Archiv | Kultur

2025-02-20 Richtfest SZ Kleefeld(1)

Richtfest am Schulzentrum Kleefeld: Erweiterungsbau nimmt Gestalt an

21 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Die Bauarbeiten für den Erweiterungsbau der Gemeinschaftshauptschule am Schulzentrum Kleefeld in Bergisch Gladbach schreiten planmäßig voran. Am Mittwoch, den 19. Februar 2025, wurde das Richtfest gefeiert – ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg zur geplanten Fertigstellung im Sommer 2025.

Nachhaltiger Schulbau in Holzbauweise

Das Projekt ist für Bergisch Gladbach ein Novum: Erstmals wird ein Schulgebäude in Holzbauweise errichtet. Dies ermöglicht eine nachhaltige Bauweise mit umweltfreundlichen Materialien, eine schnelle Montage durch Vorfertigung und ein angenehmes Raumklima für Lehrkräfte und Schüler.

Der Erweiterungsbau wird auf einer Bruttogrundfläche von 914 Quadratmetern entstehen und künftig fünf Klassenräume, drei Gruppenräume, zwei Besprechungsräume sowie moderne Sanitär- und Funktionsbereiche beherbergen. Zusätzlich ist die Errichtung eines Multicourtplatzes auf der verbleibenden Grünfläche geplant, die jedoch erst nach Fertigstellung des Gebäudes angegangen wird.

Baufortschritt und Zusammenarbeit

Das Bauprojekt ist das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren. Die erste Planungsphase wurde vom Fachbereich 8 der Stadt Bergisch Gladbach bis zur Baugenehmigung entwickelt. Danach übernahm die Schulbau GmbH die Überarbeitung der Genehmigungs- und Ausführungsplanung in Kooperation mit dem Generalunternehmen Hamacher Holzbau und der Architektin Miriam Jaeger vom Büro 3ZW.

Wir sprechen heute viel über künstliche Intelligenz und ihre Möglichkeiten. Doch Bauen ist und bleibt ein menschliches Handwerk, das von Kompetenz, Erfahrung und guter Zusammenarbeit lebt„, betonte Sebastian Rolko, Geschäftsführer der Schulbau GmbH, bei der Feierstunde.

Bürgermeister Frank Stein unterstrich die Bedeutung der Kommunikation im Bauprozess: „Ein erfolgreiches Bauprojekt ist immer das Ergebnis guter Abstimmung. Von der ersten Planung über die Genehmigung bis hin zur Umsetzung ist es entscheidend, dass alle Beteiligten miteinander sprechen, Lösungen finden und gemeinsam an einem Strang ziehen.“

Ein wichtiger Schritt für Bergisch Gladbachs Hauptschule

Die Erweiterung der Hauptschule war notwendig geworden, da sämtliche Hauptschulen in Bergisch Gladbach zusammengelegt wurden und die Schülerzahlen stetig steigen. Mit dem neuen Gebäude wird der Schulstandort gestärkt.

Die neuen Räumlichkeiten sind ein Bekenntnis der Stadtverwaltung und Politik zur Hauptschule in Bergisch Gladbach. Wir freuen uns darauf, die neuen Lernräume bald an die Schülerinnen und Schüler zu übergeben“, so Bürgermeister Stein abschließend.

Die Fertigstellung des Neubaus ist für den Sommer 2025 geplant, sodass die neuen Räume rechtzeitig zum Schuljahresbeginn bezugsfertig sind.

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Neues Netzwerkangebot „Durchstarten!“ verbindet Schüler mit Unternehmen

20 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Mit „Durchstarten!“ ist im Rheinisch-Bergischen Kreis ein neues Ausbildungs-Vermittlungsformat erfolgreich gestartet. Zahlreiche Unternehmen aus der Region präsentierten rund 100 Schülerinnen und Schülern der Bergisch Gladbacher Berufskollegs verschiedene Ausbildungsberufe und boten direkte Einstiegsmöglichkeiten an.

