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Zu jedem Menschen bleibt Erinnerung

Zu jedem Menschen bleibt Erinnerung

15 November 2016 von HVD-Bergischland

007Wir wissen, dass unser Leben begrenzt ist – so hat es die Natur eingerichtet. Es ist aber ein menschlicher Wunsch, die Erinnerung an verstorbene Menschen wach zu halten und ihrer mit persönlichen Worten zu gedenken. Seit vielen Jahren führt der Humanistische Verband Wuppertal / Bergisches Land im November eine gemeinsame Humanistische Gedenkfeier für religionsfreie Menschen durch.

010-kopieDazu werden die Angehörigen all derjenigen Verstorbenen noch einmal eingeladen, für die die Feiersprecher des Humanistischen Verbandes im zurückliegenden Jahr eine würdevolle Trauerfeier gestaltet haben.

009Die Humanistische Gedenkfeier am Sonntag, dem 13. Nov. 2016, in der Trauerhalle des Kommunal-Friedhofes Lohsiepenstraße in Wuppertal-Ronsdorf bot für alle Beteiligten den erwarteten würdevollen Rahmen.

Zum Programm gehörten eine Gedenkansprache, eine musikalische Umrahmung und Rezitationen. Diese lagen in den Händen unserer Feiersprecher.

Die Programmfolge der letzten Gedenkfeier kann hier abgerufen werden.

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alle Fotos: Anja Schreiner

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Wahlklatsche für Bergisch Gladbacher CDU

Wahlklatsche für Bergisch Gladbacher CDU

06 November 2016 von Darian Lambert

Warum der Bergisch Gladbach Ortsverand chancenlos war

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Rainer Deppe (CDU)

Am vergangenen Freitag wurde die Nachfolge von Wolfgang Bosbach von der Kreisfraktion der CDU im Rahmen einer Wahl geregelt. Zum Wahlabend im Bergischen Löwen hatten sich vier Kandidaten aufstellen lassen:  Der Favorit und Landrat Tebroke, der Bergisch Gladbacher Stadtrat Buchen, Hubertus Prinz zu Sayn-Wittgenstein und Doro Dietsch. Das Mitglied des Düsseldorfer Landtags Deppe führte durch die Sitzung.

Christian Buchen aus der Bergisch Gladbacher Stadtratsfraktion konnte sich nicht gegen Tebroke durchsetzen. Die Gladbacher CDU-Kandidaten haben zunehmend Sympathien und auch das Vertrauen der Parteibasis verloren. Hintergund waren die Querelen um „unsaubere“ Methoden des amtierenden Bürgermeisters Lutz Urbach (CDU).

Urbach hatte kurz zuvor mit einer Intrige den Landratskanidaten Holger Müller mit Parteifreund Oliver Schillings stürzen wollen. Als dies misslang, stand auch eine Kandidatur von Urbach für den Bundestag nicht mehr zur Debatte.

Buchen, ein Mann aus der zweiten Reihe, ging ins Rennen.  Jüngst bemängelten Mitglieder des Ausschusses, dem Buchen vorsitzt, Unregelmäßigkeiten. So wurden Niederschriften immer wieder nicht termingerecht angefertigt und Sitzungunterlagen verschwanden. Auf seinem Weg muss Buchen also noch einige Schnitzer ausbügeln.

Obwohl Bergisch Gladbach den größten CDU-Ortsverband im Kreis stellt, schaffte es Buchen als lokaler Bewerber nicht, die Wahl für sich zu entscheiden. Das Vertrauen in die Gladbacher CDU scheint nachhaltig bei den umliegenden Ortsverbänden zerstört zu sein.

Auch Lenard Höring, welcher der rechtspopulistischen AfD nahe steht, scheiterte in einer zweiten Wahl um einen Vertreterposten.

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Bilanz: Kein "Horror-Clown" zu Halloween

Bilanz: Kein „Horror-Clown“ zu Halloween

02 November 2016 von Darian Lambert

polizei_konrad-adenauer-platzDie Polizei RheinBerg zieht insgesamt eine positive Bilanz. Die Presseberichte der Tage vor Halloween erzeugten offensichtlich Wirkung – kein einziger Einsatz „Horror-Clown“ musste gefahren werden.

