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45 Plätze mehr für Kindergärten und Offene Ganztagsschulen

45 Plätze mehr für Kindergärten und Offene Ganztagsschulen

09 Oktober 2016 von Gregor Herzfeld

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Frank Samirae – Ratsmitglied

Finanzierungsplan wurde vorgelegt

In Bergisch Gladbach fehlt es jedes Jahr an Plätzen in Offenen Ganztagsschulen (OGS) und auch bei den Kindergärten. Missmanagement und eine Art Selbstbedienungsmentalität haben die Stadt in eine tiefe Finanzkrise gestürzt. So fallen jedes Jahr immer mehr Plätze in Offenen Ganztagsschulen und bei den Kindergärten dem Rotstift zum Opfer.

Die Linke. mit Bürgerpartei GL beantragt jetzt, den Parkplatz vor der Eissporthalle der Parkraumbewirtschaftung zuzuführen. Die Benutzung des Parkplatzes soll zukünftig für die Besucher des „Mediterana“ kostenpflichtig werden.

Frank Samirae fordert im Umweltausschuss: „Zusätzliche Einnahmen aus der Parkraumbewirtschaftung sollen für Kindergärten und Offene Ganztagsschulen verwendet werden.“

Die zusätzlichen Einnahmen schätzt Frank Samirae auf ungefähr 110.000 Euro im Jahr. Damit sind zusätzlich 45 Plätze in der Offenen Ganztagsschule oder in Kindergärten finanzierbar. Die jungen Gladbacher Familien sollen so mehr unterstützt und die Versorgungslücke geschlossen werden.

Der Antrag wurde im Umweltausschuss erneut vertagt.

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Städtischer Immobilienbetrieb weiter in der Kritik

Städtischer Immobilienbetrieb weiter in der Kritik

08 Oktober 2016 von Gregor Herzfeld

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Bernd Martmanns Sondervergütungen in der Kritik

Der Geschäftsführer des Immobilienbetriebes schloss die Präsentation des negativen Ergebnisses mit einer Drohung an den Stadtrat: Er warnte den Stadtrat davor ihn weg zu rationalisieren. Während der Fraktionsvorsitzende der CDU den Immobilienbetrieb für den Verlust von rund 900.000,- € lobte, stellte Ioannis Bagiras von der Fraktion Die Linke. mit Bürgerpartei GL, der an diesem Sitzungstermin frisch vereidigt wurde, handwerkliche Fehler der Geschäftsleitung fest. Er legte den Finger in die Wunde und Herr Martmann (Geschäftsführer der Immobiliengesellschaft) musste eingestehen, dass er nicht im kaufmännischen Sinn gehandelt hat und bislang weder über ein effektives Controlling noch über einen direkten Bezug zum hauseigenen Rechnungswesen verfügt. Auch Quartalsabschlüsse seien noch nicht möglich. Eine aktuelle Liste der Städtischen Grundstücke ist auf Anfrage nicht verfügbar. Die Wirtschaftsprüfer geben Bürgern keine Auskunft und noch stehen weitere Fragen im Raum. So wurden vom SEB Sonderzahlungen an die Geschäftsleitung des Immobilienbetriebes vom Bürgermeister ohne Genehmigung geleistet. Bagiras entzauberte die unternehmerische Fassade des Immobilienbetriebes. Es wird die Forderung immer lauter, den Betrieb wieder unter die Kontrolle des Stadtrates zu stellen.

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Polizeidirektor Elmar Rüther tritt die Nachfolge von Martin Münchhausen an

Polizeidirektor Elmar Rüther tritt die Nachfolge von Martin Münchhausen an

08 Oktober 2016 von Darian Lambert

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Elmar Rüther zwischen Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke und Abteilungsleiter Gerhard Wallmeroth

Landrat Dr. Tebroke ist glücklich, dass er heute Polizeidirektor Elmar Rüther als Nachfolger von Martin Münchhausen begrüßen durfte.

Der 57-jährige gebürtige Sauerländer übernimmt damit die größte Direktion der Polizei RheinBerg und wird Leiter der Direktion Gefahrenabwehr/Einsatz. Der erfahrene Polizist begann seine dienstliche Karriere in unserer Nachbarstadt Leverkusen. Mit dem Aufstieg in den gehobenen Dienst musste er nicht weit umziehen – sein nächster Dienstort war die Leitstelle in Köln, wo er Kommissar vom Dienst wurde.

