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Skandal in Bensberg: Stadt Bergisch Gladbach richtet offenbar illegale Fußgängerzone ein!

Skandal in Bensberg: Stadt Bergisch Gladbach richtet offenbar illegale Fußgängerzone ein!

19 November 2024 von Gregor Herzfeld

Ein Sturm der Entrüstung fegt durch Bensberg: Die Stadt Bergisch Gladbach hat im Bereich der Schloßstraße eine Fußgängerzone eingerichtet – offenbar ohne jede rechtliche Grundlage. Gewerbetreibende und Anwohner fühlen sich betrogen, während die Stadtverwaltung bisher hartnäckig schweigt. Unsere Redaktion hat mehrfach versucht, eine Stellungnahme von der Pressestelle der Stadt zu erhalten – bislang vergeblich.

Fußgängerzone ohne Ratsbeschluss?

Die Schloßstraße, einst eine belebte Geschäftsstraße, ist durch die neu aufgestellten Verkehrsschilder faktisch für den normalen Verkehr gesperrt. Einfahrt verboten – so lautete zunächst die Anordnung. Nun wird die Straße als Fußgängerzone ausgewiesen, wobei Lieferverkehr nur zu eng begrenzten Zeiten erlaubt ist: Montag bis Samstag zwischen 6 und 11 Uhr. Besonders brisant: Am Donnerstag wird durch den Wochenmarkt ohnehin jeglicher Lieferverkehr unmöglich gemacht.

55 € für den PKW-Besuch der Schloßstrasse verlangt die Truppe von Ordnungsamtschefin Ute Unrau

Doch ein entscheidendes Detail fehlt: Ein Ratsbeschluss! Nach geltendem Recht, insbesondere § 45 StVO sowie den entsprechenden Landesgesetzen, darf eine Fußgängerzone nicht ohne einen formellen Beschluss des Stadtrates eingerichtet werden. Eine solch gravierende Änderung der Verkehrsführung erfordert nicht nur die Zustimmung der politischen Gremien, sondern auch eine gründliche Abwägung der Interessen aller Betroffenen.

Bußgelder trotz fragwürdiger Rechtslage

Als wäre dies nicht genug, hagelt es Strafzettel für die Gewerbetreibenden der Schloßstraße, die trotz der Beschilderung Waren anliefern oder abholen müssen. Anträge auf Ausnahmegenehmigungen wurden von der Stadt kategorisch abgelehnt. Händler wie Frank Samirae, Inhaber eines Computerfachgeschäfts mit starkem Außendienst, sind fassungslos.

„Wie sollen wir unsere Geschäfte betreiben, wenn wir nicht einmal Waren anliefern können? Die Stadt bestraft uns für den Zugang zu unseren eigenen Läden!“ erklärt ein verärgerter Gewerbetreibender.

Schweigen der Verwaltung

Unsere Redaktion hat die Pressestelle der Stadt Bergisch Gladbach mehrfach um eine Erklärung gebeten:

  • Wann wurde ein Ratsbeschluss zur Einrichtung der Fußgängerzone gefasst?
  • Welche Rechtsgrundlage stützt die aktuelle Beschilderung?
  • Warum werden Ausnahmegenehmigungen kategorisch abgelehnt?

Doch die Verwaltung schweigt. Statt Klarheit herrscht Chaos – ein Zustand, der immer mehr Fragen aufwirft.

Politischer Sprengstoff im Rathaus

Besonders brisant: Frank Samirae, selbst Mitglied des Rates der Stadt Bergisch Gladbach, hat offiziell Akteneinsicht in alle Beschlüsse und Rechtsgutachten zu diesem Vorgang beantragt. Sollte sich herausstellen, dass es keinen Ratsbeschluss gibt, wäre dies ein handfester Skandal – ein Beispiel für undurchsichtige Verwaltungsentscheidungen, die auf Kosten von Bürgern und Geschäftsleuten gehen.

„Die Einrichtung einer Fußgängerzone ist keine Kleinigkeit, sondern eine weitreichende Entscheidung, die den gesamten Stadtteil betrifft. Ohne Ratsbeschluss ist das schlichtweg illegal“, so ein Insider aus dem Rathaus, der anonym bleiben möchte.

