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Bergisch Gladbacher treffen den Facebooktrader

25 September 2013 von Darian Lambert

Orkan Kuyas, der Facebooktrader, lädt in regelmäßigen Abständen zu seinem Börsenstammtisch ein. Jeweils abwechselnd treffen sich Trader, Börsenneulinge, Profis aber auch einfach nur interessierte Bürger zum gemeinsamen Austausch über die Finanzmärkte. Mit dabei sind auch viele Bürger aus dem Raum Bergisch Gladbach und Odenthal. Georg Bossi, der Rohstoffanalyst der Facebooktrader, kommt ebenfalls aus dem Bergischen und ist regelmäßig mit von der Partie. Wer jetzt vermutet hier träfen sich nur Banker liegt glatt falsch. Es sind alle Berufsgruppen vertreten vom Student bis zum Opernsänger ist alles dabei.

Wer möchte kann gerne zum nächsten Teffen kommen. Anmeldung und Termine hier per Facebook:
https://www.facebook.com/groups/437139859658331/

Facebooktrader die Börsengruppe mit aktuellen Finanzanalysen   ** kostenfrei **

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18. Bensberg – Classic ein riesiger Erfolg

23 September 2013 von Darian Lambert

100 schöne Oldtimer in der Bensberger Innenstadt !
Nach dem Start durch den Organisator Heinz Weikert begaben sich die Oldtimer auf die 106 km lange Strecke durchs Bergische unter dem Motto „Pferdestärken im Bergischen“ – was bedeutete es wurden Pferdeställe und Autohäuser angefahren ! Gleich nach dem Start die erste Hürde ! Wer blinkt und bleibt beim Stoppschild rechts aus der Schloßstrasse hinauf zum Bensberger Schloß stehen . Hier gabe es sonst gleich 4 Minuspunkte !
Die Fahrt ging dann über Herkenrath, Bärbroich, Brombach, Immekeppel nach Untereschbach, wo sich auch in der Oldtimerwerkstadt von Michael Böttcher die technische Prüfung befand. DEie Teilnehmer mußten in möglichst kurzer Zeit auf 10 Sechskantschrauben den richtigen Ringschlüssel draufsetzen. Dann ging es über Heiligenhaus . Hochkeppel, Schmitzhöhe, Georgshausen druch das schöne bergische Land zur Mittagsrast beim musikalischen Wirt in Hartegasse ! Hier stärkte man sich für die Weiterfahrt. Natürlich müssten auch auf der ganzen Strecke Bilderrätsel gelöst un eingetragen werden. Es war nicht ganz einfach. Nach der Mittagsrast ging es dann über Agathaberg, Jörgensmühle, Kürten, Bechen,Odentzhal, Schildgen, Paffrath, Bergisch Gladbach Mitte , Refraht und Heidkamp – wo die PS eines gelben Lamborghini geschätzt werden musste zurück nach Bensberg, wo bereits die Oldiband Headline spielte.
Dort fand auch die Siegerehrung statt – es wurden besten Teilnehmer mit Pokalen und Sonderpreisen geehrt, dann ging noch ein Sonderpokal an das beste Damenteam, die weiteste Anfahrt, das schönste Fahrzeug und den ältesten Teilnehmer.
Speziell in diesem Jahr wurde spontan ein Teilnehmer mit einem Fairnisspreis geehrt, da er einem anderen liegen gebliebenen Fahrzeug half und somit die Chance für einen eigenen guten Platz weg war.
Insgesamt ein gelungene Veranstaltung mit einer wunderschönen Strecke, bei gutem Wetter und bester Stimmung der Teilnehmer und Besucher !

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Bensberger Bank: Schlimmer als die Großbanken?

11 September 2013 von Darian Lambert

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Es ist unstrittig: Viele kleine Volksbanken hatten weniger unter der Krise zu leiden als die großen Privatbanken. Warum? Ganz einfach, weil sie wenig internationales Geschäft führten. Aber ansonsten gilt: Bei den Volksbanken gibt es genauso Abzocke und Missmanagement wie bei den anderen Banken auch. Oft sind die kleinen Volksbanken sogar schlimmer als die Großbanken.

Geldschöpfung durch hohe Gebühren
Besonders schick in Bergisch Gladbach möchte die Bensberger Bank sein und fällt dabei besonders negativ auf. Nicht nur, dass die Bensberger Bank nach wie vor saftige Entgelte für die Führung eines Girokontos verlangt, während bundesweit Filialbanken wie die Commerzbank oder die Postbank längst kostenlose Girokonten anbieten, zum Teil sogar mit Startguthaben. Nein, bei der Bensberger Bank zahlt man außerdem noch extra für allerhand Leistungen rund um das Girokonto: Von der einfachen Überweisung (Überweisungsgebühr) bis zum Einkauf mit der EC-Karte (Buchungspostengebühr). So kommt am Monatsende schnell mehr durch Extraentgelte zusammen, als durch die ohnehin saftige Kontoführungsgebühr.

