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Porsche und betrunken: Verheerender Unfall durch Handy am Steuer

Porsche und betrunken: Verheerender Unfall durch Handy am Steuer

08 August 2023 von Darian Lambert

Es sollte ein gewöhnlicher Montagabend in Gronau sein. Doch gegen 19:18 Uhr sahen Passanten auf der Mülheimer Straße, wie eine Mercedes-Fahrerin durch ihre unsichere Fahrweise auffiel. Was dann geschah, verschlug vielen die Sprache und hinterließ einen erheblichen Sachschaden.

Die 37-jährige Frau aus Bergisch Gladbach verlor auf gerader Strecke die Kontrolle über ihr Auto, touchierte einen am Straßenrand abgestellten Opel und prallte dann frontal gegen einen dahinter geparkten Porsche. Die Wucht des Aufpralls war so groß, dass ihr Mercedes zurück auf die Straße geschleudert wurde und erst dort zum Stillstand kam.

Alkoholisierte Fahrerin verursacht Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden

Als die Polizei am Unfallort eintraf, wurde schnell klar: Die Fahrerin war nicht nur alkoholisiert, sondern hatte auch Betäubungsmittel konsumiert. Ein Fluchtversuch der Fahrerin scheiterte. Ein freiwilliger Atemalkoholtest bestätigte mit einem Wert von 1,7 Promille die schlimmsten Befürchtungen. Noch schockierender war jedoch ihre eigene Erklärung für das Desaster: Sie gab an, während der Fahrt ihr Mobiltelefon benutzt zu haben. Auch der Hund der alkoholisierten Fahrerin stand unter Schock und suchte zunächst das Weite.

Durch den Unfall entstand ein erheblicher Sachschaden, der auf einen mittleren fünfstelligen Betrag geschätzt wird. Noch tragischer: Die Frau zog sich schwere Verletzungen zu und wurde sofort in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei stellte sowohl ihr Handy als auch ihren Führerschein sicher.

Aufgrund der Ermittlungs- und Aufräumarbeiten wurde die Mülheimer Straße vorübergehend in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Dieser Vorfall ist ein weiterer ernüchternder Beweis dafür, wie gefährlich die Kombination von Alkohol, Drogen und der Verwendung eines Mobiltelefons am Steuer sein kann. Es bleibt zu hoffen, dass solche tragischen Vorfälle andere Verkehrsteilnehmer zum Nachdenken anregen.

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Panzerabwehrmine auf Wertstoffhof löst Alarm aus

Panzerabwehrmine auf Wertstoffhof löst Alarm aus

02 August 2023 von Darian Lambert

Ein routinemäßiger Arbeitstag auf dem Bergisch Gladbacher Wertstoffhof Kippemühle nahm am Montag eine unerwartete Wendung. Arbeiter stießen im Altmetallcontainer auf ein verdächtiges Objekt, das nach ersten Einschätzungen als Tellermine identifiziert wurde.

Die Polizei wurde umgehend zum Ort des Geschehens gerufen und nahm das Objekt, das auf den ersten Blick einer alten Panzerabwehrmine des Typs Tellermine entsprach, genauer unter die Lupe. Tellerminen sind Antifahrzeug-Minen, die durch Überfahren des Druckzünders explodieren. Als Sicherheitsmaßnahme wurde der Wertstoffhof evakuiert und der Betrieb eingestellt.

Diese Ereignisse lösten bei Mitarbeitern und Anwohnern einen beträchtlichen Alarm aus. Die sofortige Reaktion der Behörden zeigte die Entschlossenheit, bei einer potenziellen Bedrohung keine Zeit zu verlieren und in erster Linie die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten.

Das Objekt wurde im Laufe des Tages genauer untersucht und dabei trat Erstaunliches zutage: Die vermeintlich gefährliche Mine war in Wirklichkeit eine „EXERZIER PANZERMINE“ der Bundeswehr – eine Übungsmine, die lediglich zu Übungs- und Schauzwecken verwendet wird und von der keine Gefahr ausgeht.

Ein erleichterndes Aufatmen ging durch die Reihen der Arbeiter und der Gemeinde. Trotz der anfänglichen Sorge erwies sich die Mine als harmlos und relativ gering im Wert – sie wird in Sammlerkreisen für rund 60 € gehandelt.