Wirtschaftlicher Schaden und Vertrauensverlust

Während die Stadtverwaltung sich in Schweigen hüllt, leiden die Gewerbetreibenden. Kunden bleiben aus, Lieferungen sind kaum möglich, und die Knöllchen werden zum teuren Dauerärgernis.
„Wahrscheinlich wollen die wieder nur die Autofahrer abkassieren“ – schimpft eine Bensbergerin laut die das Ordnungsamt bei der Arbeit beobachtet.
Dieser Vorfall wirft ein düsteres Licht auf die Entscheidungsprozesse in Bergisch Gladbach. Die Bürger und Gewerbetreibenden verdienen klare Antworten: Wer hat diese Fußgängerzone angeordnet, und warum gibt es keinen Beschluss des Rates?

Wir bleiben dran und fordern weiterhin Aufklärung von der Stadtverwaltung. Der Fall der Schloßstraße ist weit mehr als ein Verwaltungsfehler – es ist ein Skandal, der das Vertrauen in die Stadtpolitik nachhaltig erschüttern könnte.

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Ordnungsamt und Stadt stürzen Schloßstrasse ins Chaos

Ordnungsamt und Stadt stürzen Schloßstrasse ins Chaos

26 Oktober 2024 von Darian Lambert

Landtag und Bürgermeister per Petition in die Verantwortung geholt

In Bergisch Gladbach wächst der Unmut über die Umgestaltung der Schloßstraße in eine Fußgängerzone. Vor allem Geschäftsleute und Anwohner beklagen, dass die Bedürfnisse des Einzelhandels und der Bürger nicht ausreichend berücksichtigt werden und befürchten schwerwiegende negative Folgen für die Attraktivität der Innenstadt. Seit dem Beginn der Bauarbeiten wurde der obere Teil der Schloßstraße für den Autoverkehr gesperrt, doch die Kritik reißt nicht ab. Viele Einzelhändler berichten von deutlichen Umsatzeinbußen, da Stammkunden und Laufkundschaft ausbleiben.

Bereits mehr als 50 Geschäftsinhaber haben eine Petition unterzeichnet, die fordert, die Straße so schnell wie möglich wieder für den Autoverkehr freizugeben. Die Sorge ist groß, dass die temporäre Fußgängerzone zu lange bleibt und die Innenstadt dadurch an Attraktivität verliert. Ein häufig vorgebrachtes Argument ist, dass die Möglichkeit für Kunden, vor den Geschäften zu parken, ein entscheidender Faktor für den Fortbestand vieler kleiner Läden ist. Besonders ältere Menschen und solche, die Waren transportieren müssen, sind auf die Erreichbarkeit per Auto angewiesen.

Die Stadtverwaltung rechtfertigt die Sperrung mit den beengten Platzverhältnissen während der Bauarbeiten und argumentiert, dass kein sicherer Wendebereich vorhanden sei. Doch viele Geschäftsleute sind mit dieser Begründung nicht einverstanden. Sie betonen, dass die Straße jahrelang ohne Probleme befahrbar war und sehen in der aktuellen Verkehrssituation ein potenzielles Risiko für die Zukunft ihrer Betriebe.

In der Zwischenzeit zeigt sich, dass die Schloßsstrasse trotz ausgewiesener Fußgängerzone täglich zum Befahren und Parken genutzt wird. Die Bensberger akzeptieren die neue Beschilderung, welche die Stadt alle paar Wochen geändert hatte nicht mehr.

Zudem wird der provisorische Charakter der Fußgängerzone infrage gestellt. Viele befürchten, dass die Sperrung nach den Bauarbeiten nicht aufgehoben wird und die Innenstadt dadurch dauerhaft geschwächt wird. Vorschläge, wie beispielsweise das temporäre Parken zu erlauben oder die Sperrung nur auf bestimmte Tage zu beschränken, werden von der Stadt bislang nicht aufgegriffen.

Während einige Passanten die verkehrsberuhigte Zone begrüßen und die entspanntere Atmosphäre zum Bummeln und Verweilen loben, gibt es auch Stimmen, die auf die praktischen Schwierigkeiten hinweisen, die die Umgestaltung mit sich bringt. Besonders für ältere Bürger sei es wichtig, nahegelegene Parkmöglichkeiten zu haben, um Arztbesuche oder Einkäufe erledigen zu können.

