Archiv | Refrath

Die falsche Seite ist gefährlich – Radfahrer (37) leicht verletzt

20 August 2014 von Darian Lambert

Erneut ist einem Radfahrer die Entscheidung für die falsche Seite des Radweges zum Verhängnis geworden. Vorgestern (18.08.14) gegen 15:45 Uhr fuhr ein 37-jähriger Bergisch Gladbacher die Frankenforster Straße bergab in Richtung Köln – allerdings auf der falschen -auf der linken- Seite. Eine 49-jährige Pkw-Führerin aus Bergisch Gladbach bog zur selben Zeit aus einer Grundstückszufahrt auf die Frankenforster Straße ein. Dabei orientierte sie sich zunächst nach links und übersah so den von rechts kommenden Radfahrer. Bei der Kollision stürzt der 37-Jährige auf die Motorhaube und von dort auf den Gehweg. Er verletzte sich glücklicherweise nur leicht.

Das Phänomen der falschen Radwegbenutzung tritt häufig auf.

Viele Radfahrer sind sich gar nicht bewusst, welchen Gefahren sie sich damit aussetzen. Kommt es zu einem Unfall, bleibt es häufig nicht bei Sachschäden, sondern führt in fast 90% aller Fälle zu teilweise auch schweren Verletzungen der Radfahrer. „Jeder vierte verletzte Unfallbeteiligte in unserem Kreis ist ein Fahrradfahrer“, sagt Polizeihauptkommissar Ulrich Schramm, Leiter der Verkehrsunfallprävention der Polizei RheinBerg.

„Wir stellen immer wieder fest, dass die verunfallten Radfahrer auf der falschen Seite unterwegs waren; sie befuhren verbotswidrig den linken Geh- oder Radweg. Unfallgegner waren dann Autofahrer, die aus einer Zufahrt, einem Parkplatz oder einer Einmündung kamen. Viele von ihnen schauen zuerst nach links und erkennen den ankommenden Radfahrer von rechts sehr spät oder gar nicht. Aber auch entgegenkommende Radfahrer oder Fußgänger wurden zum Unfallgegner, weil der vorhandene Platz nicht mehr ausreichte und es auf einmal zu eng war.“

Die Folgen: beschädigte Fahrräder, Verletzungen, Krankenhausaufenthalte, langwierige Heilungsprozesse, ein Verwarnungsgeld und eine nicht unerhebliche Mitschuld an den Kosten.

Die Polizei RheinBerg möchte hier aufklären: „Jeder Radfahrer kann viel für seine eigene Sicherheit tun und Gefahren minimieren. Das Befahren der falschen Radwegseite ist objektiv gefährlich. Linke Geh-bzw. Radwege sind grundsätzlich tabu; es sei denn, es ist mit Schildern ausdrücklich erlaubt. Diese Erlaubnis erfolgt entweder durch die blauen, runden Verkehrszeichen ‚Radweg‘, ‚gemeinsamer oder getrennter Geh-/Radweg‘ oder durch das Zeichen ‚Radfahrer frei‘. Fehlen diese, gilt für den Radfahrer – wie für alle anderen Fahrzeugführer – das Rechtsfahrgebot. Der Radfahrer gehört daher entweder auf die rechte Fahrbahn oder auf einen rechten Radweg. Dort fährt er sicherer!“

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Löschzug Refrath lädt zum Kartoffelfest

17 August 2014 von Darian Lambert

Der ehrenamtliche Löschzug Refrath der Feuerwehr Bergisch Gladbach lädt am kommenden Samstag die Bevölkerung zu ihrem traditionellen Kartoffelfest ein.

Termin: Samstag, 23.08.2014 ab 15:00 Uhr – Feuerwehrhaus Refrath, Steinbreche 3

Ab 15:00 Uhr öffnen die Frauen und Männer vom Löschzug Refrath die Hallentore des Feuerwehrhauses am Marktplatz an der Steinbreche und freuen sich, mit frischen Reibekuchen, herzhaftem Kartoffelsalat, leckeren Grillwürstchen sowie kühlen Getränken die Besucher zu verwöhnen.

Kinder sind selbstverständlich ebenfalls herzlich Willkommen.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach ist eine der größten Freiwilligen Feuerwehren mit hauptamtlichen Kräften in NRW. Der Brandschutz in Bergisch Gladbach wird durch haupt- und ehrenamtliches Personal sichergestellt. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach beschäftigt derzeit gemäß Stellenplan 105 Beamte im mittleren, 10 Beamte im gehobenen sowie einen Beamten im höheren feuerwehrtechnischen Dienst. Hinzu kommen rund 180 ehrenamtliche Angehörige der Feuerwehr. 20 Tarifbeschäftigte werden ausschließlich in der Notfallrettung und im Krankentransport eingesetzt. Zum Team der Verwaltung gehören 2 Beamte und 3 Tarifbeschäftigte. Die Jugendfeuerwehr besteht aus rund 110 Mädchen und Jungen in 5 Gruppen im Alter zwischen 10 und 18 Jahren.