Die Bensberger Volksbänker sind hier jedoch nicht alleine. Ausnahmlos alle Volksbanken im Rheinsich Bergischen Kreis ahmen das starre Beharren auf alten Gebührenmodellen nach. Es wird auf die Bequemlichkeit der Kunden gesetzt. Wer möchte sich schon die Mühe machen ein neues Konto anzulegen und alle relevanten Stellen darüber zu informieren?

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Teuer ist nicht immer gut. – Bensberger Bank

Gegen Online-Banken
Ein Dorn im Auge sind den Bänkern der Bensberger Bank die sog. Online-Banken, also Banken bei denen man in Internet per Postident-Verfahren ein Konto eröffnen kann. Warum? Hier spart der Kunde sich die Gebühren meisst. Er kann sogar bei einigen Volksbanken in Deutschland ein kostenfreies Konto erhalten.

Deshalb wettert Martin Speer von der Bensberger Bank ganz offen über diese Möglichkeit:
„Giro-Konten via Online Banking durch den Kunden ‚anonym‘ eröffnen zu lassen, gehört nach wie vor nicht zum Selbstverständnis und Konzept der Bensberger Bank.“  Eine Kontoeröffnung verbindet man nämlich gerne mit einem Verkaufsgespäch. So kann man dem Kunden bei Bedarf noch ein Sparprodukt, eine Versicherung oder einen Kredit mitverkaufen. Im Bankerdeutsch heisst das dann:
„… bei der Bensberger Bank ist zur Eröffnung eines Girokontos das persönliche Kundengespräch obligatorisch. Dabei möchte die Bensberger Bank die Kunden gern kennen lernen und ihnen auch die weiteren Beratungs und Produktmöglichkeiten vorstellen.“
(Martin Speer, Bensberger Bank Kundenzeitung September 2013)

Mickrige Dividenden 
Bei vielen Volksbanken, so auch bei den Bensbergern, fehlen außerdem attraktive Angebote fürs Tagesgeld. Da können sie nicht im Entferntesten mit den Direktbanken mithalten. Lieber verweisen die Berater nämlich auf die hauseigenen, gleichfalls niedrig verzinsten Sparbriefe. „Die Volksbanken lassen sich die Sicherheit, die sie bieten, gut bezahlen“, sagt Max Weber ein Kölner Finanzberater. „Vor allem auf dem Land, wo es kaum Konkurrenz gibt. Etwas weniger in Ballungsräumen.“
Kunden und Mitglieder möchten die Banken gerne mit den Dividendenzahlungen auf Ihre Geschäftsanteile binden. Die Erträge sind hier oftmals kaum der Rede wert, denn die Anzahl der Anteile ist stark gedeckelt. Bei der großen Bergisch Gladbacher Volksbank kann man sage und schreibe einen Anteil zu 100 € erwerben und bei den Bensbergern Anteile in Höhe von 300 € pro Jahr. Die zu erwartenden Dividenden liegen bei 7% und 6% – das reicht nichtmal für einen schönes Abendessen.

Politik und Aufsicht nicht sauber getrennt?
Hier wie dort sei „dem Klüngel Tür und Tor geöffnet“, empören sich Mitarbeiter der regionalen Institute.  Welche Folgen solche Amtsverquickung haben kann, musste die Volksbank in Hamburg erfahren: Ein Fall beschäftigte unlängst die Gerichte. Dabei hatte ein früherer Aufsichtsrat der Volksbank, der zugleich SPD-Ratsherr war, das Institut mit Klüngelei und windigen Geschäften fast in den Ruin getrieben. Im Bergischen Land fand unsere Redaktion auch einschlägige Namen bei den Aufsichtsratsposten regionaler Institute wieder. Hier raten wir zu Vorsicht.

Fazit
In Sachen Banken müssen in Bergisch Gladbach die Kunden ganz besonders vorsichtig sein. Das Bergische zählt zum Gebiet mit wenig Konkurrenz. Hier muss der Kunde viele Angebote auch über das Internet vergleichen, um nicht in eine Gebührenfalle zu tappen. Die Kleinheit einer Bank allein ist noch keine Garantie für die Qualität einer Bank – so wenig wie eine genossenschaftliche Struktur. Auch wenn viele Volksbankchefs das ihre möglichen neuen Kunden gern glauben machen möchten.

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#StopWatchingUs Radio Köln – Mitschnitt

08 September 2013 von Darian Lambert

NSA Skandal – eine Gefahr für die Demokratie und die deutsche Wirtschaftany-way

Letzten Samstag den 7.September von 21.05 -21. 30 Uhr war auf RADIO KÖLN 107,1 ein ausführliches Interview mit dem Pressesprecher und Engagierten von „StopWatchingUs“. Mit dabei ist auch ein allseits bekannter Jungunternehmer aus Bergisch Gladbach, die junge Stimme der Wirtschaft.
Das Interview kann jetzt in voller Länge auf Youtube gehört werden:

 

Es grüßt Euch
AnyWay
..die KUNST zu SEIN !

Radioclub Böcklerplatz
Magazin „Stammtisch“
Moderation/Redaktion/Technik
www.AnyWay-duo.de

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#StopWatchingUs große Demonstration in Köln 31.08.2013

03 September 2013 von Darian Lambert

Zum Monatsende, am letzten Wochenende, 3 Wochen vor den Bundestagswahlen, gingen abertausende Bürger in Deutschland wegen der immer noch ungeklärtenn NSA-Affäre, die mittlerweile in der 10ten Woche geht, auf die Strassen.

