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Börse Aktuell: Dax Rebound und ade?

04 Juli 2013 von Darian Lambert

von Dimitri Kummer und Frank Samirae

dax30daily

Nach den herben Verlusten der letzten beiden Handelstage führt eine Gegenbewegung den Dax im frühen Geschäft in die Gewinnzone. Am Vortag hatte ein ganzes Paket an Belastungsfaktoren noch für ein Tagestief bei 7.734 Punkten gesorgt. Ob wir damit schon das Korrekturtief gesehen haben oder die momentane Erholung lediglich eine Konsolidierung auf dem weiteren Weg nach unten darstellt, bleibt abzuwarten. Neben der politischen Unsicherheit in Portugal, steigenden Anleiherenditen in der Euro-Peripherie und der Eskalation in Ägypten drückten zur Wochenmitte auch schwache Konjunkturdaten aus China auf die Stimmung an den Aktienmärkten. Zur aktuellen Stunde kann sich das deutsche Börsenbarometer auf 7.877 Punkte erholen und notiert damit 0,6 Prozent im Plus.

Da die US-Börsen am Donnerstag feiertagsbedingt (Independence Day) geschlossen bleiben, blicken die Investoren heute auf mögliche Impulsgeber in der alten Welt. Dabei rückt vor allem die Sitzung der europäischen Zentralbank in den Fokus. Um 14:30 werden wie im Euro die Blicke auf Mario Draghi gerichtet sein. Der Dax kann die 200 Tage Linie wieder berühren und sogar brechen. Dann geht es in tiefere Regionen.

eurusdweekly

Es hatte sich im Eur/Usd abgezeichnet und tatsächlich ist er in der vergangenen Handelswoche unter Druck geraten. Allerdings nicht nur das: der Euro wurde im Daily technisch unter ein Schlüssel-Level verkauft, dem Bereich um 1,3070 / 80 und sogar 1,30. In der Vergangenheit sind solche Brüche in den Folge-Tagen mit weiteren Verkäufen einhergegangen.

Und auch diesmal ist aus rein fundamentaler Sicht dieses Potential gegeben. Der heutige und morgige Tag steht ganz im Zeichen der EZB-Sitzung und der NFPs am Freitag. Während die EZB-Sitzung heute im Zusammenhang mit der Rhetorik Mario Draghis und der Sichtweise im Bezug auf negative Zinsen für den Euro interessant wird, werden die Non Farm Payrolls im Zusammenhang mit erneuten Spekulationen bzgl. eines bevorstehenden Taperings (einer Reduktion quantitativer Maßnahmen) auf den kommenden FED-Sitzungen im September bzw. Dezember spannend.

Wie in der Vergangenheit ist aber nicht nur die Action zu den Events selber spannend, sondern auch die Erwartungshaltung und das Antizipieren der Ausgänge der Events an den Tagen vor den jeweiligen Events. In diesem Zusammenhang ist ein Verkauf des Euros inden Bereich der Mai-Tiefs um 1,2850 USD durchaus realistisch. Ein Bruch dieser Unterstützung macht den Weg in Richtung des 2013 Jahrestiefs um 1,2750 USD und darunter in Richtung der 2012er November-Tiefs um 1,2660 frei.

Nicht zu unterschätzen bleibt auch das langfristige Signal, welches durch die fundamentalen Katalysatoren in Verbindung mit der charttechnischen Situation in den kommenden Tagen geliefert werden könnte: während fundamental der Grundstein für einen quantitativeren Kurs der EZB in der zweiten Hälfte 2013 geliefert werden könnte, sind die NFPs durchaus als Grundlage für eine unausweichliche Reduktion von QE3, sprich einen restriktiveren geldpolitischen Kurs seitens der FED in näherer Zukunft zu sehen. Technisch setzt die potentielle SKS und der Bruch der Nackenlinie langfristig Potential bis in Richtung des 2010er Jahrestiefs, also in die Region um 1,1875 USD, frei.

Aktientipp

Die Nestlé Aktie ist ein fundamental betrachtet sehr stabiler Wert mit geringem Risiko. Der Wert steigt seit Jahren konstant und schüttet derzeit 3,47% Dividende aus. Glücklicherweise steckt der Wert derzeit in einer Korrektur, welche ihn auf ein Potentielles Kauflevel ab 57 CHF drücken könnte. Ab hier können erste Positionen aufgebaut werden. Es handelt sich um eine Chance langfristig zu investieren.

