Archiv | Wirtschaft

Film mit Fritz Roth: Es kommt, wie es kommen muss

19 November 2013 von Darian Lambert

Drei Menschen und ihre Schicksale
Sonntag, 24. November 2013, 15.30 Uhr, Bayerisches Fernsehen
Ein Film von Volker Wild; Redaktion: Dr. Michael Zehetmair

EskommtwieeskommenmussFotoZweiFritzRDer Tod als unausweichliches Erlebnis beschäftigt alle von uns eines Tages. Manche früher, manche später. In den Bereichen Medizin und Biologie ist die Forschung rund um den Tod inzwischen sehr weit, auch statistisch kommen die Wissenschaftler dem Phänomen näher.

Doch die Fragen, die sich jede und jeder von uns einmal stellt: „Wann wird es sein?“ oder „Wie wird es sein?“, diese Fragen bleiben offen und führen zu den unterschiedlichsten emotionalen Reaktionen. Bei vielen löst das Denken an den Tod Angst aus, bei anderen Wut und bei wieder anderen Gelassenheit.

Der Film begleitet drei unterschiedliche Menschen, die sich die oben genannten elementaren Fragen stellen, all die aufgezählten Emotionen kennen und dennoch – oder vielleicht auch gerade deswegen – so fröhlich wie möglich durchs Leben gehen. Wissend, dass ihres relativ bald endlich sein wird.

Fritz Roth,  63 Jahre, von Beruf Bestatter, hat viele Träume. Diese zu verwirklichen bleibt ihm nicht mehr viel Zeit,  denn seit einigen Monaten weiß Fritz Roth, dass er an Krebs erkrankt ist. Nach der Diagnose weint er, doch aus der Bahn wirft sie ihn nicht. Im Gegenteil: Der Krebs macht ihn noch mutiger. Er packt Dinge an, die er bisher in die Zukunft geschoben hat, bereist die Seidenstraße und schreibt sich an einer Universität ein. Wie er beerdigt werden möchte, weiß er genau. Seit 30 Jahren ist das Thema Bestandteil seines Lebens.

Eineinhalb Jahre liegt Kristina Schilling im Krankenhaus und wartet auf ein Spenderorgan. Kristina ist 21 Jahre und leidet seit ihrer Geburt an Mukoviszidose. Ohne neue Lunge kann sie nicht weiterleben. Die Zeit wird unendlich. Immer wieder fällt sie von der Transplantationsliste herunter. Dann hat Kristina Glück. Genau an ihrem Geburtstag ist eine passende Lunge gefunden. Nach der Operation bekommt sie die Diagnose Krebs. Doch auch diesmal bleibt Kristina lebensbejahend und kämpft weiter.
Im Moment führt sie ein relativ normales Leben mit Pferd, Freund und Disko.  Mit Inhalationsgerät und Medikamenten im Gepäck will sie die Welt bereisen. Wie viel Lebenszeit sie noch hat, weiß keiner. Viele Mukoviszidosepatienten sterben  zwischen 30 und 40 Jahren.

Für Renate Schwarz, 56,  ist der Umgang mit dem Tod und Sterben etwas Alltägliches. Sie hat nicht viel Angst vor dem eigenen Tod und noch weniger vor dem der anderen. Die Leiterin des Ruppiner Hospiz kann sich keinen anderen Beruf vorstellen. „Ja, hier wird auch gelacht!“, sagt sie und ist immer da, wenn man sie braucht. Damit die Gäste, die keine Patienten mehr sind, zur Ruhe kommen und innere Gelassenheit finden können. Bevor es letztlich kommt, wie es kommen muss.

Autor: Volker Wild
Redaktion: Dr. Michael Zehetmair

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Ehrenamtlicher Richter am Verwaltungsgericht in Köln?

