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Ehrenamtlicher Richter am Verwaltungsgericht in Köln?

13 November 2013 von Darian Lambert

Jetzt bewerben

Sie haben sich schon immer gefragt, wie die Urteilsfindung an einem Verwaltungsgericht zu Stande kommt? Dann hat die Stadt Bergisch Gladbach jetzt eine geeignete Aufgabe für Sie:
Für die Wahlperiode vom 01.04.2015 bis zum 31.03.2020 werden interessierte Bürgerinnen und Bürger für die Wahl des ehrenamtlichen Richteramtes am Verwaltungsgericht in Köln gesucht.

Welche Aufgaben umfasst das ehrenamtliche Richteramt?
Sie wirken bei der mündlichen Verhandlung und bei der Urteilsfindung mit und haben dabei die gleichen Rechte wie Berufsrichter.

Wer kann als ehrenamtliche Richterin bzw. ehrenamtlicher Richtertätig werden?
Neben der deutschen Staatsangehörigkeit muss das 25. Lebensjahr vollendet worden und der Wohnsitz in Bergisch Gladbach sein. Berufliche Gründe können gegen die Berufung zum ehrenamtlichen Richter sprechen. So sollten Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst, Richter, Rechtsanwälte, Notare, Berufs- und Zeitsoldaten sowie Mitglieder der Landes-u. Bundesregierung  und des europäischen Parlaments von einer Bewerbung absehen.
Zu den persönlichen Ausschlussgründen gehören:  
– die fehlende Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter
– Vermögensverfall
– Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von mehr als 6 Monaten

Wie und wo bewerben ?
Alle, die die Voraussetzungen zur Berufung zur ehrenamtlichen Richterin bzw. zum ehrenamtlichen Richter erfüllen, können sich ab sofort bis zum 06.12.2013 bewerben und zwar schriftlich unter folgender Anschrift: Stadt Bergisch Gladbach, Fachbereich 3, Rechts- und Versicherungsangelegenheiten, Postfach 20 09 20, 51439 Bergisch Gladbach.  Ansprechpartnerin ist Brigitte Cord, erreichbar via E-Mail an b.cord@stadt-gl.de und telefonisch unter 02202/142378. Sie beantwortet auch nähere Fragen zu Eignung und Verfahren und sendet die Bewerbungsbögen zu.
Das Bewerbungsformular steht ab sofort auch auf der Internetseite der Stadt Bergisch Gladbach, unter http://bergischgladbach.de/ehrenamtliche_richter.aspx, zum Download bereit.

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Neuer Inklusionsbeirat wählt Vorsitz – Barrierefreies Leben in Bergisch Gladbach als Ziel

12 November 2013 von Darian Lambert

Mit seiner konstituierenden Sitzung am vergangenen Dienstag (05.11.2013) ist der Inklusionsbeirat der Stadt Bergisch Gladbach in eine neue Ära gestartet. Unter der Leitung von der städtischen Behindertenbeauftragten, Hildegard Allelein, wählten die vom Rat bestellten Mitglieder ihren Vorsitz. Zudem standen im Ratssaal des Rathauses Bensberg erste Themen rund um das Ziel „barrierefreies Leben“ in Bergisch Gladbach auf der Tagesordnung.

Die Mitglieder des Beirats stammen aus unterschiedlichsten Bereichen, in denen Menschen mit Behinderung leben oder  wo Hilfestellung gegeben wird. Auch der Behindertensport zählt dazu.

Ihr Ansporn ist, eine barrierefreie Stadt zu schaffen. Denn dies, so Hildegard Allelein, sei ein Gewinn für alle Bürgerinnen und Bürger. Schlechte Wege, ungünstige Erschließungen oder Treppen sind nicht nur für Menschen mit Behinderung ein Problem. Auch Senioren, Eltern mit Kinderwagen oder Bürgerinnen und Bürger mit Gepäck oder dicken Einkaufstüten müssen ebenfalls mit solchen Hindernissen kämpfen. Ein Abbau von Barrieren führe, so ist sich der Inklusionsbeirat sicher, zu einem größeren Komfort und zu mehr Lebensqualität für alle Menschen in Bergisch Gladbach.

