Archiv | Wirtschaft

#StopWatchingUs on Air bei Radio Köln – Samstag 21:05 Uhr

07 September 2013 von Darian Lambert

Achtung Sendehinweis !!!any-way

Am Samstag den 7.September um 21.05 -21. 30 Uhr wird über RADIO KÖLN 107,1 ein ausführliches Interview mit dem Pressesprecher und Engagierten
von „StopWatchingUs“. Kann auch als Live-Stream im Internet bei  Radio Köln unter http://www.radiokoeln.de/koeln/rk/111960/ gehört werden.
Mit dabei ist auch ein allseits bekannter Jungunternehmer aus Bergisch Gladbach, die junge Stimme der Wirtschaft.

Es grüßt Euch
AnyWay
..die KUNST zu SEIN !

Radioclub Böcklerplatz
Magazin „Stammtisch“
Moderation/Redaktion/Technik
www.AnyWay-duo.de

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Hambacher Forst ist wieder besetzt

03 September 2013 von Darian Lambert

Hambacher Forst, den 3.9.2013.

Am heutigen Nachmittag wurde wieder ein Teil des Hambacher Forstes
besetzt. Der Hambacher Forst der einst 5.500 Hecktar groß war wurde zum
größten Teil vernichtet, für den Hambacher Braunkohletagebau. Wenn es nach
den Plänen von RWE geht fallen auch die restlichen etwa 1000 Hecktar dem
Tagebau zum Opfer. Dass sich dagegen Widerstand gebildet hat ist bekannt.
Ab letztem Frühjahr an, war ein Teil des Waldes besetzt, und konnte nur
mit der längsten Räumung aller Zeiten (im deutschsprachigen Raum) beendet
werden. Daraufhin wurde eine Wiese besetzt, die am Waldrand liegt und auch
Teil von RWEs Verwüstungsbegierden ist. Nun wurden ein weiteres Mal Bäume
im Hambacher Forst direkt besetzt. Der Widerstand geht weiter!

„Widerstand ist zwecklos!“ diese Message versucht RWE in die Köpfe der
Menschen im Rheinischen Braunkohlerevier einzupflanzen. Der
Braunkohleabbau – und die mit ihm einhergehenden Folgen der Landschafts-
Gesundheits- und Klimazerstörungen – soll als Naturgesetz wahrgenommen
werden. Die einen finden ihn gut, die andern schlecht, nur daran ändern
kann eh niemand was. So in etwa soll der Diskurs verlaufen. Nur: Mit jeder
durchgeführten Aktion, die zeigt wie schnell RWE in Bedrängnis kommt,
bekommt diese Selbstverständlichkeit immer mehr Risse, werden die eigenen
Handlungsoptionen sichtbarer. Mit jeder – die Verhältnisse offenbarenden –
Polizeiaktion, sei es die Festnahme des Besitzers der besetzten Wiese,
seien es die Skandale bei der Tunnelräumung im Herbst, wächst die Wut.
Eine breite Wut, gepaart mit sichtbaren Handlungsoptionen kann schnell
dazu führen, dass die herrschende Ohnmacht überwunden wird, dass Menschen
massenhaft anfangen sich zu wehren und dass die Illusionen über die
Verfasstheit der Gesellschaft in der wir leben überwunden werden.

„Widerstand ist fruchtbar!“, wurde vielen klar, als durch die
Waldbesetzung letztes Jahr hunderte Menschen aus der Region und von
überall her sich dem Braunkohlewiderstand angeschlossen haben, teilweise
selbige Praktiken des Widerstandes seither teilen, teilweise mit ganz
anderen Aktivitäten den Widerstand ebenfalls bereichern. Dass die Rodung
eines Teils des Hambacher Forstes diese Wintersaison nicht verhindert
werden konnte, muss als bisherige Schwäche der Bewegung anerkannt werden.
Aber nicht um selber der Resignation zu verfallen, sondern um sich bewusst
zu machen, was alles fehlt zu einer Bewegung, die eine Rodung faktisch
verhindern kann, und sich daran zu machen diese Defizite abzubauen.