In der Zeit zwischen 17:00 Uhr am Montag und 06:00 Uhr am Dienstag (01.11.) musste die Polizei des Rheinisch-Bergischen Kreises zu circa 100 Einsätzen ausrücken. Davon entfielen aber nur gut 40 auf typische Halloween-Einsätze.

Im Einzelnen eröffnete die Leitstelle 14 Einsätze Randalierer, jeweils 9x Sachbeschädigungen und Ruhestörungen, 7x Streitigkeiten und 4x groben Unfug. Schlägereien bzw. Körperverletzungen mussten nur in drei Fällen gefahren werden.

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Alte Urnenanlage der Freidenker wiederentdeckt!

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Alte Urnenanlage der Freidenker wiederentdeckt!

27 Oktober 2016 von HVD-Bergischland

Anfang der dreißiger Jahre hatte der damalige Freidenker-Verband eine Massenumbettung von Urnen seiner verstorbenen Mitglieder auf den neu entstandenen Kommunalfriedhof in Wuppertal-Ronsdorf organisiert.

Es waren an die 100 Urnen ehemaliger Mitglieder aus Barmen, Elberfeld und Vohwinkel, die vorher größten Teils in Hagen bestattet worden waren. Vordem gab es in Wuppertal nur christlich betriebene Friedhöfe, auf denen damals keine Feuerbestattung erlaubt war.

Friedhofslageplan

Friedhofslageplan

Darauf macht Jürgen Köster, HVD-Feiersprecher und Vorsitzender der HVD-Gemeinschaft Wuppertal / Bergisches Land, aufmerksam. Die Barmener Freidenker hatten damals ihren Mitgliedern versprochen, nach der Schaffung eines Kommunal-Friedhofes die Urnen der Verstorbenen hierher zu überführen.

So kam es, dass im Juni 1931 innerhalb weniger Tage eine Grabanlage für die Urnen verstorbener Freigeister entstand. Aus dem „Gräberlisten-Buch“ von damals geht hervor, dass diese Urnen im Wesentlichen in der Zeit vom 9. – 14. Juni auf dem Feld „M“ (s. Lageplan) beigesetzt wurden.

Gräberfeld "M"

Gräberfeld „M“

In der Wuppertal-Beilage der sozialdemokratischen „Freien Presse“ wurden am 3. Juni 1931 alle „proletarischen Kultur-Organisationen“ dazu aufgerufen, sich an einer Feier zur Einweihung der Grabanlage am Sonntag, dem 14. Juni 1931 zu beteiligen. Es waren Tausende, die an diesem Sonntag von überall her zu Fuß nach Ronsdorf zogen, um an dieser feierlichen Einweihung teilzunehmen (wir hatten berichtet).

Gräberliste (Auszug)

Gräberliste (Auszug)

Um 15 Uhr begann die Feier mit einer Gedächtnisrede des Vorsitzenden der Freidenker Löwenstein. Die Reichsbannerkapelle, der Arbeitergesangverein und andere Chöre sorgten für eine angemessene musikalische Umrahmung. Auch Vertreter von SPD und Gewerkschaften hielten Ansprachen. So wurde es eine eindrucksvolle Kundgebung, ein Bekenntnis zur Feuerbestattung und damit zum kulturellen Fortschritt. Dies erscheint heute vielen als selbstverständlich. „Das ist auch gut so“, findet Armin Schreiner, HVD-Feiersprecher aus Sprockhövel.

Aber 18 Monate später wurde Hitler zum Reichskanzler ernannt und danach der gesellschaftliche Fortschritt vom Faschismus für zwölf Jahre brutal unterdrückt. Die Arbeiterparteien, Gewerkschaften und Freidenker wurden verboten, ihr Vermögen konfisziert, ihre Mitglieder verschwanden in den Folterkellern der Gestapo, wurden in Zuchthäusern und KZ’s ermordet. So ist in dieser Zeit die Erinnerung an die Grabanlage vergessen worden.