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Risiko-Hinweis und Haftung

Jedes Investment in Aktien ist mit Risiken behaftet, teilweise hochspekulativ und kann zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Wir halten die Artikel, Empfehlungen, Charts und Tabellen für verlässlich, jedoch können wir keine Garantie für Richtigkeit und Aktualität übernehmen. Die Inhalte auf “GL AKTUELL” sind nach bestem Gewissen verfasst. Wir halten unsere Quellen für verlässlich, aber auch hier können wir keine Garantie auf Richtigkeit und Aktualität geben. Die Artikel auf  “GL AKTUELL” stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers dar. Die Informationen geben lediglich einen Einblick in die Meinung der Redaktion.

 

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2. „Bergische Weihnachten“ – Bühnenshow im Schulzentrum Cyriax

03 Juli 2013 von Darian Lambert

Wenn man jetzt in Overath schon von Weihnachten spricht, dann ist dies der großen Bühnen-Show mit Künstlern aus der ehemaligen Glockenstadt vom vergangenen Jahr zu verdanken. Dort hatten die beiden Veranstalter Alexander Bücken und Manfred Erwe im Kulturbahnhof erstmalig eine „Bergische Weihnachten“ organisiert.

Aufgrund der hohen Nachfrage wird es auch in diesem Jahr wieder eine solche Veranstaltung geben. Den Termin sollten sich Interessierte schon jetzt merken: am
Samstag, 23.November 2013 beginnt um 19 Uhr im Schulzentrum Cyriax die 2. „Bergische Weihnachten“.
„Wir haben bewusst „nur“ einen Termin gewählt“, so Alexander Bücken von der gleichnamigen Overather Buchhandlung, „um eine noch bessere Stimmung mit mehr Zuschauern zu gewährleisten. Außerdem entlastet ein Termin die Künstler, die ohnehin einen gefüllten Kalender um diese Zeit haben.“

Die Veranstalter werden sich am Erfolg des Vorjahres messen lassen müssen, aber das sieht Schauspieler und TV-Moderator, der bereits letztes Mal Regie führte, sehr gelassen: „Wir haben zum größten Teil neue Künstler zu Gast, setzen natürlich auf altbewährte Musiker und werden die Schulen stärker einbeziehen, um auch die Vielfalt in der Musik zu unterstreichen.“ Auch diesmal dreht sich wieder alles um Josef und Maria, aber was die beiden – gespielt von Carola Noss und Manfred Erwe – in diesem Jahr erleben, ist aufregend, aber sehr schön.

Besonders stolz ist Regisseur Erwe auf die Zusage der bekannten Journalistin und Autorin Professor Dr. Gabriele Krone Schmalz, die der großen Mehrheit der Fernsehzuschauer als ehemalige Korrespondentin im ARD-Studio Moskau bekannt ist, wo sie über den Zerfall der Sowjetunion berichtete. Die Grimme-Preisträgerin engagiert sich seit einigen Jahren für mit HIV infizierte Waisenkinder in Sankt Petersburg und ist u.a. auch Mitglied im Lenkungsausschuss des „Petersburger Dialogs“.
Der Vorverkauf hat übrigens bereits begonnen. Eintrittskarten für 19,80 € können ab sofort in der Buchhandlung Bücken, Hauptstraße 54 in Overath abgeholt werden. Übrigens auch ein tolles Geschenk oder die Möglichkeit für eine Firmen-Weihnachtsfeier. Und auch diesmal haben sich die beiden Veranstalter eine besondere Geste einfallen lassen: der jeweils 100. Kartenkäufer erhält zusätzlich eine bis sechs Karten gratis. (Der 100. eine Eintrittskarte, der 200. zwei usw.). Vorfreude ist halt immer noch die schönste Freude.

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Landtag NRW in Düsseldorf – Tag der offenen Tür am 6./7. Juli 2013

01 Juli 2013 von Darian Lambert

Informationen, Musik und Spiele: Die Präsidentin des Landtags Carina Gödecke und die fünf Landtagsfraktionen laden die Bürgerinnen und Bürger in das nordrhein-westfälische Parlamentsgebäude in Düsseldorf ein. Am Samstag, 6.Juli (12 bis 18 Uhr) und am Sonntag, 7.Juli 2013 (von 11 bis 18 Uhr) öffnet der Landtag für alle seine Türen: zu Gesprächen, zu Vorträgen, zur Information – oder einfach nur so zum Kennenlernen:

Wanderausstellung über den Landtag mit Gewinnspiel 25-Jahre-Landtag
Vorträge im Plenarsaal durch den Landtags-Besucherdienst
Elektronische Schnitzeljagd „Landtagsgeschichte“
Schauschreiben der Stenografen
NRW und die EU
Persönliche Gravur auf Einkaufchips
Quiz, Glücksrad, Fotostudio
Zauberer, Magier und Mitmachclowns
Tanz, Kinderschminken und Musik
Und dabei ist auch die WDR-Maus

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VRS – Kostenlose Tickets für 2 Personen und 1 Tag

28 Juni 2013 von Darian Lambert

Der VRS vergibt 1500 Testtickets, mit denen man 1 Tag im VRS-Gebiet mit 2 Personen umsonst fahren kann.

