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Erstes Urban-Gardening-Projekt für Heidkamp

27 Juli 2016 von Darian Lambert

urb2Obstbäume, Misthaufen und Gemüsebeete auf dem Spielplatz

„Was geht denn hier vor sich?“ mögen sich aufmerksame Heidkamperinnen und Heidkamper beim Anblick der neuen Beetevielfalt auf dem Spielplatz an der St.-Joseph-Straße fragen. Hochbeete reihen sich an Kräutertonnen, viele neue Obstbäume wurden gepflanzt und auch ein Misthaufen wurde gebaut. Was es damit auf sich hat? Hier ist das erste Urban-Gardening-Projekt Bergisch Gladbachs entstanden, das von städtischer Seite aus initiiert wurde. „Wir starten jetzt einen Versuch“, freut sich Claudia Werker, städtische Fachberaterin zum Thema Spielplätze. „Wir freuen uns über so viel Engagement von der Stadt“, erklärt Thomas Klein Fraktionschef von Die Linke mit Bürgerpartei GL

Urban Gardening auf dem Spielplatz ist Teil des Projekts „Heidkamp – leben und spielen im Quartier“ und der vom Verkehrsministerium ins Leben gerufenen Landeskampagne „Mehr Freiraum für Kinder – ein Gewinn für alle“. Das Land NRW fördert das Projekt durch das Programm „NRW hält zusammen„. Ziel ist es, den Blick auf die Freiräume im Stadtteil zu lenken und die Stadt- und Verkehrsflächen kindgerecht zu planen. Die besonderen Qualitäten des Stadtteils können so ausgebaut und gesichert werden. „Wir wollen die Fläche hier aufwerten und auch für andere Generationen interessant machen“, erzählt Werker. „Und natürlich darf der Mehrwert des Urban Gardening nicht zu kurz kommen: Natur nutzen und genießen!“

Heidkamp ist ein Stadtteil, in dem „Naturerleben“ längst nicht an jeder Ecke gegeben ist. „Da musste dringend was passieren“, war der Pädagogin schnell klar. Gerade die Grün- und Freiflächen sind ein großes Thema in Heidkamp. Um die Planungen auch kindgerecht umsetzen zu können, wurde der Stadtteil im Vorlauf des Projektes aus Kinderaugen betrachtet. „Dafür haben wir die „Kinderstreifzüge“ ins Leben gerufen“, erklärt Werker. Die Kinder erkundeten ihren Stadtteil, konnten an den Stellen, die ihnen gefielen – oder eben nicht – fröhliche oder traurige Smileys verteilen. Das Ergebnis: Der große Spielplatz war nahezu unbekannt! Die Idee, hier etwas zu tun, war damit geboren. Um auch das passende Know-how zur Verfügung zu haben, wendete sich das Team um Claudia Werker an die Kultur- und Bildungsmanagerin Andrea Laudenberg. Sie führt unter anderem Projekte im Garten- und Landschaftsbau in Schulen aus, um den Schülerinnen und Schülern die Natur näherzubringen. Ihr Schwerpunkt liegt dabei auf der naturkundlichen Bildung. „Dieser Bereich ist mir auch persönlich ein großes Anliegen, das ich gerne mit meinem Beruf verbinde“, beschreibt Laudenberg ihre Tätigkeit.

Bereits im Herbst wurden einige Elemente vorbereitet und erste Akzente gesetzt – zum Beispiel durch den Bau des Misthaufens. Die richtige Arbeit – und auch die spätere Freude an der Ernte – begann allerdings erst mit Beginn der schöneren Jahreszeit, und dafür hatten sich die Verantwortlichen tatkräftige Hilfe geholt: Schülerinnen und Schüler der Grundschule in Heidkamp halfen beim Pflanzen und Gestalten. Ganz nebenbei konnten die kleinen Gärtner jede Menge über die Pflanzen lernen, die sie da in die Erde setzten. „Die Kinder waren ganz stolz, dass sie hier selber Bauen und Pflanzen konnten“, beschreibt Werker den Aktionstag zu Beginn des Projektes. „Die Arbeit hier draußen hat etwas Verbindendes – alle machen mit, egal welcher Hintergrund oder welche Begabung“, sieht auch Laudenberg viele Vorteile im Projekt. „Die Kinder sind interessiert, lernen, was in der Natur los ist und verlieren die Scheu vor unbekannten Dingen. Generell hat die Bewegung in der freien Natur viele positive Nebeneffekte“, erzählt sie weiter. Und auch Abwechslung bietet das Gelände: Die Kinder, die eine Pause vom Pflanzen brauchten, konnten auf den Spielplatz gehen oder im nahgelegenen Bach spielen.