Neue Chancen für praxisorientierte Jugendliche

Die Aktion richtet sich gezielt an Schüler, die während des Schuljahres feststellen, dass ihre Stärken eher in der praktischen Arbeit liegen und die sich eine duale Ausbildung statt eines höheren Schulabschlusses vorstellen können. Die teilnehmenden Unternehmen hatten so die Möglichkeit, potenzielle Azubis kennenzulernen und in lockerer Atmosphäre Gespräche zu führen.

„Wir möchten den Jugendlichen Perspektiven aufzeigen und eine Zukunft bieten“, betonte Marco Kohler-Avola vom carpe diem Seniorenpark Dabringhausen. Auch Stefanie Letmathe und Mandy Boy von der Körperwerkstatt eG zogen ein positives Fazit: „Der Vormittag ist eine großartige Gelegenheit, sich kennenzulernen, für unseren Ausbildungsberuf zu werben und Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen.“

Im besten Fall entsteht aus diesen ersten Kontakten ein Langzeitpraktikum oder eine Einstiegsqualifizierung, die im Sommer in eine Ausbildung münden kann. Begleitet werden die Jugendlichen und Unternehmen dabei von der Agentur für Arbeit, die den gesamten Bewerbungsprozess unterstützt.

Breite Unternehmensbeteiligung und Ausbildungsangebote

Eine Vielzahl regionaler Betriebe aus verschiedenen Branchen nutzte „Durchstarten!“, um ihren Berufsnachwuchs zu gewinnen. Vertreten waren unter anderem:

  • Kauermann Meisterbetrieb für Gas und Energie (Burscheid) – Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik
  • Hotel und Tagungszentrum Kardinal Schulte Haus (Bergisch Gladbach) – Hotelfachmann/frau
  • carpe diem GBS (Wermelskirchen) – Fachinformatiker/in, Kaufmann/frau im Gesundheitswesen
  • Guido Büscher Meisterbetrieb (Rösrath) – Maler/in und Lackierer/in
  • Senioren-Park carpe diem Dabringhausen – Pflegefachkraft
  • NORMA – Verkäufer/in, Fachlagerist/in
  • McDonald’s – Tolan Restaurants GmbH & Co. KG – Fachleute für Systemgastronomie
  • hagebau Göbbels GmbH (Kürten) – Verkäufer/in und Kaufmann/frau im Einzelhandel

Besonders erfreulich: Schon während der Veranstaltung wurden konkrete Gespräche über Praktikums- und Ausbildungsplätze geführt. Eine Schülerin zeigte sich begeistert: „Ich habe direkt den Kontakt zu acht Betrieben mit offenen Ausbildungsstellen bekommen!“

Zukunftsorientierte Initiative für den Fachkräftenachwuchs

„Durchstarten!“ ist Teil eines langfristigen Engagements, um Unternehmen und Jugendliche auf dem Arbeitsmarkt besser zu vernetzen und die beruflichen Perspektiven in der Region zu stärken. Getragen wird das Format von den Bergisch Gladbacher Berufskollegs, der Agentur für Arbeit, der IHK Köln, der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land sowie den Koordinierungsbüros Übergang Schule-Beruf des Rheinisch-Bergischen Kreises.

Mit diesem neuen Angebot wird eine Win-Win-Situation geschaffen: Unternehmen sichern sich frühzeitig qualifizierte Nachwuchskräfte, während Schüler praxisnahe Einblicke und direkte Einstiegsmöglichkeiten in die Arbeitswelt erhalten. Ein starkes Signal für eine erfolgreiche berufliche Zukunft in der Region! 🚀

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Dreimol "Gläbbisch Alaaf" op de Füürwaach - Bergisch Gladbacher Dreigestirne zu Gast bei der Feuerwehr

Bergisch Gladbacher Dreigestirne zu Gast bei der Feuerwehr

20 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Am Mittwoch, den 19. Februar 2025, besuchte das Bergisch Gladbacher Dreigestirn gemeinsam mit dem Kinderdreigestirn die Feuer- und Rettungswache 1 an der Paffrather Straße. In einer gelungenen Mischung aus Brauchtum und Brandschutz stand dabei nicht nur der Spaß, sondern auch die Sicherheit im Mittelpunkt.

