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Mahnbescheid Arbeitsgericht online Formular

15 Juni 2015 von Alfons Adler

justiziaFür das arbeitsgerichtliche Mahnverfahren gibt es ab dem 01.05.2015 neue Mahnbescheide. Bei Rotemahnung.de können die Mahnbescheide für das Arbeitsgericht einfach und unbürokratisch erstellt werden. Achtung: Ältere Formulare und Vordrucksätze haben Ihre Zulässigkeit verloren.

Mahnverfahren gegen den Arbeitgeber?

Was viele Arbeitnehmer nicht wissen ist der Fakt, dass es auch ein arbeitsgerichtliches Mahnverfahren gibt. Durch den arbeitsgerichtlichen Mahnbescheid werden Forderungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern gerichtlich geltend gemacht.  In der Praxis wird der Lohn meist eingeklagt. Zumindest wenn es Ausschlussfristen für die Lohnklage gibt (z.B. aus dem Tarifvertrag) gibt, dann kann die Lohnklage immer noch der bessere Weg sein. In einigen Fällen – je nach Auslastung des Gerichts in Lohnklageverfahren – kann das arbeitsgerichtliche Mahnverfahren durchaus Sinn machen.


Wirtschaftlichkeit

Gerade wenn es um geringere Beträge geht, ist es sinnvoll, erst einmal eine gerichtlich zu mahnen. Wegen wenigen hundert Euro direkt Klage einzureichen ist oft einfach unverhältnismäßig.

Bei der Antragstellung können Sie bereits entscheiden, ob im Falle eines Widerspruchs gegen Ihren Mahnbescheid Klage erhoben werden soll und ob Sie Verzugszinsen geltend machen möchten. Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem aktuellen Basiszins sind hier gerichtlich anerkannt. Des Weiteren können Sie Kosten, die Ihnen zum Beispiel durch einen vorherigen Schriftwechsel mit dem Schuldner entstanden sind angeben.

 

Und so einfach geht’s:
Unter http://www.rotemahnung.de sich registrieren und einloggen.
Nutzungsdauer auswählen, Gebühr bezahlen und dann das Formular ausfüllen als PDF-Datei runterladen und unterschriftsreif ausdrucken.

Die Anschriften der zuständigen Arbeitsgerichte sind auf einer Landkarte nach Bundesländern hinterlegt.

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Hochspannung bei der "Nacht der Technik"

Hochspannung bei der „Nacht der Technik“

14 Juni 2015 von Alfons Adler

Bei der fünften „Nacht der Technik“ in Köln waren 56 teilnehmende Firmen mit von der Partie.  Erstmalig nahmen acht Unternehmen aus Bergisch Gladbach , aus den Bereichen Industrie, Mittelstand, Forschung, Handwerk und Lehre teil. Sie gaben ihren Besuchern Einblick in ihre Betriebsabläufe und ließen für einen Abend hinter die Kulissen blicken. Im Fokus dabei stand neben der Technik auch der Mensch dahinter.

Für jeden Geschmack war das passende Angebot dabei. Hochspannung wurde bei der Besichtigung der Belkaw geboten und gezeigt, wie Hochspannung – nämlich 110 Kilovolt – für unsere Haushalte passend gemacht wird. Aber auch die anderen Veranstalter konnten mit spannenden Einblicken punkten und zum Beispiel zumindest als Trickaufnahme einem Tischtennisball in viele Einzelteile zerplatzen lassen. Neben der Spannung wurde aber auch für Entspannung und Erholung gesorgt. Mit kostenlosen Getränken, Bratwurst und weiteren Snacks konnten die Teilnehmer für die nächste Etappe neue Kraft sammeln. Unser Fazit: Rundum eine gelungene Veranstaltung!