Geplant sind weitere Kooperationen, um den Kindern die Fläche zugänglich zu machen und das Projekt zu verstetigen. Denn wie jedes Urban Gardening Projekt sind auch die Pflanzen auf dem Spielplatz auf die Kinder, Eltern und Passanten angewiesen: Sie wollen gegossen und gepflegt und zu guter Letzt natürlich auch geerntet werden. „Wir hoffen natürlich, dass die Kinder im Umkreis und die Menschen, die vorüber gehen, das Projekt annehmen“, so die Fachfrau der Verwaltung. Obwohl jedes Pflänzchen, das in die Erde gesetzt wurde, eine Nutzpflanze ist, beobachtet das Projektteam noch eine gewisse Scheu bei den Passanten. „Wir haben die Leute  extra darauf angesprochen, sich doch bitte etwas mitzunehmen, wenn Obst und Gemüse reif sind, und haben erst mal ungläubige Blicke geerntet“, lacht sie.

Um den Anwohnerinnen und Anwohnern das neue Projekt näher zu bringen, sind unter anderem Patenschaften und besondere Aktionen mit den direkten Nachbarn geplant. Auch die umliegenden Schulen und Kindergärten werden weiterhin eingebunden und darüber informiert, welche Möglichkeiten ihr Umfeld bietet. Einige Schülerinnen und Schüler haben sich schon bereit erklärt, die Pflänzchen zu pflegen. Und auch die Kindergärten beteiligen sich an der Pflege. Die Nutzfläche erhält so einen ganz persönlichen Charakter. „Wir verfolgen hier einen etwas anderen Ansatz als die klassischen Spielplätze“, erklärt Werker. „Wir haben bei der Umsetzung an einen Mehrgenerationenspielplatz gedacht, um den demographischen Wandel zu berücksichtigen. Wir möchten die Ressourcen aller Menschen nutzen – alle können etwas zum Projekt beitragen.“

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Spitzenstars bei interkulturellem Festival im Ufo

Spitzenstars bei interkulturellem Festival im Ufo

06 Juli 2016 von Darian Lambert

sonettivalKasallaSoNettival – Respektvoll Miteinander

Termin: 09.07.2016, Uhrzeit: 15:00 – 19:00 h

Das SoNettival bietet eine bunte Mischung aus der absoluten Spitzenstars der Region. Mehmet Akbas nimmt seine Zuhörer mit auf eine Reise in seine individuelle Klangwelt aus kurdischer Musik in zeitgemäßer Interpretation. Die 16 Jährige Julia Hornschuh liefert als Stammgast des Hauses am Klavier einen virtuosen Beitrag.

Zu seinem zehnten Bühnenjubiläum ist der mehrfach ausgezeichnete Kölner Kabarettist Fatih Çevikkollu mit seinem fünften Solo-Programm EMFATIH in unserem Fatihland wieder unterwegs. Wir sind gespannt welchen Auszug aus seinem Programm der Meister des Humors bei seinen Benefiz-Kurzauftritt präsentiert.

Ort: UFO , Kölner Str. 68

Programm von SoNett e.V.

Begrüßung: UFO & SoNett

Jugendbeitrag: Julia Hornschuh (Klavier)

Mehmet Akbas Trio

Fatih Çevikkollu

Kasala

Gorgeous BFP

Voranmeldung unter: sonettival@sonett.nrw

Im Anschluss an diesen Leckerbissen der Komik kommt Kasalla die erfolgreichsten Jungstars der Region. Die Musikerformation ist eine der großen Kölsch-Rock-Bands, die das ganze Jahr für Stimmung sorgen. Im laufenden Jahr zum 5-Jährigen Jubiläum wurde die Lanxess-Arena gleich zweimal hintereinander annähernd ausverkauft und wir hoffen, dass der Verkehr auf der Kölner Str. nicht zum Erliegen kommt. Eine Voranmeldung ist notwendig.

Den krönenden Abschluss macht die Band Gorgeous BFP. Die versierten Musiker sind mit den großen kölschen Bands vertraut und haben bereits mit Cat Ballou im Bergischen Löwen gespielt.

