Archiv | Overath

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2.500 neue Bäume für den „Wald der Vielfalt“ im Bergischen Land

15 November 2024 von Felix Morgenstern

Mit der Pflanzung von 2.500 neuen Bäumen startete die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) erfolgreich in die diesjährige Pflanzsaison. Ziel ist es, den „Wald der Vielfalt“ als zukunftsfähigen Mischwald im Bergischen Land zu etablieren. Die erste Pflanzaktion fand in Overath statt und wurde durch die Unterstützung der apoBank ermöglicht.

Vielfalt für die Zukunft

Der Wald der Zukunft wird vielfältig sein – diese wissenschaftlich anerkannte These ist Leitbild der SDW. Bei der aktuellen Aktion wurden Traubeneichen, Lärchen, Esskastanien, Douglasien, Schwarzerlen und Buchen gepflanzt. In Kombination mit bereits vorhandenen Baumarten wie Birken, Rotbuchen und Kiefern entsteht ein Mischwald mit rund zehn verschiedenen Arten. „Mit der Vielfalt steigt die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Wald den Herausforderungen des Klimawandels gewachsen ist,“ betont SDW-Vorsitzender Rainer Deppe.

ApoBank engagiert sich

Auch die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) trug maßgeblich zur Umsetzung bei. Vorstandsmitglied Dr. Christian Wiermann war vor Ort und packte persönlich mit an: „Unsere Gesundheit hängt maßgeblich von einer intakten Umwelt ab – jeder positive Beitrag zählt.“

Pflanzung angepasst an Standortbedingungen

Die neuen Bäume wurden auf kleinräumige Standortbedingungen abgestimmt. Beispielsweise sorgen Schwarzerlen an bachnahen Standorten für eine natürliche Begleitung. Die Pflanzungen wurden truppweise oder auf Mulchstreifen angelegt, um eine stabile Symbiose zwischen neuen Bäumen und bestehender Naturverjüngung zu fördern.

Erfolgreicher Auftakt

„Der Start ist gelungen,“ resümiert Deppe. Die Pflanzsaison wird bis ins Frühjahr 2025 andauern, mit weiteren Aktionen und Partnern, die die SDW unterstützen. Die Initiative zeigt, wie gemeinsames Engagement von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann.

Die Initiatoren der Aktion – darunter Vertreter der SDW, der apoBank und der Waldeigentümer – zeigten sich begeistert von der ersten Pflanzaktion des Winters.

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01 Graffiti Schulgelände Overath

Vandalismus auf Schulgelände in Overath: Unbekannte hinterlassen Graffiti-Schmierereien

05 November 2024 von Felix Morgenstern

Overath – In einem Fall von Vandalismus wurden zwischen Donnerstag (31.10.) ab 16:00 Uhr und Montagmorgen (04.11.) um 07:00 Uhr mehrere Bereiche eines Schulgeländes in der Pérenchiesstraße mit Graffiti beschmiert. Die Täter haben an zehn verschiedenen Gebäudeteilen des Schulkomplexes Spuren hinterlassen. Die Polizei entdeckte auf Türen und Fenstern der Gebäude den Schriftzug „Kölle“ sowie zwei weitere, noch undefinierte Zeichen in den Farben Schwarz und Lila.

01 Graffiti Schulgelände Overath

Die Polizei Rhein-Berg hat eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung aufgenommen und ermittelt nun wegen des erheblichen Schadens. Laut ersten Einschätzungen wird die Entfernung der Graffitis aufwendige Reinigungsmaßnahmen und teure Reparaturen nach sich ziehen, um die Beschädigungen fachgerecht zu beseitigen und den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen. Für die Schule bedeutet der Vorfall nicht nur finanzielle Belastungen, sondern auch Einschränkungen im täglichen Betrieb, da verschiedene Fenster und Türen vorübergehend nicht genutzt werden können, bis die Schäden behoben sind.

Die Polizei sucht nach Hinweisen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe: Wer sachdienliche Hinweise zu den Tätern oder zur Tat geben kann, wird gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 3 unter der Rufnummer 02202 205-0 zu melden.

