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Hubschrauber landet am Konrad-Adenauer-Platz

Hubschrauber landet am Konrad-Adenauer-Platz

12 Mai 2023 von Darian Lambert

Spektakulärer Einsatz nahe dem Gladbacher Rathaus: Wegen eines medizinischen Notfalls musste am Donnerstagabend ein Bundespolizei-Hubschrauber landen.

Notarzt und Rettungswagen wurden am Donnerstag gegen 20 Uhr zu einem Notfall an die Hauptstrasse zum Löwencenter gerufen. Ein schwerwiegender internistischer Notfall war eingetreten, so dass der Notarzt mit einem Hubschrauber der Bundespolizei eigenflogen wurde.

Der Pilot entschied sich, auf dem nahe gelegenen Marktplatz vor dem Rathaus zu landen.

Der Patient ein 28-jähriger Mann wurde einer Stunde Reanimation leider für tot erklärt.

Die Polizei sicherte den Bereich um die Landestelle ab. Durch den Landeplatz auf dem Marktplatz gab es eine große Anzahl an Schaulustigen, die sich aber nach Angaben der Polizei an die Anweisungen hielten.

Hintergrund:

Was ist eigentlich ein internistischer Notfall?

Ein internistischer Notfall bezieht sich auf medizinische Notfallsituationen, die in den Bereich der Inneren Medizin fallen. Die Innere Medizin ist ein weit gefasster Begriff, der eine Vielzahl von Krankheiten und Zuständen umfasst, die die inneren Organe des Körpers betreffen. Dazu gehören Herz, Lunge, Magen-Darm-Trakt, Nieren, Leber, Blut und das endokrine System, das Hormone produziert.

Ein internistischer Notfall kann sich auf eine Vielzahl von Bedingungen beziehen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf:

  1. Herz-Kreislauf-Notfälle: Dazu gehören Herzinfarkt, schwere Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen und andere lebensbedrohliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
  2. Atemwegs- und Lungennotfälle: Beispiele sind akute Atemnot, Asthmaanfall, Lungenembolie oder ein Pneumothorax (Kollaps der Lunge).
  3. Gastrointestinale Notfälle: Dazu gehören schwere Gastroenteritis, Magen-Darm-Blutungen, akute Pankreatitis und akute Appendizitis.
  4. Nieren- und urologische Notfälle: Dazu gehören akutes Nierenversagen, schwere Harnwegsinfektionen und Nierenkoliken durch Nierensteine.
  5. Endokrine Notfälle: Beispiele sind ein diabetisches Koma (Hyperglykämie oder Hypoglykämie), Schilddrüsenstürme und Nebennierenkrise.
  6. Hämatologische Notfälle: Dazu gehören schwere Anämien, Leukämien und andere Bluterkrankungen.
  7. Infektiöse Notfälle: Dazu gehören schwere Sepsis, Meningitis und Pneumonie.

Es ist wichtig zu beachten, dass internistische Notfälle eine sofortige medizinische Versorgung erfordern, um lebensbedrohliche Komplikationen zu vermeiden. Bei Anzeichen eines internistischen Notfalls sollte unverzüglich der Rettungsdienst kontaktiert werden.

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Aufbau der Sofortschule in Refrath beginnt: Verkehrsbeeinträchtigungen auf der Straße "In der Auen" erwartet

Aufbau der Sofortschule in Refrath beginnt: Verkehrsbeeinträchtigungen auf der Straße „In der Auen“ erwartet

12 Mai 2023 von Darian Lambert

Nach dem erfolgreichen Aufbau der Sofortschule in Hebborn beginnen am Montag, dem 15. Mai, die Arbeiten an der Sofortschule in Refrath. Der Prozess, der die Anlieferung und den Aufbau der Module beinhaltet, wird voraussichtlich bis zum 2. Juni dauern.

