Archiv | Stadtmitte

GGS An der Strunde übernimmt offiziell Bach-Patenschaft

31 Oktober 2014 von Darian Lambert

Seit rund zwei Jahren plätschert die Strunde durch den Buchmühlenpark. Schon bei der Bepflanzung des Gewässers erhielt die Stadt Hilfe von fleißigen Kinderhänden. Denn die Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsgrundschule An der Strunde pflanzten eifrig mit. Auch in der Folgezeit stand der Bach im Fokus der Schule. So werden Freistunden zum Hüpfen und Bewegen entlang des Wassers genutzt. Im Rahmen von Schulprojekten ist der ehemals fleißigste Bach Deutschlands ebenfalls regelmäßig Thema.

Grund genug also, um eine offizielle Patenschaft zu übernehmen. Denn der Schulname ist tatsächlich Programm. So bildet ein bunter Fisch das Schulemblem. Auch die Skulptur der sagenumworbenen Schlange Strundula schmückt den Schulhof.

Strunde wird Bestandteil des Unterrichts

Die Lehrerinnen und Lehrer möchten das Thema Strunde auch in den Unterricht integrieren. So wird jeder Jahrgang verschiedene Aspekte beleuchten. In der Klasse 1 stehen die Sage der Schlange „Strundula“ sowie der Besuch der Quelle auf dem Plan. Die Stufe 2 besucht den Bildungspartner LVR-Museum „Alte Dombach“. Die Drittklässler untersuchen die Strunde im Rahmen des Sachkundeunterrichts aus ökologischen Gesichtspunkten. Die Kinder der Stufe 4 lernen den Lyrikpfad kennen.

Die Patenschaft ist bald auch für alle Passanten im Park ersichtlich. Die Schule hat ein Schild entwerfen lassen, auf dem geschrieben steht: „Wir sind die Bachpaten – Die Kinder der GGS An der Strunde“. Zeitnah soll es in Strunde-Nähe aufgestellt werden.

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Erster Spatenstich für die Radstation Bergisch Gladbach

28 Oktober 2014 von Darian Lambert

Radstation: Mit Rückenwind in die Bauphase

Die Räder rollen bald für den Bau der Radstation am S-Bahnhof: Nachdem ein Betreiber gefunden, die Baugenehmigung ausgestellt und die Aufträge erteilt sind, hat das Projekt nun den nötigen „Rückenwind“, um in die entscheidende Phase der Errichtung zu gehen. Die Stadtverkehrsgesellschaft Bergisch Gladbach mbH (SVB) als Bauherrin hat den ersten Spatenstich gefeiert.
256 Stellplätze, eine Werkstatt für Pflege und Reparaturen und ein Verleihservice sorgen nach Fertigstellung für eine Rundumversorgung in der Stadtmitte in Sachen Fahrrad. Mindestens 50 Stunden in der Woche – auch am Wochenende – ist die Station besetzt, so hat die SVB es mit dem Betreiber, dem Fahrradnetzwerk Köln e.V., vereinbart. In den übrigen Zeiten können Zweiräder per Ticket aus dem Automaten oder für Dauerkundschaft mit einer Chipkarte eingestellt werden, so dass rund um die Uhr Zugang und Abholung möglich sind.

Neue „Mobile Mitte GL“

Flankierend zur Dienstleistung rund um das Fahrrad werden zusätzliche Angebote gemeinsam mit der fußläufigen Anbindung an Bus und S-Bahn für eine echte Rundum-Versorgung in Sachen Mobilität sorgen: So wollen auch die Bergisch Gladbacher Car-Sharing-Anbieter FlexiCar (Wupsi) und Ford Müller hier andocken. Die BELKAW hat zugesagt, eine Ladestation für E-Bikes einzurichten; perspektivisch sollen auch E-Mobile auftanken können, insbesondere im Falle der Bereitstellung von Carsharing-Fahrzeugen auf Elektrobasis. Als äußeres Zeichen zukunftsorientierter Technik werden Photovoltaik-Module auf dem Dach der Radstation angebracht. Last not least wird ein Anlauf- und Informationspunkt den guten Überblick über umweltfreundliche Mobilität in Stadt und Region ermöglichen, inklusive Tourismus- und Nahverkehrsangeboten. Damit erhält Bergisch Gladbach auch für Radler, die samstags oder sonntags eine Tour ins Grüne machen wollen, eine ganz neue Qualität und Attraktivität als Ziel oder Ausgangspunkt für Exkursionen ins Umland. Als Ergebnis präsentiert sich also künftig rund um S- und Busbahnhof ein Verkehrsknotenpunkt von höchster Komplexität: die „Mobile Mitte GL“.