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Arbeitsgericht Mahnbescheid jetzt online

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Arbeitsgericht Mahnbescheid jetzt online

31 Mai 2015 von Darian Lambert

justiziaFür das arbeitsgerichtliche Mahnverfahren werden Mahnbescheide nun online angeboten. Bei Rotemahnung.de können die Mahnbescheide für das Arbeitsgericht einfach und unbürokratisch erstellt werden.

Die Handhabung ist leicht zu verstehen. Nutzer bekommen eine ausführliche  Onlinehilfe zum Ausfüllen.  Man findet ein vollständiges Verzeichnis der zuständigen Arbeitsgerichte, an die das ausgefüllte Formular gesendet werden muß. Außerdem werden Informationen zur Rechtslage angeboten.

Bei arbeitsrechtlichen Forderungen (z.B. über ausstehenden Lohn) kann man so zeitgemäß seine Forderung geltend machen. Typische Forderungen, die im arbeitsgerichtlichen Mahnverfahren geltend gemacht werden, sind:

– Arbeitsentgelt
– Gratifikationen
– Bewerbungskosten
– Lohnfortzahlung im Krankheitsfall
– Schadenersatz im Rahmen eines Arbeitsverhältnis
– Ansprüche aus Lohnüberzahlung

Daneben können vorgerichtliche Kosten (z.B. für die Ermittlung des Aufenthaltsortes des Antragsgegners) sowie Auslagen des Antragstellers (Porto etc.) eingefordert werden.

Als Grundlage für die Forderung muss ein Arbeitsvertrag zwischen einem abhängig Beschäftigten und einem Arbeitgeber besteht. Forderungen von Selbständigen gegenüber Auftraggebern aus Dienstverträgen können im arbeitsgerichtliche Mahnverfahren nicht geltend gemacht werden.

 

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Annahme von Elektro-Kleingeräten ab Juli nur noch am Betriebshof der AWB in Obereschbach

23 Mai 2015 von Darian Lambert

 Strengere Vorschriften lassen Lagerung am Bauhof und an der Annahmestation Birkerhof nicht mehr zu

Der Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Bergisch Gladbach muss seinen Service einschränken. Ab dem 1. Juli 2015 können am Bauhof in Gronau und an der Annahmestelle Birkerhof zwischen Moitzfeld und Herkenrath keine Elektro-Kleingeräte mehr angenommen werden.

Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, ihren Elektro-Abfall ausschließlich zum Betriebshof in Obereschbach zu bringen.
Der Grund für die veränderte Praxis ist, dass Elektroaltgeräte, die Lithiumbatterien enthalten können, als gefährlicher Abfall gelten. Zur Lagerung und Transport sind jetzt verschärfte Vorschriften zu beachten.

Ohne vorherige Aussortierung mit separater Lagerung, Transport  und Kennzeichnung von Geräten mit von Geräten mit Lithium-Ionen-Akkus ist der Transport der Gitterboxen zur  Übergabestelle am Betriebshof Obereschbach nicht mehr zulässig.
Da dies von Seiten des Abfallwirtschaftsbetriebes und des Bauhofs aufgrund der aktuellen Personalsituation nicht geleistet werden kann, werden die beiden Annahmestellen für Kleingeräte zum 30.06.2015 geschlossen.

Mit Infozetteln informiert der AWB ab sofort an beiden Standorten die Kunden über die Änderungen.

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03983127601 Telefonspam

12 Mai 2015 von Darian Lambert

Wer die Rufnummer 03983127601 in seiner Anrufliste entdeckt, der wundert sich, denn in der Regel ist der Anrufer nicht bekannt. Die Firma Witcall GmbH und Co. KG, ein Markt- und Meinungsforschungsunternehmen ruft derzeit wahllos in der Bundesrepublik Telefonanschlüsse an.  Wer eine Fritzbox hat und sich nicht weiter über diese Form des Telefonterror ärgern will, kann die Rufnummer für Anrufe sperren. Hier der Link zur Anleitung:

http://avm.de/nc/service/fritzbox/fritzbox-7390/wissensdatenbank/publication/show/142_Rufsperren-fuer-ankommende-und-ausgehende-Anrufe-z-B-0900-Nummern-einrichten/