Auch hier in Köln, auf der Domplatte, hatte das bundesweite Bündnis #StopWatchingUs zu einer Kundgebung eingeladen. Mehr als 200 empörte Bürger nahmen daran trotz des veregneten Wetters teil. Diese friedliche Kundgebung, die mit nicht nur mit Rednern, sondern auch mit musikalischen Beiträgen, wie das kölner Duo Anyway unterstütz wurden, wurde schon zuvor von anderen Kundgebungen angekündigt. Sei es der 27. August (Frankfurt, Heidelberg, Berlin, Celle, Köln, Hannover, Münster, Ulm, Saarbrücken, Ingoldstadt, Kassel, Leipzig, Hamburg, Magdeburg, München, Regensburg, Würzburg), bei der auch mal die etablierte Partei die Grünen, mit an dem breiten gesellschaftlichen Bündnis teilnahmen. Sondern auch eine Kundgebung, in einer der konservativsten Städten Deutschlands, vor dem Rathaus in Bergisch Gladbach, auf dem Konrad Adenauer Platz. Grund war der Undercover-Besuch des Bundesinnenminister Friedlich, um sich ins goldene Buch der Stadt zu verewigen. Nur 48 Stunden zuvor wurde der Besuch der Stadt mitgeteilt. Dennoch schlug es fehl den Besuch zu verheimlichen. Die Demonstranten fordern den Stopp der Überwachung, sowie die Bürger unverzüglich über das gesamte Ausmaß und die rechtlichen Grundlage der Überwachung zu informieren: Klartext, für Transparents in der NSA-Affäre zu sorgen.

Bei dieser Kundgebung waren nicht nur die kölner Piraten und Occupy Cologne, sondern auch Stadtrat-Mitglieder der Linken aktiv. Obwohl sich der Lautstärkepegel in Grenzen hielt, verschwand Friedrich nach seiner Eintragung ins goldene Buch, schnell zu einem Informationsgespräch in der dortigen Volkshochschule.

Friedrich sagt, Wir werden nicht ausspioniert. Seehofer antwortet, die NSA-Affäre ist nicht ausreichend geklärt. Die „unaufgeklärte“ Kanzlerin teilte beim letzten Kandidatenduell mit, sie hält die Ausspähung deutscher Daten für möglich. Zumal die Bundesregierung die Bürger weiter im Unklaren lässt, werden weitere, möglichweise europaweite Kundgebungen folgen.

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Falkonection – el Amansador, präsentiert sein neues Werk „Identidad“

02 September 2013 von Darian Lambert

Die Mischung aus Reggae, Hip Hop und spanischen Klängen bekommt ihren letzten Schliffidentidat

Falkonection ist bekannt durch seine zahlreiche Auftritte und Veröffentlichungen als Independent Artist, Radio- und TV-Moderator. Er performte live auf der Summerjam Cologne, dem S.O.M.A. Festival , Juice Beatz, Of Corso, dem Medienfest Köln und dem Festival der Kulturen in Bad Fredeburg. Er teilte live die Bühne unter anderem mit Dr. Volkanikman, General Manu, Leygwan Sharky, Wasu, Rass Matthias und begeisterte ebenfalls im Vorprogramm von Ganjaman, Miss Platnum, De la Soul, Mono & Nikitaman, Dr. Ring Ding, Elephant Man, The Gladiators und Ziggy Marley.Er arbeitete mit einigen Künstlern zusammen, darunter Def Benski, Nosliw, Tribuman und Raidenrhes.

Es war ein regnerischer Tag, als Falko Schönian am 10.10.1984 das Licht der Welt erblickte. Im schönen Granada, unter dem Fuße der Alhambra, erklang zum ersten Mal seine helle Stimme. Nicht weit von dort, im Natur Park von Sierra Nevada auf 1.200 m, verbrachte er seine ersten Lebensjahre. Zwischen 1994 und 2006  ähnelte sein Leben eher einem Wirbelsturm als einem geregelten Leben.2005 wurde Falkonection Gründer von „Los Rockeros“, 2007 trat er dem „Youthrebels” Soundsystem bei, 2009 releaste er seine erste Single „Es wird Zeit“, 2009 dann sein Debut Album „VEUM“, mit dem er europaweit bis 2010 tourte. Es folgten Zahlreiche Singles bis Mai 2013, wo sein Album “El Amansador” über Mkzwo auf dem Markt erschien und jetzt, am 01.09.2013 erscheint sein aktuelles Werk „Identidad“.

Hier kann man direkt reinhören https://soundcloud.com/falkonection/falkonection-new-album-snippet
und direkt bei Itunes kaufen https://itunes.apple.com/de/album/identidad/id694139568

Falkonection ist nicht nur Sänger und Produzent, er ist der geborene Entertainer, der sein Publikum erreicht und Herzen schneller schlagen lässt.