Sebastian Rolko, Geschäftsführer der städtischen Schulbau GmbH, dankte der Schulgemeinschaft für ihre Unterstützung und Geduld während der Arbeiten in Hebborn. Mit Blick auf das bevorstehende Projekt in Refrath äußerte er Optimismus, dass auch hier der Prozess reibungslos verlaufen wird.

Um den Aufbau zu ermöglichen, wird die Schwerfelstraße zwischen der Asternstraße und dem Veilchenweg vollständig gesperrt. Hauseingänge bleiben jedoch über einen provisorischen Gehweg fußläufig erreichbar.

Zunächst wird während des genannten Zeitraums ein Mobilkran auf der Baustelle aufgestellt. Danach werden die Module in etwa stündlichen Abständen von großen Tiefladern an den gesperrten Abschnitt geliefert. Der Kran nimmt dann die Module auf und setzt sie direkt an ihrem vorgesehenen Ort ab.

Die Sperrung wurde von der zuständigen Ordnungsbehörde genehmigt. Die Zufahrt für Einsatzfahrzeuge wie Feuerwehr und Rettungsdienst bleibt nach Absprache mit den Behörden gewährleistet. Unvermeidbare Fahrten zu den von der Sperrung betroffenen Häusern können nur in Absprache mit der Bauleitung erfolgen. Betroffene Anwohner werden gesondert über ihren Briefkasten informiert.

Der Zugang zum Haupteingang der Schule über die Schwerfelstraße wird während der Arbeiten über den Lehrerparkplatz und das Schulgelände erfolgen. Der Lehrerparkplatz muss für Fahrzeuge freigehalten werden. Eltern der Schulkinder werden gebeten, Anfahrten mit dem PKW in der Nähe der Sperrung zu vermeiden, um Staus zu verhindern und ihre Kinder nicht zu verunsichern.

Stephan Hinzen, Projektleiter der Schulbau GmbH, appellierte an die Schulgemeinschaft und die Anwohner, während der Arbeiten besondere Rücksicht zu nehmen. Nur so könne ein schneller und sicherer Aufbau der Schule gewährleistet werden.

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Stadt Bergisch Gladbach bietet kostenfreie Energieberatungen in Rathäusern an

Stadt Bergisch Gladbach bietet kostenfreie Energieberatungen in Rathäusern an

11 Mai 2023 von Darian Lambert

Die Stadt Bergisch Gladbach hat in Zusammenarbeit mit dem Rheinisch-Bergischen Kreis das Angebot für eine kostenfreie Initial-Energieberatung verlängert. Dies ist eine Reaktion auf die anhaltend hohen Energiepreise und die starke Nachfrage nach Beratungsterminen. Ziel ist es, Mieterinnen und Mieter sowie Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer dabei zu unterstützen, ihre eigenen Energiekosten zu senken.

Die unabhängige Energieberatung kann individuelle Möglichkeiten und Maßnahmen aufzeigen, um die Energiekosten zu senken und Fehlinvestitionen zu vermeiden. Dabei können verschiedenste Themen behandelt werden, wie zum Beispiel der Stromverbrauch von Geräten, die Senkung der Heizkosten, Maßnahmen zur Wärmedämmung, effiziente Heizsysteme oder Fördermittel.

Die Initialberatung, die abwechselnd im Rathaus Stadtmitte und Bensberg stattfindet, wird nach den Sommerferien 2023 fortgeführt. Sie ist für die Bürgerinnen und Bürger kostenfrei. Jede Beratung dauert etwa 30-45 Minuten und wird von zertifizierten Energie-Effizienz-Experten herstellerunabhängig, neutral und unverbindlich durchgeführt. Dieses Angebot ist besonders für Bürgerinnen und Bürger interessant, die am Anfang ihrer Maßnahme stehen und eine fachliche Einschätzung benötigen.

