Archiv | Wirtschaft

Grundstücksmarkt 2014: Weniger Verkäufe, aber höhere Umsätze

27 April 2015 von Darian Lambert

Kreis weiter als Wohnstandort beliebt

Rheinisch-Bergischer Kreis. Der Grundstücksmarktbericht für den Rheinisch-Bergischen Kreis weist für das Jahr 2014 einen leichten Rückgang der Kaufverträge auf. Die Anzahl sank von 2.210 Kontrakten in 2013 auf 2.110 im vergangenen Jahr. Das bedeutet einen Rückgang von 5 Prozent. Die Umsätze legten dennoch leicht zu und stiegen um zwei Millionen Euro auf 369 Millionen Euro. 88 Prozent der Geschäfte wurden von Privatpersonen getätigt. Der Rest entfiel auf Käufer wie beispielsweise Kommunen und Wohnungsbaugesellschaften. Der Grundstücksmarktbericht umfasst das gesamte Kreisgebiet mit Ausnahme der Stadt Bergisch Gladbach, für die ein eigener Gutachterausschuss bestellt ist. Darin enthalten sind die Verkäufe von bebauten und unbebauten Grundstücken, Eigentumswohnungen, land- und forstwirtschaftlichen sowie weiteren Flächen.

Baugrundstücke gefragt 
Die Anzahl der verkauften Baugrundstücke sank von 247 auf 215 und damit um rund 13 Prozent. In Rösrath (55), Kürten (36), Wermelskirchen (31) und Leichlingen (29) wurden in diesem Segment die meisten Geschäfte getätigt. Die Bodenpreise blieben dabei fast stabil. Die Bodenrichtwerte in Kürten wurden, mit Ausnahme des Ortsteils Bechen, um 5 Euro/m² gesenkt. In Overath stieg der Wert um 5 Euro/m², in Rösrath, je nach Richtwertniveau, um 10 beziehungsweise 20 Euro/m². Die Umsätze bei Grundstücksgeschäften reduzierten sich von rund 35 auf 29 Millionen Euro, was einem Rückgang von 17 Prozent entspricht. Für ein Baugrundstück in einer guten Wohnlage mussten die Käufer in Rösrath mit einem Preis von 330 Euro/m² am tiefsten in die Tasche greifen. Es folgten Leichlingen mit 320 Euro/m² und Odenthal mit 310 Euro/m². Vergleichsweise günstig ist eine gute Wohnlage in der Gemeinde Kürten. Dort kostete der Quadratmeter für ein vollerschlossenes Grundstück lediglich 200 Euro.

Ein Anstieg ist bei den Verkäufen von Einfamilienhäuser festzustellen – und zwar um rund 6 Prozent. Der Geldumsatz stieg um rund 5 Prozent auf 199 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es noch 189 Millionen Euro. Insgesamt erfasste der Gutachterausschuss in diesem Segment 817 Kaufverträge. In 2013 waren es noch 773. Die meisten Häuser wechselten mit 166 in Rösrath den Besitzer. Für 157 fanden sich in Wermelskirchen neue Besitzer. Es folgen Overath (129), Leichlingen (126), Kürten (84), Odenthal (83) und Burscheid (72) bei der Anzahl der Verkäufe. Einen Rückgang stellten die Gutachter bei der Veräußerung von Eigentumswohnungen fest. Es wechselten 487 Objekte den Besitzer. Das sind 9 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Preise stiegen hingegen: bei wiederverkauften Eigentumswohnungen um durchschnittlich 3 Prozent, bei neu errichteten um rund 6 Prozent. Die Preisspanne betrug hier zwischen 2.050 Euro/m² und 3.225 Euro/m² beim Neubau.