Mit ihren Erfahrungen beraten die Mitglieder des Inklusionsbeirates Verwaltung und Politik. Mit der Behindertenbeauftragen arbeiten sie an der Gestaltung einer Stadt, in der alle Menschen inklusiv leben, sich weitgehend zurechtfinden und wohlfinden können: Rampen, Aufzüge und ein Leitsystem in öffentlichen Gebäuden können Behördengänge einfacher machen. Auch barrierefreie Dokumente, der Einsatz von Gebärdensprachdolmetscher, Schriftstücke in einfacher Sprache, Blindenampeln an großen Kreuzungen, abgesenkte Bürgersteige, Behindertenparkplätze und Parkanlagen, die von allen besucht werden können, erweitern das Angebot. Dabei stellt Hildegard Allelein nur zu oft fest, dass alle Barrieren leider nicht behoben werden können. Dies liege unter anderem an topographischen Gegebenheiten der Stadt oder auch am alten Baubestand. Auf der Tagesordnung steht regelmäßig auch das Ziel, die Umsetzung des „Aktionsplans Inklusion“ der Stadt Bergisch Gladbach zu begleiten.

Zum Vorsitzenden des Inklusionsbeirats wurde Manfred Klein (Progymnasium Bensberg e.V.) gewählt. Sein Stellvertreter ist Holger Thien (Club der Behinderten und ihrer Freunde – CeBeeF). Alfred Böcker (Die Kette Rhein.- Bergischer Verein für sozialtherapeutische Dienste e. V.), der bereits dem vorherigen Beirat angehörte, wird den neuen Vorstand unterstützen.

Inklusionsbeirat-Stadt-Bergisch-Gladbach

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Avi-Primor

Israelischer Ex-Botschafter Avi Primor liest „Süß und ehrenvoll“

07 November 2013 von Darian Lambert

„Süß und ehrenvoll“
Israelischer Ex-Botschafter Avi Primor liest und referiert im Bensberger Ratssaal

Avi Primor, ehemaliger israelischer Botschafter in Deutschland, gastiert in Bensberg. Auf Einladung der Buchhandlung Funk stellt Primor seinen ersten Roman „Süß und ehrenvoll“ am Donnerstag, 28. November 2013, 19.30 Uhr im Bensberger Ratssaal vor. Avi Primor gilt als politisches und intellektuelles Schwergewicht. Buchhändlerin Almut Al-Yaqout – seit 1984 Inhaberin der Buchhandlung Funk — holt ihn zum zweiten Mal nach seinem Besuch Ende der 90er Jahre nach Bensberg.

Es erwartet den Besucher keine Lesung im klassischen Sinne. Primor wird unter anderem Einblicke geben in die Recherchearbeit, die ihn nach Jerusalem, Bordeaux und Frankfurt führte, wird sicher auch den I. Weltkrieg als Teil jüdischer Geschichte thematisieren. Moderieren wird den Abend WDR-Journalist Thomas Nehls.

„Avi Primor selbst ist eine faszinierende, sympathische Persönlichkeit, ein Diskussionsgenie“, so Almut Al-Yaqout. „Ich kann mich gut an seinen ersten Besuch erinnern. Mit Polizeischutz und Bodyguards kam er an, ein Lächeln auf dem Gesicht, er schaute keinen direkt an und hatte doch alle im Blick. Er imponierte wirklich allen – vor allem, weil er trotz Holocaust, in dem er selbst einen Teil seiner Familie verlor, zu politischen und gesellschaftlichen Themen sachlich referieren kann.“

„Süß und ehrenvoll“ …

…ist ein extrem gut recherchiertes Buch, das konkrete historische Ereignisse in private Handlungsstränge einbettet. Der Holocaust wird nicht thematisiert. Auch wenn dem Leser klar wird, dass es für Juden schon in den 10er Jahren des 20. Jahrhunderts vergebene Liebesmüh war, sich im Ringen um Anerkennung fürs Vaterland zu opfern und diese dann schlussendlich doch nicht zu erhalten.

Avi-Primor

Avi Primor – Foto: Olivier Favre

 

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Köln geht auf die Straße: #StopWatchingUs

04 Oktober 2013 von Darian Lambert

stop-watching-us-flyerWas Edward Snowden vor wenigen Wochen mit seinen Dokumenten ans Tageslicht brachte, stellt wahrscheinlich nur einen kleinen Ausschnitt der Überwachungsprogramme zahlreicher Geheimdienste dar.

