Bergisch Gladbach/Kürten – Zwei stark alkoholisierte Autofahrer sind am Mittwoch von der Polizei gestoppt und aus dem Verkehr gezogen worden. Beide mussten ihre Führerscheine abgeben und erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.
Stop alcohol concept. Person refuse to drink alcohol.
Erster Fall in Bergisch Gladbach: 1,4 Promille am Steuer
Gegen 15:00 Uhr kontrollierten Beamte des Verkehrsdienstes einen 42-jährigen Ford-Fahrer auf der Dellbrücker Straße im Stadtteil Hand. Während der Überprüfung nahmen die Polizisten deutlichen Alkoholgeruch in seiner Atemluft wahr. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab über 1,4 Promille, womit der Mann deutlich über der gesetzlichen Grenze lag.
Die Konsequenz: Eine angeordnete Blutprobenentnahme und die sofortige Sicherstellung des Führerscheins. Der Mann durfte seine Fahrt nicht fortsetzen und muss sich nun in einem Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten.
Zweiter Fall in Kürten: 2 Promille und gefährliche Fahrweise
Noch drastischer war der Fall eines 59-jährigen Toyota-Fahrers in Kürten. Gegen 17:55 Uhr meldeten mehrere Zeugen der Polizei, dass ein Pkw auf der Altenberger Straße in starken Schlangenlinien unterwegs sei. Laut Zeugenangaben touchierte das Fahrzeug mehrfach Bordsteinkanten und geriet in den Gegenverkehr – eine äußerst gefährliche Situation für alle Verkehrsteilnehmer.
Die Beamten konnten das Fahrzeug schließlich an der Wohnanschrift des Halters ausfindig machen und trafen wenig später auf den dazugehörigen Fahrer. Auch er musste sich einem Atemalkoholtest unterziehen – mit einem erschreckenden Ergebnis von rund 2 Promille. Auch hier folgten eine Blutprobenentnahme sowie die Sicherstellung des Führerscheins.
Strafverfahren und drohende Konsequenzen
Beide Fahrer müssen sich nun wegen einer Verkehrsstraftat nach § 316 StGB (Trunkenheit im Verkehr) verantworten. Je nach Schwere des Vergehens drohen ihnen:
✅ Hohe Geldstrafen ✅ Längere Führerscheinentzüge oder ein Fahrverbot ✅ Punkte in Flensburg ✅ Gegebenenfalls eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) vor Wiedererlangung des Führerscheins
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut vor den Gefahren von Alkohol am Steuer und appelliert an die Verantwortung der Verkehrsteilnehmer. „Wer betrunken fährt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere – das kann tödliche Folgen haben“, so ein Sprecher der Polizei Rhein-Berg.
Zeugen, die ähnliche Vorfälle beobachten, werden gebeten, sich umgehend bei der Polizei unter 02202 205-0 zu melden.
In der Nacht zu Sonntag (09.02.) kam es in Bergisch Gladbach-Refrath zu einem ungewöhnlichen Vorfall: Zwei Männer sollen mit einem Verkehrsschild die Seitenscheibe eines geparkten Fahrzeugs eingeschlagen haben.
Zeugen alarmieren die Polizei
Gegen Mitternacht bemerkten Anwohner zwei Männer, die sich verdächtig an einem geparkten VW in der Straße Steinbreche verhielten. Kurz darauf ertönte die Alarmanlage des Autos, und die Zeugen sahen, dass die Seitenscheibe der Fahrertür zerstört war.
Als sie die mutmaßlichen Täter ansprachen, ergriff einer von ihnen die Flucht. Der zweite Verdächtige wurde von einem beherzten Zeugen verfolgt und festgehalten. Die alarmierte Polizei nahm den Mann wenig später vorläufig fest.
Festgenommener war stark alkoholisiert
Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 25-jährigen Ukrainer, der erheblich unter Alkoholeinfluss stand. Ein Atemalkoholtest ergab 1,6 Promille, woraufhin ein Bereitschaftsstaatsanwalt eine Blutprobenentnahme anordnete.
Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem flüchtigen Komplizen verlief ohne Erfolg. Offenbar hatten die Männer keine Beute gemacht.
