66 Projekte sollen Stau und Überlastung reduzieren
Nach wochenlangen Verhandlungen und Diskussionen hat das Land Nordrhein-Westfalen (NRW) beschlossen, den beschleunigten Ausbau wichtiger Autobahnen nicht länger zu blockieren. In einem Brief an Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) teilte NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer (Grüne) mit, dass das Land unter Protest der Zustimmung zu insgesamt 66 Ausbauprojekten zustimmt.
Krischer betonte, dass der Bund grundsätzlich für den Bau und Ausbau von Autobahnen zuständig sei und daher die Verantwortung alleine tragen müsse. Er kritisierte die fehlende Bereitschaft des Bundes, Details zu diskutieren und einzelne Projekte aus der Ausbauliste zu streichen. Trotzdem stimmte er nun pauschal zu, um keine Vorwände für weitere Verzögerungen zu liefern.
Der Minister drängt den Bund jedoch dazu, bei den neuen Projekten wichtige Standards wie Lärmschutz einzuhalten. Zudem warnte er, dass die Sanierung wichtiger Brücken aufgrund des Einsatzes von Planern für den Autobahnausbau möglicherweise zu kurz kommen könnte.
Die Entscheidung, die Autobahnausbauprojekte freizugeben, kommt nach einer schwierigen politischen Lage für Krischer. Auf Bundesebene hatten die Grünen dem Beschleunigungsgesetz zugestimmt, unter der Bedingung, dass die jeweiligen Länder ihr Einverständnis geben müssen. In NRW sind die Grünen jedoch Juniorpartner in einer Koalition mit der CDU, und es ist unbestreitbar, dass viele Autobahnen aktuell überlastet sind und mehr Spuren benötigen.
Zu den 66 NRW-Projekten, die auf der Liste zum Autobahnausbau stehen, gehören verschiedene Abschnitte der Autobahnen A1, A2, A3, A4, A30, A40, A42, A43, A45, A52, A57 und A59. Mit diesen Ausbauprojekten soll die Verkehrsinfrastruktur verbessert und die Überlastung auf den Autobahnen reduziert werden.
Am Sonntagabend, dem 30. April, geriet eine 18-jährige Fahrerin aus Bergisch Gladbach mit dem Vorderrad ihres Autos in einen Gullyschacht. Die Abdeckung des Schachts war offenbar absichtlich entfernt worden. Die junge Frau informierte die Polizei über den Vorfall.
Der Unfall ereignete sich gegen 23:20 Uhr, als die Fahrerin die Straße Vürfels befuhr. Sie berichtete, dass sie plötzlich ein lautes Geräusch und einen Ruck bemerkte. Nachdem sie aus dem Auto ausgestiegen war, stellte sie fest, dass ihr rechtes Vorderrad in den Gullyschacht geraten war. Die hinzugerufenen Polizisten entdeckten die Abdeckung des Gullys neben dem Schacht am Fahrbahnrand.
Das Auto der 18-Jährigen erlitt einen Sachschaden in mittlerer dreistelliger Höhe. Glücklicherweise wurde die Fahrerin bei dem Vorfall nicht verletzt.
Die Polizei hat die Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im Umfeld des Tatortes gemacht haben, werden gebeten, sich beim Verkehrskommissariat in Bergisch Gladbach unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.
Bensberg verwandelt sich nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder: Neue Spielpunkte werden errichtet, und viele bestehende Spielplätze rund um die Schloßstraße erhalten einen „neuen Schliff“. Am Samstag, den 13. Mai ab 11 Uhr können die Kinder selbst herausfinden, was sie zukünftig erwartet, bei einem bunten Programm in Bensberg.
Die Spielplätze in der Schloßstraße, am Burggraben und am Deutschen Platz werden im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) neugestaltet. Alle Kinder sind eingeladen, an der „Baustellenrallye“ teilzunehmen, bei der sechs verschiedene Stationen aufgebaut sind, an denen die Kinder spannende Aufgaben lösen können. Wer teilnehmen möchte, kann zwischen 11 und 13.30 Uhr ins Stadtteilbüro, Schloßstraße 59, kommen und den Aufgabenzettel abholen. Es gibt Preise und Kinogutscheine zu gewinnen.