Nach einer Qualifizierungsphase im Lagezentrum des Innenministerium und erfolgreicher Ausbildung an der Deutschen Hochschule der Polizei konnte er weiter am Rhein verweilen. Er übernahm im Jahr 1997 die Leitung der Polizeiinspektion Leverkusen. Die weitere Station war das Landeskriminalamt in Düsseldorf, wo er u.a. bei der Koordinierungsstelle für die Spielorte der WM 2006 tätig war.

Auch im Anschluss ließ er den Rhein nicht aus den Augen – im Jahr 2007 übernahm er den Aufbau der Landesleitstelle beim Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD NRW) in Duisburg. Diese leitete er bis 2009. Die letzten sieben Jahre leitete er das Dezernat für Technik beim LZPD.

Die Polizei RheinBerg ist froh, dass er nun vom Rhein an die Strunde abgebogen ist. Der passionierte Wanderer und Liebhaber guter Bücher hat sich sehr über den freundlichen Empfang in der Stadt an der Strunde gefreut und ist gespannt auf die nächsten Jahre im Rheinisch-Bergischen Kreis.

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CDU-Kandidaten für Bundestag gehen auf Tour

CDU-Kandidaten für Bundestag gehen auf Tour

05 Oktober 2016 von Darian Lambert

u-bundestagBei der CDU wird es spannend. Nach dem angekündigten Rückzug von Wolfgang Bosbach aus der Politik bewerben sich ganze vier Kandidaten um die Chance auf einen Sitz im Bundestag. Doch das Quartett ist nur provisorisch besetzt – es gibt einen klaren Favoriten. Doro Dietsch, Christian Buchen, Hermann-Josef Tebroke und Hubertus Prinz zu Sayn-Wittgenstein ringen in Burscheid, Odenthal und Bensberg um die Gunst der eigenen Parteimitglieder.

Die Termine im Einzelnen:

  • Mittwoch, 5. Oktober, 19 Uhr
    Hotel Schützenburg, Hauptstraße 116, 51399 Burscheid
  • Mittwoch, 19. Oktober, 19 Uhr
    Bürgerhaus/Herzogenhof, Altenberger-Dom-Straße 36, 51519 Odenthal
  • Mittwoch, 26. Oktober, 19 Uhr
    Ratssaal Bensberg, Wilhelm-Wagener-Platz, 51429 Bergisch Gladbach

Wir stellen die Kandidaten vor und geben eine Einschätzung ab.

Doro Dietsch

Doro Dietsch ist seit einigen Jahren nicht mehr im Rat der Stadt Bergisch Gladbach vertreten. Nach einer langjährigen Tätigkeit als Journalistin arbeitet sie jetzt im Angestelltenverhältnis im Landtag NRW. Ihre Bewerbung um eine Chance auf ein Bundestagsmandat stützt sie u.a. auf Lebenserfahrung und dass sie sogar „Jungfrau“ im Dreigestirn der Großen Gladbacher war.

Unsere Einschätzung: CDU-Insider wissen, wenn man für ein hohes Amt kandidieren kann ist Doro Dietsch (fast) immer dabei. Bei der Union selbst haben es sich Doro und ihr Mann Werner-Schmitz Dietsch aber in jüngster Vergangenheit etwas verscherzt. Die Parteifreunde kritisierten gegenüber GL Aktuell insbesondere eine „überhebliche“ Art.

Doro Dietsch hatte sich bereits 2004 als Kandidatin für die Landtagswahl bei den CDU-Mitgliedern von Bergisch Gladbach und Rösrath beworben. Sie war auch 2009 als Kandidatin aufgestellt worden. Beide Male unterlag sie gegen Holger Müller. Ihre Kandidatur für den Landtag wiederholte Dietsch nochmals 2016, zog diese aber – augenscheinlich mangels Erfolgsaussichten – wieder zurück.

Wir denken, die Chancen für Doro auf den Weg in den Bundestag liegen in etwa bei Null.