Die derzeitige Situation verdeutlicht, dass ein ausgewogenes Konzept für die Zukunft der Schloßstraße fehlt, das sowohl den Bedürfnissen des Einzelhandels als auch der Bevölkerung gerecht wird. Die anhaltende Diskussion zeigt, dass viele befürchten, die Stadt könnte durch die Ignoranz gegenüber diesen Anliegen langfristig ihre Attraktivität und ihren Charakter verlieren.

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2024.10-15 Schloßstraße weiterer Bauablauf(1)

Neue Verkehrsregelung in der Schloßstraße: Fußgängerzone ab Emilienbrunnen

15 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Die Stadt Bergisch Gladbach ändert noch in dieser Woche die Verkehrsregelung im bereits fertiggestellten Bereich der Schloßstraße ab Emilienbrunnen. Ab Hausnummer 20 wird der Abschnitt temporär zur Fußgängerzone erklärt, um die Sicherheit und Aufenthaltsqualität für Passanten zu erhöhen.

Für den Lieferverkehr bleibt die Zufahrt allerdings weiterhin erlaubt – montags bis freitags zwischen 6 und 11 Uhr sowie samstags zwischen 6 und 10 Uhr. Anlieger mit privater Tiefgarage können den Bereich ebenfalls nutzen, für den übrigen Individualverkehr ist die Zufahrt jedoch untersagt. Die Stadt kündigt an, dass das Ordnungsamt die Einhaltung der neuen Regelungen verstärkt kontrollieren wird.

Der Grund für diese Maßnahme ist die zunehmende Missachtung der bisher geltenden Regelungen. Immer wieder wurde die Schloßstraße trotz eindeutiger Vorgaben von Autofahrern befahren, was zu gefährlichen Verkehrssituationen führte. Auch das neu installierte Straßenmobiliar wurde bereits mehrfach beschädigt. „Die Breite der Straße lässt keinen Zweirichtungsverkehr zu, und Wendemöglichkeiten fehlen. Durch die wiederholte Missachtung der Regeln kam es zu Problemen“, so die Stadtverwaltung.

Mit der neuen Verkehrsregelung soll die Situation nun verbessert werden. Durch die Ausweisung als Fußgängerzone wird nicht nur die Einfahrt in diesen Bereich klar geregelt, sondern auch das Parken untersagt. So wird die Beschilderung einfacher und übersichtlicher gestaltet. Gleichzeitig wird durch die Vorgabe einer Schrittgeschwindigkeit die Aufenthaltsqualität für Fußgänger deutlich erhöht, sodass der Bereich künftig sicherer und angenehmer zu nutzen ist.

Die Stadt ruft die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, die neuen Regelungen zu beachten und trägt damit zur Verkehrsberuhigung und einem angenehmeren Stadtbild bei.

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Baustelle auf der Schloßstraße in Bensberg: Herausforderungen für Fußgänger und Einzelhändler

Baustelle auf der Schloßstraße in Bensberg: Herausforderungen für Fußgänger und Einzelhändler

15 Oktober 2024 von Darian Lambert

Die Baustelle auf der Schloßstraße im Bergisch Gladbacher Stadtteil Bensberg stellt Fußgänger und Geschäftsinhaber vor große Herausforderungen. Der Fortschritt der Bauarbeiten, die nun vor das Einkaufszentrum „Schloßgalerie“ vorgedrungen sind, hat die ohnehin schmalen Gehwege noch enger und unebener gemacht. Besonders Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Kinderwagen oder Rollstühlen haben Schwierigkeiten, sich auf den provisorischen Wegen fortzubewegen.

Am Montagmorgen zeigt sich die Lage besonders angespannt: Fußgänger müssen sich entlang der Hauswände durch schmale Durchgänge bewegen, die notdürftig mit Schotter und Gummimatten gesichert sind. Diese Übergangswege sind jedoch häufig uneben und stellen eine Gefahr dar. Besonders kritisch ist der Abschnitt vor Kino, Stadtbücherei und Bank, der als Engpass gilt.