Mit der erneuten Besetzung eines Teils des Hambacher Forstes soll auch ein
neuer Treffpunkt erschaffen werden, um die Kontakte und die Ansätze des
gemeinsamen Widerstandes die sich im letzten Jahr auf der Besetzung
gebildet hatten zu vertiefen. In einer Welt in der die Menschen atomisiert
werden, aufgrund der Interessenslagen die sich aus einer kapitalistischen
Ökonomie ergeben, ist es ein revolutionärer Akt, Orte zu schaffen, die der
freien Begegnung, dem Treffen freier Vereinbarungen, dem finden
gemeinsamer Ziele und der Entwicklung einer gemeinsamen Widerständigkeit
dienen. Denn Widerstand tut nicht bloß gegen RWE und seine Tagebaue not,
sondern auch gegen die Logiken, die die quatratkilometerweise totale
Zerstörung zur „rationellen Handlung“ macht. Nämlich die Logiken des
kapitalistische verursachtem Wachstumszwang – sogar kapitalistische
Logiken an sich, die nicht die Frage nach dem Nutzen und den Schäden von
wirtschaftlichen Maßnahmen stellen, sondern nur die Frage nach dem Profit.

Kommt also in den Hambacher Forst und unterstützt die neue Waldbesetzung.
Nehmt die besetzte Wiese als Anlaufspunkt.

Ein Video zur Besetzung gibt es schon hier: https://vimeo.com/73683202

Aktuelle Informationen finden sie wie gewohnt unter:
http://hambacherforst.blogsport.de/

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Börse Aktuell: Volatiler September

03 September 2013 von Darian Lambert

von Dimitri Kummer und Frank Samirae

Die kommende Woche bzw. Wochen versprechen im EUR/USD spannend zu werden. Historisch betrachtet begünstigt der September einen volatileren Marktverlauf. Initiatoren für Impulse liefert die erste Handelswoche im September genug. Auch im Dax wird es spannend nach der ersten größeren Korrektur. Wie verhält sich der Markt während der Syrienkrise?eur-usd-3-9-13

Mit der EZB und den NFPs am Donnerstag stehen zwei Events an, welche einen Ausbruch aus der Handelsrange zwischen 1,3200 und 1,3420 einleiten könnten. Wiederspiegeln tut sich diese Erwartungshaltung bzgl. quantitativer Maßnahmen und der Erwartungen seitens der Marktteilnehmer in dem wieder fallenden Spread 2-jähriger US- und Euro-Papiere, welche dem EUR/USD Potential auf der Unterseite zugestehen, sprich einen Bruch der 1,32er Marke wahrscheinlich werden lässt:

Ob allerdings in der kommenden Woche ein regelrechter Sell Off im EUR/USD droht sollte die 1,32er Marke und somit die Region um das August-Tief brechen, bleibt abzuwarten.

Grund ist einerseits, dass schlechter als erwartete Arbeitsmarktdaten am Freitag den US-Dollar belasten könnten, da dies Zweifel an der Höhe der seitens der Marktteilnehmer eingepreisten und erwarteten Reduktion quantitativer Anstrengungen anstoßen würde.

Wesentlicher scheint meines Erachtens allerdings, dass nächste Woche Freitag großer Verfall der auf den Euro-Future lautenden Optionen an der CME ist. Ein Blick auf das derzeitige Open Interest bzw. die geschriebenen Puts auf den Euro auf die 1,30er Marke zeigt, dass einige große Marktteilnehmer dynamischen Abwärtsbewegungen mit Stützungskäufen entgegen treten würden, um diese Wette, laufend bis nächste Woche Freitag, günstig ausgehen zu lassen:

Technische relevante Level liegen in der kommenden Woche im Bereich um 1,3180 / 1,3200 und darunter zunächst im Bereich um 1,3100 USD.
Auf der Oberseite sticht der Bereich zwischen 1,3420 / 1,3450 heraus.