Unsere Welt wird immer digitaler, die Speicherung auf Papier wird hingegen immer seltener vorgenommen. Zahlreiche Daten, die von Behörden, E-Mail-Anbietern, sozialen Netzwerken oder Suchmaschinen gesammelt werden, werden von der NSA & Co. systematisch analysiert. Die Geheimdienste führen damit nicht nur eine gezielte Terrorabwehr durch. Einige davon belauschen sogar die Regierungen ihrer befreundeten Nationen und betreiben nachweislich Wirtschaftsspionage zum Wohl der eigenen Unternehmen. Die Grenzen des guten Geschmacks oder der hiesigen Datenschutzgesetze hat man dabei schon längst übertreten.

Wenn die Geheimdienste es könnten, würden sie jede Information dauerhaft aufbewahren, die jemals im Internet verfügbar war. Noch ist dies aufgrund der enormen Datenmengen nicht möglich, doch es zeigt, dass wir auf eine Welt zusteuern, in der es immer mehr statt weniger Überwachung geben wird. Auch das Ergebnis der letzten Bundestagswahl lässt leider nicht darauf hoffen, dass unsere Privatsphäre oder unsere Bürgerrechte künftig besser geschützt werden. Bis auf die Ankündigung der Bundesregierung, man werde die Sachlage prüfen, ist bis dato nichts passiert.

Am 26. Oktober wird ein breites Bündnis bestehend aus vielen verschiedenen Organisationen mit einer eigenen Kundgebung in Köln auf die Problematik hinweisen. Alle Teilnehmer treffen sich um 13 Uhr auf dem Kölner Bahnhofsvorplatz. Der eigentliche Demonstrationszug durch die Kölner Innenstadt beginnt um 14 Uhr.

Zur aktuellen Datenschutzproblematik äußern sich unter anderem die Bundestagsabgeordneten Andrej Hunko (Die Linke), Volker Beck (Bündnis 90/Die Grünen) als auch Monika Heim (IG Metall) und der Refrather EDV-Spezialist Frank Samirae. Außerdem werden die beiden Songwriter vom AnyWay-Duo und der Poetry Slam Master und Moderator Michael Heide zugegen sein, um die Teilnehmer ein wenig aufzumuntern.

Weitere Informationen sind hier verfügbar:

http://cologne.demonstrare.de

https://twitter.com/StopWatchingCGN

https://www.facebook.com/stopwatchingcgn

https://www.facebook.com/events/1419582731586460/

http://demonstrare.de/termine/12-10-stopwatchingus-jetzt-erst-recht-more-than-ever-koeln

Text: Lars Sobiraj  http://lars-sobiraj.de

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NSA Skandal – Krieg der Patente: Prof. Lindner und Frank Samirae erklären

25 September 2013 von Darian Lambert

Radio Köln Samstag 5. Oktober 2013 ab 21:05 Uhr

Die beiden Wirtschaftsexperten Hans Günter Lindner (CDU Troisdorf), Professor für Wirtschaft und Informatik an der FH Köln, und Frank Samirae Jungunternehmer aus Bergisch Gladbach erklären die Folgen der Wirtschaftsspionage für die deutsche Industrie. Beide Gäste verbindet seit dem NSA Skandal die Sorge um Patente und den Schutz deutscher Erfindungen. Die Sendung kann auch als Live-Stream im Internet bei  Radio Köln unter http://www.radiokoeln.de/koeln/rk/111960/ gehört werden.prof-lindner-frank-samirae

Es grüßt Euch
AnyWay
..die KUNST zu SEIN !

Radioclub Böcklerplatz
Magazin „Stammtisch“
Moderation/Redaktion/Technik
www.AnyWay-duo.de

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Gast aus Beit Jala besichtigt neuen Kunstrasenplatz im Stadion

25 September 2013 von Darian Lambert

1euroBeitJalaBei seinem Besuch in Bergisch Gladbach besichtigte Dr. Nael Salman heute Vormittag den neu angelegten Kunstrasenplatz im Stadion an der Paffrather Straße. Dies vor einem besonderen Hintergrund: Auch in Beit Jala soll ein Kunstrasenplatz für die Jugend der Stadt entstehen, und dafür werden Know-how und finanzielle Mittel benötigt. Der neue Bergisch Gladbacher Kunstrasenplatz dient also als ein gutes Beispiel – zur Nachahmung empfohlen. Diese aber ist nicht so leicht: Rainer Adolphs, Vorsitzender des Stadtsportverbands, und Marco Sülzer, Mitarbeiter der städtischen Sportverwaltung, erläuterten Dr. Salman, wie der Platz gebaut wurde, worauf man bei der Planung achten müsse und in welchen finanziellen Dimensionen zu denken sei.