Die Bauarbeiten konzentrieren sich derzeit auf das Verlegen von Natursteinplatten und die Errichtung eines neuen Fontänenfeldes vor dem Einkaufszentrum. Dazu müssen Spundwände für eine Pumpkammer errichtet werden. Parallel dazu laufen Abbrucharbeiten an einer Treppenanlage, die zuvor eine Verbindung zwischen der Schloßstraße und dem Rathaus-Parkplatz bot. Diese Arbeiten dienen als Vorbereitung für den nächsten Bauabschnitt, der im Januar 2025 beginnen soll.

Um den Einzelhandel in der Weihnachtszeit zu entlasten, sollen die Bauarbeiten ab dem 9. Dezember vorübergehend eingestellt werden. Die Verkehrsregelungen bleiben jedoch unverändert: Die Zufahrt ist weiterhin nur bis zum unteren Wendehammer möglich, was den Verkehrsfluss in der Schloßstraße stark einschränkt. Dies sorgt weiterhin für Probleme bei Anlieferungen und für Kunden, die mit dem Auto anreisen möchten.

Die Auswirkungen der Baustelle sind für viele Geschäftsinhaber spürbar. Einige Läden mussten bereits schließen, da die Kundenzahlen aufgrund der schwierigen Erreichbarkeit zurückgegangen sind. Besonders kleinere Geschäfte, die auf Laufkundschaft angewiesen sind, kämpfen um ihre Existenz. Trotz der Herausforderungen gibt es aber auch positive Anzeichen: Die modernisierten Abschnitte der Schloßstraße werden von den Kunden gut angenommen, was Hoffnung für die Zukunft gibt.

Die Bauarbeiten sollen noch bis 2025 andauern, doch viele hoffen, dass nach Abschluss der Arbeiten die Situation sowohl für Fußgänger als auch für den Einzelhandel verbessert wird. Bis dahin bleibt die Schloßstraße in Bensberg ein schwieriger Ort für den täglichen Einkauf und das Flanieren.

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Bergisch Gladbach: Zwei Wohnungseinbrüche in Bensberger Mehrfamilienhaus

12 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Am Donnerstag (10.10.) kam es in einem Mehrfamilienhaus an der Falltorstraße im Stadtteil Bensberg zu zwei Wohnungseinbrüchen. Die Polizei wurde zwischen 11:30 Uhr und 13:55 Uhr alarmiert, nachdem unbekannte Täter in die Wohnungen eingedrungen waren.

Die Einbrecher verschafften sich Zutritt, indem sie die Wohnungstüren gewaltsam aufbrachen. Wie die Täter in das Mehrfamilienhaus gelangten, ist derzeit unklar. Die Räumlichkeiten in beiden Wohnungen wurden durchwühlt, vermutlich auf der Suche nach Wertgegenständen. Angaben zu möglichen gestohlenen Gegenständen konnten die betroffenen Bewohner noch nicht machen.

Die Polizei nahm vor Ort zwei Strafanzeigen auf und führte eine umfassende Spurensicherung durch. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 2 in Bergisch Gladbach zu melden.

Die Polizei ruft Anwohner in der Umgebung zur erhöhten Wachsamkeit auf, da Einbrecher häufig dieselbe Gegend mehrmals ins Visier nehmen. Gerade in der dunklen Jahreszeit nutzen Täter die Gelegenheit, um unbemerkt in Wohnungen oder Häuser einzudringen. Die Polizei empfiehlt daher, beim Verlassen der Wohnung Fenster und Türen stets fest zu verschließen und verdächtige Aktivitäten sofort zu melden.

Interessierte Bürger, die sich über Einbruchschutz informieren möchten, können sich an die Kriminalprävention der Polizei wenden. Unter der Rufnummer 02202 205-444 oder per E-Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de stehen die Spezialisten zur Verfügung. In den Beratungen wird erklärt, wie man Wohnungen und Häuser effektiv absichern kann, um potenziellen Einbrechern das Eindringen zu erschweren. Es werden unter anderem sichere Türschlösser, Alarmanlagen sowie weitere Schutzmaßnahmen vorgestellt, die dabei helfen können, Eigentum zu schützen und das Sicherheitsgefühl in den eigenen vier Wänden zu stärken.