Um 13 Uhr können Kinder an einer Baustellenführung teilnehmen und mehr über die Baufirma und ihre Arbeiten erfahren. Für Eltern und Erwachsene gibt es eine Open-Air-Ausstellung mit Informationen zu allen städtebaulichen Maßnahmen, die im Rahmen des InHK in Bensberg umgesetzt werden. Planerinnen und Planer stehen für Rückfragen und Gespräche bereit.
Das Programm findet im Rahmen des bundesweiten Aktionstags „Tag der Städtebauförderung“ am 13. Mai statt. Auch auf dem Zanders-Areal wird ein buntes Programm angeboten, bei dem das Gelände erstmals in größeren Teilen frei begehbar sein wird. Vorträge, Führungen, Kunst- und Kulturprojekte sowie ein Pop-Up-Biergarten sorgen für Abwechslung. Für Kinder und Jugendliche bietet die Projektgruppe Zanders-Areal in Kooperation mit der biologischen Station Rhein-Berg einen Workshop zum Bau von Fledermauskästen an.
Bei einem Wohnungsbrand im Stadtteil Hand von Bergisch Gladbach sind gesterb Vormittag zwei Personen leicht verletzt worden. Gegen 10:00 Uhr wurde die Feuer- und Rettungsleitstelle über ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus an der Handstraße informiert. Zum Zeitpunkt der Meldung war unklar, ob sich noch Personen in Gefahr im Gebäude befanden.
Die Einsatzstelle an der Handstraße in Bergisch Gladbach
Sofort entsandte die Leitstelle die Besatzungen der Feuerwachen 1 und 2, die Löschzüge 6 (Paffrath/Hand) und 7 (Stadtmitte), den Einsatzführungsdienst (B-Dienst), den Leitungsdienst (A-Dienst), zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug zur Einsatzstelle. Bei Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte konnte ein Feuer in der Erdgeschosswohnung des 10-Parteien-Hauses bestätigt werden.
Nach einer ersten Erkundung stellte sich heraus, dass sich keine Personen mehr in Gefahr im Gebäude befanden. Zwei Personen, die sich im verrauchten Bereich aufgehalten hatten, mussten jedoch leicht verletzt vom Rettungsdienst der Feuerwehr Bergisch Gladbach behandelt werden und wurden in ein Krankenhaus gebracht. Ein Vogel wurde aus der Brandwohnung in Sicherheit gebracht.
Die Feuerwehr konnte den Brand in der betroffenen Wohnung rasch löschen. Die Wohnung ist vorübergehend nicht bewohnbar, doch dank des schnellen Einsatzes der Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Brandes auf weitere Wohnungen verhindert werden.
Insgesamt waren 27 Einsatzkräfte mit 11 Fahrzeugen im Einsatz. Die Einsatzstelle wurde gegen 10:45 Uhr an die Polizei übergeben.
Am Mittwoch (26.04.) gegen 12:55 Uhr erhielt die Polizei einen telefonischen Zeugenhinweis, der zur Entdeckung einer betrunkenen Autofahrerin führte. Laut Zeugenaussage kaufte die offensichtlich alkoholisierte Ford-Fahrerin an einer Tankstelle an der Mülheimer Straße weiteren Alkohol, stieg dann wieder in ihr Auto und fuhr davon.
Dank des Zeugenhinweises und des gemerkten Kennzeichens konnte die 53-jährige Beschuldigte aus Bergisch Gladbach kurz darauf an ihrer Wohnanschrift aufgespürt werden. Die Polizeibeamten stellten bei der Überprüfung verschiedene Auffälligkeiten fest, die auf Alkoholkonsum hindeuteten. Die 53-Jährige machte widersprüchliche Angaben, willigte jedoch in einen freiwilligen Atemalkoholtest ein, der einen Wert von rund 1,8 Promille ergab.
Um sicherzustellen, dass die Beschuldigte nicht erst nach ihrem Tankstellenbesuch Alkohol getrunken hatte, wurden im nahegelegenen Krankenhaus zwei Blutproben entnommen. Während der Befragung durch die Polizei wurde der Frau zudem untersagt, weiter zu trinken, obwohl sie dies ausdrücklich wünschte.