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Roteiche ist Baum des Jahres 2025 – Hoffnungsträger für das Bergische Land

Roteiche ist Baum des Jahres 2025 – Hoffnungsträger für das Bergische Land

28 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Die Roteiche wurde zum Baum des Jahres 2025 gekürt, sehr zur Freude der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) im Rhein-Berg-Kreis und Leverkusen. Diese robuste Baumart könnte eine Schlüsselrolle bei der Wiederbewaldung der ehemaligen Fichtenflächen im Bergischen Land spielen. Besonders in Zeiten des Klimawandels sind Bäume gefragt, die mit den veränderten Umweltbedingungen gut zurechtkommen – und genau das kann die Roteiche.

Vielseitige Vorteile der Roteiche

Die Roteiche stammt ursprünglich aus Nordamerika und ist seit rund 300 Jahren in Europa heimisch. Ihre Fähigkeit, sich auch bei schwachen Böden tief zu verwurzeln, macht sie zu einem stabilen und nährstoffeffizienten Baum. Zudem zeigt sie sich gegenüber Schädlingen wie Insekten und Mehltau widerstandsfähiger als heimische Eichenarten.

Ein besonderer Vorteil der Roteiche ist ihr schnelles Wachstum. Dadurch kann sie andere, langsamer wachsende Baumarten schützen und hilft gleichzeitig dabei, schnell größere Mengen CO2 zu binden – ein wichtiger Beitrag zur Wiederherstellung des Bergischen Waldes als CO2-Senke. Außerdem ist ihr Laub weniger entflammbar, was sie besonders geeignet für den Einsatz in brandgefährdeten Kiefernwäldern macht.

Eine Zukunftsbaumart für das Bergische Land

Im Bergischen Land wurde die Roteiche bereits mit Erfolg auf verschiedenen Standorten gepflanzt. Aufgrund ihrer Sturmfestigkeit und ihrer Toleranz gegenüber Trockenheit ist sie angesichts des sich verändernden Klimas eine zukunftsweisende Baumart für die Region.

Mit ihrer stattlichen Größe – bis zu 35 Meter in dichteren Wäldern – und ihren charakteristischen, spitz gelappten Blättern, die sich im Herbst oft gelb und braun verfärben, ist die Roteiche zudem leicht zu erkennen. Ihr Holz ist vielseitig einsetzbar, etwa für Möbel, Fußböden oder Treppen, allerdings nicht für die Herstellung von Fässern, da es für Flüssigkeiten durchlässig ist.

Baum-des-Jahres-Wege im Rhein-Berg-Kreis

Um die Bedeutung dieser und anderer Baumarten hervorzuheben, hat die SDW im Rheinisch-Bergischen Kreis Baum-des-Jahres-Wege in Odenthal, Overath und Rösrath initiiert. Diese Wege sollen die Vielfalt der Natur zeigen und auf die Wichtigkeit eines vielfältigen Baumbestands hinweisen.

Die Roteiche steht beispielhaft für die Anpassung an den Klimawandel und könnte eine bedeutende Rolle in der Zukunft des Bergischen Waldes spielen.

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2024-10-22 Bergisches Inklusions-Wimmelbuch(1)

Bergisches Inklusions-Wimmelbuch: Vielfalt spielerisch entdecken

23 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Die Städte Bergisch Gladbach, Rösrath und Overath haben gemeinsam mit dem Verein „Die Kette e.V.“ ein ganz besonderes Buch entwickelt: das „Bergische Inklusions-Wimmelbuch“. Es zeigt den Kindern der Region auf spielerische Weise, wie vielfältig das Leben im Bergischen Land ist – unabhängig von Herkunft, Religion, Hautfarbe oder körperlichen Fähigkeiten. Das Buch verdeutlicht: Vielfalt ist nicht nur normal, sondern wertvoll.