Aktientipp

Weiterhin halten wir an unserem Aktientipp vom 4 Juli 2013 fest. Die Nestlé Aktie ist ein fundamental betrachtet sehr stabiler Wert mit geringem Risiko. Der Wert steigt seit Jahren konstant und schüttet derzeit 3,47% Dividende aus. Glücklicherweise steckt der Wert derzeit in einer Korrektur, welche ihn auf ein Potentielles Kauflevel ab 57 CHF drücken könnte. Aktuell stehen wir bei 62,10 CHF. Ab 57 CHF können erste Positionen aufgebaut werden. Es handelt sich um eine Chance langfristig zu investieren.

nestle11-08-2013

 

 

Risiko-Hinweis und Haftung

Jedes Investment in Aktien ist mit Risiken behaftet, teilweise hochspekulativ und kann zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Wir halten die Artikel, Empfehlungen, Charts und Tabellen für verlässlich, jedoch können wir keine Garantie für Richtigkeit und Aktualität übernehmen. Die Inhalte auf “GL AKTUELL” sind nach bestem Gewissen verfasst. Wir halten unsere Quellen für verlässlich, aber auch hier können wir keine Garantie auf Richtigkeit und Aktualität geben. Die Artikel auf  “GL AKTUELL” stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers dar. Die Informationen geben lediglich einen Einblick in die Meinung der Redaktion.

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Eigene Firma: Ist das was für mich?

02 September 2013 von Darian Lambert

Anmelden bis 02. Oktober 2013!

Das Frauenbüro der Stadt Bergisch Gladbach bietet Frauen ein Orientierungsseminar zur Existenzgründung an. Unter dem Titel  „Existenzgründung – ist das was für mich?“ findet von Dienstag, 08.Oktober, bis Montag, 14. Oktober, jeweils von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr, ein kostenloses Schnupperseminar für Existenzgründerinnen im TechnologiePark Bergisch Gladbach, Friedrich-Ebert-Straße, Haus 04, Raum „Event“ statt. (Kostenlose Parkplätze sind vorhanden.)
Während oder nach der Elternzeit, bei Erwerbslosigkeit oder auch durch den Wunsch nach beruflicher Veränderung ist schon so mancher Frau die Idee gekommen, sich selbst-ständig zu machen. Dann stellen sich schnell Fragen wie: „Selbständigkeit und Familie – schaffe ich das?“, „Wie gut ist meine Idee?“, „Gibt es Fördermittel?“ oder „Welche Formalitäten sind zu erledigen?“. Diese und viele weitere Fragen werden in dem Seminar beantwortet. Dabei ist es nicht notwendig, bereits eine konkrete Idee entwickelt zu haben.

Das Seminar wird geleitet von der Diplom-Kauffrau Christa Spengler-Rast, CSR Consulting. Anmeldung und nähere Information erhalten Sie im Frauenbüro der Stadt Bergisch Gladbach, Gitta Schablack, Telefon: 02202 / 142647 oder per E-Mail unter: frauenbuero@stadt-gl.de.

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Börse aktuell: Einmalige Gelegenheit am Devisenmarkt

26 August 2013 von Darian Lambert

von Dimitri Kummer und Frank Samirae

Der Dax ist stärker als der Dow Jones! Das gilt zumindest für die letzte Woche. Und das obwohl der Euro gegenüber dem Dollar verloren hat. Die Newslage in Europa scheint sich allgemein aufzuhellen. Trotzdem haben Anleger auch wieder in Gold und Silber investiert und diese auf neue Zwischenhochs befördert. Solangsam scheint die Sommerpause zu Ende zu sein.

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Was passiert, wenn alle auf einmal den sicheren Hafen verlassen wollen
Vor fast zwei Jahren hat die Schweizer Nationalbank (SNB) angekündigt, den damals immer stärker werdenden Franken mit einer Untergrenze für den Euro bei 1,20 EUR/CHF in seinem Höhenflug aufzuhalten. Ein Zeugnis, welches man den Währungshütern in Bern jetzt ausstellen kann, rechtfertigt ganz klar die Note Eins, denn bis auf kleine Ausflüge innerhalb eines Handelstages hat der Euro diese Marke zu keinem Zeitpunkt signifikant nach unten durchbrochen.

Selbst als die Euro-Krise im Sommer vergangenen Jahres durch massiv steigende Anleihezinsen für italienische und spanische Staatspapiere, immer weiter fallende Wachstumsraten und mehreren notwendigen Rettungspaketen für Griechenland eskalierte, konnte die SNB den Kampf gegen die Triebkräfte des Devisenmarktes für sich entscheiden.