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Informationen über Betreuung, Leistungen, Ausbildung und vieles mehr am 9. Mai

30 April 2015 von Darian Lambert

„Perspektiven der Pflege für Jung und Alt“ in der RheinBerg Galerie  – Mitmachparcours 
verdeutlichen Einschränkungen durch Alter und Krankheit

Rheinisch-Bergischer Kreis. Pflege geht (fast) alle an: vielleicht als in Zukunft selbst Betroffener oder als Kind, das sich um seine Eltern kümmern möchte. Natürlich kann man auch eine Ausbildung in diesem spannenden Berufsfeld in Angriff nehmen oder sich umschulen lassen, um in einer zukunftssicheren Branche zu arbeiten. Mit der Veranstaltung „Perspektiven der Pflege für Jung und Alt“ beleuchten die RheinBerg Galerie in Bergisch Gladbach und der Rheinisch-Bergische Kreis am 9. Mai von 11 bis 17 Uhr in dem Einkaufszentrum viele Aspekte dieser Thematik, die angesichts des demographischen Wandels immer wichtiger wird. Dazu ist jeder Interessierte herzlich eingeladen.

Rund um das Thema Ausbildung in der Pflege beraten in der RheinBerg Galerie das Evangelische Fachseminar Altenpflege aus Leichlingen und das Fachseminar des Deutschen Roten Kreuzes in Bergisch Gladbach. Sie vermitteln den Besuchern Informationen zu dem Berufsfeld mit Zukunft und geben Tipps für den Einstieg. Weiterbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten gehören ebenfalls zum Spektrum. Die Bundesagentur für Arbeit und das Jobcenter sind ebenfalls präsent, um über die vielfältigen Berufsperspektiven in der Pflege und über Umschulungsmöglichkeiten zu informieren. Zudem beraten Mitarbeiter des Beratungsteams Altenpflegeausbildung des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben Interessierte zur Altenpflegeausbildung.

Aber natürlich stellen auch Vertreter von teil- und vollstationären Pflegeeinrichtungen sowie von ambulanten Pflegediensten und betreuten Wohngemeinschaften ihre Angebote vor. Diese betreffen einerseits ihre Dienstleistungen, andererseits aber genauso die vielfältigen Ausbildungsangebote. Über die leistungsrechtlichen Aspekte der Pflege  informieren beispielsweise die AOK Rheinland/Hamburg, die Barmer Ersatzkasse und pronova BKK. Zudem beraten die Kassen über das Leistungsspektrum der Pflege, beispielsweise die verschiedenen Angebote wie ambulante sowie vollstationäre Pflege. In der RheinBerg Galerie stehen weiterhin Pflegeberater aus den Kommunen und vom Rheinisch-Bergischen Kreis als Ansprechpartner bereit.

Die Besucher von „Perspektiven der Pflege für Jung und Alt“ haben aber auch die Möglichkeit selbst zu erfahren, wie es sich anfühlt, unter einer Krankheit wie Demenz zu leiden. Dies vermittelt ein Parcours. In einem Simulationsanzug merkt man, welche Einschränkungen das Alter mit sich bringt. Zudem können Hilfsmittel zur Fortbewegung, wie beispielsweise Rollatoren, getestet werden.  Wenn man Handicaps am eigenen Leib erlebt, lässt es sich leichter nachvollziehen, welche Herausforderungen zu meistern sind. Denn schließlich geht das Thema (fast) jeden von uns an.

