Archiv | Aktuelles

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Unterstützung für Familien: Verfahrenslotsinnen helfen bei Fragen zu Hilfen für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen

28 Januar 2025 von Felix Morgenstern

Das Leben mit einer Behinderung stellt Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sowie ihre Familien oft vor große Herausforderungen. Von der Kita bis zur Schule: Zahlreiche Hürden im Alltag erschweren die Teilhabe. In Bergisch Gladbach und dem Rheinisch-Bergischen Kreis stehen ab sofort Verfahrenslotsinnen bereit, um Familien und Fachkräfte bei der Suche nach geeigneten Hilfen zu unterstützen.

Wer hilft bei Fragen zu Hilfen und Zuständigkeiten?

Wenn es um zusätzliche Unterstützung für Kinder mit Entwicklungsverzögerungen, Autismus-Spektrums-Störungen oder anderen Beeinträchtigungen geht, stehen Eltern und Angehörige häufig vor einem Dschungel an Zuständigkeiten. Genau hier greifen die Verfahrenslotsinnen ein. Sie helfen den Familien, die richtigen Ansprechpartner:innen zu finden und die nötigen Unterstützungen zu erhalten.

„Wir wirken darauf hin, dass Kinder und Jugendliche die Hilfen bekommen, die ihnen zustehen“, erklärt Sabine Dertinger, Verfahrenslotsin im Jugendamt der Stadt Bergisch Gladbach. „Dabei stehen wir an der Seite der Ratsuchenden und begleiten sie auch bei Unstimmigkeiten mit Behörden.“

Ein Netzwerk für Inklusion

Im Rheinisch-Bergischen Kreis gibt es bereits ein breites Netzwerk von Angeboten für Menschen mit Behinderungen. Die Verfahrenslotsinnen koordinieren die Hilfen zwischen Sozial- und Jugendamt sowie dem Landschaftsverband Rheinland und bieten eine Anlaufstelle für Eltern, Sorgeberechtigte und Fachkräfte.

„Eltern wissen oft nicht, welches Amt zuständig ist oder ob die Einschränkungen ihres Kindes überhaupt als Behinderung gelten“, ergänzt Ingeborg Sahm, Verfahrenslotsin des Rheinisch-Bergischen Kreises. „Hier können wir vermitteln und die Familien auf den richtigen Weg bringen.“

Beratung für Fachkräfte und Familien

Auch Kitaleitungen, Lehrkräfte und andere Fachkräfte können die Beratung der Verfahrenslotsinnen in Anspruch nehmen. Dabei bleibt die Unterstützung:

  • freiwillig und kostenfrei,
  • unabhängig und vertraulich,
  • und erfolgt nach Wunsch persönlich, telefonisch, schriftlich oder online.

Kontaktdaten und weitere Informationen

Familien und Fachkräfte aus Bergisch Gladbach finden die Kontaktdaten der Verfahrenslotsinnen auf der offiziellen Website der Stadt Bergisch Gladbach:
www.bergischgladbach.de/verfahrenslotsen.aspx

Mit diesem Beratungsangebot setzt die Region einen wichtigen Schritt, um Inklusion und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen nachhaltig zu fördern.

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Security camera footage of thieves unloading stolen goods from a truck, creating a gritty underground crime scene.

Werkzeugmaschinen aus Transporter in Rösrath gestohlen: Zeugen gesucht

27 Januar 2025 von Felix Morgenstern

In der Nacht zu Sonntag (26.01.) kam es im Pestalozziweg in Rösrath zu einem Einbruch in einen geparkten Fiat Ducato. Unbekannte Täter entwendeten hochwertige Werkzeugmaschinen aus dem Transporter. Der Schaden wird auf einen oberen vierstelligen Betrag geschätzt.

Die Tat

Die Täter brachen den Transporter gegen 23:00 Uhr auf, während er am rechten Fahrbahnrand abgestellt war. Der Besitzer wurde durch verdächtige Geräusche aufmerksam und konnte noch beobachten, wie ein Mann auf der Beifahrerseite eines silbernen BMW einstieg. Das Fahrzeug flüchtete daraufhin in Richtung Stephansheide.

