Archiv | Wirtschaft

Zusammenarbeit der Initiative „Kölner Vorsorge-ZeitBank“ (KVZB) mit den Deutschen Tauschsystemen (BATT) trägt Früchte.

02 August 2013 von Darian Lambert

Die im Sommer 2012 gegründete Initiative „Kölner Vorsorge-ZeitBank“ (KVZB) hatte bereits im Herbst 2012 auf der BundesArbeitsTagung der Tauschsysteme (BATT) in Büdingen (Hessen) die Idee der Vorsorge-ZeitBank (VZB) präsentiert. Die BATT ist zwar keine Dachorganisation der über 300 Tauschringe in Deutsch-land aber ein Forum, auf dem einige der etwa 30.000 Mitglieder offene Fragen und Probleme diskutieren und dann den Tauschsystemen die Ergebnisse unver-bindlich  anbieten. Etliche der Tauschringe arbeiten bereits länger mit Zeitban-ken. Deshalb war das Interesse an Zeitbanken, mit denen auch Vorsorge ohne Geld betrieben werden kann, damals so groß, dass eine Aktivgruppe (AG) „Vorsorge über Zeitbanken“ ins Leben gerufen wurde. Ganz im Sinne der KVZB ist hier mit Vorsorge die Hilfestellungen im Haushalt ohne Bezahlung mit Geld gemeint, die es den Menschen ermöglicht, so lange wie möglich in Ihrem Zuhause zu bleiben.
Ende 2012 bekam die BATT eine Anfrage vom Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages zur Erstellung einer Übersicht über Zeitbanken in Tausch-ringen. Offenbar erwacht auch bei der Politik in Berlin langsam das Interesse daran, mit Nachbarschaftshilfe über Zeitbanken die sich über die demogra-phische Entwicklung verschärfenden Vorsorgeprobleme abzufedern, ohne den Sozialhaushalt weiter aufzublähen. Dieser Bitte kam die BATT-AG „Vorsorge über Zeitbanken“ sehr gerne nach und mit der aktiven Mitarbeit der Initiative KVZB wurde die Anfrage Anfang 2013 beantwort:
http://www.batt-online.de/data/_uploaded/file/Zeitbanken_aktuell_Januar_2013.pdf
Vom 7. bis 9. Juni tagten einige dieser Aktivgruppen auf der BATT-aktiv 2013 (http://www.batt-aktiv.de) wieder in Büdingen und die Initiative Kölner Vorsor-ge-ZeitBank trug mit einem der drei Impulsvorträge im Workshop der AG „Vor-sorge über ZeitBanken“ dazu bei, dies Thema mit all seinen Facetten zu durch-leuchten.
Unsere KVZB- Initiative ist wegen des großen Interesses wieder von der BATT (www.batt-online.de) nach Kassel eingeladen worden, um auch dort am 7. September 2013 zum Thema Zeitrente in Tauschsystemen mit einem Impulsvor-trag zum Gelingen beizutragen.
Damit ist klar, dass die KVZB-Initiative solange mit der BATT zusammenarbeiten wird, bis gemeinsam ein umfassender Leitfaden erarbeitet worden sein wird, mit dem die Realisierung von Zeitrenten durch Zeitbanken in Tauschsystemen von Vereinen oder Genossenschaften sicher möglich ist.

Initiative „Kölner Vorsorge-ZeitBank“
Karl-Heinz Kock
Dierdorfer Weg 16
50767 Köln
0221 / 7902277
KHKock@netcologne.de               www.VorsorgeZeitBank.mynetcologne.de

Kommentare (0)

Neuer Vertrag zur Außenwerbung – neue Wartehäuschen für die Buskunden

31 Juli 2013 von Darian Lambert

Der Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Verkehr hat in seiner Sitzung vom 30. April 2013 den Beschluss gefasst, die Werberechte für die städtischen Buswartehallen und für Großflächenplakatierung neu zu vergeben. Wichtigste Vereinbarung dabei: Der Vertragspartner hat sich verpflichtet, der Stadt Bergisch Gladbach neue „Bushäuschen“ zur Verfügung zu stellen, von denen nun das erste installiert ist und der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll.

