Am Samstagmittag (15.02.) kam es auf der L286 bei Bergisch Gladbach zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein 58-jähriger Mann aus Bergisch Gladbach schwer verletzt wurde. Der Mann kam mit seinem Toyota von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Verteilerkasten.
Unfallursache noch unklar
Nach ersten Ermittlungen befuhr der Fahrer gegen 13:25 Uhr die L286 aus Richtung Kürten kommend in Richtung Bergisch Gladbach, als er kurz vor dem Ortseingang aus bisher unbekannten Gründen nach rechts von der Fahrbahn abkam. Sein Fahrzeug prallte gegen einen Verteilerkasten und kam dort zum Stillstand.
Rettungseinsatz vor Ort
Ersthelfer kümmerten sich um den zunächst nicht ansprechbaren Fahrer bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Der Mann wurde schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Dort ordnete die Polizei eine Blutprobe an, da der 58-Jährige den Konsum von Betäubungsmitteln einräumte.
Führerschein eingezogen – L286 zeitweise gesperrt
Die Polizei beschlagnahmte den Führerschein des Unfallfahrers. Sein Toyota wurde abgeschleppt, während die Feuerwehr den beschädigten Verteilerkasten sicherte. Die L286 musste während der Unfallaufnahme zeitweise vollständig gesperrt werden. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.
Nach einer aufwendigen Bombenentschärfung in Osnabrück wurde der Bahnverkehr am Hauptbahnhof in der Nacht zum Samstag wieder aufgenommen. Von Freitag 14 Uhr bis in die späten Abendstunden war der Hauptbahnhof gesperrt, nachdem ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Nähe gefunden wurde.
Evakuierung von 14.000 Menschen
Etwa 14.000 Menschen mussten in den Stadtteilen Innenstadt, Fledder und Schinkel ihre Wohnungen verlassen. Das Evakuierungsgebiet entsprach dem gleichen Bereich, der bereits bei einer Bombenräumung im November 2024 betroffen war.
Verzögerte Entschärfung durch Eindringlinge
Die Entschärfung durch den Kampfmittelräumdienst begann kurz vor 19 Uhr, musste jedoch mehrfach unterbrochen werden, da sich Personen unerlaubt im Sperrgebiet aufhielten. Die Polizei entfernte diese, bevor die Spezialisten ihre Arbeit fortsetzen konnten.
Einsatz von Hochdruck-Wasserstrahl
Der Zünder der Bombe wurde schließlich mit einer Wasserschneidtechnik entfernt, einem Verfahren, bei dem der Zünder aus sicherer Entfernung herausgeschnitten wird. Um 23:14 Uhr gab die Stadt Osnabrück schließlich Entwarnung.
Dank und Ausblick
Oberbürgermeisterin Katharina Pötter lobte die Einsatzkräfte und die Anwohner: „Die Evakuierung in so kurzer Zeit zu organisieren, ist eine herausragende Leistung. Auch wenn es niemandem Spaß macht, haben sich die meisten Anwohner vorbildlich verhalten.“ Pötter kündigte zudem an, dass die Stadt Verbesserungsvorschläge für zukünftige Bombenentschärfungen prüfen werde, da in nächster Zeit vermehrt ähnliche Einsätze zu erwarten seien.
Am Donnerstagmorgen (13. Februar) gegen 6:50 Uhr kam es in Rösrath zu einem Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einem 15-jährigen Fußgänger. Der Unfall ereignete sich an der Kreuzung Kölner Straße/Kiefernweg.
Symbolbild
Jugendlicher missachtete Rotlicht
Nach eigenen Angaben missachtete der Jugendliche aus Rösrath in Eile das Rotlicht der Ampel und betrat die Fahrbahn. Ein schwarzer Pkw, der in Richtung Dammelsfurther Weg unterwegs war, touchierte den Jungen leicht.
Fahrerin und Fußgänger verließen die Unfallstelle
Nach einem kurzen Gespräch mit der Fahrerin, in dem der 15-Jährige angab, dass es ihm gut gehe, entfernten sich beide Beteiligten von der Unfallstelle. Erst später verspürte der Junge Schmerzen und verständigte die Polizei und den Rettungsdienst. Er wurde zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht.
Polizei bittet um Hinweise
Das Verkehrskommissariat Rhein-Berg sucht nun nach der Fahrerin des beteiligten schwarzen Pkw mit Städtekennung „GL“. Die Frau wird wie folgt beschrieben:
Ca. 40 Jahre alt
Schlanke Statur
Schwarze Brille
Blonde, schulterlange Haare, zum Zopf gebunden
Hinweise bitte an die Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0.
In der Innenstadt von Bergisch Gladbach ist es zu einem Einbruch in ein Tabakgeschäft an der Hauptstraße gekommen. Laut Polizei ereignete sich die Tat in der Zeit von Mittwochabend (12.02.), 20:00 Uhr, bis Donnerstagvormittag (13.02.), 11:30 Uhr.