Zunehmend positive Nachrichten aus der Eurozone
Bis heute, ein Jahr nach dem vermeintlichen Höhepunkt der Euro-Krise, hat sich die Situation, die maßgeblich für die Flucht in den sicheren „Schweizer Hafen“ verantwortlich war, weitestgehend entspannt. Die zu zahlenden Zinsen für die so genannten Peripherie-Staaten liegen zwar noch auf einem, wenn auch berechtigt höherem Niveau, aber von ihren Rekordständen nahe bei sieben Prozent sind sie weit entfernt.

Die Wirtschaft in der Eurozone ist im zweiten Quartal nach sechs Verlustperioden endlich mal wieder gewachsen. Italien und Spanien befinden sich zwar noch in der Rezession, aber die Talfahrt der Wirtschaften beider Länder hat sich entschleunigt. Fortschritte, was die Wettbewerbsfähigkeit unter anderem durch gesunkene Lohnstückkosten angeht, wurden in nahezu allen Problemländern gemacht. Über neue Pakete oder gar Schuldenschnitte für Griechenland wird zwar wieder diskutiert, aber solche Nachrichten werden allenfalls noch von den Finanzmärkten zur Kenntnis genommen.

Rückschläge in der Eurokrise bleiben der Risikofaktor
Es ist die völlig zu Recht noch angebrachte Skepsis der Marktteilnehmer über ein mögliches Ende der Euro-Krise ohne Gefahr von Rückschlägen. Deshalb sind sie noch nicht gewillt, den sicheren Hafen ohne Wenn und Aber zu verlassen. Aber die Tendenz im Währungskurs EUR/CHF ist auch mit dem Blick auf den Chart der vergangenen Monate klar abzulesen. Der Rückfall des Euro in Richtung Untergrenze endete immer weiter weg von eben dieser Marke. Zuletzt machte die Gemeinschaftswährung bei „nur noch“ 1,2250 EUR/CHF halt. Daraus erwächst in meinen Augen weiteres Potenzial für einen in naher Zukunft wieder schwächeren Franken.

Schweizer Franken könnte bis zum Jahresende auf 1,30 EUR/CHF steigen
Allerdings ist beim Schweizer Franken keine Talfahrt in ähnlichem Ausmaß zu erwarten. Zwei Gründe sprechen dagegen. Zum Einen wird die SNB in die Stärke der Fremdwährungen, auch des Euro hinein, ihre Devisenbestände verringern, was eine schnelle Abwertung des Franken verhindert. Zum anderen – zwar noch nicht heute und auf diesem Niveau – wird die Schweizer Notenbank über mögliche restriktive geldpolitische Maßnahmen bis hin zu Zinserhöhungen nachdenken, um so eine mögliche Blasenbildung bei den Immobilienpreisen zu verhindern.

Die einmalige Gelegenheit am Devisenmarkt
Genug Potenzial also, so dass sich die Geduld derer, die schon seit Monaten in Richtung Abwertung der Schweizer Währung positioniert sind, auszahlt. Diese Geduld wurde und wird im Übrigen mit einem so genannten „Carry“, also Gutschriften aufgrund der Zinsunterschiede während der Haltedauer einer Long-Position im EUR/CHF jeden Tag belohnt.

Langfristig betrachtet – wohlgemerkt nicht in den nächsten zwölf Monaten – ergibt sich mit Blick auf die oben schon erwähnten Kurse von 1,60 EUR/CHF vor dem Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008 eine mögliche Renditechance auf rund 40 Rappen mit einem Verlustrisiko von gerade einmal guten drei Rappen, wenn die Untergrenze hält – ein Verhältnis von 13:1. Viel Raum nach unten, um so der vermeintlich sicheren Untergrenze noch näher zu kommen, sehe ich aktuell nicht.

 

Aktientipp

Weiterhin halten wir an unserem Aktientipp vom 4 Juli 2013 fest. Die Nestlé Aktie ist ein fundamental betrachtet sehr stabiler Wert mit geringem Risiko. Der Wert steigt seit Jahren konstant und schüttet derzeit 3,47% Dividende aus. Glücklicherweise steckt der Wert derzeit in einer Korrektur, welche ihn auf ein Potentielles Kauflevel ab 57 CHF drücken könnte. Aktuell stehen wir bei 62,10 CHF. Ab 57 CHF können erste Positionen aufgebaut werden. Es handelt sich um eine Chance langfristig zu investieren.

nestle11-08-2013

 

 

Risiko-Hinweis und Haftung

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Radfahren für das Sportabzeichen

20 August 2013 von Darian Lambert

Am Sonntag, dem 1. September 2013 haben die Sportabzeichen-Fans wieder Gelegenheit, sich aufs Stahlross zu setzen: Der zweite Termin in diesem Jahr für das 20 km-Radfahren steht an.

