Am Mittwochmorgen (05.02.) führte die Straßenglätte im Rheinisch-Bergischen Kreis zu zahlreichen Verkehrsunfällen. Zwischen 05:00 Uhr und 11:00 Uhr registrierte die Polizei insgesamt 32 Unfälle, wobei sich die meisten auf glatte Straßen in Wermelskirchen konzentrierten. Glücklicherweise blieb es in den meisten Fällen bei Sachschäden.
Schwerpunkt in Wermelskirchen – Drei Unfälle mit Verletzten
Die Unfälle verteilten sich auf die Städte des Kreises wie folgt:
Bergisch Gladbach: 2
Burscheid: 0
Kürten: 5
Leichlingen: 2
Odenthal: 3
Overath: 2
Rösrath: 0
Wermelskirchen: 18
Bei drei Unfällen wurden Personen leicht verletzt:
Odenthal-Scheuren, 05:20 Uhr: Ein 30-jähriger Fahrer eines Streuwagens kam ins Rutschen und kippte mit seinem Fahrzeug in ein Feld. Dabei verlor das Fahrzeug sein Streusalz.
Bergisch Gladbach-Heidkamp, 05:30 Uhr: Ein 53-jähriger Motorrollerfahrer stürzte aufgrund der Glätte auf dem Sieglindenweg.
Odenthal-Scheuren, 07:00 Uhr: Eine 53-jährige Autofahrerin verlor auf der Straße „Busch“ die Kontrolle über ihren Pkw. Ihr Fahrzeug kippte an einer Böschung auf die Seite.
Polizei mahnt zu vorsichtiger Fahrweise
Die Schadenshöhen sind derzeit noch nicht bekannt. Die Polizei Rhein-Berg appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, ihr Fahrverhalten den winterlichen Bedingungen anzupassen. Insbesondere in den frühen Morgenstunden sei auf glatten Straßen besondere Vorsicht geboten.
Gleich zwei Wohnungseinbrüche wurden der Polizei am Montag (04.02.) in den Stadtteilen Frankenforst und Refrath gemeldet. Während die Täter in einem Fall offenbar keine Beute machten, gelang ihnen im zweiten Fall die Flucht – möglicherweise in letzter Sekunde.
Gartentor aufgebrochen – Täter scheitern in Frankenforst
Gegen 18:00 Uhr wurde in der Frankenstraße in Frankenforst ein Einbruchversuch gemeldet. Unbekannte hatten ein Gartentor aufgebrochen und die Scheibe einer Terrassentür eingeschlagen. Nach ersten Ermittlungen betraten die Täter das Haus jedoch nicht – aus bislang unbekannten Gründen. Die Bewohner stellten jedenfalls keinen Diebstahl fest.
Flucht aus Wohnung in Refrath – Bewohnerin hört Geräusche
Etwa eine Stunde später, gegen 19:00 Uhr, kam eine Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses in der Straße Hüttenfeld in Refrath nach Hause – und hörte verdächtige Geräusche aus ihrer Wohnung. Die Täter waren vermutlich noch vor Ort und konnten unerkannt entkommen.
Ersten Erkenntnissen zufolge waren sie zuvor durch ein Küchenfenster in die Wohnung eingedrungen und hatten mehrere Räume durchsucht. Ob sie dabei Wertgegenstände entwendeten, konnte die Polizei zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht feststellen.
Polizei sucht Zeugen
In beiden Fällen hat die Polizei Strafanzeigen aufgenommen und Spurensicherungen durchgeführt. Das Kriminalkommissariat 2 bittet um Zeugenhinweise und nimmt diese unter der Rufnummer 02202 205-0 entgegen.
Die Polizei rät Bürgern, bei verdächtigen Geräuschen oder auffälligen Personen in der Nachbarschaft sofort den Notruf 110 zu wählen.
Am Montag (03.02.) kam es in Bergisch Gladbach zu zwei Einbrüchen in Wohnhäuser. Während ein Haus in Refrath während der Nachtstunden Ziel der Täter wurde, brachen Unbekannte am frühen Abend in eine Wohnung in Bensberg ein.