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„Marcos“ verführt mit authentisch-italienischer Küche

„Marcos“ verführt mit authentisch-italienischer Küche

25 August 2024 von Darian Lambert

Neues kulinarisches Highlight in Bensberg

Bensberg hat ein neues gastronomisches Juwel: „Marcos“, das jüngst in der Schlossstraße seine Türen geöffnet hat, bietet eine frische Interpretation der italienischen Küche. Die Familie Sayeed, die hinter dem Restaurant steht, ist in der Region kein unbeschriebenes Blatt – dennoch wagen sie mit ihrem neuen Konzept einen spannenden Schritt in die Zukunft.

Das stilvolle Ambiente des „Marcos“ mit seinen klaren Linien und eleganten Akzenten lässt bereits beim Betreten erahnen, dass hier mehr geboten wird als bloße italienische Klassiker. Die Speisekarte ist bewusst kurz gehalten, doch was serviert wird, hat es in sich: Traditionelle Gerichte treffen auf moderne Interpretationen, die für jeden Geschmack etwas bereithalten.

„Wir möchten den Bensbergern eine Alternative bieten, die sie in der Region hält – sie sollen nicht bis nach Köln fahren müssen, um erstklassig zu speisen“, erklärt Marco Sayeed, der schon lange ein fester Bestandteil der örtlichen Gastronomieszene ist.

Die Speisen sind eine Hommage an die italienische Küche, ohne dabei in Klischees zu verfallen. Die klassische neapolitanische Pizza, deren fluffiger Teig den Gaumen verzaubert, ist nur ein Beispiel für die authentische Kulinarik, die im „Marcos“ großgeschrieben wird. Die Preise sind dabei überraschend moderat: Ab 10 Euro gibt es zum Beispiel köstliche Spaghetti Aglio e Olio, während die raffinierte Trüffel-Carbonara für 18 Euro zu haben ist.

Auch bei den Vorspeisen zeigt das „Marcos“ Raffinesse und Geschmack: Das Carpaccio de Manzo, zartes Rindfleisch mit Parmesan für 16 Euro, oder die gegrillten Romana-Herzen für 14 Euro sind nur einige der Highlights. Auf Wunsch zaubert die Küche auch vegetarische oder vegane Gerichte, die individuell zubereitet werden.

Die Getränkekarte folgt der Philosophie des Hauses: Qualitativ hochwertig, aber bezahlbar. Ein kleines Kölsch für zwei Euro, Weine ab sechs Euro – das „Marcos“ möchte nicht nur Gourmets ansprechen, sondern auch eine jüngere Zielgruppe.

Das familiengeführte Restaurant besticht nicht nur durch seine kulinarische Vielfalt, sondern auch durch das Ambiente. Mit Unterstützung eines Architekten und viel Eigenarbeit hat die Familie die ehemaligen Räume des „Pinocchio“ komplett neu gestaltet. Das Resultat ist ein harmonisches Zusammenspiel aus Tradition und Moderne, das den Gästen eine gemütliche Atmosphäre bietet – ideal für ein entspanntes Abendessen oder einen lockeren Abend mit Freunden.

Marco Sayeed, der vor 35 Jahren aus Afghanistan nach Deutschland kam, hat im „Italia“ – dem Restaurant, in dem seine Familie groß wurde – die Liebe zur italienischen Küche entdeckt. Diese Leidenschaft ist nun im „Marcos“ zu spüren, wo die gesamte Familie zusammenarbeitet, um den Gästen ein unvergessliches Erlebnis zu bieten.

Das „Marcos“ ist von Donnerstag bis Dienstag geöffnet, mittwochs bleibt die Küche geschlossen. Mit dieser klugen Planung sorgt die Familie dafür, dass in Bensberg nun auch am Wochenanfang immer ein hochwertiges gastronomisches Angebot vorhanden ist.

Die Bensberger dürfen sich auf ein Restaurant freuen, das mit Qualität, Authentizität und einem Hauch von Exklusivität punktet – und das dennoch für alle zugänglich bleibt. „Marcos“ ist mehr als nur ein weiteres Restaurant; es ist eine kulinarische Bereicherung für die Region, die Lust auf mehr macht.

