Seit Jahren gibt es in Europa eine „Rettungsaktion“ nach der anderen. Doch wer rettet dabei eigentlich wen? Die Reichen die Armen? Die Troika die (süd)europäischen Staaten? Die Politiker den Euro? Die Rettungsschirme Europa? Oder die Steuerzahler die Banken?
Am Donnerstag den 12. März im Jugend-Kulturzentrum Q1 und am Montag den 16. März im Ratssaal Bensberg, jeweils um 19 Uhr, wird dieser Frage nachgegangen. Eine kleine Gruppe engagierter Gladbacher BürgerInnen hat sich zusammengefunden, um den aktuellen Dokumentarfilm „Wer rettet wen?“ in unserer Stadt zu zeigen. Der Eintritt ist frei, über eine kleine Spende zur Deckung der Unkosten freuen sich die Veranstalter jedoch.
Aus Sicht von Urs Kleinert, einem der Organisatoren der Filmabende, könnte der Termin des Filmstarts nicht passender sein: „Der Regierungswechsel in Griechenland hat das Thema „europäische Krisenpolitik“ wieder ganz oben auf die politische Agenda gebracht. In der Diskussion darüber werden jedoch oft wichtige Aspekte vernachlässigt, gerade was die beteiligten Interessen und die sozialen Folgen z.B. in Griechenland und Spanien angeht. Der Film trägt dazu bei, diese Lücken zu schließen und weniger bekannte Zusammenhänge ins Bewusstsein zu rücken, und kommt damit genau zum richtigen Zeitpunkt.“
Die FilmemacherInnen Leslie Franke und Herdolor Lorenz („Kernfilm“) sind für politisch Interessierte keine Unbekannten: In ihren Filmen „Water makes money“ und „Bahn unterm Hammer“ beschäftigten sie sich mit den Themen Wasser- bzw. Bahnprivatisierung. Ihr aktuelles Werk, dessen Produktion zahllose Einzelpersonen durch ihre Spenden ermöglicht haben, versucht nun, das hochkomplexe und vielschichtige Feld der EU-Krisenpolitik in 100 Minuten möglichst verständlich und umfassend darzustellen. Wahrlich kein einfaches Unterfangen, doch Urs Kleinert ist überzeugt: „Dem Film „Wer rettet wen?“ gelingt das Kunststück, informativ und allgemeinverständlich zu sein und dabei auch zu unterhalten. Er liefert keine Patentlösungen, zeigt aber mögliche Ansätze für eine alternative Politik. Denn eines sollte doch inzwischen offensichtlich sein: So wie bisher kann es nicht weitergehen. Aber wie dann?“ Um diese Frage, die uns sicher in diesem Jahr weiter beschäftigen wird, zu erörtern, gibt es im Anschluss an die Vorführungen die Möglichkeit zur Diskussion.
Wer rettet wen? Die Krise als Geschäftsmodell auf Kosten von Demokratie und sozialer Sicherheit Deutschland 2015, 104 Min, Buch: Herdolor Lorenz, Regie: Leslie Franke
12.3. 19h im Q1, Quirlsberg 1, nh. Ev. Krankenhaus 16.3. 19h im Ratssaal Bensberg Eintritt frei, Spenden erlaubt
Frühling, Sonne und die Natur erwacht – schon seit Jahrzehnten nutzen viele gemeinnützige Vereine und engagierte Bergisch Gladbacherinnen und Bergisch Gladbacher das Frühjahr, um in unserer Stadt auch Wege, Wiesen und Wälder von Abfällen und Unrat zu befreien.
Der Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Bergisch Gladbach (AWB) unterstützt die Aktionen und begrüßt die Frühjahrsputzaktionen. Seit 2014 gibt es in Bergisch Gladbach das Motto „Bergisch Gladbach putz(t) munter“. Viele Menschen fanden sich im Stadtgebiet, um gemeinsam Müll einzusammeln und dadurch das Stadtbild zu verschönern.