Wermelskirchener sind ihrer Stadt treu – Kölner zieht es nach Rösrath
Wer in Wermelskirchen lebt, möchte auch gerne dort bleiben. 71 Prozent der privaten Käufer (insgesamt 254) eines Baugrundstücks, eines Hauses oder einer Wohnung kamen aus dem Stadtgebiet. Ebenfalls prozentual hohe Werte erzielten Leichlingen (166/60 Prozent) und Kürten (121/59 Prozent). In den weiteren Kommunen sieht es so aus: Rösrath (178/49 Prozent), Overath (151/54 Prozent), Burscheid (80/47 Prozent) und Odenthal (49/37 Prozent). Bezogen auf das komplette Kreisgebiet (ohne Bergisch Gladbach) kamen 62 Prozent der privaten Käufer aus den Städten und Gemeinden des Kreises, 7 Prozent aus Bergisch Gladbach, 5 Prozent aus Leverkusen sowie 11 Prozent aus Köln. Besonders attraktiv für Kölner ist Rösrath. 97 Geschäfte machten Käufer aus der Domstadt, was einem Anteil von 27 Prozent am gesamten Volumen der Verkäufe entspricht.

Erstellt wurde der Bericht vom Gutachterausschuss im Rheinisch-Bergischen Kreis.  „Der Rheinisch-Bergische Kreis bleibt ein attraktiver Wohnstandort. Die stabilen Preise zeigen das große Interesse an Immobilien in der Region“, erklärte Thomas Merten, Vorsitzender des Gutachterausschusses.

Ein Informationsflyer und ein kostenfreier Auszug des neuen Grundstücksmarktberichtes stehen ab sofort auf der Internetseite des Gutachterausschusses (www.gars.nrw.de/ga-rbk) zur Verfügung.
Über den Gutachterausschuss
Der Gutachterausschuss ist eine dem allgemeinen Verwaltungsaufbau nebengeordnete Einrichtung des Landes. Er ist ein unabhängiges und an Weisungen des Rheinisch-Bergischen
Kreises nicht gebundenes Kollegialgremium.

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2.500 Schüler entdeckten am zweiten Berufsfelderkundungstag die Arbeitswelt

24 April 2015 von Darian Lambert

Riesiges Engagement der Unternehmen im Kreis – Praxis schlägt Theorie

Rheinisch-Bergischer Kreis. Zum zweiten Berufsfelderkundungstag schwärmten am Donnerstag im gesamten Kreis rund 2.500 Schüler der achten und neunten Klassen aus, um erste Erfahrungen in der Berufswelt zu sammeln und ihre Erwartungen einem Realitätscheck zu unterziehen. Denn oftmals ist es so, dass die Vorstellungen von einem Beruf nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmen. Damit machten sich circa 200 Jugendliche mehr auf den Weg, als bei der ersten Auflage im Januar. Insgesamt nahmen 24 Schulen teil und rund 800 Unternehmen stellten Erkundungsplätze zur Verfügung. „Wir freuen uns über das große Engagement der Betriebe und sprechen unseren Dank aus“, zog Xandra Wildung, Leiterin des Koordinierungsbüros für den Übergang Schule-Beruf beim Rheinisch-Bergischen Kreis ein positives Fazit, „ohne diese Unterstützung wäre es nicht möglich, den Jugendlichen Einblicke in die Arbeitswelt zu ermöglichen und ihnen bei der Studien- und Berufsorientierung zu helfen.“ Aber natürlich profitieren auch die Unternehmen von der Initiative, da sie potenziellen Nachwuchs kennenlernen. Inzwischen haben schon einige Betriebe und Jugendliche Praktika vereinbart. Die Schüler bekommen dadurch einen noch tieferen Einblick in die Arbeitswelt und die Unternehmen erhalten die Chance, zukünftigen Fachkräften Appetit auf eine Ausbildung oder ein duales Studium zu machen. Auch der Rheinisch-Bergische Kreis nutzte die Chance, Schüler für seine vielfältigen Arbeitsbereiche zu begeistern. Insgesamt 33 Acht- und Neuntklässler erkundeten die verschiedenen Berufe der Kreisverwaltung.