Sachschaden und weitere Ermittlungen
Der Sachschaden am Fahrzeug wird auf etwa 400 Euro geschätzt. Der beschädigte Pkw wurde sichergestellt und von einem Abschleppdienst abtransportiert.
Die Polizei hat Ermittlungen wegen versuchten Diebstahls aus einem Kraftfahrzeug aufgenommen. Nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Maßnahmen wurde der Festgenommene zunächst wieder auf freien Fuß gesetzt.
Zeugen, die Hinweise zum zweiten Täter geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 beim Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg zu melden.
Ein Großbrand hat am Montagnachmittag im Stadtteil Hebborn für einen Großeinsatz der Feuerwehr gesorgt. Der Anbau eines Einfamilienhauses an der Odenthaler Straße / Ecke Alte Wipperfürther Straße stand in Flammen und wurde vollständig zerstört.
Bewohner konnten sich rechtzeitig retten
Gegen 13:28 Uhr meldeten zahlreiche Anwohnerinnen und Anwohner das Feuer über den Notruf 112. Da zunächst unklar war, ob sich noch Personen im Gebäude befanden, rückte die Feuerwehr mit einem Großaufgebot an. Insgesamt wurden die beiden Feuerwachen 1 und 2, mehrere freiwillige Löschzüge sowie Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug zur Einsatzstelle geschickt.
Schon auf der Anfahrt war eine massive Rauchentwicklung sichtbar. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Anbau des Hauses bereits vollständig in Flammen, der Dachstuhl war durchgebrannt. Glücklicherweise konnten sich alle Bewohner des Hauses selbstständig in Sicherheit bringen.
Feuerwehr verhindert Übergreifen der Flammen
Der Fokus der Feuerwehr lag darauf, das Hauptgebäude vor den Flammen zu schützen, denn das Feuer drohte auf das angebundene Wohnhaus überzugreifen. Mehrere Löschtrupps konnten dies mit einem gezielten Außenangriff verhindern. Der Anbau jedoch wurde vollständig zerstört, der Dachstuhl stürzte teilweise ein. Ein Betreten des Gebäudes war nicht mehr möglich, weshalb es mit Löschschaum geflutet wurde, um ein Wiederaufflammen von Glutnestern zu verhindern.
Auch eine Drohneneinheit kam zum Einsatz, um dem Einsatzleiter eine bessere Übersicht aus der Luft zu verschaffen.
Straßensperrungen und Verkehrsbehinderungen
Die Odenthaler Straße musste zwischen dem „Hebborner Kreuz“ und der Jägerstraße vollständig gesperrt werden. Auch das „Hebborner Kreuz“ selbst war zeitweise für den Verkehr blockiert.
Ermittlungen zur Brandursache laufen
Der Einsatz der Feuerwehr konnte gegen 16:00 Uhr beendet werden. Die Polizei hat den Brandort beschlagnahmt, um die Brandursache zu ermitteln. Bislang gibt es keine Angaben zur Schadenshöhe.
In Bergisch Gladbach kam es erneut zu Einbrüchen in Grundschulen. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (05./06. Februar) drangen unbekannte Täter gewaltsam in die Gemeinschaftsgrundschule Herkenrath ein. In einer weiteren Grundschule im Stadtteil Sand blieb es beim Versuch.
Symbolbild
Einbruch in Grundschule Herkenrath
Die Gemeinschaftsgrundschule in der Sankt-Antonius-Straße wurde zuletzt am Mittwochabend gegen 22:00 Uhr ordnungsgemäß verschlossen. Am Donnerstagmorgen stellte die Schulleitung dann den Einbruch fest.
Die Täter verschafften sich mit Gewalt Zugang zum Gebäude und durchsuchten verschiedene Büro- und Klassenräume sowie Räumlichkeiten der offenen Ganztagsschule nach Wertgegenständen. Nach ersten Erkenntnissen entwendeten sie eine hohe Anzahl an iPads sowie einen zweistelligen Bargeldbetrag.
Einbruchsversuch in Grundschule Sand
Auch in der Grundschule Sand in der Schulstraße versuchten Unbekannte, sich Zutritt zu verschaffen. Die Schulleiterin entdeckte am Morgen Hebelspuren an zwei Eingangstüren und informierte die Polizei. Offenbar scheiterten die Täter jedoch an den Türen und gelangten nicht ins Gebäude.