„Das unverbindliche Test-Ticket ist der optimale Einstieg für alle Autofahrer, die die vielen Vorteile von Bus & Bahn kennenlernen möchten. Am besten gleich eines von insgesamt 1.500 kostenlosen Test-Tickets anfordern. Die Tickets gelten jeweils für 2 Personen und berechtigen einen ganzen Tag lang zur Nutzung von Bus & Bahn im erweiterten VRS-Netz!

Bedingungen:
** Nur solange der Vorrat reicht. Die Anzahl der Tickets ist auf 500 Stück monatlich zwischen Juni und August beschränkt. Nur ein Ticket pro Haushalt. Es besteht kein Anspruch auf die Zusendung eines Tickets.“

gratis Tickets bestellen

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Jahrhundertregen in Bergisch Gladbach

26 Juni 2013 von Darian Lambert

HochwasserAm Donnerstag, 20. Juni 2013, überzog eine heftige Gewitter- und Regenfront auch Bergisch Gladbach. Vielen Bürgerinnen und Bürgern wird dieses Ereignis mit seinen weit reichenden Folgen in schlechter Erinnerung bleiben. Grund genug für Bürgermeister Lutz Urbach, Bilanz zu ziehen und der Öffentlichkeit Rede und Antwort zu stehen.

Bericht über die Einsätze der Feuerwehr und der Mitarbeiter des Abwasserwerks

Der Einsatz von Feuerwehr und Kräften des Abwasserwerkes dauerte von etwa 12:30 bis etwa 1:00 Uhr. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach löste Stadtalarm aus, d.h. es wurden neben den hauptamtlichen Beamten der beiden Feuerwachen sämtliche ehrenamtlichen Einsatzkräfte der fünf Löscheinheiten alarmiert. Zusätzlich wurden die Mitglieder der Feuerwehr-Einsatzleitung alarmiert. Diese leiteten im „Abrollbehälter-Einsatzleitung“ in der Feuerwache Nord alle Einsätze im Stadtgebiet Bergisch Gladbach.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach bearbeitete so rund 140 Einsätze, die jedoch teils mehrere anliegende Gebäude umfassten. Eingesetzt waren 155 Einsatzkräfte von Feuerwehr (Bergisch Gladbach, Burscheid und Köln), Technischem Hilfswerk und des Deutschem Roten Kreuz. Neben vier Sturmschäden bestimmten im Wesentlichen Wasserschäden (vollgelaufene Keller, etc.) die Arbeiten. In einigen Straßen musste auch der Strom abgeschaltet werden.

Mit der Entfernung von Treibgut und der Reinigung der Rechen und Durchlässe im Stadtgebiet waren vor allem die Mitarbeiter des Abwasserwerks beschäftigt. Aufgrund der Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes wurden alle Mitarbeiter der Kanal- und Gewässerunterhaltung schon vor den Regengüssen aufgefordert, von ihren jeweiligen Einsatzstellen zum Betriebsgelände der Kläranlage Beningsfeld zu kommen, um zentral auf die zu erwartenden Ereignisse reagieren zu können. Auf diesen Fahrten wurde außerplanmäßig der Zustand der bedeutsamsten Rechen und Durchlässe nochmals kontrolliert.

Zu dieser „SOS-Tour“ gehören die 23 Rechen und Durchlässe (10 in Bensberg und 13 in Alt-Bergisch Gladbach) mit dem größten Schadenspotential, die grundsätzlich mit oberster Priorität während und nach Starkregengüssen zur Reinigung angefahren werden. Übrigens: Auch im normalen Arbeitsalltag werden die insgesamt 142 Rechen und Durchlässe routinemäßig überprüft.