Der Vertragspartner des SVB, der Kölner Fahrrad-Netzwerk e.V., verspricht aufgrund seiner Struktur sowie der bestehenden engen Beziehungen zum Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) einen langfristigen, wirtschaftlich erfolgreichen Betrieb. Der Betreibervertrag wurde zunächst über eine Laufzeit von 12 Jahren ausgehandelt. Nicht nur Verwahrung und Service, auch Unterhaltung und Reinigung des Grundstücks übernimmt das Fahrradnetzwerk. Eigentümerin von Grundstück und Aufbauten bleibt weiterhin die SVB. Das Land Nordrhein-Westfalen hat per Förderbescheid zugesagt, 332.000 Euro als Landeszuschuss zum Bau zur Verfügung zu stellen. Die SVB rechnet mit Gesamtkosten für Grunderwerb und Baumaßnahme in Höhe von 700.000 Euro.

Die Errichtung der Radstation soll in den kommenden Monaten zügig vorangetrieben werden, so dass im Frühjahr der Betrieb eröffnet werden kann. Beteiligt am Bau sind das Architekturbüro Voigtländer als Entwurfsverfasser und Bauleitung sowie die Baufirmen Strünker und Ludwig Krämer aus Bergisch Gladbach als ausführende Unternehmen.

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Villa Zanders: 40 Jahre Deutsch-Russische Gesellschaft Rhein/Ruhr

26 Oktober 2014 von Dirk Sonntag

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Walborg Schröder freut sich über das 40 jährige Jubiläum

In der Villa Zanders feierte am Sonntag, den 26.10.2014, die Deutsch-Russische Gesellschaft Rhein/Ruhr e.V. ihr 40jähriges Bestehen. Diese Gesellschaft hat ihren Ursprung in Bergisch Gladbach, worauf die Vorsitzende Walborg Schröder sehr stolz ist. Hervorstechend war die Rede des russischen stellvertretenden Generalkonsul aus Bonn, Vladimir Pyatin. Eindringlich warnte er, dass die Ukraine der EU Hunderte von Milliarden Euro kosten wird und äußerte Unverständnis, warum die bilateren, insbesondere wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Russland mutwillig von der deutschen Regierung aufs Spiel gesetzt würden. Er ging weiter auf die Ukraine-Krise ein, über die schon Gabriele Krone-Schmalz, ehemalige Korrespondentin im ARD-Studio Moskau, in einer NDR-Sendung (0:17min) sagte: „Die Medien hätten zu einem frühen Zeitpunkt wissen und auch verkünden müssen, dass ein EU-Assoziierungsabkommen die Ukraine zerreißt.“

6000 deutsche Firmen sind in Russland tätig, in Deutschland sind es 1000 russische Firmen. Trotzdem seien von deutscher Seite aus die bilateralen Kontakte auf Regierungsebene abgebrochen worden – so Pyatin. Begründung: Die Ukraine-Krise. Der im Jahr 2001 von Gerhard Schröder initiierte „Petersburger Dialog“ findet nicht mehr statt, das nächste Treffen in Sotschi am 30. Oktober ist von der Bundesregierung abgesagt worden. Sogar auf lokaler Ebene schlägt die einseitige Medienberichterstattung gegen Russland zu Buche. So soll in Wuppertal die Einweihung des restaurierten Drei-Kaiser-Denkmals von der Stadtverwaltung abgesagt worden sein. Die Renovierungskosten von  80.000 Euro hatten Gazprom, Wingas und das deutsch-russische Kulturzentrum Applaus übernommen.

Mit einem Beitrag der SchülerInnen der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule, die von ihrem Besuch der Partnerschule in Moskau berichteten, und einem Austausch der Teilnehmer endete die Veranstaltung in freundlicher Atmosphäre.