Ihr Führerschein wurde beschlagnahmt, und das Führen jeglicher fahrerlaubnispflichtiger Kraftfahrzeuge wurde ihr untersagt. Die 53-Jährige muss nun mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Die Polizei in Bergisch Gladbach dankt dem aufmerksamen Zeugen, dessen Hinweis zur Aufklärung der Trunkenheitsfahrt beitrug.
Bergisch Gladbach – In einer feierlichen Zeremonie wurden die besten Sportlerinnen, Sportler und Mannschaften des Jahres 2022 im Rheinisch-Bergischen Kreis geehrt. Ebenfalls wurden 18 Trainerinnen und Trainer mit der Jugendbetreuermedaille ausgezeichnet, um ihr vorbildliches Engagement im Bereich der Jugendarbeit zu würdigen. Die Veranstaltung fand im Bürgerhaus Bergischer Löwe in Bergisch Gladbach statt.
Landrat Stephan Santelmann und Uli Heimann, Vorsitzender des Kreissportbundes, verliehen die Jugendbetreuermedaille an die engagierten Trainerinnen und Trainer. Santelmann betonte die Wichtigkeit des Einsatzes dieser Menschen für den Nachwuchssport und dankte ihnen herzlich. Ohne ihr Engagement wäre kein Leistungssport vorstellbar.
Die Ehrung der besten Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2022 zeigte die beeindruckende Bandbreite an herausragenden Leistungen im Spitzensport und Breitensport im Rheinisch-Bergischen Kreis. Stefanie Dohrn, Mountainbikerin und Mitglied des Mountainbike-Teams MTB RheinBerg e.V., wurde zur besten Sportlerin des Jahres gekürt. Bei den Herren ging die Auszeichnung an Jochen Gippert, Sprinter beim TV Herkenrath.
Die HSG Refrath/Hand (Handball, Herren) belegte in der Mannschaftswertung Rang 1, gefolgt von den Eishockey-Herren der Realstars ESV Bergisch Gladbach und dem TV Herkenrath/KLZ Düsseldorf (Kunstturnen, Damen). Die Top-Athleten wurden von Leserinnen und Lesern verschiedener Tageszeitungen und einer Fachjury aus Vertreterinnen und Vertretern des Kreissportbundes sowie regionaler Sportredaktionen gewählt.
Die große Gala im Bergischen Löwen wurde durch das Engagement von vielen Partnern ermöglicht, darunter die Kreissparkasse Köln sowie der Kölner Stadt-Anzeiger, die Bergische Landeszeitung und Radio Berg.
Die Ehrungen der Athletinnen und Athleten, sowie der engagierten Trainerinnen und Trainer im Jugendbereich, zeugen von der großen Bedeutung des Sports in der Region. Die unermüdliche Arbeit der Betreuerinnen und Betreuer trägt maßgeblich dazu bei, Kinder und Jugendliche für den Sport zu begeistern und wichtige sportliche Werte zu vermitteln.
Engagement in Vereinsjugendarbeit gewürdigt
Ihr unermüdliches Engagement für den Breitensport ist die Grundlage für das große Sportangebot und die gute Nachwuchsförderung in der Region: Übungsleiterinnen und Übungsleiter aus den Jugendabteilungen der Vereine tragen dazu bei, Kinder und Jugendliche für den Sport zu begeistern, auszubilden und wichtige sportliche Werte zu vermitteln. In diesem Jahr wurde die Jugendbetreuermedaille an insgesamt 18 Trainerinnen und Trainer für ihre langjährigen Verdienste verliehen: Lara Fleischer (TV Blecher), Maja Corinna Wurth (TV Herkenrath), Werner Gippert (SC Vilkerath), Hannah Freund (TuS Schildgen), Wolfgang Ernst (VfB Kürten), Dr. Erik Werdel (Heiligenhauser SV), Andy Esins (Heiligenhauser SV), Lena Gerlich (SG Pegasus Rommerscheid), Pascal Spaniol (SG Pegasus Rommerscheid), Fabian Nagel (SV „Glück Auf“ Lüderich Steinenbrück), Luisa Knote (DLRGOGOverath), Malte Breuer (DLRG OG Overath), Dennis Meuser (TTVg Phoenix Biesfeld), Brian Csapo (TS Bergisch Gladbach 79), Rabah Aissat (Wermelskirchener TV), Hanna Middendorf (Wermelskirchener TV), Tobias Niehaus (DJK-SSV Ommerborn Sand), Beate Langenberg (DLRG OG Kürten).