Treffpunkt und Start ist der Schulhof der Gemeinschaftsgrundschule Katterbach, Kempener Straße 187 in 51467 Bergisch Gladbach. Pünktlich um 8.00 Uhr geht es los.

Sportabzeichen-Stützpunktleiter Peter Berghaus weist darauf hin, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf eigene Gefahr starten! Es besteht Helmpflicht, und dass die Verkehrsregeln zu beachten sind, versteht sich von selbst. So ist dafür gesorgt, dass alle, die die 20 Kilometer-Distanz erfolgreich und unfallfrei absolviert haben, dem begehrten Abzeichen wieder ein Stück näher gerückt sind.

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Börse Aktuell: Korrekturmodus

18 August 2013 von Darian Lambert

von Dimitri Kummer und Frank Samirae

Wie schon in den vergangenen Wochen beobachtet, zeigte sich ein Muster an den Märkten, das sich sicher noch häufiger zeigen wird. Eine wahre Datenflut aus den USA am Donnerstag und Freitagnachmittag war zu verarbeiten. Die Daten fielen gemischt aus, zogen den Wechselkurs EUR/USD zunächst von 1,3280 auf 1,3206 – bevor eine Gegenbewegung eingeleitet wurde. Diese zog den Kurs auf dasselbe Level, auf dem wir bereits vor einer Woche unterwegs waren. Grund für diese Gegenbewegung war allerdings nicht die Veröffentlichung weiterer Konjunkturzahlen, sondern neue Sorgen um die weitere Fed-Politik. Damit entscheidet sich weiterhin keine große Richtung für den Euro. Auch beim Dax gibt es nicht so viel Bewegung. Es wird auf die Entscheidung der Fed gewartet.

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Hatten die Zahlen – obwohl durchwachsen – den Markt eher vermuten lassen, dass eine Reduktion der Anleihekäufe durch die Fed im September stattfindet, wurde diese Meinung durch die Veröffentlichung einer Rede des Fed-Gouverneurs von Missouri zu Beginn des Abends revidiert. Die Rede zeigte wieder einmal wie uneinig sich das Gremium derzeit ist. Der Tenor der Rede war, dass die Fed in der Vergangenheit häufig zu optimistisch war. Diese Aussage ließ den Kurs zurück über die 1,3300- Schwelle springen. Hier zeigt sich der Euro technisch gut unterstützt und kann das Niveau um 1,3330 in verteidigen. Die Konjunkturdaten werden zur Kenntnis genommen und sorgen durchaus auch für Bewegungen – der Fokus liegt aber bis min. September klar bei der Notenbank, weshalb jede Aussage zur weiteren Politik extrem genau verfolgt und interpretiert wird.

Im Gegensatz zum EUR/USD-Kurs zeigten sich die Aktienmärkte am Freitag wenig nachgefragt und tendierten global schwach. Dazu konnten sich die Edelmetalle (Gold/Silber) erfolgreich behaupten. Gold erkämpfte sich die 1360 $/oz zurück und auch Silber zog kräftig auf 23 $/oz an.

Aktientipp

Weiterhin halten wir an unserem Aktientipp vom 4 Juli 2013 fest. Die Nestlé Aktie ist ein fundamental betrachtet sehr stabiler Wert mit geringem Risiko. Der Wert steigt seit Jahren konstant und schüttet derzeit 3,47% Dividende aus. Glücklicherweise steckt der Wert derzeit in einer Korrektur, welche ihn auf ein Potentielles Kauflevel ab 57 CHF drücken könnte. Aktuell stehen wir bei 62,10 CHF. Ab 57 CHF können erste Positionen aufgebaut werden. Es handelt sich um eine Chance langfristig zu investieren.

nestle11-08-2013

 

 

Risiko-Hinweis und Haftung

Jedes Investment in Aktien ist mit Risiken behaftet, teilweise hochspekulativ und kann zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Wir halten die Artikel, Empfehlungen, Charts und Tabellen für verlässlich, jedoch können wir keine Garantie für Richtigkeit und Aktualität übernehmen. Die Inhalte auf “GL AKTUELL” sind nach bestem Gewissen verfasst. Wir halten unsere Quellen für verlässlich, aber auch hier können wir keine Garantie auf Richtigkeit und Aktualität geben. Die Artikel auf  “GL AKTUELL” stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers dar. Die Informationen geben lediglich einen Einblick in die Meinung der Redaktion.

