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Verfassungssschutz bald an „Snowden-Straße“?

20 März 2014 von Darian Lambert

Die Adresse des Bundesamt für Verfassungsschutz ist in Köln vielleicht bald Edward Snowden Straße 100. Zum Snowden Antrag berichtet aus Köln LIVE im WDR Radio Herr Prof. Dr.  Frank Überall.

Es wird in der Bezirksvertretung Chorweiler heute ab 17 Uhr öffentlich heiss diskutiert, ob die Merianstraße in Edward Snowden Str. umbenannt werden soll. Straßennamen nach lebenden Persönlichkeiten zu benennen, wird von der Verwaltung abgeraten. Die Bezirksvertretung ist aber daran nicht gebunden und sie wird eigenverantwortlich in dieser Sitzung entscheiden.

Der US-amerikanische Whistleblower und ehemalige Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden enthüllte Anfang Juni 2013, wie die Vereinigten Staaten und das Vereinigte Königreich in großem Umfang die Telekommunikation und das Internet global und verdachtsunabhängig überwachen. Es wurden zahlreiche führende Politiker abgehört. Weiterhin kamen Argumente der deutschen Industrie, das erhebliche Wirtschaftsspionage getätigt wurde und dies wohl auch weiterhin so geschieht. Und ganz wichtig, die erheblichen Beeinträchtigungen der persönlichen Privatsphäre jeden einzelnen Bürgers.

Edward Snowden kann eine Vorbildfunktion, auch für die Angestellten unseres Verfassungsschutzes haben. Mit der Umbenennung der Straße sollten wir ihn für sein nicht ungefährliches Engagement und seinen Einsatz für die Privatsphäre, als Vorbild ehren.


Donnerstag, den 20.03.2014, ab 17 Uhr

Öffentliche Sitzung der Bezirksvertretung im großen Saal des
Bürgerzentrums Chorweiler, Pariser Platz 1, 50765 Köln

Zeitgleich ist eine Demonstration ab 16 Uhr bis 22 Uhr angesetzt,
wo Bürger, Organisationen und Parteien ihre Meinung kundgeben können.

edward-snowden-str

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Unfall auf Mediterana Parkplatz

16 März 2014 von Darian Lambert

Bei einem Unfall am Sonntag Abend gegen 18:30 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Haupteingang des Mediterana an der Saaler Mühle entstand Sachschaden im vierstelligen Bereich. Verletzt wurde zum Glück niemand.

Ein Kombi der Marke BMW, gesteuert von einem Besucher aus Leverkusen, parkte unachtsam aus einer Parklücke aus. Dem gegenüber geparkten Opel Agila aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis fuhr der Fahrer dabei in den linken Kotflügel. Gegenüber GL Aktuell räumte er auf Nachfrage ein, der Unfallverursacher zu sein. Das  getroffenen Fahrzeug verlor Flüssigkeit (wahrscheinlich Bremsflüssigkeit) auf seinem Parkplatz.

Den Fall nahm gegen 19:00 Uhr die dazu gerufene Bergisch Gladbacher Polizei noch an Ort und Stelle auf.

 

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Umbenennung der Merianstraße in Edward-Snowden-Straße

16 März 2014 von Darian Lambert

Beratung der Bezirksvertretung Chorweiler über die Petition

Donnerstag, den 20.03.2014, ab 17 Uhr
Großer Saal des Bürgerzentrums Chorweiler,
Pariser Platz 1
50765 Köln

Obwohl die Bezirksverwaltung sich gegen eine Umbenennung der Merianstraße, an der sich das Bundesamt für Verfassungsschutz befindet, ausspricht, ist die Bezirksvertretung Chorweiler an diese Empfehlung nicht gebunden. Die Bezirksvertretung entscheidet eigenverantwortlich in ihrer nächsten Sitzung am Donnerstag, den 20.03.2014.