Management: Falko Schönian, Robert Str. 1, 51103 Köln, Germany, Email: info@falkonection.com

Tel.: 0049 – (0) 152 – 10 22 69 50, Web: www.falkonection.com

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Kultur- und Stadtfest vom 6. bis 8. September 2013

30 August 2013 von Darian Lambert

Große Bühnenshow, Schlemmermeile und Vereinsbörse

Kultur-und-Stadtfest-2013Das zweite Wochenende im September ist bei Bergisch Gladbachern seit Jahren ganz dick im Kalender angestrichen. Dann findet nämlich das große Kultur- und Stadtfest rund um den Konrad-Adenauer-Platz und die Fußgängerzone Stadtmitte statt. Diesmal mit drei echten Knallern im Abendprogramm: Am Samstag ab 19.00 Uhr rocken „Cat Ballou“ und „Linus Band“ die große Bühne. „Clumsy Fellow“ aus Bergneustadt heizen schon ab 18.00 Uhr die Stimmung an. Die hochkarätige Bühnenshow wurde möglich dank des finanziellen Engagements der IG Stadtmitte, die gleichzeitig Veranstalter des Festes ist. Als Organisator ist bereits im zweiten Jahr Henning Schmitz mit seiner Firma XDream Events mit von der Partie, das städtische Kulturbüro kümmert sich um die Abteilung Kultur und Vereine und stellt das Tagprogramm auf der Bühne zusammen.

Abwechslungsreich stellt sich die Bewirtung auf der Schlemmermeile dar, die auf dem Konrad-Adenauer-Platz auf Hungrige und Feinschmecker wartet. Neben Udo Güldenbergs „Bayrischem Zelt“ sind Hotel Wisskirchen, Gaststätte Klausmann, Metzgerei Himperich, BBQ King und Picone Cocktails vertreten. Auf den Kabarett-Geschmack kommt das Publikum beim Besuch von Ferdinand Linzenichs neuem Solo-Programm „Heiter kommt weiter“ am Samstagabend im Bergischen Löwen (Eintritt).

Das ist noch längst nicht alles: Am Freitag startet der 18. Bergisch Gladbacher Stadt-Lauf, organisiert von SV Blau-Weiß Hand und der städtischen Sportverwaltung. Am Samstag wird symbolisch die Fußgängerzone eröffnet, der Junge Unternehmer Club lässt die Kinder auf historischem Karussell fahren, und wer bei „Kunst beflügelt“ das schönste Flugzeug bastelt, hat eine Flugreise für die ganze Familie frei (siehe gesonderte Mitteilungen).

Bunte Kultur- und Vereinsvielfalt

Die traditionsreiche Kultur- und Vereinsbörse bekommt schon zum zweiten Mal in Folge neue Unterstände: In diesem Jahr sind es brandneue Holzhütten in Fachwerkoptik, die sogar erstmals abschließbar sind – eine große Erleichterung für die Vereine. Es präsentieren sich  41 Vereine und Institutionen, und zwar am Samstag, dem 7. September in der Zeit von 10 bis 18 Uhr und am Sonntag, dem 8. September in der Zeit von 11 bis 18 Uhr.

Wen trifft man dort an? Das Stadtarchiv, der Bergische Geschichtsverein und die Städtepartnerschaft Bergisch Gladbach – Beit Jala e.V. informieren über ihre Arbeit. Der Eisenbahnclub Bergisch Gladbach stellt Modelle vor und lässt ihre große Modelleisenbahn kreisen. Der Verein der Freunde und Förderer des Industriemuseums Alte Dombach lädt zum Papierschöpfen ein, beim Schulmuseum kann man Griffel an der historischen „Griffel-Durchtret-Maschine“ herstellen, und die Spielebaustelle e.V. freut sich über Teilnehmer beim Spielewettbewerb. Über ihre Angebote im sportlichen Bereich informieren die Passion Cheer Refrath, die Karategemeinschaft Bergisch Gladbach e.V., die Turnerschaft Bergisch Gladbach 1879, der TV Herkenrath, die Sportjugend Rhein-Berg, die Bergischen Pferdesportfreunde e.V., der Rheinische Turnerbund sowie der SG Pegasus Rommerscheid ´91 e.V.

Die Theas Theaterschule informiert über ihr Theaterprogramm und ihre Kursangebote. Der Bergische Luftsportverein e.V. präsentiert Modellflug und seinen großen „Segler“. Auch das Familienzentrum Flic Flac, Naturfreunde e.V., der Beirat für die Belange von Menschen mit Behinderung, die Pommersche Landsmannschaft, die Initiative der Ordensträgerinnen und die städtische Max-Bruch-Musikschule sind vertreten. Die unterschiedlichsten Facetten sozialer Arbeit lernen die Besucher kennen, wenn sie die Stände des Stadtverbandes Eine Welt, von Unicef, ADRA Deutschland e.V., der Bergischen Welle e.V. oder des Tierschutzvereins Rhein-Berg e.V. aufsuchen.  Weitere bekannte Gesichter trifft man bei der AIDS-Hilfe, bei Die Kette e.V., Verbraucherzentrale, Bergisch Gladbacher Tafel, dem LIFEGATE-Förderverein und der Bundesinitiative Großeltern.