Schiebetür gewaltsam geöffnet
Nach ersten Erkenntnissen verschafften sich die unbekannten Täter gewaltsam Zugang zum Ladenlokal, indem sie die Schiebetür aufbrachen. Aus dem Geschäft entwendeten sie einen unteren dreistelligen Bargeldbetrag sowie eine bislang unbekannte Menge Shishatabak.
Polizei bittet um Hinweise
Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und eine Spurensicherung durchgeführt. Nun sucht das Kriminalkommissariat 2 nach möglichen Zeugen, die in der Nacht verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 02202 205-0 entgegen.
Geschäftseinbrüche in Bergisch Gladbach sind zuletzt vermehrt gemeldet worden. Die Polizei rät Gewerbetreibenden, ihre Ladenlokale besonders zu sichern, etwa durch verstärkte Türen, Videoüberwachung oder Alarmsysteme.
Betrüger haben es immer wieder auf ahnungslose Menschen abgesehen – sei es mit Schockanrufen, falschen Polizisten oder anderen kriminellen Maschen. Trotz regelmäßiger Warnungen der Polizei Rhein-Berg fallen weiterhin Menschen auf diese Tricks herein und übergeben hohe Summen Bargeld, Schmuck oder Wertgegenstände an Kriminelle.
Um dem entgegenzuwirken, setzt die Stadtsparkasse Wermelskirchen gemeinsam mit der Polizei auf ein präventives Sicherheitskonzept, das sich bereits bewährt hat.
Kommen Kundinnen und Kunden mit dem Wunsch, ungewöhnlich hohe Bargeldbeträge abzuheben, sind die Bankangestellten darauf geschult, vorsichtig nachzufragen. Sie können auf bekannte Betrugsmaschen hinweisen, dürfen die Auszahlung aber nicht verweigern.
In solchen Fällen wird das Geld in einem speziellen Briefumschlag ausgegeben, auf dem sechs kritische Fragen abgedruckt sind. Dazu gehören beispielsweise:
„Haben Sie den Geldbetrag abgehoben, weil Sie angerufen worden sind?“
„Hat Ihnen jemand am Telefon gesagt, dass Sie niemandem davon erzählen dürfen?“
Sollten zwei oder mehr dieser Fragen mit „Ja“ beantwortet werden, ist Vorsicht geboten – und es wird geraten, umgehend die Polizei zu kontaktieren.
Betrugsmasche „Schockanruf“ besonders perfide
Peter Liening, Leiter des Kriminalkommissariats für Kriminalprävention und Opferschutz, erklärt eine besonders gefährliche Betrugsmasche:
„Beim sogenannten Schockanruf geben sich Kriminelle als Polizisten oder Staatsanwälte aus. Sie erzählen eine dramatische Geschichte, etwa dass ein Angehöriger einen schweren Unfall verursacht hat und nur gegen eine hohe Kaution freigelassen wird. Aus Angst überweisen die Betroffenen dann oft ihr gesamtes Erspartes.“
Bankmitarbeiter geschult – Zusammenarbeit wird fortgeführt
Andrea vom Stein, Leiterin Organisation und Vertriebsunterstützung bei der Stadtsparkasse Wermelskirchen, betont die Bedeutung dieser Maßnahme:
„Unsere Mitarbeitenden sind für solche Situationen sensibilisiert. Wir sind froh, dass wir mit den Briefumschlägen eine weitere Möglichkeit haben, Menschen vor Betrug zu schützen.“
Polizei bietet Beratung zu Betrugsmaschen an
Wer sich über aktuelle Betrugsmaschen informieren oder Präventionstipps erhalten möchte, kann sich an das Kriminalkommissariat für Kriminalprävention und Opferschutz wenden:
Einbruch in der Friedrich-Ebert-Straße: Unbekannte Täter haben am Wochenende in ein Bürogebäude eingebrochen und dabei einen mittleren vierstelligen Bargeldbetrag sowie zwei Autoschlüssel entwendet. Zudem nahmen sie einen Dienstwagen der Firma, einen grauen BMW X3, mit.
Einbruch über das Wochenende
Nach Angaben der Mitarbeiter wurde das Büro zuletzt am Freitag (07.02.) gegen 16:30 Uhr ordnungsgemäß verlassen. Als die Beschäftigten am Montagmorgen (10.02.) gegen 07:15 Uhr zur Arbeit kamen, entdeckten sie die aufgebrochene Haupteingangstür und durchsuchte Geschäftsräume.
Im Inneren des Gebäudes wurden mehrere Türen gewaltsam geöffnet, Schränke durchwühlt und Bargeld gestohlen. Die Täter erbeuteten außerdem zwei Fahrzeugschlüssel und entkamen mit einem Firmenfahrzeug – einem grauen BMW X3.