Ehrenzertifikat für brandschutztechnische Kenntnisse

Die Tollitäten hatten sichtlich Freude an den Aufgaben, die ihnen von den Feuerwehrfrauen und -männern gestellt wurden. Ziel war es, das begehrte Ehrenzertifikat für brandschutztechnische Kenntnisse zu erhalten. Besonders beeindruckt waren die Dreigestirne von der Fahrt mit der Drehleiter – bei strahlendem Sonnenschein genossen sie den einzigartigen Blick auf das jecke Treiben in Bergisch Gladbach.

Zum Abschluss überreichten Feuerwehrchef Jörg Köhler und sein Stellvertreter Benjamin Severin-von Polheim feierlich die Ehrenurkunden. Als Dank für die herzliche Aufnahme verliehen die Dreigestirne und die Prinzengarde der Feuerwehr ihre Orden. Prinz Christian I. nutzte die Gelegenheit, um der Feuerwehr für ihre Gastfreundschaft zu danken und vor allem für ihre wichtige Rolle bei der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger während des Straßenkarnevals.

Feuerwehr bereit für den Straßenkarneval

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach bereitet sich intensiv auf die bevorstehenden Karnevalstage vor. Insgesamt sind sechs Karnevalszüge sowie sechs Großveranstaltungen angemeldet, die durch Feuerwehr und Rettungsdienst betreut werden. Dies erfordert eine umfangreiche Einsatzplanung, um den Brandschutz und medizinische Notfälle bestmöglich abzusichern.

Sicherheitstipps für eine unbeschwerte Karnevalszeit

Um sicherzustellen, dass die Karnevalstage ohne Zwischenfälle verlaufen, gibt die Feuerwehr wertvolle Sicherheitstipps für Jecke:

  • Brandschutz beachten: Kostüme und Dekorationen sollten schwer entflammbar sein. Achten Sie auf den Aufdruck „B1“ beim Kauf.
  • Offenes Feuer vermeiden: Kerzen, Heizstrahler oder andere Hitzequellen sollten sich nicht in der Nähe von Dekorationen befinden.
  • Notausgänge freihalten: Sorgen Sie dafür, dass Fluchtwege immer zugänglich bleiben.
  • Alkohol in Maßen genießen: Übermäßiger Alkoholkonsum führt jedes Jahr zu vielen Rettungseinsätzen – genießen Sie verantwortungsbewusst!
  • Rettungswege freihalten: Parken Sie rücksichtsvoll und behindern Sie keine Einsatzkräfte.
  • Sicherheitsabstand bei Umzügen: Halten Sie genügend Abstand zu Festwagen, insbesondere Kinder sollten stets gut beaufsichtigt werden.
  • Wetterlage im Blick behalten: Nutzen Sie Warn-Apps wie NINA oder den Deutschen Wetterdienst, um über mögliche Unwetter informiert zu bleiben.
  • Im Notfall richtig handeln: Bei Bränden, Unfällen oder medizinischen Notfällen sofort die Feuerwehr unter der 112 alarmieren.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach wünscht allen Jecken eine fröhliche, sichere und unvergessliche Karnevalszeit! 🎭🔥🚒

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Cropped picture of handsome young african man early morning with bicycle walking outdoors.

Änderungen beim Bergischen Fahrrad- und Wanderbus: Kosteneinsparungen und angepasste Fahrpläne

18 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Der Bergische Wander- und Fahrradbus bietet seit vielen Jahren einen besonderen Service für Wanderer und Radfahrer in der Region. Doch die Angebote verursachen auch erhebliche Kosten. Der Rheinisch-Bergische Kreis will nun sparen und hat im Ausschuss für Verkehr und Bauen Änderungen beschlossen, die – vorbehaltlich der Zustimmung des Kreistags – ab der kommenden Saison umgesetzt werden sollen. Ziel ist eine jährliche Kosteneinsparung von knapp 29.000 Euro bei einem bisherigen Zuschussbedarf von rund 100.000 Euro im Jahr 2024.