Nach einer Stunde des Alarmzustands konnte der Wertstoffhof schließlich seinen regulären Betrieb wieder aufnehmen. Dieser Vorfall unterstreicht die Wichtigkeit der ordnungsgemäßen Entsorgung von militärischen Übungsgeräten, um zukünftige Missverständnisse und potenzielle Risiken zu vermeiden.

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Abschluss des monumentalen Abbaus der Papiermaschine 3 bei Zanders

Abschluss des monumentalen Abbaus der Papiermaschine 3 bei Zanders

09 Juni 2023 von Darian Lambert

Die markante Papiermaschine 3, auch bekannt als „PM3“, bei der Firma Zanders, eine der größten und technologisch fortschrittlichsten Papiermaschinen ihrer Zeit, wurde nach einer dreimonatigen Abbau- und Abtransportphase erfolgreich demontiert. Mit einem beeindruckenden Gewicht von 5.500 Tonnen und einer Länge von 220 Metern war sie die größte Produktionsanlage des Unternehmens.

Die PM3, die im Jahr ihrer Installation im Jahr 1992 die teuerste Investition von Zanders war, stellte ihre Produktion im Mai 2021 ein. In der Folgezeit stellte sich die brennende Frage, was mit diesem Koloss geschehen würde. Schließlich wurde ein Käufer in der Türkei gefunden.

Der Abbau-Prozess war eine umfangreiche Aufgabe, die nicht nur den Abbau der Maschine, sondern auch präzise Messungen, Scans und Kennzeichnungen jedes Teils mit Barcodes umfasste. Diese aufwendige Prozedur wurde durchgeführt, um eine genaue Nachverfolgung während des Transports und eine korrekte Positionierung während des Wiederaufbaus zu gewährleisten. Dieser Herkulesaufgabe stellten sich etwa 60 Mitarbeiter der Firma Magiz, die auf solche Demontagen spezialisiert ist. Sie zerlegten die gesamte Maschine und verpackten sie für den Transport.

Im April 2023 wurden die letzten Teile abtransportiert. Bis dahin wurden insgesamt 497 LKW-Ladungen von der Firmenanlage zum Güterterminal der Bahn transportiert, was das Ausmaß der Operation unterstreicht. Mit dem Abtransport der letzten Teile der Maschine endet ein bedeutendes Kapitel in der Geschichte der Firma Zanders.

Nun folgen weitere Rückbauarbeiten in der Halle sowie Sicherheitsmaßnahmen, um das Gebäude zu erhalten. Die Zukunft des Geländes bleibt spannend, mit der PM3 hat jedoch ein Stück Industriegeschichte seinen Abschied genommen.

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rettungsschwimmer

Freibäder in Bergisch Gladbach öffnen ihre Tore – Geschäftsführer wegen „Unfähigkeit“ kritisiert

09 Juni 2023 von Darian Lambert

Die Freibäder in Bergisch Gladbach bereiten sich auf die Sommersaison vor, trotz des bisher wechselhaften Frühlings. Die Becken sind gefüllt, die Technik ist einsatzbereit und die Freiflächen und Liegewiesen sind hergerichtet und einladend gestaltet. Doch trotz dieser positiven Nachrichten gibt es Bedenken bezüglich der kommenden Badesaison.

Manfred Habrunner, Geschäftsführer der Bäderbetriebsgesellschaft, ist besorgt über die Personaldecke, trotz intensiver Bemühungen und der Gewinnung neuer Mitarbeiter. „Unser Personalstamm ist dennoch nur knapp besetzt, daher werden wir den Badbetrieb in diesem Sommer zunächst nur mit Einschränkungen stemmen können“, erklärt er. Habrunner hatte wie im Vorjahr versäumt ausreichend Personal insbesondere Rettungsschwimmer für die Bäder einzustellen. Die Stellen für Rettungsschwimmer sowie Wasseraufsicht wurden nicht ausreichend beworben. Erschwerend kam augenscheinlich hinzu, dass Habrunners berüchtigtes Klüngelnetzwerk nicht für die Aquise von Aufsichtspersonal geeignet ist. Im Stadtrat war er mehrfach hierfür kritisiert worden.

