. Sofort rückten Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst aus.
Nach Angaben der Polizei hatte ein 56-jähriger Autofahrer aus Leverkusen die Straße Koltershäuschen in Richtung Zentrum befahren. An der Einmündung bog er nach links in die Straße Freienhalle ab, ohne dabei den entgegenkommenden Wagen einer 36-jährigen Leichlingerin zu beachten. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, wodurch der Mercedes-Benz des Leverkuseners gegen einen Ford eines 42-jährigen Leichlingers geschleudert wurde. Der Ford stand verkehrsbedingt vor dem Einmündungsbereich, um auf die übergeordnete Landstraße abzubiegen.
Alle drei Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit. Ein Abschleppunternehmen musste sie von der Unfallstelle entfernen. Der Schaden wird auf einen Betrag im mittleren fünfstelligen Bereich geschätzt.
Der Leverkusener, die Leichlingerin und ihre 12-jährige Beifahrerin erlitten bei dem Unfall leichte Verletzungen und wurden von Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der anschließenden Reinigung der Straße durch eine Fachfirma war die betroffene Straße vollständig gesperrt.
Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.
In der Nacht zum Donnerstag haben Unbekannte eine Pizzeria in der Hauptstraße heimgesucht. Der Einbruch wurde am Morgen entdeckt, als ein Mitarbeiter beim Öffnen des Ladens eine aufgebrochene Tür vorfand. Nach ersten Erkenntnissen wurden Lebensmittel und ein geringer Bargeldbetrag im unteren dreistelligen Bereich entwendet. Der Sachschaden an der Eingangstür wird auf circa 150 Euro geschätzt.
Allerdings gibt es bereits erste Hinweise auf die Täter: Die Videoüberwachung der Pizzeria hat drei männliche Personen aufgezeichnet. Der erste Täter war schlank und trug eine weiße Winterjacke, eine weiße Hose, ein weißes Basecap sowie schwarze Handschuhe. Er hatte zudem einen weißen Rucksack bei sich. Der zweite Täter war ebenfalls schlank und trug eine schwarze Winterjacke, eine schwarze Hose, schwarze Handschuhe und schwarze Schuhe mit weißen Streifen. Er hatte einen schwarzen Rucksack dabei. Der dritte Täter war von athletischer Gestalt und trug eine graue Mütze, ein graues Tuch im Gesicht, eine graue Winterjacke, eine graue Hose sowie schwarze Turnschuhe. Er hatte einen braunen Rucksack dabei.
Der Erkennungsdienst der Polizei Rhein-Berg begab sich umgehend zum Tatort, um mögliche Spuren der Täter zu sichern. Wer Hinweise zu diesem Einbruch geben kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 an das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg zu wenden.
Die Idee der Städtepartnerschaften ist heute aktueller denn je. Um diese zu pflegen und weiterzuentwickeln traf sich Bürgermeister Frank Stein von Bergisch Gladbach mit Jean-Pierre Girard, dem stellvertretenden Bürgermeister aus Bourgoin-Jallieu, um die Beziehungen der beiden Städte zu vertiefen. Die Städtepartnerschaft zwischen Bergisch Gladbach und Bourgoin-Jallieu existiert seit 1956 und wird seitdem von vielen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Kräften gepflegt und weiterentwickelt.
Während des Treffens am Montag, den 13. März, diskutierten die Teilnehmer die Möglichkeiten zur Intensivierung der Begegnungen von Jugendlichen aus beiden Städten. Die Gäste aus Frankreich besuchten auch das Berufskolleg an der Bensberger Straße in Heidkamp, wo sie herzlich empfangen wurden und weitere Austauschmöglichkeiten mit den Schülerinnen und Schülern besprachen.
Am Abend ließen die Gäste den Tag gemeinsam mit Klaus Wohlt und einigen Mitgliedern des Arbeitskreises „Deutsch-Französische-Freundschaft“ in Köln ausklingen. Am nächsten Tag reisten die Gäste weiter zur zweiten deutschen Partnerstadt von Bourgoin-Jallieu, Rehau.