Saisonstart und Fahrplanänderungen

Der Bergische Wanderbus startet auch in diesem Jahr zu Beginn der Osterferien am 12. April, der Bergische Fahrradbus folgt am 1. Mai. Beide Angebote enden künftig in der Woche des 3. Oktober. Bisher fuhr der Wanderbus bis Allerheiligen, doch die Auslastung im Oktober und November war mit durchschnittlich zehn Fahrgästen pro Tag weniger als in den Sommermonaten deutlich geringer.

In der kommenden Saison entfallen zudem die letzten beiden Fahrten des Wanderbusses, sodass die letzte Rückfahrt ab Wermelskirchen nun um 17 Uhr statt um 19 Uhr erfolgt. Der Linienweg bleibt unverändert.

Weniger Fahrradanhänger und geänderte Abfahrtszeiten

Die Linie 430, die als Zubringer zur Balkantrasse diente, wird in Zukunft keinen Fahrradanhänger mehr mitführen, da dieser im Schnitt nur bei jeder vierten Fahrt genutzt wurde. Fahrräder können jedoch weiterhin in begrenztem Umfang im Bus mitgenommen werden.

Einen großen Einschnitt gibt es beim Bergischen Fahrradbus: Der Oberbergische Kreis zieht sich aufgrund seiner angespannten Haushaltslage und Personalmangels komplett aus dem Gemeinschaftsprojekt zurück. Dennoch bleibt die beliebte Strecke in Richtung Marienheide bestehen. Die Abfahrten werden jedoch auf die stärkeren Nutzungszeiten konzentriert. In Opladen starten die Busse künftig um 9, 11 und 14 Uhr Richtung Marienheide, die letzte Rückfahrt endet in Wermelskirchen.

Zukunftsorientierte Planung im Nahverkehr

Im Rahmen der Neuaufstellung des Nahverkehrsplans sollen künftig touristische Busangebote gezielt analysiert und an die Bedürfnisse der Bürgerinnen, Bürger und Touristen angepasst werden. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den Kreiskommunen, der Tourismusorganisation Das Bergische GmbH und weiteren Akteuren, um ein attraktives und gleichzeitig wirtschaftliches Angebot zu schaffen.

Trotz der Einsparungen bleibt der Bergische Fahrrad- und Wanderbus ein wichtiger Bestandteil der touristischen Infrastruktur, der auch künftig den Zugang zu den schönsten Ecken des Bergischen Landes erleichtert.

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Die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen der Truppmannausbildung 2025 bei der Feuerwehr Bergisch Gladbach

Neue Einsatzkräfte für die Feuerwehr Bergisch Gladbach

17 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach freut sich über den erfolgreichen Abschluss der Truppmannausbildung von sieben neuen Feuerwehrfrauen und -männern. Nach intensiver Schulung und bestandener Prüfung werden sie ab sofort aktiv in den Einsatzdienst der Freiwilligen Feuerwehr integriert.

Fundierte Ausbildung für den Ernstfall

Die Truppmannausbildung, die in den Modulen 1 und 2 grundlegende Kenntnisse in Brand- und Löschlehre, Erste Hilfe, Fahrzeug- und Gerätekunde sowie Rechtsgrundlagen vermittelt, wurde von den erfahrenen Ausbildern des Löschzugs 7 – Stadtmitte durchgeführt.

Mit der heutigen Übergabe der Funkmeldeempfänger sind die neuen Einsatzkräfte nun berechtigt, an Einsätzen teilzunehmen, sofern sie das 18. Lebensjahr vollendet haben.

Feierliche Urkundenübergabe

Bürgermeister Frank Stein, Feuerschutzdezernent Thore Eggert und die Feuerwehrleitung überreichten die Abschlussurkunden persönlich. Bürgermeister Stein betonte in seiner Ansprache: „Der erfolgreiche Abschluss dieser Ausbildung zeigt das große Engagement und die Einsatzbereitschaft unserer Feuerwehrfrauen und -männer. Sie sind eine wichtige Stütze für die Sicherheit unserer Stadt.“

Interkommunale Zusammenarbeit und weitere Abschlüsse

Auch eine Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Overath nahm an der Ausbildung teil und bestand erfolgreich. Zusätzlich absolvierten 12 Feuerwehrangehörige der Feuerwehr Bergisch Gladbach die Module 3 und 4 der Truppmannausbildung mit Fokus auf technische Hilfeleistung unter der Leitung des Löschzugs 9 – Bensberg.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach dankt allen Beteiligten für ihren Einsatz und freut sich über die Verstärkung im Einsatzdienst.