13 November 2013 von Darian Lambert

Jetzt bewerben

Sie haben sich schon immer gefragt, wie die Urteilsfindung an einem Verwaltungsgericht zu Stande kommt? Dann hat die Stadt Bergisch Gladbach jetzt eine geeignete Aufgabe für Sie:
Für die Wahlperiode vom 01.04.2015 bis zum 31.03.2020 werden interessierte Bürgerinnen und Bürger für die Wahl des ehrenamtlichen Richteramtes am Verwaltungsgericht in Köln gesucht.

Welche Aufgaben umfasst das ehrenamtliche Richteramt?
Sie wirken bei der mündlichen Verhandlung und bei der Urteilsfindung mit und haben dabei die gleichen Rechte wie Berufsrichter.

Wer kann als ehrenamtliche Richterin bzw. ehrenamtlicher Richtertätig werden?
Neben der deutschen Staatsangehörigkeit muss das 25. Lebensjahr vollendet worden und der Wohnsitz in Bergisch Gladbach sein. Berufliche Gründe können gegen die Berufung zum ehrenamtlichen Richter sprechen. So sollten Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst, Richter, Rechtsanwälte, Notare, Berufs- und Zeitsoldaten sowie Mitglieder der Landes-u. Bundesregierung  und des europäischen Parlaments von einer Bewerbung absehen.
Zu den persönlichen Ausschlussgründen gehören:  
– die fehlende Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter
– Vermögensverfall
– Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von mehr als 6 Monaten

Wie und wo bewerben ?
Alle, die die Voraussetzungen zur Berufung zur ehrenamtlichen Richterin bzw. zum ehrenamtlichen Richter erfüllen, können sich ab sofort bis zum 06.12.2013 bewerben und zwar schriftlich unter folgender Anschrift: Stadt Bergisch Gladbach, Fachbereich 3, Rechts- und Versicherungsangelegenheiten, Postfach 20 09 20, 51439 Bergisch Gladbach.  Ansprechpartnerin ist Brigitte Cord, erreichbar via E-Mail an b.cord@stadt-gl.de und telefonisch unter 02202/142378. Sie beantwortet auch nähere Fragen zu Eignung und Verfahren und sendet die Bewerbungsbögen zu.
Das Bewerbungsformular steht ab sofort auch auf der Internetseite der Stadt Bergisch Gladbach, unter http://bergischgladbach.de/ehrenamtliche_richter.aspx, zum Download bereit.

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Einheitliches Stadtbild durch neue Werberahmen

11 November 2013 von Darian Lambert

Stadt beauftragt neuen Vertragspartner für Werbe- und Hinweisbeschilderung

In Bergisch Gladbach gibt es einen neuen Betreiber für die Werbe- und Hinweisbeschilderung an den städtischen Laternenmasten. Nachdem die Werberechte für das Jahr 2013 neu vergeben wurden und das Ausschreibungsverfahren beendet ist, darf sich die Firma „mediateam Stadtservice“ aus Berlin über den Zuschlag freuen.

Auch die Stadt hat Grund zum Jubel. Zum einen bescheren die zukünftig fließenden Erlöse dem Stadtsäckel höhere Erträge. Zum anderen sorgt ein einheitliches Plakatrahmensystem für eine größere Übersichtlichkeit. Die Bürgerinnen und Bürger bleiben so vor einem undurchsichtigen Werbeschilderwald verschont und das öffentliche Straßenbild wirkt geordneter. Außerdem besteht nun für alle neu angebrachten Plakatrahmen eine umfassende Haftpflichtversicherung; um diese Kosten braucht sich die Stadt fortan nicht mehr zu kümmern.

Auch qualitativ bieten die neuen DIN A1-formatigen Werberahmen einen Mehrgewinn. Sie bestehen aus pulverbeschichtetem Aluminium und erzeugen ein geordnetes Bild entlang der werbewirksamen Kreuzungsbereiche in Bergisch Gladbach. Die Innenfläche der Werberahmen ist mit auswechselbaren Aluminiumplatten bestückt und kann je nach Kundenwunsch beschriftet werden und auf heimische Betriebe und Geschäfte hinweisen.