Die Städtepartnerschaften zwischen Bergisch Gladbach und englischen und französischen Städten bestehen seit mehr als sechzig Jahren. Nach den beiden Weltkriegen war die Völkerverständigung ein wichtiges Thema und die Idee von damals ist heute aktueller denn je. Städtepartnerschaften fördern den Austausch zwischen den Kulturen und sind ein wichtiger Beitrag zur internationalen Zusammenarbeit.
Am Montag, den 13. März 2023, startete die Stadt Bergisch Gladbach die Umgestaltung der Schloßstraße in Bensberg. Die Baumaßnahmen werden im Rahmen des Integrierten Handlungskonzepts (InHK) Bensberg durch Fördersummen von Bund und Land finanziert. Am Mittwoch, den 15. März 2023 wurde die Baustelle symbolisch eröffnet. Bei der Veranstaltung waren der Bürgermeister Frank Stein und der Erste Beigeordnete Harald Flügge anwesend, um das Bauprojekt offiziell zu starten.
Boymann saniert die Schloßstrasse
Die Schloßstraße ist eine wichtige Einkaufsstraße in Bensberg und hat eine gesamtstädtische Bedeutung. Deshalb wird ihre Umgestaltung von vielen begrüßt. Die Baumaßnahmen werden die Aufenthaltsqualität verbessern und die Attraktivität der Straße erheblich steigern. Das einheitliche Pflaster und die platzartigen Flächen auf der Nordseite der Straße sollen für eine angenehme Atmosphäre sorgen.
Die Baustelleneröffnung fand nicht nur in Anwesenheit der städtischen Vertreterinnen und Vertreter statt, sondern auch zusammen mit den zukünftigen Nutzenden der Straße. Viele Händlerinnen und Händler, Anwohnende sowie Eigentümerinnen und Eigentümer kamen zur symbolischen Eröffnung. Verantwortliche des Planungsbüros Club L 94 und der ausführenden Baufirma Boymann waren ebenfalls vor Ort.
Während der Bauphase wird das Stadtteilbüro als Kommunikationsdrehscheibe zwischen den Bürgerinnen und Bürgern und der Verwaltung fungieren. Hier können Anwohnerinnen und Anwohner sowie Interessierte mittwochs zwischen 9.30 und 13.30 Uhr sowie donnerstags zwischen 14.30 und 16.30 Uhr Fragen zu den Baumaßnahmen stellen. Darüber hinaus kann man sich für den Newsletter zum Umbau der Straße anmelden, um auf dem Laufenden zu bleiben.
Die Bauarbeiten werden in Bauabschnitten von West nach Ost durchgeführt und sollen circa drei Jahre dauern. Nur der Bereich zwischen den Hausnummern 1 und 16 ist aktuell vollgesperrt, der Rest der Straße bleibt befahrbar. Anwohnerinnen und Anwohner sowie Händlerinnen und Händler werden vorab gesondert informiert, bevor die Bauarbeiten in ihren Straßenbereich vorrücken. Geschäfte bleiben während der gesamten Bauzeit erreichbar.
Die Baumaßnahmen werden auch einige Veranstaltungen betreffen, wie das Radrennen „Rund um Köln“, das am 21. Mai 2023 unter anderem durch die Schloßstraße bis zum Bensberger Schloss verlaufen soll. Die Stadtverwaltung steht in engem Austausch mit den Organisatoren und wird in der Presse veröffentlichen, sobald es hier genauere Planungen gibt.
Alle weiteren Informationen zum Umbau der Schloßstraße sind auf der Homepage des InHK unter
In Rösrath wurde ein besonders dreister Diebstahl verübt. Unbekannte Täter schlugen das Dreiecksfenster auf der Beifahrerseite eines Ford Van ein und gelangten so auf die Ladefläche des Fahrzeugs. Dort entwendeten sie diverses hochwertiges Werkzeug im mittleren vierstelligen Bereich. Der Diebstahl ereignete sich zwischen Montag und Dienstag auf dem Parkplatz eines Möbelhauses in der Straße An der Grefenfurth in Kleineichen.