Symbolbild, keine echte Aufzeichung
Einbruch in Refrath – Zeuge hört Scheibenklirren
In der Straße Im Letsch hörte ein Anwohner in der Nacht zwischen 00:00 Uhr und 03:00 Uhr das Klirren von Glas, maß dem Geräusch jedoch zunächst keine Bedeutung bei. Erst am Morgen stellte sich heraus, dass in ein Einfamilienhaus eingebrochen worden war. Die Täter hatten offenbar die Terrassentür eingeschlagen, um sich Zugang zu verschaffen. Da sich die Bewohner im Urlaub befinden, ist noch unklar, ob und was gestohlen wurde.
Wohnungseinbruch in Bensberg – Schmuck und Bargeld gestohlen
Zwischen 18:00 Uhr und 19:15 Uhr drangen unbekannte Täter in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Straße „Am Stockbrunnen“ ein. Sie hebelten die Terrassentür auf und durchsuchten die Räumlichkeiten. Nach ersten Erkenntnissen wurden Schmuck und Bargeld im Wert eines unteren vierstelligen Betrags entwendet.
Polizei sucht Zeugen und bietet Beratung an
Die Polizei hat in beiden Fällen Spurensicherungen durchgeführt und bittet Zeugen um Hinweise. Wer etwas Verdächtiges beobachtet hat, kann sich unter der Rufnummer 02202 205-0 beim Kriminalkommissariat 2 melden.
Zusätzlich bietet die Kriminalprävention eine kostenlose Beratung zum Thema Einbruchschutz an. Interessierte können sich unter 02202 205-444 oder per E-Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de melden.
Am Sonntagnachmittag (02.02.2025) kam es im Stadtteil Nußbaum von Bergisch Gladbach zu einem schweren Mountainbike-Unfall. Ein Radfahrer stürzte in unwegsamem Gelände und erlitt schwerste Verletzungen. Die Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort, um den Verunglückten möglichst schonend zu bergen und medizinisch zu versorgen.
Sofortige Notfallversorgung im Gelände
Gegen 16:20 Uhr ging der Notruf bei der Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises ein. Ein Rettungswagen (RTW) sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) der Feuer- und Rettungswache 1 wurden sofort zur Unfallstelle entsandt. Der Notarzt und das Rettungsteam übernahmen umgehend die Erstversorgung des schwerstverletzten Sportlers.
Schwierige Bergung – Spezialfahrzeug und Hubschrauber im Einsatz
Da sich der Unfallort in schwer zugänglichem Gelände befand, wurde das speziell ausgerüstete Mehrzweckfahrzeug (MZF) des Löschzugs 5 – Schildgen nachalarmiert, um den Patienten sicher aus dem Wald zu transportieren.
Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde zusätzlich der Intensivtransporthubschrauber (ITH) „Christoph Rheinland“ angefordert. Er landete in unmittelbarer Nähe der Unfallstelle, um den Verunglückten schnellstmöglich in ein Krankenhaus der Maximalversorgung nach Köln zu bringen. Die Polizei unterstützte bei der Absicherung der Landung.
Lebensrettender Einsatz – Zustand des Verunglückten unklar
Dank des koordinierten Einsatzes der Rettungskräfte konnte der schwerverletzte Mountainbiker zügig in eine Klinik gebracht werden. Angaben zum aktuellen Gesundheitszustand liegen bislang nicht vor.
Dieser Vorfall verdeutlicht die Herausforderungen und Risiken des Mountainbikens in unwegsamem Gelände. Die Feuerwehr appelliert an alle Sportler, geeignete Schutzausrüstung zu tragen und sich der potenziellen Gefahren bewusst zu sein.
Ein ungewöhnlicher Vorfall beschäftigte am Sonntag (02.02.2025) die Feuerwehr in Bergisch Gladbach. In einer Werkstatt im Stadtteil Gronau entzündete sich ein Karton – durch den Brennglas-Effekt eines konkaven Spiegels.
Brand schnell entdeckt und gelöscht
Gegen 16:15 Uhr wurde die Feuerwehr durch eine automatische Brandmeldeanlage alarmiert. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte eine Rauchentwicklung in einem Aufenthaltsraum vor, ausgelöst durch einen brennenden Karton auf einem Tisch.