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Freunde feiern Karnaval party draussen bei warmen wetter

So wird ein Karnevalssong zum Erfolg – Die Geheimnisse hinter den Hits

15 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Köln und Karneval – das gehört untrennbar zusammen. Und genau wie der Dom oder der Rhein sind es vor allem die Lieder, die die Karnevalszeit prägen. Doch jedes Jahr entstehen hunderte neue Songs, von denen nur wenige den Sprung in die Playlists der Jecken schaffen. Was also macht den perfekten Karnevalshit aus?

Rezept für einen Karnevalskracher

Die Zutaten für einen erfolgreichen Karnevalssong scheinen auf den ersten Blick simpel: eine mitreißende Melodie, ein eingängiger Refrain, kölsche Lebensfreude und eine Prise Melancholie. Ob „Superjeile Zick“, „Viva Colonia“ oder „Leev Marie“ – die erfolgreichsten Hits haben genau diese Mischung und sind in den Kneipen und Sälen nicht mehr wegzudenken.

Aber reicht das allein? Nein, denn die Konkurrenz ist groß. In der Karnevalshochburg Köln gibt es unzählige Bands, die in der Session fast pausenlos von Bühne zu Bühne ziehen. Jedes Jahr werden zahlreiche neue Songs veröffentlicht – und nur wenige davon schaffen es in die Herzen der Jecken.

„Loss mer singe“ – Wo Hits gemacht werden

Lisa Löbach, 26, weiß genau, was einen guten Karnevalshit ausmacht. Sie gehört zum Team von „Loss mer singe“, einer Veranstaltungsreihe, die jedes Jahr in rund 40 Kölner Kneipen stattfindet und neue Karnevalshits ins Rampenlicht rückt. Hier werden die Hits von morgen entdeckt.

„Unsere Gäste bekommen Liedtexte, singen mit und stimmen am Ende ab, welche neuen Songs ihnen am besten gefallen“, erklärt Löbach. Viele heute legendäre Hits wurden hier schon früh gefeiert – darunter „Superjeile Zick“ von Brings, „Pirate“ von Kasalla oder „Dä Plan“ von Cat Ballou.

Von der Küchentisch-Aufnahme zum Partyhit

Jede Session hört sich das „Loss mer singe“-Team bis zu 400 neue Karnevalssongs an, von denen es etwa 20 bis 40 in die engere Auswahl schaffen. „Da sind natürlich einige Perlen dabei – aber auch viele Lieder, die mit dem Handy am Küchentisch aufgenommen wurden“, schmunzelt Löbach.

Trotzdem hat jeder Künstler eine Chance. Egal, ob Newcomer oder etablierte Band – wer glaubt, einen Karnevalshit geschrieben zu haben, kann sich einfach mit einem Song bewerben. „Wir hören uns alles mindestens einmal an“, versichert Löbach.

Wie geht es dann weiter?

Ein erfolgreicher Karnevalssong muss in den Kneipen und Sälen funktionieren – doch heute ist auch das Streaming entscheidend. Wer es in die Playlists der Jecken schafft, hat gute Chancen, dass sein Song zum Dauerbrenner wird.

Der perfekte Karnevalshit entsteht also nicht nur durch eine gute Melodie, sondern auch durch die richtige Präsentation. Und vielleicht wird der nächste große Hit gerade in einer kleinen Kölner Kneipe entdeckt.

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Karneval 2023 in Bergisch Gladbach

Karneval in Bergisch Gladbach: Geänderte Öffnungszeiten der Stadtverwaltung

14 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Während der Karnevalstage kommt es in Bergisch Gladbach zu Einschränkungen bei den Öffnungszeiten der Stadtverwaltung und städtischer Einrichtungen. Wer in der „fünften Jahreszeit“ Behördengänge plant, sollte die geänderten Öffnungszeiten beachten.