Das Inklusions-Wimmelbuch illustriert alltägliche Szenen aus den drei Städten, in denen Menschen mit verschiedenen Hintergründen und Lebensweisen zusammenkommen. Ob im Park, beim Stadtfest, in der Schule oder im Sportverein – überall sind Kinder und Erwachsene zu sehen, die miteinander agieren, unabhängig davon, ob sie zu Fuß oder im Rollstuhl unterwegs sind. Bürgermeister Frank Stein von Bergisch Gladbach betont: „Wir leben in einer Region, die von Vielfalt geprägt ist. Mit dem Wimmelbuch können wir den Jüngsten zeigen, dass Inklusion ein selbstverständlicher Teil unseres Alltags ist.“

Rösraths Bürgermeisterin Bondina Schulze ergänzt: „Das Buch bietet einen kreativen Streifzug durch unsere Region und hilft Kindern, spielerisch ihre Heimat zu entdecken.“ Auch Christoph Nicodemus, Bürgermeister von Overath, unterstreicht die Bedeutung des Projekts: „Dieses Buch ist ein wichtiges Werkzeug, um Kindern die Bedeutung von Akzeptanz und Inklusion näherzubringen.“

Für Eltern und pädagogische Fachkräfte ist das Wimmelbuch ein wertvolles Hilfsmittel, um mit Kindern über Themen wie Gleichberechtigung und Teilhabe zu sprechen. Es regt zu Fragen und Gesprächen an und fördert das Verständnis für Barrieren, die Menschen daran hindern, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Das Buch erscheint zunächst in einer Auflage von 5.000 Exemplaren. 2.500 Stück werden kostenlos an Kinder- und Jugendeinrichtungen der beteiligten Städte verteilt, die anderen 2.500 Exemplare sind für 9,95 Euro im Buchhandel erhältlich. Monika Hiller, Inklusionsbeauftragte der Stadt Bergisch Gladbach, erklärt, dass neben den Städten auch die Bürgerstiftung und die Rembold Stiftung an der Finanzierung des Buches beteiligt waren.

Das Bergische Inklusions-Wimmelbuch zeigt Kindern, dass Vielfalt nicht nur normal, sondern auch eine Bereicherung für das tägliche Leben ist. Es lädt dazu ein, die eigene Umgebung aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten und die Vielfalt der Region spielerisch zu entdecken.

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Unternehmerpreis des Rheinisch-Bergischen Kreises geht an die Familie Hamacher

01 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Overath/Bergisch Gladbach – Der Rheinisch-Bergische Unternehmerpreis 2023 wurde am 23. September an die Familie Hamacher aus Overath verliehen. Die Preisträger, Ulrich und Christiane Hamacher sowie ihre Söhne Fabian und Florian, wurden im Rahmen einer feierlichen Zeremonie im Grandhotel Schloss Bensberg vor rund 140 Gästen für ihr unternehmerisches Engagement und ihre Verdienste geehrt.

Die Hamacher GmbH, ein in dritter Generation geführtes Familienunternehmen, ist auf den Bau von Ein- und Mehrfamilienhäusern sowie Gewerbe- und Objektbauten in Holzbauweise spezialisiert. Mit ihrem breiten Spektrum an Projekten, darunter auch Kindergärten, Schulen und Gebäude für gemeinnützige Organisationen, hat sich die Firma in der Region einen herausragenden Ruf erarbeitet.

Landrat Stephan Santelmann, Schirmherr des Unternehmerpreises, hob in seiner Rede die besondere Rolle der Familie in der Unternehmensführung hervor: „Wie so oft im Rheinisch-Bergischen Kreis ist es eine Familie, die mit Herzblut und Engagement für ihren Betrieb steht. Darum zeichnen wir in diesem Jahr gleich vier Personen aus.“ Neben der Auszeichnung für unternehmerische Leistungen wurde das soziale Engagement der Hamachers, insbesondere in den Bereichen Ausbildung, Ehrenamt und gesellschaftliche Verantwortung, betont.

Innovativ und zukunftsorientiert

Die Hamacher GmbH ist bekannt für ihre nachhaltigen Bauprojekte und ihre enge Zusammenarbeit mit lokalen Partnern. Die Jury, bestehend aus Vertretern des Rheinisch-Bergischen Kreises, der Kreissparkasse Köln, der IHK Köln und der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land, würdigte zudem die vorbildliche Nachfolgeplanung des Unternehmens. Durch Investitionen in Technologie und Mitarbeitersicherheit sowie innovative Ausbildungsangebote stellt das Unternehmen sicher, dass es auch in Zukunft erfolgreich bleibt.