Nachhaltiger Umgang mit Berufswahl
Die Berufsfelderkundungen, oder auch Tagespraktika, vermitteln den Jugendlichen realistische Vorstellungen von der Arbeitswelt. Sie sind eingebettet in viele weitere Orientierungshilfen. Mit Hilfe der Potenzialanalyse werden beispielsweise im Vorfeld die Stärken und Interessen jedes Schülers ermittelt, in der Schule steht das Thema Berufsorientierung auf dem Stundenplan und im kommenden Schuljahr absolvieren die diesjährigen Berufsfelderkundler ein zweiwöchiges Praktikum in einem Unternehmen. Gut, wenn man weiß, welcher Beruf eher zu einem passt oder welcher auch nicht. In jedem Fall gelingt durch das strukturierte Vorgehen ein nachhaltiger Umgang mit der oftmals schweren Wahl.
Unterschiedliche Schwerpunkte
Damit die Jugendlichen einen möglichst breiten Eindruck gewinnen, sind die Berufsfelder in drei verschiedene Berufskategorien eingeteilt. „Diese sind sortiert nach bekannten, weniger bekannten und unbekannten Berufen. In jeder Kategorie muss eine Berufsfelderkundung absolviert werden“, erklärt Xandra Wildung. Auch die Studien- und Berufswahlkoordinatoren an den Schulen unterstützen die Initiative. „Ein Tag im Betrieb bringt mehr als stundenlang Theorie“, ist eine weit verbreitete Meinung unter den Lehrern. Der dritte Berufsfelderkundungstag findet kurz vor den Sommerferien, am 22. Juni, statt.

Datenbank zur Buchung der Berufsfelderkundungen

Über die Internetplattform www.berufsfelder-erkunden.de finden Schüler und Unternehmen zusammen. Die Firmen können ihre Angebote dort mit nur wenigen Mausklicks eingeben und die Schüler haben die Möglichkeit, sich aus dem Angebot, in Abhängigkeit ihrer Interessen und Stärken, ein Berufsfeld auszusuchen. Damit kommen die Betriebe schnell und einfach zu interessierten Jugendlichen. Aber natürlich können die Jugendlichen auch selbst aktiv werden, Ausschau nach einem interessanten Betrieb halten und persönlich einen Platz zur Berufsfelderkundung anfragen und vereinbaren.
Der Rheinisch-Bergische Kreis und seine Partner sind Vorreiter im koordinierten Übergang von der Schule ins Berufsleben und daher Referenzkommune des Landes Nordrhein-Westfalen.

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Brandmeier präsentiert seine Anlagestrategie

Brandmeier präsentiert seine Anlagestrategie

22 April 2015 von Darian Lambert

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Frank Samirae und Joachim Brandmeier freuen sich über die Aktienhausse

Joachim Brandmaier, der Herausgeber des Stuttgarter Aktienbriefes, fühlt sich oft als letzter verbliebener Börsen-Optimist. Für ihn steht fest: „Jeder Tag ist Kauftag.“ 20.000 Leser seines Stuttgarter Aktienbriefs „Börse Aktuell“ haben sich ebenfalls bereits der positiven Denke des Schwaben angeschlossen. Denn: Pessimisten machen die Schlag­zeilen, Optimisten die Gewinne! Brandmeier investiert primär in fundamental gute internationale Werte, welche sich langfristig als gute Unternehmen, Dividendenzahler oder Wachstumswerte ausgezeichnet haben.

In seinem 45 minütigen Vortag stellt er seine Anlagestrategie vor

 

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Einzelhandels- und Nahversorgungskonzept Bergisch Gladbach

22 April 2015 von Darian Lambert

Informationsveranstaltung am 7. Mai im Rathaus Bensberg – Offenlage bis Ende Mai

Am 7. Mai 2015 findet ab 19:30 Uhr im Ratssaal des Rathauses Bensberg eine Informationsveranstaltung zum künftigen Einzelhandels- und Nahversorgungskonzept der Stadt Bergisch Gladbach statt. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger können sich vor Ort  ein Bild machen sowie Fragen und Anregungen äußern. Vom 27. April bis zum 29. Mai liegt das Konzept außerdem im Rathaus Bensberg offen aus und kann dort täglich während der allgemeinen Öffnungszeiten eingesehen werden. Mit dieser Öffentlichkeitsbeteiligung setzt die Stadtverwaltung einen Beschluss des Ausschusses für Stadtentwicklung und Stadtplanung um, der am 16. April 2015 einstimmig gefasst wurde.