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Meilenstein zum Schulneubau – Richtfest an der GGS Bensberg

Meilenstein zum Schulneubau – Richtfest an der GGS Bensberg

02 Juli 2024 von Darian Lambert

Am Freitag, den 28. Juni 2024, war es soweit: Rund 60 geladene Gäste versammelten sich an der Karl-Philipp-Straße 16, um das Richtfest des Rohbaus der neuen GGS Bensberg zu feiern. „Damit kommen wir unserem Ziel wieder ein Stück näher, allen Schülerinnen und Schülern in Bergisch Gladbach eine moderne Schule anbieten zu können“, freute sich Bürgermeister Frank Stein bei seiner Begrüßung.

Das Programm begann mit einem Grußwort des Bürgermeisters und einem informativen Beitrag aus dem Fachbereich Immobilienbetrieb. Anschließend folgten der traditionelle Richtfestspruch und eine ökumenische Segnung durch die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden aus Bensberg. Ein besonderes Highlight war der Auftritt der Schülerinnen und Schüler der GGS Bensberg, die mit dem Lied „Pippi Langstrumpf“ für Stimmung sorgten und anschließend kleine Geschenke erhielten.

Der Spatenstich für die neue Schule erfolgte bereits im Januar 2023. Nach den Erdarbeiten bis Mai desselben Jahres wurde kontinuierlich am Rohbau gearbeitet. „Besonders bedanken möchte ich mich bei den Anwohnerinnen und Anwohnern der unmittelbaren Nachbarschaft, die verstärkt mit Verschmutzungen ihrer Wohnstraße sowie weiteren Belästigungen, die mit dem Neubau zu tun hatten, leben mussten“, sagte Alexandra Meuthen, Fachbereichsleiterin des Immobilienbetriebs, und dankte den Anliegenden für ihr Verständnis.

„Der Schulbau und die Schulsanierung sind vordringliche, aber auch finanziell extrem belastende Ziele der kommenden Jahre und Jahrzehnte. Deshalb bin ich sehr froh, dass wir nach mehreren Großprojekten bei den weiterführenden Schulen bald auch einen Grundschul-Neubau feiern”, betonte Stadtkämmerer und Hochbaudezernent Thore Eggert und zeigte sich ebenfalls erfreut über den erreichten Meilenstein.

Bereits zum Schuljahresbeginn 2021/2022 zogen die Schülerinnen und Schüler der Grundschule und der Offenen Ganztagsschule in ihre Interimsschule auf dem Gelände des Schulzentrums Saaler Mühle. Die Übergabe des fertigen Gebäudes ist bis Ende 2025 geplant. „Wenn alles nach Plan läuft, ist die Übergangsphase in den Containern an der Saaler Mühle im Jahr 2026 wieder beendet. Kinder und Pädagogen können dann die lang erwartete, nagelneue Schule in Gebrauch nehmen“, erklärte Alexandra Meuthen. „Bis dahin bitten wir weiterhin alle Anliegenden sowie die Schüler- und Lehrerschaft um Verständnis für die Unannehmlichkeiten.“

Die Schülerinnen und Schüler in Bensberg können sich also schon bald über ihre neue Grundschule freuen. Nach dem Richtfest steht nun die Gestaltung des Innenlebens des Gebäudes an, bevor die Schule Ende 2025 ihre Türen öffnet.

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Umbau der Schloßstraße in Bensberg schreitet planmäßig voran – Zweiter Bauabschnitt beginnt

Umbau der Schloßstraße in Bensberg schreitet planmäßig voran – Zweiter Bauabschnitt beginnt

27 März 2024 von Darian Lambert

Bensberg – Die umfangreichen Bauarbeiten an der Schloßstraße in Bensberg erreichen eine neue Phase. Nach Abschluss der ersten Etappe der Renovierungsarbeiten, die eine Verbesserung der Infrastruktur und eine Verschönerung der Umgebung zum Ziel haben, wird nun der zweite Teilabschnitt in Angriff genommen. Dieser startet am 2. April und erstreckt sich vom Emilienbrunnen bis zum Wendehammer, wobei die Arbeiten sich von der Hausnummer 33 bis zur 45 fortsetzen werden.