Gestohlene Maschinen

Die Täter erbeuteten diverse Werkzeugmaschinen von hohem Wert. Diese sind insbesondere für den handwerklichen Einsatz vorgesehen und schwer ersetzbar.

Polizei sucht Hinweise

Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und sucht nach weiteren Zeugen, die Hinweise zu den Tätern oder dem silbernen BMW geben können. Wer in der Nacht verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 3 in Overath unter der Rufnummer 02202 205-0 zu melden.

Appell der Polizei

Dieser Vorfall verdeutlicht erneut die Notwendigkeit, wertvolle Werkzeuge sicher zu verstauen und Transporter möglichst in gut beleuchteten, überwachten Bereichen zu parken. Die Polizei ruft Anwohner dazu auf, verdächtige Aktivitäten unverzüglich zu melden.

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Versuchter Pkw-Aufbruch in Bergisch Gladbach: Unbekannter flüchtet

27 Januar 2025 von Felix Morgenstern

In der Nacht zu Samstag (25.01.) wurde ein versuchter Pkw-Aufbruch in der Falltorstraße in Bergisch Gladbach gemeldet. Ein unbekannter Mann soll gegen 03:40 Uhr versucht haben, die Scheibe eines geparkten Opel Corsa einzuschlagen. Er wurde jedoch von aufmerksamen Zeugen gestört und flüchtete daraufhin in Richtung des Busbahnhofs.

Zeugenbeschreibung des Täters

Der flüchtige Mann wird als etwa 20 bis 30 Jahre alt beschrieben, mit einer Glatze. Er trug eine dunkle Jacke und auffälligerweise eine kurze weiße Hose. Trotz sichtbarer leichter Beschädigungen am Fahrzeug blieb der Pkw verschlossen, als die Polizei eintraf.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und ermittelt nun in dem Fall. Zeugen, die Hinweise zur Identität des Täters oder zu den Ereignissen in der Falltorstraße geben können, werden gebeten, sich an das Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg zu wenden. Die Kontaktaufnahme ist telefonisch unter der Rufnummer 02202 205-0 möglich.

Dank an aufmerksame Anwohner

Die Polizei lobt die aufmerksamen Zeugen, deren schnelles Eingreifen möglicherweise einen größeren Schaden verhindert hat. Dieser Fall verdeutlicht die Bedeutung von Nachbarschaftshilfe und frühzeitigem Handeln bei verdächtigen Beobachtungen.

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Polizeiabsperrung

Drogenrazzien in Köln: 23 Männer in Untersuchungshaft

25 Januar 2025 von Felix Morgenstern

Die Polizei Köln setzt weiterhin auf eine konsequente Verfolgung im Zusammenhang mit einem spektakulären Drogenfall. Nach einem Raub von rund 300 Kilogramm Cannabis in Hürth sind mittlerweile 23 Verdächtige in Untersuchungshaft, darunter mehrere Niederländer. Am Dienstag wurden drei weitere Männer in Amsterdam festgenommen, einer stellte sich freiwillig in Köln.

Internationale Zusammenarbeit führt zu Festnahmen

Die jüngsten Festnahmen erfolgten durch eine koordinierte Aktion der Kölner und niederländischen Polizei, unterstützt von Europol. Dies verdeutlicht die internationale Dimension des Falls. Nach Angaben der Ermittler sollen die Niederländer als Gehilfen engagiert worden sein, um den Raub „aufzuklären“ und die entwendeten Drogen zurückzubekommen.

Die Staatsanwaltschaft Köln betont, dass die Verdächtigen keine Mitglieder einer organisierten mafiösen Struktur seien. Vielmehr handele es sich um angeheuerte Kriminelle, die solche Aufgaben gegen Bezahlung übernehmen.