Die Mitarbeiter des Abwasserwerks waren also in Bereitschaft: 37 Personen rückten in 21 Fahrzeugen (PKW, LKW) frühzeitig aus. So waren ca. 30 Minuten nachdem der Regen eingesetzt hatte, fünf Mitarbeiter an der Buchmühle, um die beiden Rechen (Höhe VHS und danach Odenthaler Straße) vom Treibgut zu befreien. Aus 50 Pumpstationen waren weitere 300 Alarmmeldungen abzuarbeiten. Allein 25 Stationen meldeten Überfüllung. Die Einsätze liefen bis 20.00 Uhr, danach fuhren fünf Mitarbeiter nochmals die Rechen und Durchlässe ab. Diese waren auch am Freitag Hauptarbeitsgebiet der Kollegen.

Einordnung des Naturereignisses

Die Wetterfront am 20. Juni zählt zu den so genannten „100jährigen Ereignissen“. Um ein solches Naturereignis einstufen zu können, werden die Niederschlagsmenge und die Zeit des Niederschlags in Verbindung gesetzt. Am vergangen Donnerstag wurden in Bergisch Gladbach bis zu 51 Liter Regenwasser pro m² in 45 Minuten gemessen, das entspricht in etwa der durchschnittlichen Niederschlagsmenge eines Monats und kommt „alle 100 Jahre vor“.

Auswertung des Regenereignisses am 20.06.2013:
Station
Menge/Zeit*
Jährlichkeit
Menge bei 5-jährlichkeit
Rathaus Bensberg 45,5l/m² in 55min.
ca. 30
30l/m² in 60min.
Kläranlage Beningsfeld 29,3l/m² in 45min.
ca. 7
27,8l/m² in 45min.
HRB Hebborner Hof 50,7l/m² in 45min.
100
27,8l/m² in 45min.
* Zeitraum, innerhalb dessen der stärkste Niederschlag gefallen ist


Für solche Wassermassen in dieser kurzen Zeit sind weder die natürlichen Bachläufe noch die städtische Kanalisation geschaffen. Zum Vergleich ist in der letzten Spalte die Menge eines 5jährigen Ereignisses bei gleicher Zeitdauer dargestellt.  Auf ein solches 5jähriges Ereignis ist ein Kanalnetz in der Regel ausgelegt – auch das der Stadt Bergisch Gladbach. Bei 45 Minuten Regendauer wären das 28 Liter je m². Tatsächlich fiel fast die doppelte Regenmenge.

Leistung der Regenrückhaltebecken, der Pumpstation Buchmühle und der Abwasserwege am 20. Juni  

Alle städtischen Rückhaltebecken waren durch den Jahrhundertregen – je nach Lage – überwiegend oder ganz gefüllt. Dies gilt z.B. für die Rückhaltungen im Kanalnetz in Hebborn (Johannesstraße/Rommerscheider Straße und Alte Wipperfürther Straße), die das dortige Gebiet überwiegend vor Überflutungen schützten. Auch das große Becken im Hebborner Bach am Stadtrand war gut gefüllt. Im Verlauf des Strunder Baches war z.B. die Anlage Kieppemühle randvoll und am Frankenforstbach die Überlaufbecken aus der Mischwasserkanalisation  An der Schmitten/Olefant und Taubenstraße.

Auch die nicht dem Hochwasserschutz dienenden Anlagen mit überwiegend ökologischer Funktion waren gefüllt, z.B. das Becken Dechant-Müller-Straße/ Cederwaldstraße.

Zahlreiche Rechen wie der an der Odenthaler Straße waren vom Treibgut verstopft. Teilweise handelte es sich hier um weggeschwemmte Dinge aus Privatbesitz, im Wesentlichen aber um Treibholz aus Gärten und Wäldern.

Am tiefsten Punkt der Buchmühle befindet sich eine Pumpstation, die das Wasser in den „Strundekanal“ abführt, den unterirdischen Verlauf der Strunde. Diese Pumpstation schafft grundsätzlich 500 l/sec, am 20. Juni allerdings nur 330 l /sec und nur von 12.45 Uhr bis 13.15 Uhr. Danach sank die Leistung. Grund dafür ist die Tatsache, dass sich das Wasser aufgrund des verstopften Rechens an der Odenthaler Straße bereits oberirdisch einen Weg gebahnt hatte und nicht in die dafür vorgesehene Pumpstation lief. Zudem behinderte der mitgespülte Schlamm den Zulauf zu den Pumpen.