Die insgesamt 104 Schilder des Vertragsvorgängers wurden bereits im Juli ausgewechselt. Auch die Sondernutzungserlaubnisse der zusätzlich fast 200 hängenden Werbeschilder werden größtenteils an das neue System angepasst. Die Werbetreibenden werden fortan gebeten sich an die Firma zu wenden. So soll eine Vereinheitlichung des Stadtbildes gewährleistet sein. Auch die Kosten bleiben gering. Für 54 EUR im Monat können Interessenten ein doppelseitiges Werbeschild mieten. Die Auswahl und Buchung der gewünschten Laternenmasten erfolgt direkt über die mediateam Stadtservice GmbH, 10715 Berlin, Bundesallee 56, Tel: 030 / 850 777 600.

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Börse Aktuell: DAX Top Euro und Gold Flop

10 November 2013 von Darian Lambert

von Dimitri Kummer und Frank Samirae

Kurz nach der Bekanntgabe der für viele überraschenden Zinssenkung durch die Europäische Zentralbank EZB schoss der DAX in die Höhe und markierte im Handelsverlauf in kürzester Zeit mit 9.192 Punkten ein neues historisches Hoch. Doch so schnell wie es aufwärts ging, zogen sich die Bullen wieder zurück. Unter dem Strich stiegen die Notierungen auf dem Frankfurter Börsenparkett am Donnerstag um 0,4% auf 9.081 Punkte. Auslöser für die Gewinnmitnahmen waren US-amerikanische Konjunkturdaten, die für die meisten Marktteilnehmer zu gut ausfielen. Vor allem kamen Sorgen auf, wonach die US-Notenbank Fed früher als erwartet die ultralockere Geldpolitik drosseln könnte. Diese Befürchtungen belasteten auch den nächsten Handelsstart. 
Im Fokus  stand am Freitag die US-amerikanische Arbeitslosenquote für den Monat Oktober.

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Einen herben Dämpfer hatte am Freitag auch der EUR-USD zu verkraften. Nach der Zinssenkung rutschten die Notierungen gen Süden. Die Kreuzunterstützung bei 1,3456/1,3492 USD wurde von den Bären überrannt. Deutlich besser sieht es beim DAX aus. Unser technisches Kursziel von 9.200 Punkten wurde im Handelsverlauf annähernd erreicht. Weiteres Potenzial sehen wir aus charttechnischer Sicht bis in den Bereich bei 9.300/9.400 Punkten.

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Bei Gold hat sich nichts wirklich Positives getan. Gerade ist der Goldpreis an der 1.360er-Marke nach unten abgeprallt – ein weiteres eher bearishes Zeichen. Zudem bildet sich eine Dreiecksformation und diese ist in den meisten Fällen eine Trendfortsetzungsformation. Auch das deutet auf weiter fallende Kurse hin. Als wichtige Signallinie gilt nach der Target-Trend-Methode die 1.260er Linie. Wird diese nun erneut nachhaltig unterschritten, ist mit weiter fallenden Kursen bis 1.130 Dollar zu rechnen.

Sie wissen: Wir rechnen seit geraumer Zeit damit, dass Gold mittelfristig noch einmal, zumindest kurz, unter die 1.000-Dollar-Marke fällt. Bei einem dreistelligen Goldkurs würden viele Goldanleger überlegen, sich von ihren Positionen zu trennen. Und wir kennen den Markt, er geht gerne den Weg des größten Schmerzes. Gold bald bei 1.000 Dollar?

Risiko-Hinweis und Haftung

Jedes Investment in Aktien ist mit Risiken behaftet, teilweise hochspekulativ und kann zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Wir halten die Artikel, Empfehlungen, Charts und Tabellen für verlässlich, jedoch können wir keine Garantie für Richtigkeit und Aktualität übernehmen. Die Inhalte auf “GL AKTUELL” sind nach bestem Gewissen verfasst. Wir halten unsere Quellen für verlässlich, aber auch hier können wir keine Garantie auf Richtigkeit und Aktualität geben. Die Artikel auf  “GL AKTUELL” stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers dar. Die Informationen geben lediglich einen Einblick in die Meinung der Redaktion.