Entführungen und Gewalt als Druckmittel

Der Fall ist von schwerer Gewalt und Einschüchterung geprägt. Zwei Personen aus Bochum wurden nach dem Raub entführt und misshandelt, offenbar in dem Versuch, Informationen über die gestohlenen Drogen zu erlangen. Neben den Festnahmen in Amsterdam sitzen weitere Niederländer in Untersuchungshaft, die auch an Entführungen in Hürth und Rodenkirchen beteiligt gewesen sein sollen.

Mutmaßlicher Drahtzieher überstellt

Am Mittwoch wurde der mutmaßliche Kopf der Drogenbande aus Köln-Kalk von Paris nach Deutschland überstellt. Aus Sicherheitsgründen erfolgte der Transport per Helikopter. Der 21-jährige Mann, der für den Kauf und die Lagerung großer Mengen Cannabis verantwortlich gemacht wird, stellte sich am selben Tag mit seinem Anwalt im Kölner Polizeipräsidium.

Explosionsserie möglicherweise Teil des Falls

Im Zuge der Ermittlungen kam es auch zu Explosionen, unter anderem in der Kölner Innenstadt. Ob diese direkt mit dem Drogenfall in Verbindung stehen, ist laut Polizei noch unklar.

Verdächtige im Alter von 18 bis 29 Jahren

Die Festgenommenen sind zwischen 18 und 29 Jahre alt. Vier von ihnen befinden sich derzeit in den Niederlanden in Auslieferungshaft. Die Ermittlungen laufen weiterhin auf Hochtouren, um die Hintergründe der Tat und mögliche Verbindungen zu weiteren Verbrechen aufzudecken.

Dieser Fall zeigt einmal mehr, wie komplex die Bekämpfung des internationalen Drogenhandels ist. Die Kölner Polizei und Staatsanwaltschaft setzen auf grenzüberschreitende Zusammenarbeit, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

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Thermometer in the snow

Frieren in den Arbeiterhäusern: Mieter in Köln-Mülheim kämpfen mit kalten Wohnungen

25 Januar 2025 von Felix Morgenstern

Im Kölner Stadtteil Mülheim erleben rund 50 Bewohner der sogenannten Arbeiterhäuser seit Monaten schwierige Zeiten. Immer wieder bleiben ihre Wohnungen kalt, obwohl das Amtsgericht Köln die Eigentümerinnen verpflichtet hat, für funktionierende Heizungen zu sorgen.

Heizung auf Sparflamme

Die Heizungsprobleme bestehen seit Oktober 2024. Damals informierten die Vermieterinnen die Mieter, dass die Heizungsanlage irreparabel sei, und rieten ihnen, sich neue Wohnungen zu suchen. Viele Bewohner, darunter Familien mit Kindern, entschieden sich jedoch zu bleiben. Nun laufen die Heizungen zwar gelegentlich, doch in den meisten Wohnungen bleiben die Temperaturen unzumutbar niedrig.

Angela Caci Grillo, eine dreifache Mutter, berichtet: „Im Kinderzimmer zeigt das Thermometer nur 15,4 Grad, im Wohnzimmer sind es 16,9 Grad. Das ist einfach nicht ausreichend, vor allem für Kinder.“ Die Familie trägt warme Kleidung, wickelt sich in Decken und versucht so, gegen die Kälte anzukämpfen.

Ersatzheizungen keine Lösung

Als vorübergehende Maßnahme erhielten die Mieter mobile Elektroheizungen. Doch diese sind kaum eine Hilfe. „Wenn ich mehr als eine einschalte, fliegen die Sicherungen raus“, erklärt Angela Caci Grillo. Zudem schaffen es die Heizgeräte nicht, die Räume spürbar zu erwärmen.

Gerichtsurteil: Vermieterinnen zum Handeln verpflichtet

Angela Caci Grillo klagte vor dem Kölner Amtsgericht und bekam Recht: Die Vermieterinnen wurden verpflichtet, die Heizungsprobleme zu lösen und für warme Wohnungen zu sorgen. Doch die Umsetzung des Urteils lässt zu wünschen übrig. Immer wieder wird es kalt in den Häusern. Die Vermieterinnen teilten den Mietern mit, dass sie auf ein Ersatzteil für die defekte Anlage warten. Dennoch bleibt die Frage offen, warum die Probleme nicht längst behoben wurden.