Neu dabei sind MiKibU, die gemeinnützige Stiftung Il Won, die Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V., das Laientheater „Am Strungerbaach“, der Rheinische Turnerbund, die Sportjugend Rhein-Berg, die Bergische Pferdesportfreunde, Domino – Zentrum für trauernde Kinder, der Kreisverein Väteraufbruch für Kinder und der ADFC RheinBerg-Oberberg e.V.

Die bunte Mischung von Gemeinschaften, die sich Kunst und Kreativität, Sport, Kirche, sozialen Themen oder einem gemeinsamen Hobby widmen, spiegeln die Vielfalt in unserer Stadt wider. Für fast jeden Topf winkt der passende Deckel: In Bergisch Gladbach gibt es über 70 Kultur- und Kunstvereine und 74 Sportvereine, daneben eine Vielzahl sozial engagierter Vereine und Institutionen. Damit will die Kultur- und Vereinsbörse auch Anregungen für Besucherinnen und Besucher geben, sich ebenfalls ehrenamtlich oder in der Gemeinschaft zu betätigen.

Die Highlights aus dem Kulturprogramm

An beiden Tagen findet die Kinder-Rallye „Ich weiß alles!“ auf dem Gelände der Kultur- und Vereinsbörse statt. Alle Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren können hier ihr Wissen und ihre Geschicklichkeit testen. Am Ende winkt auch eine kleine Belohnung. Die Pfadfinder vom Stamm Folke Bernadotte schlagen ihr Lager im forum-Park auf und bieten Mitmachaktionen an. Ebenso öffnet die Städtische Galerie Villa Zanders an beiden Tagen ihre Türen, und die Artothek zeigt Kunst zum Ausleihen für zu Hause. Die Sportdemonstrationen und Mitmachparcours der Sportvereine machen Lust auf Neues und Unentdecktes: wie Kata & Co von der Karategemeinschaft Bergisch Gladbach e.V., Wirbeleien auf dem Airtrack mit den Turnerinnen des TV Herkenrath und der Turntalentschule, Korfball mit dem SG Pegasus ’91, Pyramiden und Tänze der Cheerleader von Passion Cheer Refrath, Voltigiervorführungen der Bergischen Pferdesportfreunde, Basketball- und Fußballdemonstrationen, die Bewegungsbaustelle der Turnerschaft Bergisch Gladbach 1879 e.V. und Autogrammstunden mit bekannten Bergisch Gladbacher Sportlerinnen und Sportlern.

Am Samstag steht Geocaching auf dem Programm, die beliebte GPS-Rallye für alle Altersklassen. Um 14.00 Uhr bietet Stadtführer Hermann-Josef  Rodenbach eine Führung durch die Stadtmitte an. Treffpunkt ist am Torbogen rechts vom Rathaus. Um 14.30 Uhr werden Strundegeschichten vor der Volkshochschule zu hören sein, und um 15.00 Uhr gibt es ein Konzert des Blasorchesters Dicke Luft im neuen Buchmühlenpark – quasi als Ständchen zu Ehren der Regionale 2010, deren augenfälligstes Projekt, die neue Fußgängerzone, beim Kultur- und Stadtfest der Bevölkerung offiziell übergeben wird. Einen Blick hinter die Kulissen kann man um 16.00 Uhr bei einer Führung im Bergischen Löwen werfen (Treffpunkt ist im Foyer, begrenzte Teilnehmerzahl).

Auch am Sonntag gibt es viele zusätzliche Angebote. Ab 11:00 Uhr werden halbstündige Kurzführungen durch die Ausstellung „Wahlverwandtschaften, Papier und Fotografie“ in der Städtischen Galerie Villa Zanders angeboten. Ebenfalls ab 11.00 Uhr bauen wir Musikinstrumente am Stand der Städtischen Max-Bruch-Musikschule. Von 12.00 bis 16.00 Uhr können alle Kinder beim Workshop „Kunst beflügelt – Künstlerische Flugobjekte“ im Außenatelier der Städtischen Galerie Papierflugzeuge gestalten und tolle Preise gewinnen.

Um 15.30 Uhr lädt Stadtführer Hermann-Josef Rodenbach noch einmal zur Exkursion durch die Stadtmitte ein. Die fünften Bergischen Erzählkonzerte für Kinder starten um 17.00 Uhr mit dem Stück „Hick von Lieberhausen“ im Foyer der Villa Zanders.

Sport und Kultur auf der Bühne – Wochenmarkt und verkaufsoffener Sonntag Besonderer Anziehungspunkt auf dem Konrad-Adenauer-Platz ist nicht nur am Samstagabend die große Bühne: Hier zeigen am Samstag ab 11:45 Uhr und am Sonntag ab 12.30 Uhr Bergisch Gladbacher Gruppen, was sie können. Und das ist eine Menge: Es wird ein umfangreiches Programm von Aikido bis Volkstanz, von Samba bis Rock, von Kindertanz über Jazzdance bis zu Zumba® und noch einiges andere mehr geboten. Das Kultur- und Stadtfest ist außerdem Projektveranstaltung zur Regionale 2010 in Bergisch Gladbach mit offizieller Übergabe der Fußgängerzone an die Bevölkerung – die Grußworte auf der Bühne werden ab 12.15 Uhr gesprochen.