SoNett ist ein gemeinnütziger Träger, der für die Bürger der Stadt Projekte abwickelt. Nach Gründung wurde der Verein am 1.2.2016 beim Amtsgericht zu Köln eingetragen. Der Verein hat vom Finanzamt die Berechtigung erhalten Spenden anzunehmen und  abzugsfähig zu quittieren. Darüber hinaus ist der Verein aufgrund seines Migrantenanteils als MSO anerkannt. Neben den Gründungsmitgliedern hat die Organisation über 60 Mitglieder in den sozialen Netzwerken.

„Zweck des Vereins ist es als Träger für staatliche Förderprogramme für die Bürger in einen Bereichen von Wissenschaft und Forschung, Jugend- und Altenhilfe, Erziehung, Volks- und Berufsbildung, Landschaftspflege, Umweltschutz, des öffentlichen Gesundheitswesens, Unterstützung hilfsbedürftiger Personen und der Integration im Rahmen der Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Sports und des Völkerverständigungsgedankens zu dienen.“

Unsere Verein stiftet zudem mit der VR Bank dem Jugendkulturhaus UFO als Anerkennung für das Engagement in der Flüchtlingshilfe ein e-Piano. Dieses Piano soll den Fundus der Einrichtung bereichern. Damit soll Künstlern mit kreativen Geist aus allen Nationen und Einkommensschichten die Möglichkeit geben werden zusammen zu kommen.

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Sivas-Massaker: Große Demonstration vor dem Rathaus

Sivas-Massaker: Große Demonstration vor dem Rathaus

02 Juli 2016 von Darian Lambert

Gedenken an die Opfer – Krik an Erdogan

Jährlich finden am 2. Juli Gedenkfeiern für die 35 Opfer des Brandanschlags von Sivas im Jahr 1993 statt. In Bergisch Gladbach nahmen dieses Jahr mehrere hundert Personen daran teil. Dabei wurden kritische Stimmen gegen den türkischen Präsiodenten Recep Tayyip Erdoğan laut. Inzwischen führte der Brandanschlag auch zur Annäherung zwischen Sunniten und Aleviten und zur gemeinsamen Solidarität, solche tragischen Ereignisse in Zukunft abzuwenden. Doch was geschah am 2. Juli 1993?

 

Menschen lebendig verbrannt

Bei einem alevitischen Kulturfestival zu Ehren des Dichters Pir Sultan Abdal im Sommer 1993 in Sivas erklärte der türkische Schriftsteller Aziz Nesin öffentlich, er halte einen Großteil der türkischen Bevölkerung für „feige und dumm,“ da sie nicht den Mut hätten, für die Demokratie einzutreten. Dies und die Übersetzung und teilweise Veröffentlichung des für Muslime ketzerischen Romans „Die satanischen Verse“ von Salman Rushdie führte dazu, dass sich vor allem konservative sunnitische Kreise provoziert fühlten.

Am 2. Juli versammelte sich eine aufgebrachte Menschenmasse nach dem Freitagsgebet vor dem Madimak-Hotel, in dem Aziz Nesin und weitere alevitische Musiker, Schriftsteller, Dichter und Verleger logierten. Mitten aus der wütenden Menschenmenge wurden schließlich Brandsätze gegen das Hotel geworfen. Da das Hotel aus Holz gebaut war, breitete sich das Feuer schnell aus. Dabei verbrannten 37 Menschen. Der Autor Aziz Nesin überlebte leicht verletzt. Wegen der wütenden Menschenmenge draußen vor dem Hotel konnten die Bewohner des Hotels nicht ins Freie, bis sie schließlich vom Feuer eingeschlossen waren. Obwohl Polizei und Feuerwehr frühzeitig alarmiert waren, griffen sie erst nach acht Stunden ein. Das Staatsicherheitsgericht in Ankara kam zu dem Urteil, dass die Menge die Feuerwehr bei den Rettungsarbeiten behinderte. Andererseits belegen Zeugenaussagen sowie Videoaufnahmen, wie vereinzelte Polizisten der Menge halfen und eine anrückende Armeeeinheit sich wieder zurückzog.

Die Aleviten nennen diesen Anschlag das Sivas-Massaker, wobei aus ihrer Sicht der Brandanschlag ihnen gegolten hatte und fühlen sich seither vom Staat im Stich gelassen.