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Aggressive Telefonwerbung +4237679876

Aggressive Telefonwerbung +4237679876

27 April 2015 von Darian Lambert

iphoneFinanzunternehmen will Finanzanlagen über Telefon verkaufen

Mit der Telefonnummer +4237679876 werden in diesen Tagen wahllos im deutschen Sprachraum Bürger angerufen. Zur Begrüzung wird für die Werbedatenbank erstmal ein Datenabgleich gemacht. Hallo spreche ich mit Herrn / Frau xy ist …. ihr E-Mailadresse (für spätere E-Mailwerbung). Dann geht es ans eingemachte: Man will riskante Finanzinstrumente verkaufen, den namen des Unternehmens erwähnt man dabei erstmal nicht. Die Masche ist simpel es geht ums verkaufen per Massenanruf, schnell aggressiv und unseriös. Fazit: Finger weg!

 

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Grundstücksmarkt 2014: Weniger Verkäufe, aber höhere Umsätze

27 April 2015 von Darian Lambert

Kreis weiter als Wohnstandort beliebt

Rheinisch-Bergischer Kreis. Der Grundstücksmarktbericht für den Rheinisch-Bergischen Kreis weist für das Jahr 2014 einen leichten Rückgang der Kaufverträge auf. Die Anzahl sank von 2.210 Kontrakten in 2013 auf 2.110 im vergangenen Jahr. Das bedeutet einen Rückgang von 5 Prozent. Die Umsätze legten dennoch leicht zu und stiegen um zwei Millionen Euro auf 369 Millionen Euro. 88 Prozent der Geschäfte wurden von Privatpersonen getätigt. Der Rest entfiel auf Käufer wie beispielsweise Kommunen und Wohnungsbaugesellschaften. Der Grundstücksmarktbericht umfasst das gesamte Kreisgebiet mit Ausnahme der Stadt Bergisch Gladbach, für die ein eigener Gutachterausschuss bestellt ist. Darin enthalten sind die Verkäufe von bebauten und unbebauten Grundstücken, Eigentumswohnungen, land- und forstwirtschaftlichen sowie weiteren Flächen.

Baugrundstücke gefragt 
Die Anzahl der verkauften Baugrundstücke sank von 247 auf 215 und damit um rund 13 Prozent. In Rösrath (55), Kürten (36), Wermelskirchen (31) und Leichlingen (29) wurden in diesem Segment die meisten Geschäfte getätigt. Die Bodenpreise blieben dabei fast stabil. Die Bodenrichtwerte in Kürten wurden, mit Ausnahme des Ortsteils Bechen, um 5 Euro/m² gesenkt. In Overath stieg der Wert um 5 Euro/m², in Rösrath, je nach Richtwertniveau, um 10 beziehungsweise 20 Euro/m². Die Umsätze bei Grundstücksgeschäften reduzierten sich von rund 35 auf 29 Millionen Euro, was einem Rückgang von 17 Prozent entspricht. Für ein Baugrundstück in einer guten Wohnlage mussten die Käufer in Rösrath mit einem Preis von 330 Euro/m² am tiefsten in die Tasche greifen. Es folgten Leichlingen mit 320 Euro/m² und Odenthal mit 310 Euro/m². Vergleichsweise günstig ist eine gute Wohnlage in der Gemeinde Kürten. Dort kostete der Quadratmeter für ein vollerschlossenes Grundstück lediglich 200 Euro.

Ein Anstieg ist bei den Verkäufen von Einfamilienhäuser festzustellen – und zwar um rund 6 Prozent. Der Geldumsatz stieg um rund 5 Prozent auf 199 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es noch 189 Millionen Euro. Insgesamt erfasste der Gutachterausschuss in diesem Segment 817 Kaufverträge. In 2013 waren es noch 773. Die meisten Häuser wechselten mit 166 in Rösrath den Besitzer. Für 157 fanden sich in Wermelskirchen neue Besitzer. Es folgen Overath (129), Leichlingen (126), Kürten (84), Odenthal (83) und Burscheid (72) bei der Anzahl der Verkäufe. Einen Rückgang stellten die Gutachter bei der Veräußerung von Eigentumswohnungen fest. Es wechselten 487 Objekte den Besitzer. Das sind 9 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Preise stiegen hingegen: bei wiederverkauften Eigentumswohnungen um durchschnittlich 3 Prozent, bei neu errichteten um rund 6 Prozent. Die Preisspanne betrug hier zwischen 2.050 Euro/m² und 3.225 Euro/m² beim Neubau.