Warum ist die Entwicklung des Einzelhandels in einer Stadt überhaupt von Interesse? Und welche Ziele verfolgt das Einzelhandels- und Nahversorgungskonzept? Die Entwicklung des Einzelhandels wird bundesweit seit Jahren von einem Strukturwandel geprägt, der beispielsweise an rückläufigen Betriebszahlen oder sich verändernden Betriebstypen (großflächige Einzelhandelsbetriebe und Discounter) festzumachen ist. Ohne rechtliche und städtebauliche Rahmenbedingungen können Einzelhandelsbetriebe außerhalb der Zentren entstehen, die die Betriebe innerhalb der Zentren schwächen. Ein übergeordnetes Ziel besteht darin, die Zentren, die im Konzept als zentrale Versorgungsbereiche definiert sind, zu sichern und weiterzuentwickeln. Dies soll unter  Berücksichtigung ihrer individuellen Profile geschehen. Um als Einkaufsort für die Bürgerinnen und Bürger attraktiv zu sein, ist ein vielfältiges Einzelhandelsangebot in den Zentren (Stadtmitte, Bensberg, Refrath, Schildgen, Paffrath, Herkenrath, Heidkamp und Hand) von großer Bedeutung.

Zudem soll – vor allem im Hinblick auf die immer älter werdende Gesellschaft – eine flächendeckende, wohnortnahe Grundversorgung sichergestellt werden, ohne jedoch die Entwicklung der Zentren negativ zu beeinflussen. Als Ergänzung zu den zentralen Versorgungsbereichen sollen sogenannte Sonderstandorte die Einzelhandelsstruktur im Stadtgebiet vervollständigen.

Das Einzelhandels- und Nahversorgungskonzept steuert somit die Entwicklung bestehender und die Ansiedlung neuer Einzelhandelsbetriebe im gesamten Stadtgebiet. Neben einer Attraktivitätssteigerung der Stadt erfolgt mit dem Konzept auch eine Planungssicherheit für Unternehmer und Investoren.

Eine nachhaltige Entwicklung des Einzelhandels ist für Bergisch Gladbach also aus verschiedenen Gründen wichtig. Das Einzelhandels- und Nahversorgungskonzept soll dazu beitragen, dass Bergisch Gladbach auch in Zukunft konkurrenzfähig und attraktiv bleiben und somit für alle Bewohner zu einer hohen Lebensqualität beitragen kann.

Im Herbst 2015 soll das Konzept durch den Rat der Stadt beschlossen werden und künftig als rechtliche Grundlage für die Neuaufstellung des Flächennutzungsplans sowie für Bebauungspläne dienen.

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Aufraffer 2015 – Tipps für junge Leute ohne Arbeits- oder Ausbildungsplatz

22 April 2015 von Darian Lambert

Die informative Broschüre „Aufraffer 2015 – Tipps für junge Leute, die ohne Arbeits- oder Ausbildungsplatz sind“ wendet sich an junge Menschen, die nach der Schule noch keine Ausbildungsstelle oder Arbeit gefunden haben, eine Berufsausbildung abgebrochen haben oder einfach keine Ahnung haben, wie es beruflich weitergehen soll.

29 Jahre ist es nun her als das Jugendamt der Stadt Bergisch Gladbach zum ersten Mal den „Aufraffer“ herausgegeben hat. Seitdem findet die Broschüre, die jedes Jahr aktualisiert wird, großes Interesse. 1.200 Exemplare werden jährlich an Jugendliche und deren Eltern, an Schulen und an Beratungsstellen verteilt.
Dieses Jahr wird die Broschüre wieder gemeinsam mit dem Jugendamt des Rheinisch-Bergischen Kreises herausgegeben.