Warum werden die Wartehallen ausgetauscht?
Die bisherigen Wartehallen im Stadtgebiet Bergisch Gladbach gehörten bis auf wenige Ausnahmen nicht der Stadt, sondern wurden vor rund 20 Jahren von der Kölner Außenwerbung GmbH (KAW) im Rahmen eines Vertrages zwischen der Stadt und der KAW errichtet. Gleichzeitig wurde in diesem Vertrag vereinbart, dass die KAW berechtigt war, in den seitlichen Vitrinen der Wartehallen Werbeplakate aufzuhängen.

Im Rahmen der Neuausschreibung der Werberechte (Eine Verlängerung des bisherigen Vertrages war aus vergaberechtlichen Gründen nicht möglich)  hat die Stadt nun ab 2013 für die Laufzeit von 15 Jahren einen Vertrag mit der Fa. Ströer/DSM als neuem Werbepartner abgeschlossen.

In diesem Vertrag wurde u.a. vereinbart, dass die in den 90er Jahren durch die KAW aufgestellten, mittlerweile größtenteils maroden Wartehallen abgebaut und komplett durch die Fa. Ströer/DSM ersetzt werden, wobei der Vertragspartner als Eigentümer der neuen Wartehallen auch für die Wartung, Reinigung und Sicherheit zuständig ist.

Wieviele Wartehallen werden insgesamt ausgetauscht? Bis wann ist der Austausch der Wartehallen voraussichtlich abgeschlossen?
Insgesamt werden 103 Wartehallen im gesamten Stadtgebiet bis Ende des Jahres ausgetauscht.

Was kostet der Austausch der Wartehallen die Stadt?
Die Stadt zahlt der Fa. Ströer/DSM für den Austausch der Wartehallen kein Geld, vielmehr wurde im ab 01.01.2013 gültigen Vertrag dem Werbepartner das Recht eingeräumt, in den seitlichen Vitrinen werben zu dürfen.

Darf die Fa. Ströer/DSM  in den neuen Wartehallen für Alkohol bzw. Zigaretten werben?
Nein! Mit dem neuen Werbepartner konnte eine Vereinbarung dahingehend getroffen werden, dass das seit Jahren in verschiedenen Ausschüssen der Stadt immer wieder geforderte und beschlossene Werbeverbot für Tabak und Alkohol (mit Ausnahme von Bier) nun endlich umgesetzt wird.

Warum werden neben den Wartehallen vorerst provisorische Haltestellenschilder aufgestellt?
Nicht Bestandteil der Ausschreibung waren weitere Ausstattungselemente wie Haltestellenschild oder Haltestellenmast. Diese werden durch die beiden Verkehrsunternehmen Kraftverkehr Wupper-Sieg (Wupsi) bzw. Regionalverkehr Köln in einem einheitlichen Design, angepasst an das Design der Wartehallen, ebenfalls an nahezu allen Bushaltestellen im Stadtgebiet Bergisch Gladbach sukzessive erneuert. Da der Ersatz dieser Elemente sinnvollerweise erst nach der Erneuerung der Wartehallen stattfinden wird, ist es erforderlich, während der Übergangsphase das nach der Straßenverkehrsordnung erforderliche Haltestellenschild provisorisch aufzustellen.

Buswartehalle1

Kommentare (0)

Wenn die Arbeit krank macht

29 Juli 2013 von Darian Lambert

Zeitdruck, neue Technik, ausufernde Wochenendarbeit und Überstunden. Viel Stress – wenig Prävention!
Tagung: 17.–19. September 2013, Leipzig