Der Wochenmarkt ist samstags vor der RheinBerg-Galerie anzutreffen. Am Sonntag befindet sich an selber Stelle ein Kinderflohmarkt. Von der Einmündung J.-W.-Lindlar-Straße bis zum Driescher Kreuz werden am Samstag um die 40 Anbieter die Festmeile bereichern, und zwar ab morgens früh bis abends 18.00 Uhr. Am Sonntag ist dann auf der Festmeile auch Shopping angesagt – die Geschäfte in der Fußgängerzone öffnen von 13 bis 18 Uhr.

Auf dem Fest liegt das Programm zur Orientierung auch als Faltblatt aus. Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist – bis auf ganz wenige Ausnahmen, die im Programm vermerkt sind – kostenfrei. Viel Spaß beim Kultur- und Stadtfest 2013!

Die Informationen sind auch auf der Internet-Seite der Stadt abzurufen: www.bergischgladbach.de

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WORTE FÜR ORTE – Bergische Literaturtage 2013

28 August 2013 von Darian Lambert

literaturtage2013Worte für Orte ist das Motto der diesjährigen Literaturtage, die eine Initiative Bergisch Gladbacher Kulturschaffender ins Leben gerufen hat. Und das Motto ist Programm: vom 19. bis zum 29. September finden in der Stadt an ungewöhnlichen Orten Literaturveranstaltungen statt, an den Orten des Geschehens. Literatur soll wieder Spaß machen, soll von der Bücherstube oder dem elitären Lesezirkel wieder ins Leben zurück finden. So wird zum Thema Schule im historischen Klassenzimmer gelesen, eine Performance zu Shopping in der Rheinberg Galerie aufgeführt, ein Märchen in der Psychiatrie inszeniert, ein Kindermusical im Gartencenter. Die Texte wurden gezielt für ihre Orte geschrieben oder ausgewählt.

Originell und abwechslungsreich sind die Beiträge, präsentieren verschiedenste Themen und Literaturgattungen von Lyrik, Kurzprosa und Romanauszügen über Künstler-autobiographie, Musical und Märchen bis zu Slam Poetry, experimenteller Wortkunst und Sprachklang. Bereits der Auftakt auf dem Konrad-Adenauer-Platz am 19. September ab 16 Uhr bietet Unterhaltsames für Jung und Alt: Für den ‚Jahrmarkt der Geschichten’ werden Zelte aufgebaut, in denen Passanten und Literaturinteressierte verweilen und Geschichten lauschen können, mal vergnüglich, mal spannend oder auch skurril. Hier ist Gelegenheit, die Akteure der Literaturtage kennen zu lernen, die in den nächsten Tagen die Kultur beleben.

Neben den ortsansässigen Aktivisten werden namhafte Autorinnen und Autoren der Region eingeladen wie Randi Crott, Mary Bauermeister sowie Tilman Röhrig, der aus seinem ‚Sonnenfürst’ im Bensberger Schloss liest. Damit kann Bergisch Gladbach sich mit Literaturfestivals anderer Städte vergleichen. Organisation und Durchführung übernimmt hier allerdings ein engagiertes, ehrenamtliches Team Kulturschaffender: Renate Beisenherz-Galas (Stadtverband Kultur e.V.), Heinz-D. Haun (Wirkstatt für neuen Wind), Heide Heesen (Heidkamper Kulturtage), Günter Helmig (Wort & Kunst e.V.), Dr. Marina Linares (Kunst- und Kulturveranstaltungen), Dr. Piero Pierallini (Katholisches Bildungsforum), Dr. Petra Christine Schiefer (Autorin und Künstlerin) und Conny Uphoff (Q1, ReimBerg Slam).

Nähere Informationen zum Programm sind – neben vielen Flyern und Plakaten – bald überall in der Stadt über eine Broschüre zu erhalten, die jede Veranstaltung einzeln vorstellt. Diese wird in allen Kulturkörben, in öffentlichen Gebäuden und Veranstaltungsräumen ausgelegt. Als kostenloses Angebot für die Bergisch Gladbacher Bürger findet sich auf der städtischen Homepage unter www.bergischgladbach.de/worte-fuer-orte.aspx weitere Information zum Herunterladen. Literatur soll für jeden zugänglich sein und wieder Spaß machen! Ermöglicht wurde das Projekt über eine Förderung vom LVR neben Unterstützungen vieler anderer Geld- oder Raumgeber – weitere Spenden sind erwünscht.

Dr. Marina Linares
(Literaturinitiative)

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Börse aktuell: Einmalige Gelegenheit am Devisenmarkt

26 August 2013 von Darian Lambert

von Dimitri Kummer und Frank Samirae

Der Dax ist stärker als der Dow Jones! Das gilt zumindest für die letzte Woche. Und das obwohl der Euro gegenüber dem Dollar verloren hat. Die Newslage in Europa scheint sich allgemein aufzuhellen. Trotzdem haben Anleger auch wieder in Gold und Silber investiert und diese auf neue Zwischenhochs befördert. Solangsam scheint die Sommerpause zu Ende zu sein.