Die letzten Mitarbeiter verließen die Schule am Mittwoch gegen 16:30 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt waren die Türen noch unbeschädigt.
Polizei sucht Zeugen
In beiden Fällen hat die Polizei eine Strafanzeige aufgenommen und eine Spurensicherung durchgeführt. Das zuständige Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen in der Nähe der Schulen gemacht haben, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 zu melden.
Die Polizei warnt Schulträger und Schulleitungen vor einer möglichen Serie und rät zu verstärkten Sicherheitsmaßnahmen.
Unbekannte Täter haben zwischen Dienstagabend (04.02.) und Mittwochmorgen (05.02.) im Bergisch Gladbacher Stadtteil Herkenrath ein Firmenfahrzeug aufgebrochen und wertvolle Arbeitsmaschinen gestohlen.
Transporter vor Firmengelände aufgebrochen
Der betroffene VW Crafter war über Nacht auf dem Parkplatz vor einem Firmengelände im Braunsberger Feld abgestellt. Als Mitarbeiter am Morgen zum Fahrzeug kamen, bemerkten sie Beschädigungen an einer Tür und stellten den Diebstahl von mehreren hochwertigen Arbeitsmaschinen fest. Offenbar hatten die Täter gezielt auf den Inhalt des Fahrzeugs abgesehen und sich mit entsprechenden Werkzeugen Zugang verschafft.
Wertvolle Werkzeuge entwendet
Nach ersten Ermittlungen haben die Täter unter anderem folgende Geräte gestohlen:
Motorflex der Marke Stihl
Schlagschrauber
Zwei Bohrhammer
Der Wert der gestohlenen Maschinen wird auf einen unteren vierstelligen Betrag geschätzt. Die Tat reiht sich in eine Serie von Einbrüchen in Firmenfahrzeuge ein, die in der Region zuletzt vermehrt vorkamen. Handwerksbetriebe sind zunehmend von Diebstählen betroffen, da ihre Fahrzeuge oft wertvolle Spezialwerkzeuge enthalten.
Täter agieren gezielt und organisiert
Die Vorgehensweise deutet darauf hin, dass die Täter mit professionellem Werkzeug agierten, um die Tür des Transporters zu öffnen, ohne großen Lärm zu verursachen. Bereits in der Vergangenheit wurden in der Region ähnliche Taten verzeichnet, bei denen Werkzeuge aus Firmenfahrzeugen entwendet wurden. Die Polizei vermutet, dass organisierte Gruppen hinter den Diebstählen stecken könnten, die gezielt auf hochwertige Werkzeuge aus sind.
Polizei sucht Zeugen
Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. Wer in der Nacht verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Umgebung bemerkt hat, wird gebeten, sich an das Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg unter der Rufnummer 02202 205-0 zu wenden.
Die Polizei rät Handwerksbetrieben, ihre Fahrzeuge über Nacht möglichst in gesicherten Bereichen abzustellen oder alternative Sicherungssysteme, wie verstärkte Türschlösser oder GPS-Tracker, in ihren Transportern zu installieren.
Am Mittwochmorgen (05.02.) führte die Straßenglätte im Rheinisch-Bergischen Kreis zu zahlreichen Verkehrsunfällen. Zwischen 05:00 Uhr und 11:00 Uhr registrierte die Polizei insgesamt 32 Unfälle, wobei sich die meisten auf glatte Straßen in Wermelskirchen konzentrierten. Glücklicherweise blieb es in den meisten Fällen bei Sachschäden.
Schwerpunkt in Wermelskirchen – Drei Unfälle mit Verletzten
Die Unfälle verteilten sich auf die Städte des Kreises wie folgt:
Bergisch Gladbach: 2
Burscheid: 0
Kürten: 5
Leichlingen: 2
Odenthal: 3
Overath: 2
Rösrath: 0
Wermelskirchen: 18
Bei drei Unfällen wurden Personen leicht verletzt:
Odenthal-Scheuren, 05:20 Uhr: Ein 30-jähriger Fahrer eines Streuwagens kam ins Rutschen und kippte mit seinem Fahrzeug in ein Feld. Dabei verlor das Fahrzeug sein Streusalz.