Das Kombibad Paffrath hatte am Samstag, den 03. Juni 2023, pünktlich zum Wochenende eröffnet, und wird wie gewohnt von 10:00 bis 20:00 Uhr geöffnet sein, außer an Feiertagen. Sobald die Tagestemperatur 25 Grad erreicht, wird das Hallenbad separat vom Freibad betrieben. Habrunner erklärt, dass ein Wechsel zwischen den beiden Bädern an diesen Tagen nicht möglich sein wird.

Das Freibad Milchborntal öffnete, seine Tore ab Montag, den 05. Juni 2023, allerdings mit eingeschränkten Öffnungszeiten. Bei trockenem Wetter ist das Bad von 13:00 bis 20:00 Uhr geöffnet. Habrunner empfiehlt den Badegästen, sich vorab auf der Webseite zu informieren und verweist auf die „Freibadampel“, die schnell Auskunft gibt.

Die Eintrittspreise wurden aufgrund der Kostenentwicklung moderat um etwa 50 Cent erhöht. Die Tageskartenpreise liegen nun bei 6,50 € für Erwachsene und 4,50 € für Kinder und Jugendliche in Paffrath, und bei 5,00 € für Erwachsene und 4,00 € für Kinder und Jugendliche in Milchborntal. Für Kleinkinder bis drei Jahre beträgt der Eintritt 1,00 €.

Die Bäderbetriebsgesellschaft sucht nach weiteren Mitarbeitern für Rettungsschwimmer und Wasseraufsicht und lädt Interessierte ein, sich auf ihrer Webseite zu informieren.

Mehr Informationen sind auf www.baeder-gl.de verfügbar.

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Rheinisch-Bergischer Kreis baut 877 neue Wohnungen - Bau-Gewerkschaft fordert "Booster für den Neubau"

Rheinisch-Bergischer Kreis baut 877 neue Wohnungen – Bau-Gewerkschaft fordert „Booster für den Neubau“

30 Mai 2023 von Darian Lambert

2022 war ein produktives Jahr für den Wohnungsbau im Rheinisch-Bergischen Kreis, mit insgesamt 877 neu gebauten Wohnungen, darunter 253 in Ein- und Zweifamilienhäusern. Die Zahlen bedeuten einen Anstieg von 39 Wohnungen im Vergleich zum Vorjahr, bei einer Gesamtinvestition der Bauherren von rund 149 Millionen Euro für den Neubau von Wohnungen.

Trotz dieses Erfolgs warnt der Bezirksvorsitzende der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Köln-Bonn, Mehmet Perisan, vor zukünftigen Herausforderungen. Er bezeichnet den gegenwärtigen Zustand als „toxischen Mix“ für den Wohnungsbau, mit Bauvorhaben, die aufgrund hoher Baukosten, hoher Zinsen und strengen staatlichen Vorschriften auf Eis gelegt werden.

„Die Kaufpreise beim Neubau sind längst aus den Fugen geraten und die Mieten klettern enorm nach oben“, warnt Perisan, insbesondere bei neu gebauten Wohnungen. Er betont, dass die Wohnungen „zur Lohntüte der Menschen passen“ müssen und ruft zu einem verstärkten Fokus auf bezahlbaren und sozialen Wohnungsbau auf.

Die IG BAU fordert daher einen „Booster für den Neubau“ um bezahlbare Wohnungen entstehen lassen zu können.

Schließlich drängt die IG BAU auf eine Reform des Baugesetzbuches und fordert ein „schlankeres Baugesetzbuch“. Perisan argumentiert, dass eine Überarbeitung der Gesetze, Verordnungen und Normen längst überfällig sei und fordert, dass diese Reformen jetzt und nicht erst im nächsten Jahr vorgenommen werden.