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Börse Aktuell: Rallye oder Korrektur?

03 November 2013 von Darian Lambert

von Dimitri Kummer und Frank Samirae

Da ist sie wieder, die Unsicherheit an den Märkten. Klarheit hatte man sich von der Sitzung der US-Notenbank Fed am Mittwoch erhofft; Klarheit über den Einstieg in den Ausstieg aus dem Anleihekaufprogramm. Doch die Fed lieferte nicht einmal kleine Hinweise darauf, wann genau dieser Zeitpunkt sein wird. So scheiden sich die Geister der Volkswirte, von denen manche schon Mitte Dezember das sogenannte tapering erwarten, andere erst im März.

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Nur Das Kaffeesatzlesen hat Hochkonjunktur
Und so geht das muntere Ratespiel, das wir eigentlich schon abgehakt hatten, von neuem los, Déjà-vu am Aktienmarkt also. Erstaunlicherweise wurde der Shutdown, also die zwischenzeitliche Schließung zahlreicher Behörden und Regierungsstellen, mit keinem Wort erwähnt. Daraus lässt sich schließen, dass die Fed die Bedeutung des Shutdown für die US-Wirtschaft entweder als gering einstuft oder wegen fehlender Statistiken noch gar nicht beurteilen kann. Letztlich werden die makroökonomischen Daten über den Ausstieg aus den Anleihekäufen entscheiden und die waren zuletzt immer noch nicht berauschend. Dennoch interpretierten viele Volkswirte die Fed-Sitzung als Zeichen dafür, dass die Anleihekäufe wohl doch eher als gedacht reduziert werden könnten. Mehr als Kaffeesatzleserei ist das im Moment aber nicht.

Auch die Zahlenflut geht weiter 

Neben der Geldpolitik gab es in der Berichtswoche eine wahre Zahlenflut von den Unternehmen zu verarbeiten. Apple und Facebook übertrafen die Prognosen, dann folgten GM, Ford und auch VW. Dank der guten Performance der VW-Tochter Porsche konnten die Wolfsburger ein starkes Zahlenwerk für das 3. Quartal vorlegen. Zahlreiche Analysten erhöhten bereits ihre Kursprognosen, so z. B. die Citigroup auf 224 Euro. Aus charttechnischer Sicht gilt es jedoch erst einmal den Widerstand bei 190 Euro zu knacken. Auch der Pharmariese Bayer konnte überzeugen, die Jahresprognose wurde bestätigt. In Frankreich gab es mit BNP Paribas und unserem Musterdepotwert Alcatel-Lucent besonders positive Meldungen. Negative Ausreißer waren allerdings auch dabei, so von der Deutschen Bank und die Deutschen Börse, denen hohe Prozesskosten wegen Geschäfte am US-Immobilienmarkt bzw. mit dem Iran drohen. Aus dem Ölsektor kamen schlechte Zahlen von Royal Dutch und Total, in Japan senkte Sony die Prognose. Dennoch: der überwiegende Teil der Zahlenflut ist als robust oder zumindest solide einzustufen.

Fazit
Rallye oder Korrektur? Noch ist nicht entschieden, wie sich der DAX in den nächsten Wochen entwickeln wird. Die Voraussetzungen für weiter steigende Kurse sind jedenfalls gegeben. Rein statistisch gesehen ist der November ein guter Börsenmonat. Hauptrisikofaktor bleibt aber die Unsicherheit über die Drosselung der US-Anleihekäufe. Aus charttechnischer Sicht ist die 9.000er-Marke entscheidend. Noch schaffte der DAX keinen signifikanten Break, der weitere Käufe auslösen könnte.