Der Antragsteller, der auf der Sitzung sein Anliegen erläutern wird, ist zuversichtlich: „Chorweiler hat die einmalige Chance, über die lokale Ebene ein bundesweites Zeichen für den Schutz des Grundgesetzes Artikel 10, dem Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis, zu setzen.“ Der US-amerikanische Whistleblower und ehemalige Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden enthüllte Anfang Juni 2013, wie die Vereinigten Staaten und das Vereinigte Königreich seit spätestens 2007 in großem Umfang die Telekommunikation und das Internet global und verdachtsunabhängig überwachen. Es wurden zahlreiche führende Politiker, unter anderem auch die Bundeskanzlerin Frau Merkel, abgehört und teilweise in deren E-Mail-Konten eingedrungen. Im Verlauf der Affäre berichteten Medien auch über Wirtschaftsspionage. Deshalb hat Edward Snowden eine große Vorbildfunktion für unseren Verfassungsschutz. Mit der Umbenennung der Straße wollen wir der Bundesbehörde
Leistungsansporn und Motivation geben, ihren gesetzlichen Aufgaben gewissenhaft nachzukommen.

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Bergisch Gladbach putz(t)munter am 5. April – wer macht mit?

14 März 2014 von Darian Lambert

Bergisch Gladbach putz(t)munter am 5. April – wer macht mit?

Ganz Bergisch Gladbach putzt an einem Wochenende! Mal nicht in den eigenen vier Wänden, sondern auf Straßen und Plätzen, in der City und im Grünen. Und als Dankeschön lädt der Bürgermeister am Ende zum Grillen ein. Das sind die guten Aussichten für den dritten Frühlingssamstag in diesem Jahr, den 5. April.
Der Frühjahrsputz, zu dem die Bergisch Gladbacher Bürgervereine und Aktionsgruppen seit vielen Jahren traditionell im März und April aufrufen, soll in diesem Jahr stadtweit und gebündelt an einem Termin stattfinden – mit möglichst hoher Beteiligung und gern auch mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die vorher noch nicht dabei waren. Radio Berg hatte die Idee, am 5. April den Putztag als konzertierte Aktion in Rhein-Berg und Oberberg auszurufen; bei der Stadt rannte man damit offene Türen ein.

Das Motto in unserer Stadt: Bergisch Gladbach putz(t)munter! Acht Gruppen von Schildgen bis Refrath haben sich bereits angemeldet. Weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind herzlich willkommen.

Anmeldung per Internet oder Telefon

Wie läuft die Aktion ab? Der Abfallwirtschaftsbetrieb wird am Putztag fünf Materialausgabestellen in fünf Stadtteilen einrichten, so dass die ganze Stadt in annehmbarer Entfernung abgedeckt ist. Dort kann man Müllsäcke, Handschuhe und Hilfsgeräte abholen. Auf den Internet-Seiten der Stadt  – www.putztag.awb-gl.de –  sind Vorschläge für Gebiete genannt, wo Saubermachen sinnvoll und nötig ist. Einfach mit dem hinterlegten Formular anmelden oder telefonisch Kontakt aufnehmen: Tel. 02202 143331 oder 143996. Die Anmeldung muss sein, damit die Kollegen des Abfallwirtschaftsbetriebes entsprechend disponieren können.

Besonderer Bonus: Die Stadt hat versprochen, als Dankeschön zum Abschluss des Putztages um 13.30 Uhr alle Aktiven in den Forum-Park zu Grillwürstchen und Getränken einzuladen. Denn neben der Verwaltungsführung beherrscht er auch meisterlich das Führen einer Grillzange.

Wer ist schon angemeldet zu „Bergisch Gladbach putz(t)munter“?

Als Teilnehmer registriert sind bisher die folgenden Grupppen:

·        Der RSV Staubwolke Refrath will sich die Peter-Bürling-Passage vornehmen.
·        Die Tennisabteilung des TV Herkenrath fegt durch Braunsberg, Braunsberger Feld und Unterheide.
·        Der TuS Schildgen macht Jagd auf Unrat in Schildgen und – wenn die Zeit reicht – auch in Katterbach
·        Der Bürgerverein Herrenstrunden e.V. wird den eigenen Stadtteil von Müll befreien.
·        Die Siedlungsgemeinschaft Hermann Löns Viertel e.V. stöbert ebenfalls den Winterschmutz im eigenen Umfeld auf.
·        Der Verein „Wir für Bergisch Gladbach“ will die Fußgängerzone in der Stadtmitte zum Glänzen bringen; IG Stadtmitte und ISG Hauptstraße begleiten die Aktion.
·        Der Bürger- und Heimatverein Refrath pflegt den Bürgerpark an der Steinbreche.
·        Der Ortsring Herkenrath sorgt im Umfeld des Schulzentrums, bei der Randbepflanzung und an den Dorfeingangsschildern für Sauberkeit.