Markus Eschbach, ein langjähriger Freund der Familie Hamacher, hielt die Laudatio und gab mit persönlichen Anekdoten einen Einblick in die vertrauensvolle Zusammenarbeit und das tiefe Engagement der Familie.

Nachhaltigkeit und Regionalität im Fokus

Die Hamacher GmbH legt großen Wert auf Regionalität und Nachhaltigkeit, wie Gunter Derksen, Regionalvorstand der Kreissparkasse Köln, hervorhob: „Die Familie Hamacher hat es sich zur Aufgabe gemacht, nicht nur innovative und nachhaltige Bauprojekte umzusetzen, sondern auch ihre Mitarbeitenden und die Region aktiv zu fördern. Das sind Werte, die wir mit dem Unternehmerpreis ehren möchten.“

Kunst als Symbol der Zusammenarbeit

Neben der Urkunde erhielten die Preisträger eine Skulptur des Künstlers Friedrich Förder mit dem Titel „Rücken an Rücken“. Die Skulptur symbolisiert den Zusammenhalt und die gemeinsame Arbeit in einem Unternehmen, bei der alle Beteiligten miteinander und füreinander agieren – ein Prinzip, das die Hamacher GmbH vorbildlich verkörpert.

Kathrin Post-Isenberg, selbst ehemalige Unternehmerin und Beraterin, beleuchtete in ihrer humorvollen Keynote die Herausforderungen des Unternehmeralltags und die Balance zwischen Visionen und Realität.

Der Rheinisch-Bergische Unternehmerpreis wird alle zwei Jahre an herausragende Unternehmerinnen und Unternehmer verliehen, die sich durch besondere Leistungen und gesellschaftliches Engagement auszeichnen.

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Erneuter Einbruch in Grundschule in Overath

16 September 2024 von Felix Morgenstern

Overath – Nachdem bereits Anfang der Woche ein Einbruch in die Marialindener Grundschule gemeldet wurde, ereignete sich ein weiterer Vorfall. In der Nacht von Mittwoch (11.09.) auf Donnerstag (12.09.) brachen unbekannte Täter erneut in das Schulgebäude an der Pilgerstraße ein.

Die Einbrecher hebelten die Eingangstür auf und verschafften sich gewaltsam Zugang zu mehreren Büroräumen. Dabei entwendeten sie unter anderem Bargeld, diverse Schlüssel und einen Siegelstempel. Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und eine Spurensicherung durchgeführt.

Die wiederholten Einbrüche in die Schule sorgen für Unruhe in der Gemeinde, während die Ermittlungen der Polizei andauern.

Steigende Zahl von Einbrüchen in der Region sorgt für Besorgnis

Die Einbrüche in die Marialindener Grundschule sind kein Einzelfall. In den letzten Monaten haben Einbrüche in Schulen, öffentliche Gebäude und Privatwohnungen in der Region zugenommen. Die Täter scheinen dabei gezielt auf Bargeld, elektronische Geräte und wertvolle Gegenstände abzuzielen. Besonders besorgniserregend ist, dass in vielen Fällen Schulen ins Visier der Täter geraten, was die Sicherheitslage für Bildungseinrichtungen in der Region verschärft.

Das Phänomen hat in der Gemeinde eine Diskussion über die Sicherheit öffentlicher Gebäude entfacht. Schulleitungen, Eltern und lokale Behörden stehen vor der Herausforderung, zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen, um der Einbruchswelle entgegenzuwirken. Einige Schulen haben bereits Sicherheitskameras und Alarmsysteme installiert, um potenzielle Täter abzuschrecken, während andere verstärkte Sicherheitsdienste in Erwägung ziehen.