Hubertus Prinz zu Sayn-Wittgenstein

Wer kennt Ihn nicht, den Prinz von und zu? Richtig, man kennt ihn nicht. Nur in Odenthal ist er bekannt als CDU Vorsitzender in der kleinen Gemeinde. Im Alter von 67 will er es nochmal wissen und künftig Ihre Stimme in Berlin sein. Sein Slogan: FÜR’S BERGISCHE LAND MIT HERZ UND VERSTAND.

Unsere Einschätzung:  Hubertus Prinz zu Sayn-Wittgenstein ist einige Jahre als Kreistagsmitglied für die Union tätig gewesen. Derzeit ist er auf der politischen Bühne in Odenthal als sachkundiger Bürger tätig. Für den Bundestag ist uns das deutlich zu wenig.

Hermann-Josef Tebroke

Tebroke ist mit seiner Familie ins Bergische Land nach Lindlar gezogen und war dort ab 2004 Bürgermeister, bis er im November 2011 zum Landrat gewählt wurde. Seine Amtszeit endet 2017. Tebroke hat einen guten fachlichen Background. Studium der Betriebswirtschaft, Promotion zum Dr. rer. pol. 1992, Habilitation, Professor für Finanzen bis 2004. CDU intern gilt Tebroke als seriös und zuverlässig.

Unsere Einschätzung: Tebroke ist im Kreis bekannt und gilt als guter Mann bei der CDU. Größere Schnitzer oder Blamagen wie einige seiner Mitbewerber leistete er sich nicht. Daher gilt er bei uns als sicherer Favorit und Nachfolger Wolfgang Bosbachs.

Christian Buchen

Christian Buchen ist seit 2009 Stadtratsmitglied in Bergisch Gladbach. Mit Mitte 30 gehört er zu den „jüngeren“ Kommunalpolitikern der Union. Wesentliche Themen konnte Buchen bisher nicht in die Politik einbringen. Größere Schnitzer blieben ihm nicht erspart. Als Vorsitzender des Verkehrs- und Infrastrukturausschusses fiel er kürzlich sogar negativ auf. Einige Ausschussunterlagen sind OBI-Informatiker Christan Buchem trotz aller Technik im Rathaus „verschwunden“ und auch im Faxgerät „verloren gegangen“. Ob persönliches Unvermögen oder Vorsatz im Spiel waren, wurde nicht geklärt.

Unsere Einschätzung:  Dass Buchem sich hier durchsetzt, halten wir für unwahrscheinlich. Gewählt wird selten jemand, der gerade erst einmal dabei ist. Ein Manko könnte auch der Fall mit den verschwundenen Ausschussunterlagen sein. Hart gesagt schafft man es auf diese Art, sich unmöglich zu machen, nur in gewisse Positionen bei Volkswagen – mehr aber auch nicht meinen wir.

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HVD Bergisches Land

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Säkulare Feier-Sprecher

02 Oktober 2016 von HVD-Bergischland

Heutzutage sind Feiersprecher nichts ungewöhnliches mehr. Schon sehr früh in der Menschheitsgeschichte wurden kulturelle Handlungen entwickelt. Feste helfen den Lebenszyklus zu strukturieren. Die Anlässe waren und sind die Sonnenwenden, die Begrüßung neuer Erdenbürger, der Übergang eines Kindes zum Erwachsen werden, die feierliche Verbindung zweier Menschen zu einer Lebensgemeinschaft und der Abschied und die würdige Bestattung der Toten.

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Nora Krohm

Bei humanistischen Lebensfeiern teilen die Menschen Freud und Leid und festigen die Gemeinschaft, das Miteinander. Diese war schon lange vor Zeitenwende hoch entwickelt. Das Brauchtum wurde auch von den Christen als ethische Grundlage des Zusammenlebens übernommen, im Sinne ihres Glaubens.

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Armin Schreiner

Mit dem Beginn der säkularen Aufklärung

haben im 19. Jahrhundert Freigeister und Freidenker wieder verstärkt für eine weltlich-humanistische Feierkultur geworben. In dieser Tradition verstehen wir uns heute als Humanistischer Verband Deutschlands. So sind auch im Bergischen Land unsere HVD-Feiersprecher tätig. Die Sprecher-Ausbildung wird durchgeführt vom HVD-Landesverband NRW.