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3er BMW mit vollem Tank gestohlen

12 August 2014 von Darian Lambert

In eine Tiefgarage an der Kurt-Schumacher-Straße stellte am Sonntagabend (10.08.2014) gegen 18.00 Uhr ein 31-Jähriger aus Bergisch Gladbach seinen schwarzen BMW 392c rückwärts auf einen Parkplatz. Gestern Morgen (11.08.2014) gegen 07.45 Uhr musste er feststellen, dass der Pkw gestohlen worden war. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen schwarzen 3er BMW 392 c von 2009 (Diesel) mit einer auffälligen gelben Bremsanlage vorne. Der Besitzer hatte den Wagen gerade erst vollgetankt. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, wenden sich bitte an die Kreispolizei RheinBerg unter der Telefonnummer 02202-2050.

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Seniorin nach Bahnunfall verstorben

12 August 2014 von Darian Lambert

Wir berichteten am vergangenen Freitag (8.8.2014) über einen Verkehrsunfall, wo eine Seniorin (87) von einer Straßenbahn erfasst worden war. Der Unfall ereignete sich gegen 06.55 Uhr auf der Strecke der KVB-Linie 1 zwischen den Haltestellen Kippekausen und Refrath. Die Seniorin ist gestern (10.08.2014) an den Folgen des Geschehens verstorben. Bisher konnte nicht sicher geklärt werden, warum die Seniorin die Gleise – trotz herannahender Bahn – betreten hat. Fremdverschulden wird ausgeschlossen; strafrechtliche Ermittlungen gegen den 62-jährigen Fahrer der Straßenbahn werden nicht geführt.

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Straßenbahn erfasst Seniorin (87)

08 August 2014 von Darian Lambert

Heute Morgen (8.8.2014) befuhr gegen 06.55 Uhr ein 62-Jähriger eine Straßenbahn der KVB-Linie 1 aus Richtung Bensberg kommend in Richtung Köln. Zwischen den Haltestellen Kippekausen und Refrath näherte sich unerwartet eine 87-jährige Bergisch Gladbacherin aus einem Gebüsch und trat auf die Gleise. Der Fahrer der Bahn bremste sofort stark ab, es gelang ihm die Geschwindigkeit deutlich zu reduzieren, aber er konnte eine Kollision mit der Seniorin nicht ganz vermeiden. Die 87-Jährige stürzte ins Gleisbett und blieb dort zwischen den vorderen Rädern der Bahn liegen. Nach Eintreffen der Feuerwehr wurde die Straßenbahn leicht zurückgezogen, um die Verletzte retten zu können. Danach wurde sie in ein Krankenhaus gebracht, wo sie stationär verblieb. Nach ersten Ermittlungen war die Seniorin desorientiert und trat deshalb – ohne sich der Gefahr bewusst zu sein – auf die Gleise. Der 62-jährige Straßenbahnfahrer erlitt einen leichten Schock und wird psychologisch betreut. Nach Abschluss der Unfallaufnahme konnte die Strecke gegen 07.45 Uhr wieder freigegeben werden. Sachschaden entstand nicht.

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VW Transporter rammt Krankenwagen

30 Juli 2014 von Darian Lambert

Ein Krankentransportwagen der Feuerwehr Bergisch Gladbach befand sich heute gegen 13:17 Uhr auf der Straße Lustheide und transportierte einen Patienten zum Klinikum Köln Merheim.

Als die Rettungsassistentin an einer Ampel anhalten musste, wurde das Fahrzeug von einem VW-Transporter von hinten gerammt. Die Rettungsassistentin, die den Patienten betreute, wurde dabei verletzt. Sie wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Der Patient und die Fahrerin haben den Aufprall nach jetzigem Erkenntnisstand unverletzt über-standen. Der Krankentransport wurde mit einem Ersatzfahrzeug fortgesetzt.
Am unfallbeteiligten Krankentransportwagen entstand mittlerer Sachschaden.