Risiko-Hinweis und Haftung

Jedes Investment in Aktien ist mit Risiken behaftet, teilweise hochspekulativ und kann zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Wir halten die Artikel, Empfehlungen, Charts und Tabellen für verlässlich, jedoch können wir keine Garantie für Richtigkeit und Aktualität übernehmen. Die Inhalte auf “GL AKTUELL” sind nach bestem Gewissen verfasst. Wir halten unsere Quellen für verlässlich, aber auch hier können wir keine Garantie auf Richtigkeit und Aktualität geben. Die Artikel auf  “GL AKTUELL” stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers dar. Die Informationen geben lediglich einen Einblick in die Meinung der Redaktion.

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JackeWieHose mit großer Skateboard – Aktion

28 Oktober 2013 von Darian Lambert

Gratis-Skateboards* bei JackeWieHose

Boys_Petrol_SkateMit der niederländischen Modemarke NO TOMATOES erweitert das Forsbacher Kindermodengeschäft JackeWieHose sein Sortiment um eine Trendmarke, die sich an Mädchen und Jungen im Alter zwischen 6 und 16 Jahren richtet.

„Wir freuen uns zur Einführung der Marke  NO TOMATOES über ein besonders attraktives Angebot für unsere jungen Kunden“, berichtet Inhaberin Daniela Gunkel. „Beim Kauf eines NO TOMATOES-Langarmshirts erhalten die Kids nämlich ein Skateboard gratis.“ Dieses Angebot ist sowohl für Mädchen als auch für Jungen gedacht, es stehen jeweils zwei T-Shirts zur Auswahl.

Und Daniela Gunkel verspricht; „Diese Aktion ist schon etwas ganz besonderes, aber bis Weihnachten wird es von unserer Seite noch weitere Überraschungen geben.“

JackeWieHose hat im Februar 2013 eröffnet und freut sich, dass zu einem großen Anteil auch Jugendliche zu ihrem Kundenkreis zählen.

(* Dieses Angebot gilt nur in Verbindung eines Kaufs eines NO TOMATOES-T-Shirts und gilt nur, solange der Vorrat reicht)

JackeWieHose
Bensberger Strasse 260c
51503 Rösrath
www.jackewiehose.com

Öffnungszeiten:
Mo – Fr: 9-13 Uhr und 14-18 Uhr, mittwochs nachmittags geschlossen
Sa:       10-13 Uhr

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Börse Aktuell: Für den Euro wird es spannend

27 Oktober 2013 von Darian Lambert

von Dimitri Kummer und Frank Samirae

Neues Jahreshoch im EUR/USD bei 1,3831 USD, wer hätte das gedacht? Ich will ehrlich sein: ich nicht. Aber es schent sich bei dem Bruch der 1,3710er Marke, dem Februar-Hoch nicht um eine Bewegung begünstigt durch Euro-Stärke gehandelt zu haben. Auch der Dax erreicht sogar ein neues Allerzeithoch und übertrifft die 9000 Punkte Marke.

dax30-26-10-2013

Stattdessen wurde der Bruch der 1,37er Marke und der Lauf in Richtung der 1,38er Marke durch die NFPs am Dienstag initiiert und welche unter den Erwartungen blieben. In diesem Zusammenhang keimten schnell Spekulationen auf, nach welchen die Marktteilnehmer eine Verzögerung des Tapers seitens der FED bis Mitte 2014 sehen und den USD auf breiter Front abstießen.

Am kommenden Mittwoch wird genau dieser Thematik der Hauptfokus auf der FED-Sitzung geschenkt werden. Jegliche Andeutung seitens der FED, welche in Richtung „früher als nun antizipierter Taper seitens der FED“ gehen, beinhalten das Potential für eine scharfe Korrektur besonders im EUR/USD.