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Jürgen Köster

Neben Hochzeiten und Namensfeiern gestalten wir vor allem weltliche Trauerfeiern, bei denen ganz bewusst auf religiöse Rituale verzichtet wird. Denn inzwischen gehören auch im Bergischen rund ein Drittel der Einwohner keiner Religionsgemeinschaft mehr an. Wir stellen den Menschen in den Mittelpunkt der Feier. Bei Verstorbenen erinnern wir an das Leben und gestalten einen würdevollen und individuellen Abschied den jeder für sich in guter Erinnerung behalten kann.

Veranstaltungshinweis

Seit vielen Jahren führt der Humanistische Verband Wuppertal / Bergisches Land im November eine gemeinsame Toten-Gedenkfeier für religionsfreie Menschen durch. Dazu werden die Angehörigen all derjenigen Verstorbenen noch einmal eingeladen. Die diesjährige Gedenkfeier findet statt am Sonntag, dem 13. Nov. 2016 um 11:00 Uhr in der Trauerhalle des Kommunalfriedhofes Lohsiepenstraße in Wuppertal-Ronsdorf. Diese Feier ist grundsätzlich für alle interessierten Menschen offen. Teilnehmenden werden gebeten, den würdevollen Rahmen zu achten.

Mehr Infos unter www.HVD-Bergischesland.de
Informationen zu den Feier-Sprechern: bitte Fotos klicken

Atheisten wollen Rituale (WDR)
Interview zum Humanistischen „Lifestyle“ (Deutschlandfunk)
Feiern ohne Religion: Humanistisch Heiraten (Deutschlandfunk)

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Fahrradfahrer am Sülztalplatz schwer verletzt

Fahrradfahrer am Sülztalplatz schwer verletzt

27 September 2016 von Darian Lambert

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Bild: Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis

Ein 43-jähriger Radfahrer aus Lohmar ist am Sonntagnachmittag (25.09.) schwer verletzt worden.

Der 43-Jährige war gegen 15:30 Uhr auf dem kombinierten Geh-/Radweg neben der Hauptstraße in Richtung Lohmar unterwegs. Gleichzeitig fuhr eine 25-jährige Skoda-Fahrerin aus Rösrath auf der Sülztalstraße in Richtung Köln.

Am Sülztalplatz musste die junge Frau zunächst an der Ampel anhalten. Bei Grün fuhr sie an und bog nach links in die Scharrenbroicher Straße ab. Dabei übersah sie den entgegenkommenden Radfahrer.

Bei dem Unfall erlitt die Rösratherin einen Schock und musste vor Ort ambulant behandelt werden. Für den Lohmarer kam ein Notarzt mit dem Hubschrauber. Nach einer Erstversorgung brachte der Rettungsdienst den Schwerverletzten in eine Kölner Unfallklinik.

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Weltkindertag Bergisch Gladbach

Weltkindertag Bergisch Gladbach

09 September 2016 von Darian Lambert

Weltkindertag-1„Kindern ein Zuhause geben“

Am Samstag, 17. September 2016 steht der Wohnpark Bensberg ab 13 Uhr wieder ganz im Zeichen der kleinen Bergisch Gladbacherinnen und Bergisch Gladbacher: Ein Tag, an dem sich alles um sie dreht! Unter dem Motto „Kindern ein Zuhause geben“ findet dann der diesjährige Weltkindertag statt. „Das Gefühl, sich an einem Ort Zuhause zu fühlen, ist nicht nur für die eigenen Kinder wichtig. Gerade in Zeiten großer Migrationsbewegungen möchten wir den zuwandernden Kindern ein Zuhause und einen neue Heimat geben. Wir nutzen die Gelegenheit beim Weltkindertag auch, um auf diese Notwendigkeit hinzuweisen“, erklärt Uwe Tillmann, städtischer Netzwerkkoordinator, das diesjährige Motto.

Das Team rund um Uwe Tillmann hat sich wieder einiges einfallen lassen. Mit Attraktionen, Spiel- und Mitmachangeboten, einem bunten Bühnenprogramm, Essen und Trinken und einem interessanten Infomarkt ist für jeden Geschmack etwas dabei. „Das Programm wird unterhaltsam und aktionsreich. Aber das ist nicht alles“, freut er sich. „Natürlich bieten wir Vereinen und Einrichtungen gerne eine Bühne, auf der sie sich präsentieren können, aber im Vordergrund des Tages steht das gemeinsame Miteinander.“

Ab 13 Uhr verwandelt sich die Reginharstraße in einen bunten Kindertraum – musikalische und tänzerische Beiträge gibt es von verschiedenen Kindergärten, Schulen, Vereinen und Karnevalisten, dem Künstler Joe Kiki, dem Zauberer Peter Helten und Akteuren der sozialen Netzwerkarbeit.

