Archiv | Juli 14th, 2025

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Neues Angebot im Straßenverkehrsamt: Ab sofort mittwochs ohne Termin

14 Juli 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Pünktlich zum Start der Sommerferien bietet das Straßenverkehrsamt des Rheinisch-Bergischen Kreises in Bergisch Gladbach ein neues Serviceangebot: Ab sofort können Bürgerinnen und Bürger mittwochs vormittags ohne Termin ins Amt kommen und ihre Anliegen direkt vor Ort klären.

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Der sogenannte Walk-In-Service richtet sich vor allem an diejenigen, die kurzfristig eine Dienstleistung benötigen, unerwartet ein Anliegen haben oder in dringenden Fällen rasch Unterstützung brauchen. Damit reagiert die Kreisverwaltung auf den Wunsch vieler Bürger nach mehr Flexibilität und Spontaneität bei Behördengängen.

Flexible Lösung für spontane Besuche

„Durch die Einführung des Walk-In-Services an einem Tag in der Woche und die Beibehaltung der Terminvergabe an den übrigen Tagen schaffen wir ein ausgewogenes Modell“, erklärt ein Sprecher der Kreisverwaltung. So können die Vorteile eines planbaren Ablaufs – kürzere Wartezeiten, gezielte Vorbereitung und feste Zeitfenster – mit der Möglichkeit für spontane Erledigungen kombiniert werden.

Die Verwaltung bittet jedoch um Verständnis, falls es an den Walk-In-Tagen zu längeren Wartezeiten kommen sollte. „Die Bearbeitung hängt von unseren Kapazitäten und der Zahl der Besucher ab. Wir möchten aber auch dann eine gute Servicequalität sicherstellen und Überlastungen vermeiden“, so der Sprecher weiter.

Terminbuchung bleibt an anderen Tagen bestehen

An allen anderen Wochentagen bleibt die bisherige Praxis bestehen: Wer sein Anliegen plant, kann weiterhin verbindlich einen Termin buchen. Dabei erhalten Bürger ein festes Zeitfenster und werden zusätzlich per Erinnerungsfunktion über benötigte Unterlagen informiert. Das vermeidet Wartezeiten und macht die Abläufe effizienter – sowohl für die Kundinnen und Kunden als auch für die Mitarbeitenden.

Mit dem neuen Konzept will der Rheinisch-Bergische Kreis den Bürgerservice noch bürgerfreundlicher gestalten und zugleich den unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht werden.

Weitere Informationen, etwa zu Öffnungszeiten und benötigten Unterlagen, finden Interessierte auf der Website des Rheinisch-Bergischen Kreises.

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Einbrecher entwenden Bargeld und Schmuck aus Einfamilienhaus

14 Juli 2025 von Felix Morgenstern

Wermelskirchen – Am Sonntag (13.07.) ist es in einem Einfamilienhaus zwischen der Ortschaft Hünger und der Stadtgrenze zu Solingen zu einem Einbruch gekommen. Unbekannte Täter drangen am Nachmittag in das Gebäude ein, nachdem sie eine Balkontür aufgebrochen hatten. Anschließend durchsuchten sie die Räumlichkeiten gezielt nach Wertgegenständen.

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Bewohner entdecken Einbruch bei Rückkehr

Die Bewohner hatten ihr Haus gegen 15:00 Uhr verlassen. Als sie rund zweieinhalb Stunden später, gegen 17:30 Uhr, zurückkehrten, stellten sie den Einbruch fest und alarmierten umgehend die Polizei.

Nach bisherigen Erkenntnissen entwendeten die Täter einen niedrigen zweistelligen Bargeldbetrag, Schmuck sowie eine Sporttasche. Der entstandene Gesamtschaden muss noch genau ermittelt werden.

Polizei sucht Zeugen und bietet Beratung an

Die Polizei nahm vor Ort eine Strafanzeige auf und veranlasste eine Spurensicherung. Das zuständige Kriminalkommissariat 2 in Bergisch Gladbach hat die Ermittlungen übernommen und bittet mögliche Zeugen, sich zu melden. Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 bei der Polizei zu melden.

Tipps zum Schutz vor Einbrechern

Die Polizei Rhein-Berg weist außerdem darauf hin, dass sie kostenfreie Beratungen rund um den Einbruchschutz anbietet. Interessierte können sich telefonisch unter 02202 205-444 oder per E-Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de an die kriminalpräventiven Fachberaterinnen und Fachberater wenden.