Auf 80 Seiten werden unterschiedliche Einrichtungen und Angebote im Raum Bergisch Gladbach genannt und kurz beschrieben, die Maßnahmen für junge Menschen anbieten, um den beruflichen Einstieg zu erleichtern.
Auskunft und Informationen gibt der „Aufraffer 2015“ über:
·        Angebote der Agentur für Arbeit,
·        Angebote des Jobcenters Rhein-Berg,
·        Informations- und Beratungsangebote,
·        Schulische Maßnahmen,
·        Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen,
·        Stützunterricht für Auszubildende und
·        Beschäftigungsprojekte.

Zusätzlich finden sich Hinweise über finanzielle Hilfen wie Arbeitslosengeld, Ausbildungsbeihilfe und BaföG. Damit die Freizeit nicht zu kurz kommt, sind auch alle Bergisch Gladbacher Jugendzentren aufgeführt.

Die Broschüre liegt kostenlos in den Stadthäusern sowie im Bürgerbüro Bergisch Gladbach aus. Die Broschüre kann aber auch über die Internetseite der Stadt Bergisch Gladbach unter www.bergischgladbach.de angesehen oder runter geladen werden.

Ansprechpartner für interessierte junge Menschen und deren Eltern aus Bergisch Gladbach ist:

Michael Buhleier
Fachbereich Jugend und Soziales
Stadthaus An der Gohrsmühle 18
51469 Bergisch Gladbach
Tel.: 02202/14 28 30
E-Mail: m.buhleier@stadt-gl.de

Junge Menschen und deren Eltern aus Burscheid, Odenthal und Kürten wenden sich an:

Stephanie Lahme oder Anna Sidon
Amt für Jugend und Soziales
Refrather Weg 28
51469 Bergisch Gladbach
Tel.: 02202/13 67 81 oder 13 67 72
E-Mail: kinderjugendfoerderung@rbk-online.de

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„Energetischen Schwachstellen auf der Spur

17 April 2015 von Darian Lambert

Spannende Veranstaltung von Kreis und Handwerkerschaft am 22. April – Entlastung für Geldbeutel und Umwelt
Rheinisch-Bergischer Kreis. Viele praktische Tipps rund um die energetische Gebäudesanierung und die Stromproduktion auf dem eigenen Dach erhalten Wohnungs- und Hauseigentümer sowie natürlich alle Interessierten am 22. April ab 18 Uhr in der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land (Altenberger-Dom-Straße 200, Bergisch Gladbach-Schildgen). Bei der Veranstaltung „Energetischen Schwachstellen auf der Spur“ zeigen der Rheinisch-Bergische Kreis, die Kreishandwerkerschaft und zahlreiche Experten im Rahmen der Rheinisch-Bergischen Umwelttage die vielfältigen Möglichkeiten auf. Denn Gebäude mit energetischen Schwachstellen sorgen durch einen unnötig großen Energieverbrauch für eine höhere Energierechnung und belasten zudem die Umwelt. Mittels einer Sanierung, beispielsweise von Fassaden oder Fenstern, lässt sich der Verbrauch deutlich senken und der eigene Geldbeutel wird auf lange Sicht entlastet. Auch die Erneuerbaren Energien spielen eine Rolle.
Vorträge vermitteln praktische Tipps zur energetischen Gebäudesanierung. Zudem wird das Solardachkataster für den Rheinisch-Bergischen Kreis vorgestellt. Im Anschluss daran beantworten Thermograf, Energieberater, Architekt sowie Innungsmeister aus dem Handwerk alle Fragen rund um Sanierung, Energieeffizienz und Erneuerbare Energien. Für Fragen zu Finanzierung und Fördermöglichkeiten stehen Ansprechpartner der Kreissparkasse Köln und der VR-Bank Bergisch Gladbach zur Verfügung. Die vielseitige Veranstaltung ist kostenfrei. Weitere Informationen rund um das Thema hält die Internetseite des Rheinisch-Bergischen Kreises unter www.rbk-direkt.de (Stichwort: Thermografie) bereit.