Die viele Jahrzehnte alte Verrohrung des Strunder Bachs reicht aus heutiger Sicht bei weitem nicht mehr aus. Im Rahmen des Hochwasserschutzkonzeptes des Strundeverbands wird daher eine neue Verrohrung mit mehr als doppeltem Querschnitt entstehen. Diese Maßnahme wird helfen, die Stadtmitte besser vor großen Wassermassen zu schützen. Zudem wird der Hebborner Flutgraben, der heute die gesamte Stadtmitte unterquert, auf kurzem Weg an dieses neue Rohr angeschlossen. Diese Maßnahme ist bereits geplant und finanziert.

Anmerkung: Der in der Buchmühle offen gelegte Bachlauf ist nur als gestalterisches Element im Strundepark gebaut worden, hat aber keinerlei Funktion im Hochwasserschutz. Diesem Zweck dient der heutige alte „Strundekanal“ und ihn wird zukünftig allein die unterirdisch auszubauende „Strundeverrohrung“ ausüben.

Konsequenzen für die Zukunft

Die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Abwasserwerk wird zukünftig weiter ausgebaut. Im Ernstfall sollen die Fachleute des Abwasserwerks und die Kräfte der Feuerwehr an neuralgischen Punkten gemeinsam nach einem detaillierten Einsatzplan eingesetzt werden.

Der Rechen an der Odenthaler Straße wird nochmals kontrolliert und geprüft, ob die Installation eines Vorrechens sinnvoll ist, bzw. wo der dafür geeignete Platz ist.

Einzelne Bereiche des Hochwasserschutzes müssen nochmals geprüft werden, z.B. am Frankenforstbach, da die behördlichen Modellrechnungen offensichtlich nicht dem realen Bedarf entsprechen.
                                       
Fazit der Stadtverwaltung: Die Natur kann man nicht sicher beherrschen, aber man kann viel dafür tun, dass sich Schäden im Rahmen halten. Der Schutz vor Hochwasser und Kanalüberflutungen in Bergisch Gladbach hat in einigen Teilbereichen funktioniert, in anderen nicht. An diesen Stellen wird weitergearbeitet.

 

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„Am Eichenkamp“ in Refrath – Aus Brachland wurde Bauland

25 Juni 2013 von Darian Lambert

Das Gelände der ehemaligen Kläranlage der Stadt Bensberg wird zum Wohnquartier: Die Fläche, in der Straße „Am Eichenkamp“ unmittelbar an der Stadtgrenze Köln gelegen, steht im Eigentum des Stadtentwicklungsbetriebes Bergisch Gladbach – AöR (SEB). Im Frühjahr 2012 begannen hier die Sanierungs- und Erschließungsarbeiten, um das Gelände zu Bauland zu entwickeln. Nun sind fünfzehn Wohngrundstücke entstanden, die der SEB zum Kauf anbietet.

Für das Gebiet wurde der Bebauungsplan Nr. 6197 – Am Eichenkamp – aufgestellt, der ausschließlich Wohnbebauung festsetzt. Vor der Umsetzung des Bebauungsplanes bzw. der Erschließung sind sämtliche Anlagenbestandteile des ehemaligen Klärwerks unter gutachterlicher Aufsicht der Geo Consult GbR aus Overath beseitigt worden. Im Auftrag des SEB und in Zusammenarbeit mit der Stadt Bergisch Gladbach – Fachbereich Umwelt und Technik/Umweltschutz – wurde die Sanierung des ehemaligen Klärwerksgeländes von Mitte April bis Ende September 2012 durchgeführt. SEB-Vorstand Bernd Martmann sieht in dieser Recyclingmaßnahme ein erfolgreiches Projekt: „ Durch die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten ist es gelungen, eine jahrelang brachliegende Fläche zu sanieren und Wohnbauland in hervorragender Lage zur Verfügung zu stellen.“

Die Baustraße mit den Entwässerungsleitungen des Abwasserwerkes der Stadt Bergisch Gladbach wurde in der Zeit von Ende Februar bis Mitte Juni 2013 fertiggestellt. Die Leitungen des örtlichen Versorgers (BELKAW GmbH) mit Strom, Gas und Wasser werden in der Zeit von August bis September 2013 verlegt.

Von den fünfzehn Baugrundstücken sind vier Parzellen zur Bebauung mit einer Doppelhaushälfte (260 m² – 310 m²) und elf zur Bebauung mit einem Einfamilienhaus (548 m² bis 1.217 m²) vorgesehen. Der Verkauf der Baugrundstücke wird nun durch den SEB vorgenommen. Wer Interesse hat, findet alle nötigen Informationen auf der Homepage des Stadtentwicklungsbetriebes Bergisch Gladbach AöR: www.seb-gl.de

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Börse Aktuell: Dax Crash! Bernanke war es…war er es?