Die Beratungsschwerpunkte umfassen unter anderem die energetische Bewertung von Gebäuden für Einzel-Sanierungsmaßnahmen und Effizienzhaus-Sanierungskonzepte, Beratung für Heizungserneuerung, Solarthermie und Photovoltaik sowie Beratung für Lüftungskonzepte.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich ab sofort online unter www.rbk-direkt.de/energieberatung-in-den-kommunalen-rathaeusern.aspx anmelden.

Ziel der Energieberatung ist beispielsweise die planvolle energetische Sanierung eines Gebäudes, verbunden mit dem Zweck Heizkosten zu sparen, den Wohnkomfort zu erhöhen sowie den Wert der Immobilie und die Umwelt zu entlasten.

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Wupperverband und Rheinisch-Bergischer Kreis verstärken Sensibilisierung für Wasserschutzzone um die Große Dhünn-Talsperre

Wupperverband und Rheinisch-Bergischer Kreis verstärken Sensibilisierung für Wasserschutzzone um die Große Dhünn-Talsperre

10 Mai 2023 von Darian Lambert

Der Rheinisch-Bergische Kreis und der Wupperverband setzen sich auch in diesem Jahr verstärkt für das Thema Wasser- und Naturschutz rund um die Große Dhünn-Talsperre ein. Ab dem 18. Mai werden an besucherstarken Tagen regelmäßige Kontrollen durchgeführt, um Ausflügler über die geltenden Schutzregelungen zu informieren. Die Große Dhünn-Talsperre ist eine bedeutende Trinkwassertalsperre in der Region und beherbergt eine empfindliche Tier- und Pflanzenwelt.

Um die Talsperre ist daher eine Wasserschutzzone 1 eingerichtet. In dieser Zone ist Wandern nur auf dem öffentlich zugänglichen Wegenetz erlaubt und auf dem Gewässer ist kein Freizeitsport zugelassen. Das Betreten der Schutzzone 1 rund um das Gewässer und das Verlassen der Wanderwege ist untersagt. Leider halten sich nicht alle Besucherinnen und Besucher an diese Regeln, und immer häufiger werden Menschen auch in der Wasserschutzzone 1 angetroffen.

Das Ziel der vermehrten Kontrollen ist es, Menschen direkt anzusprechen, die sich trotz des Verbots in der Schutzzone 1 aufhalten. Die Besucherinnen und Besucher sollen für die Besonderheiten der Schutzzone sensibilisiert und über deren Bedeutung aufgeklärt werden. Bei schweren oder wiederholten Verstößen können auch Bußgelder verhängt werden. Der Rheinisch-Bergische Kreis bittet darum, die Vorgaben einzuhalten.

Rund um die Talsperre gibt es ein großes Netz an Wanderwegen. Der 40 Kilometer lange Talsperrenweg ermöglicht eine ganzjährige Umrundung der Großen Dhünn-Talsperre. Viele markierte Rundwege bieten Möglichkeiten für unterschiedlich lange Wanderungen und Spaziergänge. Es wird empfohlen, nicht ausschließlich auf Wander-Apps zu vertrauen, da diese häufig auch verbotene Wege in der Wasserschutzzone 1 als begehbar anzeigen. Eine Übersichtskarte und Details zu den Wanderwegen gibt es unter www.dasbergische.de.

Ein Flyer, herausgegeben vom Wupperverband und der Biologischen Station Rhein-Berg, informiert über die Schutzwürdigkeit der Tier- und Pflanzenwelt: https://www.wupperverband.de/internet/mediendb.nsf/gfx/med_HVAL-C48K3E_4FE3A2/$file/2021_Flyer_GrDhuennTsp_Schutzzone_web.pdf

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Drei Einbrüche in Firmen in Bergisch Gladbach – Polizei sucht Zeugen

Drei Einbrüche in Firmen in Bergisch Gladbach – Polizei sucht Zeugen

08 Mai 2023 von Darian Lambert

Im Stadtteil Heidkamp von Bergisch Gladbach kam es in der Nacht vom 4. auf den 5. Mai zu einer Einbruchsserie, bei der insgesamt drei Firmen betroffen waren. Die unbekannten Täter hebelten zwischen 19:00 Uhr am Donnerstag und 06:00 Uhr am Freitag ein Bürofenster einer Firma in der Hüttenstraße auf und entwendeten einen Tresor mit einem Bargeldbetrag im niedrigen vierstelligen Bereich sowie drei Fahrzeugschlüssel.