Polizei begleitet Demonstration

Die Demonstration sei bei der Kreispolizeibehörde angemeldet. Die Polizei war für Gladbacher Verhältnisse mit starken Kräften angerückt um die Demonstration zu begleiten. Die Veranstaltung verlief wie gewohnt friedlich und ohne Zwischenfälle.

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16-jähriger Kradfahrer schwer verletzt

16-jähriger Kradfahrer schwer verletzt

01 Juli 2016 von Darian Lambert

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Bild: Polizei Rheinisch-Bergischer Kreis

Am Dienstagabend (28.06.) ist in Bechen ein 16-jähriger Leichtkraftrad-Fahrer schwer verletzt worden.

Der 16-jährige Langenfelder war gegen 19:00 Uhr mit seiner Honda auf der Mühlenstraße in Richtung Richerzhagen unterwegs. Hinter ihm fuhr sein Vater mit seinem Krad.

Im Verlauf einer Rechtskurve musste dieser mit ansehen, wie sein Sohn plötzlich ins Schlingern geriet und die Kontrolle über die Honda verlor. Er kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte vor einen Telefonmast.

Trotz Schutzhelm und einer Motorradjacke mit Protektoren erlitt der 16-Jährige schwere Verletzungen. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in eine Kölner Unfallklinik.

Die schwer beschädigte Honda musste abgeschleppt werden.

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Zwei Schlägereien in der Gladbacher Innenstadt

Zwei Schlägereien in der Gladbacher Innenstadt

27 Juni 2016 von Darian Lambert

polizei_konrad-adenauer-platzBei zwei unabhängigen Schlägereien in der Bergisch Gladbacher Innenstadt sind drei Männer leicht verletzt worden.

Am Samstagmorgen (25.06.), gegen 01:00 Uhr kam es im Verlaufe einer schulischen Abschlussfeier im Bergischen Löwen zu einer Streitigkeit, bei der ein 23-jähriger Kürtener schlichten wollte. Hierbei wurde er jedoch von drei männlichen Personen attackiert und durch Schläge leicht verletzt.

In der gleichen Nacht traf gegen 05:20 Uhr eine Gruppe von vier jungen Männern auf dem Nachhauseweg von der gleichen Feier auf eine größere Gruppe. Unvermittelt griffen diese die vier auf der oberen Fußgängerzone an. Ein 17- und ein 20-jähriger Bergisch Gladbacher erhielten Schläge und Tritte und verletzten sich leicht. Die Gruppe der Angreifer waren circa acht junge Männer. Bei denen handelte es sich augenscheinlich um Ausländer im Alter von 16-20 Jahren.

In beiden Fällen konnten die Schläger unerkannt entkommen. Hinweise nimmt die Polizei Bergisch Gladbach unter der Rufnummer 02202 205-0 entgegen.

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Johanniter und der längste Verband

Johanniter und der längste Verband

20 Juni 2016 von Darian Lambert

Verband_BGL_wickelnEin Verband von 6613 Metern. Johanniter informierten in Bergisch Gladbach über Rettung und Erste Hilfe

Bergisch Gladbach. Einen Verband über 6613 Meter haben die Johanniter mit etwa 3000 Knoten rund 470 Mal um ein Auto aus ihrem Fahrdienst gewickelt. Das ist der bisher längste den Johannitern bekannt gewordene Verband in Deutschland. An dem am Samstag, 18. Juni 2016, auf diese Weise in der Fußgängerzone von Bergisch Gladbach entstandenen Werk waren etwa 60 ehren- und hauptamtlich Mitarbeitende aus dem Johanniter-Regionalverband Rhein.-/Oberberg beteiligt.

Angefertigt wurde der Wickel um das Auto aus abgelaufenem Material, das die Bürgerinnen und Bürger an diesem Tag kostenlos bei den Johannitern gegen neue Verbände eintauschen konnten. „Diese Packungen liegen bei mir schon seit einigen Jahren im Schrank, jetzt habe ich sie mir mal angeguckt und gemerkt, dass das Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist“, erzählte eine Bensbergerin, die die Verbände in Bergisch Gladbach den Johannitern übergab. Mit einer großen Tasche voll abgelaufenem Verbandmaterial aus der gesamten Nachbarschaft kam ein weiterer Bensberger an den Stand der Johanniter.