Bergisch Gladbach putz(t) munter
Auch in diesem Jahr soll der stadtweite Putztag am Samstag, 21. März 2015, stattfinden. Radio Berg, das einen regionalen Putztag vor einem Jahr erstmals ins Leben rief, wird diese Aktion erneut begleiten. Parallel sind an diesem Samstag im gesamten Rheinisch-Bergischen und Oberbergischen Kreis Menschen mit Mülltüten und Handschuhe bewaffnet im Einsatz für die gute Sache.
Der AWB hat bereits Vereine und Schulen sowie Bürgergemeinschaften angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen. Dabei hoffen die Initiatoren, auch 2015 alt bekannte Mitstreiter wiederzusehen und auch neue Vereine und fleißige Bürgerinnen und Bürger für unsere Aktion begeistern zu können, die sich gemeinsam für eine saubere Stadt engagieren wollen.
Weiterhin unterstützt der AWB selbstverständlich jede Frühjahrsputzaktion, auch wenn ein anderer Aktionstag ausgeguckt wird. Hierzu steht das Team von ABW-Leiter Willi Carl den Einwohnerinnen und Einwohner mit Rat und Tat zur Seite.
Die eingesammelten Abfälle werden kostenfrei abtransportiert und entsorgt. Die „Putzenden“ erhalten Handschuhe, Zangen, Müllsäcke und Warnwesten mit dem Slogan „Bergisch Gladbach putz(t) munter“.
Neu ist, dass auf Wunsch auch Plakate und Flyer zur Verfügung gestellt werden, mit denen im Ortsteil individuell für die Aktion geworben werden kann.
Für einen Stadtteil hat Bürgermeister Lutz Urbach noch eine Überraschung parat: Er kommt persönlich mit Grill, Würstchen, Brötchen und kalten Getränken vorbei und belohnt die fleißigen Helferinnen und Helfer mit einem Putztag-Grillfest am Nachmittag des 21. März 2015. Wo und wann das sein wird, wird noch bekannt gegeben.
Angegeben werden sollen Ansprechpartner, Tag, Uhrzeit und ungefähre Personenzahl. Damit kann die Planung für den Putztag weiter konkretisiert werden. Selbstverständlich werden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach erfolgter Anmeldung rechtzeitig über alle weiteren Details zur Aktion informiert.
Ansprechpartner des Abfallwirtschaftsbetriebes für Fragen rund um den Putztag sind Sascha Kolter (Telefon: 02202 – 14 35 29, E-Mail: S.Kolter@stadt-gl.de) und Simon Stefer (Telefon: 02202 – 14 39 96, E-Mail: S.Stefer@stadt-gl.de).
„Ich wollte endlich mal feststellen, ob es an meinem Haus Schwachstellen gibt, die mich unnötig Energie kosten“, erzählt Patrick Stobäus, der 2014 an der Thermografie-Sonderaktion des Rheinisch-Bergischen Kreises teilgenommen hat. Hier haben Immobilienbesitzer die Möglichkeit, ihr Gebäude von einem Fachmann zu vergünstigten Konditionen auf energetische Schwachstellen hin untersuchen zu lassen. „Die Teilnahme ist wirklich unkompliziert“, freut sich der Kürtener, „bereits nach wenigen Wochen bekommt man ein ausführliches Ergebnis.“ Um möglichst vielen Immobilienbesitzern die Möglichkeit zu geben, ihre Objekte unter die Lupe nehmen zu lassen, verlängert der Rheinisch-Bergische Kreis die diesjährige Aktion noch bis Ende Februar.