Jetzt geht es darum, möglichst viele weitere Gruppen zum Mitmachen zu motivieren. Insbesondere weiterführende Schulen werden von den städtischen Organisatoren angesprochen; es wäre schön, wenn sich viele Jugendliche (etwa ab Klasse 9) und junge Erwachsene beteiligen würden.
Übrigens: Wer nicht am Aktionstag teilnehmen möchte, sondern wie in den vergangenen Jahren in Eigenregie an einem anderen Termin einen Frühjahrsputz durchführt, wird weiterhin gern vom Abfallwirtschaftsbetrieb unterstützt. Nur Würstchen, von bürgermeisterlicher Hand gegrillt, gibt es dann zum Abschluss leider nicht!

www.bergischgladbach.de
www.putztag.awb-gl.de

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Reh bei Wildunfall getötet

11 März 2014 von Darian Lambert

Am Montag Abend gegen 22.30 Uhr erfasste ein auf dem Refrather Weg von Bergisch Gladbach Gronau nach Refrath fahrender Fiat-Fahrer ein die Straße querendes Reh. Der Sachschaden am Wagen beträgt etwa 500 Euro, das Tier verendete an der Unfallstelle. Der zuständige Förster wurde informiert und transportierte das Reh ca. eine halbe Stunde nach dem Unfall ab. Der Fahrer kam nochmal mit dem Schrecken davon.
Die Strecke auf dem Refrather Weg zwischen Refrath und Gronau gilt als Unfallschwerpunkt. Vorwiegend in der Dämmerung kreuzen hier Rehe die Fahrbahn. Einen Zaun am Waldesrand gibt es bisher nicht. Auf dieser Verbindungsstraße haben sich in der Vergangenheit viele weitere, teils schwere Unfälle mit Personenschäden ereignet.

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Diabetes – Sport als Therapie

10 März 2014 von Darian Lambert

Deutschlands größtes Laufprogramm für Menschen mit Diabetes bietet erstmals Laufgruppen in Bergisch Gladbach an

Das betreute Lauftraining für Menschen mit Diabetes wird in diesem Jahr erstmals auch in Bergisch Gladbach angeboten. Am 17. März starten die Laufgruppen des diesjährigen Diabetes Programms mit ihrem Lauftraining. Das Diabetes Programm Deutschland, unter der sportwissenschaftlichen Federführung der Deutschen Sporthochschule Köln, läuft 2014 bereits in seiner vierten Auflage und ist das deutschlandweit größte Laufprogramm für Menschen mit Diabetes. In diesem Jahr bietet das Laufprogramm den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine deutlich längere Trainingsphase, die bis in den Dezember reicht. Die Haupttrainingsphase mit zweimal wöchentlichem Lauftraining in kleinen Laufgruppen findet im Zeitraum vom 29.04. bis 14.09. statt. Davor und danach wird einmal pro Woche trainiert.

Neben dem Training mit ausgebildeten Übungsleitern, erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kostenlose Blutzuckermessgeräte inklusive Teststreifen, zahlreiche Informationsveranstaltungen zum Thema Diabetes & Sport sowie ein Startplatz für die Distanz von 5, 10 oder 21 km beim Köln Marathon. Der Selbstkostenanteil pro Person beträgt 159 Euro (17,67 Euro im Monat) und wird in vielen Fällen von den Krankenkassen bezuschusst. Die Techniker Krankenkasse übernimmt für Ihre Mitglieder sogar 85% des Teilnehmerbeitrags.

Idee und Ziel des Laufprogramms für Menschen mit Diabetes ist es, Diabetiker Typ 1 und Typ 2 zu regelmäßiger sportlicher Aktivität zu motivieren und insbesondere die Gesundheitswerte von Typ-2-Diabetikern nachhaltig zu verbessern. Die von der Sporthochschule Köln ausgewerteten Daten der Teilnehmer aus den vergangen drei Jahren ergaben, dass insbesondere die Männer und Frauen, die an Diabetes Typ 2 erkrankt sind, nicht nur deutlich an Gewicht verloren haben sondern ihren Langzeitzuckerwert auch nachhaltig reduziert konnten.