Prävention und Sensibilisierung

In Reaktion auf die steigenden Fallzahlen haben einige Schulen bereits Präventionsmaßnahmen eingeführt, darunter verstärkte Tür- und Fenstersicherungen sowie bessere Beleuchtung auf dem Schulgelände. Zudem wird die Zusammenarbeit zwischen Schulen, lokalen Behörden und der Polizei intensiviert, um gemeinsam effektive Lösungen zu finden. Eltern werden ebenfalls verstärkt sensibilisiert, um verdächtige Aktivitäten rund um Schulgebäude zu melden und die Sicherheit ihrer Kinder zu gewährleisten.

Die lokalen Behörden sind sich der Bedeutung dieser Problematik bewusst und planen, die Sicherheitsmaßnahmen in den betroffenen Gebieten zu verstärken. Der Schutz von Bildungseinrichtungen und öffentlichen Gebäuden steht dabei im Fokus der kommenden Sicherheitsinitiativen.

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Zunahme der Sichtungen Asiatischer Hornissen im Rheinisch-Bergischen Kreis – Bürgerinnen und Bürger helfen bei der Eindämmung

13 September 2024 von Felix Morgenstern

Rheinisch-Bergischer Kreis – Das Veterinäramt des Rheinisch-Bergischen Kreises verzeichnet seit August einen deutlichen Anstieg der Meldungen über Sichtungen der invasiven Asiatischen Hornisse. Bisher wurden 15 Fälle gemeldet, insbesondere aus Bergisch Gladbach, Kürten, Leichlingen, Overath und Rösrath. Fast täglich kommen neue Sichtungen hinzu.

Dr. Thomas Mönig, Leiter des Veterinäramts, lobt das Engagement der Bevölkerung: „Die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger ist vorbildlich. Viele senden uns Fotos oder Videos der Asiatischen Hornisse per E-Mail und geben wichtige Hinweise zur Flugrichtung, die uns helfen, die Nester zu lokalisieren.“ Die Tiere sind durch ihre charakteristische schwarz-gelbe Färbung und gelben Füße leicht erkennbar und werden oft auf blühendem Efeu, in der Nähe von Bienenstöcken oder sogar an Bierkrügen gesichtet.

Herausforderung Nestlokalisierung

Die Bekämpfung der Asiatischen Hornisse ist entscheidend, um ihre Ausbreitung zu verhindern. „Die Jungköniginnen schwärmen Ende September oder Anfang Oktober aus und könnten im Frühjahr 2025 neue Hornissenstaaten gründen, was unbedingt verhindert werden muss“, erklärt Dr. Mönig. Diese invasive Art, die erstmals 2023 im Rheinisch-Bergischen Kreis gesichtet wurde, stellt eine Gefahr für die heimische Artenvielfalt und die Ökosysteme dar.

Eine innovative Methode zur Nestsuche wird aktuell in Bensberg eingesetzt. Anwohner, darunter Imker, stellen Locktöpfe auf, die mit einem unwiderstehlichen Cocktail aus Bier, Wein und Zucker oder Federweißer und Hefe gefüllt sind. Die Hornissen fliegen die Locktöpfe an, und anhand ihrer Flugrichtung und Rückkehrzeiten können die Nester grob lokalisiert werden. Diese einfache, aber effektive Methode erfordert keine teure Ausrüstung und wird von Biologen vor Ort betreut.

Hintergrund der Ausbreitung

Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina nigrithorax) breitet sich seit etwa 20 Jahren in Europa aus, nachdem eine begattete Königin versehentlich über den globalen Warenhandel aus Asien nach Frankreich eingeschleppt wurde. Seitdem konnte ihre Ausbreitung in Ländern wie Spanien, Frankreich und auch in südlichen Teilen Deutschlands nicht gestoppt werden. Nun stellt sie auch im Rheinisch-Bergischen Kreis eine zunehmende Bedrohung dar.

Das Veterinäramt appelliert weiterhin an die Bürger, Sichtungen zu melden, um die Ausbreitung der Hornisse einzudämmen und die heimische Tier- und Pflanzenwelt zu schützen.