Die Auszeichnungen der Athletinnen und Athleten durch den Kreisportbund sowie der Trainerinnen und Trainer im Jugendbereich durch den Rheinisch-Bergischen Kreis wird nicht zuletzt durch das Engagement von vielen Partnern ermöglicht. Auch in diesem Jahr unterstützten die Kreissparkasse Köln sowie der Kölner Stadt-Anzeiger, die Bergische Landeszeitung und Radio Berg die große Gala im Bergischen Löwen.
An der Spitze des Sports:
Die große Bandbreite der herausragenden Leistungen im Spitzen- und Breitensport im Rheinisch-Bergischen Kreis zeigte die große Sportlerehrung im Anschluss. Im Rahmen eines unterhaltsamen Abends mit musikalischen Einlagen und sportlichen Darbietungen wurden die großartigen Leistungen der rheinisch-bergischen Sportlerinnen und Sportler gewürdigt. Mit den Siegerinnen und Siegern führte TV-Journalist und Moderator Tom Bartels viele spannende Gespräche.
Als beste Sportlerin des Jahres stand diesmal Mountainbikerin Stefanie Dohrn, die Mitglied des Mountainbike-Teams MTB RheinBerg e.V. ist, ganz oben auf dem Damen-Siegertreppchen. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Julia Dumrath, Kunstturnerin des TV Herkenrath, und Pauline Schwibbe (Trampolinturnerin, TV Blecher). Bei den Herren erhielt Jochen Gippert, Sprinter beim TV Herkenrath, die Auszeichnung. Es folgten Voltigierer Justin van Gerven aus Bergisch Gladbach (Platz 2) sowie Leon Arenz, Radsportler im Verein Staubwolke Refrath, auf dem dritten Platz.
Die HSG Refrath/Hand (Handball, Herren) belegte in der Mannschaftswertung Rang 1, vor den Eishockey-Herren der Realstars ESV Bergisch Gladbach und dem TV Herkenrath/KLZ Düsseldorf (Kunstturnen, Damen). Gewählt wurden die Top-Athleten von den Leserinnen und Lesern verschiedener Tageszeitungen und einer Fachjury aus Vertreterinnen und Vertretern des Kreissportbundes sowie regionaler Sportredaktionen.
Platzierungen der Sportlerwahl Sportlerin des Jahres:
1. Stefanie Dohrn (Mountainbikerin, MTB Rhein-Berg), 2. Julia Dumrath (Kunstturnerin, TV Herkenrath), 3. Pauline Schwibbe (Trampolinturnerin, TV Blecher), 4. Maike Iffland (Badmintonspielerin, TV Refrath), 5. Monika Gippert (Leichtathletin, TV Herkenrath), 6. Ann-Kathrin Spöri (Badmintonspielerin, TV Refrath), 7. Leona Michalski (Badmintonspielerin, TV Refrath), 8. Lea Mertens (Leichtathletin, TV Herkenrath), 9. Anna Welz (Leichtathletin, TV Herkenrath), 10. Carolin Scheida (Judoka, JC Wermelskirchen)
Sportler des Jahres: 1. Jochen Gippert (Sprinter, TV Herkenrath), 2. Justin van Gerven (Voltigierer, aus Bergisch Gladbach), 3. Leon Arenz (Radsportler, Staubwolke Refrath), 4. Jan Colin Völker (Badmintonspieler, TV Refrath), 5. Nikolaj Stupplich (Badmintonspieler, TV Refrath), 6. Micha Frickenschmidt (Leichtathlet, aus Burscheid), 7. Luke Cabecana (Judoka, JC Wermelskirchen), 8. Jamal Oudriss (Tischtennisspieler, TV Refrath), 9. Johannes Ritter (Leichtathlet, TV Refrath), 10. Denat Haxhimusa (Karateka, Rhein-Berg-Karate).