Ungewisse Zukunft für die Bewohner

Die Situation belastet die Bewohner erheblich. „Als Familie mit Kindern ist man auf eine warme Wohnung angewiesen“, betont Angela Caci Grillo. Die Unsicherheit und die anhaltenden Probleme sorgen für Frustration. Auf schriftliche Anfragen zu einer dauerhaften Lösung haben die Eigentümerinnen bislang nicht reagiert.

Forderung nach rascher Lösung

Die Bewohner hoffen, dass die Eigentümerinnen ihrer Verantwortung bald nachkommen und die Heizung dauerhaft reparieren lassen. Für viele Familien ist ein erneuter Winter ohne eine funktionierende Heizung keine Option. Die Stadt und Mieterorganisationen werden die Situation weiter beobachten, um die Rechte der Mieter zu sichern.

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火事の焼け跡

Tragischer Wohnungsbrand in Köln-Holweide: Zwei Tote und neun Verletzte

24 Januar 2025 von Felix Morgenstern

Ein verheerender Wohnungsbrand hat am Donnerstagnachmittag in einem Mehrfamilienhaus in Köln-Holweide für großes Leid und einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräften gesorgt. Zwei Menschen kamen ums Leben, neun weitere wurden verletzt.

Feuer zerstört Wohnung und zwingt Bewohner zur Flucht

Das Feuer brach aus bislang ungeklärter Ursache in einer Wohnung im ersten Obergeschoss aus. Dichter Rauch füllte das Gebäude und versetzte die Bewohner in Panik. Viele flüchteten auf ihre Balkone, während andere es noch rechtzeitig ins Freie schafften. Die Feuerwehr rettete mehrere Personen, darunter auch ältere und mobilitätseingeschränkte Bewohner, teils mit Leitern aus dem brennenden Gebäude.

Um die Betroffenen während der Löscharbeiten vor der eisigen Kälte zu schützen, stellte die Feuerwehr einen Bus zum Aufwärmen bereit. Neun Menschen, darunter ein Feuerwehrmann, erlitten leichte Verletzungen.

Zwei Todesopfer entdeckt

Die Wohnung, in der das Feuer ausbrach, wurde vollständig zerstört. Der dort lebende Bewohner wurde zunächst vermisst und später tot geborgen. Während der weiteren Durchsuchung des Gebäudes stießen die Einsatzkräfte auf eine zweite Leiche. Laut Polizei starb diese Person nicht durch den Brand, sondern vermutlich bereits vor längerer Zeit. Die genauen Umstände werden derzeit ermittelt.

Brandursache weiterhin unklar

Die Polizei hat zusammen mit der Feuerwehr Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. „Es gibt derzeit keine Hinweise auf die genaue Ursache des Feuers“, teilten die Einsatzkräfte mit. Die betroffenen Bewohner wurden vorübergehend anderweitig untergebracht, während Experten die Schäden begutachten.

Ein tragischer Tag für die Bewohner

Der Brand hat die Bewohner des Mehrfamilienhauses schwer getroffen. Neben den beiden Todesopfern und den Verletzten müssen viele nun auch den Verlust ihres Hab und Guts verarbeiten. Die Feuerwehr und Polizei bitten Zeugen, die Hinweise auf die Brandursache geben können, sich zu melden.

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Smashed window broken glass break. Destroyed building broken frame window plastic. Aftermath bombed building window shatter glass damage building destruction Ukraine war Russia shooting civilian shell

Einbruch in Handyladen: Täter schlagen Schaufenster ein und flüchten

24 Januar 2025 von Felix Morgenstern

In der vergangenen Nacht, gegen 01:25 Uhr, kam es in der Hauptstraße von Burscheid zu einem Einbruch in einen Handyladen. Zwei bislang unbekannte Täter schlugen das Schaufenster des Geschäfts ein und entwendeten hochwertige Elektronik.