Klar war schnell, dass es für Beit Jala ein Herkulesakt sein wird, einen Sportplatz mit Kunstrasen anzulegen. Viele Ideen und Anregungen wurden darum ausgetauscht, z.B. wäre es von Vorteil, wenn ein Gutachter nach Beit Jala reisen würde, um den bestehenden Platz zu untersuchen und eine entsprechende Planung auszuarbeiten.

Warum benötigt Beit Jala einen Kunstrasenplatz?

Der bestehende Platz ist eine Steinwüste mit starkem Gefälle. Dort macht das Kicken kaum Spaß, und an ein richtiges Training ist erst recht nicht zu denken, obwohl es in Beit Jala und dem benachbarten Bethlehem zahlreiche Sportvereine und informelle Fußballgruppen gibt. Auch in Bethlehem steht kein geeigneter Sportplatz zur Verfügung, so dass der neue Kunstrasenplatz beiden Städten dienen soll.  „Die jungen Menschen lieben Sport und sie brauchen einen Platz, wo sie sich austoben können“, sagt Dr. Nael Salman. „Wir wollen ihnen dafür Platz schaffen, einen Platz auf den sie stolz sein können und der ihnen Hoffnung und Auftrieb gibt. Das ist notwendig, um ihrem Leben Sinn zu verleihen. Und: Sport treiben hilft, Aggressivität abzubauen. Das wiederum ist für das friedliche Miteinander wichtig!“

Übrigens: Auch das Thema „Naturrasen“ wurde diskutiert und schnell verworfen, denn schließlich ist Kunstrasen im sonnenverwöhnten Palästina leichter zu pflegen.

Spendenverdopplungsaktion

Im Gespräch drehte sich schnell alles um die Kernfrage: Wie kann Beit Jala ein so ehrgeiziges Projekt finanzieren? Alleine nicht – aber für Planung und Umsetzung des Kunstrasenplatzes machen sich jetzt die Menschen in Bergisch Gladbach stark: Es wird um großzügige Spenden gebeten (s.u.). Bürgermeister Lutz Urbach hatte bereits die Bergisch Gladbacher Fußballvereine aufgefordert, sich gemeinsam mit dem Stadtsportverband an der Aktion „1 Euro für Beit Jala“ zu beteiligen. Dabei soll bei den Eintrittsgeldern (möglichst) aller Fußballspiele in Bergisch Gladbach ein Euro für Beit Jala „abgezweigt“ werden. Auch beim Fußballbonbon am 10. Oktober, bei der die Stadtauswahl gegen den 1. FC Köln antreten wird, soll für die Aktion geworben werden.

Und: Am Schluss wird verdoppelt! Die Bethe-Stiftung macht aus jedem in der Zeit vom 9. September bis 9. Dezember eingegangenen Euro zwei.

Aber…

auch in Bergisch Gladbach warten viele Sportvereine – 9 an der Zahl – auf den Umbau ihres Sportplatzes, und die meisten wünschen sich ebenfalls einen Kunstrasenplatz. Hier fehlt ebenso das Geld. Doch stellen Dr. Nael Salman und Rainer Adolph fest, dass es in Beit Jala nur einen Sportplatz gebe, den einen steinigen und abschüssigen eben. Im Vergleich haben die Bergisch Gladbacher Jugendlichen immerhin 17 städtische Sportplätze zur Verfügung sowie ein Freizeitgelände (an der IGP). Auch wenn Bergisch Gladbach rund 110.000 Einwohner hat, während Beit Jala (rund 12.000) und Bethlehem (rund 25.000) gemeinsam rund 37.000 Einwohner zählen, stimmen die ungleichen Verhältnisse mehr als nachdenklich.