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Bauberatung Bergisch Gladbach – Beratung macht Bauen leichter als gedacht

13 August 2013 von Darian Lambert

bauberatungDie Experten der Stadt Bergisch Gladbach beraten Sie, damit bei Ihrem Baugesuch nichts schief geht.

Um den ratsuchenden Bürgerinnen und Bürgern bei der Verwirklichung ihrer Baugesuche eine zentrale und kompetente Anlaufstelle anzubieten, wurde die Bauberatung eingerichtet. Die Erledigung der notwendigen Formalitäten vor Baubeginn wird erheblich erleichtert und das folgende Genehmigungsverfahren beschleunigt.

Das Aufgabenspektrum der Bauberatung umfasst insbesondere

  • Beratung von Bauherren zur bauplanungs- und bauordnungsrechtlichen Zulässigkeit der gewünschten Bauvorhaben
  • Prüfung und Entscheidung über beantragte planungsrechtliche Vorbescheide
  • Beratung zur Vollständigkeit von Bauanträgen
  • Lotsenfunktion bei der Klärung spezieller Fragestellungen aus Bereichen des öffentlichen Baurechts

Die Bauberatung der Stadt Bergisch Gladbach ist kostenlos.
Die Mitarbeiter/innen stehen Dienstangs und Donnerstags zwischen 8:30 Uhr und 12:30 Uhr in den Zimmern 221+222, Rathaus Bensberg (2. OG) gerne zur Verfügung.

Anschrift:
Rathaus Bensberg
Wilhelm-Wagener-Platz
51429 Bergisch Gladbach

Sie erhalten Rat zu allen Baurechts- und Verfahrensfragen schon im Vorfeld der Antragstellung. In der Bauberatung können Sie sich über alle erforderlichen Formalitäten erkundigen und die Genehmigungsfähigkeit Ihres Vorhabens einschätzen lassen.
Nicht Gegenstand der Bauberatung sind:
Fragen der Wohnungsbauförderung, der Denkmalpflege, der Finanzierung, des Steuerrechts, der technischen Ausführung, dem Grundstückskauf oder -verkauf, der Vermittlung von Entwurfsverfasserinnen/Entwurfsverfassern (Architekt.), usw.; diese Themen fallen nicht in den Zuständigkeitsbereich des Referats Bauordnung.

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Börse Aktuell: Markt im Sommerloch

12 August 2013 von Darian Lambert

von Dimitri Kummer und Frank Samirae

Der Markt steckt im Sommerloch und es herrscht wenig Gefahr in eine Richtung auszubrechen. Der Dax steht bei sicheren 8350 Punkten und zeigt keine Anzeichen von Schwäche. Auch der Ausbruch des TecDax über die 1000 Punkte Marke zeigt eigentlich mehr Interesse für Aktien. Auch bei den Währungen gibt es nicht viel Bewegung. Ausser im Gbp/Usd:

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Gute Konjunkturdaten und geldpolitische Zurückhaltung sorgen für Pfund-Rally
Das war am Freitag so gar nicht nach dem Geschmack sowohl der liquiditätsverwöhnten Aktienanleger als auch der vielen Devisenmarktteilnehmer, die aufgrund ihrer hohen Erwartungshaltung an weitere expansive geldpolitische Maßnahmen seitens der Bank of England auf ein schwächeres Pfund spekulierten. Kurz nach Beginn der Pressekonferenz des seit Juli im Amt befindlichen Notenbankchefs Mark Carney war die Welt noch völlig in Ordnung. Bei seinem amerikanischen Pendant Ben Bernanke „in die Schule gegangen“, übernahm Carney die Kopplung niedriger Zinsen an konjunkturelle Rahmendaten, um durch diese nach vorn gerichtete Kommunikationspolitik, die so genannte „Forward Guidance“, den Märkten gewisse Sicherheit über die zukünftige geldpolitische Strategie zu geben.