Wermelskirchener sind ihrer Stadt treu – Kölner zieht es nach Rösrath
Wer in Wermelskirchen lebt, möchte auch gerne dort bleiben. 71 Prozent der privaten Käufer (insgesamt 254) eines Baugrundstücks, eines Hauses oder einer Wohnung kamen aus dem Stadtgebiet. Ebenfalls prozentual hohe Werte erzielten Leichlingen (166/60 Prozent) und Kürten (121/59 Prozent). In den weiteren Kommunen sieht es so aus: Rösrath (178/49 Prozent), Overath (151/54 Prozent), Burscheid (80/47 Prozent) und Odenthal (49/37 Prozent). Bezogen auf das komplette Kreisgebiet (ohne Bergisch Gladbach) kamen 62 Prozent der privaten Käufer aus den Städten und Gemeinden des Kreises, 7 Prozent aus Bergisch Gladbach, 5 Prozent aus Leverkusen sowie 11 Prozent aus Köln. Besonders attraktiv für Kölner ist Rösrath. 97 Geschäfte machten Käufer aus der Domstadt, was einem Anteil von 27 Prozent am gesamten Volumen der Verkäufe entspricht.

Erstellt wurde der Bericht vom Gutachterausschuss im Rheinisch-Bergischen Kreis.  „Der Rheinisch-Bergische Kreis bleibt ein attraktiver Wohnstandort. Die stabilen Preise zeigen das große Interesse an Immobilien in der Region“, erklärte Thomas Merten, Vorsitzender des Gutachterausschusses.

Ein Informationsflyer und ein kostenfreier Auszug des neuen Grundstücksmarktberichtes stehen ab sofort auf der Internetseite des Gutachterausschusses (www.gars.nrw.de/ga-rbk) zur Verfügung.
Über den Gutachterausschuss
Der Gutachterausschuss ist eine dem allgemeinen Verwaltungsaufbau nebengeordnete Einrichtung des Landes. Er ist ein unabhängiges und an Weisungen des Rheinisch-Bergischen
Kreises nicht gebundenes Kollegialgremium.

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2.500 Schüler entdeckten am zweiten Berufsfelderkundungstag die Arbeitswelt

24 April 2015 von Darian Lambert

Riesiges Engagement der Unternehmen im Kreis – Praxis schlägt Theorie

Rheinisch-Bergischer Kreis. Zum zweiten Berufsfelderkundungstag schwärmten am Donnerstag im gesamten Kreis rund 2.500 Schüler der achten und neunten Klassen aus, um erste Erfahrungen in der Berufswelt zu sammeln und ihre Erwartungen einem Realitätscheck zu unterziehen. Denn oftmals ist es so, dass die Vorstellungen von einem Beruf nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmen. Damit machten sich circa 200 Jugendliche mehr auf den Weg, als bei der ersten Auflage im Januar. Insgesamt nahmen 24 Schulen teil und rund 800 Unternehmen stellten Erkundungsplätze zur Verfügung. „Wir freuen uns über das große Engagement der Betriebe und sprechen unseren Dank aus“, zog Xandra Wildung, Leiterin des Koordinierungsbüros für den Übergang Schule-Beruf beim Rheinisch-Bergischen Kreis ein positives Fazit, „ohne diese Unterstützung wäre es nicht möglich, den Jugendlichen Einblicke in die Arbeitswelt zu ermöglichen und ihnen bei der Studien- und Berufsorientierung zu helfen.“ Aber natürlich profitieren auch die Unternehmen von der Initiative, da sie potenziellen Nachwuchs kennenlernen. Inzwischen haben schon einige Betriebe und Jugendliche Praktika vereinbart. Die Schüler bekommen dadurch einen noch tieferen Einblick in die Arbeitswelt und die Unternehmen erhalten die Chance, zukünftigen Fachkräften Appetit auf eine Ausbildung oder ein duales Studium zu machen. Auch der Rheinisch-Bergische Kreis nutzte die Chance, Schüler für seine vielfältigen Arbeitsbereiche zu begeistern. Insgesamt 33 Acht- und Neuntklässler erkundeten die verschiedenen Berufe der Kreisverwaltung.