Radfahrer, Werkstatt-Besitzer, Familien und Senioren haben an diesem Tag ihre abgelaufenen Verbände eingetauscht. „Abgelaufenes Verbandmaterial ist nicht mehr steril, und kann durch eine porös werdende Plastikverpackung sogar mit Keimen oder Bakterien in Kontakt kommen“, sagt Johanniter-Ausbilderin Claudia Schmied-Prediger. Geregelt ist die Haltbarkeit solcher Materialien im Medizinproduktegesetz. Das sieht vor, dass es verboten ist, medizinische Produkte und medizinisches Material in den Verkehr zu bringen, in Betrieb zu nehmen oder anzuwenden, wenn das Datum abgelaufen ist.

In der Fußgängerzone von Bergisch Gladbach haben die Johanniter bei ihrem Aktionstag außerdem Erste Hilfe-Maßnahmen wie stabile Seitenlage, Helmabnahme und Herz-Lungen-Wiederbelebung vorgeführt. Sie haben über Hausnotruf und Hospizarbeit informiert, Kinder geschminkt und gezeigt, wie Rettungshunde vermisste Menschen finden. An die großen und kleinen Besucher wurden Luftballons verteilt und Interessierte konnten sich die Ausstattung in einem Rettungswagen genau anschauen.

Ein herzliches Dankeschön richteten die Regionalvorstände Steffen Lengsfeld und Dr. Malte Probst-von Müffling an alle beteiligten Johanniter: „Es war toll zu erleben, dass sich die Johanniter aus den unterschiedlichen Bereichen mit viel Freude einer gemeinsamen Aktion gewidmet haben.“ Mit dabei waren Johanniter aus Kitas, Fahrdienst, Sanitätswachdienst, Rettungsdienst, Rettungshundestaffel, Hospizarbeit, Tagespflege, Ambulanter Pflege, Verwaltung, Technischem Dienst, Hausnotruf, Freiwilligendienst und Fördermitgliederservice. Aus dem Nachbarverband war die Johanniter-Motorradstaffel vom Niederrhein mit dabei.

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Eine Nacht der Begegnungen: Fastenbrechen in der IGP

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Eine Nacht der Begegnungen: Fastenbrechen in der IGP

15 Juni 2016 von Darian Lambert

Am Freitagabend (10.06.2016) luden vier islamische Vereine zum ersten Iftar-Empfang in der IGP ein. Über 300 Bürgerinnen und Bürger kamen, um an dem islamischen Fastenbrechen am 5. Tag des Ramadan teilzunehmen. Während in der Küche schmackhafte Speisen zubereitet wurden, gab es bis zum Sonnenuntergang erstmal Nahrung für Herz und Seele.

Am 6. Juni begann für Muslime auf der ganzen Welt der Fastenmonat Ramadan. Für sie ist der Ramadan der edelste und heiligste Monat im Jahr in dem die Heilige Schrift der Koran erstmals als Rechtleitung an die Menschheit herabgesandt wurde. Mit Fasten, Gebeten, nächtlichen Andachten und der Verlesung des Koran stillen sie ihren Durst von Geist und Seele nach göttlicher Spiritualität.

Das Fasten zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang gehört zu den fünf Säulen des Islam – den wichtigsten religiösen Pflichten eines Gläubigen. Mit Einbruch der Dunkelheit treffen sich die Muslime in ihren Familien, bei Nachbarn und Freunden oder in der Moschee, um Essen an Bedürftige zu spenden und beim gemeinsamen Essen das Miteinander zu genießen.

Anlässlich dieser besonderen Tage veranstalteten die Vereine „Albanisch Islamisches Kulturzentrum Bergisch Gladbach e.V.“, „Islamische Gemeinschaft Milli Görüs“ (erwähnt im Verfassungsschutzbericht 2015 S. 39 – 41), „Islamische Gemeinde Bergisch Gladbach“ und „Miteinander e.V.“ am Freitagabend in der IGP ein Fastenbrechen („Iftar“), zu dem auch Nicht-Muslime aus Bergisch Gladbach eingeladen waren. Unter den Gästen befanden sich auch zahlreiche Vertreter aus der Kommunalpolitik. Zum ersten „Iftar“-Empfang in der Geschichte der Stadt Bergisch Gladbach, kamen mehr als 300 Gäste

In den 60 Minuten vor Sonnenuntergang gab es auf der Bühne ein erkenntnisreiches Programm das sich an die Herzen wandte: Eröffnet wurde es mit einer Lesung aus dem Koran vom islamischen Theologen Hasan Öztürk von der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs. Die Dichterin und Slamerin Hajar El Bouchaibi von Miteinander e.V. rührte mit ihrem Gedicht über den Ramadan und anschließend gab es einen kurzen Überblick über das Fasten und den Ramadan von Zinepe Bafti vom Albanisch Islamischem Kulturzentrum. Zum Abschluss erfreute der Sänger Saad Chemmari alle anwesenden Gäste mit seinen sinnlichen deutsch-arabischen Songs.