Weitere Informationen zum Programm, sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter www.diabetes-programm-deutschland.de.

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S-Bahnhof Bergisch Gladbach – Bus fährt in Menschenmenge

07 März 2014 von Darian Lambert

Viele Menschen sind heute am Bergisch Gladbacher Busbahnhof gegen 13 Uhr knapp einer Katastrophe entgangen: Ein Linienbus ist in eine Gruppe wartender Menschen hineingefahren.

Bei dem Unglück wurden nach Angaben der Polizei wurden drei Personen schwer verletzt. Bei einer weiteren 16-jährigen Person wisse man das noch nicht genaus. Außerdem erlitt der Busfahrer einen Schock und musste stationär behandelt werden. Die Bergisch Gladbacher Feuerwehr gab an, dass ein 55-jährige Mann unter dem Bus sogar ca. 20 Minuten eingeklemmt worden war. Die Feuerwehr befreite ihn mit Hilfe eines Hebekissens.

Die Unglücksursache konnte noch nicht festgestellt werden. Der Busfahrer selbst vermutete bei einer ersten Vernehmung einen technischen Fehler, berichtet die Polizei weiter. Zu Prüfung der Unfallursache wurde der Bus zwecks Begutachtung sichergestellt. Der Sachschaden wird auf 20.000 Euro geschätzt.

Fotos: Feuerwehr Bergisch Gladbach

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Pappnasen rotschwarz im Kölner Rosenmontagszug

05 März 2014 von Dirk Sonntag

Alternativer Karneval – effektiver als 100 Demonstrationen und Kundgebungen? In diesem Jahr 2014 nahmen die Pappnasen-rotschwarz bereits zum achten Mal am Rosenmontagszug in Köln teil. Genau genommen nicht am Zug selbst, sondern am „Zug vor dem Zug“.

Das offizielle Motto der Kölner Rosenmontagszuges lautete:
„Zokunf, mer spingkse wat kütt“

Die Pappnasen-rotschwarz traten mit dem Motto an:
„Hück – se spingkse wie jeck
Zokunf – mer spingkse zoröck“

Lesenswert ein Artikel der Deutschen Welle über die Pappnasen.

Liedertexte: http://www.pappnasen-rotschwarz.de/pdf/Liedtexte%202014.pdf
mp3-Dateien: Spingks, Trötemann, Ich bin ne Risiko, Whistleblower

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Situation junger Mütter bei den Kindergartenplätzen nach wie vor dramatisch

22 Februar 2014 von Richard Zietz

Die von Bundesregierung und Landesregierung versprochene Verbesserung der Versorgung von Kleinkindern und Kindern mit Kindergartenplätzen ist in Bergisch Gladbach kaum zu spüren. Auch Bürgermeister Lutz Urbach und die CDU versprachen in ihren Wahlprogrammen zur Kommunalwahl 2009 vollmundig:
Zitat CDU: „Bergisch Gladbach soll kinder- und familienfreundlichste Stadt in NRW werden.“
Zitat Lutz Urbach: „Mein Ziel ist die Beitragsfreiheit der Eltern für alle Kindergarten-Jahre.“
Umgesetzt wurde davon leider offensichtlich garnichts.

Auf unsere Anfrage bei der Stadtverwaltung erhielten wir die Antwort: „Bergisch Gladbach hat bei den U3-Kindern einen Abdeckungsgrad von knapp 38 % erreicht, bei den Ü3-Kindern sind es 98,8 %. Besonders hoher Bedarf besteht im Bereich Bensberg/Refrath.“ Es fehlen Schätzungen zufolge mindestens 70 Plätze. Das ist nicht nur für ebenso viele Familien eine Katastrophe. Für viele Frauen macht die Lage den Kinderwunsch unmöglich, weil sie nicht mehr zeitnah in den Beruf und in ihr Unternehmen zurückkehren könnten.