Ansprechpartner für die Spendenaktion Fußballplatz Beit Jala:

Städtepartnerschaft
Bergisch Gladbach – Beit Jala e.V.
Axel Becker
Tel. 02202 983189
www.gl-beitjala.net

Die Spenden-Kontonummer:
Tor zum Leben e.V.
Kontonummer 58078018
Bankleitzahl 37060193
Pax-Bank Köln
Spendenzweck „Jugendsport Beit Jala“

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Besuch aus Beit Jala: Bürgermeister Dr. Salman in Bergisch Gladbach

24 September 2013 von Darian Lambert

Bürgermeister Lutz Urbach investiert gerne Zeit und Ideen in die noch jungen Städtepartnerschaften mit Beit Jala und Ganey Tikva. So lud er nun seinen Amtskollegen Dr. Nael Salmanaus Palästina, der sich zurzeit in Aubervilliers, der französischen Partnerstadt von Beit Jala aufhält, zu einem Austausch ein.

Das Besuchsprogramm startet am Mittwoch mit der Führung durch die FHDW. Einen besonderen Raum nimmt die Besichtigung des Stadions gemeinsam mit Rainer Adolphs, dem Vorsitzenden des Stadtsportverbands, ein. Schließlich plant der Stadtrat in Beit Jala, einen zeitgemäßen, öffentlichen Sportplatz zur Freizeitgestaltung für die Jugend der Stadt zu bauen. Allein die finanziellen Mittel sind zu knapp, da die jetzige „Steinwüste“ nivelliert, abgesichert und mit einer neuen
Oberfläche versehen werden muss. Zudem werden Umkleideräume und Waschmöglichkeiten benötigt. Hier können die Bergisch Gladbacher Bürgerinnen und Bürger nachhaltig helfen….

Spendenverdopplungsaktion für den Fußballplatz in Beit Jala

Bürgermeister Lutz Urbach hat die Bergisch Gladbacher Fußballvereine gebeten, sich gemeinsam mit dem Stadtsportverband seiner Initiative anzuschließen und sich an der Aktion „1 Euro für Beit Jala“ zu beteiligen. Dabei soll bei den Eintrittsgeldern (möglichst) aller Fußballspiele in Bergisch Gladbach ein Euro für Beit Jala „abgezweigt“ werden. Auch beim Fußballbonbon am 10. Oktober, bei der die Stadtauswahl gegen den 1. FC Köln antreten wird, soll für die Aktion geworben werden. Lutz Urbach betont die doppelte Wertigkeit der Spende, denn die Bethe-Stiftung macht aus jedem gespendet Euro zwei. Sein Appell: „Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Vereine, bitte beteiligen Sie sich an dieser Spendenverdopplungsaktion – ob als Verein oder als Einzelspender! Die Kinder und Jugendlichen in Beit Jala brauchen einen ordentlichen Platz, wo sie Sport treiben und sich treffen können!“

Eine weitere Gruppe von Menschen in Beit Jala benötigt besondere Hilfe: Die Menschen mit Behinderung. Auch für sie wird gezielt gesammelt. In der sozialen Einrichtung „Lifegate“ werden Kinder und Jugendliche mit Behinderungen gefördert, medizinisch versorgt und in eine berufliche Ausbildung geführt. 2012 konnte – ebenfalls mit Hilfe von Spenden aus Deutschland –  ein neues Gebäude eröffnet werden, in dem nun die komplette Betreuung unter einem Dach stattfindet. Lutz Urbach gewann bei seinen Besuchen einen guten Einblick: „In Palästina gibt es kaum Förderung von Menschen mit Behinderung, sondern einen sehr großen Bedarf an ideeller und materieller Hilfe. Aktuell benötigt Lifegate für das neue Gebäude ein Solarsystem, das die Energieversorgung unabhängig gestaltet. Auch dafür darf gespendet werden.“

Zurück zum Besuch von Dr. Salman
 
Am Mittwochabend trifft Dr. Salman auf die Mitglieder des Vereins Städtepartnerschaft Bergisch Gladbach – Beit Jala e.V. Natürlich ist das Programm durch das eine oder andere gemeinsame Essen aufgelockert. So trifft Dr. Salman auch den stellvertretenden Bürgermeister Michal Zalfen (SPD-Fraktion) und Axel Becker, den Vorsitzenden des Partnerschaftsvereins.