Stadtverwaltung

  • Weiberfastnacht (Donnerstag, 27. Februar): Alle Dienststellen der Stadtverwaltung schließen bereits um 11:11 Uhr.
  • Rosenmontag (3. März): Die Stadtverwaltung bleibt den ganzen Tag geschlossen.

Besondere Regelungen für städtische Einrichtungen

Kunstmuseum Villa Zanders

Das Museum bleibt von Weiberfastnacht bis Rosenmontag (27. Februar bis 3. März) geschlossen.

Bergisches Museum

  • Geöffnet an den regulären Tagen: Dienstag bis Freitag (9–14 Uhr), Wochenende (11–17 Uhr).
  • Geschlossen an Karnevalssamstag (1. März) und Rosenmontag (3. März).

Abfallwirtschaft

  • Weiberfastnacht: Wertstoffhof Kippemühle, Annahmestation Birkerhof und die Verwaltung des AWB am Betriebshof Obereschbach schließen um 11:11 Uhr.
  • Sollte die Müllabfuhr an diesem Tag nicht vollständig durchgeführt werden, erfolgt die Leerung am Freitag.
  • Karnevalssamstag (1. März) & Rosenmontag (3. März): Wertstoffhof, Annahmestelle und AWB-Verwaltung bleiben geschlossen. Auch die Müllabfuhr entfällt.
  • Abfuhrtermine für Restmüll, Biomüll, Papier und Gelbe Säcke verschieben sich entsprechend dem Abfuhrkalender.

Bürgerbüro

  • Zentralstelle im Stadthaus: Schließt an Weiberfastnacht um 11:11 Uhr und bleibt Rosenmontag geschlossen. Termine für Freitag und Dienstag können online gebucht werden: www.bergischgladbach.de/bürgerbüro.
  • Außenstellen:
    • Bensberg: Bleibt an Weiberfastnacht und Rosenmontag geschlossen.
    • Refrath: Freitag und Dienstag regulär geöffnet.

Stadtbücherei

  • Weiberfastnacht (27. Februar) & Rosenmontag (3. März): Stadtbücherei im Forum sowie die Stadtteilbüchereien in Bensberg und Paffrath geschlossen.
  • Karnevalssamstag (1. März):
    • Stadtteilbücherei Bensberg bleibt geschlossen.
    • Stadtbücherei im Forum ist geöffnet.

Wichtiger Hinweis für Bürgerinnen und Bürger

An den anderen Tagen gelten die regulären Öffnungszeiten der Stadtverwaltung und ihrer Einrichtungen. Wer in den Karnevalstagen wichtige Behördengänge plant, sollte rechtzeitig Termine vereinbaren oder alternative Tage nutzen.

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Köln Brüsseler Platz

Verweilverbot auf dem Brüsseler Platz in Köln – Stadt setzt Gerichtsurteil um

13 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Seit dem vergangenen Wochenende gilt auf dem Brüsseler Platz in der Kölner Innenstadt ein Verweilverbot – und das sorgt für Diskussionen. Die Stadt Köln setzt damit ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster um, das die Einhaltung der Nachtruhe zwischen 22 Uhr und 6 Uhr vorschreibt.

Ordnungsamt setzt Verweilverbot durch

Am Freitagabend informierten Mitarbeiter des Ordnungsamtes Menschen, die auf Bänken oder Pflanzkübeln saßen, über die neue Regelung. Ein Durchqueren des Platzes ist weiterhin erlaubt, doch längeres Verweilen nicht.

„Das Ordnungsamt hat uns gesagt, wir müssen bis 22 Uhr weg sein“, berichtet ein junger Mann, der sich mit einem Freund auf ein Bier getroffen hatte. Wer bleibt, riskiert ein Zwangsgeld von mindestens 100 Euro.

Auch die Außenbereiche der Kneipen und Restaurants müssen nun um 22 Uhr schließen – zuvor war das erst um 23:30 Uhr der Fall.