Das Kleingedruckte in den Garantiebedingungen sorgt für Unsicherheit
Danach sollen die Zinsen solange auf dem historisch niedrigen Niveau von 0,5 Prozent bleiben, bis die Arbeitslosenrate auf der Insel unter sieben Prozent fällt. Aktuell liegt diese bei 7,8 Prozent. Soweit, so gut. Mit gleichzeitigem Blick auf die Prognosen der Bank of England zum britischen Arbeitsmarkt wurde daraus geschlussfolgert, dass frühestens 2016 wieder an der Zinsschraube nach oben gedreht würde. Folgerichtig verlor das Britische Pfund gegenüber dem US-Dollar rund ein Prozent, machte aber knapp über der Marke von 1,52 GBP/USD wieder kehrt und beendete den Tag mit der größten Schwankungsbreite seit drei Jahren fast drei US-Cent höher bei knapp 1,55 GBP/USD. Was war passiert? Es war das kleine Wörtchen „aber“, bzw. die berühmten Ausnahmen von der Regel, oder besser das Kleingedruckte in den Garantiebedingungen. Eine Inflation, die auf Sicht von 18 bis 24 Monaten über 2,5 Prozent liegt oder ein Anstieg der mittelfristigen Inflationserwartungen lassen die gegebene Garantie hinfällig werden. Und damit war das vorrangigste Ziel einer „Forward Guidance“ klar verfehlt. Aus der guten Absicht, Klarheit zu schaffen, wurden die Investoren leicht verwirrt und fast ein wenig ratlos wieder an ihre Handelsbildschirme entlassen.

Erreichen des Inflationsniveaus vor 2016 ist mögliches Szenario 

Unwahrscheinlich ist es nicht, dass die Inflation länger auf einem Niveau von 2,5 Prozent verharrt – und dies noch vor einem Rückgang der Arbeitslosenrate auf sieben Prozent. Erstens ist selbst die Bank of England davon überzeugt, dass die Teuerung im Vereinigten Königreich, die im Juni bei 2,9 Prozent lag, kurzfristig weiter bei drei Prozent und in den kommenden zwei Jahren immer noch über zwei Prozent liegen wird. Und zweitens sprechen viele konjunkturelle Indikatoren, die uns in den vergangenen Tagen erreichten, dafür, dass die britische Wirtschaft langsam aber sicher wieder Fahrt aufnimmt. Sollte sich letzteres so fortsetzen und wir in diesen Wochen den Beginn einer stabilen konjunkturellen Erholung Großbritanniens sehen, könnte das sowohl Schwung in den Arbeitsmarkt als auch in die Teuerungsraten bringen. Die Unsicherheit resultiert jetzt genau daraus, dass zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abzuschätzen ist, wo das größere Tempo hineinkommt. Klar ist dabei aber auch, dass eine wirtschaftliche Belebung den Bedarf an geldpolitischer Unterstützung durch die Notenbank reduziert. Wie aber die Finanzmärkte damit klarkommen, „allein laufen zu lernen“, was so viel bedeuten soll, sich ausschließlich auf die Gewinnerwartungen der Unternehmen zu konzentrieren, dass diskutieren alle Beteiligten spätestens seit dem verbal begonnen Kurswechsel der US-Notenbank sehr ausführlich. Aber das Ergebnis hierbei ist noch offen und mit hohen Schwankungen sowohl an den Aktien- als auch Devisenmärkten verbunden.

Aktientipp

Weiterhin halten wir an unserem Aktientipp vom 4 Juli 2013 fest. Die Nestlé Aktie ist ein fundamental betrachtet sehr stabiler Wert mit geringem Risiko. Der Wert steigt seit Jahren konstant und schüttet derzeit 3,47% Dividende aus. Glücklicherweise steckt der Wert derzeit in einer Korrektur, welche ihn auf ein Potentielles Kauflevel ab 57 CHF drücken könnte. Aktuell stehen wir bei etwas 62 CHF. Ab 57 CHF können erste Positionen aufgebaut werden. Es handelt sich um eine Chance langfristig zu investieren.

nestle11-08-2013

Risiko-Hinweis und Haftung

Jedes Investment in Aktien ist mit Risiken behaftet, teilweise hochspekulativ und kann zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Wir halten die Artikel, Empfehlungen, Charts und Tabellen für verlässlich, jedoch können wir keine Garantie für Richtigkeit und Aktualität übernehmen. Die Inhalte auf “GL AKTUELL” sind nach bestem Gewissen verfasst. Wir halten unsere Quellen für verlässlich, aber auch hier können wir keine Garantie auf Richtigkeit und Aktualität geben. Die Artikel auf  “GL AKTUELL” stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers dar. Die Informationen geben lediglich einen Einblick in die Meinung der Redaktion.