Mannschaft des Jahres: 1. HSG Refrath/Hand (Handball, Herren), 2. Realstars ESV Bergisch Gladbach (Eishockey, Herren), 3. TV Herkenrath/KLZ Düsseldorf (Kunstturnen, Frauen), 4. Jazz Lights (Tanzen, Mixed), 5. TV Refrath (Badminton U19 , Mixed), 6. Reha.- und Behindertensport Burscheid (Cheerleading), 7. Rheinland Lions (Basketball, Frauen), 8. Bergische Panther (Handball, Herren), 9. TuS Schildgen (Korfball, Mixed), 10. HSG Refrath/Hand (Handball, Frauen).
Die polis Convention, die bundesweite Messe für Stadt- und Projektentwicklung, fand am 26. und 27. April 2023 auf dem Areal Böhler in Düsseldorf statt. Unter den 350 Ausstellern war auch der Gemeinschaftsstand des Region Köln/Bonn e.V. vertreten, bei dem Projekte der Stadt Bergisch Gladbach präsentiert wurden.
Etwa 5.200 Besucher, darunter Vertreter von Städten und Kommunen, Investoren, Finanzierer, Architekten, Planer und Projektentwickler, kamen zusammen, um Projektideen auszutauschen und Netzwerke zu erweitern. Die Stadt Bergisch Gladbach war durch Bürgermeister Frank Stein, Helge Mehrtens, Abteilungsleiterin der Stadtplanung, Udo Krause, Leiter der Projektgruppe Zanders, und Wirtschaftsförderer Martin Westermann vertreten.
Das Hauptprojekt der Stadt ist das Zanders-Areal, ein 36 Hektar großes Konversions- und Transformationsprojekt in Innenstadtlage. Die offene und flexible Strukturplanung sieht den weitgehenden Erhalt der historischen und denkmalgeschützten Bestandsgebäude sowie die Wiederverwendung von Materialien und Rohstoffen vor. Ziel ist es, auf dem Gelände der ehemaligen Papierfabrik Zanders einen neuen Stadtteil als zukunftsfähigen Wohn-, Arbeits- und Bildungsstandort für verschiedene Bevölkerungsgruppen und Unternehmen zu entwickeln.
Weitere präsentierte Projekte waren das Integrierte Handlungskonzept (InHK) Bensberg, das die Umgestaltung der Bensberger Schloßstraße und die Neugestaltung der Freianlage rund um den Deutschen Platz beinhaltet, sowie das Strategische Entwicklungskonzept (SteK) Gronau, das städtebauliche Mängel in Gronau beseitigen und realistische planerische Perspektiven für eine sozial, ökologisch und städtebaulich ausgewogene Entwicklung aufzeigen soll.
Neben den Projekten der Stadt Bergisch Gladbach wurden am Gemeinschaftsstand des Region Köln/Bonn e.V. auch Projekte des Rheinisch-Bergischen Kreises und der VR Bank eG Bergisch Gladbach-Leverkusen, wie der ÖkoTec Campus Rösrath oder das Rhombus Gelände Wermelskirchen, vorgestellt.
Ab dem 2. Mai 2023 ändern sich die Öffnungszeiten für den städtischen Wertstoffhof Kippemühle am Refrather Weg. Die Einrichtung öffnet nun montags bis freitags bereits um 8:30 Uhr statt wie bisher um 9:00 Uhr.
Die Schließzeiten variieren je nach Wochentag: Montags und samstags schließt der Wertstoffhof um 13:30 Uhr (zuvor 13:15 Uhr), dienstags, mittwochs und freitags um 16:30 Uhr (zuvor 16:45 Uhr). Am Donnerstag können die Bürgerinnen und Bürger ihre Wertstoffe sogar bis 18:00 Uhr abgeben.
Einlass ist an allen Öffnungstagen bis eine Viertelstunde vor Schließung der Anlage möglich. Wer später kommt, kann leider nicht mehr bedient werden. Dies stellt sicher, dass alle Anliefernden bis zum Betriebsschluss ohne Eile abgefertigt werden können.
Die neuen Betriebszeiten im Überblick:
Montag: 8:30 – 13:30 Uhr
Dienstag: 8:30 – 16:30 Uhr
Mittwoch: 8:30 – 16:30 Uhr
Donnerstag: 8:30 – 18:00 Uhr
Freitag: 8:30 – 16:30 Uhr
Samstag: 8:30 – 13:30 Uhr
Einlass ist jeweils bis 15 Minuten vor Betriebsschluss möglich.