Anwohner erkämpften das Verbot

Seit Jahren beschweren sich Anwohner über den nächtlichen Lärm auf dem Brüsseler Platz. Einer von ihnen, Karl Josef Wallmeyer, kämpft seit über zehn Jahren für die Einhaltung der Nachtruhe:

„Wir haben hier alles versucht: Gespräche, Vermittlungen, Kulturangebote – es hat nichts gebracht. Wenn Hunderte Menschen hier trinken und feiern, ist es einfach zu laut.“

Messungen des Ordnungsamtes zeigten regelmäßig Werte über 60 Dezibel, was laut Stadt zu hoch ist. Deshalb habe man sich letztlich für das Verweilverbot entschieden, so Ordnungsamtsleiter Ralf Mayer.

Kritik von jungen Leuten und Kneipenbesuchern

Während Anwohner das Verbot begrüßen, sorgt es bei Kneipenbesuchern für Unverständnis. Eine Gruppe von Studentinnen kritisiert:

„Wenn Anwohner sich gestört fühlen, sollen sie doch wegziehen. Das ist doch die Innenstadt! Hier gehört es dazu, dass Menschen sich treffen und etwas trinken.“

Auch Gastronomen sehen das Verbot skeptisch. Der Verlust der Außenbereiche ab 22 Uhr bedeutet für viele Kneipen eine finanzielle Einbuße.

Erstes Wochenende ohne größere Zwischenfälle

Am ersten Wochenende kontrollierte das Ordnungsamt den Brüsseler Platz bis spät in die Nacht. Rund 250 Menschen wurden angesprochen, verließen aber freiwillig den Platz. Ein Zwangsgeld musste nicht verhängt werden.

Am Samstagabend allerdings berichteten Anwohner, dass sich erneut Gruppen auf dem Platz versammelten. Laut Stadt Köln war das Ordnungsamt bis 1:30 Uhr im Einsatz, um für Ruhe zu sorgen.

Ob das Verweilverbot langfristig durchgesetzt werden kann und welche Auswirkungen es auf das Kölner Nachtleben haben wird, bleibt abzuwarten.

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Streik

Warnstreiks im öffentlichen Dienst: Das sind die betroffenen Städte in NRW

12 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst setzen sich am Mittwoch fort – dieses Mal sind unter anderem Düsseldorf, Remscheid, Essen, Mülheim und Hagen betroffen. Die Gewerkschaft Verdi ruft Mitarbeitende von Stadtverwaltungen, Verkehrsbetrieben und weiteren öffentlichen Einrichtungen dazu auf, ihre Arbeit niederzulegen.

Diese Städte sind betroffen:

  • Remscheid:
    In Remscheid wird es zu erheblichen Einschränkungen kommen. Stadtverwaltung, Verkehrsbetrieb und die EWR legen ihre Arbeit nieder. Viele städtische Kitas bleiben geschlossen, Busse fallen aus, und auch Müllabfuhr sowie Straßenreinigung werden ausgesetzt. Um 10 Uhr findet eine Kundgebung in der Innenstadt statt.
  • Düsseldorf:
    Die Stadtverwaltung, Bädergesellschaft, das Jobcenter, die Agentur für Arbeit sowie die Stadt- und Kreissparkasse werden bestreikt. Auch hier bleiben zahlreiche städtische Kitas geschlossen. Geplant ist eine morgendliche Kundgebung vor dem Rathaus.
  • Essen und Mülheim:
    Hier trifft es vor allem den öffentlichen Nahverkehr. Alle Busse und Bahnen der Ruhrbahn fallen aus – lediglich Schulbusse fahren noch. Zudem sind die Sparkasse sowie das Ordnungsamt Essen samt Verkehrsüberwachung betroffen.
  • Hagen:
    In Hagen legen die Beschäftigten der Busbetriebe, Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft, Stadtverwaltung, Jobcenter und Sparkassen die Arbeit nieder. Auch hier bleiben Müllabfuhr und Straßenreinigung ausgesetzt.
  • Recklinghausen:
    Die Stadtverwaltung, die Agentur für Arbeit, die Kreisverwaltung sowie die Sparkassen sind bestreikt.
  • Siegen:
    Hier fällt etwa die Hälfte aller Busfahrten aus – besonders im Schulverkehr.