Gestohlener Wagen sichergestellt
Im Rahmen der Ermittlungen konnte die Polizei das entwendete Fahrzeug bereits im Nahbereich sicherstellen. Die Täter sind jedoch weiterhin unbekannt.
Polizei bittet um Hinweise
Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und eine Spurensicherung am Tatort veranlasst. Nun sucht das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg nach Zeugen.
Wer verdächtige Beobachtungen in der Friedrich-Ebert-Straße gemacht hat oder Hinweise zu den Tätern geben kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 bei der Polizei zu melden.
Bergisch Gladbach/Kürten – Zwei stark alkoholisierte Autofahrer sind am Mittwoch von der Polizei gestoppt und aus dem Verkehr gezogen worden. Beide mussten ihre Führerscheine abgeben und erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.
Stop alcohol concept. Person refuse to drink alcohol.
Erster Fall in Bergisch Gladbach: 1,4 Promille am Steuer
Gegen 15:00 Uhr kontrollierten Beamte des Verkehrsdienstes einen 42-jährigen Ford-Fahrer auf der Dellbrücker Straße im Stadtteil Hand. Während der Überprüfung nahmen die Polizisten deutlichen Alkoholgeruch in seiner Atemluft wahr. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab über 1,4 Promille, womit der Mann deutlich über der gesetzlichen Grenze lag.
Die Konsequenz: Eine angeordnete Blutprobenentnahme und die sofortige Sicherstellung des Führerscheins. Der Mann durfte seine Fahrt nicht fortsetzen und muss sich nun in einem Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten.
Zweiter Fall in Kürten: 2 Promille und gefährliche Fahrweise
Noch drastischer war der Fall eines 59-jährigen Toyota-Fahrers in Kürten. Gegen 17:55 Uhr meldeten mehrere Zeugen der Polizei, dass ein Pkw auf der Altenberger Straße in starken Schlangenlinien unterwegs sei. Laut Zeugenangaben touchierte das Fahrzeug mehrfach Bordsteinkanten und geriet in den Gegenverkehr – eine äußerst gefährliche Situation für alle Verkehrsteilnehmer.
Die Beamten konnten das Fahrzeug schließlich an der Wohnanschrift des Halters ausfindig machen und trafen wenig später auf den dazugehörigen Fahrer. Auch er musste sich einem Atemalkoholtest unterziehen – mit einem erschreckenden Ergebnis von rund 2 Promille. Auch hier folgten eine Blutprobenentnahme sowie die Sicherstellung des Führerscheins.
Strafverfahren und drohende Konsequenzen
Beide Fahrer müssen sich nun wegen einer Verkehrsstraftat nach § 316 StGB (Trunkenheit im Verkehr) verantworten. Je nach Schwere des Vergehens drohen ihnen:
✅ Hohe Geldstrafen ✅ Längere Führerscheinentzüge oder ein Fahrverbot ✅ Punkte in Flensburg ✅ Gegebenenfalls eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) vor Wiedererlangung des Führerscheins
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut vor den Gefahren von Alkohol am Steuer und appelliert an die Verantwortung der Verkehrsteilnehmer. „Wer betrunken fährt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere – das kann tödliche Folgen haben“, so ein Sprecher der Polizei Rhein-Berg.
Zeugen, die ähnliche Vorfälle beobachten, werden gebeten, sich umgehend bei der Polizei unter 02202 205-0 zu melden.
In der Nacht zu Sonntag (09.02.) kam es in Bergisch Gladbach-Refrath zu einem ungewöhnlichen Vorfall: Zwei Männer sollen mit einem Verkehrsschild die Seitenscheibe eines geparkten Fahrzeugs eingeschlagen haben.
Zeugen alarmieren die Polizei
Gegen Mitternacht bemerkten Anwohner zwei Männer, die sich verdächtig an einem geparkten VW in der Straße Steinbreche verhielten. Kurz darauf ertönte die Alarmanlage des Autos, und die Zeugen sahen, dass die Seitenscheibe der Fahrertür zerstört war.
Als sie die mutmaßlichen Täter ansprachen, ergriff einer von ihnen die Flucht. Der zweite Verdächtige wurde von einem beherzten Zeugen verfolgt und festgehalten. Die alarmierte Polizei nahm den Mann wenig später vorläufig fest.
Festgenommener war stark alkoholisiert
Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 25-jährigen Ukrainer, der erheblich unter Alkoholeinfluss stand. Ein Atemalkoholtest ergab 1,6 Promille, woraufhin ein Bereitschaftsstaatsanwalt eine Blutprobenentnahme anordnete.
Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem flüchtigen Komplizen verlief ohne Erfolg. Offenbar hatten die Männer keine Beute gemacht.