Die Ursache war ein Spiegel, der durch Sonneneinstrahlung das Licht so stark bündelte, dass sich das Material entzündete. Dank des schnellen Alarmsystems konnte der Brand rasch gelöscht werden, sodass größerer Schaden verhindert wurde.
Feuerwehr warnt vor Brandgefahr durch Spiegel
Die Feuerwehr nutzt den Vorfall, um auf eine oft unterschätzte Gefahr hinzuweisen: Spiegel und Glasgegenstände, die direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, können Feuer auslösen. Die Einsatzkräfte empfehlen daher, reflektierende Objekte sicher zu platzieren, um ungewollte Brände zu vermeiden.
Einsatz ohne Verletzte – Feuerwehr mit großem Aufgebot vor Ort
Der Einsatz endete gegen 17 Uhr. Glücklicherweise kamen keine Personen zu Schaden. Im Einsatz waren mehrere Löschzüge der Feuer- und Rettungswachen 1 und 2, der Einsatzführungsdienst sowie der Löschzug 7 – Stadtmitte und ein Rettungswagen.
Nach den Schüssen auf einen 33-jährigen Kiosk-Mitarbeiter in Köln-Ostheim hat die Polizei weitere Details veröffentlicht. Der Täter soll das Geschäft betreten und sofort aus nächster Nähe auf das Opfer geschossen haben. Anschließend floh er auf einem E-Scooter.
Delft, The Netherlands – march 15, 2018: Kiosk and three yellow ticket machines at Dutch railway station of Delft
Opfer schwer verletzt – keine Lebensgefahr
Der 33-jährige Mann erlitt schwere Verletzungen im Unterkörper und wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Laut Polizei besteht jedoch keine Lebensgefahr. Der Täter, der dunkle Kleidung trug, ist weiterhin auf der Flucht.
Parallelen zu tödlichem Angriff in Kalk
Die Ermittler prüfen mögliche Zusammenhänge mit einer tödlichen Schießerei im Oktober vor einem Fitnessstudio in Köln-Kalk. Damals wurde ein 32-jähriger Mann erschossen – auch er war mit dem nun verletzten Kiosk-Mitarbeiter eng befreundet.
In beiden Fällen nutzte der Täter einen E-Scooter zur Flucht. Zudem gab es nach der Veröffentlichung eines Fahndungsbildes im Kalker Mordfall Drohungen gegen das aktuelle Opfer.
Ermittlungen im Milieu der Rockerkriminalität
Der Vater des 33-Jährigen berichtet, dass sein Sohn und das Kalker Opfer gemeinsam aufgewachsen und eng verbunden gewesen seien. Die Polizei geht Hinweisen auf eine mögliche Verbindung zur organisierten Kriminalität nach.
Eine Mordkommission ermittelt nun intensiv in beiden Fällen. Die Polizei hat zudem die Fahndung nach dem flüchtigen Täter ausgeweitet.
Serie von Gewalttaten in Köln setzt sich fort
Die jüngste Schießerei reiht sich in eine Serie schwerer Gewaltdelikte in Köln ein. In den vergangenen Monaten gab es auffällig viele Schüsse und Angriffe im kriminellen Milieu. Die Polizei steht vor der Herausforderung, die eskalierenden Auseinandersetzungen in den Griff zu bekommen.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag haben unbekannte Täter in Bergisch Gladbach insgesamt sieben Firmenfahrzeuge aufgebrochen und wertvolle Werkzeuge gestohlen.
Massiver Diebstahl in der Paffrather Straße
Die Polizei wurde am Donnerstagmorgen (30.01.) zu einer Firma in der Paffrather Straße gerufen, nachdem dort mehrere Transporter aufgebrochen worden waren. Insgesamt fünf Fahrzeuge der Marke Renault wurden zwischen Mittwochabend (29.01.) und Donnerstagmorgen beschädigt und gewaltsam geöffnet. Die Täter entwendeten zahlreiche Werkzeuge, der Schaden beläuft sich auf einen mittleren bis oberen fünfstelligen Betrag.