21 Juni 2013 von Darian Lambert

von Dimitri Kummer und Frank Samirae

Es scheint sehr offensichtlich. Den Kurseinbruch haben wir Ben Bernanke zu verdanken. Wirklich? Mit Sicherheit hat sich vieles verändert, weil der FED Chef nicht mehr das gesagt hat was viele erwartet haben. Die Aktienmärkte waren zwischen Mitte April und Mitte Mai übertrieben vorgelaufen. Beim DAX allein 15% in etwas mehr als vier Wochen. Eine Konsolidierung war ohnehin notwendig. Die Mehrzahl der Aktien ist seit drei Wochen im Abwärtstrend.

Was erwartet uns in der nächsten Zeit? Es gibt einige Hinweise, dass die europäische Konjunktur im zweiten Halbjahr anzieht und die Märkte möglicherweise noch bis zur 200 Tage-Linie (bei etwa 7700) nachgeben. Hier werden sich viele wieder versuchen sich einzudecken und Aktien zu kaufen. Bricht auch diese Linie haben wir vielleicht wieder einen unerwarteten Crash.

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Der EUR/USD hat in der vergangenen Woche ein signifikantes Top ausgebildet. Daher dürften die kommenden Wochen für den Euro relativ schlecht laufen. Betrachtet man dazu noch die Entwicklung in Euro-Land, der hieraus resultierenden EZB-Geldpolitik und des im Gegensatz wohl eher restriktiveren Kurses der FED in näherer Zukunft, wird es wahrlich nicht einfach werden.

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Die Aussicht auf eine Reduktion der quantitativen Maßnahmen seitens der FED bei einer entsprechenden Erholung am Arbeitsmarkt wirkt sich positiv auf den US-Dollar aus, wie man in verschiedenen XYZ/USD Paaren erkennen konnte. Auch die Rohstoffe leiden unter einem starken Dollar und sind auf neue Mehrjahrestiefs gefallen. Gold steht bei ca. 1300 Dollar (wie von mir angekündigt in meinem letzten Artikel).

Auf der Kehrseite steht die wieder aufflammende Euro-Schuldenkrise, welche sich besonders an den anziehenden Zinsen spanischer und italienischer Schuldtitel widerspiegelt. Spekulationen über die Einführung negativer Zinsen auf der kommenden EZB-Sitzung dürften den Euro zusätzlich belasten. Auch wenn diese bisher abgelehnt wurden von Mario Draghi.

Aus diesen Zeilen ist unschwer zu erkennen, dass ich für die kommende Woche für den EUR/USD bearish bin. D.h. ich erwarte nur eine kurze Erholung die dann weiter Ab verkauft wird. Zum Ende der Handelswoche notiert der EUR/USD in einer wichtigen Unterstützungszone, welche bei einem Bruch den Weg für weiter nachgebende Notierungen frei machen würde. Zielbereiche liegen im Bereich zwischen 1,2950 und 1,300 USD.

Sollte hingegen der EUR/USD die Region um 1,3160-1,32 Euro zurückerobern, könnte eine nochmalige Attacke auf die 1,34er Region starten.

Aktiencheck: SIXT

DAX-Titel mit hohen Dividendenrenditen sind bei Anlagern  bekannt, jedoch lassen sich gerade in der zweiten und dritten Reihe auf dem deutschen Aktienmarkt noch zahlreiche interessante Unternehmen finden, die mit einer hohen Dividendenrendite aufwarten und zudem auch technisch hervorragend dastehen. Bei GL Aktuell werden wir dieser Stelle einige dieser Werte  vorstellen, die wir für fundamental gute Unternehmen mit respektabler Dividende halten. Im Zuge der aktuellen Korrektur an den Märkten ist die Aktie der Sixt AG WKN 723132 | ISIN DE0007231326 mit unter die Räder gekommen. Die Verkäufe könnten hier dem Kurs bis zur 200 Tage Linie bei circa 16 € drücken. Ab hier könnte man erste Positionen aufbauen. Zu beachten ist jedoch, die starke Schwankungsbreite der SIXT Aktie. Empfehlen wollen wir diesen Wert für eine längerfristige Buy an Hold Strategie ala Kostolany.sixt210613

 

 

 

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Jubiläumsfest: 25 Jahre Realschule Im Kleefeld!