Sachschaden und weitere Ermittlungen
Der Sachschaden am Fahrzeug wird auf etwa 400 Euro geschätzt. Der beschädigte Pkw wurde sichergestellt und von einem Abschleppdienst abtransportiert.
Die Polizei hat Ermittlungen wegen versuchten Diebstahls aus einem Kraftfahrzeug aufgenommen. Nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Maßnahmen wurde der Festgenommene zunächst wieder auf freien Fuß gesetzt.
Zeugen, die Hinweise zum zweiten Täter geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 beim Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg zu melden.
Ein Großbrand hat am Montagnachmittag im Stadtteil Hebborn für einen Großeinsatz der Feuerwehr gesorgt. Der Anbau eines Einfamilienhauses an der Odenthaler Straße / Ecke Alte Wipperfürther Straße stand in Flammen und wurde vollständig zerstört.
Bewohner konnten sich rechtzeitig retten
Gegen 13:28 Uhr meldeten zahlreiche Anwohnerinnen und Anwohner das Feuer über den Notruf 112. Da zunächst unklar war, ob sich noch Personen im Gebäude befanden, rückte die Feuerwehr mit einem Großaufgebot an. Insgesamt wurden die beiden Feuerwachen 1 und 2, mehrere freiwillige Löschzüge sowie Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug zur Einsatzstelle geschickt.
Schon auf der Anfahrt war eine massive Rauchentwicklung sichtbar. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Anbau des Hauses bereits vollständig in Flammen, der Dachstuhl war durchgebrannt. Glücklicherweise konnten sich alle Bewohner des Hauses selbstständig in Sicherheit bringen.
Feuerwehr verhindert Übergreifen der Flammen
Der Fokus der Feuerwehr lag darauf, das Hauptgebäude vor den Flammen zu schützen, denn das Feuer drohte auf das angebundene Wohnhaus überzugreifen. Mehrere Löschtrupps konnten dies mit einem gezielten Außenangriff verhindern. Der Anbau jedoch wurde vollständig zerstört, der Dachstuhl stürzte teilweise ein. Ein Betreten des Gebäudes war nicht mehr möglich, weshalb es mit Löschschaum geflutet wurde, um ein Wiederaufflammen von Glutnestern zu verhindern.
Auch eine Drohneneinheit kam zum Einsatz, um dem Einsatzleiter eine bessere Übersicht aus der Luft zu verschaffen.
Straßensperrungen und Verkehrsbehinderungen
Die Odenthaler Straße musste zwischen dem „Hebborner Kreuz“ und der Jägerstraße vollständig gesperrt werden. Auch das „Hebborner Kreuz“ selbst war zeitweise für den Verkehr blockiert.
Ermittlungen zur Brandursache laufen
Der Einsatz der Feuerwehr konnte gegen 16:00 Uhr beendet werden. Die Polizei hat den Brandort beschlagnahmt, um die Brandursache zu ermitteln. Bislang gibt es keine Angaben zur Schadenshöhe.
In Bergisch Gladbach kam es erneut zu Einbrüchen in Grundschulen. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (05./06. Februar) drangen unbekannte Täter gewaltsam in die Gemeinschaftsgrundschule Herkenrath ein. In einer weiteren Grundschule im Stadtteil Sand blieb es beim Versuch.
Symbolbild
Einbruch in Grundschule Herkenrath
Die Gemeinschaftsgrundschule in der Sankt-Antonius-Straße wurde zuletzt am Mittwochabend gegen 22:00 Uhr ordnungsgemäß verschlossen. Am Donnerstagmorgen stellte die Schulleitung dann den Einbruch fest.
Die Täter verschafften sich mit Gewalt Zugang zum Gebäude und durchsuchten verschiedene Büro- und Klassenräume sowie Räumlichkeiten der offenen Ganztagsschule nach Wertgegenständen. Nach ersten Erkenntnissen entwendeten sie eine hohe Anzahl an iPads sowie einen zweistelligen Bargeldbetrag.
Einbruchsversuch in Grundschule Sand
Auch in der Grundschule Sand in der Schulstraße versuchten Unbekannte, sich Zutritt zu verschaffen. Die Schulleiterin entdeckte am Morgen Hebelspuren an zwei Eingangstüren und informierte die Polizei. Offenbar scheiterten die Täter jedoch an den Türen und gelangten nicht ins Gebäude.
Die letzten Mitarbeiter verließen die Schule am Mittwoch gegen 16:30 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt waren die Türen noch unbeschädigt.
Polizei sucht Zeugen
In beiden Fällen hat die Polizei eine Strafanzeige aufgenommen und eine Spurensicherung durchgeführt. Das zuständige Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen in der Nähe der Schulen gemacht haben, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 zu melden.
Die Polizei warnt Schulträger und Schulleitungen vor einer möglichen Serie und rät zu verstärkten Sicherheitsmaßnahmen.