Kartenausschnitt

Kartenausschnitt

Vor einiger Zeit sind aufmerksame und engagierte Bürger wieder auf diese Historie gestoßen. Nach einigen Recherchen hat Herr von Balen, Leiter des Kommunal-Friedhofes Wuppertal-Ronsdorf, dankenswerterweise die alten Unterlagen zur Verfügung gestellt. Jürgen Köster konnte sich von den Einträgen in das Gräberlisten-Buch überzeugen. Auch die Grabanlage „M“ besteht noch in der ursprünglichen Form. „Einige neue Gräber sind inzwischen dazu gekommen.“ Darauf macht Nora Krohm aufmerksam. Als HVD-Feiersprecherin kennt sie sich auf Wuppertaler Friedhöfen aus.

Wir Freigeister und Humanisten wollen die Erinnerung wach halten.
Hier erhalten Sie laufend weitere Informationen

Fotos: J. Köster, H.-P. Schulz

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Horror-Clown greift mit Baseballschläger an

Horror-Clown greift mit Baseballschläger an

26 Oktober 2016 von Darian Lambert

Grusel-Clown, Horror-Clown, Killer-Clown droht mit Baseball-Schlger 1Am Mittwochmorgen (26.10.) ist in Gronau ein 11-jähriger Junge von einem sogenannten „Horror-Clown“ angegriffen worden.

Der Junge war gegen 08:45 Uhr auf dem Fußweg zwischen Sieglindenweg und Schule Ahornweg unterwegs. Unmittelbar hinter der Unterführung sprang eine Person aus dem Gebüsch, der einen Baseballschläger in der Hand hielt. Wortlos griff er damit den 11-Jährigen an. Der Junge konnte einen Treffer im Oberkörperbereich verhindern, weil er sich gerade noch wegdrehen konnte.

Anschließend flüchtete der Junge zur Schule. Dort stellte sich später heraus, dass ein anderer Schüler bereits gegen 08:20 Uhr an der gleichen Stelle „erschreckt“ wurde. In diesem Fall kam es jedoch zu keiner Schlagbewegung.

Der Maskenträger war circa 180-185 cm groß. Die Horror-Maske hatte auffallend spitze Zähne und im Bereich der Ohren orange-rote Spirallocken. Der Täter trug am Oberkörper ein rot-blaues Lappenkostüm und eine weiße Hose.

Die Straftat wurde leider erst mit Verzug angezeigt, sodass Fahndungsmaßnahmen erfolglos waren. Für das eingeleitete Strafverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung sucht die Polizei RheinBerg noch Zeugen, die den Täter vor oder nach der Tat beobachtet haben. Hinweise bitte unter 02202 205-0.

In diesem Zusammenhang erneut der Appell der Polizei: Vermeiden sie die körperliche Auseinandersetzung und gehen sie der Gefahr aus dem Weg. Wählen sie schnellstmöglich den Notruf 110!

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Horror-Clown streift durch Bergisch Gladbach

Horror-Clown streift durch Bergisch Gladbach

25 Oktober 2016 von Darian Lambert

closeup of a scary evil clown in the woods, in the dark of night

Horror-Clown wurde in Hebborn gesichtet Bild: Fotolia

Eine 13-Jährige hat am Montagabend (24.10.) in Hebborn einen Horror-Clown mit Baseballschläger gesehen und hat sofort umgedreht.

Das Mädchen war gegen 18:40 Uhr mit dem Fahrrad auf der Straße Am Heidetor neben dem Hebborner Friedhof unterwegs. Am Waldrand erkannte sie einen maskierten Clown, der einen Baseballschläger in der Hand hielt. Die 13-Jährige reagierte intuitiv richtig – sie drehte und fuhr auf einem Umweg nach Hause. Von dort aus wurde die Polizei informiert. Leider konnte der Maskierte in dem Bereich nicht mehr gefunden werden.