„Der Weltkindertag soll allen Besucherinnen und Besuchern richtig Spaß machen“, erzählt der Fachmann der Verwaltung. „Aber unsere Erfahrung aus den letzten Jahren zeigt, dass immer ein großer Informationsbedarf zu den verschiedensten Themen besteht. Auch dafür nutzen wir diesen Tag.“ Deshalb sind Einrichtungen aus verschiedenen sozialen, pädagogischen sowie anderen relevanten gesellschaftlichen Bereichen vor Ort, die ihre Arbeit vorstellen und für Fragen zur Verfügung stehen.

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CDU-Mann sorgte für Chaos im Integrationsrat

CDU-Mann sorgte für Chaos im Integrationsrat

09 September 2016 von Darian Lambert

Im Gladbacher Integrintegration-400ationsrat sorgt ein CDU-Mann für Chaos. Bülent Iyilik (CDU) hatte seinen Rücktritt als Vorsitzender des Integrationsrats angekündigt, nachdem er über ca. ein Jahr nicht mehr zu den Sitzungen erschienen war.

Den Rücktritt hatte er aber nicht schriftlich eingereicht. Bei der Sitzung am Donnerstag fehlte er erneut, daher konnte kein Nachfolger gewählt werden. Alle mit ihm besetzten Ämter blieben zunächst unbesetzt. Auch auf seinen Sitz im Integrationsrat konnte so von seiner Wahlliste niemand nachrücken. Das Gremium wird zunehmend kleiner.

Wegen des erzeugten Chaos wurde bereits über die Fristen und Formalien zur Abwahl von Iyilik und Neuwahl eines Vorsitzenden diskutiert. Man will jedoch aus kollegialen Gründen noch etwas warten auf Iyiliks schriftlichen Rücktritt. Spätestens aber zur nächsten Sitzung soll die Abwahl auf der Agenda stehen.

Saim Basyigit (parteilos) gilt als sicherer Favorit für den Vorsitz des Gremiums. Er leitet als stellvertretender Vorsitzender die Sitzungen.

Mit strukturierter und angenehmer Sitzungsleistung schaffte das Gremium, seine Agenda in kurzer Zeit und ohne langwierige Diskussionen abzuarbeiten.

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Erstes Urban-Gardening-Projekt für Heidkamp

27 Juli 2016 von Darian Lambert

urb2Obstbäume, Misthaufen und Gemüsebeete auf dem Spielplatz

„Was geht denn hier vor sich?“ mögen sich aufmerksame Heidkamperinnen und Heidkamper beim Anblick der neuen Beetevielfalt auf dem Spielplatz an der St.-Joseph-Straße fragen. Hochbeete reihen sich an Kräutertonnen, viele neue Obstbäume wurden gepflanzt und auch ein Misthaufen wurde gebaut. Was es damit auf sich hat? Hier ist das erste Urban-Gardening-Projekt Bergisch Gladbachs entstanden, das von städtischer Seite aus initiiert wurde. „Wir starten jetzt einen Versuch“, freut sich Claudia Werker, städtische Fachberaterin zum Thema Spielplätze. „Wir freuen uns über so viel Engagement von der Stadt“, erklärt Thomas Klein Fraktionschef von Die Linke mit Bürgerpartei GL

Urban Gardening auf dem Spielplatz ist Teil des Projekts „Heidkamp – leben und spielen im Quartier“ und der vom Verkehrsministerium ins Leben gerufenen Landeskampagne „Mehr Freiraum für Kinder – ein Gewinn für alle“. Das Land NRW fördert das Projekt durch das Programm „NRW hält zusammen„. Ziel ist es, den Blick auf die Freiräume im Stadtteil zu lenken und die Stadt- und Verkehrsflächen kindgerecht zu planen. Die besonderen Qualitäten des Stadtteils können so ausgebaut und gesichert werden. „Wir wollen die Fläche hier aufwerten und auch für andere Generationen interessant machen“, erzählt Werker. „Und natürlich darf der Mehrwert des Urban Gardening nicht zu kurz kommen: Natur nutzen und genießen!“