Mit einem der gestohlenen Schlüssel entwendeten die Einbrecher einen schwarzen Mercedes Benz 200 Kombi mit dem amtlichen Kennzeichen GL-RD779 vom Firmenparkplatz. Der Pkw, dessen Wert im unteren fünfstelligen Bereich liegt, wurde von der Polizei zur Fahndung ausgeschrieben.

In unmittelbarer Nähe des ersten Tatortes kam es im gleichen Zeitraum zu einem weiteren Einbruch auf einem Firmengelände in der Richard-Seiffert-Straße. Dort haben zwei Firmen räumlich getrennte Arbeitsbereiche, die aus separaten Büros und Werkstätten bestehen. Die Täter brachen gewaltsam in eine der Werkstätten ein und durchsuchten die angrenzenden Büro- und Verkaufsräume. Entwendet wurden zwei Brecheisen, zwei Nagelschusspistolen und ein geringer Bargeldbetrag.

Über den gemeinsamen Hof gelangten die Einbrecher anschließend in einen Büroraum einer dritten Firma, aus dem sie ebenfalls einen Bargeldbetrag im unteren vierstelligen Bereich stahlen.

Die Polizei hat in allen drei Fällen Anzeigen wegen besonders schweren Diebstahls aufgenommen und den Erkennungsdienst zwecks Spurensicherung informiert. Zeugen, die in dem genannten Tatzeitraum verdächtige Beobachtungen im Umfeld der Hüttenstraße oder der Richard-Seiffert-Straße gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 bei der Polizei Rhein-Berg zu melden.

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Elektromobilität im Fokus: Neues Ladeinfrastrukturkonzept für Rheinisch-Bergischen Kreis und Leverkusen

Elektromobilität im Fokus: Neues Ladeinfrastrukturkonzept für Rheinisch-Bergischen Kreis und Leverkusen

08 Mai 2023 von Darian Lambert

Der Rheinisch-Bergische Kreis und die Stadt Leverkusen haben ein neues Ladeinfrastrukturkonzept vorgestellt, das den Bedarf an E-Ladesäulen für die Jahre 2025, 2030 und 2035 prognostiziert. Das Konzept, das im Zukunftsausschuss des Kreises diskutiert wurde, gibt den Städten und Gemeinden Handlungsempfehlungen, wie ein flächendeckendes Ladeinfrastruktur-Netz errichtet werden kann. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität ist als wichtiger Baustein im Integrierten Mobilitätskonzept des Rheinisch-Bergischen Kreises dargestellt.

Die zuständige Dezernentin Elke Reichert betonte die Bedeutung des Konzepts: „Für die Menschen in unserem Kreis ist der Umstieg auf E-Mobilität eine Möglichkeit, sich lokal emissionsfrei zu bewegen. Das Konzept ermöglicht einen bedarfsorientierten Ausbau der Ladeinfrastruktur und ist damit eine wichtige Planungsgrundlage.“

Auf Basis des Konzepts können die Städte und Gemeinden die Weiterentwicklung der Ladeinfrastruktur aktiv vorantreiben, wobei der Rheinisch-Bergische Kreis eine beratende und koordinierende Rolle einnimmt. Das Konzept soll zukünftig mit aktualisierten Daten fortgeschrieben werden.