Ständige Erreichbarkeit, befristete Arbeitsverträge, steigender Leistungs- und Zeitdruck sind einige der Faktoren, die zu Stress und vielfach zu psychischen Erkrankungen führen. Und es betrifft viele: rund 44 Prozent der Beschäftigten fühlen sich häufig oder oft nach der Arbeit leer und ausgebrannt. Bei denen, die häufig unter großem Zeitdruck arbeiten müssen, sind es sogar 75  Prozent. Das ergab eine repräsentative Befragung zum DGB Index Gute Arbeit 2012. 
Zu diesem Ergebnis kommt auch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA), die für ihren Stressreport Deutschland 2012 fast 18.000 Arbeitnehmer bundesweit zu psychischen Anforderungen, Belastungen und Stressfolgen befragt hat. Demnach sind 43 Prozent der Befragten davon überzeugt, dass ihr Arbeitsstress in den vergangenen zwei Jahren zugenommen hat. Und jeder zweite Arbeitnehmer arbeitet unter einem enorm starken Termin- und Leistungsdruck.
Diese Ergebnisse bestätigen, dass der Arbeitsschutz in jeder Hinsicht in den Betrieben stark vernachlässigt wird: Nur insgesamt 9 Prozent der Beschäftigten wurden im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung in ihr gefragt, ob sie sich bei ihrer Arbeit z.B. einem Übermaß an Arbeitsmenge und Arbeitsintensität, Zeitdruck oder problematischem Führungsverhalten ausgesetzt sehen.
Dabei steht fest, dass Stress krank macht: Experten gehen aufgrund von Erhebungen davon aus, dass rund 60 Prozent unter Beschwer den wie Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Rückenschmerzen leiden. In vielen Betrieben ist der Arbeitsschutz, insbesondere bei psychischen Belastungen, nach wie vor mehr als lückenhaft.

Während der dreitägigen Tagung entwickeln die Teilnehmer und Veranstalter präventive Strategien. Moderiert wird die Veranstaltung von Matthias Wilke (DTB Kassel). Mit von der Partie sind wieder hochkarätige Referenten und Gäste. Ein Auszug: Annelie Buntenbach, Günter Wallraff, Michaela Böhm, Wolfgang Däubler, Antje Ducki. Die Veranstaltung verzeichnet bereits jetzt einen derart großen Anmeldesturm, dass die Teilnehmer in zwei größeren Hotels untergebracht werden – rekordverdächtig.

Der Arbeits- und Gesundheitsschutz ist der entscheidende Faktor für die Gestaltung der Arbeitswelt und muss als solcher auch Anwendung finden. Nötig sind deshalb klare Regeln für Betriebs- und Dienstvereinbarung, die bei der Tagung erarbeitet werden. Wir werden praxisorientierte Lösungen vorgestellt die aufzeigen, wie man arbeitsbedingte Belastungen in den Griff bekommt.

Anmeldung:
 http://www.soliserv.de/seminare/dtb-Forum_Berlin_2013/FAX-Anmeldung-8.dtb-Forum_November_2013.pdf

weitere Infos unter:
http://www.dtb-kassel.de/

arbeit-krank

Kommentare (0)

Börse Aktuell: Vola voraus?

28 Juli 2013 von Darian Lambert

von Dimitri Kummer und Frank Samirae

Nachdem sich der deutsche Leitindex zum Wochenstart stabil präsentieren konnte und die 8.400er Region anlief, schwächelten die Bullen zum Wochenausklang und der DAX geriet unter Druck. Zwar tradet der DAX weiter in seinem Aufwärtstrendkanal, aber ein Verkauf in Richtung der unteren Aufwärtstrendkanalbegrenzung und somit in den Bereich des derzeitigen Zweiwochentiefs um 8.130 und darunter in die Region der Hochs der letzten Juni-Woche um 8.030 / 40 ist wahrscheinlich. Auch für Fibonacci-Trader sind diese Level interessant, verläuft hier doch das 38,2%- und 50%-Korrekturlevel der Bewegung ausegehend vom Juni-Tief zum Juli-Hoch (7.655 – 8.415).

Aber auch fundamental hat die kommende Woche einiges an „Volatilitäts-begünstigendem“ Potential. Es stehen hier zwei ganz entscheidende Events auf der Agenda: einerseits die FED-Sitzung am Mittwoch, den 31.07. und zudem die US Arbeitsmarktdaten NFPs am Freitag, den 02.08. Restriktive Andeutungen seitens der FED oder aber außerordentlich gute NFPs am Freitag beinhalten beide das Potential erneut Spekulationen um ein baldiges Taper seitens der FED anzuheizen (sprich eine Reduktion quantitativer Maßnahmen).