Die Polizei hat den Fall bereits aufgenommen und ermittelt wegen besonders schweren Diebstahls. Zeugen, die in dem genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 an die Polizei Rhein-Berg zu wenden.
Es ist beunruhigend, dass Diebe selbst vor Firmenfahrzeugen nicht haltmachen und in Kauf nehmen, dass sie teure Werkzeuge und Arbeitsmaterialien stehlen. Gerade für Handwerksbetriebe und Selbstständige ist das ein großer Verlust und kann zu erheblichen Einschränkungen führen. Die Polizei ermahnt dazu, bei verdächtigen Beobachtungen sofort die Notrufnummer zu wählen, um Straftaten schnellstmöglich aufzuklären.
In einer langen und intensiven Sitzung wurden am 11.03.2023 im Bensberger Ratssaal die Vorstands- und Delegiertenwahlen der AfD Rheinisch-Bergischer Kreis abgehalten. Das Ergebnis ist ein neues Vorstandsteam, das sich darauf konzentrieren wird, die Interessen des Kreises und seiner Mitglieder zu vertreten.
Der amtierende Kreissprecher, MdB Prof. Dr. Harald Weyel, wurde im Amt bestätigt und wird weiterhin die Geschicke des Kreisverbandes lenken. Als stellvertretende Sprecher wurden Dr. Helmut Waniczek, Günther Schöpf und Sebastian Weirauch gewählt. Jeder von ihnen bringt wertvolle Erfahrungen und Kenntnisse in den Vorstand ein.
Manfred Schawohl, der Schatzmeister der AfD Rheinisch-Bergischer Kreis, wurde ebenfalls im Amt bestätigt und wird weiterhin eng mit dem Vorstand zusammenarbeiten, um die Finanzen des Kreisverbandes zu verwalten.
Der neue Vorstand wird von einer Gruppe von engagierten Beisitzern unterstützt, die aus Michael Hürst, Florian Fornoff, Frank Cremer, Michael Matheis und Martina Schüttler bestehen. Jeder von ihnen bringt einzigartige Perspektiven und Fähigkeiten mit, die dem Kreisverband zugutekommen werden.
Besonders erwähnenswert ist Prof. Dr. Rolf-Jürgen Koch, ein Gründungsmitglied der AfD Rhein-Berg und ehemaliger Kreissprecher von 2015 bis 2017, der als Ehrenvorsitzender in den Vorstand gewählt wurde. Er wird sicherlich eine wichtige Rolle spielen, um das Vorstandsteam zu unterstützen und zu beraten.
Insgesamt ist das neue Vorstandsteam der AfD Rheinisch-Bergischer Kreis eine vielversprechende Gruppe von Menschen, die sich engagiert dafür einsetzen werden, die Interessen der Mitglieder zu vertreten und die Zukunft des Kreisverbandes zu gestalten. Wir werden sehen, welche Auswirkungen ihre Entscheidungen auf die politische Landschaft des Kreises haben werden.
Das Eisenbahn-Bundesamt hat die Öffentlichkeit aufgerufen, sich an der Überarbeitung des Lärmaktionsplans für alle Haupteisenbahnstrecken des Bundes zu beteiligen. Die Beteiligungsmöglichkeit begann am 13. März 2023 und endet am 24. April 2023. Die Bevölkerung ist eingeladen, ihre Anregungen und Bedenken unter der Adresse www.laermaktionsplanung-schiene.de einzureichen.
Die Beteiligung umfasst die Phase 1 und betrifft die S 11-Strecke zwischen dem S-Bahnhof und der Stadtgrenze Richtung Köln-Dellbrück. Im vergangenen Jahr hatte die Stadt Bergisch Gladbach bereits einen Lärmaktionsplan mit Öffentlichkeitsbeteiligung durchgeführt, wobei keine Anregungen und Hinweise in Bezug auf den Lärm durch die Bahn eingegangen waren. Nun bietet sich erneut die Möglichkeit, auf diese spezielle Lärmquelle mit Anregungen und Bedenken einzugehen.