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Realschule_Kleefeld_Bergisch Gladbach

Realschule Im Kleefeld mit dem Schulentwicklungspreis ausgezeichnet

21 September 2013 von Darian Lambert

Realschule_Kleefeld_Bergisch GladbachSie möchte damit das Engagement für mehr Gesundheit und Sicherheit im Schulalltag, das alle Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und Schüler dieser Schule geleistet haben, würdigen. Die Schule hat im Rahmen dieses Wettbewerbs den Nachweis erbracht, dass Gesundheitsförderung und Prävention in ihrer Schulentwicklung erfolgreich integriert sind. Dabei ging es um Aktivitäten in den Qualitätsbereichen: Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen, Tagesstrukturen und Angebote, Klima, Integration und Partizipation, Kooperation und Teamarbeit sowie Gesundheitsmanagement. Schwerpunkte der Schulentwicklungsvorhaben zur Guten und gesunden Schule waren: Lernen durch Bewegung im Unterrichtsalltag und im Schulleben und Individuell fördern. Gesundheitsförderliche Prinzipien und Kriterien einer guten und gesunden Schule zeigen sich in vielen Schulentwicklungsprozessen und Schulentwicklungsmaßnahmen sowie im Schulprogramm. Hervorzuheben sind die Vielzahl von Angeboten, die Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geben, über den Unterricht hinaus das Schulleben mitzugestalten (z.B. Lerntutoren, Streitschlichter, Sporthelfer, Schulsanitätsdienst, Schülersprechtag…). Die Bereiche Musik, Kunst und Bewegung sorgen für ein spürbar gutes Schulklima. Gute und gesunde Schulen stärken das Wohlbefinden der Lehrenden und Lernenden, erreichen ebenso eine gute Qualität des Lernens, des Unterrichtens und der Schulprozesse und führen zu guten Lern- und Arbeitsergebnissen der Beteiligten. Der Gewinn des Schulentwicklungspreises zeigt, dass es in der Realschule Im Kleefeld, getreu ihrem Leitbild „ Verantwortung mit anderen, für andere und für sich selbst“ um Qualitätsentwicklung und Gesundheitsförderung geht.

Die Preisverleihung fand am 18.09.2013 in der Essener Philharmonie statt.
Das Preisgeld beträgt ca. 10.000€.

Ansprechpartner:
Simone Pietruschka, Lehrerin und Koordinatorin Gute gesunde Schule,
Email: pietruschka@realschule-kleefeld.de
Martin Havers, Schulleiter: 02202/51052
Email: havers@realschule-kleefeld.de

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BlumenBriefwaehler

Blumen für 20.000 Briefwähler – Bergisch Gladbach knackt Rekord

21 September 2013 von Darian Lambert

BlumenBriefwaehlerVöllig überrascht und sprachlos war Ulrich Reusch als er am Dienstagnachmittag vom Wahlleiter der Stadt Bergisch Gladbach mit einem Blumenstrauß beschenkt wurde. „Herzlichen Glückwunsch, Sie sind unser 20.000ste Briefwähler“, gratulierte ihm Frank Bodengesser. Ulrich Reusch liegt damit voll im Trend. „Ich habe mein Kreuzchen gemacht und damit meine Bürgerpflicht erfüllt“, gibt der Refrather zu Protokoll.

Die Möglichkeit der Briefwahl wird in diesem Jahr so rege angenommen wie niemals zuvor. Bei der vergangenen Wahl hatten insgesamt 17516 Stimmberechtigte unserer Stadt ihre Stimme per Briefwahl vor dem eigentlichen Wahldatum abgegeben. Dieser Rekord wurde bei der anstehenden Bundestagswahl bereits 12 Tage vor dem 22. September gebrochen. 83.626 Stimmberechtigte hat unsere Stadt. Damit hat inzwischen fast ¼ aller Wahlberechtigten das Votum bereits abgegeben. Bergisch Gladbach liegt sogar über dem Bundesdurchschnitt, der derzeit bei 21,4 % liegt.