Auswirkungen auf Kitas und weitere Einrichtungen

In vielen Städten bleiben nicht nur Rathäuser und Bürgerämter geschlossen, sondern auch Kitas und Betreuungseinrichtungen. Eltern sollten sich frühzeitig informieren, ob ihre Einrichtung betroffen ist.

Streiks gehen weiter – Donnerstag mit Schwerpunkt auf Köln, Dortmund und Gelsenkirchen

Auch am Donnerstag sind weitere Streiks geplant. In Köln sind sämtliche städtischen Einrichtungen betroffen, was voraussichtlich zu massiven Einschränkungen bei der Kinderbetreuung und im öffentlichen Nahverkehr führen wird.

Hintergrund der Streiks – Das fordert Verdi

Verdi fordert für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst:
8 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 350 Euro zusätzlich pro Monat
Drei zusätzliche Urlaubstage aufgrund der hohen Arbeitsbelastung

Die Arbeitgeber halten die Forderungen für nicht finanzierbar, unter anderem wegen der angespannten Haushaltslage. Da die erste Verhandlungsrunde ergebnislos blieb, will Verdi mit den Warnstreiks nun weiter Druck aufbauen.

Die nächste Verhandlungsrunde zwischen Bund, Kommunen und Verdi findet am 17. und 18. Februar statt. Bis dahin ist mit weiteren Streiks und Einschränkungen in NRW zu rechnen.

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Titanic cruise ship sail in sea iceberg in night scene illustration in cartoon vector

Titanic-Ausstellung in Köln: Geschichte trifft auf Mythos

07 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Die Titanic ist in Köln-Ehrenfeld „angekommen“ – zumindest als Ausstellung. Ab heute können Besucher in eine der berühmtesten Tragödien der Geschichte eintauchen. Die immersive Ausstellung setzt auf große Emotionen und eine spektakuläre Darstellung des legendären Luxusdampfers.

Eine Reise in die Vergangenheit

Besucherinnen und Besucher erleben die Titanic auf besondere Weise: 360-Grad-Projektionen, nachgebaute Räume in Originalgröße und aufwendige Soundeffekte sorgen dafür, dass sie sich direkt an Bord des Schiffes wähnen. Vom Dampf des Maschinenraums bis zum sich nähernden Eisberg – die Inszenierung lässt die letzte Fahrt des „unsinkbaren“ Schiffes lebendig werden.

„Wir haben viel aus dieser Katastrophe gelernt. Solche Ausstellungen halten die Erinnerung wach und machen Geschichte greifbar“, sagt Malte Fiebing-Petersen, Vorsitzender des Deutschen Titanic-Vereins.

Zwischen Fakten und Hollywood-Fiktion

Die Ausstellung räumt mit vielen Mythen auf. So gab es etwa keine Absperrgitter zur dritten Klasse, die in der berühmten Hollywood-Verfilmung eine dramatische Rolle spielten. „Diese Gitter sind eine Erfindung des Films. Sie tauchen auf keinem Deckplan auf und wurden bei Wracktauchgängen nie gefunden“, erklärt Fiebing-Petersen.

Dennoch kommen Filmfans auf ihre Kosten: Das berühmte blaue Amulett, das in James Camerons Blockbuster eine zentrale Rolle spielt, ist ebenso Teil der Ausstellung wie eine Station, an der Besucher die berühmte Szene an der Bugspitze nachstellen können.

Kritik an immersiven Erlebniswelten

Während die Ausstellung viele Menschen begeistert, gibt es auch Kritik: Museen und Gedenkstätten stehen zunehmend in Konkurrenz zu spektakulären Erlebniswelten, die auf Effekte statt auf Original-Exponate setzen. Tatsächlich sind historische Fundstücke rar – zu den wenigen echten Relikten zählen eine Kohleprobe aus dem Titanic-Kessel und eine originale Speisekarte vom Tag des Untergangs.

Dennoch spricht das Konzept vor allem jüngere Generationen an, die Geschichte nicht nur lesen, sondern erleben wollen. Die Titanic-Ausstellung in Köln ist noch bis Ende Juni zu sehen. Der Eintritt kostet 28 Euro für Erwachsene.

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