Heidkamp ist ein Stadtteil, in dem „Naturerleben“ längst nicht an jeder Ecke gegeben ist. „Da musste dringend was passieren“, war der Pädagogin schnell klar. Gerade die Grün- und Freiflächen sind ein großes Thema in Heidkamp. Um die Planungen auch kindgerecht umsetzen zu können, wurde der Stadtteil im Vorlauf des Projektes aus Kinderaugen betrachtet. „Dafür haben wir die „Kinderstreifzüge“ ins Leben gerufen“, erklärt Werker. Die Kinder erkundeten ihren Stadtteil, konnten an den Stellen, die ihnen gefielen – oder eben nicht – fröhliche oder traurige Smileys verteilen. Das Ergebnis: Der große Spielplatz war nahezu unbekannt! Die Idee, hier etwas zu tun, war damit geboren. Um auch das passende Know-how zur Verfügung zu haben, wendete sich das Team um Claudia Werker an die Kultur- und Bildungsmanagerin Andrea Laudenberg. Sie führt unter anderem Projekte im Garten- und Landschaftsbau in Schulen aus, um den Schülerinnen und Schülern die Natur näherzubringen. Ihr Schwerpunkt liegt dabei auf der naturkundlichen Bildung. „Dieser Bereich ist mir auch persönlich ein großes Anliegen, das ich gerne mit meinem Beruf verbinde“, beschreibt Laudenberg ihre Tätigkeit.

Bereits im Herbst wurden einige Elemente vorbereitet und erste Akzente gesetzt – zum Beispiel durch den Bau des Misthaufens. Die richtige Arbeit – und auch die spätere Freude an der Ernte – begann allerdings erst mit Beginn der schöneren Jahreszeit, und dafür hatten sich die Verantwortlichen tatkräftige Hilfe geholt: Schülerinnen und Schüler der Grundschule in Heidkamp halfen beim Pflanzen und Gestalten. Ganz nebenbei konnten die kleinen Gärtner jede Menge über die Pflanzen lernen, die sie da in die Erde setzten. „Die Kinder waren ganz stolz, dass sie hier selber Bauen und Pflanzen konnten“, beschreibt Werker den Aktionstag zu Beginn des Projektes. „Die Arbeit hier draußen hat etwas Verbindendes – alle machen mit, egal welcher Hintergrund oder welche Begabung“, sieht auch Laudenberg viele Vorteile im Projekt. „Die Kinder sind interessiert, lernen, was in der Natur los ist und verlieren die Scheu vor unbekannten Dingen. Generell hat die Bewegung in der freien Natur viele positive Nebeneffekte“, erzählt sie weiter. Und auch Abwechslung bietet das Gelände: Die Kinder, die eine Pause vom Pflanzen brauchten, konnten auf den Spielplatz gehen oder im nahgelegenen Bach spielen.

Geplant sind weitere Kooperationen, um den Kindern die Fläche zugänglich zu machen und das Projekt zu verstetigen. Denn wie jedes Urban Gardening Projekt sind auch die Pflanzen auf dem Spielplatz auf die Kinder, Eltern und Passanten angewiesen: Sie wollen gegossen und gepflegt und zu guter Letzt natürlich auch geerntet werden. „Wir hoffen natürlich, dass die Kinder im Umkreis und die Menschen, die vorüber gehen, das Projekt annehmen“, so die Fachfrau der Verwaltung. Obwohl jedes Pflänzchen, das in die Erde gesetzt wurde, eine Nutzpflanze ist, beobachtet das Projektteam noch eine gewisse Scheu bei den Passanten. „Wir haben die Leute  extra darauf angesprochen, sich doch bitte etwas mitzunehmen, wenn Obst und Gemüse reif sind, und haben erst mal ungläubige Blicke geerntet“, lacht sie.