Stimmungswandel auf der Insel führt zur einer Neueinschätzung der britischen Währung
Prinz George Alexander Louis von Cambridge – Nicht nur im Vereinten Königreich haben die Menschen erst auf die Geburt und dann auf den Namen des zukünftigen Thronfolgers hin gefiebert. Gemessen an den Wettquoten war der Name George auch einer der beiden Favoriten, keine ganz so große Überraschung also bei der Bekanntgabe.

gbpusd
BIP Erwartungen wurden Punktgenau getroffen
Ähnlich gespannt dürften die Investoren rund um den Globus auf die Veröffentlichung der Zahlen zum Wachstum des britischen Bruttoinlandsprodukts (BIP) gewesen sein. Als diese am Freitagmorgen veröffentlicht wurden, verhielt es sich allerdings genauso wie bei der Namenswahl für den kleinen Prinzen, Überraschungen Fehlanzeige. Die Erwartungen einer um 0,6 Prozent gestiegenen Wirtschaftsleistung auf der Insel zwischen April und Juni wurden auf den Punkt genau getroffen.
Stimmung bei Verbrauchern und in der Industrie auf Mehrjahreshoch 
Auch in Sachen Stimmung sind die Briten aktuell nicht zu unterschätzen, können sie in diesen Tagen neben ihrem neuen Prinzen auch noch einen frischgebackenen Tour-de-France-Sieger und Wimbledon-Gewinner feiern. Führt dies zu einem weiteren Anstieg der Kauflaune auf dem schon jetzt sehr hohen Niveau, könnte das der Stützpfeiler sein, an dem sich die britische Wirtschaft weiter aus der Krise schleicht. Die Einzelhandelsumsätze sind in den vergangenen Monaten kontinuierlich angestiegen und haben damit einen Großteil zum Anstieg der Wirtschaftsleistung beigetragen. Aber neben dem Service-Sektor sind auch alle anderen Bereiche wie Bau, Industrie und Landwirtschaft im abgelaufenen Quartal gewachsen. Das letzte Mal war dies im dritten Quartal 2010 der Fall.

Abwärtspotenzial des Britischen Pfunds vorerst ausgereizt 
Nun wird alles davon abhängen, wie stark das Fundament dieses Stimmungsumschwungs auf der Insel tatsächlich ist. Noch zum Jahreswechsel, als das Königreich knapp an der Rezession vorbeischrammte, versuchten die Experten, darunter die Ratingagenturen, der Internationale Währungsfonds, aber auch ausnahmslos fast alle Ökonomen den Briten Ratschläge mit auf den Weg zu geben, wie sie schneller wieder zu stärkerem Wachstum zurückkehren können. Es scheint allerdings so, dass es auch ohne diese Ratschläge funktioniert und sich das Pfund weiter erholt.

 

Risiko-Hinweis und Haftung

Jedes Investment in Aktien ist mit Risiken behaftet, teilweise hochspekulativ und kann zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Wir halten die Artikel, Empfehlungen, Charts und Tabellen für verlässlich, jedoch können wir keine Garantie für Richtigkeit und Aktualität übernehmen. Die Inhalte auf “GL AKTUELL” sind nach bestem Gewissen verfasst. Wir halten unsere Quellen für verlässlich, aber auch hier können wir keine Garantie auf Richtigkeit und Aktualität geben. Die Artikel auf  “GL AKTUELL” stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers dar. Die Informationen geben lediglich einen Einblick in die Meinung der Redaktion.

Kommentare (0)

Wer hat den schönsten Firmengarten im Kölner Land (gestaltet)?

24 Juli 2013 von Darian Lambert

Der Großraum Köln zeichnet sich mit seinen vielen privaten Gärten, Parks und öffentlichen Grünanlagen als eine grüne Region aus, die es sich lohnt in der Freizeit zu erkunden, dort zu entspannen oder Sport zu treiben. Aber auch dann wenn es wieder an die Arbeit geht, haben viele Unternehmen im Großraum Köln schönes Grün in Form eines eigenen Firmengartens oder hochwertiger Außenanlagen zu bieten. Mitverantwortlich für das schöne Grün zeichnen sich in vielen Fällen leistungsstarke Betriebe des Garten- und Landschaftsbaus.