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Überraschende Forschungsergebnisse zu Computerspielen

26 Juli 2014 von Darian Lambert

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Prof. Dr. Jürgen Fritz

Menschliche Kultur und Digitale Spielräume

Prof. Dr. Jürgen Fritz aus Refrath befasst sich seit mehr als 20 Jahren mit den Wirkungen digitaler Spielwelten (Computerspiele). Dabei hat er herausgefunden, dass die wesentlichen Gründe für das Spielen am Computer die gewünschten sozialen Kontakte sind. Die Spieler möchten in den Spielprozessen Kontaktmöglichkeiten nutzen, Zuwendung, Wertschätzung und Zuneigung erfahren. Gerade Onlinespiele bieten durch ihre Vernetzung die Möglichkeit der Nähe zu anderen Menschen und eine Form „virtueller Verbundenheit“.

Ein Spieler lernt von Runde zu Runde immer für das digitale Spiel und zieht hieraus seinen Nutzen, sein Erfolgserlebnis. Die unmittelbare Nützlichkeit für die Bewältigung von Herausforderungen in der realen Welt geht am Wesen der digitalen Spieler vorbei. Die gesellschaftlicher Kultur kann jedoch aus dem spielerischen Verhalten und Spielprozesse Impulse gewinnen.

„So positiv die Wirkung virtueller Spiele auf die Motivsysteme der Spieler im Moment klingen mag, so groß können auch die Gefahren sein.“ – bemerkt Prof. Dr. Fritz. Die Suche nach sozialer Beachtung und Anerkennung kann zur Abhängigkeit werden, wenn sie sich zunehmend nur auf die virtuellen Möglichkeiten in virtuellen Spielwelten bezieht. „Man muss auch in der realen Welt Kontakt zu anderen Menschen haben und mir ihnen umgehen können. Eine Abhänhigkeit von virtuellen Speilwelten ensteht nämlich dann, wenn man sich in der realen Welt isoliert und sich fast auschließlich den digitalen Welten zuwendet.“

Im Herbst erscheint hierzu ein Sammelband mit dem Titel: „Mygames – Computerspiele und Pädagogik.“

 

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Diebe stahlen eine bereits eingebaute Feuerschutztür

23 Juli 2014 von Darian Lambert

Aus einem Rohbau an der Straße „Kicke“ stahlen Unbekannte in der Nacht von Sonntag auf Montag (20.07.2014, 16.00 Uhr auf den 21.07.2014, 07.30 Uhr) eine Feuerschutztür. Die Tür war bereits mit Metallbefestigungen eingebaut worden. Die Täter durchtrennten diese Befestigungen wieder. Da für den Abtransport einer solchen Tür vermutlich ein entsprechendes Fahrzeug benutzt wurde, hofft die Kreispolizei RheinBerg auf Zeugen, die Angaben zum Fahrzeug oder den Tätern machen können. Hinweise werden unter der Telefonnummer 02202-2050 entgegengenommen.

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Refrather Marktplatz vom Müll befreit

21 Juli 2014 von Darian Lambert

vermuellungAuf dem Refrather Marktplatz, sowie am Kahnweiher wurde die Landschaft durch wilden Müll über mehrere Wochen verschandelt. Gleiches galt für die Mülleimer am Refrather Bürgerpark gegenüber der Feuerwache. Refrather Bürger beobachteten, dass die Mülleimer seit Beginn der Fußball WM nicht mehr ordentlich geleert wurden. Das Ortsbild des schönen Refrath „ähnelt nun vielmehr einem Slum“, meinten diese Bürger.

Nachdem die Bürgerpartei GL durch ihr Ratsmitglied Frank Samirae bei der Stadt Bergisch Gladbach nachforschte und den Fall im Internet öffentlich machte auf der Internetseite der Bürgerpartei GL, wurde die Vermüllung binnen 24 Stunden entfernt.

 

 

 

 

 

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Beifahrertür geöffnet, Radfahrerin gestürzt

18 Juli 2014 von Darian Lambert

Weil eine 16-Jährige gestern (17.07.14) unachtsam die Beifahrertür geöffnet hat, ist eine 74-jährige Radfahrerin auf dem Radweg getroffen und verletzt worden. Gegen 15:00 Uhr parkte der BMW auf dem Parksteifen der Dolmanstraße und die 16-jährige Beifahrerin aus Bergisch Gladbach öffnete -ohne zu gucken- die Tür. Zur gleichen Zeit fuhr die 74-Jährige (ebenfalls aus Bergisch Gladbach) mit ihrem Rad auf dem Radweg in Richtung Bergisch Gladbach. Die geöffnete Beifahrertür versperrte den Radweg – die Seniorin konnte nicht mehr ausweichen und blieb mit dem Lenker an der Tür hängen. Die 74-Jährige verletzte sich leicht an der Hand, musste vor Ort aber nicht behandelt werden.

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