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Familien und Senioren aufgepasst: Günstige Baudarlehen der Landrat-Lucas-Stiftung – zehn Jahre zinsfrei

16 April 2015 von Darian Lambert

Rheinisch-Bergischer Kreis. Viele Menschen wünschen sich die eigenen vier Wände. Dabei hilft das Darlehen der Landrat-Lucas-Stiftung. Denn obwohl es aufgrund der derzeit günstigen Zinsen auf den ersten Blick vielleicht nicht mehr so attraktiv erscheint wie früher, lohnt es sich doch, es für einen Teil der Finanzierung in Betracht zu ziehen. Denn das Baudarlehen bietet einen großen Vorteil: eine zinsfreie Rückzahlung in den ersten zehn Jahren.
Die Stiftung möchte mit ihren günstigen Darlehen die Wohnverhältnisse von Familien mit mehreren Kindern, beziehungsweise von Alleinerziehenden, verbessern. Bezugsberechtigt sind Familien mit zwei Kindern, wenn die Eltern nicht länger als fünf Jahre verheiratet und nicht älter als 40 Jahre sind, sowie alle Familien mit drei Kindern. Auch Alleinerziehende mit mindestens zwei Kindern sowie Senioren oder Schwerbehinderte können das Darlehen bekommen. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass die Grundstücke oder Häuser, die bebaut oder gekauft werden, im Gebiet des Rheinisch-Bergischen Kreises liegen. Die Höhe des Darlehens ist von der Zahl der Familienmitglieder abhängig. Eine Familie mit drei Kindern kann demnach 11.500 Euro erhalten. Darin enthalten sind ein Grundbetrag von 8.000 Euro, für die ersten beiden Kinder je 1.000 Euro und ab dem dritten Kind 1.500 Euro. Die Darlehen sind zehn Jahre zinsfrei und dann mit drei Prozent jährlich zu verzinsen. Die Tilgung beträgt ebenfalls 3 Prozent zuzüglich ersparter Zinsen.
Auch für Senioren oder Behinderte kann sich das Darlehen besonders lohnen, denn damit können Wohnungen auch in Hinblick auf Barrierefreiheit nachgerüstet werden, beispielsweise zur Verbreiterung von Türen oder Umbauten im Badezimmer. Auch für Sonderwohnformen wie das ambulant betreute Wohnen kann ein Darlehen gewährt werden. Die Darlehenshöhe ist auf höchstens 10.000 Euro pro Objekt und Maßnahme begrenzt und darf die tatsächlichen Kosten der Maßnahme nicht überschreiten. Einzelprojekte können auch in Verbindung mit der „Wohnraumberatung“ gefördert werden.
Interessierte können sich bei der Kreisverwaltung des Rheinisch-Bergischen Kreises, Frau Dinkelmann, Tel. 02202 13-2436 oder Frau Brieke, Tel. 02202 13-2268 oder per E-Mail an 
wohnungsbaufoerderung@rbk-online.de näher informieren.
Hintergrund
Die Landrat-Lucas-Stiftung ist eine örtlich selbständige, rechtsfähige Stiftung des privaten Rechts und wurde vom Kreistag des ehemaligen Landkreises Solingen am 13. Juli 1925 eingerichtet. Durch die in der Zwischenzeit erfolgten kommunalen Neugliederungen ging die Stiftung im Jahre 1929 auf den Rhein-Wupper-Kreis und ab dem 01 Januar 1975 auf den neuen Rheinisch-Bergischen Kreis über, wo sie heute noch angesiedelt wird. Das Stiftungsvermögen beträgt rund eine Millionen Euro. Organe der Stiftung sind der Kreistag, der Landrat und das Kuratorium.

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Neue Behandlungsmöglichkeiten bei Arthrose & Co.

Neue Behandlungsmöglichkeiten bei Arthrose & Co.