Das Aktionsbündnis NRW–FirmenGärten hat es sich nun in Form eines Wettbewerbs zur Aufgabe gemacht anhand der Kriterien Ökologie, Gesundheit und Ästhetik den schönsten Firmengarten im Großraum Köln (Köln, Leverkusen, Bergisch Gladbach, Gummersbach, Bergheim) zu küren. Hierbei hat die Größe der Anlage nur eine nachrangige Bedeutung, vielmehr kommt es darauf an, was mit den verfügbaren Mitteln erreicht wurde.
Alle Unternehmer im Großraum Köln sind dazu eingeladen, Ihren Firmengarten zum Wettbewerb anzumelden.

Das Aktionsbündnis verfolgt mit dem Wettbewerb das Ziel, die besonders gelungenen Firmengärten in der Öffentlichkeit bekannt zu machen, das Engagement von Unternehmern zu würdigen sowie potentielle Nachahmer zu ermuntern, ihr Arbeitsumfeld grün und kreativ zu gestalten. Eine hochkarätig besetzte Jury wird im Rahmen des Wettbewerbs den schönsten Firmengarten auswählen. Die Jury setzt sich aus Repräsentanten folgender Organisationen zusammen: IHK zu Köln, BDLA NW, Unternehmer NRW, Kölner Grün Stiftung, Deutscher Hotel- und Gaststättenverband e. V., der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau NRW, die Städte Köln und Bergisch Gladbach sowie die Region Köln / Bonn e. V. Insgesamt werden Preise im Wert von über 6.000,00 Euro ausgelobt.
Anmeldeunterlagen finden Sie auf folgender Internetseite: www.nrw.firmengaerten.de

Ansprechpartner: Karl Jänike (Tel. (02 08) 8 48 30 36 / Mail: k.jaenike@galabau-nrw.de)
Beiträge können ab sofort eingereicht werden.
Einsendeschluss: Freitag, der 6. September 2013
firmengarten

Kommentare (1)

Hausnummern können Leben retten

24 Juli 2013 von Darian Lambert

Stadt bittet Hauseigentümer um Kennzeichnung

In Notfällen wird rasche Hilfe benötigt. In den meisten Fällen gelangen die Notarztteams, Feuerwehr oder Polizei nach Angabe des Straßennamens und der Hausnummer zur hilfesuchenden Person. Wenn Hausnummern vor Ort fehlen, im Laufe der Zeit bis zur Unkenntlichkeit veraltet sind oder Hinweise auf den Eingang fehlen, kann es in Notfällen zu Zeitverlusten kommen, die über Leben und Tod entscheiden können.

Nicht nur in Notfällen bringt die ordnungsgemäße Kennzeichnung für die Bewohnerinnen und Bewohner von Gebäuden Vorteile. Paketzusteller, Briefträger und auch der Pizzadienst können nur dann pünktlich und zuverlässig liefern, wenn sie die Adresse und den Hauseingang vor Ort ohne Umwege auffinden können.

Die Stadt Bergisch Gladbach (Abteilung Geoservice, Ira Koch, Tel. 02202 / 14 -1230) bittet alle Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer, die Kennzeichnung ihrer Gebäude zu überprüfen und gegebenenfalls neue Hausnummern anzubringen. Ortsunkundige sollten die Hausnummer von der Straße aus gut erkennen können. Damit der Hauseingang rasch gefunden werden kann, sind mitunter zusätzliche Hinweise zu geben.  
Nach § 126 Abs. 3 des Baugesetzbuches ist jeder Eigentümer sogar verpflichtet, sein Gebäude mit der von der zuständigen Behörde erteilten Hausnummer zu kennzeichnen.