Die Polizei RheinBerg lobt in diesem Zusammenhang ausdrücklich das vorausschauende Verhalten des Mädchens. Denn sie hat sich genau so verhalten, wie ein Einzelner reagieren könnte, wenn er auf einen sogenannten Horror-Clown trifft. Heldentum ist in diesen Fällen nicht angezeigt. Bei erkannten Gefahren sollte diesen aus dem Weg gegangen werden. Einer Gefahr bewusst aus dem Wege zu gehen, ist kein Zeichen von Feigheit, sondern zeugt von einem gesunden Menschenverstand.

Aber auch wenn sie keine unmittelbare Gefahr für sich oder andere sehen gilt: Wählen sie sofort den kostenfreien Notruf 110 und geben sie so der Polizei die Möglichkeit, den oder die Maskierten zu überprüfen.

Wenn der Gefahr nicht ausgewichen werden kann, versuchen sie Öffentlichkeit zu erzeugen. Lautes Schreien und eine Gemeinschaft mit anderen Passanten schaffen, kann den vermeintlichen Angreifer eventuell in die Flucht schlagen. In letzter Konsequenz ist eine Flucht immer einer körperlichen Auseinandersetzung vorzuziehen.

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CDU-Kreisgeschäftsführer Lennart Höring Liked die Afd

CDU-Kreisgeschäftsführer Lennart Höring Liked die Afd

22 Oktober 2016 von Darian Lambert

CDU-Mann Höring gefällt die AfD

CDU-Mann Höring gefällt die AfD

Paukenschlag und Rolle rückwärts in der Bergisch Gladbacher CDU. Die Union hatte kürzlich den Bensberger Lennart Höring zum Kreisgeschäftsführer gewählt. Höring macht jetzt aus seinen Sympathien mit der rechtspopulistischen AfD aber kein großes Geheimnis mehr.

Zu den fragwürdigen Facebook-Einträgen des CDU-Kommunalpolitikers gehört jetzt auch ein „Gefällt mir“ der AfD-Parteiseite.  Dem 40-jährigen CDU-Mann wird vorgeworfen, seine Sympathien für die AfD offen zur Schau zu stellen.

Höring „gefällt“ eine Seite der AfD

Höring hatte die Facebook-Seite des AfD-Kreisverbandes Rheinisch-Bergischer-Kreis mit dem „Gefällt mir“-Zeichen versehen. Auf der Seite der Rechtspopulisten wird unter anderem gegen Flüchtlinge und Ausländer gehetzt. Hörings „Gefällt mir“- Klick ist offenbar erst am Donnerstag aufgefallen. Die Angaben wurden nach Informationen von GL Aktuell auch bisher nicht gelöscht.

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Polizei sucht weitere Zeugen nachdem mehrere Mülltonnen brannten

Polizei sucht weitere Zeugen nachdem mehrere Mülltonnen brannten

18 Oktober 2016 von Darian Lambert

polizei_konrad-adenauer-platzZeugen verständigen die Polizei in den frühen Morgenstunden (18.10.), da mehrere Mülltonnen gebrannt haben.

Gegen 03.30 Uhr ging ein Anruf bei der Polizei ein, dass ein Mülleimer in der Stationsstraße auf dem Bahnsteig 9 am Busbahnhof brennen würde. Schon kurz darauf, gegen 04.20 Uhr brannte schon wieder ein Mülleimer dort, diesmal auf dem Bahnsteig 8.

Fast gleichzeitig wurde gemeldet, dass es auch in der Paffrather Straße brennen würde. Zwischen Hausnummer 80 und 84 brannten dort mehrere Mülltonnen. Doch hier beschädigte das Feuer bereits die angrenzende Hauswand, bevor die Feuerwehr die Flammen vollständig löschen konnte.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die in den Morgenstunden etwas beobachtet haben oder andere Hinweise zu den Bränden geben können. Diese werden unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegengenommen.