Derzeit gibt es im Rheinisch-Bergischen Kreis und in Leverkusen 200 öffentliche Ladepunkte und 34 öffentliche Schnell-Ladepunkte. Für ländliche Gebiete wie Kürten, Odenthal und Overath prognostiziert das Konzept einen Bedarf von 99 Ladepunkten im Jahr 2025, 239 Ladepunkten im Jahr 2030 und 375 Ladepunkten im Jahr 2035. Für die Städte Bergisch Gladbach, Burscheid, Leichlingen, Leverkusen, Rösrath und Wermelskirchen (suburbane Gebiete) werden Bedarfe von 1.014 Ladepunkten im Jahr 2025, 2.125 Ladepunkten im Jahr 2030 und 2.914 Ladepunkten im Jahr 2035 ermittelt.

Die Analyse zeigt, dass der Großteil des prognostizierten Ladeinfrastrukturbedarfs durch private Ladepunkte gedeckt wird – rund 96 Prozent in ländlichen und etwa 90 Prozent in suburbanen Gebieten. Der Grund dafür ist sowohl praktischer als auch wirtschaftlicher Natur: Mit einer Ladesäule am eigenen Haushalt können E-Auto-Besitzer direkt vor der Haustür laden und für den eigenen Strom perspektivisch weniger zahlen als an einer öffentlichen Ladesäule.

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Blitzeinschlag löst Dachstuhlbrand in Bergisch Gladbach aus – Feuerwehr im Großeinsatz

Blitzeinschlag löst Dachstuhlbrand in Bergisch Gladbach aus – Feuerwehr im Großeinsatz

06 Mai 2023 von Darian Lambert

Am Freitagmittag gegen 14 Uhr wurde die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises über einen Blitzeinschlag in ein Wohngebäude im Stadtteil Kaule von Bergisch Gladbach alarmiert. Der Anrufer berichtete von einer starken Rauchentwicklung, woraufhin umgehend Einsatzkräfte der Feuerwachen 1 und 2, der Löschzüge 9 (Bensberg) und 10 (Refrath), der Einsatzführungsdienst (B-Dienst) und ein Rettungswagen zur Einsatzstelle im Neuenweg Ecke Henri-Dunant-Straße entsandt wurden.

Die Einsatzstelle im Stadtteil Kaule

Schon während der Anfahrt war die starke Rauchentwicklung für die ersteintreffenden Kräfte der Feuerwache 2 sichtbar. Glücklicherweise stellte sich bei ihrer Ankunft heraus, dass sich keine Personen mehr in dem Dreifamilienhaus in Gefahr befanden.

Die Feuerwehr ging zügig zur Brandbekämpfung über, indem sie eine Drehleiter von außen einsetzte und mehrere Trupps das Gebäudeinnere durchsuchten. Um das Feuer zu löschen, musste die Dachhaut des Hauses teilweise gewaltsam geöffnet werden. Um 15 Uhr konnte schließlich „Feuer in Gewalt“ gemeldet werden. Dank des schnellen Einsatzes der Feuerwehr blieben zwei Wohnungen des Hauses unversehrt, während die betroffene Dachgeschosswohnung vorübergehend unbewohnbar ist.

Während des Einsatzes im Stadtteil Kaule wurden parallel Tragehilfe für einen Patiententransport in der Stadtmitte von Bergisch Gladbach und ein Verkehrsunfall auf der BAB4 gemeldet. Die Löschzüge 6 (Paffrath/Hand) und 7 (Stadtmitte) wurden daraufhin zu den Einsatzstellen alarmiert. Um den Brandschutz im Stadtgebiet sicherzustellen, besetzten die Einheiten 5 (Schildgen) und 8 (Herkenrath) die verwaisten Feuerwachen in der Stadtmitte und Bensberg.

Gegen 16 Uhr konnte „Feuer aus“ von der Einsatzstelle gemeldet werden. Eine Brandwache bleibt vor Ort. Insgesamt waren 43 Einsatzkräfte mit 12 Fahrzeugen im Einsatz, um den Brand erfolgreich zu bekämpfen und für die Sicherheit der Anwohner zu sorgen.