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Motorradfahrer bei Unfall in Overath-Heiligenhaus schwer verletzt

14 Juli 2025 von Felix Morgenstern

Am Sonntagnachmittag ist es in Overath-Heiligenhaus zu einem folgenschweren Verkehrsunfall gekommen. Ein 64-jähriger Motorradfahrer aus Köln wurde dabei schwer verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

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Zusammenstoß im Kreisverkehr

Gegen 16:20 Uhr war der Kölner mit seiner Yamaha aus Richtung Lohmar-Durbusch in den Kreisverkehr an der Hohkeppeler Straße eingefahren. Er wollte den Kreisverkehr in Richtung Hohkeppeler Straße verlassen. Dabei übersah er nach bisherigen Ermittlungen jedoch einen 61-jährigen Motorradfahrer aus Lohmar, der mit seiner Husqvarna unterwegs war und gerade an einem Fußgängerüberweg einem Radfahrer Vorfahrt gewährte.

Der 64-Jährige konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf das andere Motorrad auf. Anschließend geriet er außer Kontrolle, überfuhr eine Verkehrsinsel, prallte gegen einen Laternenmast sowie eine Mülltonne und kam schließlich auf dem Gehweg zum Liegen.

Schwere Verletzungen, aber keine Lebensgefahr

Ersthelfer, die den Unfall beobachtet hatten, kümmerten sich sofort um den gestürzten Kölner. Rettungskräfte versorgten ihn vor Ort und brachten ihn mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in ein nahegelegenes Krankenhaus. Der 61-jährige Fahrer der Husqvarna blieb unverletzt.

Polizei und Rettungsdienst im Einsatz

Die Polizei sperrte den Bereich während der Unfallaufnahme teilweise ab. Eine Fachfirma schleppte die beschädigte Yamaha ab. Insgesamt entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro.

Die Polizei ermittelt nun, wie es genau zu dem Unfall kommen konnte.

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SPD-Vorsitzender unter Druck: Bürgerpartei GL wirft Waldschmidt „fragwürdiges Demokratieverständnis“ vor

SPD-Vorsitzender unter Druck: Bürgerpartei GL wirft Waldschmidt „fragwürdiges Demokratieverständnis“ vor

14 Juli 2025 von Gregor Herzfeld

Klaus Waldschmidt (SPD) bald als
Politkommisar in Moskau?
Quelle: Fotomontage der Redaktion


In Bergisch Gladbach ist ein politischer Streit entbrannt: Die Bürgerpartei GL erhebt schwere Vorwürfe gegen den Vorsitzenden der SPD Fraktion, Klaus Waldschmidt. In einer am Montag veröffentlichten Pressemitteilung spricht die Bürgerpartei von einer „unzulässigen Wahlbehinderung“ und wirft Waldschmidt ein Demokratieverständnis vor, das „an Moskau erinnere“.

Konkret wirft Frank Samirae, Vorsitzender der Bürgerpartei GL, dem SPD-Chef vor, unliebsame Mitbewerber durch fragwürdige Methoden aus dem Rennen drängen zu wollen. „Dieses Verhalten ist ein Schlag ins Gesicht aller Bürgerinnen und Bürger, die auf faire und demokratische Wahlen vertrauen“, erklärte Samirae.

Die Bürgerpartei GL zieht dabei einen historischen Vergleich: Waldschmidt agiere „wie ein Politkommissar“, ein Begriff, der aus der Zeit der Sowjetunion stammt und politische Aufpasser beschreibt, die Loyalität gegenüber der Partei sicherstellen sollten – notfalls auch mit Druck oder Repression. „Sein Verständnis von Demokratie scheint eher dorthin zu passen“, so Samirae weiter.

Nach Angaben der Bürgerpartei soll selbst die CDU-Fraktion in Bergisch Gladbach das Vorgehen der SPD als „zutiefst undemokratisch“ bezeichnet haben. Details hierzu wolle man nach der Sitzung des Kreiswahlausschusses am 17. Juli bekannt geben. Dort wird über die Zulassung zur Kommunalwahl entschieden.

Die Bürgerpartei kündigte zudem an, im Anschluss an die Entscheidung des Ausschusses ein Video über ihre sozialen Kanäle zu veröffentlichen, in dem weitere Hintergründe erläutert werden.

Hintergrund:
Der Begriff „Politkommissar“ stammt aus der Sowjetunion und bezeichnete einen politischen Funktionär, der in Armee und Verwaltung die strikte Parteilinie überwachte. Er steht heute sinnbildlich für autoritäre Politikstile ohne Rücksicht auf demokratische Verfahren.

Das vollständige Wahlprogramm der Bürgerpartei GL sowie weiterführende Informationen sind unter buerger-partei.de abrufbar.


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