Täter flüchten nach Diebstahl

Durch ein Loch in der Fensterscheibe verschafften sich die Täter Zugang zum Verkaufsraum des Mobiltelefonladens. Sie entwendeten diverse Smartphones sowie einen Laptop und flüchteten anschließend zu Fuß in Richtung Montanusstraße. Ein Anwohner beobachtete die Flucht der beiden Täter und alarmierte die Polizei.

Fahndung bislang erfolglos

Trotz einer unmittelbar eingeleiteten Nahbereichsfahndung konnte die Polizei die Täter bisher nicht stellen. Laut Zeugenaussagen waren beide dunkel gekleidet und vermummt. Einer der Täter trug eine auffällige dunkle Jacke mit einem hellen Motiv auf dem Rücken.

Schaden im fünfstelligen Bereich

Der entstandene Sach- und Diebstahlsschaden wird auf einen unteren fünfstelligen Betrag geschätzt. Die Polizei hat den Tatort untersucht und eine Spurensicherung durchgeführt.

Zeugen gesucht

Das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer in der Nacht verdächtige Personen oder Aktivitäten in der Burscheider Innenstadt bemerkt hat, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 zu melden.

Die Ermittlungen dauern an.

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Fireman extinguish fire with the hose. Burning house fire drill. High quality photo

Großbrand im Diakonie-Lager Köln-Kalk: Polizei ermittelt wegen Brandstiftung

23 Januar 2025 von Felix Morgenstern

Ein verheerender Brand im Zentrallager der Diakonie in Köln-Kalk könnte vorsätzlich gelegt worden sein. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Hinweise.

Zwei Brände – ein Zusammenhang?

Am Sonntagabend brannte nicht nur das Diakonie-Lager, sondern auch ein Bauwagen in der Nähe, der vollständig ausbrannte. Beide Brandorte liegen nur wenige hundert Meter auseinander. Die Ermittler prüfen, ob ein Zusammenhang zwischen den Vorfällen besteht. Konkretere Angaben zur Ursache machte die Polizei bislang nicht.

Löscharbeiten durch Textilien erschwert

Das vierstöckige Gebäude des Zentrallagers enthielt im Erdgeschoss zahlreiche Textilien und Spielsachen, die das Feuer immer wieder anfachten. Rund 90 Einsatzkräfte der Feuerwehr, darunter auch die Freiwillige Feuerwehr, kämpften mehrere Stunden gegen die Flammen. Obwohl das Feuer nach etwa einer Stunde unter Kontrolle war, dauerten die Nachlöscharbeiten bis tief in die Nacht an. Verletzt wurde niemand. Die genaue Schadenshöhe ist noch unklar.

Dramatische Auswirkungen für die Diakonie

Der Verlust des gesamten Spendenguts hat schwerwiegende Folgen für die Diakonie. Das Zentrallager versorgte die sechs Fair Stores der Organisation, in denen Kleidung und Waren an Bedürftige verkauft oder verteilt werden. Mit der Zerstörung des Lagers fehlt es nun an diesen dringend benötigten Ressourcen.

Aufruf der Polizei

Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die in der Umgebung des Lagers oder des Bauwagens verdächtige Personen oder Aktivitäten beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Die Diakonie steht angesichts des Verlusts vor einer großen Herausforderung und appelliert an Spenderinnen und Spender, um die Versorgung der Fair Stores weiterhin sicherzustellen.

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CO2-Kosten für Heizungen: Digitaler Infoabend zu Rechten und Pflichten für Mietende und Vermietende

23 Januar 2025 von Felix Morgenstern

Ab sofort müssen Vermieterinnen und Vermieter je nach CO2-Ausstoß eines Gebäudes einen Teil der CO2-Kosten für Heizung und Warmwasser tragen. Um die Auswirkungen des neuen Gesetzes zu erklären, lädt der Rheinisch-Bergische Kreis gemeinsam mit :metabolon zu zwei digitalen und kostenfreien Infoveranstaltungen ein.