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Solarpotenzial entdecken: Neues Solardachkataster und Förderungen

Solarpotenzial entdecken: Neues Solardachkataster und Förderungen

05 Mai 2023 von Darian Lambert

Das Rheinisch-Bergische Kreis hat sein Solardachkataster aktualisiert und bietet Bürgern nun eine noch präzisere Möglichkeit, das Solarpotenzial ihrer Dächer zu prüfen. Mit Hilfe des Online-Tools können Interessierte herausfinden, ob ihre Dächer für den Einsatz von Solar- oder Photovoltaikanlagen geeignet sind. Das aktualisierte Kataster nutzt moderne Laserscandaten und ist unter www.solare-stadt.de/rbk abrufbar.

Elke Reichert, Umwelt- und Verkehrsdezernentin des Rheinisch-Bergischen Kreises, lobt den Service für die lokale Bevölkerung: „Dies ist eine großartige Möglichkeit für die Menschen, einfach herauszufinden, wie sie von Sonnenenergie profitieren können.“

Im Rahmen des Programms „Auf dem Weg zum Solarkreis – 1.000 Dächer bis 2025“ sind für das Jahr 2023 bereits alle vorgesehenen Fördermittel in Höhe von 383.000 Euro ausgeschöpft. Aufgrund der hohen Nachfrage wird das für 2024 und 2025 geplante Budget von 500.000 Euro ins laufende Jahr vorgezogen. Seit Anfang 2022 sind insgesamt 1.409 Anträge für eine Förderung eingegangen, von denen bereits 665 eine positive Rückmeldung erhalten haben.

Neben der Förderung von Solaranlagen erfreuen sich auch die kostenfreien Initial-Energieberatungen, die seit Februar in den Rathäusern der Kommunen angeboten werden, großer Beliebtheit. Die bisher 30 Termine waren alle ausgebucht, und für die kommenden Monate sind nur noch wenige Plätze verfügbar. Informationen zur Anmeldung für die Energieberatungen finden Interessierte unter https://www.rbk-direkt.de/energieberatung-in-den-kommunalen-rathaeusern..aspx.

Mit diesen Initiativen unterstreicht der Rheinisch-Bergische Kreis sein Engagement für erneuerbare Energien und zeigt, wie Bürgerinnen und Bürger dazu beitragen können, den Umstieg auf umweltfreundliche Energiequellen zu beschleunigen.

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Bergisch Gladbach erwartet Radsportspektakel: 105. "Rund um Köln" mit spannenden Highlights und neuer Kurzstrecke

Bergisch Gladbach erwartet Radsportspektakel: 105. „Rund um Köln“ mit spannenden Highlights und neuer Kurzstrecke

03 Mai 2023 von Darian Lambert

Am Sonntag, den 21. Mai 2023, findet die 105. Auflage des traditionsreichen Radklassikers „Rund um Köln“ statt. In Bergisch Gladbach treffen sich Radsportbegeisterte, um Profis und Amateure entlang der Strecke anzufeuern. Bürgermeister Frank Stein dankt allen Organisatoren und Unterstützern, die das Event möglich machen.

Ein besonderes Highlight ist der Streckenabschnitt Schlossberg Bensberg. Vor dem Schloss erwartet die Zuschauer ein buntes Programm aus Musik, Information, Interviews und Unterhaltung. Eine Videogroßleinwand ermöglicht das Verfolgen des gesamten Rennens per Livestream. Für Verpflegung ist ebenfalls gesorgt, sodass dieses Sport- und Familienfest zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.

Die berühmte Kopfsteinpflaster-Passage hinauf zum Schloss Bensberg bildet den Höhepunkt des Radrennens, das bei den Profis über 200 Kilometer führt. Die Profis sowie Teilnehmer des Skoda-Velodom-Rennens müssen diesen Berg gleich mehrmals bewältigen, was für Spannung bei den Zuschauern sorgt.