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Was passiert, wenn alle auf einmal den sicheren Hafen verlassen wollen
Vor fast zwei Jahren hat die Schweizer Nationalbank (SNB) angekündigt, den damals immer stärker werdenden Franken mit einer Untergrenze für den Euro bei 1,20 EUR/CHF in seinem Höhenflug aufzuhalten. Ein Zeugnis, welches man den Währungshütern in Bern jetzt ausstellen kann, rechtfertigt ganz klar die Note Eins, denn bis auf kleine Ausflüge innerhalb eines Handelstages hat der Euro diese Marke zu keinem Zeitpunkt signifikant nach unten durchbrochen.

Selbst als die Euro-Krise im Sommer vergangenen Jahres durch massiv steigende Anleihezinsen für italienische und spanische Staatspapiere, immer weiter fallende Wachstumsraten und mehreren notwendigen Rettungspaketen für Griechenland eskalierte, konnte die SNB den Kampf gegen die Triebkräfte des Devisenmarktes für sich entscheiden.

Zunehmend positive Nachrichten aus der Eurozone
Bis heute, ein Jahr nach dem vermeintlichen Höhepunkt der Euro-Krise, hat sich die Situation, die maßgeblich für die Flucht in den sicheren „Schweizer Hafen“ verantwortlich war, weitestgehend entspannt. Die zu zahlenden Zinsen für die so genannten Peripherie-Staaten liegen zwar noch auf einem, wenn auch berechtigt höherem Niveau, aber von ihren Rekordständen nahe bei sieben Prozent sind sie weit entfernt.

Die Wirtschaft in der Eurozone ist im zweiten Quartal nach sechs Verlustperioden endlich mal wieder gewachsen. Italien und Spanien befinden sich zwar noch in der Rezession, aber die Talfahrt der Wirtschaften beider Länder hat sich entschleunigt. Fortschritte, was die Wettbewerbsfähigkeit unter anderem durch gesunkene Lohnstückkosten angeht, wurden in nahezu allen Problemländern gemacht. Über neue Pakete oder gar Schuldenschnitte für Griechenland wird zwar wieder diskutiert, aber solche Nachrichten werden allenfalls noch von den Finanzmärkten zur Kenntnis genommen.

Rückschläge in der Eurokrise bleiben der Risikofaktor
Es ist die völlig zu Recht noch angebrachte Skepsis der Marktteilnehmer über ein mögliches Ende der Euro-Krise ohne Gefahr von Rückschlägen. Deshalb sind sie noch nicht gewillt, den sicheren Hafen ohne Wenn und Aber zu verlassen. Aber die Tendenz im Währungskurs EUR/CHF ist auch mit dem Blick auf den Chart der vergangenen Monate klar abzulesen. Der Rückfall des Euro in Richtung Untergrenze endete immer weiter weg von eben dieser Marke. Zuletzt machte die Gemeinschaftswährung bei „nur noch“ 1,2250 EUR/CHF halt. Daraus erwächst in meinen Augen weiteres Potenzial für einen in naher Zukunft wieder schwächeren Franken.

Schweizer Franken könnte bis zum Jahresende auf 1,30 EUR/CHF steigen
Allerdings ist beim Schweizer Franken keine Talfahrt in ähnlichem Ausmaß zu erwarten. Zwei Gründe sprechen dagegen. Zum Einen wird die SNB in die Stärke der Fremdwährungen, auch des Euro hinein, ihre Devisenbestände verringern, was eine schnelle Abwertung des Franken verhindert. Zum anderen – zwar noch nicht heute und auf diesem Niveau – wird die Schweizer Notenbank über mögliche restriktive geldpolitische Maßnahmen bis hin zu Zinserhöhungen nachdenken, um so eine mögliche Blasenbildung bei den Immobilienpreisen zu verhindern.

Die einmalige Gelegenheit am Devisenmarkt
Genug Potenzial also, so dass sich die Geduld derer, die schon seit Monaten in Richtung Abwertung der Schweizer Währung positioniert sind, auszahlt. Diese Geduld wurde und wird im Übrigen mit einem so genannten „Carry“, also Gutschriften aufgrund der Zinsunterschiede während der Haltedauer einer Long-Position im EUR/CHF jeden Tag belohnt.

Langfristig betrachtet – wohlgemerkt nicht in den nächsten zwölf Monaten – ergibt sich mit Blick auf die oben schon erwähnten Kurse von 1,60 EUR/CHF vor dem Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008 eine mögliche Renditechance auf rund 40 Rappen mit einem Verlustrisiko von gerade einmal guten drei Rappen, wenn die Untergrenze hält – ein Verhältnis von 13:1. Viel Raum nach unten, um so der vermeintlich sicheren Untergrenze noch näher zu kommen, sehe ich aktuell nicht.

