Archiv | Bensberg

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Marktgalerie Bensberg – die Revitalisierung des ehemaligen Loewen-Centers

16 Juni 2012 von Darian Lambert

Ansicht aus der Fußgängerzone. Links der geplante breite Treppenaufgang zum „Goethehaus“. Rechts der verbleibende Baukörper (ehemals „Bistro am Schloss“)

Der Eigentümer der Immobilie des ehemaligen Loewen-Centers, der Immobilienfonds GP-7, hatte dem Bürgermeister bereits einen Plan mit konkreten Absichten für die bauliche Umgestaltung des Löwencenters vorgelegt. Bis vor kurzem versuchte Lutz Urbach ein großes Geheimnis um die Pläne zum Projekt  „Marktgalerie Bensberg“ zu machen. Gegenüber GL Aktuell forderte Urbach sogar mit einem Anruf am Sonntag den 03.06.2012 in der Redaktion, auf eine Berichterstattung zu verzichten und gab vor, ohne genaue Angaben zu machen, damit könne das Projekt gefährdet werden. Nun ist es offiziell und auch öffentlich einsehbar im städtischen Ratsinformationssystem:  Es wird zur Marktgalerie Bensberg im nächsten Planungsausschuss am 26.06.2012 um 17:00 eine offizielle Berichterstattung der Verwaltung zum Sachstand des Projektes geben.

In der Vorlage zur Sitzung heist es:
„Der Eigentümer, der Immobilienfonds GP-7, ist entschlossen selbst in die Immobilie zu investieren und hat seit Dezember sein Vorhaben konkretisiert. Das Vorhaben wird dort unter dem Arbeitstitel „Marktgalerie Bensberg“ geführt. Dieser Arbeitstitel war dann auch Namensgeber für den hierfür erforderlichen Bebauungsplan. Die Revitalisierung des ehemaligen Loewen-Centers wird von der Stadt gleichzeitig als Chance für eine Neuprofilierung seines weiteren Umfelds gesehen, daher beschränkt sich das Plangebiet des BP Nr. 5258 -Marktgalerie Bensberg- auch nicht ausschließlich auf das ehemalige Loewen-Center.

In einem Vorvertrag zum Bebauungsplanverfahren werden mit der Eigentümerin Vereinbarungen zur Aufgaben- und Kostenverteilung des Verfahrens getroffen. Weitere Details wie Grundstücksübertragungen und Kosten von Folgemaßnahmen werden im Laufe des Verfahrens in einem separaten Vertrag geregelt. Die Projektentwicklung der Markgalerie erfolgt über die ATOS Asset Management AG. Bauherrin wird der Immobilenfonds GP-7 sein.“

Wir dürfen alle gespannt sein wie sich die Investoren die Umgestaltung der Bensberger Einkaufsmeile an dieser zentralen Stelle im Detail vorstellen.

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Regen verhagelt Bensberger Schlossstadtfest

16 Juni 2012 von Darian Lambert

Bensberg, die Stadt mit Schloss und Herz feiert seit heute ihr Schlossstadtfest. Noch bis Sonntag den 17. Juni möchte die Schlossstadt zum Flanieren und Shoppen, zum Erleben und Entdecken einladen. Aufgrund des regnerischen Wetters blieben die Besucherzahlen und Umsätze der Stände und Geschäfte jedoch weit unter den Erwartungen. Eigentlich hatte man ja, laut Wetterbericht, mit gutem warmen Wetter zu rechnen gehabt.

Die Bensberger Einzelhändler sind mit der Interessengemeinschaft Bensberger Handel (IBH) Veranstalter des zweitägigen Festes und wollten eigentlich das Schlossstadtfest zu einem Erlebnis für die Besucher machen. Die Händler bieten ihren Kunden zum Schlossstadtfest besondere Aktionsware vor ihren Geschäften an. Zusätzlich haben zahlreiche Händler aus dem Umland ihre Stände in der Schlossstraße aufgebaut.