Pünktlich um 21.51 Uhr wurde mit dem Gebetsruf zum Sonnenuntergang das Fasten beendet. Dazu gab es gemäß der Handhabe des Propheten Mohammed süße Datteln und Wasser. Anschließend hatten die Gäste bei einem leckeren 3-Gänge-Menü -bestehend aus marokkanischen, türkischen und albanischen Speisen- die Gelegenheit sich auszutauschen, und Einblicke in andere Perspektiven zu erhalten.

Während des gesamten Abends herrschte eine lockere, offene und heitere Stimmung.

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Gladbachs Opposition will Ratsbeschluss kassieren lassen

Gladbachs Opposition will Ratsbeschluss kassieren lassen

04 Juni 2016 von Darian Lambert

stadtrat-bgl

Opposition will „politisches Blendwerk“ kassieren lassen

Die Fraktion „Die Linke mit Bürgerpartei GL” hat einen Antrag auf einstweilige Anordung gegen den Ratsbeschluss, die Anzahl der Sachkundigen Bürger zu beschränken, beim Verwaltungsgericht Köln eingereicht. Der Antrag von CDU und SPD sei in mehrfacher Hinsicht rechtswidrig und nicht fristgerecht gestellt worden.

Auf Ihrer Homepage geht die Oppositionsfraktion ins Detail: „Die Begründung von CDU und SPD, mit dem Ratsbeschluss eine Reduzierung der Kosten für die Stadt zu bezwecken, ist letztlich nur politisches Blendwerk.

Die vom Gesetzgeber geschaffenen Erstattungsregelungen für sachkundige Bürger dienen einzig zur Kompensation von Auslagen, die durch die aktive Wahrnehmung dieses Ehrenamts entstehen. Von einer „Alimentation“ kann daher keine Rede sein. In diesem Zusammenhang darf auch nicht übersehen werden, dass sich die „Großen Fraktionen“ auch weiterhin ihr Polster an sachkundigen Bürgern gewahrt haben. Insoweit soll die beschworene Kostenreduzierung nur jenseits der politischen Grenze herbeigeführt werden.“

Wir dokumentieren die gesamte Pressemitteilung von „Die Linke mit Bürgerpartei GL”

Antrag auf einstweilige Anordnung gegen Ratsbeschluss

Beschränkung der Anzahl der sachkundigen Bürger

In der Ratssitzung am 03.05.2016 hat der Rat der Stadt Bergisch Gladbach auf Antrag von CDU und SPD beschlossen, die Anzahl der sachkundigen Bürger an die Anzahl der Mitglieder der Fraktionen zu koppeln. Dies führt im Ergebnis dazu, dass bei den kleinen Fraktionen (Alpha, Die LINKE. mit BÜRGERPARTEI GL, FDP) die Anzahl der sachkundigen Bürger auf 9 begrenzt wird, wohingegen die großen Fraktionen (SPD, CDU, Grüne) die Möglichkeit haben, sich von 12 sachkundigen Bürgern bei ihrer Arbeit unterstützen zu lassen.

Wir fordern, den Ratsbeschluss aufzuheben

Der Antrag auf einstweilige Anordnung gegen Ratsbeschluss wurde durch die Fraktion „Die Linke. mit BÜRGERPARTEI GL“ am 31. Mai beim Verwaltungsgericht Köln eingereicht.