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Randale auf Rathaus-Parkplatz

18 Oktober 2014 von Darian Lambert

Erheblicher Sachschaden durch mutwillige Zerstörung

Über Nacht haben unbekannte Täter auf dem Rathaus Parkplatz an der Dr. Robert Koch Str. erheblichen Sachschaden verursacht. Mit roher Gewalt rissen die Täter die Zugangsschranke zum Parkplatz aus der Halterung. Dabei wurde die Stange komplett abgebrochen. Die Kräfte dabei müssen immens gewesen sein, daher kommt bei der Tat auch der Einsatz von Fahrzeugen in Frage.

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Parkleitsystem ohne Strom

17 Oktober 2014 von Darian Lambert

Erhebliche Verzögerung bis in die Weihnachszeit

Parkleitsystem1Im Spätsommer, so hatte die Stadtverwaltung verkündet, sollten nicht nur die Parkpalette an der Buchmühle, sondern auch das neue Parkleitsystem in der Innenstadt fertig sein würde. Den eigentlichen Fertigstellungstermin 31.8.2014 habe die Baufirma SWARCO aus „organisatorischen Gründen“ nicht eingehalten.

Die Anzeigetafeln hängen nun zum größten Teil bleiben, aber vorerst ohne Strom. Zum Weihnachtsgeschäft erfolgt der zweite Anlauf. Die Autofahrer, die die Stadtmitte zum Einkauf aufsuchen, sich nach den Ziffern auf den Displays richten können und ohne Stress einen freien Parkplatz rund um die Fußgängerzone finden. An 30 Standorten stehen dann Informationen über acht Parkeinrichtungen mit insgesamt ca. 2.000 Stellplätzen zur Verfügung (RheinBerg Galerie, RheinBerg Passage, Parkhaus Löwencenter, Parkplatz Schnabelsmühle, Parkhaus Bergischer Löwe, Parkpalette Buchmühle, Parkhaus am Marienkrankenhaus und Parkhaus am Evangelischen Krankenhaus). Auch Hinweise zu Verkehrslage oder Veranstaltungen sind an den vier Stadteingangsportalen möglich.

Die Kosten für das System belaufen sich auf ca. 330.000 Euro, die Investition wird mit 60 % durch das Land Nordrhein-Westfalen bezuschusst. Die Stadt rechnet mit Folgekosten in Höhe von 9.000 Euro im Jahr. Die Parkhausbetreiber haben eine anteilmäßige Beteiligung an den Betriebskosten in Aussicht gestellt.

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AdK Ausstellung bei Kieser-Training

05 Oktober 2014 von Darian Lambert

Am 10. Oktober wird die 11. AdK-Ausstellung bei Kieser-Training in Bergisch Gladbach eröffnet.

Es ist zu einer schönen Tradition geworden, dass Kieser-Training uns seinen lichtdurchfluteten

Wandelgang zur Verfügung stellt, um der Kunst in Bergisch Gladbach einen Platz zu geben.

Zwei unserer Künstlerinnen, nämlich Rosemarie Bruchhausen und Christine Hühne, haben sich ein Thema gesetzt, das besonders gut zum Aufgabengebiet von Kieser passt. Das Thema lautet: „Ruhe und Bewegung“ und trifft damit den tieferen Sinn des Unternehmens. Ruhe und Bewegung sind sowohl für das Körperliche als auch das Geistige die wichtigen Voraussetzungen, Ziele zu erreichen und den Menschen in Balance zu halten.

Lassen wir die Künstlerinnen sprechen:

„Unsere gemeinsame Ausstellung „Ruhe und Bewegung“ zeigt Arbeiten, die unterschiedlicher kaum sein können.

Rosemarie Bruchhausen bearbeitet Steine und haucht ihnen dadurch gewissermaßen Leben ein. Die Form des Steines weckt in Ihr die Idee, was in ihm stecken könnte. Nicht brachial, sondern behutsam und geduldig immer im Dialog mit dem Stein entsteht die Skulptur. Das Resultat sind sehr reduzierte Formen, die eine große, wohltuende Ruhe ausstrahlen.