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Heimliche Überwachung des Rathauses

Heimliche Überwachung des Rathauses

17 Oktober 2016 von Darian Lambert

anonym_rathaus_bergisch_gladbach_kameraueberwachung_lutz_urbachSchon seit 2001 wird der Standort rund um das Rathaus unbemerkt von Kameras überwacht. Personen, die sich dort aufhalten, werden so grundlos und ohne ihr Wissen aufgezeichnet. Auch der Rathausflur und die Büros einiger Oppositionsparteien werden beobachtet.

NRW-Landesdatenschutzbeauftragter eingeschaltet

Der Landesdatenschutzbeauftragte machte den Bürgermeister schon vor einiger Zeit darauf aufmerksam, dass es für eine Überwachungsanlage einen stichhaltigen Grund geben müsse. Seit den letzten 10 Jahren gibt es aber keine kriminellen Handlungen wie Randale, die eine Überwachung rechtfertigen könnten.

Die Überwachung innerhalb des Rathauses muss für Besucher und Mitarbeiter offenkundig sein und Kameras müssen ausgeschildert werden. Bis heute ist das allerdings nicht geschehen. Die Überwachungskamera für den Parkplatz des Rathauses ist mittels eines Schildes ausgewiesen. Hierbei handelt es sich um einen nichtöffentlichen Bereich. Da das Schloss des Parkplatzes bereits beschädigt worden ist, ist die Überwachung teilweise zulässig. Eine weitere Kamera überwacht allerdings ausschließlich öffentlichen Raum. Begründet wird dies damit, auf diese Weise Schäden am Rathausgebäude zu vermeiden. Das stellt laut Datenschutzbeauftragtem aber einen Verstoß gegen geltendes Recht dar.

Der Datenschutzbeauftragte ist seither leider nicht weiter tätig geworden. Ob also die von ihm gerügten Mängel beseitigt und vorgeschlagenen Änderungen umgesetzt wurden, hat bis heute niemand geprüft.

Kritik in der letzten Ratssitzung

Der Bürgermeister und der zuständige Fachbereichsleiter wurden in der letzten Ratssitzung abermals mit der Videoüberwachung konfrontiert. Sie behaupteten jedoch, dass die Kameras seit Jahren nicht in Betrieb seien. Das stimmt so nicht. Die Überwachungsanlage wurde sogar im vergangenen Jahr modernisiert und verfügt nun unter anderem über Kameras von Monacor. Frank Samirae von der Bürgerpartei GL missbilligt die Vorgehensweise von Bürgermeister Lutz Urbach. Die heimliche Ausspähung „nach NSA-Manier“ der Bürger und Büros im Rathaus müsse sofort unterlassen werden.

Die Geräte der Überwachungsanlage sind während der Öffnungszeiten des Rathauses für jedermann zugänglich und unbeaufsichtigt. Auch können die aufgezeichneten Bilder und Videos über das Netzwerk der Stadtverwaltung intern von überall abgerufen und gespeichert werden. Es ist nicht klar, wo die aufgezeichneten Daten landen. Eine missbräuchliche Verwendung der Videoanlage, die durch einen Hausmeister oder anderen Mitarbeiter verhindert werden könnte, kann so nicht sichergestellt werden.

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Schwerer Verkehrsunfall im Berufsverkehr

Schwerer Verkehrsunfall im Berufsverkehr

15 Oktober 2016 von Darian Lambert

bild0013Im Frühverkehr sind zwei Personen verletzt worden.

Am Donnerstag (13.10) um 06.40 Uhr wollte ein 22-jähriger Bergisch Gladbacher auf dem Rather Weg aus Bensberg kommend, links auf die Autobahn A4 in Richtung Olpe auffahren. Beim Abbiegen übersah er den entgegenkommenden Opel. Bei dem heftigen Zusammenstoß wurden beide Fahrer verletzt. Im Opel befand sich auch ein Hund.

Der 60-Jährige aus Weilerswist und der Bergisch Gladbacher kamen leicht verletzt in ein Krankenhaus. Der Collie wurde in Absprache mit seinem Herrchen zur Betreuung in ein Tierheim gebracht. Beide Autos mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Gesamtschaden von circa 25.000 Euro.

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