 

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Börse Aktuell: Bricht der Euro aus?

06 August 2013 von Darian Lambert

von Dimitri Kummer und Frank Samirae

Die Non Farm Payrolls am Freitag haben den US-Dollar-Bullen einen Dämpfer verpasst: zwar hellt sich die Situation am US Arbeitsmarkt weiter in moderatem Maße auf (zwischen 150.000 und 200.000 neu geschaffene Stellen ex Agrar). Doch alleine die Tatsache, dass die NFPs die Erwartung von 185.000 mit 162.000 neu geschaffenen Stellen nicht erfüllen konnten und die Arbeitslosenquote zwar von 7,6% auf 7,4% gefallen ist, verpasst den Spekulationen um einen Taper noch in 2013 einen Dämpfer. Der Dax lässt sich davon bis jetzt nicht abhalten weiter Richtung Jahreshoch zu schauen, aber es fehlen noch knapp 2,5%. Dagegen hat der TecDax die 1000 Punkte Marke wieder deutlich überschritten und damit ein großes Kaufsignal geliefert.

Infolgedessen wäre die Grundlage für eine erneute Attacke auf die 1,34er Region im Eur/Usd, sprich um das Juni-Hoch denkbar und realistisch. Doch die Nachhaltigkeit einer solchen Bewegung bliebe dann meines Erachtens dennoch anzuzweifeln. Grund ist die ebenso stark angeschlagene Lage in der Euro-Zone, welche die EZB über kurz oder lang dazu zwingen könnte quantitativ tätig zu werden. Grund ist, dass Mario Draghi auf der EZB-Sitzung häufiger auf das mangelnde Kreditwachstum verwies.

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Charttechnisch ist zu erkennen, dass der EUR/USD sich in einem spannenden Bereich befindet, im Bereich der Abwärtstrendlinie, die die Hochs von Februar und Juni miteinander verbindet. Die Überlegung, welche für einen Rücksetzer im EUR/USD interessant ist, lautet hierbei wie folgt: derzeit ist die durchschnittliche Schwankungsbreite im EUR/USD der letzten 14 Tage im Bereich seiner 2013 Jahrestiefs. Eine anziehende Volatilität ausgehend von diesen Niveaus tendiert historisch dazu den US-Dollar zu begünstigen. Relevante Level auf der Unterseite finden sich zunächst im Bereich des Vorwochentiefs um 1,3180 und darunter dann in der Region zwischen 1,3050 / 70 (hier verläuft zudem das 50%-Korrekturlevel des Impulses von den Juli-Tiefs zu den Juli-Hochs).

Allerdings: Die vergleichsweise niedrige Volatilität und die Tatsache, dass der EUR/USD in einer engen Trading-Range zwischen grob gefasst 1,3150 und 1,3350 tradet würde das Anziehen der Volatilität auch dann nach sich ziehen, sollte der Break auf der Oberseite erfolgen. Mit dem Überwinden der 1,3350er Marke wäre dann der Weg in Richtung 1,3415 USD.

 

Risiko-Hinweis und Haftung

Jedes Investment in Aktien ist mit Risiken behaftet, teilweise hochspekulativ und kann zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Wir halten die Artikel, Empfehlungen, Charts und Tabellen für verlässlich, jedoch können wir keine Garantie für Richtigkeit und Aktualität übernehmen. Die Inhalte auf “GL AKTUELL” sind nach bestem Gewissen verfasst. Wir halten unsere Quellen für verlässlich, aber auch hier können wir keine Garantie auf Richtigkeit und Aktualität geben. Die Artikel auf  “GL AKTUELL” stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers dar. Die Informationen geben lediglich einen Einblick in die Meinung der Redaktion.

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