Ein weiterer Höhepunkt ist die Bergwertung an der Dombach-Sander-Straße vor dem Privathotel „Bremer“, bei der die „AVEA“ ausgetragen wird. Dieser kräftezehrende Aufstieg wird von Profis und Amateuren gleichermaßen gemeistert.

Erstmals gibt es die Möglichkeit, am Velodom 30 teilzunehmen – einer breitensportlich orientierten Straßentour ohne Zeitmessung, die als Einstieg in den Wettkampfsport dienen soll. Die Strecke führt von Bergisch Gladbach über das Kopfsteinpflaster zum Schloss Bensberg und endet im Kölner Rheinauhafen.

Ohne die Unterstützung von über 150 freiwilligen Helfern wäre die Streckensicherung nicht möglich. Besonders bedanken sich die Veranstalter bei den Schülern des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums und des Albertus-Magnus-Gymnasiums, deren Aufwandsentschädigung der Aufbesserung der Abiturkasse dient.

Die Verantwortlichen rechnen mit zahlreichen Besuchern, die das vielseitige Programm und das hochkarätige Sportevent zu einem unvergesslichen Tag machen werden. Ein Ausflug in die „Radsportstadt“ Bergisch Gladbach und ihre Ortsteile steht somit nichts mehr im Wege.

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Deutschlandticket sorgt für volle Züge in NRW: Experten warnen vor Wochenend- und Feiertagsandrang

Deutschlandticket sorgt für volle Züge in NRW: Experten warnen vor Wochenend- und Feiertagsandrang

03 Mai 2023 von Darian Lambert

Seit dem Startschuss für das Deutschlandticket am 1. Mai rechnen Experten des Fahrgastverbandes Pro Bahn NRW an Wochenenden und Feiertagen mit vollen Regionalzügen. Laut Lothar Ebbers, Sprecher des Landesverbandes NRW, könnten besonders Regionalzüge mit langen Fahrstrecken, die häufig für Ausflüge und Freizeitaktivitäten von Familien genutzt werden, in diesem Sommer wieder überfüllt sein.

Ebbers erwartet jedoch keinen so massiven Andrang wie beim 9-Euro-Ticket im vergangenen Jahr. Er schätzt, dass die Situation „nicht so heftig“ sein wird, da das 9-Euro-Ticket bereits für einen einzelnen Ausflug gekauft und genutzt wurde, während das Deutschlandticket für 49 Euro eher für eine monatliche Nutzung konzipiert ist.

Die Anzahl der Ausflügler, die zum Start des Deutschlandtickets Busse und Bahnen nutzen, hängt auch vom Wetter ab. Ebbers sieht Himmelfahrt und Pfingsten als erste Härtetests für den Regionalverkehr nach Einführung des Deutschlandtickets.

Auch Baustellen und Einschränkungen im Regionalverkehr könnten zu vollen Zügen führen. Ebbers betont, dass die Baustellensituation in diesem Jahr ähnlich intensiv ist wie im letzten Jahr, insbesondere im Rheinland und im Ruhrgebiet.

Der Fahrgastverband Pro Bahn NRW befürchtet, dass das Deutschlandticket vor allem an Wochenenden und Feiertagen für volle Züge sorgen könnte.

Ticket für ganz Deutschland

Am 1. Mai ist das Deutschlandticket an den Start gegangen – digital, bundesweit gültig und monatlich kündbar. Für 49 Euro im Monat können Bürgerinnen und Bürger den öffentlichen Nahverkehr in ganz Deutschland nutzen. Und zwar unabhängig von Bundesland, Verkehrsverbund oder Tarifgebiet.
Darüber hinaus können die Bundesländer auf ihre Kosten weitere Vergünstigungen etwa für Azubi-, Schüler- oder Sozialtickets anbieten.

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