Vorschläge für Sanierung
Bei der Untersuchung werden zunächst Infrarotaufnahmen des Gebäudes von außen gemacht. Die Anwesenheit der Hausbesitzer ist dafür nicht notwendig. Ein anschließend angefertigtes Gutachten analysiert die entdeckten Schwachstellen und unterbreitet Vorschläge, um das Gebäude effizient und kostensparend auf den neuesten Stand zu bringen. Oftmals sind es bereits Kleinigkeiten, die zum Energiesparen beitragen. Nach Abschluss der Aktion haben die Teilnehmer bei einer Nachbesprechung Gelegenheit, sich mit anderen auszutauschen und offene Fragen zu klären. „Hier bekommt man schnell Kontakte zu den passenden Handwerkern und auch viele weitere praktische Hinweise“, berichtet Brigitte Jelitto, eine Teilnehmerin aus Bergisch Gladbach. „Ich würde jedem, der sich unsicher ist, ob sein Haus energetische Schwachstellen aufweist, empfehlen, an der Thermografie-Aktion teilzunehmen.“
Die Untersuchungen werden von einem zertifizierten Thermografen durchgeführt. Die Kosten betragen 150 Euro (Ein-/Zweifamilienhaus) beziehungsweise 180 Euro (Mehrfamilienhaus bis 6 Wohneinheiten). Einen Musterbericht des Thermografen, das Anmeldeformular sowie weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Rheinisch-Bergischen Kreises unter www.rbk-direkt.de (Suchbegriff: Thermografie-Sonderaktion) beziehungsweise telefonisch unter 02202 13-2553 oder auch per E-Mail an standortentwicklung@rbk-online.de
Lahme Windows und auch Apple Rechner können mit schnellen SSD-Speichern wieder flott gebracht werden. De „Arbeit am Rechner muss nicht zur Geduldsprobe werden“ – so Frank Samirae, Inhaber der gleichnamigen Firma EDV-SERVICE Samirae. „Wenn der alte Computer noch funktioniert und erhalten werden soll ist Möglichkeit, dem trägen Rechner Beine zu machen, ein moderner SSD-Speicher. Der Austausch der Festplatte durch einen SSD-Speicher kann die Geschwindigkeit des Systems verdoppeln oder gar versechsfachen.“ – so Samirae weiter.
Die Chipspeicher sind im Vergleich zu normalen Festplatten etwas teuerer. SSDs mit ausreichend Gigabytes Speichervolumen gibt es schon ab etwa 100 Euro.
Für die Installation des Betriebssystems auf dem neuen SSD-Speicher gibt es zwei Möglichkeiten: Eine Neuinstallation oder die Spiegelung des bestehenden Systems. Die Neuinstallation bietet den Vorteil, dass das Betriebssystem frisch installiert und an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden kann. Überflüssiger Ballast aus dem alten Betriebssystem fällt weg. Sie kann aber viel Zusatzarbeit erzeugen, falls Programme wieder installiert und konfiguriert werden müssen. Die Performace des Systems kann hierdurch noch besser sein.
Kontaktinformation: EDV-SERVICE Samirae Frank Samirae Holunderweg 9 51427 Bergisch Gladbach
Rheinisch-Bergischer Kreis. Um angeln zu dürfen, braucht man einen Fischereischein. Voraussetzung dafür ist es, mindestens 14 Jahre alt zu sein und die Fischerprüfung abgelegt zu haben. Neben dem fachgerechten Umgang mit Fischen steht dabei der Tierschutz besonders im Vordergrund. Angeln ohne Berechtigung ist verboten und kann streng bestraft werden.
Deshalb heißt es, sich jetzt schnell anzumelden. Die nächste Fischerprüfung bei der unteren Fischereibehörde des Rheinisch-Bergischen Kreises findet am 24. März und je nach Teilnehmerzahl auch am 25. März jeweils um 8 Uhr statt. Prüfungsort ist der große Sitzungssaal des Kreishauses Heidkamp, Am Rübezahlwald 7 in Bergisch Gladbach. Anmeldungen werden noch bis zum 24. Februar unter der Telefonnummer 02202 13-2820 entgegengenommen. Die Prüfungsgebühr beträgt 50 Euro, das Mindestalter für die Zulassung zur Prüfung ist 13 Jahre.
In der Prüfung werden verschiedene Themenkomplexe wie Fischkunde, Gewässerkunde, Fischhege, Naturschutz, Gerätekunde, Gesetzeskunde, Fisch-Erkennung sowie Zusammenstellung und Zusammenbau von Angelgerät abgefragt.
