Rund 500 unerschrockene Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben das neue Jahr mit einem besonderen Erlebnis begonnen: Am Fühlinger See wagten sie am Neujahrstag den Sprung in das nur etwa vier Grad kalte Wasser. Trotz eisiger Temperaturen war die Stimmung ausgelassen, denn das gemeinsame Ziel stand klar im Vordergrund: helfen und Solidarität zeigen.

Symbolbild
Intensive Vorbereitung auf die Kälte
Bereits vor dem Gang ins Wasser bereiteten sich die Schwimmerinnen und Schwimmer sorgfältig vor. In Badekleidung versammelt, absolvierten sie Aufwärm- und Dehnübungen, um den Körper auf die extreme Kälte einzustellen. Auch zahlreiche Neulinge stellten sich erstmals der Herausforderung des Neujahrsschwimmens.
Kontrollierter Gang ins eiskalte Wasser
Nach etwa 20 Minuten Vorbereitung ging die Gruppe geschlossen ins Wasser. Statt eines hektischen Sprungs wählten die Teilnehmenden einen ruhigen, kontrollierten Einstieg. Die meisten blieben rund zwei Minuten im See, nur wenige verließen das Wasser vorzeitig. Einige besonders Hartgesottene hielten sogar länger durch und wirkten anschließend ruhig und entspannt.
Gesundheitlicher und sozialer Ansatz
Organisiert wurde das Neujahrsschwimmen von Christoph Geiger, der großen Wert auf eine sichere Durchführung legte. Neben dem gesundheitlichen Aspekt verfolgte die Veranstaltung vor allem ein soziales Ziel: Der Erlös aus den Startgeldern kommt dem Kölner Kältebus zugute.
Unterstützung für obdachlose Menschen
Der Kölner Kältebus hilft in den Wintermonaten obdachlosen Menschen mit warmen Getränken, Kleidung und medizinischer Erstversorgung. Durch das Neujahrsschwimmen am Fühlinger See wurde diese wichtige Arbeit unterstützt. So wurde der Start ins Jahr 2026 nicht nur zu einem außergewöhnlichen Erlebnis für die Teilnehmenden, sondern auch zu einem Zeichen gelebter Solidarität.