Die vorbereitenden Tiefbauarbeiten, die eine Erneuerung der Fahrbahn und der Stellplätze umfassen, zielen darauf ab, den Bereich nicht nur ästhetisch aufzuwerten, sondern auch die Funktionalität für Anwohner und Besucher zu verbessern. Während der Bauphase wird der öffentlich befahrbare Bereich bis zum Wendehammer vor dem Kino beschränkt. Trotz der Einschränkungen ist der Anlieferverkehr für die ansässigen Geschäfte nach Absprache mit der Baufirma weiterhin möglich, um eine reibungslose Be- und Entladung zu gewährleisten.

Um den Fußgängerverkehr während der Bauarbeiten aufrechtzuerhalten, werden auf beiden Seiten des neuen Bauabschnitts begehbare Streifen mit einer Breite von etwa zwei Metern eingerichtet. Dies soll sicherstellen, dass Fußgängerinnen und Fußgänger die Geschäfte und Einrichtungen entlang der Schloßstraße weiterhin erreichen können.

Parallel dazu werden die abschließenden Pflasterarbeiten im vorherigen Abschnitt vom Emilienbrunnen bis zur Hausnummer 33 fortgesetzt, mit dem Ziel, die Bereiche schrittweise für den Fußgängerverkehr freizugeben. Auch im Kreuzungsbereich Schloßstraße / Nikolausstraße, der derzeit noch für den Verkehr gesperrt ist, laufen die Tiefbaumaßnahmen auf Hochtouren. Mit dem geplanten Asphalteinbau am 9. April wird ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Fertigstellung unternommen. Die anschließenden Pflasterarbeiten sollen bis zu Pfingsten abgeschlossen sein, sodass dieser Bereich laut Planung wieder für den Verkehr freigegeben werden kann.

Die Stadtverwaltung und die Baufirma sind bemüht, die Unannehmlichkeiten für Anwohner, Geschäfte und Besucher so gering wie möglich zu halten und gleichzeitig eine zügige und qualitativ hochwertige Fertigstellung der Bauarbeiten zu gewährleisten. Die Erneuerung der Schloßstraße ist ein wesentlicher Bestandteil der Bemühungen, Bensberg attraktiver und lebenswerter zu machen.

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Frühlingserwachen im Bergischen Museum: Ein Tag voller Entdeckungen und Genüsse

Frühlingserwachen im Bergischen Museum: Ein Tag voller Entdeckungen und Genüsse

19 März 2024 von Darian Lambert

Mit dem Aktionstag „Frühlingserwachen“ am Sonntag, den 7. April 2024, eröffnet das Bergische Museum in Bergisch Gladbach feierlich das Museumsjahr. Zwischen 11 und 17 Uhr sind Besucherinnen und Besucher jeden Alters eingeladen, die historische Stätte und ihr frühlingshaftes Außengelände zu erkunden und sich von einem vielfältigen Programm inspirieren zu lassen.

Inmitten blühender Frühlingswiesen bieten die historischen Gebäude des Museums eine malerische Kulisse für einen Tag voller kultureller Erlebnisse und Bildung. Das Highlight des Tages sind die kostenfreien Führungen durch den Besucherstollen, bei denen Gäste einen Einblick in den anspruchsvollen Alltag eines Bergmanns erhalten und gleichzeitig wertvolles Wissen über die Geschichte der Region sammeln können.

Für Natur- und Tierfreunde halten Imkerinnen und Imker des Bienenzuchtvereins Bergisch Gladbach spannende Informationen über Bienen und die Imkerei bereit. Kinder können sich auf eine besondere Mitmach-Aktion freuen, die speziell für sie organisiert wird.

Auch kulinarisch hat das „Frühlingserwachen“ viel zu bieten: Der historische „Backes“ verspricht köstliche Backwaren, während der Förderverein des Museums an seinem Stand eine Auswahl an süßen und herzhaften Speisen sowie heiße und kalte Getränke bereithält.