Ganz im Gegensatz dazu beschäftigt sich Christine Hühne in den hier gezeigten Arbeiten mit Bewegung schlechthin, nämlich mit tanzenden Menschen. Ihre Arbeitssituation ist geprägt von „Sehen, Hören, Fühlen – bis zur Ekstase“ (Wolfgang Mannebach). Die entstehenden (meist) schnellen Skizzen sind Ausdruck dieser flüchtigen Situationen“.
Ausstellungseröffnung: am 10. Oktober 2014 um 19 Uhr 30

Kieser-Training, Odenthaler Straße 19, 5165 Bergisch Gladbach

Dauer der Ausstellung bis zum 23. November 2014

Öffnungszeiten: Mo-Fr 7.30-21.30 Uhr, Sa, So und an allen Feiertagen 9-18 Uhr

Tel.: 02202-247803, web.koerperkunstkultur@adk-gl.de

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polizei-passat-front

15-jähriger Ladendieb mit Messer von Detektiv ertappt

01 Oktober 2014 von Darian Lambert

Über die Folgen hatte sich ein 15-jähriger Ladendieb gestern (30.09.14) vermutlich keine Gedanken gemacht. Gegen 19:00 Uhr beobachtete ein Ladendetektiv den jungen Bergisch Gladbacher dabei, wie dieser in einem großen Textilkaufhaus in der Hauptstraße eine Halskette entwendete und bat den Jugendlichen in sein Büro. Auf die Aufforderung, die Taschen zu leeren, kramte der 15-Jährige auch bereitwillig seine Beute hervor. Aber nicht nur die – auch ein Springmesser kam zum Vorschein. Alleine das bloße Mitführen einer solchen Waffe genügt, um aus einem vermeintlich einfachen Ladendiebstahl einen Diebstahl mit Waffen zu machen. Der bislang nicht in Erscheinung getretene Bergisch Gladbacher wurde seiner Mutter übergeben – ihn erwartet nun ein Strafanzeige.

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Leitsysteme für Blinde zugestellt

29 September 2014 von Darian Lambert

Wie blind muß man sein um zu sehen?

Leitsysteme für Blinde kennen nur die wenigsten. Was so unscheinbar im Boden verlegt ist und sich wie Schienen durch die Fußgängerzone zieht sorgt nicht nur für die Flächenentwässerung. Diese Schienen sind auch ein Leitsystem für Blinde und stark Sehbehinderte. Die Führungsrillen können mit dem Blindenstock ertastet werden und können so zum Beispiel die Laufrichtung anzeigen. Leitlinien nützen nur, wenn diese nicht zugstellt werden.

Wer Leitlinien zustellt erschwert Blinden und Sehbehinderten die Orientierung und den Spaß an jedem Stadtfest. Der Inklusionsbeitat der Stadt Bergisch Gladbach will nun Schilder aufstellen lassen, die deutlich auf die Blindenleitwege hinweisen.

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Sammelaktion Schuhe für Bulgarien startet

29 September 2014 von Darian Lambert

Die diesjährige Aktion „Schuhe für Bulgarien“ hat begonnen.  Die Aktion startete heute Morgen  (29.09.2014) in dem ehemaligen Zählerlager der BELKAW an der Hermann-Löns-Straße 105.  Auch städtische Hilfestellung gibt es: Mehrere Biertischgarnituren dienen als Sortierstationen, die unbrauchbaren Kleidungsstücke werden durch die städtische Abfallwirtschaft entsorgt, und wenn die Aktion beendet ist, macht die städtische Kehrmaschine die Halle sauber.

Die Helfer freuen sich bis zum 4. Oktober (nicht am 3. Oktober) über die Abgabe von gut gebrauchter Kinderbekleidung und –ausstattung. Die Organisatorin bietet zudem an, einen Teil der gesammelten Sachen auch für Flüchtlinge in Bergisch Gladbach bereit zu stellen. Zudem werden die Pakete in der bulgarischen Region Burgas an bedürftige Kinder und Familien verteilt – rechtzeitig vor Weihnachten und pünktlich, um im harten Winter vor Ort zu wärmen.

2014-09-29_Schuhe_für_Bulgarien_Initiatorin_Hildegard-_Knoch-Will_mit_Helferinnen

Hildegard Knoch-Will (2. v.r.) mit ihrem Team beim Sortieren der Kleiderspenden

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Projekt stadt :gestalten

24 September 2014 von Darian Lambert

 Neuerrichtung und Installation der Masten für die Hängebeleuchtung

Es werde überall Licht in der Fußgängerzone – vom forum-Park bis zum Driescher Kreisel. Dieses Ziel ist schon lange im Projekt stadt :gestalten beschrieben und soll nun Wirklichkeit werden.