20 Juni 2013 von Darian Lambert

Viele Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern haben unsere Schule die letzten 63 Jahre geprägt. Es gab einige Umzüge innerhalb der Stadt und eine Teilung der Schule, bevor wir unseren Platz vor 25 Jahren im Kleefeld gefunden haben. Unter dem Motto „Das Kleefeld bewegt“ möchten wir gerne mit Aktiven, Ehemaligen, Wegbegleitern und anderen lieben Gästen Rückschau halten. Unsere Schule soll gefeiert werden!

Gleich zwei unserer Stärken finden sich im Grußwort unseres ehemaligen Schülers, Wolfgang Bosbach MdB (Abschlussklasse 1968):

„Zunächst großartige Lehrerinnen und Lehrer, die uns nicht nur etwas beibringen wollten, sondern auch ein großes Herz für uns Kinder hatten!“ und „offensichtlich muss auch der Musikunterricht (der allerdings an mir in weiten Teilen vorbeigegangen ist) grandios gewesen sein, denn in meiner Klasse waren u.a. Jürgen Fritz (Triumvirat, Komponist u.a. von „Niemals geht man so ganz“), Dieter Petereit (Klaus Doldinger`s Passport) und Burkhardt Unrau (früher: begnadeter Schlagzeuger, heute unser Mister Kirmes).“

Wir sind stolz auf unsere weiterhin positive Entwicklung bezüglich der Schülernachfrage, die insbesondere auf Qualität (sehr gute Ergebnisse in der Qualitätsanalyse NRW) und dem musischen Schwerpunkt basieren. Dieser spiegelt sich auch in den engen Kooperationen mit der Max-Bruch-Musikschule und der Städtischen Galerie Villa Zanders wider.

Kleines Bonbon zum Jubiläum: Während der Feier wird gegen 19:30 Uhr der Vertrag über die Bildungspartnerschaft von Villa Zanders und der Realschule Im Kleefeld offiziell unterzeichnet.

Alle Ehemaligen der Realschule Bergisch Gladbach/Realschule Im Kleefeld sind am 5 Juli, 17 bis 23 Uhr herzlich zum Mitfeiern eingeladen.

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Jugendliche räumen auf: Dienstprojekt der Kirche Jesu Christi

17 Juni 2013 von Darian Lambert

30 bis 40 jugendliche und einige erwachsene Mitglieder derKirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage“ hatten sich den 8. Juni 2013 rot in ihrem Terminkalender unterstrichen, denn da hieß es, in der Stadtmitte aufzuräumen, d.h. Müll zu sammeln und zu beseitigen.

Um 11 Uhr ging es los. Am Treffpunkt Konrad-Adenauer-Platz (Brunnen) wurden von städtischen Mitarbeitern Abfallsäcke, und -zangen sowie Handschuhe zur Verfügung gestellt und die jungen Helferinnen und Helfer eingewiesen. Danach schwärmte die freiwillige Frühjahrsputzkolonne aus und das sammelte ein, was andere gedankenlos oder mutwillig liegen oder fallen gelassen hatten. Anschließend fuhr der Abfallwirtschaftsbetrieb den gesammelten Müll ab.

Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage“ hat ihr Gemeindehaus zwar in Köln, ist aber in Bergisch Gladbach nicht ganz unbekannt: Am 11. Mai 2013 war der Kirchenchor „Vocallis“ in Bergisch Gladbach, um ein Benefizkonzert für die Hospizarbeit zu geben.

Miriam Remmel erklärt dazu: „Wir sind eine christliche und staatlich anerkannte Kirche und lieben es, anderen Menschen zu helfen und zu dienen. Es ist ein gutes Gefühl mitzuhelfen und eine Stadt zu verschönern.“

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Wird Movie4k von KinoX betrieben?

15 Juni 2013 von Lars Sobiraj

Es gibt beim Thema Streaming-Portale ein paar Neuigkeiten. Ich bekam mehrere Nachrichten, dass sich User von kinox.to mit dem gleichen Namen und Passwort auch bei Movie4k einloggen können. Da ohne einen Hack niemand an die Userdaten von kinox.to herankommt, ist es naheliegend, dass deren Betreiber auch den Klon Movie4k hochgezogen haben. Höchst wahrscheinlich benutzte man für den Movie2k-Ableger einfach eine ältere Version der eigenen Datenbank.