Bergisch Gladbach-Heidkamp, 05:30 Uhr: Ein 53-jähriger Motorrollerfahrer stürzte aufgrund der Glätte auf dem Sieglindenweg.
Odenthal-Scheuren, 07:00 Uhr: Eine 53-jährige Autofahrerin verlor auf der Straße „Busch“ die Kontrolle über ihren Pkw. Ihr Fahrzeug kippte an einer Böschung auf die Seite.
Polizei mahnt zu vorsichtiger Fahrweise
Die Schadenshöhen sind derzeit noch nicht bekannt. Die Polizei Rhein-Berg appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, ihr Fahrverhalten den winterlichen Bedingungen anzupassen. Insbesondere in den frühen Morgenstunden sei auf glatten Straßen besondere Vorsicht geboten.
Gleich zwei Wohnungseinbrüche wurden der Polizei am Montag (04.02.) in den Stadtteilen Frankenforst und Refrath gemeldet. Während die Täter in einem Fall offenbar keine Beute machten, gelang ihnen im zweiten Fall die Flucht – möglicherweise in letzter Sekunde.
Gartentor aufgebrochen – Täter scheitern in Frankenforst
Gegen 18:00 Uhr wurde in der Frankenstraße in Frankenforst ein Einbruchversuch gemeldet. Unbekannte hatten ein Gartentor aufgebrochen und die Scheibe einer Terrassentür eingeschlagen. Nach ersten Ermittlungen betraten die Täter das Haus jedoch nicht – aus bislang unbekannten Gründen. Die Bewohner stellten jedenfalls keinen Diebstahl fest.
Flucht aus Wohnung in Refrath – Bewohnerin hört Geräusche
Etwa eine Stunde später, gegen 19:00 Uhr, kam eine Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses in der Straße Hüttenfeld in Refrath nach Hause – und hörte verdächtige Geräusche aus ihrer Wohnung. Die Täter waren vermutlich noch vor Ort und konnten unerkannt entkommen.
Ersten Erkenntnissen zufolge waren sie zuvor durch ein Küchenfenster in die Wohnung eingedrungen und hatten mehrere Räume durchsucht. Ob sie dabei Wertgegenstände entwendeten, konnte die Polizei zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht feststellen.
Polizei sucht Zeugen
In beiden Fällen hat die Polizei Strafanzeigen aufgenommen und Spurensicherungen durchgeführt. Das Kriminalkommissariat 2 bittet um Zeugenhinweise und nimmt diese unter der Rufnummer 02202 205-0 entgegen.
Die Polizei rät Bürgern, bei verdächtigen Geräuschen oder auffälligen Personen in der Nachbarschaft sofort den Notruf 110 zu wählen.
Am Montag (03.02.) kam es in Bergisch Gladbach zu zwei Einbrüchen in Wohnhäuser. Während ein Haus in Refrath während der Nachtstunden Ziel der Täter wurde, brachen Unbekannte am frühen Abend in eine Wohnung in Bensberg ein.
Symbolbild, keine echte Aufzeichung
Einbruch in Refrath – Zeuge hört Scheibenklirren
In der Straße Im Letsch hörte ein Anwohner in der Nacht zwischen 00:00 Uhr und 03:00 Uhr das Klirren von Glas, maß dem Geräusch jedoch zunächst keine Bedeutung bei. Erst am Morgen stellte sich heraus, dass in ein Einfamilienhaus eingebrochen worden war. Die Täter hatten offenbar die Terrassentür eingeschlagen, um sich Zugang zu verschaffen. Da sich die Bewohner im Urlaub befinden, ist noch unklar, ob und was gestohlen wurde.
Wohnungseinbruch in Bensberg – Schmuck und Bargeld gestohlen
Zwischen 18:00 Uhr und 19:15 Uhr drangen unbekannte Täter in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Straße „Am Stockbrunnen“ ein. Sie hebelten die Terrassentür auf und durchsuchten die Räumlichkeiten. Nach ersten Erkenntnissen wurden Schmuck und Bargeld im Wert eines unteren vierstelligen Betrags entwendet.