Im Rahmen der Um- und Neugestaltung der Fußgängerzone wurden im vergangenen Jahr einen Großteil der Hängebeleuchtung montiert. Dank der Unterstützung und Bereitschaft vieler Eigentümer, die die Vorrichtungen an den jeweiligen Fassaden erlaubt hatten. An wenigen Stellen in der Fußgängerzone ist nun aufgrund der baulichen Gegebenheiten oder wegen fehlender Bebauung (Baulücken) die Aufstellung von Stahlmasten erforderlich. Dieses Vorgehen wurde mit den Eigentümerinnen und Eigentümern und den betroffenen Händlerinnen und Händlern bereits besprochen und angekündigt, jedoch stand der Zeitpunkt der Umsetzung lange nicht fest.

Baubeginn Ende September

„Die vorbereitenden Arbeiten waren hinsichtlich der Gründung und Fundamentierung sehr schwierig“, erläutert Stadtbaurat Stephan Schmickler. Ihn freut es, dass diese Kapitel nun zeitnah abgeschlossen werden kann: „Die Hängebeleuchtung trägt als außergewöhnliches gestalterisches Element viel zum gelungenen Konzept der neuen Fußgängerzone bei“, fasst Schmickler zusammen.
Die Arbeiten sollen ab Ende September zügig vorangetrieben werden. Ein- bzw. Aufbau der Masten ist nach den Bergischen Bautagen geplant.  Ab der 40. Kalenderwoche (29.09.2014) „rollt der Bagger“ und es werden Stahlträgerfundamente für die Beleuchtung Masten an den verschiedenen Standorten durch die Firma Heinrich Strünker hergestellt.

Hängeleuchten vom forum-Park bis zum Driescher Kreisel

Danach werden dann Zug um Zug die Beleuchtungsmasten aufgestellt und von der Firma SAG Wuppertal die Masten verkabelt, sowie die fehlenden Seilvorrichtungen für die neue Hängebeleuchtung installiert. Nach Installation der restlichen Hängetraversen stehen diese ebenfalls zur Anbringung der Weihnachtsbeleuchtung der IG Stadtmitte in diesem Jahr zur Verfügung.

Ein ehrgeiziges Ziel, aber bei den Beteiligten und Akteuren in der Stadtmitte besteht die Zuversicht, diese Baustelle erfolgreich bewerkstelligen zu können. Sollte es zu unvorhersehbaren Verzögerungen kommen, ist mit den ausführenden Firmen vereinbart, dass das Weihnachtsgeschäft nicht beeinträchtigt wird. Die Anlieger, Händlerschaft sowie die Eigentümerinnen und Eigentümer wurden Mitte September durch einen Infobrief über die anstehenden Arbeiten informiert.

Acht Meter tiefe Fundamente werden gebohrt

Für den Trägereinbau ist ein 40-Tonnen-Kettenbagger mit Mäklereinrichtung für den Bohreinsatz notwendig. Nach der Vorbohrung können die acht Meter langen Träger in den Untergrund getrieben werden. Eine sogenannte Trägerkopfplatte dient als Verbindungselement für die Befestigung des Beleuchtungsmastes. Der Vorteil dieser Gründungsmethode in die Tiefe besteht darin, dass man auf große Rechteckfundamente verzichten kann. Besonders in Innenstadtgebieten wie Fußgängerzonen findet sich dafür in der Regel nicht ausreichend Platz aufgrund vielzähliger Versorgungsleitungen. Erst diese Gründungsmethode lässt das Aufstellen der Beleuchtungsmasten überhaupt zu und verursacht keine beziehungsweise deutlich geringere kostspielige Verlegungen der Versorgungsleitungen.

Vor dem Einbau der acht Meter tiefen Trägerfundamente müssen die Sondierungsarbeiten des Kampfmittelräumdienstes erfolgen. Hierbei muss sichergestellt werden, dass keine Kampfmittel beim Einbau angetroffen werden. Erst nach positiver Freigabe können die eigentlichen Arbeiten beginnen.

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