Am Sonntag beginnt das Fest um 10 Uhr und 13 Uhr öffnen dann auch die Geschäfte zum verkaufsoffenen Sonntag bis 18 Uhr. Wir hoffen auf einen positives Ausklingen des Festes bei Sonnenschein und hohem Besucheraufkommen.

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Pläne zur Umgestaltung des Löwencenters nehmen Gestalt an

31 Mai 2012 von Darian Lambert


Die Investoren haben dem Bürgermeister bereits einen Plan mit konkreten Absichten für die bauliche Umgestaltung des Löwencenters vorgelegt, dass auf dem nächsten Planungsausschuss offiziell vorgestellt werden wird. Vorab wird es eine interne Vorstellung der Planungen gegenüber der Fraktionsvorsitzenden und Planungsausschuss – Mitglieder geben. Es soll sich nach Aussage von der Fachbereichsleiterin Gisela Müller-Veit um ein sehr großes Projekt handeln. Wir dürfen alle gespannt sein wie sich die Investoren die Umgestaltung der Bensberger Einkaufsmeile an dieser zentralen Stelle vorstellen.

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War Sperrung der B55 überflüssig?

30 Mai 2012 von Darian Lambert


Die wochenlange Totalsperrung der B55, die Moitsfeld mit Obereschbach verbindet, sorgte für großen Unmut bei den Anliegern, die Probleme hatten, zu ihren Häusern zu gelangen. Der Verkehr von Obereschbach nach Bergisch Gladbach musste über die Autobahn umgeleitet werden. Was wäre bei einer Totalsperrung der Autobahn aufgrund eines Verkehrsunfalles gewesen? Nach Besichtigung der Örtlichkeit hatte ich den Eindruck, dass die Situation in der Presse dramatischer dargestellt wurde als sie sich vor Ort zeigte. Richtig ist zwar, dass der Asphalt an einer Stelle in Höhe des neu in Entstehung befindlichen Gewerbegebietes einen durchgehenden Querriss aufweisst, der ca. 10 cm breit und bis 20 cm tief ist. An dieser Stelle hätte aber man mittels Stahlplatten und einer Geschwindigkeitsbegrenzung das gefahrlose Passieren der Strasse sicherstellen können. Die Örtlichkeit machte auch nicht den Anschein, dass größere Aufrisse des Strassenkörpers bevorstanden oder dass eine Aufrechterhaltung des Straßenverkehrs einer Begutachtung und Ursachenforschung im Wege gestanden hätte. Der Gutachter erläuterte am 30.05.2012 im Fraktionsrat, dass die neuen Gewerbeflächen auf sicherem Untergrund liegen, aber dass im Zuge der Geländetrassierung mehr Regenwasser in Richtung der Strasse B55 abgeleitet wurde, was zu deren Unterspühlung führte. Daher ist geplant, aus dem Hang entweichendes Regenwasser so abzuleiten, dass künftige Unterspühlungen des Strassenkörpers vermieden werden. Erdrutschartige Erdbewegungen seien nicht zu befürchten. Das für die Instandsetzung der B55 zuständige Land Nordrhein-Westfahlen sagte zu, kurzfristig die erforderlichen Staßenbauarbeiten zu veranlassen.

Die vobereiteten Flächen des neuen Gewerbegebietes in Obereschbach

 

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Schulfest14

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Betreuungsraum der GGS Bensberg festlich eingeweiht