 

Aktientipp

Weiterhin halten wir an unserem Aktientipp vom 4 Juli 2013 fest. Die Nestlé Aktie ist ein fundamental betrachtet sehr stabiler Wert mit geringem Risiko. Der Wert steigt seit Jahren konstant und schüttet derzeit 3,47% Dividende aus. Glücklicherweise steckt der Wert derzeit in einer Korrektur, welche ihn auf ein Potentielles Kauflevel ab 57 CHF drücken könnte. Aktuell stehen wir bei 62,10 CHF. Ab 57 CHF können erste Positionen aufgebaut werden. Es handelt sich um eine Chance langfristig zu investieren.

nestle11-08-2013

 

 

Risiko-Hinweis und Haftung

Jedes Investment in Aktien ist mit Risiken behaftet, teilweise hochspekulativ und kann zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Wir halten die Artikel, Empfehlungen, Charts und Tabellen für verlässlich, jedoch können wir keine Garantie für Richtigkeit und Aktualität übernehmen. Die Inhalte auf “GL AKTUELL” sind nach bestem Gewissen verfasst. Wir halten unsere Quellen für verlässlich, aber auch hier können wir keine Garantie auf Richtigkeit und Aktualität geben. Die Artikel auf  “GL AKTUELL” stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers dar. Die Informationen geben lediglich einen Einblick in die Meinung der Redaktion.

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Demo gegen Innenminister Friedrich: Protest in Bergisch Gladbach

15 August 2013 von Darian Lambert

Der Protest formiert sich – langsam aber beständig

demo-prismBundesweit demonstrieren Tausende gegen Prism. Der Skandal geht in die achte Wochen-Runde. Am heutigen Donnerstag fand eine Demonstration gegen die ausufernde Geheimdienst-Überwachung statt. Bundesweit finden unter dem gemeinsamen Motto „#StopWatchingUs“ Straßendemonstrationen statt, um gegen Späh-Programme wie „Prism“ von der NSA und „Tempora“ vom britischen Geheimdienst GCHQ zu protestieren. Bürger der Stadt Bergisch Gladbach und der Occupy-Bewegung hatten zu der Kundgebung vor dem Bergisch Gladbach Rathaus aufgerufen. Die Bewegung richtet sich gezielt gegen Missstände. Sie wirft Friedrich zu wenig Transparenz in der NSA-Spähaffäre und auch in der NSU-Affäre vor.

„Der in die Kritik geratene Minister Friedrich kündigte sich erst 48 Stunden vor seinem Besuch in Bergisch Gladbach  an. So wollte man wahrscheinlich verhindern, dass sich Protest formieren kann. Dies ist allerdings nicht gelungen. Wir haben sofort mobil gemacht und es ist uns gelungen ein Zeichen zu setzten, mit einer kleinen Demonstration.“ – berichtet Frank Samirae, ein Bergisch Gladbacher Unternehmer aus der IT-Branche. „Es kann nicht sein, dass in großem Stil die Bürger ganz legal ausspioniert werden, das gilt übrigens auch für die Deutsche Wirtschaft. Hier wird gezielt Wirtschaftsspionage betrieben. Hinzu kommt noch eine skandalöse US-Patentstrategie im Softwarebereich, welche unsere Unternehmen Jahr für Jahr Milliarden an Mehrkosten verursacht. Da der Innenminister mit der Lage nicht fertig wird oder fertig werden will, wurde übrigens auch Wolfgang Bosbach mit dieser Sache nun betraut. Ich kann nur hoffen, dass er begreift, dass es wirklich ernst ist.“ – so Samirae weiter.

Bereits letzten Monat haben sich mehrere Protestbündnisse organisiert. Das Projekt „Stop Surveillance“ wurde vom Bürgerrechtsverein Digitale Gesellschaft mittels eines offenen Briefs initiiert, in dem sich die Unterzeichnenden „gegen jede Form anlassloser und unverhältnismäßiger Überwachung“ aussprechen. Der offene Brief dient auch als eine Art Petition, kann also von jedem unterschrieben werden. Zu den ersten Unterzeichnern zählen neben Personen wie dem Internetaktivisten Jacob Appelbaum, zahlreiche Organisationen wie die Electronic Frontier Foundation und die deutschen Verbraucherschutz-Verbände.

„Wir fordern gegen Überwachungstechnologien gesetzliche Regelungen und Kontrollmechanismen, denn nur diese schützen die Bürger. Wir wollen ein klares Bekenntnis zur Privatsphäre und einen starken Datenschutz.“ – kommentiert Wilfried Obst von Occupy Cologne und führt aus: „Es war allen Beteiligten und auch der Polizei klar, dass wir so kurzfristig nicht mehrere hundert Menschen mobilisieren können. Dennoch ist es wichtig zu zeigen, dass es so nicht weiter geht.“

Die Demonstation verlief wie geplant ruhig und friedlich. Es kamen Basismitglieder der Kölner Piratenpartei, der Bergisch Gladbacher Linken, der Occupy Bewegung sowie einige parteilose Bürger. „Wenn der Innenminister die Deutsche Wirtschaft und die Bürger nicht vor Spionage schützen will, oder mangels Sachverstand nicht kann, so möge er zurücktreten. Im Zweifel helfen wir Ihm beim Rücktritt.“ – schließt Frank Samirae.

 Fotos: Peter Klahm & Frank Samirae

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