Doch es gibt noch mehr Hinweise. Das Statement auf Movie4k wurde in einem anderen Stil geschrieben, als die Antworten, die ich damals beim Interview mit den Movie2k-Admins bekommen habe. Deren Aussagen klingen deutlich intellektueller und lassen auf ein anderes Niveau schließen. Auch sind die Streaming-Hoster die gleichen, die bei kinox.to und bei movie4k zur Anwendung kommen. Für diese Theorie spricht auch, dass beide Portale über den gleichen Dienstleister für ihren DDoS-Schutz verfügen. Die Akrino Inc. soll angeblich mit dem Russian Business Network (RBN) zusammenhängen. Dort betreut zu werden ist nach Auskunft eines Informanten alles andere als einfach und sehr kostspielig. Kommenden Sonntag kommt bezüglich der Eigentümer von movie2k ein neuer Artikel bei Welt Online heraus, der weitere Details offenlegen soll. Die Journalisten von Springer sind ebenfalls davon überzeugt, dass es einen Zusammenhang zwischen den beiden Streaming-Portalen gibt.
Jetzt tauchte mit movie2k.tl der nächste Klon auf und behauptet ebenfalls, der einzig offizielle Nachfolger zu sein. Im Statement wird behauptet, Movie2k sei gehackt worden. Dagegen spricht aber, dass kurz zuvor der eigentlich sicher geglaubte Top-Uploader von kino.to auf Betreiben der GVU hochgenommen wurde. Es gibt auch sonst nichts was auf einen Hack hinweist. Im Gegenteil! Die Betreiber werden aus Sicherheitsgründen die Tore ihres Portals schlichtweg geschlossen haben. Das Statement von movie2k.tl wurde zudem in einer völlig anderen Sprache verfasst. Dahinter können unmöglich die gleichen Personen stecken.

Daneben versuchen aus der Downtime weitere Websites aus dem Graubereich ihren Vorteil zu ziehen. So gibt es mit vibeo.tv und istream.ws zwei weitere Wettbewerber, die nun um die Gunst der Kinofans buhlen. Vor allem vibeo macht dabei einen aufgeräumten und übersichtlichen Eindruck.
movie4k-malware-300x150Movie4k soll zeitweise die Schadsoftware iehighutil.exe verbreiten, die zum Wohl der Cyberkriminellen auf den Zielrechnern neue Bitcoins berechnet. Leider ist die Verbreitung von Schadprogrammen nichts Neues in diesem Bereich.
Movie2k.to selbst leitet weiterhin auf die Webseite der Piratenpartei um, die sich über die unzähligen neuen Besucher freut. Die Piraten haben eigens für die neuen Surfer ein Video mit ihrem Urheberrechts-Sprecher Bruno Kramm online gestellt. Aber was tut man nicht alles für ein paar mehr Besucher der eigenen Seite !??? Das ist wirklich verwirrend, weil diverse führende Vertreter der Piratenpartei die kommerziellen Anbieter im Graubereich komplett abgelehnt haben. Auf die dort präsentierten “Argumente” gehe ich besser nicht ein. So soll das private Teilen erlaubt sein. Hallo, jemand wach auf dem Piratenschiff? Natürlich muss das Urheberrecht ein wenig eingeschränkt und der Abmahnwahn abgeschafft werden. Aber so ganz ohne Urheberrecht kann in der Kreativbranche doch niemand mehr Geld verdienen, oder?

Alles verhält sich jetzt ein wenig wie nach dem Abschuss der Börse des gulli boards durch die österreichische Betreibergesellschaft im Jahr 2008. Kurz nach dem Aus gab es unzählige Konkurrenten, die alle die einzig wahren Nachfolger sein wollten. In Folge von diversen Hacks, DDoS-Angriffen und sonstigen Attacken blieben aber am Ende nur wenige davon übrig. Als mich Sandler damals in Wien nach der Börse fragte, sagte ich nur: “Weg damit!“.
Ich kann aber unmöglich seriösen Journalismus betreiben und mich mit Rechteinhabern austauschen, solange im Hintergrund fleißig die Links zu Filehostern und somit zu urheberrechtlich geschützten Werken ausgetauscht werden. Außerdem kann man keine derart populäre Linksammlung innerhalb der EU betreiben. Das war letztlich auch der Grund, wieso die Musikbörse auf Druck von Clemens Rasch & Co. schon Monate zuvor von fliks geschlossen werden musste.
Auch wenn die Inqnet GmbH von vielen Usern als die bösen Buben dargestellt wurden, haben sie im Prinzip nur das fortgesetzt, was Randolf Jorberg & Co. schon vorher gemacht haben. Eine solche Seite betreibt man offshore oder gar nicht.

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