Wir erhalten in der Redaktion Briefe von Müttern, die berichten, wie katastrophal die Lage in Bergisch Gladbach ist. Eine Mutter aus Moitzfeld erzählte uns ihre Geschichte. Sie ist symptomatisch für die familienunwürdige Situation in unserer Stadt:

Im Einzelnen schreibt sie uns: „Wir haben unseren Sohn vor über 1,5 Jahren (kurz nach seiner Geburt) in diversen Kindertagesstätten angemeldet, die er als U3-Kind ab August 2014 besuchen sollte. In allen fünf Einrichtungen haben wir nun aber Absagen bekommen. Die Ironie an der Sache: man bekommt gar keine Absagen – entweder man bekommt eine Zusage oder man hört gar nichts von den Kitas, was wiederum ein Unding ist, denn jede Kita hat ihre eigenen Termine für die Versendungen der Zusagen und da man nicht bei allen wissen kann wann das ist, muss man quasi allen hinterher telefonieren und bekommt dann entweder ein genervtes ‚da müssen Sie sich schon noch gedulden‘ oder ein ’schon lange erledigt‘. Und nun sitze ich da und weiss nicht weiter.

Von der Stadtverwaltung in Bergisch Gladbach wurde diese Mutter hingehalten und vertröstet: „Heute Mittag konnte ich doch jemanden vom Jugendamt erreichen, aber man weigerte sich mir weiterzuhelfen. Ich solle bis Ende März warten und wenn ich dann noch nichts gehört hätte von den Kitas (O-Ton Jugendamt: es tut sich noch wahnsinnig viel bis Ende März), dann dürfe ich mich gerne in der ersten April Woche wieder melden, damit man dann meine Daten aufnehmen und gucken kann, wo noch Plätze frei seien.“

Die meisten Familien sind heute darauf angewiesen, dass beide Elternteile arbeiten gehen, schon alleine vor dem Risiko der Arbeitslosigkeit. Alleinerziehende sind sowieso auf eine Beschäftigung angewiesen. Hinter jedem Arbeitsverhältnis steht ferner auch ein Arbeitgeber, den die katastrophale Situation in der Stadt genauso belastet.

Die genannte Mutter schreibt uns weiter: „Das ‚Dramatische‘ an dieser ganzen Situation: Mein ehemaliger Arbeitgeber hat mich kurzerhand nach der Elternzeit rausgeschmissen, weil man keine Verwendung mehr für mich hatte (meine Stelle wurde in meiner Abwesenheit familiär in Vollzeit neu besetzt und man konnte/wollte mir keine Teilzeitstelle ermöglichen). Und als Mutter (darauf weisen alle Arbeitgeber immer wieder hin) eine neue Arbeitsstelle in Teilzeit zu finden ist eh schon eine Krux – dann aber auch noch ohne einen Kita-Platz … ein Desaster. Unser Sohn könnte zwar sofort familiär betreut werden – allerdings wäre dies nur eine kurzfristige Übergangslösung – umso wichtiger wäre ein Kita-Platz.“

So betreibt es die Stadt also weiter, dass die Gleichstellung von Frauen und Männer nicht funktionieren kann. Trotz allen Geredes um die Frauenquote bleiben Mütter unmittelbar benachteiligt. Die Kommunalpolitik trägt dazu unmittelbar bei, dass unsere Gesellschaft  rückläufige Geburtenzahlen aufweist.

kita

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Massiver Feuerwehreinsatz in Bensberg

20 Februar 2014 von Darian Lambert

Am Donnerstag, 20. Februar, kam es gegen 14:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall im Neuenweg im Stadtteil Bensberg. Ein VW Passat älteren Baujahrs war an einer Verkehrsberuhigung von der Straße leicht abgekommen und gegen einen Holzpfeiler geprallt. Kurze Zeit später trafen ein Löschzug der städtischen Feuerwehr, ein Notarztwagen, ein Rettungswagen und eine Polizeistreife ein. Der Fahrer wurde aus dem Wagen geborgen und ärztlich versorgt, während zahlreiche Schaulustige den Unfallort umsäumten. Für den einfachen Passanten mag das Aufgebot etwas übertrieben gewirkt haben, doch ist es sehr beruhigend zu wissen, dass die Bürger in Bergisch Gladbach in Sachen Rettungsdienst bestens versorgt erscheinen.



Anmerkung von Elmar Schneiders, dem Pressesprecher der Bergisch Gladbacher Feuerwehr:

Im Einsatz waren ein Rettungswagen und ein Notarztwagen.
Zufällig kam an der Einsatzstelle unsere Drehleiter vorbei und die Besatzung wurde als Ersthelfer tätig.
Weiterhin war selbstverständlich die Polizei im Einsatz.

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