Kommentare (0)

Börse Aktuell: Sommerrallye

23 Juli 2013 von Darian Lambert

von Dimitri Kummer und Frank Samirae

Nachdem Notenbankchef Ben Bernanke die Märkte beruhigen konnte mit seiner Äußerung, dass die Notenbank sich erst zurückziehen werde wenn es eine nachhaltige Erholung in der US Wirtschaft, und auch am Arbeitsmarkt geben werde, sind die Edelmeltalle und auch Aktien wieder gefragt. Als Bernanke kürzlich im amerikanischen Kongress gefragt wurde, warum im Jahr 2013 die Goldpreise um 25 Prozent fielen, antwortete er: „Die Menschen haben weniger Angst vor extremen Ereignissen und halten den Schutz, denen Gold bietet, für nicht mehr so notwendig.“ Kurfristig etablierten sich wieder Aufwärtstrends beim Dow Jones, DAX und auch bei Gold und Silber. Hier sehen wir allerdings, deutliche Abwärtsrisiken, sobald sich die FED, später auch die EZB vom Kapitalmarkt langsam zurückziehen. Allein diesbezügliche Nachrichten von offizieller Stelle könnten die Märkte auf eine starke Korrektur schicken. Derzeit läuft allerdings noch eine Art „Bernake Sommerrallye“. Dennoch bieten sich attrative Tradingschancen, besonders am Devisenmarkt.

Longchance im EUR/AUD?
Im Wochenchart ist ganz deutlich ein Aufwärtstrend zu erkennen. So wie im AUD/USD ist auch dieser Trend bereits sehr weit gelaufen, ohne je korrigiert zu haben. Als ein erstes Zeichen von Schwäche könnte man das Abknicken von Kijun Sen werten, der zuvor noch parallel zu Tenkan Sen verlief. Prinzipiell sieht aber noch alles gesund aus.

Tageschart: Auch hier verlaufen mittlerweile Kijun Sen und Tenkan Sen sehr nah beieinander und zudem mehr horizontal nach vorherigem parallelen ansteigenden Verlauf. Ich habe mal einen kleinen Trendkanal eingezeichnet, den man möglicherweise als Flagge deuten könnte. Aus diesem Kanal scheint er nach oben ausgebrochen zu sein, testet diesen aber nun von oben. Wäre es tatsächlich ein Testen der Trendlinie, wäre es ein sehr bullishes Zeichen. Fällt er in den Kanal zurück, würde es sich um einen Fehlausbruch handeln, der die weitere Richtung vorgeben würde-nämlich nach unten.

Stundenchart: Die obere violette Linie markiert einen Widerstandsbereich, der nun bereits 3 mal getestet wurde. Gleichzeitig sieht man, dass mit den Hochpunkten stets neuere Tiefs markiert wurden, sodass man von einem „fallenden sich öffnenden Dreieck sprechen könnte“. Dazu käme der Ichimoku : golden cross aus Kijun Sen und Tenkan Sen, Chikou Span, der das Signal bestätigt hätte und die kreuzenden Kumolinien, sodass diese gerade grün geworden ist.

analyse22-07-2013
Ausblick:
Sollte es dem Kurs gelingen, den violetten Widerstandbereich nach oben auf SK-Basis zu verlassen, würde die Wolkenobergrenze etwas bremsen. Aber spätestens ein Kumobreak sollte gute Longchancen ermöglichen, da der violette Bereich nun eine starke Unterstützung bieten würde.
P.S.:  Auch der Yen wird diese Woche Interessant. Die Exit-Polls zeigen, dass die Partei von Regierungschef Shinzo Abe gewonnen hat. Dies könnte sich eventuell positiv für die Yen-Paare beim Open (JPY negativ) auswirken. Eine weitere Abwertungswelle liegt also vor uns und wir werden sehen, wie wir diese nutzen können.
Erklärungen:
Kijun- Sen Kijun- Sen (STL), oder zu Deutsch Standardlinie, ist der Mittelwert vom höchsten und tiefsten Kurs der letzten 26 Tage. Man kann mit Hilfe der Richtung des Kijun-Sen die Richtung des Marktes beurteilen. Er reagiert durch diese Berechnung allerdings sehr träge.