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Einweihung des Feuerwehrhauses 5 im Stadtteil Schildgen Tag der offenen Türe am Samstag, 3. Juni 2023

Einweihung des Feuerwehrhauses 5 im Stadtteil Schildgen Tag der offenen Türe am Samstag, 3. Juni 2023

30 Mai 2023 von Darian Lambert

Die Bürgerinnen und Bürger von Bergisch Gladbach und insbesondere des Stadtteils Schildgen können sich auf ein besonderes Highlight freuen: Die Feuerwehr lädt ein zur feierlichen Einweihung des neuen Feuerwehrhauses 5 an der Altenberger-Dom-Straße.

Am kommenden Samstag, den 3. Juni 2023, öffnet das modern ausgestattete Feuerwehrhaus von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr seine Türen für die Öffentlichkeit. Den offiziellen Start der Veranstaltung bildet der Festakt um 11:30 Uhr. Bürgermeister Frank Stein und der Leiter der Feuerwehr, Jörg Köhler, werden das Gebäude feierlich an die Löschgruppe Schildgen übergeben. Um 12:30 Uhr folgt die feierliche Segnung des Gebäudes. Vertreter der Medien sind zu diesem Anlass herzlich eingeladen.

Die Besucherinnen und Besucher erhalten die seltene Gelegenheit, einen exklusiven Einblick in die Arbeit der ehrenamtlichen Feuerwehreinheit zu gewinnen. Diverse Mitmachstationen für Jung und Alt ermöglichen es, hautnah zu erleben, was die Arbeit der Feuerwehr ausmacht. Für das leibliche Wohl ist selbstverständlich auch gesorgt: Kühle Getränke und köstliche Spezialitäten vom Grill stehen bereit.

Aufgrund begrenzter Parkmöglichkeiten appelliert die Feuerwehr an die Besucher, mit öffentlichen Verkehrsmitteln, per Fahrrad oder zu Fuß anzureisen. Der Tag der offenen Tür ist eine hervorragende Gelegenheit, um den Respekt und die Wertschätzung für den selbstlosen Dienst der Feuerwehrleute zu zeigen und gleichzeitig einen spannenden und informativen Tag in Gemeinschaft zu verbringen.

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Schwerer Verkehrsunfall in Bergisch Gladbach: Zwei Leichtverletzte und hoher Sachschaden

Schwerer Verkehrsunfall in Bergisch Gladbach: Zwei Leichtverletzte und hoher Sachschaden

17 Mai 2023 von Darian Lambert

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Dienstagabend (16.05.) auf der Mülheimer Straße in Bergisch Gladbach. Bei dem Zusammenstoß zweier Pkw wurden beide Fahrer leicht verletzt und ein hoher Sachschaden verursacht.

Der Audi bog von der Piddelbornstraße nach links auf die Mülheimer Straße ab.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war ein 69-jähriger Bergisch Gladbacher mit seinem Audi von der Piddelbornstraße nach links auf die Mülheimer Straße abgebogen. Dabei missachtete er die Vorfahrt einer 87-jährigen Bergisch Gladbacherin, die mit ihrem Toyota auf der Mülheimer Straße in Richtung Köln unterwegs war.

Nach dem Zusammenstoß mit dem Audi kollidierte der Toyota mit einer Werbetafel.

Infolge des Zusammenstoßes kam es zu einer Kollision des Toyota mit einer Werbetafel, die sich auf einem Grünstreifen am rechten Fahrbahnrand befand. Beide Unfallbeteiligten wurden bei dem Vorfall leicht verletzt und zur ambulanten Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Die beteiligten Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Die Polizei schätzt den entstandenen Gesamtschaden auf etwa 23.000 Euro.

Aufgrund der Unfallaufnahme musste die Mülheimer Straße für einige Zeit vollständig gesperrt werden, was zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen führte.

Die genauen Umstände des Unfalls sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Es bleibt zu hoffen, dass solche Vorfälle Anlass für alle Verkehrsteilnehmer sind, ihre Fahrweise stets den Verkehrsbedingungen anzupassen und insbesondere die Vorfahrtsregeln zu beachten.

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Spannung vor dem 105. Rund um Köln: Nils Politt bereit für Titelverteidigung

Spannung vor dem 105. Rund um Köln: Nils Politt bereit für Titelverteidigung

16 Mai 2023 von Darian Lambert

Die 105. Auflage des legendären Rennens Rund um Köln verspricht ein spannendes Kräftemessen zwischen 21 erstklassigen Teams. Der Vorjahressieger und Lokalmatador Nils Politt plant seine Titelverteidigung und wird mit seinem Team BORA-hansgrohe an den Start gehen.