04 April 2015 von Darian Lambert

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Gesundheitscoach Dirk Schade

Vortragsreihe im Schloss Eulenbroich (Rösrath)

Mitunter dauert es viele Jahre, bis moderne, innovative Therapien bei chronischen Erkrankungen in der hausärztlichen Praxis Einzug halten und Krankenkassen sich dazu durchringen, Kostenerstattungen zu genehmigen. Gerade bei Arthrose, Rückenschmerzen und anderen degenerativen Erkrankungen ist der Leidensdruck aber so hoch, dass neue Ansätze von Betroffenen dankbar aufgenommen werden, solange sie sich als erfolgreich erweisen.

Im Rahmen einer Vortragsreihe erläutert Gesundheitscoach Dirk Schade neuste Forschungsergebnisse und bemerkenswerte neue Therapieansätze, die sich zunehmend auch in medizinischen Fachkreisen durchsetzen und sogar von der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA eingesetzt werden. So gibt es in der Ursachenforschung vieler Erkrankungen neue Erkenntnisse, die direkt in neue Behandlungskonzepte umgesetzt werden konnten, sowohl in der ärztlichen Praxis als auch in der häuslichen Anwendung: Eine Mangelversorgung von Gewebe (z. B. Arthrose) und Organen (z. B. Diabetes) mit Nährstoffen und Sauerstoff konnte ursächlich mit einer Störung der kleinsten Blutgefäße, sogenannter Haar- oder Kapillargefäße in Verbindung gebracht werden, die bisher weder von Betroffenen wahrgenommen, noch von Ärzten individuell diagnostiziert werden können. Stoffwechselprozesse können gestört sein, wenn die Mikro-Durchblutung nicht optimal verläuft. Nur mit Hilfe funktionierender Ver- und Entsorgungsprozesse im gesamten Arteriensystem können die Körperzellen ihren lebenserhaltenden Aufgaben nachkommen, dem Körper Energie zur Verfügung stellen und die Selbstheilungskräfte mobilisieren. Mit beeindruckenden Filmaufnahmen der Mikrozirkulation im lebendigen Menschen belegt der Referent die Wirksamkeit und Effizienz der neuen physikalischen Gefäßtherapie in vielen dieser Fälle.

fit3Minderdurchblutete Mikroadern werden nach entsprechender Stimulation eines bestimmten Signalgefüges wieder durchblutet und sorgen im Körper für eine bedarfsgerechte Blutverteilung. Speziell bei der komplexen Behandlung von Rückenschmerzen kann diese Therapie einen wertvollen Beitrag leisten, aber auch bei Bandscheiben und Ischias-Syndrom erzielt die Physikalische Gefäßtherapie gute Erfolge. Im Vortrag wird erläutert, wie Betroffene konkret davon profitieren können. Kooperationspartner ist u. a. der Bundesverband deutscher Rückenschulen.
Der nächste Vortrag findet statt am 21.04.2015 um 19.30h im Schloss Eulenbroich in Rösrath. Platzreservierungen unter 0151-58580888. www.fb.com/lebenslangfit

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Einzelhandels- und Nahversorgungskonzept Bergisch Gladbach

Einzelhandels- und Nahversorgungskonzept Bergisch Gladbach

02 April 2015 von Darian Lambert

Grafik-NahversorgungEinzelhandelsstrukturen in Bergisch Gladbach sichern und weiterentwickeln – Öffentlichkeitsbeteiligung ab Ende April/Anfang Mai 2015

Bergisch Gladbach soll auch künftig sowohl ein attraktiver Einkaufsort für die Bürgerinnen und Bürger als auch ein attraktiver Standort für Einzelhandelsbetreiber bleiben. Diesem Ziel dient das neue Einzelhandels- und Nahversorgungskonzept, dass in wenigen Wochen vorgestellt und öffentlich diskutiert werden soll.  