Das Ziel des Eisenbahn-Bundesamts besteht darin, möglichst viele Menschen zu erreichen, um ein repräsentatives Bild zu erhalten. Daher wurde die Umweltabteilung der Stadt Bergisch Gladbach aufgefordert, die Informationen zum Beteiligungsverfahren weiterzuleiten und zu veröffentlichen. Weitere Informationen zum Beteiligungsverfahren sind auf der Internetseite www.laermaktionsplanung-schiene.de/medienbereich in Form von Broschüren und Flyern verfügbar.
Die Öffentlichkeitsbeteiligung findet in zwei zeitlich getrennten Phasen statt. Das Eisenbahn-Bundesamt bietet hierzu eine Informations- und Beteiligungsplattform im Internet an. Alternativ können Beteiligungen auch per Post unter dem Stichwort „Lärmaktionsplanung“ an das Eisenbahn-Bundesamt geschickt werden. Der Fragebogen steht ab dem 13. April 2023 auf der angegebenen Internetadresse zum Download bereit oder kann postalisch angefordert werden.
Die Lärmaktionsplanung wird alle fünf Jahre vom Eisenbahn-Bundesamt unter Beteiligung der Öffentlichkeit erstellt, um Lärmprobleme und -auswirkungen zu regulieren. Eine Haupteisenbahnstrecke wird als Schienenweg mit einem Verkehrsaufkommen von mehr als 30.000 Zügen pro Jahr definiert. Die gesetzlichen Regelungen sind in § 47 lit. a-f Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) festgelegt.
Die Stadt Bergisch Gladbach hat ein neues Konzept entwickelt, um den Hol- und Bringverkehr vor Schulen zu reduzieren und gleichzeitig die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler auf dem Schulweg zu erhöhen. Mobilitätsmanager Jonathan Benninghaus gab kürzlich bekannt, dass der erfolgreiche Schulexpress von Verena Nölles nun auch an den Grundschulen In der Auen und Hebborn eingeführt wird. Dies ist die erste Maßnahme, um den erwarteten Anstieg des Verkehrs zu bewältigen, der durch die Erweiterung der beiden Schulen entstehen wird.
Der Schulexpress basiert auf einer einfachen Idee: Schülerinnen und Schüler treffen sich an vorher festgelegten Haltestellen, um von dort aus gemeinsam zur Schule zu laufen. Die Eltern können bis zum 27. März über einen Fragebogen den Schulweg ihres Kindes mitteilen. Die Rückmeldungen werden dann ausgewertet, in Routen zusammengeführt und auf Gefahrenstellen überprüft. In einer Einführungsphase werden die empfohlenen Schulwege dann gemeinsam mit Kindern und Eltern getestet.
Der Schulexpress ist nicht nur gut für die Gesundheit, sondern führt auch dazu, dass die Kinder schon früh Verantwortung übernehmen und Selbstständigkeit lernen. Die Stadt Bergisch Gladbach hofft, dass noch weitere Schulen von diesem umweltfreundlichen und sicheren Konzept profitieren werden. Die Schulen KGS In der Auen und GGS Hebborn haben bereits ihre Zusammenarbeit zugesagt und freuen sich auf die Einführung des Schulexpress.
Das Konzept des Schulexpress ist ein innovatives und umweltfreundliches Konzept, das darauf abzielt, Schülerinnen und Schüler sicher zur Schule zu bringen und gleichzeitig den Verkehr in den umliegenden Gebieten zu reduzieren. Es ist zu hoffen, dass dieses Konzept auch in anderen Städten und Gemeinden umgesetzt wird, um den Verkehr vor Schulen zu reduzieren und die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler auf dem Schulweg zu erhöhen.