Nachhaltiger Umgang mit Berufswahl
Die Berufsfelderkundungen, oder auch Tagespraktika, vermitteln den Jugendlichen realistische Vorstellungen von der Arbeitswelt. Sie sind eingebettet in viele weitere Orientierungshilfen. Mit Hilfe der Potenzialanalyse werden beispielsweise im Vorfeld die Stärken und Interessen jedes Schülers ermittelt, in der Schule steht das Thema Berufsorientierung auf dem Stundenplan und im kommenden Schuljahr absolvieren die diesjährigen Berufsfelderkundler ein zweiwöchiges Praktikum in einem Unternehmen. Gut, wenn man weiß, welcher Beruf eher zu einem passt oder welcher auch nicht. In jedem Fall gelingt durch das strukturierte Vorgehen ein nachhaltiger Umgang mit der oftmals schweren Wahl.
Unterschiedliche Schwerpunkte
Damit die Jugendlichen einen möglichst breiten Eindruck gewinnen, sind die Berufsfelder in drei verschiedene Berufskategorien eingeteilt. „Diese sind sortiert nach bekannten, weniger bekannten und unbekannten Berufen. In jeder Kategorie muss eine Berufsfelderkundung absolviert werden“, erklärt Xandra Wildung. Auch die Studien- und Berufswahlkoordinatoren an den Schulen unterstützen die Initiative. „Ein Tag im Betrieb bringt mehr als stundenlang Theorie“, ist eine weit verbreitete Meinung unter den Lehrern. Der dritte Berufsfelderkundungstag findet kurz vor den Sommerferien, am 22. Juni, statt.

Datenbank zur Buchung der Berufsfelderkundungen

Über die Internetplattform www.berufsfelder-erkunden.de finden Schüler und Unternehmen zusammen. Die Firmen können ihre Angebote dort mit nur wenigen Mausklicks eingeben und die Schüler haben die Möglichkeit, sich aus dem Angebot, in Abhängigkeit ihrer Interessen und Stärken, ein Berufsfeld auszusuchen. Damit kommen die Betriebe schnell und einfach zu interessierten Jugendlichen. Aber natürlich können die Jugendlichen auch selbst aktiv werden, Ausschau nach einem interessanten Betrieb halten und persönlich einen Platz zur Berufsfelderkundung anfragen und vereinbaren.
Der Rheinisch-Bergische Kreis und seine Partner sind Vorreiter im koordinierten Übergang von der Schule ins Berufsleben und daher Referenzkommune des Landes Nordrhein-Westfalen.

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Brandmeier präsentiert seine Anlagestrategie

Brandmeier präsentiert seine Anlagestrategie

22 April 2015 von Darian Lambert

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Frank Samirae und Joachim Brandmeier freuen sich über die Aktienhausse

Joachim Brandmaier, der Herausgeber des Stuttgarter Aktienbriefes, fühlt sich oft als letzter verbliebener Börsen-Optimist. Für ihn steht fest: „Jeder Tag ist Kauftag.“ 20.000 Leser seines Stuttgarter Aktienbriefs „Börse Aktuell“ haben sich ebenfalls bereits der positiven Denke des Schwaben angeschlossen. Denn: Pessimisten machen die Schlag­zeilen, Optimisten die Gewinne! Brandmeier investiert primär in fundamental gute internationale Werte, welche sich langfristig als gute Unternehmen, Dividendenzahler oder Wachstumswerte ausgezeichnet haben.

In seinem 45 minütigen Vortag stellt er seine Anlagestrategie vor

 

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