Der Eintritt für Erwachsene beträgt 3 Euro, für ermäßigte Tickets 1,50 Euro, und Kinder im Vorschulalter genießen freien Eintritt. Diese Veranstaltung bietet eine wunderbare Gelegenheit für Familien, Paare und Einzelbesucher, einen einzigartigen und bereichernden Tag im Zeichen des Frühlings und der Kultur zu verbringen.

Für weitere Informationen steht die Museumswebsite www.bergisches-museum.de zur Verfügung, ebenso wie der direkte Kontakt per E-Mail an kontakt@bergisches-museum.de. Verpassen Sie nicht die Chance, Teil des „Frühlingserwachens“ im Bergischen Museum zu sein und einen Tag voller Entdeckungen, Genüsse und Gemeinschaft zu erleben.

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Bau der Schloßstraße bringt große Kreuzungssperrung

Bau der Schloßstraße bringt große Kreuzungssperrung

07 März 2024 von Darian Lambert

Bergisch Gladbach steht vor einer erheblichen Verkehrsänderung, da die Stadt die nächste Phase der Bauarbeiten in der Schloßstraße einleitet. Die Umbauarbeiten an der Kreuzung Schloßstraße – Nikolausstraße, die von der Baufirma Boymann durchgeführt werden, zwingen zu einer notwendigen Sperrung des Durchgangsverkehrs für etwa acht Wochen. Diese Maßnahme beginnt voraussichtlich am Mittwoch, den 13. März, und ist Teil des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg, das auf eine umfassende Verbesserung der Infrastruktur der Stadt abzielt.

Die Bauarbeiten, die sich zwischen den Hausnummern 16 und 33 der Schloßstraße erstrecken, beinhalten die Pflasterung der Gehwege und der Fahrbahn. Gleichzeitig wird der Kreuzungsbereich umgebaut, was die vollständige Sperrung dieses Abschnitts erforderlich macht. Die Sperrung ist bedingt durch die notwendige Aushärtungszeit des Bettungs- und Fugenmörtels, die für die gebundene Bauweise benötigt wird.

Die geringe Restbreite im Baubereich lässt eine sichere Passage für Fußgängerinnen und Fußgänger bei gleichzeitigem Durchgangsverkehr nicht zu, wodurch die vollständige Sperrung unumgänglich wird. Dies führt dazu, dass sowohl die Nikolausstraße als auch die untere Schloßstraße (Hausnummer 1 bis 16) zu Sackgassen werden, allerdings für Anlieferungen befahrbar bleiben. Die Einrichtung von Anlieferzonen an den Hausnummern 13 und 16 soll die Versorgung der Anwohner und Geschäfte sicherstellen. Parkmöglichkeiten bleiben während der Bauphase erhalten.

Als vorübergehende Maßnahme wird die Einbahnstraßenregelung im oberen Bereich der Schloßstraße aufgehoben, wodurch der Beidrichtungsverkehr aus der Kadettenstraße möglich wird. Diese Anpassung der Verkehrsführung erinnert an die Umleitungen, die während der Stadtfeste in der Vergangenheit eingerichtet wurden.

Die Neugestaltung der Kreuzung umfasst die Verlegung einer Tragschicht aus Asphalt, gefolgt von einem Abschluss aus Granit, um eine optisch durchgehende Verbindungsachse zwischen Nikolausstraße und Schloßstraße zu schaffen. Während im unteren Teil der Schloßstraße bereits eine Asphaltfahrbahn angelegt wurde, bleibt das charakteristische Kopfsteinpflaster im oberen Teil der Straße erhalten.

Für die Bewohner und Geschäftsinhaber von Bergisch Gladbach bedeutet diese Sperrung eine Anpassung ihres täglichen Verkehrsflusses und möglicherweise kleine Unannehmlichkeiten. Die Stadtverwaltung und die ausführende Baufirma Boymann sind jedoch bemüht, die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten und gleichzeitig die langfristigen Vorteile der Bauarbeiten zu betonen.

Weitere Informationen zum Umbau der Schloßstraße und anderen Projekten im Rahmen des InHK Bensberg finden Interessierte auf der offiziellen Webseite der Stadt Bergisch Gladbach. Dort besteht zudem die Möglichkeit, sich für einen speziellen Newsletter anzumelden, um regelmäßige Updates zum Fortschritt der Baumaßnahmen zu erhalten.

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