Hintergrund des Gesetzes

Das Kohlendioxidkostenaufteilungsgesetz (CO2KostAufG), das 2023 in Kraft trat, sieht eine gestaffelte Verteilung der CO2-Kosten zwischen Mietenden und Vermietenden vor. Maßgeblich ist der jährliche CO2-Ausstoß eines Gebäudes in Kilogramm pro Quadratmeter Wohnfläche. Bei hohem CO2-Ausstoß tragen Vermietende bis zu 95 Prozent der Kosten. Ziel ist es, Mietende in wenig energieeffizienten Gebäuden zu entlasten und Vermietende zu Modernisierungen zu motivieren. Auch Immobilien mit Fernwärme oder Wärmecontracting fallen unter die Regelung.

Infoveranstaltungen für beide Zielgruppen

Die Veranstaltungen bieten jeweils einen spezifischen Fokus:

  • Für Mietende: Donnerstag, 30. Januar, 18:00 Uhr
    In Kooperation mit dem Mieterverein Köln und der Verbraucherzentrale NRW.
  • Für Vermietende: Dienstag, 25. Februar, 18:00 Uhr
    In Zusammenarbeit mit Haus & Grund Rhein-Berg e.V.

Was erwartet die Teilnehmenden?

Wiebke Hoberg von der Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung (ASEW) wird die Regelungen des Gesetzes, Rechte und Pflichten sowie praktische Umsetzungsmöglichkeiten erläutern. Im Anschluss können Teilnehmende Fragen stellen. Die Veranstaltungen dauern maximal 90 Minuten.
Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich, der Einwahllink lautet: https://t1p.de/6mybc.

Weitere Ressourcen und Unterstützung

Interessierte können sich mit hilfreichen Online-Rechnern auf den Seiten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (https://t1p.de/9v3w4) und der Verbraucherzentrale NRW über ihren CO2-Kostenanteil informieren.

Für Fragen zu Energieeinsparung und Klimaschutz steht das Team der Energie & Klima Koordinierungsstelle (EKKO) des Rheinisch-Bergischen Kreises zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie unter: www.rbk-direkt.de/team-ekko.aspx.

Ein Schritt in Richtung Klimaschutz

Mit der neuen Gesetzesregelung sollen nicht nur Mietende entlastet, sondern auch Vermietende dazu angeregt werden, ihre Gebäude energetisch zu modernisieren. Dies leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und langfristig zu geringeren Heizkosten für alle Beteiligten.

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Innenraum des Sprinter

Diebstahl aus Firmentransporter in Rösrath – Polizei sucht Zeugen

23 Januar 2025 von Felix Morgenstern

Am gestrigen Nachmittag, dem 21. Januar, wurde die Polizei zu einem Einbruch in ein Firmenfahrzeug in der Hans-Böckler-Straße in Rösrath gerufen. Gegen 16:30 Uhr bemerkte der Nutzer eines Mercedes-Benz Sprinters, dass in den Innenraum des Transporters eingebrochen wurde.

Innenraum des Sprinter

Gezielter Diebstahl von Fahrzeugteilen

Unbekannte Täter hatten eine Seitenscheibe des ordnungsgemäß geparkten Fahrzeugs eingeschlagen, um Zugang zu erlangen. Aus dem Innenraum entwendeten sie das Lenkrad, den Tachometer sowie das fest verbaute Navigationssystem. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Schaden auf einen unteren vierstelligen Eurobetrag. Das Fahrzeug hatte mehrere Tage in einer Parkbucht am Fahrbahnrand gestanden.

Polizei ermittelt

Die Polizei hat eine Strafanzeige wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls aus einem Kraftfahrzeug aufgenommen. Die Ermittlungen laufen, und die Beamten hoffen auf sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.

Zeugen gesucht

Personen, die in der Hans-Böckler-Straße verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich beim zuständigen Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg zu melden. Die Polizei ist telefonisch unter der Rufnummer 02202 205-0 erreichbar.

Die Polizei appelliert an alle Fahrzeugnutzer, keine wertvollen Gegenstände im Fahrzeug zurückzulassen und zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen wie Alarmanlagen oder Lenkradschlösser zu nutzen.

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