Der Grund ist einfach und wurde im Morning Meeting am Freitag bereits aufgegriffen: die Reaktion auf die durchwachsenen Einkaufsmanagerindizes letzten Donnerstag an den europäischen Bond-Märkten ist absurd. So fielen die Zinsen bspw. spanischer Bonds marginal, da die Marktteilnehmer offenbar in schlechten Euro-Daten eine erhöhte Wahrscheinlichkeit auf Liquiditätsspritzen seitens der EZB sehen. Die Krux: vergangene Woche veröffentlichte das italienische Finanzministerium einen Bericht welcher aufzeigte, dass die LTROs der EZB einen nicht unwesentlichen Beitrag zum (negativen) italienischen BIP beigetragen haben.

In Verbindung mit den zu veröffentlichenden Inflationsdaten und der Tatsache, dass die Kredite der Banken in der Euro-Zone an den Privaten Sektor im September auf -1,9% gesunken sind, lassen es in meinen Augen nur zu einer Frage der Zeit werden, wann die Marktteilnehmer beginnen die Schuldtitel Spaniens und Italiens zu verkaufen und die folglich anziehenden Zinsen europäischer „Peripheriestaaten“ (man verzeihe mir bitte die Bezeichnung der dritt- und fünftgrößten Volkswirtschaft der Euro-Zone als „Peripherie-Staat“, ist aber kürzer…) den Euro auf Talfahrt schicken.

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Bewerbungscoaching für Frauen

24 Oktober 2013 von Darian Lambert

Bei dem Wiedereinstieg in den Beruf oder bei einem Stellenwechsel tauchen in der Regel eine Reihe von Fragen auf:

·        Wie finde ich meinen neuen Job? Wie kann ich mit Hilfe der neuen Medien Stellen suchen?
·        Was gehört alles zu einer kompletten Bewerbungsunterlage?
·        Wie erstelle ich mein Bewerbungsanschreiben?
·        Welche Stolpersteine oder Ungereimtheiten sollte ich bei der Bewerbung vermeiden?
·        Wie führe ich ein Bewerbungstelefonat?
·        Aus welchen Elementen besteht das Vorstellungsgespräch und wie bereite ich mich gut darauf vor?

Ganz praktische Antworten auf diese Fragen gibt die Managementberaterin Beate Fiedler, zu deren Tätigkeitsschwerpunkten auch die Gewinnung und Auswahl von Personal zählt.

Das kostenfreie Seminar findet an drei Tagen vormittags am 7.11., 8.11. und am 13.11., jeweils von 8.30 bis 12.30 Uhr, im Sitzungssaal des Rathauses Stadtmitte statt.

Die Plätze sind auf 16 Teilnehmerinnen begrenzt und werden in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben. Anmeldungen nimmt das Frauenbüro bis zum 5. November entgegen. Telefon: 02202 – 142647

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Börse Aktuell: Up and away

24 Oktober 2013 von Darian Lambert

von Dimitri Kummer und Frank Samirae

Gold konnte letzte Woche einen guten Sprung nach oben machen und den techníschen Abwärtskanal durchbrechen. Ich hatte diese Trading-Möglichkeit in meinem letzten Beitrag vorgestellt.

Ein Pull-Back an die Trendlinie erfolgte ziemlich rasch, so dass man hier weitere Positionen aufbauen konnte.

Die aktuelle Lage: Gold befindet sich seit Freitag in einer bullishen Flagge(siehe Chart). Wer bereits long ist, sollte sich allerdings gut absichern. Ein größerer Pull-Back an die Trendlinie ist noch durchaus denkbar. Ein Stop Loss könnte unterhalb dieser Unterstützung gelegt werden, um das Risiko zu begrenzen.

Dienstags werden, die schon lange ausstehenden Arbeitsmarktdaten für September veröffentlicht. Und hier liegt auch der Knackpunkt. Es könnten noch durchaus positive Daten hereinkommen, obwohl der Oktober vom Gouvernement Shut-Down überschattet wurde.

Hier gilt es darauf zu achten wie sich der EUR/USD verhält. Trotzdem sollten auch positive US-Daten nur kurzfristige Richtungswechsel verursachen, möglicherweise korrekturbedingt. Mittel bis langfristig sollte die Verschuldung und der Haushaltstreit positive Auswirkungen auf Gold haben.