13 Mai 2012 von Darian Lambert


Schüler, Eltern und Lehrer der Gemeinschaftsgrundschule Bensberg feierten am 12. Mai die Einweihung ihres neuen OGS Betreuungsraumes der ausschließlich mit eigenen Mitteln des Montessori – Fördervereines in Eigeninitiative errichtet wurde. Bis dahin war es ein hindernisreicher Weg, nachdem die Stadt Bergisch Gladbach jedwede finanzielle Unterstützung ablehnte. Damit sah sich aus akuter Raumnot der Förderverein gezwungen, selbst als Bauherr die Baumaßnahme in die Hand zu nehmen. Nachdem der angrenzende Montessori – Kindergarten die bis Mitte 2011 für die Ganztagsbetreuung genutzten Räume für sich beanspruchte, herrschte akuter Raumbedarf für die Nachmittagsbetreuung der Schulkinder. Mit Befremden nahm der Vorstand des Montessori – Fördervereines während der Planungsphase zu Kenntnis, dass die Verwaltung der Stadt Bergisch Gladbach sich im Rahmen des Genehmigungsverfahrens wenig kooperativ zeigte und anstatt sich über die Eigeninitiative zu freuen, legte die Stadtverwaltung bürokratische Steine in den Weg wo es nur ging. Das Schulamt schien anfangs mit Projekt überfordert gewesen zu sein, da diese Form von tatkräftigen Engagements offensichtlich für die Beamten Neuland darstellte. Circa 100.000 Euro brachte der Förderverein aus eigenen Mitteln auf. Die Verwendung ökologisch unbedenklicher Materialien war für die Bauherren hierbei selbstverständlich.

Bürgermeister Lutz Urbach erschien kurz zu Beginn der festlichen Einweihung inoffiziell in Begleitung des Schulamtsleiters Dr. Lothar Speer. Trotz kühler Temperaturen sorgten ein reichhaltiges Programm für die Kinder mit Theateraufführungen und ein üppiges Buffet für beste Laune. Hier zeigte sich wieder, dass die Montessori Grundschule von einem Gemeinschaftsgeist geprägt ist, den man nicht überall findet.

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Vortag: Extremismus und Rassismus vor den Landtagswahlen in NRW – heute um 19:30 im UFO

10 Mai 2012 von Darian Lambert


Seit den menschenverachtenden Anschlägen der NSU wird wieder verstärkt über das Thema Rechtsextremismus diskutiert. Bei der nordrheinwestfälischen Landtagswahl am 13.05.2012 versuchen extrem rechte Parteien um die Gunst der Wähler zu kämpfen. Vor allem mit der Hetze gegen den Islam wollen sie Stimmen gewinnen. Welche weiteren Forderungen finden sich in der Programmatik? Wie sind rechtsextreme Parteien in NRW im Allgemeinen und im Kölner und Rheinisch Bergischen Kreis im Besonderen aufgestellt. Wie sind Ihre Gefahrenpotentiale einzuschätzen. Warum ist diese Thema so wichtig – auch wenn extrem rechte Parteien bei der letzten NRW Wahl keine großen Erfolge erzielen konnten?

Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt des Vortrages.

Beginn des Vortrages heute um 19:30 im UFO Kölner Straße 68, 51429 Bergisch Gladbach – Bensberg

Referent: Hans-Peter Killguss, Info- und Bildungsstelle

gegen Rechtsextremismus im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

 

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Fußgaengerzone Bensberg

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Geplante Durchfahrt der Schloßstraße auf Eis gelegt

10 Mai 2012 von Darian Lambert


Auf Betreiben der Interessengemeinschaft der Einzelhändler in Bensberg sollte die Schloßsstraße als Einbahnstraße für den PKW Verkehr durchgängig in Richtung Wipperfürther Straße geöffnet und weitere neue Parkplätze geschaffen werden. Viele aber nicht alle der angrenzenden Einzelhändler erhofften sich durch diese Maßnahme eine höhere Kundenfrequenz und eine Wiederbelebung der schwächelnden Bensberger Innenstadt. Im letzten Planungsausschuss erklärte Stadtbaurat Stephan Schmickler, dass dieser Plan vorerst aus verkehrstechnischen und finanziellen Gründen nicht umgesetzt werden könne. Bevorstehende Abriss und Neubarbeiten eines Geschäftshauses in der Schloßstraße werden zu einer erheblichen Einengung der Passierbarkeit führen. Auch wisse man nicht wie man die erforderlichen Baumaßnahmen finanzieren soll. Die seinerzeit im von der CDU gestellten Antrag behauptete Gegenfinanzierung durch die anliegenden Geschäftsleute und zusätzlichen Parkgebühreneinnahmen war offensichtlich nur ein Wunschdenken um dem Antrag zum Erfolg zu verhelfen. Ob die Bensberger das Experiment mit dem Durchgangsverkehr je erleben werden?

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