In der Nacht zum 25. April ereignete sich ein kurioser Einbruch in einem Gymnasium in der Straße Kaule. Bislang unbekannte Täter drangen in das Schulgebäude ein, ließen jedoch die Beute zurück.
Am Abend des 24. April um 21:30 Uhr schien noch alles in Ordnung. Doch am nächsten Morgen um 06:30 Uhr bemerkte der Hausmeister der Schule das Blinken der Alarmanlage. Bei der Untersuchung des Tatortes stellte sich heraus, dass eine Eingangstür aufgebrochen worden war. Zudem waren im Gebäude weitere Türen gewaltsam geöffnet worden.
Die Einbrecher hatten es offenbar auf die technische Ausstattung der Schule abgesehen: Sie entwendeten mehrere iPads aus einem Computerraum. Überraschenderweise fanden sich diese Geräte jedoch später im Innenhof der Schule wieder. Es wird vermutet, dass die Täter beim Verlassen des Tatortes gestört wurden oder ihre Beute verloren haben. Als Transportbehältnis diente ihnen ein Mülleimer, der offensichtlich beschädigt war.
Die Polizei Rhein-Berg hat den Erkennungsdienst hinzugezogen, um Spuren zu suchen und zu sichern. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dieser Tat geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 bei der Polizei zu melden.
Lange Gesichter bei der SPD – die nächste Pleite der Stadt könnte kommen
Der jüngst beschlossene Tarifabschluss im öffentlichen Dienst bringt erhebliche Mehrbelastungen für den Haushalt der Stadt Bergisch Gladbach mit sich. Obwohl Bürgermeister Frank Stein den Beschluss grundsätzlich begrüßt, bleibt fraglich, ob die Stadt in der Lage ist, die zusätzlichen Kosten zu bewältigen und gleichzeitig eine solide Haushaltsführung zu gewährleisten.
Stadtkämmerer Thore Eggert betont die Wichtigkeit, weiterhin Anstrengungen zur Haushaltskonsolidierung aufrechtzuerhalten. Doch die eingeplante jährliche Tarifsteigerung von 3% für den Haushalt 2023 und die Mittelfristplanung bis 2026 erweist sich als optimistisch. Im laufenden Haushaltsjahr ergibt sich eine zusätzliche Belastung von rund 480.000 Euro.
Die Stadt hat zwar Instrumente entwickelt, um auf solche Mehrbedarfe zu reagieren, etwa ein optimiertes Personalkosten-Controlling, doch sind diese Maßnahmen ausreichend? Der Personalausfallfaktor, der zur Abfederung der zusätzlichen Ausgaben beitragen soll, scheint vorsichtig kalkuliert und beruht auf der Annahme, dass Planstellen nicht ganzjährig besetzt sind. Doch bei einem stetig wachsenden Fachkräftemangel bleibt fraglich, ob diese Annahme langfristig tragfähig ist.
Die Auswirkungen des Tarifabschlusses auf den Haushalt 2024 sind noch gravierender und werden im unteren siebenstelligen Bereich liegen. In Anbetracht der bereits bestehenden Haushaltsbelastungen muss hinterfragt werden, ob die Stadt diese zusätzlichen Kosten bewältigen kann, ohne ihre nachhaltige Haushaltsführung zu gefährden.
Eggert zeigt sich zwar zuversichtlich, dass die eingeplante jährliche Tarifsteigerung von 3% realistisch ist, doch die aktuellen Entwicklungen könnten diese Annahme in Frage stellen. Die finanzielle Belastung durch den Tarifabschluss und der Druck, den städtischen Haushalt zu sichern, könnten in Zukunft zu einer Zerreißprobe für die Stadt Bergisch Gladbach werden.
Bürgermeister Stein zeigt sich optimistisch, dass die Mehrbelastung für das laufende Jahr bewältigt werden kann. Dennoch sollte die Politik wachsam bleiben und sich auf mögliche Nachtragshaushalte vorbereiten, um eine solide und nachhaltige Haushaltsführung auch in Zukunft zu gewährleisten.