Tenkan- Sen Der Mittelwert, vom höchsten und tiefsten Kurs der letzten 9 Tage, wird als Tenkan-Sen  bzw. drehende Linie bezeichnet. Er befindet sich entweder in einem fallenden oder steigenden Zustand. In einer waagerechten Position ist er selten. Der Tenkan- Sen fungiert als eine Art Frühindikator bzw. Signallinie, da er vor dem Kijun-Sen den Kurs kreuzt und sich somit ein möglicher Trendbruch erkennen lässt.

Senkou Span 1
Von Kijun-Sen und Tenkan-Sen wird der Mittelwert gebildet. Dieser wird als Senkou Span 1 (S1) bzw. erste vorauseilende Linie bezeichnet. Dieser Mittelwert wird 26 Tage in die Zukunft projiziert.

Senkou Span 2
Vom höchsten und tiefsten Kurs der letzten 52 Tage wird der Mittelwert gebildet und ebenfalls 26 Tage in die Zukunft projiziert. Dieser wird als Senkou Span 2 (S2), zu Deutsch zweite vorauseilende Linie, bezeichnet. Er verläuft waagerecht solange sich keine neues Hoch oder Tief innerhalb der letzten 52 Tage herausbildet

Kumo
Kumo heißt übersetzt die Wolke. Er ist das zentrale Element dieser Strategie und aus diesem Grund spricht man auch von Wolkencharts. Sie bildet den Bereich zwischen Senkou Span 1 und Senkou Span 2 und tritt als Filter für Kauf- und Verkaufssignale auf.
Sie zeigt bis zu 26 Perioden vorher an, wo Widerstands- und Unterstützungsniveaus sind und ob es ein Signal und/oder ein Trendwechsel geben wird].
Chikou Span
Chikou Span(CS) bzw. verzögerte Linie ist der aktuelle Kurs, der um 26 Tage zurück verschoben wird. Er fungiert als Filter für die Bewertung von der Kauf- und Verkaufssignale.

 

Risiko-Hinweis und Haftung

Jedes Investment in Aktien ist mit Risiken behaftet, teilweise hochspekulativ und kann zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Wir halten die Artikel, Empfehlungen, Charts und Tabellen für verlässlich, jedoch können wir keine Garantie für Richtigkeit und Aktualität übernehmen. Die Inhalte auf “GL AKTUELL” sind nach bestem Gewissen verfasst. Wir halten unsere Quellen für verlässlich, aber auch hier können wir keine Garantie auf Richtigkeit und Aktualität geben. Die Artikel auf  “GL AKTUELL” stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers dar. Die Informationen geben lediglich einen Einblick in die Meinung der Redaktion.

Kommentare (0)

Warnung vor Starkregen

23 Juli 2013 von Darian Lambert

Der Deutsche Wetterdienst hat für Dienstag, den 23. Juli eine Unwetterwarnung mit Vorhersage von Starkregen und Hagel herausgegeben. Ein Hoch mit Schwerpunkt über der Nordsee bestimmt noch das Wetter in Nordrhein-Westfalen mit heißer Luft. Im Westen steigt aber mit feuchterer Luft das Gewitterrisiko. Mit Gewitterbildung ist gegen Abend vor allem im Westen und im Bergland zu rechnen, teils mit Starkregen und Hagel. Auch für Mittwoch und das Wochenende werden Unwetter nicht ausgeschlossen. Ob auch Bergisch Gladbach betroffen sein wird, ist zurzeit nicht weiter eingrenzbar. Die Kanal- und Gewässerunterhaltung hat gleichwohl Vorsorge getroffen. Die Rinnen und Sinkkästen an der Buchmühle wurden kontrolliert und gereinigt. Der Schieber zum Einlass des Niedrigwasserprofils im Buchmühlenpark wird bei Regenbeginn geschlossen, und der Rechen an der Odenthaler Straße wird vor Regenbeginn komplett frei sein. Die weiteren gefährdeten Rechen werden vorsorglich überprüft und gereinigt.  