Auch der Service der Direktwahl in der Kreissparkasse Stadtmitte und in der Bensberger Bank wird gut angenommen. Man spart sich nicht nur den Postweg, sondern wird mit allen Informationen direkt aus 1. Hand versorgt. So lassen sich viele formelle Fehler, die zur Ungültigkeit der Stimme führen könnten, bereits an Ort und Stelle vermeiden. „Sie müssen die eidesstattliche Erklärung noch unterschreiben“, weist Anja Windgassen, die zurzeit eine Ausbildung zur städtischen Verwaltungsfachangestellten absolviert, eine Direktwählerin hin. Einen anderen Herrn hält die 19-Jährige gerade noch davon ab seinen Stimmzettelumschlag in die Wahlurne einzuwerfen. „Der Stimmzettelumschlag muss noch zusammen mit Ihrer eidesstattlichen Erklärung in den roten Wahlbrief eingepackt und verschlossen werfen. Sonst wäre die Stimme ungültig“.

Auch Frank Bodengesser hat die Erfahrung gemacht, dass viele Direktwählerinnen und Direktwähler den besonderen Service der Stadtverwaltung schätzen. „Der Vorteil des Direktwahlbüros liegt darin, dass wir den Menschen dabei helfen, die Dokumente vollständig und richtig zu sortieren und abzugeben“. Es gibt viele Dinge, die bei der Briefwahl zu beachten sind. So muss der Stimmzettel im blauen Stimmzettelumschlag verschlossen sein und zusammen mit der persönlich unterschriebenen eidesstattlichen Erklärung in den roten Wahlbrief gelegt und verschlossen werden.

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Eine Woche Politiker /in

17 September 2013 von Darian Lambert

Projektwoche zur politischen Partizipation in Bergisch Gladbach
16. September bis 20. September 2013

Was gefällt mir an Bergisch Gladbach und was nicht? Wer hat was zu entscheiden? Welche Wünsche und Vorstellungen von einer kinder- und jugendfreundlichen Stadt habe ich? Was würde ich selbst gerne ändern? Mit Fragen wie diesen beschäftigen sich eine Woche lang Schülerinnen und Schüler der Städtischen Realschule Kleefeld. Durchgeführt wird die Projektwoche nun schon zum 6. mal in Kooperation zwischen Schule, städtischem Jugendamt und UFO, dem Jugendkulturhaus der AWO. An der Projektwoche, die am Montag, dem 16. September 2013 begonnen hat, nehmen 25 Jugendliche der 8. Klassen (Sowi-Kurs) teil. Am Ende der Woche werden die Jungen und Mädchen im Rahmen einer nachgestellten Ratssitzung in der Aula der Realschule (Im Kleefeld 19, 51467 Bergisch Gladbach) ab 14:00 Uhr ihre politischen Vorstellungen diskutieren. Zum Abschluss überreichen die „Nachwuchspolitiker“ am Freitag, dem 20. September 2013 eine politische „Wunschliste“ an Herrn Bürgermeister Urbach.

Da zum Politikeralltag auch der Umgang mit der Presse gehört, sind die „Nachwuchskräfte“ im kommunalen Politikgeschäft für Interviewanfragen offen.

In Bergisch Gladbach wird seit einiger Zeit überlegt, wie Kinder und Jugendliche an politische Beteiligungsprozesse herangeführt werden können. Die Ideen reichen von der Einführung eines Kinder- und Jugendparlamentes über Jugendforen bis hin zur Beteiligung an konkreten Projekten. Bevor man aber die politische Beteiligung von jungen Menschen institutionalisiert, müssen die Grundlagen gelegt werden: Erstens müssen junge Menschen darüber informiert werden, wie kommunale Politik funktioniert, und zweitens muss das Interesse für lokale politische Prozesse und Themen geweckt werden.

Mit dem Projekt „Eine Woche Politiker“ wollen wir – das Jugendkulturhaus der AWO „Ufo“ und das Jugendamt der Stadt Bergisch Gladbach – jungen Menschen die kommunale Politik im Rahmen einer Projektwoche näher bringen.

Die Teilnehmer/innen sollen die Struktur und die Funktion kommunaler Politik sowie den Aufbau der Stadtverwaltung kennen lernen. Die Schüler sollen in Gruppen aktuelle Themen bearbeiten und nach der Präsentation der Ergebnisse am 20.09.2013 ihre „Wunschliste“ an Herrn Bürgermeister Urbach übergeben. Methodisch werden die jungen Menschen dabei über ganz praktische Aufgaben an die Thematik herangeführt. So stehen zum Beispiel Ortsbesichtigungen, ein Besuch der Stadtverwaltung sowie eine abschließende „Ratssitzung“ auf dem Plan.

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