Wer an der Fischerprüfung teilnehmen möchte, kann bei folgenden Anbietern Vorbereitungskurse besuchen:
• Angelgeräte Wichterich, Sattlerweg 8, Bergisch Gladbach-Bensberg Vorbereitungskurs in Bergisch Gladbach-Refrath Vorherige Anmeldung erforderlich im Geschäft oder per Telefon unter 02204 56688
• Rainer Pritschins, Telefon: 0221/ 2972415, E-Mail: pritschins@netcologne.de, Internet: www.angelpruefung-mit-erfolg.de
Eigene Firma: Ist das was für mich? Anmelden bis 26. Januar 2015!
Das Frauenbüro der Stadt Bergisch Gladbach bietet Frauen ein Orientierungsseminar zur Existenzgründung an. Unter dem Titel „Existenzgründung – ist das was für mich?“ findet von Montag, 02. Februar, bis Freitag, 06. Februar, jeweils von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr, ein kostenloses Schnupperseminar für Existenzgründerinnen im TechnologiePark Bergisch Gladbach statt.
Während oder nach der Elternzeit, bei Erwerbslosigkeit oder auch durch den Wunschnach beruflicher Veränderung ist schon so mancher Frau die Idee gekommen, sich selbst-ständig zu machen. Dann stellen sich schnell Fragen wie: „Selbständigkeit und Familie – schaffe ich das?“, „Wie gut ist meine Idee?“, „Gibt es Fördermittel?“ oder „Welche Formalitäten sind zu erledigen?“. Diese und viele weitere Fragen werden in dem Seminar beantwortet. Auch Gründerinnen, die noch ganz am Anfang stehen, sind willkommen.
Das Seminar wird geleitet von der Diplom-Kauffrau Christa Spengler-Rast, CSR Consulting. Anmeldung und nähere Information erhalten Sie im Frauenbüro der Stadt Bergisch Gladbach, Gitta Schablack, Telefon: 02202 / 142647 oder per E-Mail unter: frauenbuero@stadt-gl.de.
Planen Sie den nächsten Schritt Ihrer Karriere und stehen am Start in eine Führungsposition? Sind Sie als weibliche Führungskraft relativ neu mit Führungsaufgaben betraut? Dann haben ist dies interessantes Angebot für Sie! Im Frühjahr 2015 startet in Bergisch Gladbach ein Projekt für Frauen, die sich auf eine Führungsrolle vorbereiten bzw. für Führungsfrauen, die noch relativ neu in der Rolle sind.
Jede Teilnehmerin wird ein Jahr lang (d.h. einmal pro Monat) von einer erfahrenen, weiblichen Führungskraft (Mentorin) gecoacht, die Sie beim Start in eine Führungsposition begleitet und unterstützt.
In den vertraulichen Gesprächen können alle Fragen angesprochen werden, bei denen die Nachwuchskraft Austausch und Unterstützung wünscht. Wichtig ist uns dabei, dass die inhaltliche Gestaltung der Treffen sich an den Fragen und Bedarfen der Nachwuchskraft (Mentee) orientiert.
Begleitet werden die vertraulichen monatlichen Treffen zwischen Mentorin und Mentee durch drei Tages-Workshops, die auf die Vieraugengespräche vorbereiten.
Kosten des gesamten Angebots: 550 €.
Die Mentorinnen, die Sie begleiten, sind alle Mitglieder im FiF-Netzwerk. Hier haben sich vor drei Jahren 18 Führungsfrauen aus den unterschiedlichsten Unternehmen zusam-mengeschlossen. Auf unserer Internetseite www.fif-netzwerk.de erfahren Sie mehr über unser Netzwerk.
Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, dann beantworten wir sehr gerne Ihre Fragen auf unserer Informationsveranstaltung am
Dienstag, 21. Januar, um 18 Uhr, in der 1. Etage der VR Bank eG Bergisch Gladbach, Hauptstraße 188 (Fußgängerzone), 51465 Bergisch Gladbach
Wir freuen uns auf Ihre unverbindliche Anmeldung bis zum 20. Januar:
Frauenbüro der Stadt Bergisch Gladbach, Telefon: 02202 – 142647,
E-Mail: frauenbuero@stadt-gl.de
Georg Watzlawek und Werner Schmitz-Dietsch geben auf
iGL das nächste Opfer?
Mit der Einstellung von in-gl.de ist die Medienvielfalt in Bergisch Gladbach geringer geworden. Kleine lokale Angebote haben es von sich aus schwer, sich gegenüber überregionalen Angeboten zu behaupten. Das „iGL Bürgerportal Bergisch Gladbach“ unter in-gl.de und ein damit verbundener Newsletter gaben letztlich nur ein kurzes Gastspiel.
Georg Watzlawek und Werner Schmitz-Dietsch erreichten offensichtlich keine journalistische Qualität, die konkurrenzfähig gegenüber dem Kölner Stadtanzeiger und anderen auf dem Medienmarkt ist und Bestand haben könnte. Die Leser haben die kostenpflichtigen Angebote von in-gl.de nicht in ausreichender Menge angenommen.
Georg Watzlawek und Werner Schmitz-Dietsch scheinen mit der hinter in-gl.de stehenden Firma „Vor Ort-Medien UG (haftungsbeschränkt)“ gescheitert zu sein. Die letzte veröffentlichte Bilanz von 2011 zeigt, dass in-gl.de lediglich ca. 330 Euro im gesamten Jahr erwirtschaften konnte. Laut Bundesanzeiger stieg die Summe der Verluste (nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag) des verwandten Printmediums „Franzz – Der Bewegungsmelder“ ebenfalls in 2011 auf ca 285.000 Euro. Wie sie auf in-gl.de kundtun, wollen Watzlawek und sein Team „eine Auszeit“ nehmen, um sich Gedanken über ihre weitere Zukunft machen. Doch stehen sie zunächst einmal vor der Aufgabe, bereits gezahlte Abobeiträge wie versprochen in den nächsten Tagen zurück zu erstatten.
Selten wird über Griechenlands Plünderung im „normalen“ Wirtschaftsverkehr gesprochen. Ein Vergleich zwischen heute und gestern zeigt Parallelen. Zur heutigen Situation ein weiterhin aktueller Bericht von Monitor aus 2012 mit griechischen Untertiteln, wie die deutsche Wirtschaft und der deutsche Staat von der „Eurokrise“ kräftig profitiert:
Eine kurze Zusammenfassung des Textes „Zur Wirtschaftspolitik der deutschen Besatzer in Griechenland 1941-1944, Ausbeutung, die in die Katastrophe mündete“ von Martin Seckendorf zeigt auf, wie die deutsche Wirtschaftspolitik im 2. Weltkrieg Griechenland ruinierte.