Um den Anwohnerinnen und Anwohnern das neue Projekt näher zu bringen, sind unter anderem Patenschaften und besondere Aktionen mit den direkten Nachbarn geplant. Auch die umliegenden Schulen und Kindergärten werden weiterhin eingebunden und darüber informiert, welche Möglichkeiten ihr Umfeld bietet. Einige Schülerinnen und Schüler haben sich schon bereit erklärt, die Pflänzchen zu pflegen. Und auch die Kindergärten beteiligen sich an der Pflege. Die Nutzfläche erhält so einen ganz persönlichen Charakter. „Wir verfolgen hier einen etwas anderen Ansatz als die klassischen Spielplätze“, erklärt Werker. „Wir haben bei der Umsetzung an einen Mehrgenerationenspielplatz gedacht, um den demographischen Wandel zu berücksichtigen. Wir möchten die Ressourcen aller Menschen nutzen – alle können etwas zum Projekt beitragen.“

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Spitzenstars bei interkulturellem Festival im Ufo

Spitzenstars bei interkulturellem Festival im Ufo

06 Juli 2016 von Darian Lambert

sonettivalKasallaSoNettival – Respektvoll Miteinander

Termin: 09.07.2016, Uhrzeit: 15:00 – 19:00 h

Das SoNettival bietet eine bunte Mischung aus der absoluten Spitzenstars der Region. Mehmet Akbas nimmt seine Zuhörer mit auf eine Reise in seine individuelle Klangwelt aus kurdischer Musik in zeitgemäßer Interpretation. Die 16 Jährige Julia Hornschuh liefert als Stammgast des Hauses am Klavier einen virtuosen Beitrag.

Zu seinem zehnten Bühnenjubiläum ist der mehrfach ausgezeichnete Kölner Kabarettist Fatih Çevikkollu mit seinem fünften Solo-Programm EMFATIH in unserem Fatihland wieder unterwegs. Wir sind gespannt welchen Auszug aus seinem Programm der Meister des Humors bei seinen Benefiz-Kurzauftritt präsentiert.

Ort: UFO , Kölner Str. 68

Programm von SoNett e.V.

Begrüßung: UFO & SoNett

Jugendbeitrag: Julia Hornschuh (Klavier)

Mehmet Akbas Trio

Fatih Çevikkollu

Kasala

Gorgeous BFP

Voranmeldung unter: sonettival@sonett.nrw

Im Anschluss an diesen Leckerbissen der Komik kommt Kasalla die erfolgreichsten Jungstars der Region. Die Musikerformation ist eine der großen Kölsch-Rock-Bands, die das ganze Jahr für Stimmung sorgen. Im laufenden Jahr zum 5-Jährigen Jubiläum wurde die Lanxess-Arena gleich zweimal hintereinander annähernd ausverkauft und wir hoffen, dass der Verkehr auf der Kölner Str. nicht zum Erliegen kommt. Eine Voranmeldung ist notwendig.

Den krönenden Abschluss macht die Band Gorgeous BFP. Die versierten Musiker sind mit den großen kölschen Bands vertraut und haben bereits mit Cat Ballou im Bergischen Löwen gespielt.

SoNett ist ein gemeinnütziger Träger, der für die Bürger der Stadt Projekte abwickelt. Nach Gründung wurde der Verein am 1.2.2016 beim Amtsgericht zu Köln eingetragen. Der Verein hat vom Finanzamt die Berechtigung erhalten Spenden anzunehmen und  abzugsfähig zu quittieren. Darüber hinaus ist der Verein aufgrund seines Migrantenanteils als MSO anerkannt. Neben den Gründungsmitgliedern hat die Organisation über 60 Mitglieder in den sozialen Netzwerken.

„Zweck des Vereins ist es als Träger für staatliche Förderprogramme für die Bürger in einen Bereichen von Wissenschaft und Forschung, Jugend- und Altenhilfe, Erziehung, Volks- und Berufsbildung, Landschaftspflege, Umweltschutz, des öffentlichen Gesundheitswesens, Unterstützung hilfsbedürftiger Personen und der Integration im Rahmen der Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Sports und des Völkerverständigungsgedankens zu dienen.“

Unsere Verein stiftet zudem mit der VR Bank dem Jugendkulturhaus UFO als Anerkennung für das Engagement in der Flüchtlingshilfe ein e-Piano. Dieses Piano soll den Fundus der Einrichtung bereichern. Damit soll Künstlern mit kreativen Geist aus allen Nationen und Einkommensschichten die Möglichkeit geben werden zusammen zu kommen.

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