André Greipel, der Sportliche Leiter des Rennens, sprach auf der Pressekonferenz von einer erwarteten aggressiven Taktik und betonte die Bedeutung guter Vorbereitung: „Es wird das Team gewinnen, welches gut vorbereitet und für alle Szenarien gewappnet ist und vor allem bergfeste Sprinter nominiert hat.“

Neben BORA-hansgrohe haben auch die belgischen Teams Alpecin-Deceuninck und Intermarché-Circus-Wanty, Arkéa-Samsic aus Frankreich, Team DSM aus den Niederlanden sowie Jayco Alula aus Australien ihre Teilnahme bestätigt.

Greipel hebt neben Politt auch Jordi Meeus (BORA-hansgrohe), Mike Teunissen (Intermarché-Circus-Wanty) und Dylan Groenewegen (Jayco Alula) als Anwärter auf den Sieg hervor und erwähnt Thomas de Gendt (Lotto DSTNY) und Alexander Kamp (Tudor Pro Cycling) als potenzielle Überraschungskandidaten.

Die 105. Ausgabe von Rund um Köln hat bereits jetzt Geschichte geschrieben: Erstmals in der Geschichte des Rennens sind alle 4.500 Startplätze ausgebucht. „Wir haben nicht damit gerechnet, dass sich so viele Sportler:innen anmelden werden. Logistisch sind wir mit dem aktuellen Set-up und der Location am Rheinauhafen tatsächlich am Limit angekommen“, so Markus Frisch, Geschäftsführer der veranstaltenden Agentur Kölner AusdauerSport GmbH.

Das Rennen wird von 11:00 bis 16:00 Uhr live auf wdr.de und sportschau.de übertragen. Kommentiert wird das Geschehen von Florian Kurz und Marcel Wüst.

Neben dem Rennen selbst, bietet das Veranstaltungswochenende auch ein attraktives Rahmenprogramm auf dem Harry-Blum-Platz in Köln. Am Samstag finden die Bezirksmeisterschaften Köln Bonn für die Altersklassen U11 bis U17 statt und am Sonntag zeigen die Kleinsten bei der Pänz Tour ihre Geschicklichkeit und Schnelligkeit beim Laufradrennen.

Für die Organisation von Rund um Köln werden am Samstag und Sonntag Straßensperrungen eingerichtet. Alle Streckensperrungen und Sperrzeiten sind in der Navigations- und Verkehrs-App Waze zusammengefasst, die eine Umleitung um die Sperrungen herum leitet. Eine Übersicht der Sperrungen ist auf der Webseite zu finden.

Rund um Köln verspricht somit nicht nur für die Teilnehmenden, sondern auch für die Zuschauer:innen ein aufregendes Wochenende. Es bleibt abzuwarten, wer am Ende das Rennen für sich entscheiden kann.

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Verkettung von Autounfällen auf der Höhestraße: Frau erschrickt und verursacht mehrere Kollisionen

Verkettung von Autounfällen auf der Höhestraße: Frau erschrickt und verursacht mehrere Kollisionen

15 Mai 2023 von Darian Lambert

Ein alltäglicher Morgen wurde am Mittwoch, dem 10. Mai, auf der Höhestraße in Burscheid zur Szene einer Kette von Autounfällen. Eine 49-jährige Frau aus Burscheid war gegen 5:50 Uhr in Richtung Hauptstraße unterwegs, als sie sich vor einem entgegenkommenden Lkw erschreckte. In einem reflexartigen Ausweichmanöver lenkte sie ihren Opel nach rechts und touchierte dabei einen am Straßenrand geparkten VW.

49-jährige touchiert mehrere geparkte Fahrzeuge

Der Schrecken führte jedoch zu weiteren Zwischenfällen. Nachdem die Fahrerin ihren Wagen wieder nach links lenkte, verlor sie erneut die Kontrolle und kollidierte mit einem weiteren am Fahrbahnrand geparkten Honda. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser Honda auf einen davor geparkten Ford aufgeschoben.