Viele Marktteilnehmer, welche die bisherige Party am Markt in noch nicht mitgefeiert haben könnten langsam aber sicher nervös werden und auf jede sich bietende Gelegenheit warten, den DAX zum Jahresschluss zu kaufen. Fallen die Daten besser als erwartet aus, dann kämen konjunkturelle Aufhellung und Liquidität zusammen, der perfekte Cocktail für eine Jahresend-Rallye-Party in Richtung der 9.000er Marke.

Risiko-Hinweis und Haftung

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Vortragstour beginnt: RWE – der Kampf um Kohle und Posten

16 Oktober 2013 von Darian Lambert

Heute beginnt eine acht-tägige Vortragstour durch NRW,  bei der der Filz
zwischen RWE mit Konzernen, Parteien und Behörden in einer brisanten und
unterhaltsamen Ton-Bilder-Show unter die Lupe genommen werden wird.
Bekannte, genauso wie weniger bekannte Fakten über den Atom- und
Kohlekonzern aus Essen wurden von dem langjährigen Umweltaktivist Jörg
Bergstedt zusammengetragen und werden nun präsentiert. Dabei werden einige
Dinge ans Licht getragen, die auch für die aktuelle Diskussion um die
Braunkohle top-aktuell sind.

„Um Konzerne wie RWE zu entlarven, ist es besonders spannend, deren eigene
Veröffentlichungen zu durchforsten. In der Präsentation zeige  ich
Beispiele von Energiekonzernen aus den 80ern, in denen unter anderem RWE,
damals zum Zwecke der Pro-Atom-Propaganda, selbst aufzeigt wie schädlich
Braunkohle für die Umwelt und die Gesundheit ist. Gegen ihre derzeitige
Pro-Braunkohle-Propaganda muss mensch also gar keine eigenen Studien ins
Feld führen, sondern RWE nur ihre eigenen Worte entgegenhalten.“ sagt
Bergstedt. Neben solchen Texten erwarten die ZuschauerInnen tiefe
Einblicke in die Geschäftsstrategien des Konzernes bei der Durchsetzung
der Kohleverstromungen – angefangen von Werbekampagnen mit Öko-Begriffen
(sog. Greenwashing) bis zur Leugnung des Klimawandels.

Die Tour wurde in Kooperation mit vielen lokalen Gruppen organisiert, die
aus verschiedenen Gründen im Konflikt mit dem RWE sind. Hier die
Tourdaten:

Di, 15.​10. um 19.​30 Uhr in
Wiehl-​Groß­fisch­bach (Dorf­ge­mein­schafts­haus, Zum Dorf­platz 19)
Mi, 16.​10. um 19 Uhr in Düren KOMM, Au­gust-​Klotz-​Str. 21)
Do, 17.​10. um 19:30 Uhr in Ker­pen-​Buir (Treff­punkt Kunst, Bahn­str. 50)
Fr, 18.​10. um 19.​30 Uhr in
Wup­per­tal-​Un­ter­bar­men (An­thro­po­so­phi­sches
Zen­trum/The­ra­peu­ti­kum, Mar­tin-​Lu­ther-​Str. 8)
Sa, 19.​10. um 18 Uhr in Müns­ter (im Spe­cOps, Von-​Vincke-​Str. 5-7)
So, 20.​10. in Os­na­brück (auf dem „Stu­den­ten­bau­ern­hof“, Nä­he­res
folgt)
Mo, 21.​10. in Aa­chen, 19 Uhr (Welt­haus, An der Schanz 1)
22.​10. um 19.​30 Uhr in Bonn (im „Mi­gra­po­lis“/Haus der Viel­falt,
Brü­der­gas­se 16-18, Bonn-​In­nen­stadt)

Für weitere Rückfragen können Sie den Referenten erreichen unter:
01522-8728353
Meist besteht Gelegenheit, vor dem Vortrag oder am Folgetag Treffen mit
dem Referenten zu vereinbaren.

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