Dazu wurden die Einzelhandelsstrukturen in der gesamten Stadt untersucht und Entwicklungsempfehlungen zur Sicherung und Stärkung des Einzelhandels erarbeitet. Primäres Ziel des Konzepts ist die Sicherstellung und Weiterentwicklung der Zentren, der so genannten zentralen Versorgungsbereiche. Unterschieden wird zwischen dem Hauptzentrum Stadtmitte, den zwei Nebenzentren Bensberg und Refrath sowie den fünf Nahversorgungszentren Schildgen, Paffrath, Hand, Heidkamp und Herkenrath. Jeder zentrale Versorgungsbereich übernimmt, seiner Größe und Ausstattung entsprechend, eine Versorgungsfunktion für die Bürgerinnen und Bürger in Bergisch Gladbach.

Das zweite Ziel ist die Sicherung und Weiterentwicklung der Nahversorgung, sowohl innerhalb als auch außerhalb der zentralen Versorgungsbereiche. Das dritte Ziel betrifft die Bereitstellung von Sonderstandorten für den großflächigen Einzelhandel mit nicht zentrenrelevantem Einzelhandel. Welche Sortimente dazu zählen, ist in der so genannten „Bergisch Gladbacher Sortimentsliste“ festgehalten.

Die politische Beratung des Konzepts ist für die Sitzung des Stadtentwicklungs- und Planungsausschusses am 16. April 2015 geplant. In der Sitzung soll die Offenlage des Konzepts beschlossen werden, sodass ab Ende April/Anfang Mai 2015 die Öffentlichkeit (Bürgerschaft, Unternehmen, etc.), die Träger öffentlicher Belange und die Nachbarkommunen die Möglichkeit haben, eine Stellungnahme zum Konzeptentwurf abzugeben. Vorgesehen ist eine öffentliche Informationsveranstaltung, der genaue Termin wird noch rechtzeitig auf der Internetseite www.stadtentwicklung-gl.de und in den Medien bekannt gegeben. Hier finden Sie zudem vertiefende Informationen zum Konzeptentwurf.  

Nach der Abwägung der Stellungnahmen soll das Konzept im Herbst 2015 beschlossen werden. Mit dem Beschluss des Konzepts ist es als städtebauliches Entwicklungskonzept bei der Aufstellung des Flächennutzungsplans und bei Bebauungsplänen zu berücksichtigen.

Ansprechpartnerin bei Fragen zum Konzept ist Wibke Feldmann, Stabsstelle Stadtentwicklung/Strategische Verkehrsentwicklung, Telefon 02202-141466.

www.stadtentwicklung-gl.de

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H&M eröffnet neu in Bergisch Gladbach

25 März 2015 von Darian Lambert

„Wir freuen uns ganz besonders auf die Eröffnung unseres neuen Geschäftes im Frankenberger Tor und darauf, dort nun Mode für die ganze Familie in einem modernen, hellen und inspirierenden Ambiente präsentieren zu können. Unser motiviertes H&M-Team freut sich, die modebegeisterten Kunden in Bergisch Gladbach mit unseren täglich aktualisierten Kollektionen und dem neuen Store-Design begeistern zu können“, so Thorsten Mindermann, Geschäftsführer von H&M Deutschland.

Das Team um Store Manager, Manuel Wichterich, besteht aus insgesamt 30 Kollegen, 25 Frauen und 5 Männern. 15 Kollegen konnten neu eingestellt werden und 15 stammen aus bestehenden H&M-Geschäften.

Fantasie, Sonne und der unbeschwerte Lebensstil aus Miami und Palm Springs haben H&Ms Mode im Frühjahr/Sommer 2015 inspiriert. Die drapierte Silhouette von Pyjamas gibt beim Stil den Ton an und ein vielfältiger Mix aus Mustern und Sporteinflüssen stehen für einen entspannten Look über die ganze Saison hindurch.

„Ich bin begeistert, wie glamourös und gleichzeitig unkompliziert H&Ms Look für Frühjahr/Sommer 2015 ist. Pyjamas sind unglaublich bequem und sehen dabei fantastisch aus, besonders mit hohen Absätzen. Alles dreht sich um Spaß, Sonne und Partys bis tief in die Nacht“, sagt Ann-Sofie Johansson, H&Ms Head of Design, New Development.

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