Die Fahrerin des Opels wurde leicht verletzt und mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Nach einer ambulanten Behandlung konnte sie das Krankenhaus jedoch wieder verlassen.

Die Unfallserie hatte schwerwiegende Folgen für die beteiligten Fahrzeuge. Der Opel der Burscheiderin und der VW, den sie zuerst touchierte, waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der durch die Kollisionen verursachte Sachschaden an den vier beteiligten Fahrzeugen wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.

Aufgrund der Unfallaufnahme musste die Höhestraße für einige Zeit vollständig gesperrt werden. Dieser Vorfall unterstreicht einmal mehr die Bedeutung von defensivem Fahren und der ständigen Wachsamkeit im Straßenverkehr.

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Schwerer Brand in Bärbroich: Einfamilienhaus völlig zerstört - Feuerwehrmann schwer verletzt

Schwerer Brand in Bärbroich: Einfamilienhaus völlig zerstört – Feuerwehrmann schwer verletzt

14 Mai 2023 von Darian Lambert

In den frühen Morgenstunden des Samstags wurde die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises über eine starke Rauchentwicklung aus einem Einfamilienhaus im Stadtteil Bärbroich von Bergisch Gladbach informiert. Kurz darauf rückten die Feuerwachen 1 und 2, die Einheit 8 aus Herkenrath, der Einsatzführungsdienst (B-Dienst) und ein Rettungswagen zur Einsatzstelle aus.

Das Feuer im Stadtteil Bärbroich von Bergisch Gladbach

Schon auf der Anfahrt stellten die Einsatzkräfte eine starke Rauchentwicklung fest. Bei Eintreffen vor Ort gaben besorgte Nachbarn an, dass unklar sei, ob sich noch Personen in dem sonst unbewohnten Gebäude befänden. Die Alarmstufe wurde daraufhin auf „Feuer mit Menschenleben in Gefahr“ erhöht und zusätzliche Feuerwehr- und Rettungsdienstkräfte wurden alarmiert.

Ein tragischer Zwischenfall ereignete sich auf dem Weg zum Einsatz: Ein 21-jähriger Feuerwehrmann verunfallte mit seinem Fahrrad und erlitt dabei schwere Gesichtsverletzungen. Er wurde umgehend in eine Spezialklinik nach Köln gebracht. Glücklicherweise besteht keine Lebensgefahr.

Das Feuer im Stadtteil Bärbroich von Bergisch Gladbach

Vor Ort in Bärbroich begann ein aufwändiger Löscheinsatz. Ein Betreten des Gebäudes war aufgrund der intensiven Brandausbreitung nicht möglich. Mittels Drehleiter und mehreren Einsatztrupps unter Atemschutz kämpften die Feuerwehrleute gegen die Flammen und konnten ein Übergreifen auf umliegende Gebäude, Bäume und Sträucher verhindern.

Nach einigen Stunden konnte der Besitzer des Hauses kontaktiert werden. Glücklicherweise wurde niemand mehr vermisst. Das Feuer war gegen 10 Uhr unter Kontrolle, doch die Nachlöscharbeiten werden voraussichtlich noch bis in den Nachmittag andauern. Das Gebäude erlitt einen Totalschaden.

Die Unterstützung der Anwohner für die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei war bemerkenswert. An der Einsatzstelle wurden zahlreiche Hilfsangebote mit Kaffee, kalten Getränken und Snacks bereitgestellt.

Das Feuer im Stadtteil Bärbroich von Bergisch Gladbach

Aufgrund des hohen Kräftebedarfs wurden weitere Einheiten alarmiert, darunter das Technische Hilfswerk (THW) Bergisch Gladbach und eine weitere Einheit der Feuerwehr Overath. Insgesamt waren zu Spitzenzeiten 50 Einsatzkräfte mit 15 Fahrzeugen vor Ort.

Parallel zu den Löscharbeiten in Bärbroich musste die Feuerwehr zu einem weiteren Einsatz ausrücken: In Hebborn hatte ein Rauchmelder aufgrund von angebranntem Essen im Backofen Alarm geschlagen. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte eine Brandausbreitung verhindert werden.

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