Für Mittwoch und auch für das kommende Wochenende hat Betriebsleiter Martin Wagner im Bereich Kanal- und Gewässerunterhaltung doppelte Rufbereitschaft angeordnet; sollte es zum Starkregen kommen, werden die Einsätze des Abwasserwerks und der Feuerwehr koordiniert ablaufen. Mehr Vorsorge kann zurzeit von Seiten der Stadt nicht getroffen werden. Eine der angekündigten Entlastungsmaßnahmen, der geplante Vorrechen für die Strunde am Einlauf der Odenthaler Straße, ist noch nicht realisiert.

Um ähnliche Auswirkungen wie beim Jahrhundertregen am 20. Juni zu vermeiden, werden auch die Bürgerinnen und Bürger gebeten, alle in der Nähe von Gewässerläufen abgelegten Gegenstände, die weggespült werden könnten, aus der Hochwasserzone zu entfernen. Es wird außerdem empfohlen, vorhandene Sicherungsanlagen gegen Hochwasser einsatzbereit zu halten bzw. gefährdete Einrichtungsgegenstände so weit wie möglich hochwassersicher zu stellen.

Kommentare (0)

Erwerbslosenausschuss Ver.di Köln

22 Juli 2013 von Dirk Sonntag

Heute Montag, 22. Juli 2012, 18.00
im DGB-Haus Köln, Hans-Böckler-Platz 1
Großer Saal, 1. Etage

Kurzer Bericht über die Arbeit des Erwerbslosenausschusses im letzten Jahr

13minütiger Film „Der Wiedereingliederungsprozess“ von Wilda WahnWitz und Dirk Sonntag mit angewandten Texten aus Kafkas „Der Prozess“ nebst Vorstellung von Beteiligten

20 minütiger Vortrag von Hedel Wenner (Geschäftsführerin des Kölner Arbeitslosenzentrums) zum aktuellen Stand zu „Eingliederungsvereinbarung und Verwaltungsakt in Hartz IV“
mit anschließender Frage an KollegInnen, wer von einem Verwaltungsakt betroffen war und ca. 20 Minuten Diskussion.

15 minütige Klüngelpause: es gibt einen kleinen Imbiss. Dabei wollen wir die Gelegenheit geben, sich untereinander kennenzulernen und für zukünftige Unterstützung Kontakte herzustellen.

Ausblick und Diskussion mit KollegInnen, wie Erwerbslosenarbeit gehen kann, was die KollegInnen wollen und wie sie das machen wollen. Ende der Veranstaltung wird gegen 21 Uhr sein.

Kommentare (0)

Vorsicht bei kompostierbaren Kunststoffbeuteln für Biomüll – nicht geeignet für unsere Biotonnen!

18 Juli 2013 von Darian Lambert

In diesen Tagen bewirbt die Einzelhandelskette Aldi einen Sonderposten von kompostierbaren Kunststoffbeuteln für biologische Haushaltsabfälle. Aus diesem Anlass weist der Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Bergisch Gladbach (AWB) noch einmal darauf hin, dass solche Behältnisse nicht für die Entsorgung in der städtischen Biotonne geeignet sind. Der Grund: Die Beutel sind zwar für den eigenen Komposthaufen im Garten nutzbar; dort zersetzt sich das Material unter Sauerstoffeinfluss. Die Kompostierungsanlage des Bergischen Abfallwirtschaftsverbandes (BAV), wo der in Bergisch Gladbach gesammelte Biomüll verarbeitet wird, arbeitet aber mit Vergärungstechnik unter Luftabschluss. Dabei zersetzen sich die Beutel nicht und müssten demnach per Hand aussortiert werden.

Der Abfallwirtschaftsbetrieb bittet daher eindringlich, keinerlei Kunststoffprodukte in die Biotonne einzufüllen, da eine Abfuhr nicht möglich ist und die Tonne ungeleert stehen gelassen werden müsste. Die altbewährte Empfehlung für die heißen Tage des Jahres zur Vermeidung von Geruchsbelästigungen lautet daher nach wie vor: Wickeln Sie den Biomüll in Zeitungspapier ein oder benutzen Sie Papiertüten.

Kommentare (0)

Advertise Here
Advertise Here
Juni 2026
M D M D F S S
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
2930