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Einbruch in Grundschule Marialinden: Täter dringen über Fenster ein

10 September 2024 von Felix Morgenstern

Overath – Am Montagmorgen (09.09.) wurde in der Grundschule im Ortsteil Marialinden ein Einbruch entdeckt. Unbekannte Täter verschafften sich zwischen Freitagnachmittag (06.09.) und Montagmorgen (09.09.) gewaltsam Zugang zum Schulgebäude an der Pilgerstraße.

Nach ersten Erkenntnissen gelangten die Täter durch ein aufgebrochenes Fenster ins Innere des Gebäudes. Dort versuchten sie vergeblich, mehrere Zimmertüren aufzubrechen. Ob etwas entwendet wurde, konnte zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht festgestellt werden.

Die Polizei nahm eine Strafanzeige auf und sicherte am Tatort Spuren. Ermittlungen zu den Tätern laufen.

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Unfall in Overath: Pferdegespann verursacht Chaos, Besitzer leicht verletzt

Unfall in Overath: Pferdegespann verursacht Chaos, Besitzer leicht verletzt

18 April 2023 von Darian Lambert

In Overath kam es am Sonntagmorgen (16.04.) zu einem spektakulären Planwagenunfall, bei dem der 54-jährige Pferdebesitzer leicht verletzt wurde. Das Unglück ereignete sich gegen 10:45 Uhr auf dem Steinhofplatz, als die beiden Pferde des Overathers plötzlich durchgingen und mit dem angehängten Planwagen über den Platz in Richtung Hauptstraße rannten.

Der Pferdebesitzer versuchte noch, seine Tiere zu stoppen, indem er sich ihnen in den Weg stellte, wurde jedoch von den Pferden umgestoßen und von dem Planwagen eine kurze Strecke mitgeschliffen. Schließlich wurde er von dem Gefährt überrollt. Glücklicherweise wurde der 54-Jährige nur leicht verletzt und konnte nach einer ambulanten Behandlung im Krankenhaus wieder entlassen werden.

Während ihrer Flucht beschädigten die Pferde zwei geparkte Autos, ein Kleinkraftrad, eine Hauswand und ein Verkehrsschild, bevor sie zum Stehen kamen. Die Tiere konnten schließlich gesichert werden, bevor sie die Hauptstraße erreichten. Auf dem Planwagen befanden sich zum Zeitpunkt des Unfalls keine Personen, und auch die Pferde blieben bei dem Vorfall unverletzt.

Die genaue Ursache für das Durchgehen der Pferde ist derzeit noch ungeklärt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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20-Jähriger bei Alleinunfall auf der L84 leicht verletzt – Sachschaden im fünfstelligen Bereich

20-Jähriger bei Alleinunfall auf der L84 leicht verletzt – Sachschaden im fünfstelligen Bereich

11 April 2023 von Darian Lambert

In der Nacht zum heutigen Dienstag ereignete sich auf der Landstraße 84 (Durbuscher Straße) ein Alleinunfall, bei dem ein 20-jähriger Bergisch Gladbacher von der Fahrbahn abkam. Der junge Mann wurde glücklicherweise nur leicht verletzt.

Verunfallter Audi

Gegen 00:15 Uhr befuhr der 20-jährige Audi-Fahrer die L84 in Fahrtrichtung Heiligenhaus. Im Ausgang einer Kurve geriet er vermutlich aufgrund der regennassen Fahrbahn ins Schleudern und kam daraufhin von der Straße ab. In der Folge kollidierte sein Fahrzeug seitlich mit zwei Bäumen, bevor es wieder auf die Straße zurückgeschleudert wurde und dort zum Stillstand kam. Der Fahrer konnte sich eigenständig aus dem stark beschädigten Audi befreien.

Als die Polizei des Rheinisch-Bergischen Kreises eintraf, waren bereits Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei des benachbarten Rhein-Sieg-Kreises vor Ort. Der 20-Jährige wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht und konnte dieses nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen.

Der Unfallwagen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden im niedrigen fünfstelligen Bereich. Während der Unfallaufnahme und der anschließenden Räumungsarbeiten war die L84 in Höhe der Unfallstelle vollständig gesperrt.

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