Nach unserer Meinung ist der Ratsbeschluss in mehrfacher Hinsicht rechtswidrig:

  • Der Antrag wurde nicht fristgerecht eingereicht und hätte daher zurückgewiesen werden müssen.
  • Die Gemeindeordnung gibt dem Rat nicht das Recht, Fraktionen vorzuschreiben, wie viele sachkundige Bürger sie benennen dürfen.
  • Ein Eingriff in das Selbstorganisationsrecht der Fraktionen ist nach unserem Dafürhalten nur durch eine gesetzliche Regelung zulässig

Selbstorganisationsrecht der Fraktion wird beschnitten

Gerade kleine Fraktionen sind auf die Unterstützung und Mitarbeit durch sachkundige Bürger angewiesen, um das Arbeitspensum zu bewältigen. Die Fraktion „Die Linke. mit BÜRGERPARTEI GL“ hatte 22 sachkundige Bürger angemeldet. Diese Zahl klingt zunächst nach viel Unterstützung, muss aber im Zusammenhang mit der anfallenden Arbeit gesehen werden. Die Fraktion nimmt ihren Oppositionsauftrag in insgesamt neun Ausschüssen, zwei Beiräten, Untergremien, runden Tischen wahr und engagiert sich darüber hinaus in weiteren Bereichen, die eine aktive Beteiligung erfordern.

Auch kleine Fraktionen haben einen Anspruch darauf, sich mit den zum Teil sehr komplexen Sachverhalten vertraut zu machen.

Die Sitzungsvorlagen für einen Ausschuss alleine umfassen zuweilen bis zu 300 Seiten. Es gilt nicht nur diese zu lesen, sondern auch Hintergrundinformationen herbeizuschaffen. Darüber hinaus ist gerade für die kleinen Oppositionsparteien wichtig, selbst mit Anträgen und Anfragen das politische Geschehen in Bergisch Gladbach aktiv mitzugestalten und auf sich aufmerksam zu machen.

Der zu bewältigende Arbeitsaufwand ist der gleiche wie für die großen Fraktionen, die diesen weitgehend arbeitsteilig durch die große Anzahl ihrer Ratsmitglieder personell abfangen können. Beispielsweise hat die CDU 26 Ratsmitglieder und derzeit 12 sachkundige Bürger und kann so die Arbeitslast auf viele Schultern verteilen.

Durch die neue Regelung sind die kleinen Fraktionen extrem benachteiligt. Mit deutlich geringerer Manpower, bestehend aus ehrenamtlichen und meist beruflich anderweitig eingebundenen Fraktionsmitgliedern, müssen sie nun die politische Arbeit bewältigen.

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Rösrath: Markus Krebs rockt Schloss Eulenbroich

Rösrath: Markus Krebs rockt Schloss Eulenbroich

03 Juni 2016 von Darian Lambert

Deutschlandtour mit Programm „HOCKER ROCKER“

Voller Erfolg bei seinem ersten Auftritt in Rösrath beim Schlossfest mit dem Programm „HOCKER ROCKER“ von Markus Krebs in Rösrath (Nähe Köln) vor großem Publikum. Die Leute waren vollauf begeistert und lachten Tränen. Die Kollegin vom Kölner Stadtanzeiger riss es glatt vom Hocker. „Alles nicht zitierfähig!“ stöhnte sie, wärend das Publikum sich vor Lachen abrollte.

Freuen kann man sich auf das neue Programm „PERMANENT PANNE“ mit dem er ab Sommer 2016 wieder auf große Deutschlandtour gehen wird. Bis dahin ist er immer noch mit seinem sehr erfolgreichen Programm „HOCKER ROCKER“ unterwegs.

Karten sollten rasch geordert werden. Die Veranstaltungen sind fast immer Ruckzuck ausverkauft. Besucht für Infos die FB – Seite Markus Krebs – Comedy , oder die Webseite http://www.markuskrebs.com/

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Wolfland Hundeservice: Die Hundebetreuung für Bergisch Gladbach

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Wolfland Hundeservice: Die Hundebetreuung für Bergisch Gladbach

02 Juni 2016 von Darian Lambert

Was macht Ihr Hund eigentlich, während sie Ihrem Tagwerk nachgehen…?
Durch Beruf, Termine oder Krankheit ist es nicht immer möglich selbst für den nötigen Auslauf des geliebten Vierbeiners zu sorgen.

Wolfland Hundeservice kümmert sich um Ihren Vierbeiner.
Bei wechselnden Routen durch Wald, Wiese und an der Strunde gibt es immer wieder etwas Neues zu entdecken und zu lernen. Nach einem ausgedehnten Spaziergang und liebevolle Betreuung können sich auf einen entspannten Vierbeiner freuen.

Wolfland Hundeservice freut sich Sie und Ihren Vierbeiner unverbindlich kennenzulernen.
Terminvereinbarung telefonisch unter 0178-5926408 oder 02202-2604107

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