Weitere Fahrzeugaufbrüche in der Poststraße
Nur wenige Straßen entfernt wurden in der Poststraße zwei weitere Transporter aufgebrochen. Auch hier hatten es die Täter auf hochwertiges Werkzeug abgesehen. Sie schlugen Fensterscheiben ein und entwendeten verschiedene Arbeitsgeräte. Der geschätzte Schaden liegt im oberen vierstelligen Bereich.
Ermittlungen laufen – Polizei sucht Zeugen
Die Polizei hat an beiden Tatorten eine Spurensicherung durchgeführt und Ermittlungen eingeleitet. Hinweise zu den Taten oder verdächtigen Beobachtungen nimmt das Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg unter der Rufnummer 02202 205-0 entgegen.
Im Kölner Stadtteil Ostheim wurde am Mittwochabend ein Kiosk-Mitarbeiter durch Schüsse verletzt. Der Täter konnte flüchten, eine Mordkommission ermittelt.
Schüsse in der Frankfurter Straße
Gegen 21:15 Uhr fielen mehrere Schüsse in einem Kiosk an der Frankfurter Straße. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wurde dabei der Kassierer des Geschäfts getroffen. Er erlitt Verletzungen, konnte aber in ein Krankenhaus gebracht werden. Laut Polizei schwebt er derzeit nicht in Lebensgefahr.
Täter flüchtet unerkannt
Der Täter ist nach der Tat zu Fuß geflüchtet und wird als dunkel gekleidet beschrieben. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb bisher erfolglos. Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar.
Ermittlungen laufen
Die Polizei Köln hat eine Mordkommission eingerichtet und ermittelt in alle Richtungen. Zeugen, die Hinweise zu der Tat oder dem flüchtigen Täter geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0221 229-0 bei der Polizei zu melden.
Unbekannte Täter haben in der Nacht zu Montag (29.01.) sechs Firmenfahrzeuge in Rösrath aufgebrochen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.
Diebe brechen Hecktüren von Firmenfahrzeugen auf
Gegen 06:15 Uhr wurde die Polizei zu einem Firmengelände in der Otto-Brenner-Straße gerufen. Auf dem Parkplatz eines Unternehmens waren über Nacht mehrere Firmenfahrzeuge abgestellt, die am Vortag gegen 17:00 Uhr verschlossen worden waren.
An insgesamt sechs Transportern des Herstellers Nissan wurden die Hecktüren gewaltsam aufgebrochen. Aus einem Fahrzeug entwendeten die Täter eine Bohrmaschine und einen Akkuschrauber. Ob weiteres Werkzeug oder Material gestohlen wurde, ist bislang unklar, da die betroffenen Mitarbeiter bei der Anzeigenaufnahme noch nicht vor Ort waren.
Hoher Sachschaden – Polizei sucht Zeugen
Der allein durch die aufgebrochenen Fahrzeugtüren entstandene Schaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Die Polizei hat eine Strafanzeige wegen besonders schweren Diebstahls aufgenommen und bittet um Hinweise.
Zeugen, die in der Nacht verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Otto-Brenner-Straße beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 beim Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg zu melden.
In der Nacht zu Mittwoch (29.01.) kam es in der Fußgängerzone von Refrath zu einem Einbruch in eine Buchhandlung. Ein aufmerksamer Zeuge bemerkte die Tat gegen 03:30 Uhr, als er das Geschäft beliefern wollte, und alarmierte die Polizei.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass die Eingangstür der Buchhandlung massiv beschädigt und offen stand. Die Täter hatten offenbar den Verkaufsraum durchsucht und die Kassen geöffnet. Ob und was genau entwendet wurde, konnte zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht festgestellt werden, da der Geschäftsinhaber noch nicht kontaktiert werden konnte.
Polizei sucht Zeugen
Die Polizei nahm eine Strafanzeige auf und führte eine Spurensicherung am Tatort durch. Hinweise zu verdächtigen Personen oder Beobachtungen im Umfeld der Straße Siebenmorgen nimmt das zuständige Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg unter der Rufnummer 02202 205-0 entgegen.