Polizei sucht Zeugen und bietet Beratung an
Die Polizei hat in beiden Fällen Spurensicherungen durchgeführt und bittet Zeugen um Hinweise. Wer etwas Verdächtiges beobachtet hat, kann sich unter der Rufnummer 02202 205-0 beim Kriminalkommissariat 2 melden.
Zusätzlich bietet die Kriminalprävention eine kostenlose Beratung zum Thema Einbruchschutz an. Interessierte können sich unter 02202 205-444 oder per E-Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de melden.
Am Sonntagnachmittag (02.02.2025) kam es im Stadtteil Nußbaum von Bergisch Gladbach zu einem schweren Mountainbike-Unfall. Ein Radfahrer stürzte in unwegsamem Gelände und erlitt schwerste Verletzungen. Die Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort, um den Verunglückten möglichst schonend zu bergen und medizinisch zu versorgen.
Sofortige Notfallversorgung im Gelände
Gegen 16:20 Uhr ging der Notruf bei der Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises ein. Ein Rettungswagen (RTW) sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) der Feuer- und Rettungswache 1 wurden sofort zur Unfallstelle entsandt. Der Notarzt und das Rettungsteam übernahmen umgehend die Erstversorgung des schwerstverletzten Sportlers.
Schwierige Bergung – Spezialfahrzeug und Hubschrauber im Einsatz
Da sich der Unfallort in schwer zugänglichem Gelände befand, wurde das speziell ausgerüstete Mehrzweckfahrzeug (MZF) des Löschzugs 5 – Schildgen nachalarmiert, um den Patienten sicher aus dem Wald zu transportieren.
Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde zusätzlich der Intensivtransporthubschrauber (ITH) „Christoph Rheinland“ angefordert. Er landete in unmittelbarer Nähe der Unfallstelle, um den Verunglückten schnellstmöglich in ein Krankenhaus der Maximalversorgung nach Köln zu bringen. Die Polizei unterstützte bei der Absicherung der Landung.
Lebensrettender Einsatz – Zustand des Verunglückten unklar
Dank des koordinierten Einsatzes der Rettungskräfte konnte der schwerverletzte Mountainbiker zügig in eine Klinik gebracht werden. Angaben zum aktuellen Gesundheitszustand liegen bislang nicht vor.
Dieser Vorfall verdeutlicht die Herausforderungen und Risiken des Mountainbikens in unwegsamem Gelände. Die Feuerwehr appelliert an alle Sportler, geeignete Schutzausrüstung zu tragen und sich der potenziellen Gefahren bewusst zu sein.
Ein ungewöhnlicher Vorfall beschäftigte am Sonntag (02.02.2025) die Feuerwehr in Bergisch Gladbach. In einer Werkstatt im Stadtteil Gronau entzündete sich ein Karton – durch den Brennglas-Effekt eines konkaven Spiegels.
Brand schnell entdeckt und gelöscht
Gegen 16:15 Uhr wurde die Feuerwehr durch eine automatische Brandmeldeanlage alarmiert. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte eine Rauchentwicklung in einem Aufenthaltsraum vor, ausgelöst durch einen brennenden Karton auf einem Tisch.
Die Ursache war ein Spiegel, der durch Sonneneinstrahlung das Licht so stark bündelte, dass sich das Material entzündete. Dank des schnellen Alarmsystems konnte der Brand rasch gelöscht werden, sodass größerer Schaden verhindert wurde.
Feuerwehr warnt vor Brandgefahr durch Spiegel
Die Feuerwehr nutzt den Vorfall, um auf eine oft unterschätzte Gefahr hinzuweisen: Spiegel und Glasgegenstände, die direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, können Feuer auslösen. Die Einsatzkräfte empfehlen daher, reflektierende Objekte sicher zu platzieren, um ungewollte Brände zu vermeiden.
Einsatz ohne Verletzte – Feuerwehr mit großem Aufgebot vor Ort
Der Einsatz endete gegen 17 Uhr. Glücklicherweise kamen keine Personen zu Schaden. Im Einsatz waren mehrere Löschzüge der Feuer- und Rettungswachen 1 und 2, der Einsatzführungsdienst sowie der Löschzug 7 – Stadtmitte und ein Rettungswagen.