„Außenhandel“
In der nach dem offenen Raub und Vernichtung bzw. „Übernahme“ griechischer Unternehmen und Banken folgenden Periode wurde die ökonomische Ausnutzung des Landes als Export über den Außenhandel abgerechnet, der auf devisenlosem Verrechnungsverkehr, dem Clearingsystem, basierte, einem kaufmännisch korrekten Anstrich. Da der Abtransport aus Griechenland wert- und mengenmäßig ständig gesteigert wurde, von deutscher Seite aber kaum Gegenlieferungen erfolgten, entstand sehr bald ein Exportüberschuss auf griechischer Seite. Ab Herbst 1942 war der Bezug von Rohstoffen und Lebensmitteln aus Griechenland wegen der deutschen Schulden im Außenhandel „legal“ nicht mehr möglich. Am 17. September 1942 wurde deshalb die so genannte DEGRIGES von der deutschen Privatwirtschaft gegründet und mit staatlichem Außenhandelsmonopol ausgestattet. Die DEGRIGES manipulierte bei der Verrechnung die Preise. Griechische Ausfuhrgüter nach Deutschland wurden preislich extrem gesenkt und die Preise für deutsche Güter, die nach Griechenland eingeführt werden sollten, stark erhöht. Das hatte vor allem zwei Effekte:
– die deutsche Wirtschaft erreichte sowohl bei der Einfuhr als auch bei der Ausfuhr große finanzielle Vorteile, so genannte „Schleusungsgewinne“
– wegen der künstlichen Preisveränderungen wurde für die deutsche Seite aus 71 Millionen Reichsmark Schulden im Jahr 1942 urplötzlich 20 Millionen Reichsmark Guthaben im Jahr 1943
Besatzungskosten bzw. „Aufbaukosten“
Ab August 1941 musste Griechenland Besatzungskosten zahlen, für die von deutscher Seite der Terminus „Aufbaukosten“ verwendet wurde: 1,021 Mrd. Reichsmark bis Ende 1941, 1942 waren es 2,551 Mrd. Reichsmark. Dem stand ein griechisches Volkseinkommen in Höhe von 756 Millionen Reichsmark gegenüber. So kam es in Griechenland zur höchsten Belastung der Zivilbevölkerung pro Kopf durch Besatzungskosten in allen von Deutschland besetzten Gebieten. Diese Besatzungskosten entsprachen nicht der Bestimmung der Haager Landkriegsordnung, bei der Erhebung von Abgaben die Verhältnismäßigkeit zu den Hilfsquellen des jeweiligen Landes zu wahren. Über diese „Aufbaukosten“ wurden in großem Umfange Ausgaben finanziert, die mit der Besetzung des Landes nichts zu tun hatten.
Auswirkungen
Die griechische Kollaborationsregierung presste die geforderten Leistungen über die Ausdehnung des Banknotenumlaufs aus dem Volk. Bei gleichzeitig sinkender Produktion war eine hohe Inflation und eine zunehmende Verelendung die Folge, das Missverhältnis zwischen Preisen und Löhnen wurde immer größer. Schwere Folgen hatte die deutsche Raubwirtschaft für die Ernährungslage der Griechen. Selbst auf dem Höhepunkt der seit Herbst 1941 einsetzenden Hungerkatastrophe, der mehrere Hunderttausend Menschen zum Opfer fielen, wurden dem Land weiterhin Nahrungsmittel entzogen.
Der Weihnachtsmarkt auf dem Konrad-Adenauer-Platz verwandelt die Stadtmitte in ein vorweihnachtliches Einkaufsparadies und lädt zum romantischen Bummel ein. Der Markt ist allen Besuchern als Traditionsmarkt vertraut. Sie finden jedes Jahr viele Angebote wieder. Er bietet aber auch immer neue Überraschungen.
Jung und Alt finden in den liebevoll gestalteten Häuschen viele Artikel für ihren jeweiligen Geschmack. Mit einem guten kulinarischen Angebot und dem traditionellen Glühwein bezaubert er seine Gäste bei winterlicher Kälte. Für viele Gäste ist der Weihnachtsmarkt in Bergisch Gladbach eine „gechillte Alternative“, weil er gemütlicher und ruhiger ist als andere Weihnachtsmärkte in den großen Metropolen. Die meisten Besucher gehen mit Familie, Freunden oder Arbeitskollegen auf den Weihnachtsmarkt. Und manch Einer lässt bei einem guten Glas Glühwein die schönsten Momente des Jahres Revue passieren und freut sich auf die verdiente Weihnachtspause. Weihnachtsmarkt ist wirklich eine schöne Einstimmung auf die Festtage. Der Markt ist ein wahre Fundgrube für große und kleine Weihnachtsgeschenke.
Es ist die besinnlichste Zeit des Jahres, geprägt von Kerzenlicht und Plätzchenduft, geheimnisvollen Weihnachtsgeschichten, klirrender Kälte und romantischen Nächten am lodernden Kaminfeuer. Lebkuchen, Printen, Stollen, Spekulatius, Zimtsterne und Glühwein gehören dazu, und die gibt es auf dem Weihnachtsmarkt in Bergisch Gladbach in großer Auswahl und bester Qualität.